Athen: Protest gegen Migrantengewalt

Feiernde illegale Immigranten in Athen

Ein erneuter Fall von Migrantengewalt hat in Athen zu teils gewalttätigen Protesten der griechischen Bevölkerung geführt. Ein Familienvater, der gerade seine schwangere Frau zur Entbindung in die Klinik fahren wollte, wurde von Raubmördern aus dem Immigrantenmilieu getötet, um seine Videokamera zu stehlen. Es kam darauf hin zu Protesten von mehreren hundert Griechen, die in der deutschen Presse als Rassisten, Neonazis und fremdenfeindlich stigmatisiert werden.

So schreibt N24:

In Athen ist es zu rassistisch motivierten Ausschreitungen gekommen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Abend mehrere hundert Demonstranten in der griechischen Hauptstadt, nachdem ein Grieche von drei Männern erstochen wurde, die angeblich ausländischer Herkunft waren. Die Menge, darunter auch Neonazis, rief Parolen wie „Ausländer raus“, ging auf Einwanderer los und zerstörte ein Geschäft. Die Polizei setzte Tränengas ein und nahm mindestens einen Demonstranten fest.

Auslöser für die Ausschreitungen war der Mord an einem 44-jährigen Griechen im Viertel Patission am Morgen. Der Mann wurde von drei Angreifern niedergestochen, als er gerade ins Auto steigen wollte, um seine schwangere Frau zur Geburt ins Krankenhaus zu fahren. Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich bei den Tätern um Einwanderer.

Und in der österreichischen Krone sind es ebenfalls „Überfälle auf Migranten“ und nicht etwa „Überfälle von Migranten“, die „Athen erschüttern“:

In Athen ist es in der Nacht auf Mittwoch zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und mehreren Hundert fremdenfeindlichen Einwohnern gekommen. Diese hatten zuvor Ausländer attackiert und Schaufenster von Migrantenläden im Stadtviertel Agios Panteleimon eingeschlagen. Unter der aufgebrachten Menge sollen nach Augenzeugenberichten auch Rechtsextremisten gewesen sein. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein und nahm mehrere Randalierer in Gewahrsam. (…)

Das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen hat wiederholt vor zunehmender rassistisch motivierter Gewalt in Griechenland gewarnt. In den vergangenen Monaten war es im Athener Stadtteil Agios Panteleimon bereits mehrfach zu Übergriffen auf Ausländer aus Afrika und Asien gekommen. Der Stadtteil gilt als Ghetto für illegale Einwanderer.
Die griechischen Behörden haben in den vergangenen drei Jahren mehr als 500.000 illegale Zuwanderer aus Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas aufgegriffen. Mittlerweile ist jeder zehnte in Griechenland lebende Mensch ein Nicht-EU-Ausländer.

Vielen dank allen Spürnasen!


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN