Kiel zeigt Flagge für die Freiheit

Auf traditionsreichem Boden erhielten viele Kieler und Besucher der Landeshauptstadt Informationen, die den Lesern dieses Blogs schon lange bekannt sind. An unserem Informationsstand und durch die persönliche Ansprache der deutlich erkennbaren Mitstreiter, verteilten wir am Samstag jede Menge Handzettel und Informationsmaterial.

(Von „kann nicht anders“, PI-Rendsburg)

Das Wetter spielte mit und so konnten wir viele Menschen erreichen. Unser Thema war die Verfolgung der Christen. Gegenwind von anderen Menschen gab es so gut wie keinen. Auch in Gesprächen mit Muslimen war kein Hass zu bemerken. Eher das Gegenteil war der Fall.

Da Kiel eine weltoffene Stadt ist, durften wir auch vielen Skandinaviern unsere Handzettel reichen. Einige haben sich sogar auf Gespräche eingelassen. Und wir bekamen auch den Zuspruch unserer nordischen Gäste. Denn die kennen die Problematik ja zu Genüge.

Da wir eine bunt gemischte Truppe aus Studenten, Angestellten, Selbständigen und auch Rentnern/Pensionären sind, konnten wir auch „barrierefrei“ jeden Menschen persönlich ansprechen. Wichtig zu bemerken: Wir spürten nahezu 100% Zustimmung zu dem Thema, das wir präsentierten. Nahezu…

Eine Passantin meinte zu mir: “Was ist denn das für ein sch… Spruch auf ihrer Weste.“ Woraufhin ich entgegnete: “Wenn Ihnen die Scharia wichtiger als die Freiheit ist, dann ist das eben Ihre Meinung. Auch ein Zeichen für Freiheit.“ Woraufhin sie nur verächtlich rief: “Das ist ja populistisch.“ Tja, da hat wohl jemand aus dem Rotweingürtel nicht mit unserer Präsenz gerechnet.

Mit Schautafeln konnten wir die interessierten Mitbürger auf die Missstände hinweisen. Sie wurden sehr gut angenommen und ergaben wiederum Stoff für weitere Gespräche. Menschen diverser Nationalitäten bekamen die Informationen ausgehändigt. Und einige
ließen sich auf persönliche Gespräche ein.

An einem Tisch des benachbarten Cafés saß eine Gruppe von Männern mit eindeutig „südländischen Wurzeln“. Nach langem Gerede und Gelächter in unsere Richtung, erhob sich einer von ihnen und sprach mich ebenso auf die Aussagen „Freiheit statt Scharia“ und „Freiheit für alle“ an. Ich erklärte ihm in kurzen Sätzen, wir seien auch für ihn auf der Straße. Denn wir wünschen auch ihm die Freiheit, sich vom Islam lösen zu dürfen. Das darf er ja noch nicht. Ob er es verstanden hat? Ich wage es zu bezweifeln.

Wie auf dem folgenden Bild erkennbar, vereint das Thema Jung und
Alt.

Von einem Mitstreiter seien diese Zeilen eingefügt: Auch zwei junge Türkinnen, schön und chic, Alevitin und Sunnitin, interessierten sich für den Aufsteller „Christenverfolgung in der Türkei“ und äußerten ihre Zustimmung für unser Engagement mit unserem Stand und dass wir uns für die Freiheit einsetzen.

Beide hatten einen recht unterschiedlichen Informationsstand: Die Alevitin brachte den ihren mit der Äußerung „Scharia, was ist das?“, zum Ausdruck. Nachdem ihnen deutlich dargestellt wurde, dass auch sie bzw. ihre eventuellen späteren Kinder die Leidtragenden sein könnten, sollte der politische Islam, repräsentiert durch die islamistischen Verbände, mit Hilfe deutscher Politiker in Deutschland an Einfluss gewinnen, waren sie besser vorbereitet.

Im offenbar frohen Bewußtsein, dass sich Mitmenschen gegen diese Aussicht einsetzen, verabschiedeten sie sich unter Mitnahme von Infomaterial mit dem Wunsch auf „Viel Erfolg“.

Ein sehr junges Paar kam gezielt zum Stand und gab zu erkennen, dass schon einige wenige Informationen zum Thema aufgenommen wurden, und dass man PI kenne. Sie wollten mehr Einzelheiten wissen. Sie zeigten sich ziemlich geschockt über einige aufgezählte Beispiele der hier bei uns praktizierten Islamisierung, besonders in der Rechtsprechung zu kulturellen Gepflogenheiten unserer „humanistischen“ Bereicherer. Das Interesse der beiden war sichtbar geweckt, Weiteres zu erfahren, so dass man sagen kann: wieder zwei Mitstreiter gewonnen.


Mit Dank an alle Unterstützer, auch die, die sich im Hintergrund „unsichtbar“ zu unserem Schutz aufhielten, freuen wir uns auf die nächste Aktion.

Ach ja, am Rande bemerkt: Wir haben wohl mehr Menschen zum Nachdenken anregen dürfen als die Teilnehmer der Anti-AKW-Demo, die zeitgleich durch die Stadt zog.

In diesem Sinne: FREIHEIT FÜR ALLE STATT SCHARIA!

P.S.: Wer beim nächsten Mal mitmachen möchte, der wendet sich an PI-Kiel (pi.kiel@yahoo.de) oder PI-Rendsburg (pi-rendsburg@freenet.de).




„Allahu Akbar – ich muss aufs Klo“

Festnahme am FlughafenRageit Almurisi, ein 28-jähriger Mathematiklehrer aus dem Jemen versuchte gestern beim Landeanflug der American Airlines auf San Francisco, das Cockpit eines mit 162 Personen besetzten Passagierflugzeugs aufzureissen und schrie laut „Allahu Akbar!“

Daraufhin breitete sich in der Maschine Panik aus. Viele dachten, ihr Leben sei vorüber. Doch dank dem schnellen Eingreifen der Crew und der Passagiere – insbesondere dank dem 60-jährigen Vietnam Veteran Tony Harris – konnte der Muslim überwältigt und festgenommen werden.

Die Familie des Mannes aus dem Jemen versichert trotz allem, Almurisi sei kein Terrorist: Er verstehe kaum englisch, sei selten gereist und habe gesundheitliche Probleme. Bestimmt habe er sich nur im Korridor des Flugzeuges verlaufen und wollte statt ins Cockpit zur Toilette – Allahu Akbar!




BKA befürchtet Todesopfer durch linken Terror

Der stark zunehmende linke Terror lässt sich nicht mehr verbergen. Das Bundeskriminalamt warnt jetzt sogar vor möglichen Anschlägen, bei denen es auch zu Todesfällen kommen kann. Es klingt wie ein Schrei der Verzweiflung …

Die „Abendzeitung“ schreibt:

[…] Straftaten mit der „Absicht einer gezielten Tötung von Personen“ seien derzeit jedoch „eher auszuschließen“, berichtet das Magazin unter Berufung auf das aktuelle BKA-Lagebild zur „politisch motivierten Kriminalität“. Linksterroristische Bestrebungen seien im Moment „nicht erkennbar“.

Erst vor einer Woche hatten vermutlich Linksextremisten einen Brandanschlag auf die Bahn in Berlin verübt, der wichtige Kabelstränge zerstörte. Der Bahnverkehr im Ostteil Berlins und im Umland war dadurch erheblich beeinträchtigt worden.

In dem vertraulichen BKA-Papier wird dem „Focus“ zufolge Linksradikalen eine „hohe Grundaggression“ sowie eine „niedrige Hemmschwelle zur Gewaltanwendung“ besonders gegen Polizeibeamte bescheinigt. Darüber hinaus warne das BKA vor Anschlägen auf „herausragende Persönlichkeiten“ aus Politik und Wirtschaft, die von der Szene als „Symbolfiguren des Staates“ angesehen und deshalb als Feinde betrachtet werden. „Neben Fahrzeugen stehen auch das Lebens- und Arbeitsumfeld dieser Personen im Zielspektrum von Straftaten“, heiße es in dem Lagebild. Dabei würden die Täter „Personenschäden billigend in Kauf nehmen“.

Eines der bevorzugten Angriffsziele von linken Militanten bleibe dem BKA zufolge die Bundeswehr. Ein Anschlagrisiko bestehe auch für Firmen, die Atomkraftwerke betrieben oder in den Augen der Linksextremisten von der Atomkraft profitierten.

Der Verfassungsschutz warnt vor dem Islamismus. Das Bundeskriminalamt befürchtet erste Todesopfer durch linke Gewalt. „Glänzende Aussichten“ für Deutschland …




Hamburg: Türkischer Milliardär will Atlantic-Hotel

Hamburg: Türkischer Milliardär will Atlantic-HotelAydin Dogan, der wichtigste Medien-Unternehmer der Türkei, plant das Atlantic-Hotel in Hamburg zu kaufen. Das altehrwürdige hanseatische Traditionshaus steht neben vier weiteren Kempinski-Hotels auf der Wunschliste des Hürriyet-Herausgebers.

BILD schreibt begeistert:

St. Georg – Neue Gerüchte um das Krisenhotel „Atlantic“. Erst suchte der berühmteste Gast, Panikrocker Udo Lindenberg, das Weite. Nun soll das Traditionshaus an der Außenalster vor dem Verkauf stehen.
Seit Monaten gibt es bereits Verhandlungen. Und nach Informationen des „Focus“ nun wohl auch einen potenziellen Käufer, der alles möglichst schnell unter Dach und Fach bringen möchte: Aydin Dogan (75), ein türkischer Milliardär und Großinvestor.

Er will das Hotel „Atlantic“, das gerade für einen zweistelligen Millionenbetrag renoviert wird, im Paket mit vier weiteren Top- Hotels der „Kempinski“- Gruppe in Dresden, Berlin, Frankfurt und Eltville erwerben. Und hat angeblich bereits ein Gesamtgebot von 380 Millionen Euro für alle Häuser gemacht.

Bundesverdienstkreuz-Träger Aydin Dogan ist der wichtigste Medien-Unternehmer der Türkei. Zu seiner „Dogan Media Group“ gehören TV-Sender und Tageszeitungen wie die „Hürriyet“.

