Die Inschrift am Marmordenkmal der Katholischen Könige, der Reyes Católicos, Isabell von Kastilien (1451–1504) und Ferdinand von Aragon (1452–1516).Dieses Inschrift findet man im ganzen Internet nicht, obwohl täglich ein paar hundert Besucher daran vorbeigehen, achtlos – habe bei zwei Besuchen keinen gesehen, der sie angeguckt hätte! Das Foto zeigt die Inschrift am Marmordenkmal der Katholischen Könige, der Reyes Católicos, Isabell von Kastilien (1451–1504) und Ferdinand von Aragon (1452–1516), in der Capilla Real, der Königlichen Kapelle, in der Kathedrale von Granada. Die Eisensärge liegen zwei Meter darunter. Ferdinand und Isabell haben Spanien vereinigt, die Mauren 1492 in Granada endgültig geschlagen, und im selben Jahr segelte Columbus nach Amerika. Es war die Geburtstunde des Weltreiches, in dem die Sonne nicht unterging!

Diverse verblödete Historiker werfen heute, nach 500 Jahren, diesen großen Herrschern die Vertreibung der Juden und Mauren vor, was natürlich Quatsch ist, denn nach damaligem Denken war so etwas nicht unüblich. Die Könige wollten ein einheitliches Staatsvolk. Es ist ja nun nicht so, daß die Mauren nach ihrer vernichtenden Niederlage sofort Halleluja gesungen hätten. Mit Aufständen und Partisanen war zu rechnen. Die Sieger wollten klar Schiff, um es kurz zu machen! König Juan Carlos hat sich übrigens exakt nach 500 Jahren für seine Vorfahren entschuldigt. So blöd kann man gar nicht sein! Niemals würde ich mich nach einem halben Jahrtausend für irgendetwas oder irgendwen entschuldigen!

Aber nun zur Inschrift! Da wird gleich klar, warum man sie heute politkorrekt „übersieht“:

Mahometice secte prostratores et Heretice pervicacie extinctores, Ferdinandus Aragonum et Helisabetha Castelle, vir et uxor unanimes, Catholici appellati, marmoreo clauduntur hoc tumulo.

Die Niederwerfer der Mohammed-Sekte und die Auslöscher der hartnäckigen Häretiker, Ferdinand von Aragon und Isabell von Kastilien, Mann und Frau eines Sinnes, die Katholischen genannt, sind in diesem Marmorgrab eingeschlossen!

Wäre schön, wir hätten heute noch ein paar einmütige Prostratores, anstatt Kriecher!

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121 KOMMENTARE

  1. Was passiert wenn man sich mit den Anhängern der „Friedensreligion“ solidarisiert?

    Im Gazastreifen entführter Italiener tot

    Gaza (dpa) – Ein im Gazastreifen von mutmaßlichen Islamisten entführter Italiener ist tot. Seine Leiche sei in der Nacht in einem leerstehenden Haus im Gazastreifen gefunden worden, bestätigten Sicherheitskreise im Palästinensergebiet. Der Italiener, ein Aktivist der pro-palästinensischen Internationalen Solidaritätsbewegung, sei von seinen Entführern getötet worden, als Sicherheitskräfte das Versteck gestürmt hätten.

    http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/Newsticker

  2. @#1 Hellgate (15. Apr 2011 07:55)

    Was passiert wenn man sich mit den Anhängern der “Friedensreligion” solidarisiert?

    Im Gazastreifen entführter Italiener tot

    ————————-
    bedauerlich,aber wer sich in gefahr begibt…..

    ein musterbeispiel für die islamische volkskultur…

  3. Islambeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Pfarrer Heinrich Georg Rothe, hat vor kurzem bei einer öffentlichen Veranstaltung der Evangelische Kirche wörtlich geäußert, dass man doch Verständnis für die Moslems haben muss. Er sagte wörtliche:

    „Die armen Moslems seien durch Vertreibung aus den von ihnen unterworfenen Spanien durch Christen schwer traumatisiert.“

    Ich sahs auf meinen Stuhl und schnappte nach Luft. Da tut doch tatsächlich ein offizieller Vertreter der evangelischen Kirche sich auf die Seite der Moslems stellen und die Welteroberungstaktik der Moslems verteidigen.

    Aber die ganze Veranstaltung war mehr eine Unterwerfungsgeste an den Islam. Ich kann Mitglieder der evangelischen Kirche nur dringend raten aus dieser Kirche sofort auszutreten. Die evangelische Kirche hat sich faktisch den Islam in Baden-Württemberg unterworfen und hofft auf eine Duldung durch den Islam bei der kommenden Machtübernahme.

  4. Die Indoktrination des Islam zeigt Wirkung. Schließlich haben sie uns, wie auch dieses Beispiel zeigt, dazu gebracht, unsere eigene Geschichte zu verteufeln und an ihre Geschichtfälschungen zu glauben.
    So bereitet man den Boden.

  5. Aber damit endete die Geschichte natürlich nicht:
    Der katholische Eroberer und Einiger Europas Adolphus I. führte das „Klarschiffmachen“ in bis dahin nicht gekannter Präzision fort.
    Diverse verblödete Historiker werfen heute, nach 70 Jahren, diesem großen Herrscher die Vertreibung und Ausrottung der Juden vor, was natürlich Quatsch ist, denn nach damaligem Denken war so etwas nicht unüblich.

  6. Wer von euch kann sich noch an den Mantel und Degen Film „El Cid“ erinnern? Also, es gibt keinen Hollywood Schinken der nicht x-Mal gezeigt wurde, ausser El Cid. Googelt mal.

    Übrigens vergesst nicht den 07.05.Egal ob Pro oder Die Freiheit oder Pax, zeigen wir Flagge

  7. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Es ist gut für die Beurteilung der Gegenwart und der Zukunft, die Vergangenheit zu studieren. („He that would know what shall be must consider what hath been“, angeblich von Henry George Bohn).

  8. #1 Hellgate (15. Apr 2011 07:55)

    Hatte ich auch gerade eben erst in der „Qualitaetspresse“ gelesen.

    Ist das nicht verquer, und falls die recherchelose Journalie da richtig kopierte.

    Ein „pro-palaestinensischer Italiener“ wird von sog. „militanten Islamisten (Palaestinensern)“ im gegenseitigen Macht-Zwist als „Bauernopfer“ ausgespielt.

    Die Islamisten forderten darin, von der im Gaza-Streifen regierenden Hamas die Freilassung zweier ihrer im vergangenen Monat festgenommenen Führer. … Der Mann sei ein Aktivist ihrer Gruppe, sagte Huwaida Arraf, eine der Gründerinnen der Internationalen Solidaritätsbewegung.

    Das ist schon schwer zu verstehen. Voellig bekloppt wird es dann beim Wort „Solidaritaet“.
    Aber gut, evtl. ist dies ja „hilfreich“ fuer einige „palaestina-hilfsbarmherzig“ sein wollende Idioten, sich von dem Thema abzuwenden.
    Aber, so wie ich die Idioten einschaetze, und ganz frei nach ‚Leben des Brian‘, wird nun ein ideologisches Feuerwerk entzuendet, ob „man“ als „Aktivist“ nun fuer die „Volksfront von Plaestina“ oder, voellig echauviert, fuer die „Plaestinensische Volksfront“ sei. 😉

    Falls, ich sage falls, der „Italiener“ tatsaechlich „Aktivist“ f.d. „palaestinensische Sache“ gewesen sei, haelt sich mein Bedauern, das er in der Gefahr, in der er sich begab umkam, sehr in Grenzen.

  9. OT: Palästinenser töten Palästina-Unterstützer

    Islamisten töten Friedensaktivisten

    Die Entführer wollten im Gazastreifen Inhaftierte freipressen und hatten auf einem Video mit der Ermordung des Mannes gedroht. Das Opfer, ein Journalist und Schriftsteller, war offenbar erstickt.

    GAZA – Radikale Islamisten haben im Gazastreifen einen Italiener entführt und ihn kurze Zeit später getötet. Die Leiche sei in der Nacht zum Freitag auf einer Straße in Gaza gefunden worden, teilte ein Sprecher der Sicherheitskräfte der ebenfalls radikalislamischen Hamas mit. Der pro-palästinensische Friedensaktivist war von einer bislang unbekannten Gruppe von Salafisten verschleppt worden. Den Angaben zufolge wurde der Italiener erstickt. Zwei seiner mutmaßlichen Entführer seien festgenommen worden. Bei dem Opfer soll es sich um den Journalisten und Schriftsteller Vittorio Arrigoni handeln, der sich für die pro-palästinensische Internationale Solidaritätsbewegung (ISM) engagierte. […]

    http://www.ksta.de/html/artikel/1302811889065.shtml

  10. … Die Niederwerfer der Mohammed-Sekte und die Auslöscher der hartnäckigen Häretiker, Ferdinand von Aragon und Isabell von Kastilien, Mann und Frau eines Sinnes, die Katholischen genannt, sind in diesem Marmorgrab eingeschlossen! …

    Der Tag fängt sehr gut an.

    Tja, das waren noch Zeiten. Aber noch ist nicht alles verloren – im Gegenteil – Los Reyes Cathòlicos werden wieder auferstehen und die Mohammed-Sekte mit deren europäischen Handlangern niederwerfen.

    Ich freue mich schon drauf!

    In meiner Jugend dachte ich wie der Speichellecker König Juan Carlos. G`tt sei dank, bin ich rechtzeitig aus diesem rot-grünen Totenschlaf erwacht!

    P.S.
    Nun warte ich in Ruhe auf die wissenschaftliche Antwort der PI-Opposition aus dem ATH-Lager ab. Heute kann mir keine den Tag verderben. 🙂

  11. Vielleicht sollte PI dieses Bild oben als Plakat in alle europäischenStäddt pflastern lassen mit dem Obertitlel :

    Zeugen und Denkmale Europischer Kultur !

  12. Das ist etwas…kurz gedacht. Eine Diskussion auf dieser Grundlage erübrigt sich für mich, ich finde es allerdings tatsächlich erschreckend einen derartigen Bericht auf PI-News lesen zu müssen. Der Herr Abu Sheitan bringt es da schon ganz gut auf den Punkt…

  13. #1 Hellgate (15. Apr 2011 07:55)

    Der demonstriert nicht mehr FÜR die Palis, der ist garantiert geläutert.

  14. > Diverse verblödete Historiker werfen heute, nach 500 Jahren, diesen großen Herrschern die Vertreibung der Juden und Mauren vor, was natürlich Quatsch ist, denn nach damaligem Denken war so etwas nicht unüblich.

    Es war unüblich, weil die vertriebenen Juden nicht nur Spanier waren, es waren Spanier, die das Land zum Wohlstand und zu Ansehen brachten und im Grunde genauso unter den Muslimen litten. Im Grunde was das nette Pärchen ein Hitler der damaligen Zeit. Und katholisch waren die ganz und gar nicht. Sowohl Judenvertreibung als auch Inqusition waren damals jedenfalls gegen die Interessen Roms gerichtet. Natürlich hatte sich Rom später der Inquisition bedient, aber mit größerer Wahrscheinlichkeit war Rom in dieser Zeit gegen eine Institution die sich Inquisition nannte.

  15. Allerdings war Andalusien länger islamisch als katholisch. Die Flagge Andalusiens ist grün – die Farbe des „Propheten“ Mohammeds. Das alles hat Nachwirkungen. Für junge spnaische Intellektuelle ist der Islam heute im Süden Spaniens eine Alternative zur katholischen Kirche, die als reaktionär und feist empfunden wird. Die Altstadt von Granada verwandelt sich immer mehr zu einer arabischen Kasbah mit arabischen Restaurants, Hamams und Teehäusern.

  16. #17 Bentaiquila (15. Apr 2011 08:50)

    Bei PI ist niemand dazu gezwungen, an einer Diskussion teilzunehmen, die dem PI-Kommentator nicht schmeckt.

