Felix MenzelAm nächsten Donnerstag, den 14. April, spricht Felix Menzel (Foto), Chefredakteur des Onlinemagazins „Blaue Narzisse“, in Bonn über „Sarrazin und die Meinungsfreiheit“. Bei dem Vortrag geht es um die Kernfrage, was nach Sarrazin sagbar geworden ist, aber auch um vieles mehr. Formaljuristisch betrachtet besteht die Meinungsfreiheit in Deutschland weitestgehend.

Aber, um es mit dem Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger zu sagen: Jeder, der bestimmte Sachdebatten offen anspricht, kann gegen eine „Mauer aus Beton“ laufen und skandalisiert werden.

Andererseits können Skandale oder Ausnahmeereignisse in der entscheidungsunfähigen Konsensdemokratie neue politische Agenden erst ermöglichen. Der Fall Sarrazin, die Causa Guttenberg und die AKW-Debatte nach der Naturkatastrophe in Japan bieten für diese Vorgänge Anschauungsmaterial.

Auch wenn es Frank Schirrmacher nicht wahrhaben möchte, so werden doch unübersehbar Massenhysterien in den letzten Monaten und Jahren durch die neue „Echtzeitmedienwelt“ beschleunigt und somit zu einem politischen Faktor, der erst noch genau untersucht werden muss. Der Vortrag widmet sich dieser Frage.

» Ort: Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn (Johannes-Henry-Straße 18)
» Beginn: 20 Uhr

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44 KOMMENTARE

  1. An diesem Tag habe ich leider Ratssitzung im Stadthaus, weshalb ich nicht in der Johannes-Henry-Straße sein kann. Alles Gute an die üblichen Verdächtigen!

  2. Alles Lüge! Die Wahrheit steht hier:

    http://www.migazin.de/2011/04/11/ausbildung-bild-roma-koran-und-islam/

    Bild hetzt! – gegen alles, was nicht ins erzkonservative, stets nationalchauvinistisch geprägte Raster der Bild passt.

    Bild hat sich Sarrazin, wie ein Bauchredner seiner Puppe bedient.

    Bild hetzt gegen Migranten, gegen den Islam, gegen Linke, gegen die 68er und ihre Erben, gegen liberale Werte und gegen Arbeitslose sowie Hartz-IV-Empfänger.

    Bild ist sozialdarwinistisch bis ins Mark und steht dabei weit außerhalb des ansonsten gesellschaftlich tolerierten politischen Spektrums.

    Bild blockt die Empörung vieler Menschen über soziale Ungerechtigkeiten gegen die „Gewinner“ aus den Verteilungskämpfen ab und lenkt den Zorn auf die sozial an den Rand Gedrängten, auf Minderheiten und auf Ausländer.

    Bild schürt den „Klassenkampf im Armenhaus“.

    Diese Hetze zeigt – anders als die politischen Kampagnen – auch sehr wohl ihre Wirkung.

    Wenn man der Frage nachgeht, warum Teenager in der brandenburgischen Pampa, in der es fast keine Migranten gibt, ausländerfeindlich werden, findet man die Antwort in der Bild.

    Und mit der Sarrazin-Kampagne ist es Bild gelungen das politische Spektrum ins Rechtspopulistische zu verschieben.

    jetz wissta bescheid!

  3. Eine Zusammenarbeit zwischen PI und BN, gerade zur bundesweiten Bekanntmachung von Veranstaltungen beider Seiten, ist absolut begrüßenswert.

  4. Raczeks?

    Beherbergen die nicht einen früheren Landesvorsitzenden der in den 90ern verbotenten und unbestritten wirklich neonazistischen FAP in ihren Reihen, der mittlerweile aber in der FDP ist?

    Wie kann PI denn für eine solche Organisation werben, die ehemalige Neonazi-Funktionäre in ihren Reihen hat?

