Fatih auch in Bremerhaven

Die Superintendentin der evangelischen Kirche Susanne Wendorf-von Blumröder (2.v.l.) und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD, 3.v.l.) zusammen mit dem Muslimbruderschaft-Funktionär Ibrahim El-Zayet (2.v.r.).Die Akteure wechseln, die Bilder ähneln sich und ein Name ist immer gleich: Fatih! In ganz Deutschland entstehen Moscheen, die nach dem osmanischen Kriegstreiber und Massenmörder Sultan Mehmed II. benannt werden. Jetzt fügt sich auch Bremerhaven in die Reihe der Städte ein, die einer ungeheuerlichen Provokation mit Freude und netten Worten begegnen.

(Von PIng)

Warum auch nicht? Schließlich wurde die erste Fatih-Moschee (dt. Eroberer-Moschee) nach der Erstürmung Konstantinopels auf dem Grund der eigens dafür zerstörten Apostelkirche erbaut. Also quasi ein historisches Beispiel für die religiöse Toleranz des Islam.

Zur feierlichen Grundsteinlegung kam neben dem Oberbürgermeister Melf Grantz (Foto: 3.v.l.), der Superintendentin der evangelischen Kirche Susanne Wendorf-von Blumröder (2.v.l.), den Vertretern der SCHURA in Bremen noch ein besonderer Gast, der regelmäßigen PI-Lesern bekannt sein dürfte: Ibrahim El-Zayet (2.v.r.).

In diesem Fall kam er als Vertreter der Europäischen Moscheebau-Unterstützungsgemeinschaft (Eumug). Nach Ansicht von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist er ein Funktionär der Muslimbruderschaften. Im Februar 2007 wurde von ARD und der WELT berichtet, dass der in Kairo wohnhafte damalige oberste Führer der islamistischen Muslimbruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, in einem Interview El-Zayet sogar als „Chef der Muslimbrüder in Deutschland“ bezeichnete.

Dass der lokale Moschee-Verein zur Milli Görüs (dt. Nationale Sicht) gehört, die vom Verfassungschutz als islamistisch und demokratiefeindlich eingestuft wird, hinderte die von SPD und CDU dominierte Politik selbstverständlich nicht daran, dem Bauantrag zuzustimmen.

Auch die evangelische Kirche, vertreten durch die Superintendentin Wendorf-von Blumröder freute sich sichtlich und verstand die Feier als Grundsteinlegung für ein „Forum der Religionen“.

Stand möglicherweise der Koran bei dieser Einschätzung Pate? Wie gut die Chancen für ein friedliches Miteinander stehen, kann man z.B. den Aussagen im Koran in Sure 5, 51 entnehmen:

„Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde (aber nicht mit euch). Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen).“

SPD-OB Melf Grantz bekräftigte brav: „Der Islam gehört zu Deutschland“, hatte jedoch noch eine sehr gewagte Bitte an die anwesenden Mohammedaner, die z.T. in der vierten Generation hier leben: „Lassen Sie Ihre Kinder die deutsche Sprache lernen….“

Na, ob derart aufdringliche Forderungen die Integration nicht gefährden…?

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