    Kurz gesagt: Man kann seine wertvolle Lebensenergie für eine andere vielleicht sogar sinnvollere Aufgabe investieren.

  17. Allerdings war Andalusien länger islamisch als katholisch. Die Flagge Andalusiens ist grün – die Farbe des „Propheten“ Mohammeds. Das alles hat Nachwirkungen. Für junge spanische Intellektuelle ist der Islam heute, vor allem im Süden Spaniens, eine Alternative zur katholischen Kirche, die als reaktionär und feist empfunden wird. Die Altstadt von Granada verwandelt sich immer mehr zu einer arabischen Kasbah mit arabischen Restaurants, Hamams und Teehäusern.

  18. die heutigen zeiten sind schon verwirrend:

    palis töten einen pro-palästinensischen Friedensaktivisten und Al-Kaida will Gaddafis Vertreibung.

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/al-kaida-will-gaddafis-vertreibung/4064456.html

    Die Nummer zwei des Terrornetzwerks Al-Kaida, Eiman al-Sawahiri, hat zum Kampf gegen die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi aufgerufen.

    versteht ich das richtig: die NATO und Al-Kaida sind waffenbrüder im kampf gegen Gaddafi ?

  19. Pardon ich meinte :

    Vielleicht sollte PI dieses Bild oben mit optimaler Auflösung zum Nachdrucken hier anhängen und als Plakat in alle europäischen Städte pflastern lassen mit dem Obertitel :
    .
    . Zeugen ,Zeugnisse und Denkmäler
    . Europäischer Kultur und Zivilisation !
    .

    p.s. :

    Zur Rechtsschreibung meiner Artikel:
    Nach eienr Stidue der Cmabridge Uinverstiaet, ist es eagl in wiehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen.
    Es ist nur’withcig,dsa.s der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stiele snid, Der Rset knan total falcsh sein und man knan es onhe Porbelme leesn.’
    Das ist, wiel das mneschilche Geihrn nciht jeden B.chustbaen liset sodnern das Wrod als gaznes.

    Ich bemühe mich trotzdem!

  20. ich habe schon wiederwertiges gelesen aber
    das die vertreibung der juden aus spanien
    nur halt so üblich gewesen sein soll ist
    schon bezeichnend für das was pi für
    viele nicht seriös macht.
    vertriben hat spanien damit ihr hirn und
    100 jahre später, als sogar die zum schein
    konvertierten weg waren. machten holländer
    und briten spanien den garaus,
    im übrigen, spanien leidet auch heute daran.
    an alle klerikalen:
    europa wollte die juden nicht das schickte
    ihnen der herrgott die moslems :mrgreen:

  21. Nun ja, die Inschrift ist natürlich recht leicht im Netz zu finden…

    http://www.flickr.com/photos/landahlauts/4265536075/

    …aber zugleich stimmt es, dass ihr Inhalt heutzutage nicht „an die große Glocke“ gehängt wird – auch und gerade in Spanien und Andalusien selbst, die in den vergangenen 20 Jahren wirtschaftlich (mit starker Unterstützung durch die EU) und gesellschaftlich eine weitgreifende Entwicklung gemacht haben.

    Meines Erachtens nach stellt das hier gezeite Beispiel aber nur ein Synonym für die allgemeine Geschichtsvergessenheit und weitgehende -unkenntnis dar, die leider insbesondere auch bei den – vermeintlichen – Eliten in Politik und Journalismus, aber auch allgemein in der Gesellschaft festzustellen ist.

  22. #20 Wolfgang

    hagalil.com:

    „Mauren und Juden haben spanischen Boden verlassen. Ist es Zufall, ist es die Folge der plötzlichen Entvölkerung – die Berichte des 16. Jahrhunderts erzählen von der Verödung des flachen Landes, von den eingetrockneten maurischen Kanälen, von den stillgelegten Häfen in Barcelona und Malaga.
    Die Länder, die die Vertriebenen aufnehmen, verspüren bald die belebende Wirkung der neuzugeflossenen Energien. Die Wirtschaftsgeschichte Italiens, der Türkei, Frankreichs, Hollands verzeichnet einen jähen Aufschwung.“

    Wenn Rassen- und Religionswahn sich vereinen…

  23. Halloo! Jemand zu Hause?
    „Diverse verblödete Historiker werfen heute, nach 500 Jahren, diesen großen Herrschern die Vertreibung der Juden und Mauren vor, was natürlich Quatsch ist, denn nach damaligem Denken war so etwas nicht unüblich .“

    Langsam suppt die Dumm- u. Unsachlichkeit muslimisch-religiöser Argumentation zu euren Autoren (anonym- Kewil?) durch.

    Das ist dieser Seite nicht würdig.
    http://www.eussner.net/artikel_2005-07-19_01-54-16.html

  24. Islamisten töten auch ihre Sympatisanten:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,757156,00.html

    Ob die linksgrünen Terroristenversteher irgendetwas dazulernen? Wahrscheinlich verstehen sie im Moment die Welt nicht mehr, aber dazulernen werden sie wahrscheinlich nix. Auch an diesem Mord werden sie Israel die Schuld geben. Etwa so: Israel sorgt für die strukturelle gesellschaftliche Gewalt, die diesen Mord erst möglich gemacht hat.

  25. Auf einem extrem judenfreundlichen Blog schreibt ein reaktionärer Katholik verharmlosend über katholische Progrom Anstifter gegen Juden.
    Vielleicht sollte man dann die Hinrichtungen der Khaybar Juden , die der Prophet des Islam
    befehligt hat, auch mal als „damals so üblich“ betiteln. Wäre jedenfalls nur objektiv.
    Mit Kewil schiesst man sich wirklich ins AUS.

  26. @ #25 Kölschdoc (15. Apr 2011 09:06)

    Zur Rechtsschreibung solltest DU DIR keine allzu großen Gedanken machen.

    Selbst Rechtpopulist macht Rechtsschreibfehler und das macht ihn in meinen Augen nur noch sympathischer als er bereits ist. Das ist menschlich. Wir alle wissen worum es geht.

    Fakten, Fakten, Fakten und an die Gegner denken! 😉

  27. In der Tat ist der Satz mit der Judenvertreibung – gelinde ausgedrückt – misslungen.

    Die einzigen Juden, die vertrieben wurden, sind die, die zuvor mit den Mauren paktiert hatten. Viele andere Juden konvertierten zum Christentum und erwarben im neuen Spanien hohe gesellschaftliche Stellungen.

    Alle spanischen Nachnamen mit „-ez“ (Alvarez, Fernandez etc.) sind von ehemaligen jüdischen Familien. Ihre Häufigkeit spricht nicht gerade für eine Massenvertreibung.

  28. gut das in 500 jahren keiner über deutschland
    schreiben kann hier ruhen
    ADOLPH stummelbart und blondy BRAUN
    kaolische führer die nur das übliche kultivierten 👿
    wenn ich mich an den klang der kinderlieder
    entsinne die mir meine kaukasische oma auf
    LADINO (judenspanisch) vorsang könnte ich dem
    autor in den – GLÖSCHT –

  29. Der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland wörtlich:
    „Gewaltaubrüche hätten in der Regel weder religiöse noch kulturelle Ursachen, sondern soziale oder wirtschaftliche“ und weiter „der Islam hat eine tiefe Sehnsucht nach dem Frieden“.

    Wie erklärt sich Präses Schneider dann die Tatsache, dass in den islamischen Ländern Christen verfolgt werden obwohl dort Christen in der Regel sozial schlechter gestellt sind als Muslime. Nach der Logik des Herrn Schneider müssten dann eigentlich die Christen mit Gewaltausbrüchen in Erscheinung treten. Es sind aber die besser gestellten Muslime die Gewalt anwenden!

    Auch versteht Herr Schneider nicht, dass Friede im Islam anders definiert wird als bei uns.

    Herr Schneider schlage ich hiermit als Dhimmi des Jahres 2011 vor.

  30. Sekte – genau! Für mich ist alles eine Sekte, der man nur schwer, bzw. nur unter Lebensbedrohung entkommen kann.

    OT:

    Kleine Auswahl Berliner Kultur von heute:
    Eingabe: 14.04.2011 – 16:35 Uhr
    17-Jähriger auf Schulhof verprügelt
    Steglitz-Zehlendorf

    # 1341

    Bei einer Schlägerei in Steglitz erlitt gestern Nachmittag ein 17-Jähriger schwere Verletzungen. Nach Unterrichtsende gegen 15 Uhr wollte der Schüler das Schulgelände verlassen, als er von vier Personen umringt und geschlagen wurde. Dabei schlug ihm einer der Tatverdächtigen mit einem Schlagring auf die Nase, wodurch er eine Platzwunde erlitt. Das Quartett packte nun sein Opfer und drängte es in Richtung einer größeren Personengruppe. Dort erhielt der Jugendliche Tritte und Schläge gegen Kopf und Oberkörper. Als sich das Geschehen in Richtung des Schulhofausgangs verlagerte, bemerkte ein Autofahrer die Auseinandersetzung. Der 36-Jährige hielt sein Fahrzeug an und schrie die Tätergruppe an. Daraufhin ließen die „Schläger“ von ihrem Opfer ab und flüchteten. Der 17-Jährige erlitt bei der Auseinandersetzung eine Gehirnerschütterung, eine Platzwunde an der Nase und diverse Prellungen und Abschürfungen an Gesicht und Oberkörper. Er wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Ein Kriminalkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen.
    __________

    # 1334

    Unmittelbar nach einem Straßenraub haben alarmierte Polizisten gestern Abend in Prenzlauer Berg die drei Tatverdächtigen festgenommen. Die Täter im Alter von 17, 18 und 22 Jahren hatten gegen 18 Uhr 20 in der Wichertstraße zwei 15-Jährige mit einem Messer bedroht und deren Handys geraubt.

    __________________

    Neukölln

    # 1330

    Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein 20-Jähriger gestern Abend bei einer Auseinandersetzung in Neukölln. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann gegen 19 Uhr 20 mit zwei gleich alten Männern in der Flughafenstraße in Streit, in dessen Verlauf ihm einer der Tatverdächtigen eine Stichverletzung im Oberkörper zufügte. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden von alarmierten Polizisten in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen. Das Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen der 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes.

    _____________________

    Lichtenberg

    # 1344

    Nicht weit kamen gestern Abend zwei Tatverdächtige nach einem Überfall auf einen 15-Jährigen in der Löwenberger Straße in Friedrichsfelde. Sie hatten ihn gegen 18 Uhr 50 unvermittelt angegriffen und mit Schlägen ins Gesicht und in den Bauch zu Boden gebracht. Dann raubten sie das Handy und flüchteten. Bei einer Absuche der Umgebung entdeckten die Polizisten zwei 15-Jährige, die vom Opfer wieder erkannt wurden, und nahmen sie fest. Das Handy konnte dem 15-Jährigen zurückgegeben werden.

    ___________________

    Neukölln

    # 1342

    Einen Überfall auf einen Drogeriemarkt haben zwei Unbekannte gestern Abend gegen 18 Uhr 50 am Kiehlufer verübt. Während einer so tat, als wolle er bezahlen, bedrohte der andere die 57-jährige Kassiererin mit einem Messer und zwang sie, die Kassenschublade zu öffnen. Die Täter rissen das Geld an sich und flüchteten.

    usw.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/presse.html

  31. Und wo steht da etwas von Juden, auf diesem Epitaph? Wirklich, der Artikel ist ein Schuss ins eigene Bein.

  32. Man sollte die Rolle „des Volkes“ in der Geschichte nicht völlig vergessen. Man muss sich vorstellen, dass Juden und Christen unter der brutalen Dhimmi Gesetzgebung lebten, die ganz wunderbar dazu geeignet ist die Unterjochten gegeneinander auszuspielen.Wir sehen an unseren Eliten wie wunderbar das funktioniert.
    In den unterworfenen Gesellschaften finden sich selbstverständlich reichlich Menschen, die versuchen innerhalb der Scharia nicht nur zu überleben, sondern auch erfolgreich zu sein.Durch die Scharia laufen aber auch jene die sich anpassen Gefahr alles zu verlieren wenn andere Dhimmis aufbegehren.Aktuell sehen wir das am Falle Jones. So wirkt die Scharia nicht nur entsolidarisierend, sonder schafft tiefe Feindschaft untereinander denn jeder hat den unsicheren Status einer Geisel und ist der Willkür der Moslems ausgeliefert.Misstrauen und Hass sind die Folge.
    Nach der Befreiung von den Mauren brach sich die aufgestaute Wut Bahn.Pogrome waren die Folge.Man kann das nicht gut heißen, sollte es aber versuchen intellektuell zu verstehen. Denken Sie kurz an die geschorenen Köpfe der Französinnen, die sich mit Deutschen Soldaten eingelassen hatten…
    So kam es natürlich nach der grausamen islamischen Herrschaft zu extremen Gewalttaten.Der Verdacht war allgegenwärtig.Die Einrichtung der Inquisition diente dazu das permanente Chaos zu beenden. Rechtsförmigkeit wurde hergestellt. Den Verdächtigen wurde ein Anwalt an die Seite gestellt und Freisprüche waren eher die Regel.
    Der rasende Mob hatte sich die Mühe langwieriger Beweisaufnahme wohl eher nicht gemacht.
    Nach unserem heutigen Rechtsempfinden mag die spanische Inquisition brutal erscheinen, damals war sie ein Fortschritt und trug dazu bei Vernunft und Mass zum Durchbruch zu verhelfen.
    Hysterie und Hass gehören leider zur Natur des Menschen, unserer westlichen Gesellschaft ist es über die Jahrhunderte gelungen,beides einzuhegen.Das Christentum hat dabei, im Gegensatz zur „Religion des Friedens“ eine positive Rolle gespielt. Wir haben den Unterschied täglich vor Augen.

  33. Und wo steht da etwas von Juden, auf diesem Epitaph? Wirklich, der Artikel ist ein Schuss ins eigene Bein.

    Ergebnis: Leute, die sich mit der Geschichte Spaniens offensichtlich noch nie beschäftigt haben, wie #8 Abu Sheitan (15. Apr 2011 08:16) machen jetzt (gewagte) Vergleiche. Man kann es ihnen nicht verübeln.

  34. Statt Juden steht dort Häretiker.
    Sie sind aus dem geschichlichen Kontext eindeutig gemeint.
    Bei „Moha.- Sekte“ ist die Sache ja eh klar.

  35. #43 Dreibein (15. Apr 2011 09:46)

    Häretiker heißt Ketzer, und nicht Jude. Für „Jude“ gibt’s im Lateinischen ein eigenes Wort.

  36. Danke, kewil, für diesen Hinweis!

    Vielleicht sollte man einen Platz (oder eine Aktionsgruppe …) nach ihnen benennen: „Plaza des Los Reyes Catolicos“.

  37. #36 Osiris Iffla
    „Alle spanischen Nachnamen mit “-ez” (Alvarez, Fernandez etc.) sind von ehemaligen jüdischen Familien.“

    Gehört auch Martinez dazu?

    Wikipedia:
    „Unter dem Einfluss der antisemitischen Hasspredigten des Archidiakons Ferran Martinez kam es im Juni 1391 in Sevilla zu Pogromen, die sich schon bald auf ganz Spanien und die Balearen ausweiteten. Unzählige Judenviertel wurden geplündert und zerstört, tausende von Juden getötet und zehntausende zur christlichen Taufe gezwungen.“

    Die zum Christentum Konvertierten nannte man übrigens Marranos (Schweine) und verdächtigte sie über Generationen hinweg, weiterhin an ihrem alten Glauben festzuhalten.
    Ein vermutlich aus einer spanisch-jüdischen Familie Stammender ist Mustafa Kemal Pascha, genannt Atatürk.

  38. Ich hoffe nicht , dass jetzt auch noch Benedetto sagt: Der Islam gehört zum Katholizismus.
    Sie nehmen uns jetzt alles, die neuen Kriecher, sogar die Karfreitagsruhe.Andere grünenmittige Parteien finden das gut, weil wir eine „Minderheit“ seien.

    Die Grünen-Partei samt Grüner Mitte übernimmt sich mit der Forderung nach einer Abschaffung der Karfreitagsruhe.Eine Spiegelung ihres grandiosen Selbst.

    http://www.donaufalter-zeitung.de/friends/parser.php?artikel=177

  39. „Diverse verblödete Historiker werfen heute, nach 500 Jahren, diesen großen Herrschern die Vertreibung der Juden und Mauren vor, was natürlich Quatsch ist, denn nach damaligem Denken war so etwas nicht unüblich“

    Ja, dann ist das natürlich kein Problem, wenn das damals so üblich war. Speziell auf einer pro-israelischen Website ist es kein Problem, wenn Juden vor die Wahl gestellt werden, entweder zum Christentum überzutreten oder das Land zu verlassen. Alles andere ist da natürlich Quatsch.

    Einzelne verblödete Historiker werden jetzt noch anmerken, daß die sephardischen Juden in großer Zahl ausgerechnet ins Reich des Bösen schlechthin, nämlich das Osmanische Reich, flüchteten, dort zur Blüte von Selanik/Saloniki beitrugen und dort sogar über die Jahrhunderte hinweg von den Moslems einigermaßen in Ruhe gelassen wurde, bevor sie ab 1943 von den deutschen Besatzern umgebracht wurden.

    „Es war die Geburtstunde des Weltreiches, in dem die Sonne nicht unterging!“

    Auch die Inkas, Indianer und Indios freuten sich sehr, kamen sie doch endlich in den Genuß, entweder Sklaven oder vogelfrei zu sein (Requerimiento).

    Einzelne verblödete Historiker werden darauf hinweisen, daß der eine oder andere dabei auf der Strecke blieb, aber als politisch unkorrekten Denker ficht einen das natürlich nicht an. Außerdem hatte der Papst doch den katholischen Spaniern das Land irgendwo da im Westen geschenkt, nicht wahr, es hatte also alles seine Richtigkeit.

    A propos Verblödung und Quatsch: Wie kann man sich mit so einem Beitrag eigentlich so gigantisch selbst ins Bein schießen?

  40. #41 JeanJean

    „Man sollte die Rolle “des Volkes” in der Geschichte nicht völlig vergessen.“

    Das unmündig gehaltene Volk eignet sich ganz wunderbar, um von Religions-und Ideologie-Führern gegen angeblich Feinde aufgehetzt zu werden.
    Heutzutage zu beobachten nach dem Freitags-„Gebet“, früher nach Predigten in allerkatholischsten Kirchen oder von Martin Luther persönlich. Ohne den über Jahrhunderte gepflegten christlichen Antisemitismus („Gottesmörder“)wären die Pogrome und die „Endlösung“ nicht möglich gewesen. Die Vertreibung der spanischen Juden wurde ex cathedra beschlossen und waren keine Volksaufstände.
    Heute wird in der katholischen Kirche wieder, dank Ratzinger,für die Juden gebetet. In der Ursprungversion war die Karfreitagsfürbitte „für die treulosen Juden“ (pro perfidis Iudaeis).

  41. Der Antisemitismus war jahrhundertelang schändlicher Bestandteil des Christentums. Juden wurden ermordet, verfolgt und diskrimniert. Der Anspruch der christliohen Religion (und darin gleicht sie Judentum und Islam) auf die absolute Wahrheit spielte dabei sicher eine wesentliche Rolle.

    Ich verstehe aber nicht, warum die Judenverfolgung die Vertreibung der Mohamedaner aus Spanien und Europa nun in einem schlechten Licht erscheinen lassen soll. Und es ist schlicht dumm, links-dumm, die spanischen Könige mit Hitler gleichzusetzen.

    Erst das Zurückdrängen der islamischen Religionen hat in Europa das Erblühen der Renaissance ermöglicht, einen Evolutionssprung in der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins, der im Islam niemals möglich wäre, weil er seine Anhänger in so autoritärer Weise vollständig beherrscht, dass freies Denken, Hinterfragen von Lehrsätzen auch der eigenen Religion nicht möglich ist. Ohne die Renaissance hätte es die Neuzeit nie gegeben, und überall in Europa würde es wie in Anatolien oder Afghanistan aussehen. Es gäbe keine Autos, keine Flugzeuge, keinen Strom, keine Computer, keine einzige moderne Erfindung.

    In seinem totalitären Anspruch, den ganzen Menschen zu beherrschen, erstickt der Islam jeglichen Fortschritt, indem jede Kreativität und jede freie Erforschung seiner Umwelt durch den Menschen verboten wird. Eine komplette Islamisierung Europas würde zwangsläufig zu einer Rückkehr in mittelalterliche Zustände führen, wenn der Islam sich nicht reformiert.

  42. #49 Prach

    😆 ❗

    Ohne jetzt einen Historikerstreit anzetteln zu wollen, sollten wir die Möglichkeit einer Verblödung nicht auch bei gewissen Autoren gewisser Blogs in den Bereich des Möglichen ziehen?

  43. #47 Abu Sheitan (15. Apr 2011 09:56)

    Ja, Martínez ebenfalls. Die „-ez“-Endung kommt vom Hebräischen „Eretz“, d.h. Israel.

    Quellen u.a.:
    – die vier Bücher von Don Obando (La Obandina)
    – Los Tratados Sefarditas (die Gesetzbücher der Sefardin)
    – Libro Verde de Aragón
    http://www.sephardim.com

  44. #Mike Hammer 45,
    welchen Teil finden Sie zu verträumt?

    Glauben Sie die Mauren wurden mit Wattebällchen vertrieben? Glauben Sie an die “ Unschuld“ des Volkes bei derlei Kämpfen? Denken Sie die Brutalität der Scharia sei am Volk abgeperlt wie an Teflon?
    Denken Sie nicht, dass Menschen in ihrer Gegenwart leben und die Kriterien der Zukunft ihnen unbekannt sind?
    Was übrigens gern übersehen wird: unter der Inquisition wurden auch ganz „normale“ Straftaten verhandelt. Auf Viehdiebstahl stand die Todesstrafe. Nicht schön aber „zeitgemäß“.
    Viele Verfahren gegen Häretiker endeten mit Freispruch oder dem „Abschwören“. Nicht schön aber „zeitgemäß“.
    Fragen Sie sich, unter welcher Form der Prozessführung Sie ganz persönlich bevorzugt abgeurteilt werden würden.
    A. Von wütenden Nachbarn die Sie auf Grund eines Verdachts am nächsten Baum aufhängen
    B. Vom bärtigen weisen Mulla aus der Moschee
    C. In einem geordneten Prozess mit Anwalt
    Wie ich bereits schrieb, das Rechtsverständnis hat sich, im auf dem Christentum gründenden Westen, erfreulicher Weise weiterentwickelt.
    Die Scharia Gerichte, das Rechtsempfinden,in den islamischen Ländern nicht.
    An welcher Stelle träume ich denn?

  45. #25 agentjoerg (15. Apr 2011 09:05)

    versteht ich das richtig: die NATO und Al-Kaida sind waffenbrüder im kampf gegen Gaddafi ?