    Bloß aufpassen – nicht, dass sich die üblichen Verdächtigen beim bloßen Lesen mit dem braunen Virus infizieren…

    (Natürlich kann PI für solche Veranstaltungen werben, denn natürlich entwickeln sich Menschen weiter – aber wenn frühere Neonazis in FDP & Burschenschaft aktiv sein dürfen, wird man wohl kaum hyperventilieren dürfen, wenn ehemalige NPDler in ner anderen Rechtspartei aktiv sind)

  5. Schon ein einfaches Einschreiten der Polizei werde zu Ärger führen, sagte der Gewerkschaftssprecher. „Ich mag mir gar nicht vorstellen was passiert, wenn wir eine verschleierte Frau in einem Problemviertel ansprechen.“

    In Frankreich gilt Burka-Verbot

  6. Auch Israel hat derzeit Probleme mit 300000 Flüchtlingen aus Afrika:
    Lohndumping verärgert die israelischen Arbeiter und die Kriminalität ist dramatisch angestiegen, inzwischen setzt sie den israelischen Bürgern schwer zu. Raub, Terror, Überfälle und Einbrüche, Gewalt, das sind die neuen Begleiter der Gesellschaft zum Beispiel in Tel Aviv. »Die Flüchtlinge haben keine Angst. Sie brechen überall ein und machen Terror.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/eva-herman/3-afrika-fluechtlinge-in-israel-humanitaere-katastrophe-droht.html

  7. Werter Herr Menzel, Bruder im Geiste,

    was nach Sarrazin „sagbar“ geworden ist, ist eine Sache, über die man gerne mal im Hinterstübchen diskutieren kann.

    Interessanter ist jedoch die Frage, was vor Ort m a c h b a r ist, bzw. was gemacht wird. Wo waren die kernigen Burschenschafter der Raczeks zum Beispiel am 2. April, als pro NRW gegen den radikalen Islam in Bonn protestiert hat (http://bonn.pro-nrw.net)??? Wo sind die vaterlandsliebenden deutschen Männer, wenn es darum geht, die (deutsche) Flagge auf der Straße zu zeigen?

    „Formaljuristisch betrachtet besteht die Meinungsfreiheit in Deutschland weitestgehend.“

    Ach ja? Hierzu könnten Ihnen die Mitglieder von pro NRW etwas ganz anderes erzählen. Ich hätte gerne Ihre Bekanntschaft gemacht, habe aber leider am Donnerstag ein Treffen der PI-Gruppe Bonn.

    Patriotische Grüße

    Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Wir sind das Volk!

  8. OT

    Genialer Lieberman (israelische Außenminister)

    Lieberman über Europäer, die viel reden, aber wenig tun. „In den Gesprächen mit meinen europäischen Kollegen begegnen mir häufig naive und sehr romantische Vorstellungen“, erklärte der Gründer der rechtsgerichteten Partei „Israel Beiteinu“, die heute die drittstärkste politische Kraft im Heiligen Land ist.

    Dass die jüdischen Siedlungen ein Hindernis für den Frieden seien, bezeichnete der Außenminister als Unsinn. „Wir haben mit Ägypten und Jordanien Frieden geschlossen, obwohl es damals schon Siedlungen gab. Noch ein Punkt: Unser Staat wurde 1948 gegründet. Zwischen 1948 und 1967 hat die arabische Welt das Westjordanland kontrolliert, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemand in diesen 19 Jahren einen palästinensischen Staat schaffen wollte.“ In Jerusalem baue man nur die jüdischen Viertel aus, auf privatem Land. Eine Teilung der Stadt werde man niemals zulassen. Lieberman: „Unser großer ‚Fehler‘ war es, dass Moses uns in diese Region geführt hat. Hätte er uns nicht an die Grenzen zur Schweiz und Italien führen können? Das wäre weitaus komfortabler gewesen.“

    aus israel heute
    http://tinyurl.com/3n6q5or

  9. #10 otto21 (11. Apr 2011 12:55)

    Ueberall das gleiche Problem. Mal bald mehr, mal bald noch viel mehr.
    Das nun gerade in Israel das Rechtsinstrument ‚Asyl‘ durch illegale Massenimigrationswanderungen voellig ausgehebelt und ausgehoehlt wird, ist bitter.
    Aber, die Intention des rechtl. Hilfsmittels ‚Asyl‘, naemlich Schutz-u. Fluchtstaetten vor pol.Verfolgung, Folter, Mord und auch Schoa in einem Land zu finden, wird hierdurch ad absurdum gefuehrt.

