Der Untergang des Römischen Reiches und wir

Roger Köppel, der Herausgeber der WELTWOCHE, hat über das Wochenende Teile der «History of the Decline and Fall of the Roman Empire», geschrieben zwischen 1776 und 1788 vom großen englischen Historiker Edward Gibbon, gelesen. Sein Resümee:

Gibbon war nicht Mitglied der SVP, und er lebte lange vor dem deutschen Migrationsskeptiker Thilo Sarrazin («Deutschland schafft sich ab»), aber schon bei diesem frühen Erforscher der Geschichte lassen sich Hinweise auf eine Ahnung finden, die oft bekämpft, aber eigentlich nur vernünftig ist: Kein Land, nicht einmal ein Grossreich verkraftet auf Dauer ungebremste Zuwanderung. Nochmals Gibbon: «Die Festigkeit der Grenzen wurde allmählich untergraben, und die schönsten Provinzen standen der Raubgier und dem Ehrgeiz der Barbaren offen, die den Verfall des Römischen Reiches bald bemerkten.»

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