    Nee, noch besser! Die Amis liefern über den libyschen Zweig der Al-Quaida Waffen an Osama!
    Es sind eben die Auswirkungen eines U-Boots im Präsidentenamt…
    Hoffen wir auf 2014

  46. #51 Galileo1515

    „Erst das Zurückdrängen der islamischen Religionen hat in Europa das Erblühen der Renaissance ermöglicht…“

    Nur mal zur Erinnerung:
    Die alles beherrschende Religion in Europa war nicht der Islam sondern das Christentum. Die Schriften der antiken Philosophen und Wissenschaftler wurden unter maßgeblicher Beteiligung islamischer Autoren und Übersetzer verbreitet. Renaissance und Aufklärung entstanden nicht auf der Basis des Christentums, sondern im Gegensatz zu diesem.
    Dem Christentum die Errungenschaften der Neuzeit unterzujubeln ist ungefähr so aufrichtig wie dem Nationalsozialismus die Gründung Israels gutzuschreiben. 😯

  47. #54 JeanJean
    das was in europa die spanische inquisition an
    den juden (ein fammilienzweig meiner oma stammt
    von da) verbrochen hat wurde nur von den nzis
    getoppt. juden die in die hände der inqui. vielen waren tot. das die katolmullahs ab und an
    einen hünerdieb lauffen ließen macht sie nicht
    sympatischer. was die saat der katolmhullas in süd und mittelamerika anrichtete davon mögen
    die protagonisten in der hölle, wo sie neben adolf,stalin,mao und pol pot grillen erzählen.

  48. #54 JeanJean

    „Wie ich bereits schrieb, das Rechtsverständnis hat sich, im auf dem Christentum gründenden Westen, erfreulicher Weise weiterentwickelt.“

    Das in Europa geltende Rechtsverständnis beruht auf dem vorchristlichen römischen Recht.
    Das Christentum für jegliche Errungenschaft als Ursprung anzugeben, erinnert fatalerweise an die mohammedanische Gepflogenheit, alles von Wert zu vereinnahmen, die eigene Geschichte schamlos zu verfälschen, Unliebsames zu löschen, Unpassendes passend zu machen.

    „Die im Corpus Iuris Civilis gesammelten Quellen des antiken römischen Rechts wurden im Mittelalter vornehmlich in Bologna wiederentdeckt und bis ins 19. Jahrhundert in den meisten Staaten Europas als maßgebliche Rechtsquellen betrachtet.“ Quelle: Wikipedia.

  49. Auf einer urchristlichen, in Wahrheit aber sicherlich von verblödeten Historikern betriebenen Webseite fand ich folgende Version des allerkatholischsten Klarschiffmachens Europas aus neuerer Zeit:

    „Mit den besten Wünschen für die „weitere Arbeit“ entließ Papst Pius XII. im Mai 1941 den „Führer“ der kroatischen Faschisten, Ante Pavelic, aus einer Privataudienz im Vatikan. Die „weitere Arbeit“ – das war schon damals erklärtermaßen die Vertreibung, Zwangsbekehrung und Ausrottung einer dreiviertel Millionen Menschen. Das „katholische Schlachtfest in Kroatien“ nahm seinen Lauf.“

    „Ein Agent des amerikanischen Nachrichtendienstes meldete es am 21. Oktober 1946 nach Washington – doch erst jetzt wurde das Schriftstück veröffentlicht: Der Vatikan soll damals 200 Millionen Schweizer Franken erhalten haben, die kroatische Faschisten von Juden, Zigeunern und Serben erpresst und geraubt hatten.“

    http://www.das-weisse-pferd.com/98_ex/kroatien.html

  50. #57 mike hammer (15. Apr 2011 10:46)
    Sie haben sicher recht, wenn sie die, aus heutiger Sicht, unmenschlichen Zustände im Spanien des 15./16. Jahrhunderts anprangern. Allerdings sollten sie intellektuell in der Lage sein, dies in historischem Kontext zu sehen. In der damaligen Zeit des sich zuende neigenden ‚finsteren Mittelalters‘ kannte man noch keine ‚Charta der Vereinten Nationen‘. Räubern wurden die Hände abgehackt, Verräter gepfählt oder gevierteilt, Folter war ein gängiges Mittel…
    Hinzu kommt eine jahrhunderte alte ‚Tradition‘ des Tötens von weltlichen und religiösen Gegnern. Daß Juden davon nicht ausgenommen waren, brauche ich sicher nicht zu erwähnen. Auch nach der Reconquista ging das Morden überall in Europa weiter, und gipfelte schließlich in den Verbrechen Deutschlands.
    In diesem Zusammenhang möchte ich beispielhaft die Wiedertäufer nennen, den Templerorden, die Hugenotten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
    Desweiteren sollte nicht unerwähnt bleiben, daß die ‚christliche‘ Obrigkeit während dieser Zeit in Bezug auf Grausamkeit Onkel Mo und seinen Jüngern in nichts nachstand, teilweise sogar noch blutiger agierte, als dieser.

  51. #56 Abu Sheitan Ich habe nicht behauptet, dass der Papst der christlichen Welt die Renaissance verordnet hätte. Sondern ich habe gesagt, dass das Nichtvorhandensein des Islam eine bessere Voraussetzung für die freie Entfaltung des menschlichen Geistes war, als eine Religion wie der Islam, die den Menschen wie ein Diktator selbst bis in die letzten Winkel seines Gehirnes hinein vollkommen kontrollieren und beherrschen will. Da war das Christentum damals schon einen Tuck liberaler und weltoffener.

  52. @ #56 Abu Sheitan

    Die Schriften der antiken Philosophen und Wissenschaftler wurden unter maßgeblicher Beteiligung islamischer Autoren und Übersetzer verbreitet.

    Nur hatten diese Autoren und Übersetzer fast ausschließlich einen jüdischen oder christlichen Hintergrund. Aber der Islam ist ja Weltmeister im Geschichte umbiegen.

  53. an #6
    als Christ muss ich mit großer Traurigkeit feststellen, dass die deutschen Kirchen neben den Politikern von links bis Mitte („C“DU/“C“SU) die größten Steigbügelhalter des Islam sind und die Islamisierung unseres Landes kräftig vorantreiben. Allen voran die „evangelischen“ Kirchenleiter Schneider, Friedrich, Hein, Jung Schad, Dröge, Buß u.v.a.m. Von diesen Leuten hört man nie etwas über die grausamen Christenverfolgungen in islamischen Ländern – nun besonders auch wieder in Ägypten, trotz der angeblichen „Demokratiebewegung“. Sie alle loben die islamische Ideologie als „friedfertige Religion“.

    Hinzu kommt das Heer der Islambeauftragten der Kirchen: „Pfarrer“, die für die Verkündigung des Evangeliums unbrauchbar sind, aber mit ihrem Halbwissen über den Islam gläubige Christen verunsichern und in die Irre leiten wollen. Dafür werden sie noch bestens aus Kirchensteuermitteln alimentiert – mit Pensionsanspruch!

    Allein die relativ kleine westfälische Kirche mit dem Antisemiten Buß an oberster Stelle hat 48 Islambeauftragte! Man mag gar nicht daran denken, wieviele es insgesamt in Deutschland gibt …

    Aber auch in der katholischen Kirche gibt es viel Unkraut unter dem Weizen. Da ist der „Theologe“ und Küng-Jünger Kuschel in Göttingen, der den „Trialog“ vorantreibt, also die Einheitsreligion, die Juden, Christen und Mohammedaner unter einen Hut bringen soll, damit der Mohammedaner-Mondgott Allah allein verehrt werde. Zu nennen ist auch der Hamburger Weihbischof Jaschke, der ebenfalls den Islam auf eine Stufe mit dem christlichen Glauben stellt und damit geradezu den vom „Bündnis der islamischen Gemeinden“ (BIG)in Hamburg ausgehenden Missionierungsversuchen in Norddeutschland den Boden bereitet.

  54. Diverse verblödete Historiker

    Man nennt sie Orchideenwissenschaftler. Bzw. man nannte sie so. D. h. sie beschäftigen sich nicht mit Fakten (wozu u. a. auch gehört Fakten in ihrem jeweiligen Kontext zu interpretieren), sondern u. a. mit dem Schönreden derselben.

    Es gab also immer Leute die den Durchblick hatten und ihren Durchblick hinsichtlich dieser Orchideenwissenschaftler öffentlich machen konnten, denn ich habe den Begriff nicht geprägt.

    Ich weiß nicht ob der Begriff heute noch viel im Umlauf ist. Mal sehen ob die Wikipedia ihn kennt.

  55. @ #64 ingres

    Selbst Google findet den Begriff „Orchideenwissenschaftler“ nicht.

    Aber der ist garantiert nicht meine Erfindung. Oder? Weiß jemand was?

  56. „Nee, noch besser! Die Amis liefern über den libyschen Zweig der Al-Quaida Waffen an Osama!
    Es sind eben die Auswirkungen eines U-Boots im Präsidentenamt…“

    Fast wie damals in der guten alten Zeit unter Reagan, als noch die afghanischen „Freiheitskämpfer“ (heute würde man die wohl eher als „Islamisten“ bezeichnen) mit schönen Waffen einschl. Stinger-Raketen beliefert und auch gern zu persönlichen Gesprächen empfangen wurden… auch Osama verdankt seinen Aufstieg der Reagan-Administration.

    Ja, es wird wirklich wieder an der Zeit, grundvernünftige Republikaner vom Schlage eines Ronald Reagan zu wählen…

  57. „Version des allerkatholischsten Klarschiffmachens Europas aus neuerer Zeit:“

    Nicht zu vergessen auch Jozef Tiso, katholischer Priester und gleichzeitig an der Spitze der Slowakei 1939-45, wo aus christlicher Motivation heraus* auch Juden verfolgt und umgebracht wurden.

    Man nennt so etwas auch Klerikalfaschismus, und zu diesem Thema findet man im Gegensatz zu den „Orchideenwissenschaftlern“ sicherlich zahllose Treffer.

    Man sollte es also vielleicht mit dem Stolz auf das katholische Erbe nicht übertreiben…

    *was man dem Christentum natürlich nicht vorwerfen kann, es war damals einfach nur „allgemein üblich“, wurde falsch verstanden usw. – genauso, wie ja alle Religionen einschl. Islam irgendwie ständig falsch verstanden werden, außer natürlich von denen, die sich damit überhaupt nicht auskennen 🙂

  58. Es gibt ein Grundproblem bei der Kommentierung der durchschnittlichen Umlaufideologie. Also auch der Stellungnahme zu (verblödeten) Ansichten von Historikern über vergangene Zeiten, die diese Zeiten im Lichte heutiger Werte und politisch korrekter Ideologien interpretieren

    Die deutsche Sprache hat sich über Jahrhunderte in einer Welt gebildet in der Menschen eine mehr oder minder große Authentizität besaßen.

    Deshalb ist einer Zeit, in der das Authentische immer mehr bestimmten weltlichen Ideologien geopfert wird (wie ich immer in Anlehnung an Sagen-Geschichten sage, die Seele dem Teufel verkauft wird) es nicht möglich, diese ideologischen Ergüsse mit Begriffen der deutschen Sprache angemessen zu erfassen.

    Ich denke auch nicht, dass ein Goethe die Sprache dahin weiterentwickeln könnte. Dass das Verhalten der meinungsbildenden Mitglieder dieser Gesellschaft nicht mehr sprachlich zu erfassen ist, ist also ein klinisches Zeichen dafür, dass diese Gesellschaft grundlegend krank ist.

    Nochmal: Die Sprache ist nicht mehr in der Lage, das Verhalten der Mitglieder der Gesellschaft zu erfassen. Oder? Begriffe wie verblödet reichen nicht hin.

  59. @ #58 Abu Sheitan

    Das Rechtssystem in Europa, insbesondere in Deutschland, beruht auf germanischen Recht, römischen, diversen Einflüssen des Christentums, des franz. Code Napoleon, sowie Rechten und Gesetzen des Mittelalters und der Neuzeit.

    Nicht alles, was bei WP steht, ist korrekt. Die Fixierung auf Rom bei WP hängt damit zusammen, dass man die deutsche Geschichte Romanisieren will.

  60. #56 Abu Sheitan (15. Apr 2011 10:42)

    Renaissance und Aufklärung entstanden nicht auf der Basis des Christentums, sondern im Gegensatz zu diesem.
    Dem Christentum die Errungenschaften der Neuzeit unterzujubeln ist ungefähr so aufrichtig wie dem Nationalsozialismus die Gründung Israels gutzuschreiben.

    Verwechseln Sie bitte nicht den christlichen Glauben und die Machtorganisation ‚Kirche‘! Im Gegensatz zur Lehre der Kirchen ist die christliche Botschaft zutiefst humanitär!

    Überigens halte ich die unmenschlichen Erfahrungen der Juden im Holocaust für DEN Auslöser zur Gründung des Staates Israel, auch wenn der Grundgedanke durch jahrhundertelange Verfolgung schon früher bestand, und für die Bereitschaft der Juden in aller Welt, dieses winzige Stück Land bis aufs Messer zu verteidigen. Es ist nämlich der einzige Fleck auf diesem Globus, wo sie vor Verfolgung absolut sicher sind. Vielleicht ist Deutschland für den Zionismus etwas ähnliches, wie Judas für das Christentum?
    Es wäre sicher lehrreich, hierzu Meinungen von Juden zu hören.

  61. > Dem Christentum die Errungenschaften der Neuzeit unterzujubeln ist ungefähr so aufrichtig wie dem Nationalsozialismus die Gründung Israels gutzuschreiben.

    Naja es waren die Klöster in denen die Schriften aufbewahrt und weiter gegeben wurden und es zum Beispiel Gutenberg, der den Buchdruck erfand um damit erst mal sich seinen Lebenswunsch zu erfüllen, den Druck einer Bibel.

    Vielleicht einigen wir uns zwischen Christen und Atheisen auf 1/2-1/2?

  62. #62 GrundGesetzWatch (15. Apr 2011 11:33)

    @ #56 Abu Sheitan

    „Die Schriften der antiken Philosophen und Wissenschaftler wurden unter maßgeblicher Beteiligung islamischer Autoren und Übersetzer verbreitet.“

    „Nur hatten diese Autoren und Übersetzer fast ausschließlich einen jüdischen oder christlichen Hintergrund. Aber der Islam ist ja Weltmeister im Geschichte umbiegen.“

    Das wird auch von Hamed Abdel-Samad so gesehen.
    Der Islam als Ideologie förderte nicht die Wissenschaft und Technik, duldete aber zeitweise in den eroberten Gebieten die Entwicklung und profitierte letztlich davon bei weiteren Eroberungszügen. Die Araber benutzten als erste Schußwaffen, deren Erfindung auf chinesischen Forschungen beruhte.

  63. > Überigens halte ich die unmenschlichen Erfahrungen der Juden im Holocaust für DEN Auslöser zur Gründung des Staates Israel

    Ich bin zwar kein Jude aber ich kann trotzdem erklären, dass das falsch ist. Der eigentliche Auslöser war der Dreyfus-Prozess in Frankreich, bei dem ein junger Mann – Theodor Herzl – Zeuge war.

  64. Möglicherweise habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
    Ich schrieb Hass und Hysterie gehören zu menschlichen Natur.Damit sind sie überall, auch im Christentum anzutreffen!!!!!
    Mir geht es hier nicht darum Grausamkeiten zu entschuldigen, sondern um eine Bewertung der historischen Entwicklung.
    Selbstverständlich baute die Inquisition auf Vorgefundenem auf. Sie knüpfte vernünftigerweise an die Rechtstradition des römischen Reiches an. Diese allein hätte jedoch niemals zu unserer heutigen Rechtsvorstellung führen können. Die jüdisch/ christliche Vorstellung des Menschen, aller Menschen, als Ebenbild Gottes ist Grundlage für die Vorstellung der Rechtsgleicheit Aller.
    Dies war dem römischen Recht fremd.
    Wie wir an den Schrecken der Französischen Revolution sehen, war die abrupte Abkehr vom Glauben ebenfalls katastrophal.Dennoch ist es nahezu unwidersprochen üblich,sich auf diese im Blutrausch endende Revolution positiv zu beziehen.Man bezieht sich eben selektiv auf den heute als positiv eingestuften Wert der “ Gleichheit“.
    Zu keinem Zeitpunkt habe ich behauptet es gäbe den einen, monolitischen Block des Guten.
    Mir ist sehr daran gelegen die prozesshafte Interaktion der unterschiedlichen philosophischen Grundlagen zu begreifen. Gleichwohl ist es schlicht auffällig, wie unterschiedlich die Entwicklung der einzelnen Kulturen verlaufen ist.
    # Abu Scheitan,
    Sie wissen vermutlich von wem die islamischen Horden ihre Schriftsprache bezogen.
    Die geisteswissenschaftliche Interaktion wurde vom Islam nicht gefördert, sondern durch die teilweise Unterwerfung der zuvor im Austausch stehenden Kulturen unterbrochen. Die Unterwerfung der Perser hat vermutlich eine ähnlich erfolgreiche Entwicklung abgewürgt wie sie der Westen dann später genommen hat.Der Islam hat sich die Leistungen der Persischen Hochkultur eine Zeit lang nutzbar gemacht, die Chance einer wirklichen Entwicklung zur Vernunft aber nicht genutzt.
    # mike hammer,
    ich verstehe Ihre Wut sehr gut. Das Schicksal meiner Familie unter den Nazis hat meine Weltsicht nachhaltig geprägt.
    Christliche Grausamkeit den Juden gegenüber habe ich zu keinem Zeitpunkt verteidigt.Religiöses Eiferertum ekelt mich ebenso an wie atheistisch/ ideologisches.
    Das nachträgliche Erschrecken über von mir selbst rücksichtslos vertretene Ansichten während meiner Zeit im Linkstum hat mich da sehr vorsichtig werden lassen.
    Geschichte lässt sich nicht ungeschehen machen, man kann nur versuchen daraus zu lernen und sich einen Wertekanon zu erarbeiten, der das Schlimmste zu verhindern sucht. Vor dieser Aufgabe steht jede Generation erneut.Woraus der Einzelne dabei schöpft ist mir egal wenn das Ergebnis den Schutz des Individuums und dessen freie Entfaltung in den Mittelpunkt stellt.

  65. #72 Wolfgang

    Die Verdienste christlicher Forscher, Wissenschaftler und Philosphen sind unbestritten. Der „Vater der Genetik“ Gregor Mendel z.B. war Mönch. Andererseits haben christliche Priester dafür gesorgt, dass in Amerika fast sämtliche Schriften der dortigen Hochkulturen vernichtet wurden.
    Die Diskussion hat nichts mit Christentum versus Atheismus zu tun, sondern mit Propaganda versus wissenschaftliche Erkenntnis. 🙂

  66. #75 JeanJean
    „Die jüdisch/ christliche Vorstellung des Menschen, aller Menschen, als Ebenbild Gottes ist Grundlage für die Vorstellung der Rechtsgleicheit Aller.“

    Aus dem heiligen göttlich inspirierten Buch der Christen, Evangelium, die gute Botschaft genannt, folgende Zitate zur Gleichberechtigung aller Menschen:

    Apostel Paulus erlaubte zwar einem Sklaven, an seinen Gott zu glauben, wäre aber nicht auf die Idee gekommen, ihn freizulassen (Eph 6,8): „Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen, er sei Sklave oder Freier.“

    (Kol 3,22) „Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren!“

    (1 Tim 6,1): „Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten.“

    Auch der Apostel Petrus legte ganz klar seine Meinung zur Sklaverei dar (1. Petr 2,18): „Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herren unter, nicht allein den gütigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen.“ „Wunderlich“ war Luthers Übersetzung, andere schrieben an dieser Stelle „zornig“ oder „launisch“.

    Zwar bezeichnete auch Paulus die Sklaven als „Kinder Gottes“, zu ihrer Freilassung sah er aber keine Veranlassung. Seine Devise zu diesem Thema lautete (1. Kor 7,20): „Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.“

    Petrus vertrat sogar die Ansicht, das Verprügeln von Sklaven sei nicht nur eine Notwendigkeit, um sie zur Arbeit zu zwingen, sondern geradezu Gottespflicht (1. Petr 2, 20-21): „Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das ist Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch.“

    Sklaven für schlechte Arbeit zu schlagen ist also ganz normal, sie hingegen sinnlos zu prügeln geradezu ein Gnadenakt, der dem Leiden Jesu nahe kommt. Was für eine menschenverachtende Ethik predigt uns da der heilige Apostel Petrus.
    Quelle:
    http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e8.htm

  67. Mit Geert Wilders, mit dem Schweizer Votum gegen das Minarett und damit für Freiheit, Demokratie und Menschenrecht sowie mit dem Erstarken national-konservativer Kräfte überall in Europa ist die RECONQUISTA angelaufen.

    Sie läuft prächtig und wird siegen.

    Historiker der Zukunft werden diese RECONQUISTA in einem Atemzug nennen mit jener zu Zeiten der Reyes Católicos….

    http://tinyurl.com/3y638ee

    http://reconquista-europa.com/

    Neueste Meldung:

    Die national-konservative finnische Partei „Die wahren Finnen“ wird ihren Stimmenanteil bei den nächsten Wahlen verfünffachen.

    Gut so.

  68. @ #77 Abu Sheitan

    Ja die damaligen Ansichten des Christentum sind halt auch Produkte ihrer Zeit. Wenn es sowas nicht geben würde, hätten die Menschenrechte ja schon seit Anbeginn der Menschheit gegolten. Es gab halt eine Entwicklung. Auch bei den Römern hatte der Einzelne noch nicht einen Wert unabhängig von Status und Herkunft.

    Freilich wird das vielleicht nicht ganz stimmen, denn irgendwann stand ja der erste auf, der gegen die Sklaverei Partei ergriff und der wich von der damals vorherrschenden Meinung ab. Vielleicht sogar schon zu Paulus‘ Zeiten!

    Aber daran kann man weder die Gesamtheit der Christen, noch die damaligen Menschen nach heutigen Maßstäben messen.

    Zur Zeit der Hexenverfolgung wich ja auch irgendwann jemand mit dem „Hexenhammer“ ab. Freilich, ob man für diese Zeit die damaligen Christen für ihre vorherrschende Meinung zu den Hexen auch freisprechen darf, steht auf einem anderen Blatt. Aber man muß die Ursachen dafür genau erforschen.

    Heute darf natürlich kein Christ mehr für Sklaverei eintreten und Frauen als Hexen beschuldigen. Dafür hat er heute keine Entschuldigung mehr.

  69. Immer wieder wird uns der Untergang des DDR-Regimes als Volksaufstand:
    „Wir sind ein/das Volk“ – erklärt.

    Die Wahrheit ist: Heute noch würde es
    die DDR geben, wenn der Staat nicht
    pleite gewesen wäre.

    Solange wie wir Deutsche nicht pleite
    sind, solange wird es die EU geben.

  70. @ #80 ingres

    Au je, ich befürchtete es schon! Der Hexenhammer war ja die Rechtfertigung der Hexenverfolgung.

    Es mußte also heißen: Es wich jemand mit einem Werk gegen den Hexenhammer ab. Finde den Namen jetzt nicht so schnell.

  71. Es waren auch solche katholischen Könige, die mit Hilfe des Papstes, auch das unentdeckte Land unter sich aufteilten. Was dann, als z.B. Tokugawa Ieyasu davon erfuhr, den Spaniern und Portugiesen (sprich den Katholiken) in Japan nicht unbedingt gut tat. Es führte zum Verbot des Christentums (spezifisch des Katholizismus, denn die Protestanten, Engländer und Niederländer, versuchten keine Missionierung, die waren nur am Handel interessiert) in Japan.