    Den wenigen, wirklich Asylberechtigten, denen somit die -wenn auch nur zeitl. begrenzte- Schutz-u. Fluchtstaette verwehrt wird, gilt mein tiefes Mitleid.
    Dieses kostbare Rechtsinstrument, geboren aus einer leidvollen, eigenen Vergangenheit, werden hinweggespuelt, zur Unkenntlickeit verstuemmelt, durch die „Voelkerwandertsunamis“ von Laendern, die sich kein Deut um Familienplanung, um Staatsplanung kuemmern wollen.
    Es ist der gewaltige Geburtenueberschuss von -insb. „islamisch“ dominierten- Laendern, der ein kostbares Rechtsinstrument ‚Asyl‘ unter sich begraben wird.

  10. Auch Eva Herman ist – wie alles aus dem Kopp-Verlag – mit Vorsicht zu genießen, Herman schreibt:

    „300.000 illegale Flüchtlinge sollen laut einer ARTE-Dokumentation in den letzten Jahren dorthin (nach Israel) geflohen sein, jede Woche kommen weitere 700 dazu.“

    Kein Wort davon in der ARTE-Dokumentation, die Rede ist von 35.000 bzw. „Zehntausenden“. Aber schon ist die Zahl „300.000“ im Netz, wie man bei Google sehen kann, weil einer blind vom anderen abschreibt.

  11. Diesen Text habe ich an
    http://www.tgd.de/index.php
    geschrieben. Ich konnte nicht anders. Es war mein Anliegen. Ich bitte alle, die das Gleiche empfinden, es mir gleich zu tun.
    Vielleicht gibt es noch andere Adressen, denen diese Botschaft auch gilt.

    Liebe türkischen Mitbürger,

    seit einiger Zeit steigen die Zahlen der Kopftuchträgerinnen.
    Ich finde es unerträglich , mich in meiner eigenen Heimat
    nicht mehr zu Hause zu fühlen.
    Ihr verändert Deutschland zum Negativen.
    Ihr spaltet unser Land und schafft eine Disharmonie.

    Ihr integriert Euch nicht, sondern ihr wollt uns zu einer Toleranz zwingen,
    die ihr in der Türkei anderen Menschen verweigert.

    Die Türkei ist doch so ein wunderschönes Land.
    Wenn ihr doch Kopftücher tragen wollt und riesige Moscheen mit Minaretten bauen wollt,
    warum geht ihr nicht in die Türkei zurück ???
    Wenn doch die Deutsche und die Türkische Kultur
    wie Tag und Nacht, wie Sonne und Mond sind, warum macht ihr uns und euch das Leben so schwer ?
    Passt Euch endlich an, oder geht…
    Diese Meinung wird von 70 % der Deutschen geteilt.
    Es werden immer mehr, die sich nicht mehr mit Nazi-Rufen den Mund verbieten lassen.
    Es geht nämlich nicht um Nationalismus, sondern um Heimatschutz.
    Ihr würdet uns, wenn wir uns so in der Türkei verhalten würden, zum Teufel jagen.
    Wir versuchen es Euch schon seit Jahren diplomatisch zu sagen,
    aber ihr seid so dickfällig, das ein Elefant dagegen dünnhäutig ist.
    Nehmt die besten Wünsche von uns mit – und geht.

    Danke und Liebe Grüße : Ein Deutscher

  12. Heute abend ist auch Hamed Abdel Samad auf 3sat in einem interview.

    Bemerkenswert finde ich bei der Gelegenheit, wie das Thema „Sarrazin“ und alles, was damit zusammenhängt, immer noch Konjunktur in der Öffentlichkeit hat. Man sollte angesichts unfassbarer Zustimmungswerte zu den Grünen (auch schon vor Fukushima) eigentlich das Gegenteil annehmen.
    Offenbar ist die Realität, und die Analysen Sarrazins u. a., immer noch zu bedrückend, um einfach unter den Teppich gekehrt zu werden.

  13. #20 Fairaberhart (11. Apr 2011 13:40)
    So ist es.
    Und ich glaube, dass es auch etliche Türken gibt (ob Deutsch-Türke oder nicht), denen das Verhalten ihrer Landsleute peinlich ist.

  14. OT

    Schöner Beitrag einer Diskussion aus „Spiegel-Online“:

    Nun…hieß es nicht Jahrzehnte lang Afrika den Afrikanern ?
    98% aller weißen Farmer (Ausnahme Südafrika, Namibia) wurden enteignet, vertrieben oder getötet.
    Die Folgen waren Versorgungsengpässe bis zu Hungersnöten.
    Alles schon vergessen ?