Mit seiner Holding investiert er aber auch in andere Wirtschaftsbereiche wie der Hotel- und Tourismus- Branche. Möglich wurde der geplante Verkauf des „Atlantic“ erst durch den bizarren Tod des Vorbesitzers im Mai 2010: Hotel-Investor Dieter Bock war ausgerechnet im eigenen Hotel an einem Stück Steak erstickt.
Die Erben und weitere Mitgesellschafter seiner „Octavian“ drängen seitdem auf den Verkauf.

Auch nach dem Auszug von Panikrocker Udo L. bleibt es turbulent im „Atlantic“ …

Vielleicht werden die türkischen EU-Beitrittsverhandlungen demnächst auch in einem Hotel an der Alster ausgehandelt…




Der alten Tante gehen die Mitglieder aus

Rette sich wer kann!Rette sich wer kann!

Die gute alte Tante SPD hat erstmals seit mehr als 100 Jahren bundesweit weniger als eine halbe Million Mitglieder. Natürlich kann Herr Gabriel nichts dafür. Denn der ist zwar Parteivorsitzender, aber er hat immerhin Knut gerettet. Wenn auch nur für kurze Zeit.

Die Mitglieder rennen nämlich nicht davon, sie sterben gleich. Und niemand rückt nach, trotz des aktuellen Schleimkurses der Gabriels und Edathys. Es scheint also mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden zu sein, der SPD zu nahe zu kommen. Und Knut ist ein trauriges Beispiel dafür. Gerettet vor der Klimaerwärmung, erdrückt von Herrn Gabriels Liebe.

Die Tagesschau meldet:

Die SPD hat erstmals seit mehr als 100 Jahren weniger als eine halbe Million Mitglieder. „Seit 1906 sind wir das erste Mal weniger als 500.000 „, sagte Parteichef Sigmar Gabriel.

Gleichzeitig verteidigte er seine innerparteilich umstrittenen SPD-Reformvorschläge. Wenn eine Partei von 1,2 Millionen auf diese Mitgliederzahl schrumpfe, dann müsse etwas geschehen. Er betonte, Ursache für den Mitgliederschwund seien nicht etwa Austritte. Es gebe vielmehr weit mehr Todesfälle als Neueintritte. Gabriel betonte, in der SPD liege das Durchschnittsalter mittlerweile bei knapp unter 60 Jahren. Das führe dazu, dass die Sozialdemokratie nicht mehr so nah an den Menschen sei. 40 Prozent der Ortsvereine hätten zudem weniger als 20 Aktive. Mehr als die Hälfte der Ortsvereine habe weniger als drei Mitgliederversammlungen im Jahr.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Herrn Gabriel.


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Disziplin gerettet, Lehrer mit Lautsprecher

Sorry, OT! Weil die strapazierten Stimmen der Lehrer beim allgemeinen Lärmpegel in den Schulen nicht mehr durchdrangen, kam jetzt ein Akustik-Prof auf die Hightech-Idee, den Pädagogen ein Headset mit Mikro zu verpassen und einen 1,5 Meter hohen Lautsprecher-Turm in die Klassenzimmer zu stellen. Seither sei es viel ruhiger. Nein, die Schüler waren nie laut, nur die Wände haben so gehallt. Oho! Die Story rauscht derzeit in Variationen durch alle Blätter, etwa so heute im SchwaBo, und die WELT berichtete bereits vor über einer Woche. Genial!




Geschichte von gestern mit der Moral von heute

Im Gefolge der 68er hat sich bei uns – das Ausland kann ich nicht beurteilen – eine Sichtweise durchgesetzt, nach der die Geschichte mit den moralischen Ansprüchen von heute zu beurteilen sei. Dies betrifft natürlich in erster Linie das Dritte Reich, reicht aber immer weiter zurück. So hätte Bismarck den Siebziger Krieg verhindern müssen, und der Dichter Ernst Moritz Arndt hätte die deutsch-französische Freundschaft und die EU schon 1806 vorausahnen sollen; daß er Haß gegen die napoleonische Besetzung geschürt hat, wird ihm heute vorgeworfen.

Die Frage an die gnadenlosen Moralisten wäre, wie weit der heutige, meist linksinspirierte Moralcodex nach rückwärts anzuwenden ist. Ein schönes Beispiel sind etwa Tierprozesse im Mittelalter, wo man vor einem Gericht Schweine zum Tode verurteilt und Mäuse in die Verbannung geschickt hat. Ist das Tierquälerei gewesen? Und: Ist Karl der Große ein Mörder? Sind die römische Kaiser Verbrecher? Muß ein 6000 Jahre alter ägyptischer Pharao neu bewertet und moralisch kritisiert werden?

Eine derartige Sicht auf die Vergangenheit und unsere Altvorderen ist ziemlich unwissenschaftlich, aber höchst beliebt bei bestimmten Professoren und anscheinend den allermeisten Studenten. Dies steht im neuen MERKUR Juni-Heft in einem langen Essay von Jura-Professor Bernhard Schlink: „Die Kultur des Denunziatorischen“. (Wer den Text aufheben möchte, sollte ihn gleich speichern. Der Klett-Verlag löscht die freien Texte nach ca. zwei Monaten.)




