Das gespenstische Deja-vu einer im NSDAP-Stil abgehaltenen türkischen Nationalbeflaggung der Würzburger Innenstadt vom 11.-13. Mai 2011 kann zu Recht als erster Großversuch der Türkei gesehen werden, den Deutschen die türkische Nationalflagge aufzuzwingen und auszuloten, ob die Deutschen bereits eingeschüchtert genug sind, um die Nationalflagge der Türkei in ihrem Land genauso duldsam hinzunehmen wie sie die Moscheen der Türkei hinnehmen. Dass dieser Versuch an Bürgerprotesten, auch von PI-Lesern, gescheitert ist, ist nur ein Punktsieg: Weder die Türkei noch die deutsche „Bunte Republik“ werden in ihren Bemühungen locker lassen, die Deutschen schrittweise an die Präsenz der türkischen Fahne in Deutschland und die damit verbundenen Ansprüche zu gewöhnen.

(Von Jan Stenner)

Hier einige weitere Hintergründe zur Aktion und ein Fazit:

An der Beflaggung der Würzburger Innenstadt vom 11.-13. Mai 2011 waren drei politische Hauptakteure beteiligt, von denen jeder seine eigenen Schlussfolgerungen aus dem Verlauf dieses Ereignisses ziehen wird:

1. Die Würzburger Bürger und PI

Die Würzburger ließen sich – auch wenn dieser politisch korrekte Videobeitrag der lokalen Tageszeitung Mainpost über den Flaggenspuk das Gegenteil suggerieren soll – den ihnen aufgenötigten Zwangsjubel nicht lange gefallen. Bereits am Vormittag des 12. Mai gingen im Rathaus die ersten Anrufe empörter Bürger ein, die ihrem Zorn über die Beflaggung im NSDAP-Stil und die nationalistische Selbstdarstellung der Türkei in ihrer Stadt Luft machten. Am Nachmittag stieg nach Erscheinen der Meldung bei PI die Zahl der telefonischen Anfragen und Protestschreiben sprunghaft an. Auch von Seiten der Kirche, sonst an Feigheit und Kriechertum gegenüber dem türkischen Nationalismus kaum zu überbieten, dürfte es in Würzburg schüchterne Kritik gegeben haben: Die ersten Fahnen wurden bezeichnenderweise am Dom und vor dem Neumünster abgehängt.

In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai griffen dann offenbar mehrere Würzburger Bürger zum Filzschrift und schrieben den Satz „Kein türkischer Flaggenkult in Würzburg!“ auf fast 100 Standplakate, die in der Innenstadt als Werbeflächen dienen: eine flächendeckende Antwort auf die flächendeckende Fahnenschau. Als am Freitag morgen Tausende von Würzburgern zum Einkauf in die Innenstadt drängten, war dieser schriftliche Protest nicht zu übersehen: Selbst beim Kaufhof an der Kasse war nun zu hören, wie Kassiererinnen und Kundinnen ihrer Empörung Luft machten. OB Rosenthal zog endgültig die Notbremse und verfügte das Abhängen fast aller Fahnen. Nichts ist einem verlogenen Staat unheimlicher, als wenn friedliche Normalbürger anfangen, die staatliche Propaganda in Frage zu stellen.

Fazit für PI: Politischer Einsatz lohnt sich. Jeder wird gebraucht. Jeder Anruf, jede Email, jedes für andere hörbare und sichtbare Wort ist ein kleiner Beitrag zum großen Ganzen. Und vor Ort Kontakte knüpfen, sich organisieren, in der eigenen Stadt gezielt nach Mitstreitern suchen. Die nächste Flaggenschau kommt bestimmt.

2. Die Türkei, vertreten durch den „Ausländerbeirat“ als verlängerter Arm der türkischen Staatsapparats

Im Zeitalter der „Bunten Republik“ sind zahllose „Ausländerbeiräte“ längst zum Sammelbecken türkischer Rechtsextremisten und Nationalisten verkommen, die sich als verlängerter Arm des türkischen Staatsapparats sehen und Ankara zu Willen sind. Der Würzburger „Ausländerbeirat“ hat seine Mission allerdings höchst stümpferhaft erfüllt. Statt wie üblich zunächst alle deutschen Entscheidungsträger konsequent auf die nationalistisch-türkische Linie einzuschwören und anschließend mit Hilfe der Pressemeute die Würzburger Bevölkerung wochenlang mit Parolen einzuschüchtern, ersuchte man völlig naiv nur die Genehmigung des Ordnungsamts. Ein schwerer taktischer Fehler, da man so dem Würzburger OB den Rückzieher per „Habe-nichts-davon-gewusst“ ermöglichte. Die türkische Regierung in Ankara wird daher aus dem Würzburger Flaggenspuk ihre Konsequenzen ziehen: Sie wird ihre Bemühungen zur Unterwanderung der deutschen Verwaltung verstärken, um ihre Macht künftig noch direkter auszuüben und die Kontrolle über das Geschehen nicht zu verlieren. Und sie wird ihre nächste Flaggenparade in Städten wie Duisburg oder Köln durchführen, wo ihre Profis am Werk sind.

3. Die „Bunte Republik“, vertreten durch das Würzburger Rathaus

Dass das Ordnungsamt der „Bunten Republik“ die nationalistische Selbstdarstellung der Türkei im NS-Stil genehmigte, ist nicht verwunderlich. Die Amtsträger des real extistierenden Multikulturalismus sind keine dummen Leute. Sie wissen genau wie wir, dass ihre Politik der dauerhaften Massenansiedlung türkischer Gastarbeiter eines Tages zwangsläufig in politischer Abhängigkeit von der Türkei münden wird, sprich: der Umwandlung unseres Landes in einen türkischen Vasallenstaat. Der Staat „Bunte Republik“ wird die Deutschen daher schrittweise an die Präsenz der türkischen Nationalflagge in ihrem Land gewöhnen, genau wie er die Deutschen schrittweise an die Präsenz von Moscheen gewöhnt hat. Der vorgeschobene Anlass zur Abhaltung einer Flaggenschau, d.h. die verlogene Jubelfeier für einen angeblichen „50. Jahrestag der Arbeitsmigration“, dürfte daher im Würzburger Rathaus von Anfang an auf größtes Wohlwollen gestoßen sein. Und dass aktuell nach Abhängung von 45 türkischen Fahnen in Würzburg noch fünf deutsche Fahnen scheinbar „gleichberechtigt“ neben fünf türkischen Fahnen hängen, passt ebenfalls genau ins Konzept eines Staates, der seit 50 Jahren daran arbeitet, seine neue Gesellschaft auf einem Fundament von Lügen, Täuschungen, nicht gehaltenen Versprechungen und durch geschicktes Nähren falscher Hoffnungen zu errichten.

PI-Beiträge zum Thema:

» Eine “Reaktion aus dem rechten Milieu”
» Würzburg: Türkische Fahnen abgehängt
» Auf ein Wort, Herr Rosenthal!
» Türkische Beflaggung der Würzburger Innenstadt

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

45 KOMMENTARE

  1. Wenn „Auslaenderbeiraete in der Buntesrepulik nur noch (weitere) „Issamraete“ sind, scheint es in Deutschland keine nichtmuslimischen Auslaender (mehr) zu geben.
    Wir wissen alle, das ist Nonsens!

    Ich will aber keinen weiteren Machtzuwachs von -sowieso schon zu starken- Islam-Ideologen in Bund, Land und Gemeinden.
    Es muss einen Regelung her, aus der hervorgeht, dass ein „Aulaenderraet“ nur den prozentuelen Islamanteil v. Auslaendern wiederspegeln darf, der aktuell vorahnden ist, aber nur bei max.30% liegen darf.

    Alles andere ist Verdummung des Wortes „Auslaender“ und/oder Auslanderbeirat“.

  2. Ich kann es nur immer wieder wiederholen. Der Normal(Wut)Bürger lässt sich kein X mehr für ein U vormachen. Weiter so, PI-ler!

  3. Ich bin mal gespannt, wie der vaterlandslose Geselle von Bürgermeister in „seiner“ Stadt zum Jubiläum des Grundgesetzes und zum nächsten Tag der Deutschen Einheit flaggen lässt.

    Auf meine diesbezügliche E-Mail an den Büttel bekam ich ja noch keine Antwort.
    :mrgreen:

  4. Jeder Ausländerbeirat und jeder Integrationsexperte in Deutschland ist entweder Moslem oder in der Grünen-Partei!

    Gibt es denn hier keinen Deutsch-Engländer als Integrationsexperten?

    Oder einen Deutsch-Portugiesen? (schießlich waren das ja die ersten Gastarbeiter überhaupt – lange bevor uns die Türken aufs Auge gedrückt wurden …)

  5. Nationalflagge der Türkei

    Türkischer Nationallumpen – so viel Zeit muß sein!

  6. Verzeihung f.d. vielen Tippfehler. Aber, von unterwegs gesendet, von einem kl.notebook auf meinen Knien, auf rutschiger buis-Hose, in lauter Abfertigungsumgebung.
    Immerhin, das ‚3G‘ hat funktioniert.

  7. Ist bekannt, ob der OB Rosenthal und Damen und Herren von Amt und Würden die zur Beflaggung passenden (Ober)Armbinden trugen?

  8. Ja zusammen kann man was erreichen. Ich bin dankbar solche Aktionen hier zu finden und am besten immer gleich mit Kontaktmöglichkeit der Verantwortlichen

  9. Wir sollten da nicht zu pessimistisch sein. Sollten mal wieder zuviele osmanische Fetzen wehen, dann müssen wir demonstrieren, und zwar mit einer Wucht wie bei Stuttgart 21 und in Sachen Atomenergie. (Vorsicht: Ich mache hier keine inhaltliche Aussagen zu beiden Themen, ich meine nur die Energie, die im jeweiligen Auftritt steckt(e).)

  10. Ja weiter so Pi´ler. Mit kleinen Schritten ans Ziel.

    Die Sch eiß Linken und islamis Arbeiten Hand in Hand. Wir müssen dagegen Halten.

    Man sieht doch schon wie verkommen di9e Welt ist wenn ein Sozialist Chef der IWF ist.

    Das Beisst sich doch wie Feuer und Wasser…

  11. Hätte die Sache in Würzbürg geklappt, würde die Aktion nun in jeder größeren Stadt durchgezogen werden.

    Testballon im Mai….

  12. wo hatten die denn eigentlich die ganzen türkischen Flaggen her???

    Dazu wird vielsagend geschwiegen, als ob 50 türkische Flaggen im Provinznest Würzburg an jeder Ecke zufällig mal so rumliegen würden…

  13. In den Ausländerbeiräten haben überall die Türken das Heft an sich gerissen. Teilweise sogar mit Drohungen und Wahlmanipulation!

    Die tun so, als ob es nur Türken als Ausländer hier gäbe…

  14. Unsere dummen linksgrünen Gutmenschen werden es nie kappieren.

    Türkischer Nationalismus ist genaus Rechts wie irgendwelcher anderer Nationalismus.

    Und wenn linksgrüne Dummmenschen meinen dass z.B. die türkischen grauen Wölfe sei eine linksgerichtete Organisation dann kann man man nur sagen dass diese naivdoofe Gutmenschen reif für die geschlossene Abteilung einer Psychatrie sind.

    Und überall wo der Islam das Sagen hat ist es aus mit Multi-Kulti. Da herscht nur noch tristes moslemsiches Mono-Kulti!

    Aber das wollen unsere dummen linksgrünen und weltfremden Gutmenschen nicht verstehen!

  15. Jeden naivdummen und grünblöden Gutmenschen würde ich mal empfehlen wenigstens einmal im Leben die türkische Zeitung Hürriyet in die Hand zu nehmen. Die wird übrigens millionenfach an unseren Kiosken verkauft. Und dann soll der grüne Dumm-Mensch sich mal den Text unter dem Zeitungsnamen Hürriyet von einem freundlichen Türken übersetzen lassen!

    Ja, liebe dumme Gutmenschen! Da steht doch tatsächlich ganz groß auf türkische die salbungsreifen Worte:

    “Die Türkei den Türken!”

    Und nicht etwas Verständnis für Minderheiten in der Türkei. Ja liebe blöde Gutmenschen: Ist das nicht schon Rechtsradikalismus oder gar türkischer Nationalsozialismus?

    Liebe blöde Gutmenschen: Denkt doch wenigstens mal darüber nach!

  16. Dieser türkisch beherrschte Ausländerbeirat will doch nur die türkische monokulturelle Dominanz!

    Und da muss man als linksgrüner Dumm-Mensch doch viel Verständnis haben!

    Kann jemand mal den dummen grünen Gutmenschen erklären, dass türkische Dominanz und türkischer Nationalismus absolut nichts mehr mit Multi-Kulti zu tun hat?

    Wieso verstehen das unsere dummen Gutmenschen nicht?