    Wenn ich jetzt sage Europa den Europäern und Deutschland den Deutschen, dann ist es plötzlich falsch, inhuman und ich bin ein Rassist, oder wie ?
    Ein bisschen kenne ich mich mit der afrikanischen Mentalität aus, habe 18 Monate in Windhuk Namibia gelebt und viele Reisen in die Nachbarländer unternommen – Job bedingt.
    Deutschland und Europa braucht keine weitere Einwanderung in die eh schon angespannten Sozialsysteme.

    http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=7603430&postcount=29

  15. Der Tag ist hell, die Sonne lacht,
    denn Jusuf hat sich umgebracht.

    Durch einen Sprengsatz um den Bauch
    hat er sich in Stücke zerrissen
    Doch seine Brüder, die andren Mensch auch
    Wo er jetzt ist, gibt’s kein Gewissen.

    Mit sich genommen in den Tod
    Hat er eine Schar von bunten Christen
    Blutrot färbte sich der blaße Mond
    Und sogar die bösen, bösen Atheisten.

    Was erwartet den Jusuf im himmlischen Garten?
    Es sind die 72 Jungfrauen von Herrn Allah die warten!

    Doch kaum im Paradiese angekommen – Herr Allah ganz keck
    läßt rufen und klatschen nach Muhammed, er serviere doch Speck.
    Das Fett von einer deutschen Sau,
    gemästet auf einer deutschen Au.

    Ach, Jusuf – mein Bruder! Laß mich dich fragen,
    nun mußt du ja nicht länger verzagen!
    Ist‘s denn nicht wahr?
    Es war der Tod bringende Islam!

    Und der Koran mit seinen Mörderversen, hat dir die Sinne getrübt,
    da hast du den Mord an dir selbst und andren verübt.
    Selbst Drogen hat Herr Allah dir gegeben
    so konntest du angstfrei gehen aus diesem Leben.

    Deinen Glauben, den frommen
    Hatte Herr Allah dir genommen.
    Vor langer, langer Zeit
    nahm der Koran dir deine Herrlichkeit.

    Als Mensch – ein geliebter – wurdest du geboren.
    Wie ein Hunde-Tier erzogen gingst du verloren.

    Ach, Jusuf! Mein Freund – mein Menschen Bruder!
    Könnt ich doch Hand anlegen an des Lebens Ruder!
    Ich bin sehr spät erst selber aufgewacht,
    gehe nun und zünde Lichter an in jeder Nacht.

    So daß es nächsten Tag dann heißen kann:

    Der Tag ist hell, die Sonne lacht,
    denn Bruder Jusuf hat ein Kind gemacht!
    Und seine Frau, die liebe Aischa, wird ein Kind – einen Sohn gebären,
    ein Liebes-Kind – einen Erlöser, so daß die Menschheit kann noch weiter wären.

    Freiheit für Deutschland!
    Freiheit für das Deutsche Volk!

    Copyright © Georg Löding, 2011

  16. @ unrein,
    „Bild blockt die Empörung vieler Menschen über soziale Ungerechtigkeiten gegen die „Gewinner“ aus den Verteilungskämpfen ab und lenkt den Zorn auf die sozial an den Rand Gedrängten, auf Minderheiten und auf Ausländer.“

    Dieser Absatz aus dem Migazin Artikel macht die ganze Armut linken Denkens deutlich.
    Die ganze Welt ist für diese Leute ein Mediamarkt. Ab und an gibt es eine begrenzte Anzahl an Flachbildfernsehern zu Spottpreisen. Die “ hungernden Massen “ werfen sich in den Verteilungskampf um das knappe Gut.Unglückliche werden an den Rand gedrängt und andere (Gewinner!) tragen stolz ihre erbeuteten Kartons an den vor Wut zitternden „Verlierern “ vorbei zu ihren vermutlich auf gleiche Weise ergaunerten Autos. Nach dieser Logik kommt die „Ware“ also der Wohlstand aus dem Nichts. Er ist nur in (durch was eigentlich? ) begrenztem Umfang vorhanden und muss daher „gerecht“ verteilt werden. Dass Wohlstand durch Leistung entsteht, Leistungfähigkeit aber auch den Willen dazu ist völlig aus der Wahrnehmung ausgeblendet.
    Dass, wenn wir eine Mittelstands Wohnung aus den 60iger Jahren mit einer heutigen Harz 4 Wohnung vergleichen die Ausstattung des heutigen Harzis der eines “ Reichen“ von damals entspricht, der in der Vorstellung der linken also begrenzte Wohlstandskuchen gewachsen ist sollte immer mal wieder erwähnt werden.
    Was im nationale Ramen stimmt, stimmt genau so auch im Internationalen.
    Es ist offensichtlich, dass die in zu großer Zahl „Asozial“ handelnden islamischen Bevölkerungen nicht durch Unrecht sondern ihre Kultur von der grandiosen Entwicklung westlicher Länder abgehängt wurden.
    Ebenso ist diese Kultur auch für das Scheitern vieler muslimischen Einwanderer verantwortlich. Durch unser beständiges Abgeben beruhigen wir im besten Fall unser Gewissen, heben die Fähigkeit dieser Menschen den Wohlstand zu erarbeiten jedoch in keiner Weise.

  17. „Bemerkenswert finde ich bei der Gelegenheit, wie das Thema “Sarrazin” und alles, was damit zusammenhängt, immer noch Konjunktur in der Öffentlichkeit hat.“

    So so, das Thema Sarrazin hat also „Konjunktur“ !
    Wenn der Sarrazin nur „Konjunktur“ hat, dann wird der Spuk schon bald wieder vorüber sein. Dann kanns ja nicht so schlimm sein.
    Aber vielleicht meinten Sie nicht „Konjunktur“, sondern vielleicht „Konkjunktion“ ?

  18. Also der Banner auf der Seite der Blauen Narzisse mit „Ehre! Freiheit! Vaterland!“ vor den Farben der Reichsfahne mutet schon etwas seltsam an…

  19. Am nächsten Donnerstag, den 14. April, spricht Felix Menzel (Foto), Chefredakteur des Onlinemagazins „Blaue Narzisse“, in Bonn über „Sarrazin und die Meinungsfreiheit“.

    Und für diesen lächerlichen „Burschenschaftlichen Abend *“ („Zu den mit * gekennzeichneten Veranstaltungen sind Damen recht herzlich eingeladen“) macht Ihr auch noch Reklame? Gibt’s hier überhaupt keine Grenze nach rechtsaußen? Felix Menzel ist dieser Bubi aus Chemnitz, der Claudia Roth in einem Vortrag „fette Qualle“ genannt hat, einen „Kloß“, der „früher einmal in der Rockerszene als Matratze benutzt wurde. Das ist doch nicht mal im Vollsuff zu ertragen, so ein widerliches Etwas zu besteigen.“ Seine schlagenden Brüder, damals von der Burschenschaft Normannia-Nibelungen in Bielefeld, dürften herzlich gelacht haben. Für mich gilt: Was ein Maulheld wie Menzel zum Thema „Sarrazin und die Meinungsfreiheit“ zu sagen hat, interessiert mich nicht. Und wenn ich Kepplinger wäre, würde ich mich dagegen verwahren, als Kronzeuge für dieses ordinäre Bürschchen in Anspruch genommen zu werden.

  20. Auch wenn es Frank Schirrmacher nicht wahrhaben möchte, so werden doch unübersehbar Massenhysterien in den letzten Monaten und Jahren durch die neue „Echtzeitmedienwelt“ beschleunigt und somit zu einem politischen Faktor, der erst noch genau untersucht werden muss. Der Vortrag widmet sich dieser Frage.

    Wobei es schon eine interessante Frage ist, warum gerade die Deutschen zu diesen Massenhysterien neigen. Echtzeitmedien gibt es nämlich anderswo auch.

  21. #31 Heta

    Das mit der „Qualle“ Roth ist doch eine ausgezeichnete Referenz.
    Mit Ihrer Empörung zeigen Sie doch nur, „wessen Geistes Kind Sie sind“, dass Sie überhaupt keine Abgrenzungsschwierigkeiten nach linksaußen haben wenn Sie schon deren Reflexe übernehmen.

  22. #33 Stefan Cel Mare

    Und ? Was ist Ihre Erklärung für „die Deutschen“ ? Wenn Sie schon so eine Frage stellen, dann werden Sie doch bereits eine Antwort in Ihrem Hinterstübchen parat haben.
    Erzählen Sie es uns:

  23. #34Von_Muttis_Gnaden:

    Was ist denn das für ein Quark? Ich empöre mich nicht, ich stelle nur fest.

