Das Kopftuch im Islam – ein sexuelles Symbol

Das Kopftuch als Symbol im Islam, ein kontroverses und hochemotionalisiertes Thema. Überall sind Äußerungen zu hören und zu lesen wie die angebliche Befreiung der Frau von den Zwängen der Sexualität und der viel erwähnten omnipräsenten Sexualisierung, der Ausdruck eines Selbstbewusstseins muslimischer Frauen durch das Bekenntnis zum Kopftuch. Das Kopftuch als politisches Zeichen, als Zeichen einer moralischen Überlegenheit oder gegenteilige Stimmen, die darin eine Unterdrückung der Frau sehen, ein Unterwerfungs- und Beherrschungssymbol, ein Zeichen mangelnden Selbstbewusstseins und dergleichen. Man kann all diese Äußerungen mittlerweile als immer wiederkehrende Fragmente sehen, denn sie werden überall gebetsmühlenartig wiederholt, sei es von Befürwortern, sei es von Gegnern.

(Versuch einer tiefenpsychologischen Erklärung – von Morten Morten)

Gerade in der politischen Diskusssion tauchen diese Fragmente immer wieder auf und man hat dabei das Gefühl, als gebe es keinen Erkenntniszuwachs mehr, da es eben immer wieder dieselben Fragmente (selten handelt es sich um Argumente, da Sachverhalte auf Schlagworte wie „Unterdrückung“, „Dominanz“, mangelndes Selbstbewusstsein“, „archaischer Brauch“ und dergleichen mehr reduziert werden). Was aber verbirgt sich hinter diesem Symbol? Wie ist die dahinter stehende Tiefenstruktur zu verstehen?

Ich kann hier lediglich den Versuch einer Erklärung unternehmen. Dass es hierbei natürlich nicht um ein triviales Kleidungsstück geht, steht außer Zweifel. Menschen haben zu allen Zeiten und in den unterschiedlichsten Kontexten bestimmte Kleidungsstile bevorzugt, um durch diese eine innere Haltung, eine Geisteshaltung zum Ausdruck zu bringen. Seien es nun orthodoxe Juden, christliche Mönche, buddhistiche Asketen… oder Muslime. Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch hier soll es um das Kopftuch bzw. im extremen Falle die (Voll-)Verschleierung muslimischer Frauen gehen.

Das Kopftuch (der Schleier, die Verschleierung…) ist ein Symbol der Verhüllung. Es handelt sich um eine Verhüllung der Sexualität bzw. der körperlichen Reize im Sinne einer Abgrenzung von der Außenwelt. Es handelt sich bei der muslimischen Verhüllung sowohl um einen Akt FÜR als auch GEGEN etwas.

Als Akt FÜR etwas steht es für Reinheit, moralische Integrität, Zugehörigkeit zu einem als verbindlich gesehenen moralischen Kodex, Bewahrung und Schutz der Sexualität, der sexuellen Verfügbarkeit für nur einen Mann, Sexualität als Mittel zum Zweck des Gebärens, der Reproduktion im Sinne einer moralischen Vorgabe und nicht als Selbstzweck der sexuellen Befriedigung, die ja immer wieder dem vermeintlich moralisch-dekadenten Westen vorgeworfen wird, die Einhaltung religiöser Forderungen…

Als Akt GEGEN etwas steht es gegen eine als feindlich wahrgenommene Umwelt, sexuelle Verfügbarkeit mit einem anderen als dem eigenen Mann, gegen Sexualität als etwas Unverbindliches, gegen potentielle sexuelle Verführung durch andere Männer…

Das Gebot, ein Kopftuch zu tragen, ist ein zutiefst sexuelles Gebot, das nur auf den ersten Blick ein religiöses Gebot zu sein scheint bzw. religiös begründet wird. Der Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt die Sexualität, vor allem die muslimisch-männliche Wahrnehmung der Sexualität.

Es handelt sich um eine männliche Sicht, die keine positive ist, da sie als Gefahr wahrgenommen wird. Nun ist der Islam zwar keine sexualfeindliche Religion, ganz im Gegenteil, er ist eine Religion, die durch und durch sexuell ist, indem sie grundsätzlich die Triebsphäre des Menschen anspricht und vor allem unter Kontrolle zu bringen versucht. Diese Kontrolle besteht jedoch nicht in Form von Körperfeindlichkeit, sondern in Form einer Kontrolle, inwiefern der Gläubige seine Sexualität im Einklang mit den religiösen Forderungen lebt. Es handelt sich um eine Gesetzesreligion, welche die permanente Unterwerfung des Gläubigen unter eine Vaterfigur als masochistischen Akt einfordert.

Diese Religion bindet den Gläubigen durch die Forderung nach Einhaltung der Gesetze an den physischen Zustand. Sie ist eine Religion des Körperlichen, der Körperlichkeit, indem der zu kontrollierende Körper zum Mittelpunkt der Religion wird. Alle Aspekte der Körperlichkeit werden hierbei kontrolliert:

Das Ausleben der Sexualität von wem und vor allem mit wem, das Essverhalten in Form von Speisevorschriften und -gesetzen, was und wie darf gegessen werden, wie soll der Mann mit der Frau während ihrer Menstruation verkehren?…

All diese Phänomene als Repräsentanten der Materie sind im tiefenpsychologischen Sinne Formen der Sexualität, da sie nach Triebbefriedigung trachten. Der sexuelle Akt der Triebbefriedigung im Islam wird nicht überwunden, er verharrt als irdische „Religion“ im Irdisch-Materiellen, dieses wird zu seinem Charakteristikum, seinem Erkennungsmerkmal. Es ist das, was diese Religion auszeichnet.

Nehmen wir den Akt der Unterwerfung des Gläubigen in der Moschee bzw. beim Beten während des Tages:

Es handelt sich nicht nur um eine rein religiöse Form der Unterwerfung, sondern auch im physischen Sinne. Diese Unterwerfung könnte keine bessere Symbolsprache besitzen, denn das Entgegenstrecken des Hinterteils kann tiefenpsychologisch als anale Unterwerfung unter eine allmächtige internalisierte Vater-Imago interpretiert werden. Der Gläubige nimmt eine regressiv-infantile Entwicklungsstufe des Kindes ein, unterwirft sich physisch dieser Vater-Imago und dieser Akt der permanenten masochistischen Unterwerfung kann nicht ohne Folgen bleiben, da der erwachsene Mann immer wieder in die masochistisch unreife Rolle des Kindes gezwungen wird. Die dabei entstehende Aggression wird kompensiert, indem sie sich Ersatzobjekte sucht, Objekte, auf welche die Aggression, die eigentlich Auto-Aggression ist, projiziert wird. Wer aber sind diese Ersatzobjekte?

Gott / Allah kann es nicht sein, denn der Gläubige darf die internalisierte Vater-Imago ja nicht als Ursaache seiner Auto-Aggression erkennen und zulassen. Sonst bräche das Glaubenssystem ja zusammen. Der gläubige Muslim kann es auch nicht sein, denn sonst würde er ja erkennen, dass er sich in einer Opferhaltung befindet und das liefe unweigerlich auf ein Hinterfragen der sadistischer Vater-Imago hinaus.

Die Auto-Aggression wird auf diejenigen projiziert, die vermeintlich (oder sogar tatsächlich) in einer noch schwächeren Position sind. Der Hass auf die Ungläubigen ist tiefenpsychologisch nichts anderes als eine klassische Projektion als Abwehrmechanismus. Hass wiederum ist ebenso sexueller Natur, denn er drückt einen archaischen Triebzustand aus. Aggression ist ein weiteres Charakteristikum dieser Religion.

Hinzu kommt noch der Hass auf das Weibliche, denn da, wo das Männliche in Form des allmächtigen Gottes (Vater-Imago) so sehr dominiert, da, wo der männliche Muslim sein Leben in den Dienst der Forderungen dieses Gottes stellt und sich damit in ein permanents Kind-Vater-Abhängigkeitsverhältnis begibt, da bedarf es einer Abfuhr des Hasses, der eben nicht gegen das Selbst gerichtet sein darf.

So wird das im Grunde homosexuelle Verhältnis, das sich in Form anal-regressiv-masochistischer Unterwerfung unter die Vater-Imago ausdrückt, in Hass gegen das Weibliche ausgedrückt, das eben als Gefahr geradezu wahrgenommen werden muss, indem es sich zwischen dieses Kind-Vater-Abhängigkeitsverhältnis drängt.
Die strikte Geschlechtertrennung in Moscheen drückt dies wieder einmal idealtypisch aus.

Diese strikte Geschlechtertrennung, die auf einer rationalen Ebene (Rationalisierung als Abwehrmechanismus) als moralische Reinheit interpretiert wird, ist auf der nicht-rationalen Ebene Ausdruck der Unreife des männlichen Kindes, das sich nie von der alles dominierenden Vater-Imago emanzipiert hat.

Diese vermeintliche Gefahr vor dem Weiblichen, das als Bedrohung wahrgenommen wird. Bedrohung, da es dieses nahezu symbiotische Vater-Sohn-Verhältnis gefährden könnte, ist nichts anderes als die psychodynamische Konsequenz aus dieser Abhängigkeit.

Es wundert also nicht, dass diese weibliche Gefahr unter Kontrolle gebracht werden muss, um die Symbiose nicht zu zerstören. Sei dies nun in Form räumlicher Geschlechtertrennung, in Form einer unterschiedlichen Wertigkeit der Geschlechter oder eben durch einen spezifischen Kleidungsstil wie eben das Kopftuch oder die Verschleierung.

Das Bild des Männlichen im Islam kann nur als negativ angesehen werden, denn:

1. Der Mann muss vor dem Weiblichen beschützt werden.

2. Der Mann ist ein permanent potentieller Verfüher, der seine Triebe, bedingt durch das Verharren im Kind-Vater-Abhängigkeitsverhältnis, aber nicht selbstbestimmt ausleben darf (Kontrolle des Sexualverhaltens durch die internalisierte Vater-Imago). Natürlich tut er es doch, weshalb er in Gewissenskonflikt mit dem alles kontrollierenden Vater gerät und weshalb das Weibliche bestraft werden muss und nicht etwa der muslimische Mann selbst, indem nicht der Mann sich verhüllen muss (was aber im Grunde genommen der Position des Kindes im Kind-Vater-Abhängigkeitsverhältnis entsprechen würde), sondern das als Bedrohlich wahrgenommene Weibliche (das immer natürlich auch die gefahr einer Loslösung vom Vater in sich trägt, die aber radikal abgewehrt werden muss).

3. Der Mann hat eine sexuelle Wahrnehmung der Frau. Der Frau wiederum wird diese gleichberechtige sexuelle Wahrnehmung nicht zugestanden. Würde sie ihr zugestanden, müsste der Mann sich (bzw. seine sexuellen Reize) ebenso konsequent verhüllen, wie er es von der Frau erzwingt.

3. Der Mann verharrt in einem unreifen (regressiven) Entwicklungsstadium.

Ich habe versucht, die tiefenpsychologische Dimension herauszuarbeiten, die sich hinter dem Kopftuch als Symbol der männlichen psychischen Disposition im Islam verbirgt. Auf keinen Fall aber darf im Kopftuch ein Zeichen gegen Sexualität und Sexualisierung gesehen werden. Dies ist nur die muslimische bzw. gutmenschliche Interpretation.

Ganz Im Gegenteil, es ist Ausdruck der Triebsphäre auf allen Ebenen. Es ist ein SEXUELLES Symbol. Das Weibliche, das es nötig hat, sich permanent gegen eine als feindlich wahrgenommene Sexualität zu schützen, ist genauso abhängig von Sexualität (Triebsphäre) wie zum Beispiel die Magersüchtige, deren Leben ein permanenter Kampf gegen das Essen (Triebsphäre) ist, die sich aber in ihrer Wirklichkeitskonstruktion einbildet, sie sei davon unabhängig. Eine große Illusion!