  17. OT

    AW von Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU)
    auf meine E-Mail vom 12.5.2011 bzgl. u.g. Link:

    Re: Israel-Tag Aachen ohne CDU Bürgermeister

    Sehr geehrte XX

    ich wäre sehr gerne zur DIG gegangen, war aber leider verhindert.
    Es wäre eine weitere gute Gelegenheit gewesen, über Toleranz in unserer Gesellschaft zu sprechen.

    Mit freundlichem Gruß

    Marcel Philipp
    Oberbürgermeister

    Marcel.Philipp@mail.aachen.de
    http://www.aachen.de
    Tel.: 0241 432 7200
    Fax: 0241 432 8008
    Postanschrift: Rathaus/Markt, 52058 Aachen
    http://www.pi-news.net/2011/05/aachen-israel-tag-ohne-cdu-oberburgermeister/

    „Toleranz wird zu einem Verbrechen, wenn man dem Bösen mir ihr begegnet.“
    Thomas Mann

  18. OT

    Re: Israel-Tag Aachen ohne CDU Bürgermeister
    Marcel Philipp

    AW von Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU)
    auf meine E-Mail vom 12.5.2011 bzgl. u.g. Link:

    Sehr geehrte XX

    ich wäre sehr gerne zur DIG gegangen, war aber leider verhindert.
    Es wäre eine weitere gute Gelegenheit gewesen, über Toleranz in unserer Gesellschaft zu sprechen.

    Mit freundlichem Gruß

    Marcel Philipp
    Oberbürgermeister

    Marcel.Philipp@mail.aachen.de

    Tel.: 0241 432 7200
    Fax: 0241 432 8008
    Postanschrift: Rathaus/Markt, 52058 Aachen
    http://www.pi-news.net/2011/05/aachen-israel-tag-ohne-cdu-oberburgermeister/

    **********************************************

    “Toleranz wird zu einem Verbrechen, wenn man dem Bösen mir ihr begegnet.”
    Thomas Mann

  19. neues aus Würzburgs islamischen Partnerstadt Nürnberg.

    Mord an 76-jähriger Nürnbergerin endlich aufgeklärt.

    3 Wochen nach der dem Mord wurde jetzt ein abgelehnter u. vorbestrafter algerischer Schein-Asylant festgenommen!

    Er machte in der BRD eine für solche eigewandereten Talente typische Bilderbuchkarriere:

    „Der gelernte Schreiner kam im Oktober 2002 als Asylbewerber nach Deutschland und heiratete schnell eine Frau aus Südbayern. 2005 wurde die Ehe geschieden, der gemeinsame Sohn lebt seitdem bei der Mutter. Der Asylantrag des 29-Jährigen ist inzwischen „rechtskräftig abgelehnt“, so Staatsanwalt Matthias Soldner, der die Ermittlungen mit der Kripo vorangetrieben hat. Seither sei der Aufenthalt des Mannes geduldet.

    Dabei kam er in den vergangenen Jahren immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, vor allem wegen Ladendiebstählen und Einbrüchen. Die letzte Verurteilung – ein Jahr Haft für einen Einbruch – steht noch zur Vollstreckung aus. Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht stellte gestern ohne zu zögern einen Haftbefehl aus.“
    Quelle:
    http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/das-handy-verriet-den-mutmasslichen-tater-1.1228425?searched=true

  20. „Steter Tropfen höhlt den Stein“

    Auf die heutige Zeit:

    „Stete Desinformation höhlt das Bewußtsein“

  21. Ist doch Klasse gelaufen, die Würzburger Flaggenaktion!

    Fukushima ist schon fast vergessen und für die Flaggenaktion bekommen die Sozen und Grünen bei den nächsten Wahlen eins auf den Brägen! 🙂

  22. SCHICKT EURE SCHNÜRSENKEL NACH BERLIN!!!
    Schnauze voll von der Politik? Setzt ein Zeichen und verschickt eure alten Schnürsenkel nach Berlin. Einfach in einen Umschlag und rein in den Briefkasten! Entweder an euren Abgeordneten oder direkt an Angie: Bundeskanzleramt Bundeskanzlerin Angela Merkel Willy-Brandt-Straße 1 10557 Berlin

    Schickt den unfähigen Politikern Eure Schnürsenkel!
    Warum sind die Deutschen so schlecht und langsam im Protestieren? Heather De Lisle weiß, wie sich eine Anti-Bewegung nach US-Muster schnell organisieren lässt.

    Letztes Wochenende gab es hier in Berlin das erste große Treffen der “Aktion Linkstrend stoppen”. Ich wurde eingeladen, um zu erklären, wie die Tea Party funktioniert, und wie man diese Idee auch in Deutschland umsetzen könnte.
    Schon nach einer halben Stunde wollte ich mir die Haare raufen. Seit Jahren behaupte ich witzelnd, dass man hier in Deutschland ohne Dreifach-Formular und eine offizielle Anmeldung nicht mal auf Toilette gehen darf. Jetzt weiß ich, dass das nicht stimmt. Man braucht ein Dreifach-Formular, eine offizielle Anmeldung – und dann muss man auch noch einen eingetragenen Verein der Toilettenbesucher gründen. Erst dann wird gepullert.

    Nur einfache Ideen funktionieren

    Ich habe auf dem Kongress versucht zu erklären, wie die Tea Party zustande kam. Das hatte nämlich nichts mit der Dumpfbacke aus Alaska zu tun. Es fing im Januar 2009 an, als Tausende Amerikaner Teebeutel an Washington verschickten, um gegen Steuererhöhungen zu protestieren.

    Die Idee entstand im Internet, in einem Forum. Ein User machte den Vorschlag – und prompt leiteten ihn konservative Blogger und viele andere als E-Mail weiter. Das Ergebnis: Washington wurde mit Teebeuteln überflutet, und die Presse konnte nicht anders, als darüber zu berichten.

    Niemand hat einen Verein gegründet, es gab keine Arbeitsgruppe, keine Agenda, keinen Keynote Speaker und auch kein Logo. Die Tea Party war auch eine parteiübergreifende Bewegung.

    Viele, die ihre Teebeutel nach Washington schickten, hatten noch nie zuvor gewählt oder sich für Politik interessiert. Es war eine geniale Idee, nicht teuer, einfach zu realisieren und sie hat funktioniert. Aber auch nur, weil sie eben so einfach war. Jeder hat einen Teebeutel zuhause, jeder hat auch einen Umschlag. Und die Adressen der Abgeordneten gibt es im Internet. Bingo! Simsalabim! Revolution!

    Was linke Bewegungen so erfolgreich macht

    Und wie machen wir das hier in Deutschland? Als ich meinen Daddy fragte, sagte er schlicht und einfach: „Schick deine verdammten Schnürsenkel hin! Die werden’s schon kapieren.” Er hat Recht! Wir müssen unser eigenes Paket für die Zukunft schnüren, und den Politikern in Berlin klar machen, dass wir nicht einverstanden sind mit dem, was sie da machen.

    Die linken Protestbewegungen funktionieren ja, weil sie einfach dagegen sind, “Anti“ eben. Anti-was unterscheidet sich von Person zu Person. Es ist ja auch meistens egal. Jetzt müssen wir aber alle zusammen mal „Anti“ sein.

    Habt Ihr die Schnauze voll von Rettungspaketen, von hohen Benzinpreisen, von den zu hohen Steuern oder überhaupt von der Kanzlerin und der Regierung in Berlin? Dann schnappt Euch einen Schnürsenkel und schickt Eurem Abgeordneten. Oder direkt an Frau Merkel. Rein in den Umschlag, Briefmarke drauf und weg damit.

    In Deutschland gab es in den 80ern die Turnschuhpartei, die die politische Landschaft erobert hat. Zwanzig Jahre später brauchen wir keine verdammten Turnschuhe mehr. Jetzt können wir uns eh nur noch die Schnürsenkel leisten. Alles andere haben uns die Politiker genommen.

    Also kriegen die jetzt auch noch unsere Schnürsenkel, aber freiwillig. Wenn wir uns zusammenschnüren, können wir auch etwas erreichen. Die Schnürsenkelbewegung hat hiermit begonnen (Hier geht es zur Facebook-Aktion).

    Heather De Lisle ist eine amerikanische Journalistin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Ihr aktuelles Buch „AMILAND – Eine Streitschrift für die Weltmacht USA“ ist ein Plädoyer für Amerika.
    http://www.welt.de/debatte/article13374508/Schickt-den-unfaehigen-Politikern-Eure-Schnuersenkel.html

  23. @#23 BePe (16. Mai 2011 13:24)

    Schlimm, dass diese Brut sich dann immer noch vermehren muss um ihre bösen Gene weiter zu vererben.