  24. #36 Heta

    Du stellst selbstverständlich nur fest, in deinem wertenden Sinne versteht sich.
    Deine Reaktion jedenfalls hat verblüffende Ähnlichkeiten mit jenen Linksradikaler.

  25. @ #30 mabank (11. Apr 2011 14:23)

    Das ist traditionell! Der Ort der Veranstaltung ist ein Burschenschaftshaus – und die Burschenschaften stammen noch aus der Zeit ab 1815:

    Die Burschenschaften waren die Begründer des deutschen Liberalismus, der bis heute in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der BRD verankert ist.

    Die Versammlung auf der Wartburg 1817 formulierte und beschloss gemeinsame Grundsätze und Ziele, um allen deutschen Burschenschaften ein gemeinsames politisches Programm zu geben:

    – politische, religiöse und wirtschaftliche Einheit Deutschlands
    – Aufhebung der Zollschranken
    – Ausbau der Wehrkraft
    – Entwicklung der konstitutionellen Monarchie mit vaterländischer Verfassung
    – Gleichheit vor dem Gesetz,
    – Einführung des Prinzips nulla poena sine lege („keine Strafe ohne Gesetz“)
    – Schutz von Freiheit und Eigentum
    – Rede- und Pressefreiheit
    – Freizügigkeit

    Das Programm griff also wesentliche liberale Ideen der französischen Revolution auf und bettete sie in eine „vaterländische“ und „wehrhafte“ Monarchie. Die bürgerlichen Rechte finden sich heute in allen europäischen Verfassungen, auch dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burschenschaft#Das_Wartburgfest

    und später waren es die Burschenschaften, die das Banner Schwarz-Rot-Gold in den Straßenschlachten von 1848 gegen die Monarchien aufstellten:

    Die Farben der Burschenschaft Schwarz-Rot-Gold wurden am 31. Juli 1848 zu deutschen Nationalfarben erklärt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burschenschaft#Von_der_M.C3.A4rzrevolution_zur_Reichseinigung_.281848.E2.80.931870.29

  26. @ Dr. T

    Birne! Die Farben der Raczeks sind weiß-schwarz-rot-gold! Schwarz-rot-gold, weil drei der Breslauer Burschenschaften diese urburschenschaftlichen Farben besaßen. Das Weiß, weil die jüngste Burschenschaft der insgesamt vier weiß-rot-schwarz hatte.

  27. @ Dr. T

    Kleine Verwechslung! Es sind Ihrerseits die Farben der Frankonia Erlangen gemeint. Das ist einfach nur Werbung, die auf der Netzseite der Blauen Narzisse geschaltet ist. Was ich zu den Farben der Raczeks geschrieben habe, ist die genaue Erläuterung ihrer Herkunft.

  28. @ #4 unrein

    Bild hetzt gegen Migranten, gegen den Islam,
    ……………
    Diese Hetze zeigt – anders als die politischen Kampagnen – auch sehr wohl ihre Wirkung.

    Ich nehme ich nicht an, dass das hier und die ansonsten nicht völlig falsche Darstellung (worauf ich aber nicht im Einzelnen eingehen will) der Bild-Zeitung als Anstoß zu einer Diskussion gemeint sein soll.

    Denn wenn das Zitierte richtig wäre, würden wir hier Pseudo-Probleme diskutieren und müßten Migranten u. U. gegen die Bild in Schutz nehmen.

  29. #6 ulex (11. Apr 2011 12:37)
    Raczeks?
    Wie kann PI denn für eine solche Organisation werben, die ehemalige Neonazi-Funktionäre in ihren Reihen hat?

    —————————————————–

    Hast du sonst noch was auf der Pfanne ulex ?

    ALERTA, ALERTA !!
    Ist schon wieder NAAAAZIialarm angesagt ?
    Brennt die Autobahn schon wieder ?
    Machen wir ein bisschen auf Fitna ?
    Hast du deine Kameraden, die Photobioreactoren, die Querits, die Heiners und sonst gar keine und den alten gw etc. schon zusammengetrommelt ?? Hast du bei INDYMEDIA . org schon Bericht erstattet ??
    Wenn nicht dann Zack, Zack…. Oder soll ich sagen yallla, yalla !

    Der grösste Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt:

    DER DENUNZIANT !! :mrgreen: :mrgreen:

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