    Als Resultat gab es Verfolgung und Razzien gegen Katholiken in Japan. Bis hin zum sog. „Martyrium von Nagasaki“, das aber immer gerne von der Kirche falsch dargestellt wird. Hätten die Tokugawa das Christentum nicht ausgeschaltet, wäre Japan bald wieder im Krieg versunken, denn die Spanier und Portugiesen hätten garantiert versucht, mit Hilfe katholischer Daimyo, die Tokugawa mit einem ihnen zugeneigten Shogun zu ersetzen.

    „Die jüdisch/ christliche Vorstellung des Menschen, aller Menschen, als Ebenbild Gottes ist Grundlage für die Vorstellung der Rechtsgleicheit Aller.“

    Wie passt das in den historichen Kontext, dass Adel und Klerus das Volk ausbeuteten? Gerade der Klerus hätte dieses doch erkennen müssen? Jedoch war gerade der Klerus ganz wichtig für die Ausbeutung und gezielte Verdummung des Volkes, und das für Jahrhunderte.

    Die Französische Revolution war übrigens nicht von anbeginn ein „Schrecken“. Es kam erst dazu, als Fanatiker die Revolution übernahmen. Die Revolution selbst war eine gute Idee.

  72. @#9 Freiko (15. Apr 2011 08:29)
    Ich erinnere mich noch an EL CID, hab den Hollywool-Historienfilm in meinen jungen Jahren im Kino gesehen (Charlton Heston, Sophia Loren). Mal schauen, ob ich den irgendwo herunterladen kann!

  73. @#51 Galileo1515 (15. Apr 2011 10:20)
    …..,wenn der Islam sich nicht reformiert, scheiben Sie.
    Warum sollte sich der Islam reformieren? Er hat es in 1400 Jahren nicht geschafft, warum sollte er es jetzt plötzlich schaffen?? Nein, da seh ich schwarz: der Koran ist unveränderbar und dadurch auch der Islam, der ja auf Koran und Sunna basiert.

  74. Ferdinand und Isabella waren zwar erfolgreich gegen die Invasion der Moslems. Aber sie waren keine Engel. Die Vertreibung der Juden war böse und unchristlich. Sie war es immer und überall und wird nie etwas anderes als böse sein.

  75. #Abu Scheitan,
    „Sklaven für schlechte Arbeit zu schlagen ist also ganz normal, sie hingegen sinnlos zu prügeln geradezu ein Gnadenakt, der dem Leiden Jesu nahe kommt. Was für eine menschenverachtende Ethik predigt uns da der heilige Apostel Petrus.“

    Sehen Sie, das ist ja was ich meine.
    Es war “ normal“, es war das Gegebene zu dieser Zeit. Als Revolutionär hat Paulus „versagt“ das ist wohl klar! Gleichwohl wird dem Sklaven die gleiche Würde vor Gott zugeschrieben wie dem Freien.Das Leid des Sklaven wird dem Leid des Gottessohnes gleichgesetzt. Es ist eine sehr verinnerlichte Sichtweise, die aber Ausgangspunkt und „Munition“ für die weltliche Forderung zur realen Befreiung der Sklaven in sich trägt.Das Christentum hatte aus den Reihen der Sklaven großen Zustrom. Das Wesen der Sklaverei nimmt dem Sklaven die Fähigkeit sich als Mensch zu erkennen. Aus den Berichten der aus Muslimischer Sklaverei entkommenen Menschen im Sudan können Sie das ganz aktuell erfahren. Der Sklave, der seine Würde, und sei sie vor Gott, nicht mehr fühlt und erkennt, kann niemals aufbegehren. Es ist für die befreiten Menschen im Sudan unglaublich schwer zu lernen sich selbst zu achten denn viele wurden bereite als kleine Kinder verschleppt und zu Vieh gemacht.Auch hier gilt mir, es ist egal auf welche Weise der Akt der Unterwerfung rückgängig gemacht wird , das Christentum ist eine Möglichkeit.Die aktuelle Zusammenarbeit von Juden und Christen bei der Befreiung von Sklaven ist etwas was mich sehr freut..
    Jeder Mensch lebt in seiner Zeit.Der Weg bis zu dem Punkt an dem die Sklaverei in der westlichen Welt beendet wurde war viel zu lang. Allerdings muss man bedenken, dass sich die Gesellschaften, die auf Sklaverei verzichteten einen wirtschaftlichen Nachteil zufügten.So mussten die Verfechter der Befreiung gegen vorhandenes Besitzrecht und wirtschaftliche Interessen argumentieren, also nicht nur auf abstrakt moralischem Feld.
    Zur Zeit befinden wir uns von diesem dauerhaft errungen geglaubten Verständnis auf dem Rückzug. Um nicht zu „provozieren“ lässt der Westen die Sklaverei, z.B. auch in der Elfenbein Küste unwidersprochen aufblühen.
    Nach der Scharia ist Sklaverei erlaubt und die Scharia sickert auch über die UN immer stärker in unsere Gesellschaften ein.
    Wenn also Paulus zu seiner Zeit in ihren Augen versagt hat, wo stehen wir heute, wenn wir das zulassen?

  76. Oh mann, das habe ich kommen sehen, nachdem diese inschrift veröffentlicht wurde.
    Hier gehts zum teil zu wie bei der antifa, mehr geifernd als eifernd.

    Dass die belgier noch vor hundert jahren allein 10 millionen neger im kongo hinmetzelten, darüber regt sich kein mensch auf, aber über eine sache, die 500 jahre zurückliegt.
    Na ja, die kirche muss wieder mal herhalten…

  77. @#78 unverified__5m69km02 (15. Apr 2011 13:12)
    Sehr gut so! Weiter so! Gib Islam keine Chance!

  78. > “Sklaven für schlechte Arbeit zu schlagen ist also ganz normal, sie hingegen sinnlos zu prügeln geradezu ein Gnadenakt, der dem Leiden Jesu nahe kommt. Was für eine menschenverachtende Ethik predigt uns da der heilige Apostel Petrus.”

    Das Christentum richtet sich nicht mit seiner Botschaft an die Sklaven mit der Aufforderung die Freiheit zu erkämpfen. Es richtet sich mit seiner Aufforderung an die Sklavenhalter diese frei zu lassen.

    Das versteht man natürlich nur dann, wenn man den Philemonbrief ließt – http://www.bibel-online.net/text/elberfelder_1905/philemon/1/#1 – Hier hat Paulus einen Sklaven zu seinem Herrn zurück geschickt und ihm dabei diesen Brief mitgegeben.

  79. #JSF,
    „Wie passt das in den historichen Kontext, dass Adel und Klerus das Volk ausbeuteten? Gerade der Klerus hätte dieses doch erkennen müssen? Jedoch war gerade der Klerus ganz wichtig für die Ausbeutung und gezielte Verdummung des Volkes, und das für Jahrhunderte.

    Die Französische Revolution war übrigens nicht von anbeginn ein “Schrecken”. Es kam erst dazu, als Fanatiker die Revolution übernahmen. Die Revolution selbst war eine gute Idee.“

    Zum ersten Teil, ja das währe fein gewesen es gab ja auch immer Bewegungen innerhalb der Christenheit die den Widerspruch darstellten.
    Das Gebot der Nächstenliebe hätte historisch durchaus wirkungsmächtiger seien dürfen!!!
    Bei dem Teil der “ Verdummung“ gebe ich Ihnen allerdings ( wenig überraschend) nicht recht.
    Bei der französischen Revolution machen Sie freundlich die Unterscheidung des guten ersten Teils und des gänzlich abgetrennten zweiten. Der Terror wütete aber nicht in einem politischen Vakuum. Kommunisten argumentieren ja auch gern mit den Verfehlungen Einzelner die beim nächsten Versuch mit makellosem Personal ausbleiben würden.
    Wenn Sie die Französische Revolution auch als gute Idee ansehen, so schuf diese Idee aber doch auch die Möglichkeit Monster zu gebären.
    Machtkonzentration zu begrenzen und Herrschaft der wenigen über die Vielen als Gefahr zu sehen, stand daher auch im Zentrum der Überlegungen der Väter der Amerikanischen Verfassung, die die Entwicklung in Frankreich als Mahnung verstanden.

  80. @ #82 ingres (15. Apr 2011 13:44)

    Au je, ich befürchtete es schon! Der Hexenhammer war ja die Rechtfertigung der Hexenverfolgung. Es mußte also heißen: Es wich jemand mit einem Werk gegen den Hexenhammer ab. Finde den Namen jetzt nicht so schnell.

    Das war Pater Friedrich Spee (1591-1635), ein Jesuit, mit seinem Buch „Cautio criminalsi“, in welchem er die Hexenprozesse anprangerte. Das Buch schlug damals unter jenen Intellektuellen, die gegen die Hexenverfolgung waren, ein wie eine Bombe.

    Wolfgang Lohmeyer hat ihm mit einem 3-bändigen Werk ein Denkmal gesetzt.(„Die Hexe“, „Das Kölner Tribunal“ und „Der Hexenanwalt“. Sehr empfehlenswert!)

  81. Leute, die meinen, Sie könnten an geschichtliche Ereignisse von vor 500, vor 1000 oder vor 2000 Jahren dieselben Maßstäbe anlegen wie heute, sind Deppen! In diesem Blog hat es offenbar auch einige!

  82. Gebongt! Applaus.

    P.S. Die Bevormundung der Toten durch die später Geborenen, ist eine postmodernische Psychose, ein Neoonanismus der Gutmenschen. Es ist schlichtweg ein verbrecherischer Versuch, die Geschehnisse zu verfälschen. Es ist ein bewusster Mord gegen die Erinnerung.

  83. Um die historische Bedeutung von Ferdinand und Isabella richtig einschätzen zu können, ist es hilfreich, einen Blick auf die Fakten zu werfen.

    Tatsächlich handelte es sich bei der Reconquista um ein Projekt der spanischen Nation, das sich über einen Zeitraum von ca. 800 Jahren hinzog und bereits unmittelbar nach der islamischen Eroberung durch den westgotischen Adligen Pelayo in den Jahren 718/722 begonnen wurde.

    Im wesentlichen war die Reconquista bereits 1265 abgeschlossen, als nach der Rückeroberung von Murcia nur noch das Emirat Granada als ein gegenüber Kastilien tributpflichtiger Vasallenstaat die letzte mohammedanische Enklave auf der iberischen Halbinsel bildete.

    Militärisch wäre Kastilien schon ein Jahrhundert früher in der Lage gewesen, Granada zu erobern. Lediglich aus taktischen Gründen wurde das Emirat noch geduldet, da der Handel mit Granada einen Hauptweg für afrikanisches Gold in das mittelalterliche Europa bildete.

    Nachdem portugiesische Seefahrer (Bartalomeo Diaz) den Seewg um Afrika nach Indien entdeckt hatten, wurde Granada als Handelsvorposten nicht mehr benötigt.

    Den Mohammedanern wurde übrigens bei der Kapitulation 1492 Religionsfreiheit zugesichert. Erst nach einem mohammedanischen Aufstand wurde etwa ab 1502 mit der Zwangschristianisierung begonnen.

    Die christianisierten Mohammedaner, die Morisken, wurden erst 1611 endgültig aus Spanien vertrieben.

    Die Grabinschrift, mit der sich Ferdinand und Isabella als „prostratores“ der mohammedanischen „Sekte“ feiern ließen, entpuppt sich vor dem Hintergrund der historischen Fakten als selbstbeweihräuchernde Propaganda.

  84. Hier ein paar Stichworte über mein Steckenpferd, die Reconquista und die Spanische Inquisition (nicht zu verwechseln mit der Römischen oder mit der weltlichen), über die ich das Privileg hatte, an der Universität von , und ich werde auch hier seriöse, höchstspezialisierte Quellen zitieren.

    Die Spanische Inquisition dauerte von 1478-1834. Sie war ein Erziehungsinstrument gegen die Häresie, d.h. gegen die Verbreitung unwahrer hegemonischer theologischer Lehren INNERHALB der katholischen Kirche Spaniens. Insofern war sie für Juden oder Mauren nicht zuständig, es sei denn, diese hatten bereits zum Christentum konvertiert.