Wenn muslimische Frauen ein Kopftuch tragen, werden sie GERADE zu sexuellen Objekten reduziert und nicht etwa vor der Reduktion auf ein sexuelles Objekt geschützt. Das ist der große Widerspruch, der nicht erkannt werden darf.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Kritik und deren Ursachen

Prof. Dr. Kai HafezBei uns darf man bekanntlich alles und jeden kritisieren – Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, Juristen, Theologen, sogar den Papst, aber auch sich selbst, wenn’s sein muss. Auch PI-ler wie z.B. ich sind vor Kritik nicht gefeit – warum sollten wir. Strafen braucht man als Kritiker deshalb nicht zu fürchten, solange die Kritik nicht in persönliche Beleidigungen mit klarer Namensnennung abgleitet.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Auch Ideologien, Religionen, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung, politisches Handeln, Gerichtsurteile, … all das und noch viel mehr darf man kritisieren – und dabei selbstverständlich auch nach den Ursachen der Kritik fragen. Man darf sogar Antworten auf die Ursachen der Kritik erwarten oder solche Antworten selbst geben!

Im Fall der Islamkritik ist es oftmals anders – da wird meist nicht nach den Ursachen gefragt. Eine rühmliche Ausnahme ist ein Interview, das Andreas Jahn von der NZZ mit Prof. Dr. Kai Hafez (Foto oben) von der Uni Erfurt führte, der darin zumindest ansatzweise klare Hinweise auf die Ursachen der Islamkritik gibt.

Hafez spricht von der „ganz radikalen Interpretation eines islamischen Heiligen Krieges.“ Schön! „Radikal“ leitet sich vom lateinischen Radix ab, der Wurzel (das Radieschen, aber auch der bairische „Radi“ lassen grüßen). Jede „radikale Interpretation“ des „islamischen Heiligen Krieges“ geht somit auf die Wurzeln des Islams zurück – interessant. Wie wär’s statt dessen mit einer modernen, einer aufgeklärten Interpretation des Islams? Geht nicht oder kaum! Denn das Wort „modern“ ist im Arabischen – als womöglich einzigen Sprache weltweit – sehr negativ besetzt.

Als den eigentlichen „Auslöser hin zu einem negativen Islambild“ sieht Hafez die „iranische Revolution von 1978/79.“ Das erklärt jedoch nicht das negative Islambild, welches es schon zu Lebzeiten des „Propheten“ Mohammed gegeben und das sich in der Zeit der Europäischen Aufklärung – z.B. mit Voltaire – und auch danach weiter ausgebildet hat.

Hafez meint weiter „… weil zum ersten Mal die Verbindung von Politik und Islam wieder aktualisiert wurde. Dies hat zu einer enormen Islamfeindlichkeit geführt.“ Bedeutsam in diesem Satz ist das Wort „wieder“. Die Verbindung von Politik und Islam wurde „wieder“ aktualisiert, hat also von Anbeginn oder zumindest über einen langen Zeitraum bestanden.

„Spanien, Großbritannien … Offensichtlich haben diese Länder eine etwas liberalere Grundhaltung.“ Das mag sein, obwohl „Länder“ üblicherweise gar keine Grundhaltungen haben können, sondern nur deren Einwohner. Und die scheint bei Spaniern und Briten im Fall des Islams „ein wenig“ naiv zu sein.

Die Wörter „Islamophobie“ und „Rechtspopulismus“ dürfen in einem solchen Interview natürlich auf keinen Fall fehlen. Sie gehören hier zum Standardrepertoire. Immerhin gelingt es Prof. Dr. Kai Hafez in seiner letzten Antwort, den Unterschied zwischen dem Islam und den Muslimen ein wenig verschämt, wie ich meine, herauszukristallisieren.

Das ganze Interview lesen Sie hier in der NZZ.

» kai.hafez@uni-erfurt.de

(Spürnase: Michael L.)

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Märchen aus 1001 Nacht in Gewerkschaftspostille

Die Politpostille der GEW hat wieder mal eine Ausgabe dazu benutzt, um fast ausschließlich über die gut funktionierende Integration der Migranten – dabei bezieht sie sich in Bildern fast ausschließlich auf „Südländer“ – an deutschen Schulen zu indoktrinieren. Probleme werden, so denn überhaupt vorhanden, mehr oder minder an der Integrationsunwilligkeit der Deutschen festgemacht.

Das Schönste gleich Eingangs: Patrick BAHNERS als Gastkommentator schreibt das Geleitwort zum 1001 Nacht-Märchen:

Und weiter:

Ein Interview mit einer gut integrierten Deutschtürkin, in dem Fall Buchautorin Hatice Akyün, darf natürlich zum Schluss nicht fehlen:

» info@gew.de

(Spürnase: Steinkjer)




EuGH: Homo-Partnerschaft und Ehe gleich

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute die Ehe mit eingetragenen homosexuellen Lebenspartnerschaften bezüglich der Berechnung der betrieblichen Altersversorgung gleichgestellt. Bestehende Nachteile seien diskriminierend, so der EuGH.

Der „Focus“ meldet:

In einem Grundsatzurteil hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) eingetragene Lebenspartnerschaft und Ehe bei der Berechnung der betrieblichen Altersversorgung gleichgestellt. Bestehende Nachteile bei der Zusatzversorgung sind eine unzulässige Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung, wie die Luxemburger Richter am Dienstag urteilten. Öffentliche Arbeitgeber sind daran unmittelbar gebunden (Az. C-147/08).

Der Kläger arbeitete von 1950 bis zu seiner Erwerbsunfähigkeit 1990 als Verwaltungsangestellter bei der Hansestadt Hamburg. Seit 1969 lebt er mit einem Mann zusammen. Nach Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Februar 2001 ging er noch im selben Jahr offiziell die Homo-Ehe ein. Bei der Stadt Hamburg beantragte er daraufhin eine um monatlich 590 Euro höhere Zusatzversorgung unter Berücksichtigung der günstigeren Steuerklasse III. Hamburg lehnte dies mit dem Hinweis ab, dies sei Ehepartnern vorbehalten.

Laut EuGH-Urteil steht dem Kläger die höhere Versorgung zu. Seine Situation sei insgesamt mit der eines Ehepartners vergleichbar. Insbesondere seien sich auch Lebenspartner zu gegenseitigem Unterhalt verpflichtet. Hätte der Kläger 2001 geheiratet, würde er ebenfalls die höhere Versorgung bekommen.

Öffentliche Arbeitgeber sind unmittelbar an Urteil gebunden

Nach dem Luxemburger Urteil können Lebenspartner ab Ablauf der Umsetzungsfrist für die EU-Gleichbehandlungsrichtlinie, also ab dem 3. Dezember 2003, eine Ehepartnern entsprechende Berechnung ihrer Zusatzversorgung verlangen. Öffentliche Arbeitgeber sind unmittelbar daran gebunden. Grundsätzlich ist das Urteil aber auch auf die betriebliche Altersversorgung übertragbar. Sofern private Arbeitgeber unter Hinweis auf deutsche Gesetze die Gleichbehandlung verweigern, können Lebenspartner gegen den Bund einen Anspruch auf Schadenersatz haben.

Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, begrüßte das Urteil. „Wir sehen das als wichtige Stufe auf dem Weg zu gleichen Rechten für Schwule und Lesben und erhoffen uns davon weitere Impulse“, erklärte Lüders in Berlin. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) wies darauf hin, dass die Luxemburger Entscheidung auch für die Bundesländer gelte, die ihre Beamten und Richter in Lebenspartnerschaften zwar schon gleichgestellt hätten, aber nicht rückwirkend zum Dezember 2003. Verbandssprecher Manfred Bruns forderte diese Bundesländer auf, „ihre Gleichstellungsgesetze nachzubessern“. Auch auf Bundesebene müsse die Gleichstellung im Beamtenrecht jetzt „endlich europarechtskonform zu einem Abschluss“ gebracht werden.

Europa arbeitet fleißig weiter daran, alle traditionellen, christlichen Werte abzuschaffen. Die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaften ist der nächste Meilenstein die Familie zu untergraben und zu zerstören.




Maria Böhmer auf Wolke 7

Die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer (CDU), möchte sich die Welt machen, wie sie ihr gefällt. Dafür will sie den Medien den Mund verbieten. Die sollen nämlich nicht mehr Fakten berichten, sondern über schöne Beispiele. Und die sollen sie dann pauschalisieren. Hauptsache nicht die vielen schlechten.

„In den vergangenen Monaten wurde oft pauschalisiert

sprachs und pauschalisiert munter weiter, indem sie alle Migranten in einen Topf wirft.

Die jüngste PISA-Studie hat gezeigt, dass junge Migranten langsam bei der Bildung aufholen.

Was für eine Unverschämtheit. Die Vietnamesen, Chinesen und viele Polen gehören zu den besten Schülern in Deutschland. Was gibt es da aufzuholen? Nein, es geht nur um moslemische Einwanderer. Und das weiß Frau Böhmer ganz genau.

Staatsministerin Maria Böhmer hat dazu aufgefordert, sich bei der öffentlichen Diskussion über Integration mehr an den Fakten zu orientieren. „In den vergangenen Monaten wurde oft pauschalisiert und ein Zerrbild der Integration in Deutschland gezeichnet. Bei allen zweifellos vorhandenen Problemen gibt es jedoch eine Vielzahl von Beispielen erfolgreicher Integration: Zuwanderern gelingt verstärkt der soziale Aufstieg. Die jüngste PISA-Studie hat gezeigt, dass junge Migranten langsam bei der Bildung aufholen. Diese Fortschritte und positiven Meldungen gehören zur Realität dazu und dürfen bei einer Debatte über Integration nicht aus dem Blick geraten“, betonte Staatsministerin Böhmer bei der Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten.

Orientieren sich die Medien nicht an Fakten? Sind Beispiele „gelungener Inegratiom“ nicht Einzelfälle und die „Problemfälle“ nicht Standard? Dürfen diese nicht genannt werden?

Hauptthema bei der Bundeskonferenz ist das Bild von Zuwanderern in den Medien. „Die Berichterstattung über Integration in Deutschland ist teilweise zu negativ“, kritisierte Neumeyer. „Die Medien dürfen Kriminalität und Arbeitslosigkeit nicht verniedlichen. Aber nur die Probleme zu beschreiben, bringt uns nicht weiter.“

Was wollen wir machen, den Medien den Mund verbieten?

Bildung für alle, so das Ziel von Bayerns Integrationsbeauftragem Neumeyer.

Der Politiker forderte Kurse für eingewanderte Eltern. In speziellen Kursen sollen sie lernen, ihre Kinder besser zu fördern. Nach Ansicht des bayerischen Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer (CSU) können so schulische Probleme der Kinder von Zuwanderern vermieden werden. „Bildung ist das entscheidende Thema bei Integration – hier müssen wir die Eltern noch mehr in die Verantwortung nehmen“, sagte Neumeyer der Nachrichtenagentur dpa.

Für entsprechende Programme müsse der Staat mehr Geld investieren, betonte Neumeyer. In Seminaren sollten Eltern lernen, wie das deutsche Schulsystem funktioniert, und Tipps für eine gesunde Ernährung erhalten. Dieses Wissen könnten sie dann an ihrer Kinder weitergeben. „Die Verantwortung an die Schulen abzugeben, das ist zu wenig – wir müssen die Integration gemeinsam angehen.“

Klar. Wir zahlen und die Migranten lernen. Am besten in der jeweiligen Fremdsprache. So werden die Zuwanderer nicht mit dem Erlernen der deutschen Sprache belästigt.

(Spürnase: Rüdiger W.)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Buschkowskys düstere Prognosen

Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) warnt vor einem „Gegenstaat“ in Berlin-Neukölln und will den Entzug von Sozialleistungen bei Regelverstößen durchsetzen. Der Sozialromantiker Stadtsoziologe Hartmut Häußermann betont dagegen die positiven Aussichten der Gegend und spricht von der „Verwestlichung“ Neuköllns.

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Vor kurzem besuchte Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) die süditalienische Stadt Neapel, um zu erfahren, wie sie dort mit Parallelgesellschaften umgehen. Seine Bilanz: Die italienischen Behörden haben vor dem „Gegenstaat“, der Camorra, kapituliert. Buchkowsky will nicht kapitulieren, fordert erneut eine Kitapflicht und den Entzug von Sozialleistungen bei Regelverstößen. „Mit traditionellen Lösungen ist dem nicht abzuhelfen.“ Andere Bezirke mit den gleichen Problemen sollten sich endlich dazu bekennen.

Die Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ hatte zur Diskussion über die Zukunft Nord-Neuköllns geladen und zwei Protagonisten eingeladen, die sich schätzen, aber selten einer Meinung sind: Den Integrations-Sheriff Heinz Buschkowsky und den nüchternen Zahlenanalytiker und Stadtsoziologen Hartmut Häußermann.