Migrantenkrieg in Hamburg: „Ich stech dich ab!“

In der Hansestadt eskaliert die Gewalt von ausländischen Jugendbanden. Am Hamburger Jungfernstieg gab es jetzt eine blutige Messerstecherei mit mehreren Verletzten. Dabei rammte der 17-jährige Bedirhan E. (Foto) einem 18-Jährigen siebenmal ein Messer in den Körper.

BILD berichtet:

Die beiden Gruppen trafen nach Mitternacht auf Hamburgs schönster Flaniermeile aufeinander. Ein kurzes Wortgefecht an der Alster. Dann blitzt auch schon die Klinge.

Der 17-Jährige geht auf den 18-Jährigen los, schreit „Ich stech dich ab!“
Siebenmal rammt er das Messer in den Körper seines Opfers, trifft die Niere, die Lunge. Marian L. (21) will noch dazwischen gehen, bekommt einen Hüftstich ab.
14 Polizeiwagen, zwei Rettungswagen und Notärzte rasen zum Jungfernstieg.
Der Täter flieht. Großfahndung!
Opfer Zafer A. kommt mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Klinik. Er wird notoperiert. Auch der 21-jährige Schlichter kommt ins Krankenhaus.
40 Minuten nach der Tat entdecken Polizisten Messerstecher Bedirhan E. (17) an der Steinstraße, nehmen ihn fest. Die Mordkommission geht davon aus, dass er sein Opfer töten wollte! Mit der Tat wollte er sich demnach für einen Angriff auf seinen Zwillingsbruder vor zwei Jahren rächen.
Der Krieg der verfeindeten Jugendbanden aus Norderstedt und Billstedt tobt schon länger.
Im August 2009 sollen sich die Mitglieder gegenseitig im Internet beleidigt haben. Als sie sich am Bahnhof Barmbek zur Aussprache trafen, rammte Zafer A. (damals 17) aus Norderstedt dem damals 15-jährigen Türken Sinan E. aus Billstedt ein Messer in den Bauch. Der Junge überlebte schwer verletzt. Der Fall liegt noch bei der Staatsanwaltschaft. Zafer A. kam nicht in U-Haft!
Ob Bedirhahn E. in U-Haft kommt, entscheidet sich am Montag. Dann wird er dem Haftrichter vorgeführt.
Der brutale Angriff am Jungfernstieg ruft schlimme Erinnerungen wach: Im Mai vor einem Jahr wurde der 19-jährige Mel D. am Jungfernstieg von dem 16-jährigen Intensivtäter Elias A. erstochen. Auch dieser Täter gehörte zu einer Jugendbande, den berüchtigten Neustädter Jungs.

Der Krieg in den Städten wird zum blutigen Alltag. Deutschlands Politiker schauen dabei zu, unsere Richter sind feige und die Polizei hilflos.

(Michael Böthel)




Gewalt an Kölner Schule

Ein 14-Jähriger wurde auf dem Schulhof ins Koma geprügelt. Natürlich wurde daraus eine „Prügelei“. Dann sind nämlich beide Seiten gleich schuld. Allerdings ist Köln-Segeberg als Migrantenhochburg bekannt. Der Täter soll ein iranischer Kurde sein, was uns aber die Presse aus erzieherischen Gründen nicht mitteilt. Statt dessen teilt sie uns mit, dass der Name „Ali“ eines brutalen Schlägers geändert wurde. Der heißt vermutlich eigentlich Torben oder Dominik, und das Ganze hat nur den Zweck, Migranten in Verruf zu bringen.

Der Kölner „Express“ berichtet:

Köln – Seit dem brutalen Übergriff auf einen 14-jährigen Schüler am vergangenen Donnerstag steht die Hauptschule in Seeberg im Focus. Der Gesundheitszustand des jungen Neuntklässlers ist trotz Notoperation immer noch kritisch (EXPRESS berichtete). Schüler und Eltern zeichnen einen düsteres Bild über die Zustände an der Gustav-Heinemann-Hauptschule.

So soll es Schülerinnen geben, die in der Pause im Klassenzimmer bleiben „dürfen“, weil sie Angst haben den Schulhof zu betreten. Sie sollen von Mitschülern bedroht und eingeschüchtert werden. Offenbar ist es nicht nur der 14-jährige Koma-Schläger, der unter Schülern mit verbaler und körperlicher Gewalt Angst verbreitet.

In fortschrittlichen Bundesländern hat man deswegen die Hauptschule abgeschafft. So haben alle Schüler etwas von der Bereicherung. Keiner fühlt sich benachteiligt.

Interessant auch die Reaktion der gutmenschlichen Schulleitung. Das Opfer sollte doch froh sein, wenn die Täter ihm verzeihen:

Auch der Fall von Patrick, der sechs Jahre lang auf dieser Schule war ist (EXPRESS berichtete). Inzwischen ist er 21 Jahre alt, hat einen Hauptschulabschluss und kann sich auf seine Zukunft konzentrieren. Noch vor ein paar Jahren sah das ganz anders aus.

„Als ich von dem Vorfall jetzt gehört habe, habe ich sofort an meine Zeit auf dieser Schule und an die Schlägerei vor knapp vier Jahren gedacht. Einfach schrecklich!“, so Patrick gegenüber EXPRESS.

r war von 2001 bis 2007 Heinemann-Schüler, bis zu dem Tag, als auch er Opfer von brutalen Mitschülern wurde. Schon von Anfang, so Patrick, an hatten die anderen ihn auf dem Kieker. Er wurde gemobbt, ge-hänselt und bedroht. „Eines Tages haben mich plötzlich zwei andere Schüler auf dem Schulhof abgefangen und auf mich eingeprügelt. Als ich schon am Boden lag, schlugen sie meinen Kopf auf den Betonboden und ein Klassenkamerad brachte mich dann nach Hause.“

In den darauffolgenden Minuten stellte Patricks Mutter Monika fest, dass sein Gedächtnis immer schlechter wurde. Er wusste nicht mehr, was vor zehn Minuten war, dann was vor drei Stunden passierte und plötzlich konnte er sich an den kompletten Tag nicht mehr erinnern. Monika fuhr mit ihrem Sohn ins Krankenhaus – Diagnose: Schädel-Hirn-Trauma. Einen Monat verbrachte er im Krankenhaus, während die Täter schon am Tag nach der Attacke wieder normal zur Schule gingen.

„Ich hatte Angst davor wieder zur Schule zu gehen. Aber als der Rektor sich mit meiner Mutter, mir, den Eltern der Angreifer und den Jungs selbst treffen wollte, sind wir in die Schule gegangen.“, berichtet Patrick. Kaum hatten sie sich hingesetzt, soll der Rektor gesagt haben: „So, jetzt gebt euch mal die Hände und vertragt euch wieder. Dann ist die Sache aus der Welt!“

Patrick und seine Mutter können kaum glauben, was sie da hören müssen. „Mein Sohn wollte einwilligen, aber nur wenn die Schläger ihm versprechen würden, dass er nicht noch einmal ihr Opfer werden würde.“

Und dann kam ein Satz, den beide von einer Schulleitung nie im Leben erwartet hätten, sagt Monika. „Er hat daraufhin zu Patrick gesagt, dass er doch froh sein könne, dass die anderen beiden sich wieder mit ihm vertragen wollen, da könne er doch jetzt nicht gleich schon wieder Forderungen stellen!“

Das Essen kommt einem hoch bei so viel Gutmenschlichkeit…

(Spürnasen: Mathes und Oldie)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Ehrenmord im Ort der schwarzen Madonna

Gjyle L .Im berühmten Wallfahrtsort Einsiedeln wurde am Samstagabend die 24-jährige Lehramtsstudentin Gjyle L. (Foto) tot aufgefunden. Auch die Mutter stirbt kurz darauf an ihren Verletzungen. Der streng muslimische Vater Gani L. aus Mazedonien, der im Kloster der Jungfrau von Einsiedeln als Maler arbeitete, hat seine Tochter im Namen der Ehre erschossen, weil sie den falschen Freund hatte und seine Frau, weil sie der Tochter helfen wollte.

Blick berichtet:

Es ist Samstagabend gegen 22 Uhr. Nachbarin Kimet L.* (28) liegt schon im Bett, als sie aus dem Nachbarhaus an der Nordstraße 3 in Einsiedeln SZ einen lauten Streit hört.

Dort lebt Gjyle, die an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Luzern studiert, gemeinsam mit ihrer achtköpfigen Familie. Vater Gani L. (56) hat das Haus vor zwei Jahren gekauft, er ist fleis­sig, sparsam, arbeitet als Maler beim Kloster Einsiedeln. …

Unten im Hof, zwischen den beiden Häusern, sieht sie mehrere Menschen in Panik ins Freie rennen. Darunter auch die Schwester (20) von Gjyle. Sie schreit: „Mami, Mami! Was hat uns der Papi angetan?“ …

Gjyle streitet sich an diesem Abend mit ihrem Vater Gani. „Es ging darum, ob eine Frau selber den Mann auswählen darf, in den sie verliebt ist“, so (die Nachbarin) Kimet L. Der Mazedonier Gani L. lebt seit 13 Jahren in der Schweiz. Doch seine Ansichten stammen aus einer an­deren Welt. Ansichten, nach denen seiner Tochter keine Freiheiten bleiben. Sie wird streng muslimisch erzogen. Wenn Gjyle das Haus verlässt, dann nur in langen Hosen und langärmligen Oberteilen.

Freunde berichten, wie sie sich heimlich umzieht und schminkt. Sich verwandelt in das, was sie unter und in den Augen ihres Vaters nicht sein darf. Eine normale junge Frau.

Und jetzt, seit einem Jahr, hat die hübsche Gjyle noch ein Geheimnis mehr: Sie hat einen Freund. …

Gani L. nimmt eine Pistole. Zielt auf seine älteste Tochter. Der erste Schuss verfehlt die junge Frau. Der zweite trifft sie unterhalb des Kinns.

Mutter Mamudije (48) stürzt zu ihrer Tochter, will ihr helfen, beugt sich über sie. Der rasende Mazedonier schießt auch auf seine Frau. Sie sinkt schwer verletzt auf Gjyle.