    Bis 1478 flüchteten vertriebene Juden aus Russland, England, Deutschland und Frankreich nach Spanien, da sie dort autonome Gebiete bilden konnten. Diese von (jüdischen) Ausländern bevölkerten Gebiete bildeten nach und nach rechtfreie Enklaven im spanischen Königreich. Parallel dazu gab es eine Reihe von angeblich konvertierten Juden, die zu hohen Positionen gelangt waren und von dort aus gegen die Einheit des Königreichs agitierten. Sozusagen jüdische Cem Özdemir.

    Da die urspanische Bevölkerung heftig dagegen reagierte (Pogrome etc.), sollte die Kirche aussortieren, wer von den (ausländischen oder spanischen) Konvertierten es überhaupt ernst meinte. Also wer ein Häretiker war oder nicht (s.o.). (u.a. nach den jüdischen Historikern Doubnov, in: Précis de l’histoire juive des origines à 1934 und Roth, in The Spanish Inquisition)

    Innerhalb der ersten 20 Jahre hat es zahlreiche Scheiterhaufen gegeben, aber viel weniger als kolportiert (nach den Inquisitions-Spezialisten Ascona, Wagner und Henningsen). Nach dem Spezialisten der Mittelmeergeschichte Braudel handelt es sich um eine sehr begrenzte Anzahl von Verurteilten. „Endgültige Verurteilungen betrafen lediglich Wiederholungstäter.“ (nach Bennnassar, ebenfalls jüdischer Historiker, Universitätspräsident in Frankreich)
    Die Spanische Inquisition war ein erzieherisches Instrument und war vom Gedanken beseelt, dem Angeklagten seine Fehler zu zeigen. Nicht einmal Freveltaten wurden mit der Todesstrafe geahndet (nach Dedieu).

    Ein Beispiel: Während im französischen Labour (Teil des heutigen Baskenlands) im 17. Jahrhundert um die 600 Hexer_Innen durch die weltliche Inquisition des königlichen Parlaments verbrannt wurden, hat es KEINE einzige Hexenverbrennung durch die Spanische Inquisition gegeben. Man zog es vor, die vermeintlichen Hexereifälle als Psychose zu betrachten – oder gar zu ignorieren (nach Henry Kamen). Ja, es ist ein spanischer Inquisitor, nämlich Alonzo de Salazar Frias, der wissenschaftlich erklärte, dass Hexerei als solche nicht existierte.

    Die Spanische Inquisition war in ihrem Erziehungswillen sogar ein riesiges Unternehmen des Mäzenatentums. Aus deren Anstrengungen sind etliche Schriftsteller des spanischen Goldenen Jahrhunderts entstanden: Cervantés, Lope de Vega, Gongora, Quevedo etc., wobei parallel dazu in Spanien KEIN einziger anderer Schriftsteller strafrechtlich verfolgt wurde.

    Es ist zu Zeiten der Inquisition, dass in Spanien – und nur dort – die Großen Mehrsprachigen Bibeln herausgegeben wurden: 1514 die von Alcalá, 1569 die von Antwerpen, und sogar 1584 in Salamanca die erste ökumenische Bibel überhaupt (Verschnitt der Vulgata mit der Biblia Sacosanta von Zürich).
    Die fünf Instruktionen der Spanischen Inquisition, sozusagen derer Strafprozessordnung, bleiben ein Vorbild an Rechtsstaatlichkeit in puncto Verteidigung und Pflichtverteidigung, Anhörung des Betroffenen, non bis in idem, Geschworenenkammer, und insgesamt was die Rechte des Verteidigung anbelangt.

    Inquisition heißt nämlich nichts Anderes als: Ermittlung. Das heißt, dass zur Anklage ermittelt werden musste und die Schuld des Angeklagten NACHGEWIESEN werden musste, und nicht einfach nur so behauptet.

    Bleibt zu erwähnen, dass sogar der Großinquisitor Torquemada und dessen Amtsnachfolger Diego Desa (Kolumbus‘ Freund) genealogisch Juden waren. Torquemada war keiner dieser Karikaturen-Kapuzenträger, er hat das Kloster Santo Tomas d’Avila erbauen lassen, das architektonisch absolut Schönste in ganz Spanien, um daraus später eine Universität zu machen. Die Universität Santa Cruz von Granada hat er ebenfalls gegründet.

    Und ich hatte die Ehre, an zwei spanischen Universitäten zu studieren, im Gegensatz zu vielen hiesigen Spiegel-Lesern.

  85. mord war vor 500 jahren mord und raub war vor 1000 jahren raub, vergewaltigung war vor 1500
    jahren eine vergewaltigung und das verbrennen von frauen und saüglingen war im katolischen
    spanien der 1500er jahre nicht weniger abschelich als die keutzigung eines jüdischen
    fundamentalisten vor 2011 jahren in judea.
    auch wenn die katolischn muullas sich auf den
    gekreuzigten rabbi beriefen als sie die kinder des volkes des selbigen im feuer ferbrennen ließen.

  86. @ #96 kewil (15. Apr 2011 18:58)

    Nur einige? Ich denke ganze Menge sogar!
    Die Ratio-Farm-Leute sind führend auf diesem Gebiet.

    Unsere katholischen Vorfahren wussten ganz genau, wie man mit der Mohammed-Sekte umgehen sollte und das hat jahrzehntelang gut funktioniert.

    Und was ist heute? Überall nur Feiglinge, die sich für modern und aufgeklärt halten, dabei sind dumm, wie der Leninsche Gummi-Stiefel.

    Die ATH`s können ihre Ratlosigkeit einfach nicht verkraften.

  87. #101 elohi_23
    wie man mit juden umgeht wussten sie auch wa?
    wie man mit katerern, hexen, indianern, littauern, germanen, galliern usw umgeht (WILLST DU NICHT MEIN BRUDER SEIN….)
    wussten sie
    auch vorzüglichst umzugehen.
    sie ließen dich TOR, WOTAN und die IRMINSUL deiner vorfahren vergessen.
    sogar dein nick hat mit dir nichts zu tun.

  88. Ergänzend noch eine Betrachtung zum „damals üblichen“ Umgang mit Juden:

    Schon unter der Gotenherrschaft hatten die hispanischen Juden nichts zu lachen.

    Das 6. Konzil von Toledo wurde von König Chintila im Jahr 638 einberufen. Es fasste Beschlüsse gegen Juden, wobei den Konzilsakten zufolge der König die treibende Kraft war. Die Bischöfe billigten die Absicht des Königs, das Judentum in seinem Reich gänzlich auszurotten und keine Nichtkathololiken zu dulden.

    Das 16. Konzil von Toledo wurde 693 von König Egica einberufen. Es bestätigte ein Gesetz des Königs, mit dem versucht wurde, die Juden durch starke finanzielle Anreize zum Glaubenswechsel zu bewegen. Wenn sie bei ihrer Religion blieben, mussten sie eine Judensteuer bezahlen; der Fernhandel und jeder Geschäftsabschluss mit Christen wurde ihnen verboten.

    Das 17. Konzil von Toledo wurde 694 von König Egica einberufen. Es ergriff noch weit schärfere Maßnahmen gegen die Juden als das vorhergehende. Es wurde beschlossen, die Juden zu enteignen und zu versklaven und ihnen ihre Kinder wegzunehmen,um sie christlich zu erziehen. Den Anlass oder Vorwand dazu bildeten Behauptungen, die Juden hätten im Zusammenwirken mit ausländischen Glaubensgenossen eine Verschwörung gegen das Reich unternommen. Damit war wohl gemeint, dass sie die Mohammendaner zu einem Angriff ermunterten.

    In den europäischen Nachbarstaaten gab es vielfache Vobilder für die von Ferdinand un Isabella angeordnete Vrtreibung der Juden:

    1181 vertrieb der französische König Philipp die Juden, um ihr Land und ihre Häuser in Besitz zu nehmen.

    Durch Edikt vom 17.07.1290 ließ König Eduard I. alle Juden bis zum 01.11.1290 (Allerheiligen) aus England ausweisen.

    1298 wurden in Franken, Bayern und Österreich 140 jüdische Gemeinden zerstört und ca. 100.000 Juden ermordet.

    Bereits 1306 ließ König Philip der Schöne 100.000 Juden aus Spanien ausweisen.

    1348 wurden die Juden in Europa für die Pest verantwortlich gemacht. In Folge dessen wurden in Mainz 6.000 Juden, in Erfurt 3.000 Juden ermordet.

    1394 kam es zu einer zweiten Verbannung der Juden aus Frankreich.

    1493 wurden die Juden auch aus Portugal ausgewiesen; wer die Kosten für die Auswanderung nicht aufbringen konnte, wurde versklavt.

    1540 wurden die Juden aus Neapel, Genua und Venedig vertrieben, 1593 aus dem Vatikanstaat.

    Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    Wenngleich dieser Umgang mit Juden zur damaligen Zeit auch üblichen Gepflogenheiten entsprach, gibt es keinen Grund hierauf stolz zu sein oder die Könige, die diese inhumanen Maßnahmen anordneten, im Nachhinein auch noch zu lobpreisen.

    Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet man so etwas als „ethnnische Säuberungen“.

    König Juan Carlos hat recht getan, sich für das Edikt seiner Vorgänger 1992 zu entschuldigen.

    Ferdinand und Isabella sind keine Helden oder Vorbilder, sondern historische Politverbrecher.

  89. > Und ich hatte die Ehre, an zwei spanischen Universitäten zu studieren, im Gegensatz zu vielen hiesigen Spiegel-Lesern.

    Wenn man die Taten in Spanien verstehen will dann sollte man die diesbezügliche Literatur der Opfer studieren und nicht die der Täter – wobei es hier um glaubwürdige Literatur geht. Ich frage ja auch nicht zum Armeniergenozid die Türken.

  90. #104 Wolfgang (15. Apr 2011 21:16)

    Ach so, Literatur jüdischer Professoren ist Täterliteratur?

  91. #104 Wolfgang (15. Apr 2011 21:16)

    Pass schön auf, Freundchen. Spanische Juden brauchen keine dahergelaufenen „Wolfgangs“ um zu entscheiden, wer Opfer oder Täter gewesen ist.

    Ich wette, dass Du nicht einmal weißt, wie „Jude“ auf Spanisch heißt. Außer nach schnellem Googeln. Ich wette auch, dass Du NULL Ahnung von spanischer Geschichte und Sprache hast. Außer beim hastigen Googeln auf Malle.

    Schließchlich wette ich, dass Du von der Geschichte der Iberischen Halbinsel und Lateinamerikas NULL Ahnung hast. Wie die Meisten hier, aber die erheben doch keinen Anspruch auf akademische Wissenheit wie ich – oder Du.

    Schließlich ist die Geschichte des spanischen Judentums eine sehr eng begrenzte Sache.

    Hast Du überhaupt gelesen, wenn ich als Quellen zitiert habe? Offensichtlich nicht. 80% Juden. Und Du redest von Täterliteratur. Nicht einmal lesen kannst Du.

    Ich bin Sepharad, stolz darauf und auf Spaniens Geschichte.

    Und was bist Du?

  92. @ #102 mike hammer (15. Apr 2011 20:39)

    Das ist ein Hammer, Mike.

    „Das Leben bedeutet Kampf“ – sagt ein japanisches Sprichwort.

    Unsere katholischen Vorfahren haben auf die verschiedenen Bedrohungen reagiert. Man kann aus heutiger Sicht darüber streiten, ob es angemessen war oder nicht. Für mich ist es wichtig, ob es funktioniert hat.

    Das „ob“ und „wie“ überlasse ich den ATH`s Gelehrten.