Und tatsächlich: Buschkowsky spielte wieder den Schlechtwetterpropheten, Häußermann betonte dagegen die positiven Aussichten für das „Migrantenviertel“ Nord-Neukölln. Die Gegend zwischen Landwehrkanal und S-Bahnring sei kein Ghetto für Chancenlose, sondern das „Portal Berlins“, ein Durchgangsviertel für Neuankömmlinge. Dafür sammelt Häußermann gerade Indizien. Die Wanderungsbilanz der vergangenen Jahre belege, dass überdurchschnittlich viele Ausländer nach Nord-Neukölln ziehen, aber keineswegs die üblichen Verdächtigen, also Araber, Türken und Kurden, sondern Europäer aus den alten Ländern der EU. Seine These: „Nord-Neukölln verwestlicht sich“, werde also vielfältiger und bilde damit schon jetzt ab, was anderen Stadtvierteln in der Zukunft noch bevorsteht: Die multiethnische Gesellschaft.

Das klang für Buschkowsky dann doch zu sehr nach Proseminar. „Neukölln ist eine Migrantenstadt mit eigenem kulturellem Gefüge“. Entscheidend für seine rund 150 000 Einwohner sei die soziale Entwicklung, das Herausarbeiten aus dem Sozialsystem und der informellen Wirtschaft. Gemessen an den Fallzahlen im Jobcenter, sei in dieser Frage noch kein Fortschritt erkennbar. An Wanderungsbewegungen beobachtet der Bürgermeister gerade einen Zuzug von orthodoxen Salafiten an der Sonnenallee und einen Wegzug von Abiturienten des Dürer-Gymnasiums in andere Bezirke. Also auch hier kein Anlass zu Optimismus.

Szenemagazine haben Nord-Neukölln dagegen längst zum hippen Trendviertel ausgerufen, mit neuen Bars, Galerien und Boutiquen. Während Häußermann diese Wahrnehmung stützt und daraus Chancen für eine Besserung ableitet, hält Buschkowsky die Wirkung von zuziehenden Künstlern und Studenten für marginal. „Eine neue Boutique nützt nichts, wenn bei der Einschulung doch wieder die gleichen Kinder antreten.“

Buschkowsky setzt auf seinen Campus Rütli als „Signal“ für eine neue Bildungsqualität an den Schulen. „Campus Rütli hat zuletzt nur zwei Schüler ohne Abschluss entlassen, dagegen 36 mit Gymnasialempfehlung.“ Vor dem Zusammenschluss zur Gemeinschaftsschule sei das Nicht-Abschließen an der ehemaligen Hauptschule die Regel gewesen. „Das muss sich herumsprechen.“

SPD-Mann Buschkowsky lernt immer mehr von dem Mann, der damals angeblich doch so falsch lag. In dem Windschatten von Thilo Sarrazin spricht der Neuköllner Bürgermeister zunehmend die völlig gescheiterte Zuwanderung in seinem Gebiet an, und fordert auf, endlich zu handeln. Mögen es nicht nur Lippenbekenntnisse und Wahlkampfreden bleiben.

(Michael Böthel)




Wahl in Bremen: Vollpanik beim Establishment

Wie wichtig eine echte bürgerliche Opposition in der Politik ist und was diese bewirken kann, zeigt sich einmal mehr in Bremen. Nachdem von der Miri-Miliz „Mongols“ angezettelten Rockerkrieg am Wochenende in der Bremer Innenstadt (PI berichtete) haben SPD, CDU und Grüne – offensichtlich getrieben von der Wählervereinigung „Bürger in Wut (BIW)“, welche diese Probleme seit Jahren offen anspricht und somit besetzt hat – jetzt in trauter Einigkeit zwei Anträge für die letzten Bürgerschaftssitzungen vor der Wahl am 22. Mai eingereicht, die nur einen Schluss zulassen: Vollpanik vor den Wahlen!

Kurz nach den Ausschreitungen des hauptsächlich von kriminellen Mitgliedern der kurdisch-arabischen Großfamilien besetzten Motorradclubs „Mongols“ hatten die Wutbürger bereits im Rahmen einer Pressemitteilung ein Verbotsverfahren für diese Vereinigung von Schwerstkriminellen gefordert.

Zu den jetzt anstehenden letzten Sitzungen vor der Wahl am 22. Mai haben CDU und die beiden Regierungsparteien SPD und Grüne heute noch schnell gemeinsam zunächst folgenden Antrag eingebracht:

Dringlichkeitsantrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der CDU

Rockergewalt verhindern

Die Massenschlägerei in der Nacht des 7. Mai 2011 zwischen den „Hells Angels“, „Red Devils“ und „Mongols MC“ stellt eine neue Qualität der Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Rockerbanden dar. Mit erschreckender Brutalität wurde die öffentliche Ordnung gefährdet. Es ist nicht hinnehmbar, dass das Leben der Bremerinnen und Bremer zunehmend durch Rockerbanden beeinträchtigt wird. Auch durch die Vereinsheime selbst fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar in den Stadtteilen belästigt und bedroht.

Die Stadtbürgerschaft möge beschließen:

1) Die Stadtbürgerschaft begrüßt den konsequenten und gegen sämtliche an den Auseinandersetzungen beteiligten Rockergruppierungen gerichteten Einsatz der Polizei. Hiermit wird den Rockergruppierungen unmissverständlich deutlich gemacht, dass Bremen keine rechtsfreien Räume für kriminelle Gruppen zulässt.

2) Die Stadtbürgerschaft begrüßt die Anordnung eines allgemeinen Verbotes des Tragens von Abzeichen und Insignien dieser Gruppierungen im Bereich der ausgeweiteten Waffenverbotszone.

3) Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf,

a.zu prüfen, inwieweit es möglich ist, die Vereinsheime der Gruppierungen zu schließen,

b. alle rechtlichen Spielräume auszuschöpfen, um Ausfahrten und Veranstaltungen dieser Gruppierungen – auch dann, wenn sie über Mittelsleute durchgeführt werden – zu verbieten,

c. sich für ein allgemeines Verbot dieser Rockergruppierungen einzusetzen.