Die Retter holen Mamudije später mit einer Drehleiter aus der Wohnung. Die Rega (Rettungsflugwacht) fliegt sie ins Spital. Dort stirbt sie.

Vater Gani wird verhaftet. Er leistet keinen Widerstand.

Gjyle stirbt in ihrem Elternhaus. Erschossen vom eigenen Vater. Sie ist tot, weil sie selber über ihr eigenes Leben bestimmen wollte.

Ein Muslim arbeitet über zehn Jahre lang in einem Marienkloster, geht dann eines abends nach hause und erschießt zwei Frauen aus seiner eigenen Familie im Namen der Ehre – Integration 2011?




Die Linkspartei antisemitisch – Ach wirklich?

Pressekonferenz der Linkspartei-Politikerin Inge Höger und des ehemaligen Linken-Bundestagsabgeordneten Norman Paech zu ihrer Teilnahme bei der Gaza-Flotille.Das hat ja eingeschlagen wie eine Bombe, die Studie „Antisemiten als Koalitionspartner?“, die der Gießener Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn und der Antisemitismusexperte Sebastian Voigt vorgelegt haben. Sicherlich war der Verfasser dieser Zeilen nicht der einzige, der sich verwundert die Augen gerieben hat, fassungslos wie überrascht ob der fürwahr kaum zu glaubenden Kernaussage. Die Linkspartei antisemitisch? Das kann, das darf nicht sein.

(Von Stefan B.)

Schließlich war doch bereits die gute alte SED (deren Wurmfortsatz bekanntermaßen die Linkspartei ist) als „demokratische“ Staatspartei der DDR mitnichten antisemitisch. Bereits in der Suez-Krise 1956 und im 6 Tage Krieg von 1967 sah man sich lediglich aufgrund der Bündnispflichten in der Region auf Seiten Israels Feinde. Und als am 06.10.1973 (Yom Kippur) die Armeen Ägyptens und Syriens (mit fast einer Millionen Soldaten sowie an beiden Frontabschnitten insgesamt knapp 3000 Panzern) Israel (ca. 400.000 Soldaten, knapp 2.500 Panzer) überfielen, um endlich zu beenden, was bereits 1967 scheiterte (diese verdammten Juden ins Meer zu treiben), da wusste man im Miniserium für Staatssicherheit natürlich Bescheid, und die gleichgeschalteten Medien titelten u.a. „Schwere Angriffe Israels auf Ägypten und Syrien“. Da entgegen der Hoffnungen Damaskus, Kairos und Ost-Berlins sich diese unerwartet tapferen Israelis doch tatsächlich als militärisch überlegen zeigten, und den vereinigten arabischen Armeen schwerste Schläge zusetzten, bot sich die DDR selbstverständlich an, auszuhelfen. Im Ergebnis lieferte das Regime an Syrien u.a. 62 mittlere Panzer vom Typ T-54, 300 Panzerbüchsen RPG7 mit Munition, 74.500 Grantaen, 30.000 Panzerminen und 12 MiG-21 Abfangjäger. Zusätzlich gab’s noch 12 Piloten und 30 Soldaten der NVA als Unterstützung. Es handelte sich jedoch gewiss nicht um Auswüchse des Antisemitismus (Bei Linken gibt es so etwas nicht!), sondern vielmehr um die Fortsetzung der Endlösung der Judenfrage mit anderen Mitteln, durch ein anderes, besseres, gerechteres, nichtfaschistisches Deutschland (dass die BRD keine gute Figur machte und sich für „neutral“ erklärte, sowie US-Nachschub für Israel nicht über westdeutsche Häfen laufen durfte, ist eine andere Geschichte). Jedenfalls ist der Ausgang des Unternehmens bekannt, der Golan war für Syrien endgültig verloren, Damaskus wurde massiv bombardiert und General Ariel Scharon setzte in einem unerwarteten Vorstoß über den Suez-Kanal und schloss zwei ägyptische Armeen ein, Israel stand plötzlich mit militärischen Kräften in Afrika. Die arabischen Armeen hatten an allen Fronten verloren und die ostdeutschen Soldaten mussten unverrichteter Dinge wieder heimfliegen. Mit einem Staats-Antisemitismus hatte all dies überhaupt nichts zu tun, keinesfalls.

Nachdem sich gut 30 Jahre später aus der SED schlussendlich die „Linkspartei“ gegründet hatte, dauerte es nicht lange, bis sich die friedensbewegten Sozialist_Innen den wichtigen Themen dieser Zeit annahmen. Für islamistischen Terrorismus, das Abschlachten Hunderttausender Unschuldiger im Sudan, die Verfolgung Homosexueller im Iran oder Steinigungen von Frauen in Saudi-Arabien hatte man leider keine Zeit, zu wenig Fachwissen, in einem jedoch kannte man sich aus, da musste man sich engagieren und etwas tun: Die Exzesse des sogenannten „Israel“, errichtet auf den Trümmern Palästinas.

Im Januar 2009 hatten neun Linke-Abgeordnete aufgrund von Israels Militäraktion gegen die in Gaza regierende und Israel terrorisierende Hamas zu einer „Anti-Israel“-Demonstration aufgerufen, bei der Hamas-Leute u.a. „Tod Israel“ riefen. Die Abgeordnete Ulla Jelpke, die bereits wegen Drogenbesitzes in Australien (in ihrer Eigenschaft als Bundestagsabgeordnete) 1996 eine Geldstrafe zahlen musste (sich also auch nicht außerhalb Deutschlands ordentlich zu benehmen weiß), und gerne mal das BKA mit der Gestapo vergleicht sowie in Kuba die Menschenrechte eingehalten sieht, erklärte hierzu, man müsse „die Palästinenser unterstützen, die in diesem Angriffskrieg die Unterlegenen sind“. Dies war kein Antisemitismus von der wahrscheinlich wieder zugedröhnten Ulla, sondern nur eine objektive Bestandsaufnahme der israelischen Kriegsmaschinerie und ihres barbarischen Wütens im Gaza-Streifen.

Hermann Dierkes. Der freundliche Ratsherr und Duisburger Oberbürgermeister-Kandidat der Linken, gab dem friedensbewegten Muslim-Markt im März 2009 ein interessantes Interview, in dem er offenbarte, wessen Geistes Kind er ist. Hier erkärte er u.a., dass im Hinblick auf die Aggressionen Israels gegen die Palästinenser „Boykott, Ses investment, Sanktionen“ legitim seien und anschließend rief er dazu auf, nicht mehr beim Juden zu kaufen. Er würde „angesichts der schweren Menschenrechtsverletzungen“ Israels schon lange keine israelischen Waren mehr kaufen. Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts lobte den Initiator der „Kauft nicht beim Juden Reloaded“-Initiative mit folgenden Worten: „Mit Hermann Dierkes verbindet uns eine jahrelange gemeinsame Arbeit gegen Neofaschismus und jede Art von Rassismus“. So kann man es natürlich auch sehen. Doch Dierkes, Streiter für Gleichheit, Brüderlichkeit und judenreine Supermärkte, hatte noch nicht sein ganzes Pulver verschossen, und legte im November 2009 nach mit einer Rede bei der „Marx ist Muss“ Veranstaltung, wo er zunächst vom „läppischen Existenzrecht Israels“ sprach, um sodann (inhaltlich vollkommen falsch, aber gute Absichten hat er ja der gute Herr Dierkes) von den Millionen Nicht-Juden innerhalb Israels Grenzen zu sprechen, die ja „nichts zu sagen“ haben und in einem „Apartheid“-Staat leben. Dass die Araber Israels sogar in der Knesset sind und mehr Bürgerrechte haben als ihre Brüder in den Nachbarländern, hat er wohl zufällig übersehen. Vielleicht war er mit Frau Jelpke Amphetamine schmeissen und hat etwas durcheinander gebracht. Aber er ist ein Streiter für die Menschenrechte (seine Rede zu Sudan und Iran ist bestimmt nur noch nicht fertig), der zurecht beklagt, dass „Kundstdünger auf Sderot“ fliegt und Palästinenser das Recht auf „bewaffneten Widerstand“ zugesteht. Endlich mal ein Politiker, der ausspricht, was sich andere nicht trauen. Noch heute steht in jedem zweiten Haus in Gaza und der Westbank ein Bild Dierkes im Wohnzimmer.

Als am 27. Januar 2010 Präsident Shimon Peres im Bundestag anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz eine Rede hielt, erhoben sich alle Parlamentarier – mit Ausnahme der Linksparteipolitikerinnen Sarah Wagenknecht, Sevim Dagdalen und Christine Buchholz. Die Begründungen waren wohlüberlegt, hat doch Präsident Peres im Bundestag u.a. zum Krieg gegen den Iran aufgerufen. Man kennt diese zionistischen Aufstacheleien ja!). Hierbei wurde nicht sitzengeblieben, weil Peres Jude ist, sondern weil er Zionist ist. Im Ergebnis also eine berechtigte Aktion des Widerstands gegen den imperialisitschen Zionismus!

Im Mai 2010 nahmen die heldenhaften Antizionist_Innen Annette Groth, Inge Höger und Norman Paech an der Mavi Marmara-Cruise Richtung Gaza teil, um abgelaufene Medikamente dorthin zu bringen, die niemand haben wollte. Seis drum, die antizionistische Grundeinstellung machte sie zu Helden der unterdrückten Palästinenser und deportiert wurden sie auch. Genauso wie damals die Juden. Ein weiterer Beleg für die faschistischen Tendenzen Israels. Israel heute ist nämlich nicht anders als das Deutsche Reich 1933-1945.

Als im April 2011 der propalästinensische italienische Aktivist Vittorio Arrigoni von Salafisten im Gaza-Streifen bestialisch ermordet wurde, konnte die bekannte Antizionistin Inge Höger von der Linkspartei dann die Deutschen aufklären, dass es natürlich die Israelis waren, die ihn umbringen haben lassen. Leider musste sie zu einem späteren Zeitpunkt diese Mutmaßungen von ihrer Homepage nehmen, insbesondere nachdem sich die Salafisten zur Tötung bekannt hatten.