  24. was mich wundert :

    NIEMAND aber auch niemend traut sich gegen die Kolonial-Regierung der islamistischen Türkei auf deutschem Boden , den DITIB vorzugehen

    ( auch PI hat sich diesem Thema anscheinend verschlossen!)
    Mein Versuch auf facebook was aufzuziehen scheitert kläglich

  25. #5 nicht die mama (16. Mai 2011 12:22)

    Ich fragte vor etwa einem halben Jahr an das Landgericht in Dresden, ob die vielen deutschen Opfer durch islamische „Jugendbanden“ auch ein Denkmal bekommen.
    Nach einer Antwort, die es als fremdenfeindliche Tat darstellte, was ich wiederlegte, warte ich nun auch nach merheren Erinnerungen immer noch auf eine Antwort.

    Fazit: unbequeme Fragen werden entweder in der Antwort verdreht oder gar nicht erst beantwortet.

  26. Es war doch auch die Rede von einem Mann, der in Würzburg festgenommen wurde, weil er mit einem Messer Fahnenseile an türkischen („Reichsparteitags-„)Flaggen gekappt hatte.

    Ich möchte ihm hiermit für diese aus einem übergesetzlichen Notstand heraus begangene Handlung meine ausdrückliche Hochachtung aussprechen und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft!

  27. wo hatten die denn eigentlich die ganzen türkischen Flaggen her???

    ______________________________________________

    Sicherlich aus einem Depot für Verbrennflaggen

  28. wo hatten die denn eigentlich die ganzen türkischen Flaggen her???

    ______________________________________________

    Sicherlich aus einem Depot für Verbrennflaggen

    Leider kam der engagierte Würzburger Bürger mit der Fackel nicht an die Flagge. Daher war er gezwungen sie erst abzuschneiden.

  29. Ich war eben in Würzburg, und da hängen jetzt abwechselnd Deutsche und türkische Flaggen. Wobei die Deutschen Flaggen größer sind.

  30. Was gab es denn da Mitte Mai zu feiern, wenn das „Anwerbe“abkommen mit der Türkei erst am 31. Oktober 1961 abgeschlossen worden ist? Handelt es sich hier um ein weiteres Beispiel mohammedanischer Geschichtsverdrehung? Ja, das vielleicht auch. Aber vor allem war es ganz klar ein Testballon, um zu sehen, ob die deutschen Kartoffeln schon weichgekocht sind. Hätte das so geklappt, wie es beabsichtigt war, dann wäre in diesem Jahr noch reichlich Zeit gewesen für weitere, immer dreistere Aktionen dieser Art.

    Ich denke, dass man die Vorgänge rund um diesen Versuch einer Landnahme-Demonstration bei der Religionsbehörde in Ankara sehr genau beobachtet und zur Kenntnis genommen hat.

  31. Apropos bunte Republik:

    Würzburg jedenfalls war weniger bunt, sondern mehr rot-weiß beflaggt.

    An den Bückmeister Rosenthal:

    Und die Moral von der Geschicht,
    hisse keine Türkenfahne nicht!

  32. „Do not wait for leaders; do it alone, person to person.“ – Mother Teresa.
    Ja, jeder muß aktiv werden, das ist die richtige Vorgehungsweise. Jeden Tag reiße ich mindestens ein halbes Dutzend Antifa-Aufkleber ab – der ganze Stadtteil (Frankfurt-Rödelheim) ist vollkommen zugemüllt. Wer hat Lust mitzumachen?

  33. Woher hatten die in Würzburg die vielen türkischen Fahnen ?

    Vielleicht aus alten Beständen vor 1945.
    Man brauchte bei der blutroten Hakenkreuzflagge nurnoch den Halbmond plus Stern drüberkleistern-
    fertig ist die türkische Flagge !

  34. @ Autor:
    Kol Hakavod für den Terminus Flaggenspuk! Dafür gibt es 63 Sterne. Denn bei diesem Blutfetzen namens Türkei-Fahne ist dieser Terminus voll angebracht, wenn so viele dieser Fahnen erscheinen.

  35. Auch viele Fahnen zu sehen, aber kein Spuk:

    http://www.jpost.com/HttpHandlers/ShowImage.ashx?ID=152424

    Das ist das Gegenteil zum Würzburger Flaggenspuk, voller Licht. Die Verbindung mit Himmel und Erde steht wie eine Eins.
    Etwas Edles, Schönes, was ich überall so mag, egal ob in Deutschland, Polen, Tschechien, Frankreich, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Dänemark etc., wenn ich das auf Reisen sehe.

Comments are closed.