Zu den Mittwoch und Donnerstag anstehenden Sitzungen der Bürgerschaft / Landtag wurde dann gemeinsam heute noch dieser Antrag eingereicht:

Antrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD

ISTEC – Informationsstelle ethnische Clans

Die ISTEC wurde durch das Innenressort im vergangenen Jahr gegründet. Die Arbeitsgruppe dient nicht nur der Sammlung der Erkenntnisse über ethnische Clans in Bremen, sondern verhilft der Polizei auch bei der Bekämpfung der kriminellen Aktivitäten der ethnischen Clans in Bremen. Diese sind vor allem die Mhallamiye, die vorwiegend aus dem Libanon stammen, und in Bremen eine Größenordnung von 2 600 Personen umfasst. Ungefähr 1 100 Personen der Mhallamiye sind bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Die Arbeitsgruppe ISTEC ist erfolgreich; die Zahl der Straftaten, die der Mhallamiye zugerechnet werden, konnten seit der Gründung der ISTEC reduziert werden. Die Arbeit der ISTEC ist auf ein Jahr begrenzt und endet Ende März 2011. Die Verwendung der vier Mitarbeiter für die Arbeitsgruppe läuft dementsprechend aus.
Um die kriminellen Aktivitäten der Mhallamiye in Bremen weiterhin zu verringern und sie in der Bremer Gesellschaft zu integrieren, ist eine weitere Fortsetzung der Arbeit der ISTEC erforderlich.

Die Bürgerschaft (Landtag) möge beschließen:

Die Bürgerschaft (Landtag) fordert den Senat auf,

1. die ISTEC dauerhaft in Bremen zu erhalten;

2. die Zusammenarbeit der beteiligten Ressorts, insbesondere der Ressorts Inneres, Justiz, Bildung, Soziales und Finanzen, weiter zu verbessern;

3. ein Konzept zu erarbeiten, wie der Informationsaustausch der einzelnen Ressorts, trotz der datenschutzrechtlichen Aspekte, verbessert werden kann, um die Verfolgung und Bekämpfung von Straftaten zu ermöglichen und letztendlich die Integration zu ermöglichen;

4. die Fälle, in denen Personen der Mhallamiye Sozialleistungsmissbrauch in Bremen begehen, aufzudecken und anzuzeigen;

5. die Bemühungen zur Integration der Mhallamiye in Bremen zu intensivieren;

6. die Präventionsarbeit zu verstärken, damit ein Abrutschen in die Kriminalität von Personen, die der Mhallamiye angehören, frühzeitig verhindert werden kann.

Diese Informationsstelle ethnische Clans besteht aus ganzen vier Beamten!

Keiner der beantragenden Parteien hat die Probleme in der letzten Legislaturperiode im Landtag auch nur angesprochen. Mal abwarten, inwieweit die Wähler sich noch blenden lassen!

(Herzlichen Dank an Spürnase Kathi)




Marsch für die Freiheit – eine Nachbetrachtung

Die aus unserer Sicht erfolgreiche Demonstration für die Freiheit war zu Ende, es ging zurück nach Deutz. Wir bogen vorher ab zum Rheinufer, um rechtzeitig zum Hauptbahnhof zu gelangen. Überall standen noch vereinzelt Polizisten. Zwei junge Damen fragten, warum denn soviel gesperrt worden ist. Wir gingen gerade vorbei und hörten laut und deutlich den Polizisten sagen: “Das ist wegen der Nazis, die dort demonstrieren.“ Wir fragten den Polizisten, ob er sicher sei, dass das Nazis waren. Er schaute verdutzt. Wir waren leider in Eile, baten aber den Polizisten zu überprüfen, wer denn die Nazis waren.

(Ein Erlebnisbericht von „Chorleiter“ aus Hamburg – der Polizei gewidmet, Spiegelredakteuren und René Pfister, denn ich war da!)

Ich werde mich hüten, die Polizei zu kritisieren. Sie ist ja der Garant dafür, dass Artikel 8 des Grundgesetzes, die Versammlungsfreiheit, durchgesetzt wird, und schließlich haben sie diesmal letztendlich die Demonstration von Pro Köln und Sympathisanten nicht verhindert. Der übliche Dank an die Polizei am Ende der Kundgebung war denn auch richtig. Es sollen hier nur die Aktivitäten und Nichtaktivitäten unserer Schutztruppe aufgezeigt werden.

Bahnhof Leverkusen/Opladen, am 7. Mai

Um 10.30 treffen immer mehr Freiheitliche ein. Kurz danach versammeln sich etwa 60-100 gewalttätige Autonome auf dem Bahnhof, die uns angreifen. Die Polizei trennt sie von uns; wir müssen in den Bahnhof hinein. Die Bahnhofsuhr zeigt 10.45 Uhr:

Im Bahnhof herrschte fröhliche Stimmung. Besonders die Belgier sorgten für Unterhaltung, sie hatten Durst und bekamen Kölsch.

Ich lernte Frau Dr. Susanne Winter und ihren Sohn kennen

und Jacques Cordonnier als Vertreter des französischen Bloc Indentitaire. 2012 sind Wahlen in Frankreich, da wird sich Bloc Identitaire als Partei aufstellen mit dem jungen Kandidaten Arnaud Gouillon. Solche mutigen Aktionen wie am Pariser Eiffelturm 2009 oder das komplette Einsammeln von Halal-Produkten in Supermärkten veranstaltet Bloc Identitaire. Vielleicht auch mal eine Anregung für die ein oder andere islamkritische Gruppierung hierzulande, bei ihren Aktionen etwas kreativer zu Werke zu gehen.

Ab 11.30 Uhr blockierten etwa 60 bis 70 Unfreiheitliche die Gleise. Die Polizei wurde verstärkt. Was macht die Polizei? Dialog mit den Blockierern? Die Uhr zeigt 12.08 Uhr an:

Immer noch Dialog? In unserem Bahnhofsglaskasten wird es immer wärmer. Nur an einer Seitentür können wir Luft schnappen. Aber auch dort randalieren Unfreiheitliche. Was macht die Polizei? Ist sie auch dort im Dialog „tätig“?:

Filip Dewinter vom Vlaams Belang schaut sich das auf der Treppe vor unserem Schwitzkasten mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht an:

Erinnerungen an 2008, als viele Teilnehmer des Anti-Islamisierungskongresses am Köln/Bonner Flughafen an der Fahrt zum Kölner Hauptbahnhof gehindert wurden, werden wach. Werden wir noch am „Marsch für die Freiheit“ teilnehmen können? Gegen 13.00 Uhr kommen Busse, die uns nach Deutz bringen sollen. Hier ist ein Bild aus dem restlos überfüllten ersten Bus heraus:

Wir sind in Deutz und treffen auf die anderen Mitdemonstranten. Später erfahre ich, dass die Polizei diese wohl dazu motivieren wollte, ohne uns den Marsch und die Kundgebung abzuhalten. Sie weigerten sich aber und rührten sich nicht von der Stelle. Ob da die Taktik der Polizeiführung so ganz aufgegangen war? Der Rest ist bekannt. Hier ist noch ein Foto von der Deutzer Brücke:

In ihrer Rede auf dem Heumarkt bedankt sich Susanne Winter für die Unterstützung aus dem Internet nach ihrem Prozess. Sie begrüßt auch den Verfassungsschutz, „der ja auch unter uns hier weilt“ und fordert: „…ich fordere, stellen Sie bitte fest ein für allemal, dass die Leute, die hier am Marsch der Freiheit teilnehmen, diejenigen sind, die die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Freiheiten vertreten. Ich finde es einen Skandal, dass Pro Köln immer wieder im Verfassungsschutzbericht erscheinen!“ Zur Pressefreiheit sagt sie auch Wesentliches:

 

» Hier nochmal die Zusammenfassung vom 7. Mai aus Sicht der Freiheitlichen und aus Sicht des Kölner Rotfunks sowie einige Foto-Impressionen.




Zensus: „Befindet sich in der Wohnung ein WC?“

Die Volkszählung läuft an, und eine Wohnungszählung ist auch dabei. Weiß nicht, ob das dasselbe ist oder extra, habe jedenfalls den Fragebogen für die Erhebung „Gebäude- und Wohnungszählung“ gekriegt und ausgefüllt. Dabei sind mir zwei seltsame Fragen aufgefallen.

Man soll die Art der Heizung (Block-, Zentral-, Fernheizung etc.) nennen und:

Frage W6 „Befindet sich in der Wohnung ein WC?“
Frage W7 „Befindet sich in der Wohnung eine Badewanne oder Dusche?“

Das ist doch hochverdächtig grünbiologisch! Muß jetzt aufgrund neuer Ökogesetze, Wasser sparen und so, Bad und Klo geschlossen werden? Wäscht man sich am Brünnlein oder im Regen und sch… wieder hinters Haus! Oder kriegen wir neue Duschköpfe und kleinere Badewannen?




Gewaltexzess macht Politiker ratlos

Die Gewalt am Rande eines Straßenfestes in Gladbeck (NRW), bei der ein junger Mann lebensgefährlich verletzt wurde, macht unsere Politiker wieder einmal „ratlos“. Wir können daraus schließen, dass es sich bei den Tätern nicht um solche handelt, gegen die die reichlich fließenden Mittel im „Kampf gegen Rechts“ Abhilfe versprechen. Tatsächlich kommt der WESTEN nach einem langen Artikel, bei dem zunächst 500 anwesende Jugendliche unter Generalverdacht gebracht werden, ganz am Ende doch noch zur Sache: Libanesenbanden überfallen im Land der Hannelore Kraft offenbar gezielt Volksfeste, um Deutsche zu terrorisieren.

Der WESTEN berichtet:

Ein böses Ende nahm das Stadtfest „Gladbeck Total“ für einen Fußballer (21) vom BV Rentfort: Er liegt mit schwersten Kopfverletzungen auf der Intensivstation des Krankenhauses, „Lebensgefahr ist nicht ausgeschlossen“, teilt die Polizei mit.

Der junge Mann war in der Nacht zum Sonntag um 0.40 Uhr auf dem Platz hinter dem Rathaus im Bereich der Sparkasse unterwegs gewesen, offensichtlich auf dem Weg nach Hause. Dort wurde er von mehreren Tätern angegriffen und zusammengeschlagen. Einer der Beteiligten hat sich laut Polizeipressesprecher Andreas Wilming-Weber gestern freiwillig der Polizei gestellt. Er wurde bereits nachmittags von der Mordkommission vernommen. Die weiteren Ermittlungen liegen nun in Hand der Staatsanwaltschaft.

Der gewalttätige Überfall auf den 21-Jährigen war nicht der einzige Vorfall dieser Art beim Stadtfest, bei dem (wie berichtet) rund 500 Jugendliche den Platz hinter dem Rathaus zum inoffiziellen Treffpunkt machten. Schwer verletzt wurde dort in der Nacht zum Samstag ein junger Mann, der ebenfalls auf dem Nachhauseweg war. Er wurde im Bereich des Hallenbads niedergeschlagen. Insgesamt, so die Polizei auf WAZ-Anfrage, hat es bisher acht Anzeigen wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung gegeben. Einmal wurde auch mit einem Messer gedroht, tatsächlich verletzt worden sei damit jedoch niemand. In der Nacht zum Sonntag sei das Gelände hinter dem Rathaus nach mehreren Schlägereien um 1.30 Uhr dann geräumt worden.

Dennoch: Abgesehen von den gewalttätigen Überfällen seien die Vorkommnisse nicht ungewöhnlich und auch keine Gladbecker Besonderheit, resümiert die Polizei in Recklinghausen. Der Gladbecker Feuerwehrchef Josef Dehling bestätigt das, die Zahl der Rettungseinsätze an diesem Wochenende im Zusammenhang mit dem Stadtfest sei leicht erhöht (6), aber nicht ungewöhnlich hoch gewesen.

Stadtpressesprecher Peter Breßer-Barnebeck konstatiert zwar: „Gewalt in dieser Form hat es auf einem Stadtfest bisher nicht gegeben“, ansonsten aber sei das Fest wie vorherige auch verlaufen. Dass Gruppen von Jugendlichen sich abseits treffen und dort viel Alkohol getrunken wird, sei seit Jahren eine Tatsache. Die Jugendschutzstreife sei auch diesmal unterwegs gewesen, es habe Ausweiskontrollen und bei Jugendlichen unter 18/bzw. 16 Jahren die Beschlagnahme von Alkohol gegeben. (…)

Sorgen bereitet der Stadt eine andere Entwicklung: Offensichtlich nehmen Gruppen junger Libanesen Veranstaltungen dieser Art zum Anlass, um Randale zu machen. Sie provozierten Schlägereien ganz gezielt. Diese Situation gab es in den letzten Jahren häufiger. „Da sind wir ratlos“, so der Stadtpressesprecher. Als eine erste Maßnahme, so das Ergebnis einer Besprechung am Montag, wolle man nun auf libanesische Familien zugehen, in deren Bereich man die Täter vermutet. Damit habe man vor Jahren, als libanesische Jugendliche im Innenstadtbereich auffällig waren, Erfolg gehabt.

Den ratlosen Politikern sei geraten, einmal bei den Bürgern um Rat zu fragen. Vielleicht verrät ihnen ja einer ein ganz großes Geheimnis: Den größten Erfolg wird man haben, wenn man beim Besuch der behördlich bekannten libanesischen Kriminellenclans gleich den Ausweisungsbescheid mitbringt.

Lesenswert auch der Kommentar derselben Zeitung:

Das Verhalten der Jugendlichen soll hier gar nicht kritisiert werden. Warum jungen Menschen nichts Besseres einfällt, als sich am Wochenende zuzudröhnen, ist eine Frage, der die Gesellschaft sich stellen muss. Vielleicht kommt dann einer drauf, dass Stadtfeste nicht unbedingt mit dem Anstich eines Bierfasses beginnen müssen. Was immer so war, muss ja nicht immer noch passen.

Es war eben nicht immer so, dass der Anstich eines Bierfasses in der Folge zu Mordexzessen geführt hat. Sollen wir in Zukunft lieber einen Hammel schächten, damit es friedlich bleibt?

Vielen Dank allen Spürnasen zum Thema!


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Griechenland auf Stufe Ramsch

Im Chart sehen Sie die Griechenland-Anleihe mit WKN 855100 vom 24.04.2002 mit einem Zins von 5,9 Prozent, die Griechenland, versprochen ist versprochen, hihi, am 22.10.2022 zu 100 zurückzahlen will. Wie man sieht, glaubt die Börse derzeit nur an 50, also an die Hälfte, die andere Hälfte ist virtuell bereits futsch, trotz andauernder Finanzspritzen aus Brüssel. Der Chart ist dynamisch. Sie können also morgen oder in 10 Tagen wieder gucken, ob noch alle an 50 glauben oder dann vielleicht bereits an 40!

Nach der „geheimen“ Freitags-Sitzung wird Mitte der Woche schon wieder getagt. Dann muß sich zeigen, ob Merkel weiter „alternativlos“ das Geld der deutschen Steuerzahler zum Fenster rauswerfen darf, oder ob sich in der Politik Widerstand regt. Auch auf die Wahren Finnen und ein paar andere EU-Länder darf man gespannt sein!

Ein Blog ist viel zu klein, um das ganze Problem darzulegen. Es fällt jedenfalls auf, daß die Griechenland-Hilfe und angebliche Euro-Rettung chaotisch abläuft, von Chaoten gesteuert, die meist keine Ahnung von Finanzen haben, wie Merkel auch nicht, und von einer kakophonischen Presse begleitet, die ebenfalls nichts von Finanzen versteht und alle fünf Minuten mit widersprechenden Artikeln daherkommt. Nur ein Beispiel: Würde Pleitekandidat Griechenland aus dem Euro fliegen, wäre das für die Griechen schlecht, aber der Euro würde sofort steigen, während die Kanzlerin uns vormachen will, er würde auseinanderfliegen. Aber selbst wenn! Wir waren auch mit DM und Drachmen Exportweltmeister, und es ging uns besser als heute!




Nannen-Preis an SPIEGEL-Reporter aberkannt

SPIEGEL-Reporter René PfisterDer SPIEGEL-Reporter René Pfister (Foto) veröffentlichte am 16.08.2010 eine „Reportage“ über den CSU-Ministerpräsidenten Horst Seehofer mit dem Titel „Am Stellpult“, die gleich damit beginnt, daß der CSU-Vorsitzende eine Märklin-Modelleisenbahn im Keller hat, mit der er gerne spiele. Dafür wurde ihm der Egon-Erwin-Kisch-Preis zuerkannt und kurz darauf nach Protesten der Nannen-Enkelin Stephanie wieder aberkannt, weil er die Modelleisenbahn selber nie gesehen und auch andere Szenen nur vom Hörensagen eingeflochten hatte. Zu einer Reportage gehöre, daß man alles selber erlebt haben müsse.

Die Entscheidung ist bei den Bossen unserer Mainstream-Medien umstritten. Feststeht, daß es in Deutschland sowieso keine Reporter mehr gibt, sondern nur noch Sesselpupser weit vom Schuß. Wenn es gefährlich wird, läßt man einheimische Ortskräfte für wenig Geld den Kopf hinhalten. Die meisten Artikel sind ein Potpourri aus dem Internet und strotzen oft vor eigener Meinung! Eine saubere Trennung zwischen Nachricht und Kommentar kennt die deutsche Presse gar nicht mehr. Reporter wie Egon Erwin Kisch auch nicht!

Stinklangweilig ist auch die Vorhersehbarkeit sämtlicher Texte. Es ist gar nicht denkbar, daß im SPIEGEL ein positiver Artikel über einen CSU-Mann erscheinen kann. Die CSU ist und bleibt bei den linken Schmierern verhaßt und muß lächerlich gemacht werden, egal bei welchem Thema. Und sowas nennt sich Journalismus! Umso erstaunlicher Kreaturen wie Seehofer, die überhaupt einen SPIEGEL-Mann vorlassen. Da war Helmut Kohl von anderer Statur. Nachdem das Hamburger Schmierblatt ihn irgendwie falsch beleidigt hatte, sprach er mit keinem SPIEGEL-Mann mehr ein Wort, und im Pressetroß durften sie auf seinen Reisen nicht mehr mitfliegen, sondern mußten auf eigene Kosten hinterherhecheln. Das Schöne daran war, daß die Hamburger Pressemafia von Anfang an geschrieben hatte, die Flasche Kohl sei nach einem halben Jahr, nach einem Dreivierteljahr, nach 12 Monaten wieder weg vom Fenster. Das dauerte dann insgesamt 16 Jahre und brachte den SPIEGEL nachrichtentechnisch ziemlich in die Bredouille. Leider hat die CDU daraus nichts gelernt. Lagerdenken ist denen fremd, darum gehen sie unter.