Catherine Ashton in BenghasiDie Europäische Union nistet sich jetzt mit weiteren „Behörden“ in Afrika ein. Jetzt wurde ein Anwerbe-Büro in der Rebellenhochburg Bengasi eröffnet. Offiziell wolle man damit die „Aufständischen“ gegen (Ex-Freund) Gaddafi unterstützen.

Die „Kieler Nachrichten“ melden:

Brüssel – Die EU hat in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi ein neues Büro eröffnet, das die Aktionen der EU im Land koordinieren soll. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton reiste dazu am Sonntag nach Libyen und traf Vertreter des Übergangsrates.

„Dies ist ein wichtiges Signal dafür, dass die EU das libysche Volk unterstützt“, sagte Ashton vor ihrer Abreise in Brüssel. Das Büro werde zunächst im zentral gelegenen Tibesti Hotel untergebracht, wo Diplomaten und internationale Vertreter residieren.

Die EU unterstützt seit Wochen die Aufständischen in Libyen bei ihrem Kampf gegen Machthaber Muammar al-Gaddafi. Bereits im März wurde Gaddafi und sein engster Kreis mit Einreiseverboten belegt. Die EU-Außenminister wollen bei ihrem Treffen an diesem Montag über weitere Sanktionsmöglichkeiten gegen Gaddafi sprechen, darunter einen offiziellen Boykott der Öllieferungen Libyens.

Es werden immer größere Summen an Steuergeldern dafür verwendet, die Interessen der EU-Elite durchzudrücken. Bei einem demokratischen Volksentscheid in dieser Angelegenheit, wären die Büros in Afrika geschlossen, bevor sie überhaupt geöffnet hätten.

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

26 KOMMENTARE

  1. Das ist eindeutig Bruch des Völkerrechts.
    Aber was Völkerrecht ist, bestimmen ja immer die, die Recht haben.

    Die hatten keinen Mumm, die Ghadaffi-Söhne in der Eu in die Schranken zu weisen. Aber jatzt groß auf die K… haun!

  2. LIBYEN
    Der Wüstenstaat hat nach der Opec-Statistik die größten bekannten Erdölreserven Afrikas. 2009 lagen sie bei rund 46 Milliarden Barrel. Pro Tag produzierte das Land mehr als 1 Million Barrel, etwa 14 Prozent weniger als 2008. Die Erdgasvorkommen wurden 2009 mit rund 2 Billionen Kubikmetern angegeben. Weitere Rohstoffe sind Schwefel, Salz, Kalk und Gips.

    Na, so ein Zufall …

  3. Die werden sich freuen.

    Glühbirnen-Verbot, Duschkopf-Normung, Umweltzonen mit Einfahrverbot und, das Beste, was jeder Mohammedaner in seiner endlosen Toleranz nachhaltig begrüssen wird:
    Frauengleichberechtigung, Recht auf Kirchenbau, Recht auf Religionsfreiheit, Recht auf gleichgeschlechtliche Ehen, Diskriminierungsverbot, das Recht, sich an die weisungen des Zentralmomitees halten zu müssen und das Recht, auf die Souveränität in seinem Land verzichten zu müssen.

    Oder will das Zentralkomitee unter dem Eurabischen Sowjet etwa bei den Mohammedanern andere Massstäbe anlegen als bei nichtmohammedanischen Menschen?
    Und wenn ja, wie vereinbart der Eurabische Sowjet das mit den selbsterlassenen Antirassismusgesetzen?

  4. #3 Sebastian (22. Mai 2011 22:00)

    LIBYEN
    … Weitere Rohstoffe sind Schwefel, Salz, Kalk und Gips.

    na, da kann die eu-bürokratur doch locker mithalten, denn da gibts reichlich schwafel,sülz und verkalkt sind die auch, nur grips gips nich.

  5. Alles klar! Geschäfte lassen sich immer leichter vor Ort durchziehen. Besonders dann, wenn sie krumm sind.

    Ich möchte nicht wissen, was unter dem Deckmantel der EU alles so auf dieser Welt passiert.
    Hin und wieder werden ein paar Sündenböcke an den Pranger gestellt, aber die anderen sahnen weiter ab.

    Das sind jetzt mal so ganz vage Vermutungen.

  6. #6 kongomüller (22. Mai 2011 22:19)
    #3 Sebastian (22. Mai 2011 22:00)

    LIBYEN
    … Weitere Rohstoffe sind Schwefel, Salz, Kalk und Gips.

    na, da kann die eu-bürokratur doch locker mithalten, denn da gibts reichlich schwafel,sülz und verkalkt sind die auch, nur grips gips nich.

    Herrlich! 😀

  7. Überall, wo der Westen in innermohammedanische Konflikte eingrift, verbrennt er sich die Finger und hinterher ist alles nur noch schlimmer.

    Laßt sie sich doch gegenseitig massakrieren und wer hinterher übrig ist, mit dem arrangiert man sich halt.

    Was geht uns das an, wer da wen umbringt???

    Wir können froh sein, wenn sie sich mit sich selbst beschäftigen. Schon schlimm genug, das die Mohammedaner an jeder Schnittstelle mit irgendeiner anderen Kultur für Ärger sorgen, da sollte man um jeden Konflikt innerhalb der Religion des Friedens froh sein.

    Sind sie schon mal beschäftigt.

  8. @ 14: Denke ich auch.

    Es ist unfassbar wie offen die Diktatur der UDSSR die Vernichtung der freien Völker Europas vorantreibt.

    Aber wie reagiert das deutsche Volk? Siehe Bremen.

    🙁

  9. Allein schon die Fresse dieser Ex-Kommunistin ansehen zu müssen, erzeugt Brechreiz, wie schaut es mit Syrien aus Frau Ashton? Aber die fördern ja nicht so viel Öl, und an den Iran trauen sich dieses Lügenbolzen auch nicht heran….

  10. #18 Peter Blum

    Da sie auf selbiger Ideologie beruhen, kommt es aufs selbe raus. Wir wissen ja, wer gemeint ist.Wobei ich zu behaupten wage, dass es den Russen unter ihren Neo-Kapitalisten wahrscheinlich demnächst besser gehen wird als uns.

  11. #4 myway (22. Mai 2011 22:06)

    „Wann wird denn Libyen endlich in die EU aufgenommen ?“

    Schon bald.

  12. Gleich zu Gleich gesellt sich gerne!

    Beide Gruppierungen snd nicht demokratisch legitimiert. Die Rebellen stellen nicht das Libysche Volk dar und die EU ist eine der DDR-Volkskammerähnliche Ansammlung von Politfiguren, abgehalfterten Politikversagern und Spesenrittern.

  13. Jetzt wurde ein Anwerbe-Büro in der Rebellenhochburg Bengasi eröffnet. Offiziell wolle man damit die „Aufständischen“ gegen (Ex-Freund) Gaddafi unterstützen.

    ————————————

    Das Politbüro des Brüsseler Kreml scheint sich sehr zu bemühen, bevor sich womöglich noch „rechtspopulistische“ Parteien etablieren, schnell Tatsachen zu schaffen. Jetzt werden dafür schon extra im arabischen Scharmützelgebiet, Fachkräfte „angeworben“.
    Was wird denn da akquiriert ? Handelt es sich um Rebellen, Aufständische ? Wofür werden diese „Fachkräfte“ gebraucht ?
    Sollen die etwa im rückständigen €uropa Entwicklungshilfe in Sachen „arabischer Frühling“ aka „Jasminrevolution“ leisten ?

    Fragen über Fragen… 😯

  14. #12 DK24 (22. Mai 2011 22:41)
    Weiter Rohstoffe sind Sonnenenergie. War da nicht das grösste Solarkrafwerk geplant?
    ———–
    Klar, wird auch das ein Grund sein, um mit den Mohammedanern zu kuscheln. Vor ein oder zwei Tagen wurde kurz in den Nachrichten gezeigt, dass die vorhaben, die arabische und nordafrikanische Welt mit Windkraftanlagen zuzustellen.

    Also eigentlich kein Grund für die ganzen „Fachkräfte“ nach Europa zu flüchten. Arbeitsplätze wird’s in der arabischen/nordafrikanischen Welt demnächst genügend geben 🙂

    Hier mal ein langer Berich:
    DESERTEC-Konzept:
    http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/DESERTEC.htm

    Und hier:
    9.2.2011
    10-Punkte-Aktionsplan Nordafrika

    http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/aussenwirtschaft,did=380756.html?view=renderPrint

  15. Fast unbeachtet restauriert sich der „fromme Glaube“ in Libyen. Entweder will man in Brüssel nichts davon wissen, oder es ist so gewünscht.

    „In der neuen Zeit interessiert die Mitwirkung von Frauen am Aufbau einer Demokratie nicht mehr. Die New York Times beklagt: „Die libysche Revolte drängt Frauen an den Rand.“

    Zitiert wird Hana el-Gallal, eine bekannte Menschenrechtsaktivistin, die als Bildungsministerin im Gespräch war: „Unter dem alten Regime hatten wir in Wirtschaft und Politik keine Stimme, jetzt sind wir nicht einmal mehr vorhanden.“ Viele Frauen befürchten, dass Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte rückgängig gemacht werden könnten: „Trotz Gaddafis politischer Repression kamen Frauen voran, absolvierten in großer Zahl höhere Schulen und Universitäten, wurden Ärztinnen, Anwältinnen, Richterinnen und stiegen in Regierungspositionen auf.“

    Und, etwas verklausuliert, das Aufleben der „Religion“:

    Über die Begeisterung der religiösen Führer in der Rebellen-Hauptstadt Bengasi berichtet die Internetplattform des arabischen Fernsehsenders Al Dschasira: „Die Oppositions-Variante des Regierens ist in vollem Schwung. Vor dem libyschen Aufstand waren religiöse Massenveranstaltungen undenkbar, jetzt sagen muslimische Kleriker, die Zeiten änderten sich. Reformen sind auf dem Weg.

    Aha, Reformen. Zurück in die Zukunft.
    Wie soll Churchill nach dem Sieg über Nazi-Deutschland angesichts der stalinistischen Sowjetunion gesagt haben? „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.“ http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,393053,00.html
    Wird die EU das einmal über Gaddafi sagen?
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0521/meinung/0070/index.html

  16. Nicht nur
    Theo Retisch
    koordiniert dieses neue EU-Büro die schnellere Eurabisierung Europas.

Comments are closed.