    An dieser Stelle wiederhole ich noch mal das Statement von kewil:

    „Leute, die meinen, Sie könnten an geschichtliche Ereignisse von vor 500, vor 1000 oder vor 2000 Jahren dieselben Maßstäbe anlegen wie heute, sind Deppen! In diesem Blog hat es offenbar auch einige!“

    Ich füge nur hinzu: Ereignisse von vor 3000 Jahren.

    Beispiel: Als die Israeliten aus Ägypten in das gelobte Land marschierten, wurde sie von vielen Feinden verfolgt. Um überleben zu können, mussten sie kämpfen.

    Hat Josua falsch gehandelt, als er Jericho einnahm?

    Josua ist mein Held. Denn er wusste ganz genau wie man gegen den Feind richtig vorgehen kann.

    Genauso ist es mit dem heutigen Israel.

    By the way.
    Mein Nick bedeutet nicht „naiv zu sein“ und sich kampflos von den Feinden abschlachten zu lassen.

    Dein Nick bedeutet eher: den Kopf vor dem Feind in Sand stecken, den Kampf meiden und die Kämpfer auslachen bzw. beschimpfen.

  93. Noch einen Hinweis an alle zum Thema „Marranos“ oder „Marranen“:

    Das Wort beruht offensichtlich auf dem maurischen „muharram“ (haram) und sonst nichts.

    In Spanien gibt es keine andere seriöse akademische Quelle darüber. Meine Vermutung: Bist Du ein Christ, bist Du ein Goy (Schwein). Bist Du ein konvertierter Jude, bist Du auch ein Goy, also auch ein Schwein.

    Von jüdischer Seite wahrscheinlich ernst, von christlicher Seite wahrscheinlich ironisch gemeint.

  94. #107 elohi_23
    dein nick bedeutet „mein gott_23“ also absoluter quatsch und kampf gegen
    wehrlose nichtkämpfende leute
    die man einfach zusammentreibt? dann haben
    die deutschen einsatztruppen die juden zusammentrieben deiner meinung kämpfer?
    das du sowas auf einem proisraelischen blog
    schreiben darfst ist komisch.
    zum kopf in den sand stecken, ich bin israeli,
    joschuas blut fliest in meinen adern und ich bin
    IDF soldat gewesen. kopf in den sand?
    DENK MAL NACH BEVOR DU KEWIL ZITIERST!
    ich schreib es dir nochmal.
    mord war vor 500 jahren mord und raub war vor 1000 jahren raub, vergewaltigung war vor 1500 jahren eine vergewaltigung und das verbrennen von frauen und saüglingen war im katolischen spanien der 1500er jahre nicht weniger abschelich als die keutzigung eines jüdischen fundamentalisten vor 2011 jahren in judea. auch wenn die katolischn muullas sich auf den gekreuzigten rabbi beriefen als sie die kinder des volkes des selbigen im feuer ferbrennen ließen.
    also klerikaler
    heist es nicht DU SOLLST DEN NAMEN GOTTES NICHT LEICHTFERTIG GEBRAUCHEN ODER MISSBRAUCHEN? leg dir nen passenderen nick
    zu, denn gott bist du nicht.

  95. Anmerkung: Unter dem Namen „Französische Revolution“ wurden rückwirkend verschiedene aufklärerische Entwicklungen in Frankreich, England und Deutschland zusammengefasst, und die stellten eine Revolution dar. Die eigentliche „Revolution“ in Frankreich war nichts weiter als der Massenmord. Auch den „Sturm auf die Bastille“ gab es in Wahrheit gar nicht. Es sind französische Märchen, die die 68er in Europa aber leider übernommen haben. Es wird Zeit, sie zu korrigieren.

  96. @ #109 mike hammer (15. Apr 2011 22:33)

    Mein Nick nimmt nur Bezug auf den Psalm 23.
    Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln …

    Die Vorfahren meiner Mutter waren polnische Juden, die im XIX Jahrhundert zum Christentum gefunden haben und das erklärt wohl alles. Ich habe nie vergessen, wo ich herstamme, aber ich bin gerne ein Katholik.

    Ich war auch Soldat in 2 Nato-Armeen. Na und?

    Du kannst mich mit deinem Geschwafel nicht beeindrucken.
    Willst du sogar die NAZIS als die wahren Christen einstufen?

    Lasst uns die Sachen zwischen Juden und Katholiken am besten aus dem Kampf gegen Muslime ausblenden, denn wir befinden uns in einem pro Israel Blog.

    Ich sage dir nur: In der Vergangenheit wurden auf beiden Seiten Fehler gemacht, was bedauerlich ist. Auch im heutigen Israel wird das Neue Testament von Fanatikern verbrannt.

    … und es geschehen weiterhin unschöne Dinge auf beiden Seiten.

    Die israelische Regierung weißt Bescheid. Lass es lieber sein.

    SHALOM

  97. @ Rationalist64

    Den Christen und Königen von Spanien ist die die Befreiung ihres von den islamischen Besatzern hoch anzurechnen. Sie sind wahrlich die „Retter des Abendlandes“, denn ohne sie wäre Europa möglicherweise unter islam. Herrschaft, und genauso rückständig wie die islam. Welt heute.

    Der spanische Nationalheld Don Pelayo und Königin Isabella werden zurecht geehrt, da ihre Erfolge den Sieg über die Mauren einleiteten, sie markieren den Umbruch hin zum Positiven in den Kämpfen der Reconquista. Dafür gebührt ihnen die Grabinschrift.

  98. #111 elohi_23
    ja die vorfahren von meiner katze waren deutsche schäferhunde, bin ich jezt ein kanarienvogel?
    was schwafelst du da für zusammenhangsloses zeug?
    solange du keinen besitzanspruch an den neuen testamenten die in israel verbrannt werden hast kannst du ruhe geben, bei der menge judischen fleisches das aufgrund des NT gegrillt wurde
    können juden von jezt bis zum jüngsten gericht
    und zurück mit neuen testamenten heitzen, solang sie diese nicht geklaut haben.

    fehler auf beiden seiten? was für fehler begeht ein säugling das man ihn grillt?
    was weis die israelische regierung?
    hast du #cherub aeoelü verschluckt,
    ist das deine entschuldigung?
    und zu den nazis, ja sie waren zu 99%
    CHRISTEN und A.H.stummelbart war katolisch.
    (bis heute nicht exkomuniziert)
    auch bei der flucht der massenmörder war
    rom federführend und STALIN ging regelmesig
    zur beichte, ortodox natürlich.
    das die israelis und juden die schnautze voll
    von den missinaren haben ist verständlich und die regierung in israel weiss bescheid, ja.

  99. @ Rationalist64

    Nachtrag: Sie können an die damalige Zeit nicht die heutigen Maßstäbe ansetzen, wie jemand bereits zurecht schrieb. Das ist ahistorisch. Bereits die Griechen, Römer und Ägypter hatten ganze Völker oder Stämme vernichtet oder versklavt.

  100. @ #113 mike hammer (15. Apr 2011 23:24)

    Du irrst wie viele von deiner Sorte.
    Ich werde deine Kotze nicht mehr kommentieren.

    Nur ein Satz:
    … das die israelis und juden die schnautze voll von den missinaren haben ist verständlich und die regierung in israel weiss bescheid …

    Dabei dachte ich an die Vermarktung des Holocausts und insbesondere der KZ-Stätte Auschwitz durch israelische Geschäftemacher. Auch wir haben Schnauze voll von solchen „Missionaren“.

    Deshalb wiederhole ich nochmals: Die israelische Regierung hat viele Probleme erkannt und bereits positiv reagiert. Du musst es auch nicht verstehen. Das verlangt niemand von dir.

  101. @ #113 mike hammer

    Die „echten“ Nazis (SS & Co.) waren keine Christen, sondern völkische Esotheriker, von denen auch die NSDAP gegründet wurde (Thule-Gesellschaft).

  102. Was sind diese Kewil-Hasser in den PI-Kommentaren bloß für Menschen?

    Ich habe von keinem von denen auch nur einmal eine Bitte oder eine Nachfragen an Kewil gelesen. Nein oft sogar diese hysterischen Beschwerden direkt an PI („Mit solchen Autoren schafft PI sich ab“)

    Sind das die selben Menschen, die gleich den Geschäftsführer sprechen wollen, wenn irgendwas nicht nach deren Nase geht?
    Widerlich!

    Ich denke so wird es sein.
    Wo waren die Hüter des rechten Wegs bei diesem derben Satz: „Die Moslems konnten noch nie was anderes besser, als Krieg führen und Hälse abschneiden.“

    http://www.pi-news.net/2011/04/deutsche-im-maurischen-al-andaluz/

    Der passte anscheinend zu gut ins eigen Weltbild. Beschwert wird sich nur, wenn es gegen die eigene Anschauung geht, dann aber mit aller Gewalt und direkt beim Chef.
    Alles Heuchler!

    Seht euch mal bei Fakten und Fiktionen (6 Jahre tägliche Arbeit!) um. Ihr werdet über Kewil alles mögliche herausfinden, aber bestimmt nicht, dass er des Antisemitismus verdächtig wäre.

    Schämt Euch!

  103. #113 mike hammer

    Hast du cherub aeolü verschluckt?

    Warum bist du ggü. elohi_23 ständig so penetrant beleidigend? Er antwortet dir doch auch vernünftig und sachlich.
    Und er kann auch nichts dafür, wenn es dir mit deinen vier Kollegen bei Q.Q. zu langweilig ist. Wir wildern dort auch nicht stänkernd herum. 😉

    Bringe dich bitte positiv ein.

  104. #112 Kaventsmann (15. Apr 2011 23:23)

    1.

    Ich habe nirgends „den Christen und Königen“ von Spanien die Befreiung von den mohammedanischen Besatzern abgesprochen – im Gegenteil gerade darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um einen 800 Jahre währenden Prozess handelte.

    Mir ging es darum, Kritik an Kewil’s verklärender Darstellung des Königspaars Ferdinand und Isabella zu üben, indem ich darauf hinwies, dass die Reconquista in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts bereits im wesentlichen über die Bühne gebracht worden war und das Emirat Granada lediglich aus handelspolitischen Gründen noch für eine Zeitlang als von Kastilien abhängiger, tributpflichtiger Vasallenstaat geduldet wurde.

    Die schlussendliche Besetzung des Emirats in den Jahren 1487 – 1491 (die Kapitulation erfolgte am 02.01.1492) war weder eine historische „Großtat“ noch ein „Umbruch“ oder „Rettung des Abendlandes“. Eher schon vergleichbar mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus durch Odoaker im Jahr 476 (in rein machtpolitischer Hinsicht).

    2.

    Die Ausbreitung des Islams in und nach Europa wurde nicht durch Spanien und die Reconquista gestoppt, sondern im Westen durch die Franken unter Karl Martell 732 bei Poitiers und im Osten durch Byzanz.

    3.

    Man kann nicht behaupten, dass das katholische Europa im (Hoch)mittelalter in irgendeiner Weise „fortschrittlicher“ gewesen wäre als der islamische Herrschaftsbreich.

    Wenn Europa heute nicht genauso rückständig wie die islamische Welt ist, liegt dies nicht an der Reconquista (die Kolonialisierung Lateinamerikas durch die Spanier im 16. Jhdt. weist übrigens viele Parallelen zur islamischen Eroberung auf), sondern an einem Prozess steter Ent-Katholisierung seit 1500 durch Renaissance, Humanismus, Reformation und Aufklärung.

  105. @ #112 Kaventsmann

    Die Reformatoren (Luther, Hus…), Aufklärer (Voltaire, Descartes, Kant, Locke…) und Humanisten waren größtenteils Christen, d.h. das Christentum hat sich durch die Christen selbst weiterentwickelt, wenn auch gegen den Widerstand der Kirche als Institution.

    Das Problem ist, dass der Islam durch sein Selbstverständnis (der Koran sei das Wort Gottes, etc.) eine solche Entwicklung bis heute verhindert.

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