Iran: Angst vor der Botschaft der Liebe

Groß-Ayatollah Vahid KhorasaniObwohl der staatliche Druck auf Christen immer mehr zunimmt, breitet sich der christliche Glaube im Iran immer stärker aus. Die islamischen „Religionsführer“ sind offensichtlich sehr beunruhigt und warnen vor Menschen, die das Evangelium verbreiten.

„idea“ schreibt:

Einer Lokalzeitung aus der Provinz Süd-Chorasan zufolge habe der dortige Ayatollah Sobhani bei einer Zusammenkunft mit Islam-Gelehrten vor „falschen Christen“ gewarnt. Diese Evangelisten hätten etwa 600 Personen in der Stadt Neyshabur (Provinz Razavi-Chorasan) bekehrt. Auch in Ghom – einer heiligen Stadt der Schiiten – sollen vor allem junge Iraner Christen geworden sein. Nach Angaben von Mohabat News hat Groß-Ayatollah Vahid Khorasani erklärt, er kenne die Zahl der Konvertiten; er habe sie aber nicht preisgegeben. Khorasani habe sich beschwert, dass die Sicherheitskräfte nicht streng genug gegen Evangelisten einschritten. Wie der Informationsdienst dazu anmerkt, zeigten die Äußerungen der Religionsführer, dass trotz zunehmender Unterdrückung immer mehr Iraner bereit seien, den Glauben an Jesus Christus anzunehmen. Besonders unter jungen Menschen finde das Christentum Verbreitung. Von den 74,2 Millionen Einwohnern Irans sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird auf 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen.

Die freimachende, christliche Botschaft lässt sich auch in Staaten der totalen Unterdrückung und des Terrors nicht aufhalten!

(Michael Böthel, PI-Lübeck)