Seitdem wurde ein Flugblatt öffentlich,
das von der Duisburger Linkspartei eingestellt wurde. Es ist mit „Nie wieder Krieg für Israel“ betitelt ist und zeigt ein Hakenkreuz im Davidstern verwoben. Inge Höger ist beim Palästina-Tag mit einem Schal aufgetaucht, der die „historischen“ Grenzen Palästinas (also eigentlich Jordaniens, aber das ist nicht so wichtig) zeigt, mit Israel bereits von der Landkarte getilgt. Dies ist kein Zeichen des Antizionismus, sondern ein Akt der Höflichkeit, wenn man bei einer antizionistischen Veranstaltung zu Gast ist.

Man sieht, insbesondere die hier genannten Mitglieder der Linkspartei sind Einzelpersonen, die in edler Absicht handeln und manchmal einer beispiellosen Hetzkampagne der Deutschen Medien ausgesetzt sind. Es handelt sich um überzeugte Kritiker des Zionismus, sie mögen jedoch die Juden grundsätzlich gerne. Einkaufen wollen sie allerdings dort nicht und leider hat sich der Zionismus zur Fortsetzung des Nazismus entwickelt. Deshalb sind sie gegen das sogenannte Israel. Ein Antisemitismusproblem bei den Linken gibt es also nicht. Das haben die Leute nur falsch verstanden. Aber Inge Höger wird es bestimmt bald wieder schaffen, uns zu erklären, was los ist in Nahost und wie man antizionistisch gutmenschlich vorgehen kann, um die Lage für die Palästinenser und das linke Milieu angenehmer zu gestalten.

Zum Glück gibt es sie, die Antizionist_Innen der Linken. Viel Glück, Frau Höger und Konsorten!

(Foto oben: Pressekonferenz der Linkspartei-Politikerin Inge Höger und des ehemaligen Linken-Bundestagsabgeordneten Norman Paech zu ihrer Teilnahme bei der Gaza-Flotille)




EU-Mutti-Söhnchen-Revolte im sozialen Netz

In Spanien hatte die aktuelle „Jugendrevolte“ begonnen. Die verlorene Generation, 45% davon arbeitslos, kampiert immer noch im Herzen Madrids und Barcelonas, obwohl die Gemüsehändler sie langsam weghaben wollen und rausdrängen. Die „indignados“ heißen sie neuerdings, die Entrüsteten, Ungehaltenen, Indignierten!

Zwischen den Anarchisten in Barcelona und Athen gab es schon länger enge Bande, und so war es kein Wunder, daß auch die Jugend in Griechenland solidarisch auf die Straße ging, was sie keine große Anstrengung kostete, denn dort ist sie seit Wochen ohnehin. Das Foto zeigt eine Demo in Athen auf dem Syntagma-Platz. Der Text des Banners lautet: „Seid ruhig, ihr weckt die Italiener auf“, was natürlich bezweckt war, denn die Spanier hatten die Griechen mit einem ähnlichen Plakat aufgeweckt! Nun sind die Italiener anscheinend noch nicht richtig wach geworden, aber dafür die Franzosen! Die „Indignierten“ dort installierten sich bereits auf der Place de la Bastille (les „indignés“ français s’installent place de la Bastille)!

Was nun auffällt, ist die Tatsache, daß alle diese angeblich chancenlosen, vergessenen Jugendlichen ohne Arbeit überhaupt nicht daran denken, auszuwandern. Wir haben doch den EU-Binnenmarkt, die Freizügigkeit, Schengen. Deutschland sucht doch angeblich zwei Millionen Hochqualifizierte. Warum kommen denn die Jungs und Mädels aus Madrid, aus Athen und aus Paris nicht zu uns nach München, Stuttgart oder Wuppertal? Andreas Unterberger schreibt in seinem ausgezeichneten Wiener Blog dazu:

Die jungen Südeuropäer wandern jedoch heute nicht mehr. Sie demonstrieren zwar tagsüber lustvoll gegen ihre Arbeitslosigkeit und begeilen sich an den Berichten der Journalisten, die sich wieder an der Hoffnung auf eine turbulente Revolution mit vielen bunten Bildern und linker Wirr-Rhetorik begeilen. Aber am Abend gehen die jungen Damen und Herren zurück ins gemütliche Hotel Mama zu Paella und Rioja. Und die Journalisten sitzen sowieso jeden Abend in den noblen Lokalen.

Keiner jener jugendlichen Arbeitslosen aus Südeuropa denkt daran, wirklich etwas an der eigenen Lage zu ändern (am ehesten tun das noch die Iren). Denn das soziale Netz in allen westlichen EU-Staaten ist längst so dicht, dass es sich auch ohne Arbeit ganz offensichtlich sehr gut leben lässt. In mancherlei Hinsicht sogar besser.

Und wenn das soziale Netz ein bißchen reißt, pfeift man nach dem Euro-Rettungsschirm. Die Revolutionäre des „arabischen Frühlings“ dagegen wandern aus und segeln derweil trotz Lebensgefahr weiter Richtung Lampedusa. Für sie ist die Sozialhilfe bei uns und das Wohnen im Asylbewerberheim deutlich attraktiver als das Leben bei Muttern.