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Porträt von Che Guevara im Lehr- und Arbeitsbuch Spanisch, AULA 1 internacionalBei der Umerziehung und Indoktrination in die strikten Lehren des Sozialismus kennen linksreaktionäre Studienräte und –Innen sowie _innen (offizielle Schreibweise für diejenigen, die nicht so recht wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sein möchten, erlassen vom Bundesparteitag der Grünen Jugend) bekanntlich kein Erbarmen.

(Von LinksLiegenLassen)

Auch zahlreiche Lehrbuchverlage, die eigentlich versuchen sollten, den Lernenden das Wissen objektiv und ohne politische Manipulation nahezubringen, sind vom Marsch durch die Institutionen nicht verschont geblieben.

Einen neuen Tiefpunkt erreicht hierbei nun der Klett-Verlag. Blättert man das „Lehr- und Arbeitsbuch Spanisch, AULA 1 internacional“, das u.a. an deutschen Universitäten für Spanisch-Einstiegskurse verwendet wird, nichts Böses ahnend durch, stößt man plötzlich auf das bekannte Porträt von Che Guevara, einem der großen Massenmörder des 20. Jahrhunderts.

Porträt von Che Guevara im Lehr- und Arbeitsbuch Spanisch, AULA 1 internacional

Entsetzt fängt man an zu lesen und muss feststellen, dass es sich hierbei lediglich um einen kubanischen Nationalhelden handelt, dem wir auch dankbar dafür sein können, dass er ebenso Revolutionen in anderen Ländern Südamerikas möglich gemacht hat und der letztlich von undankbaren bolivianischen Truppen gefangen genommen, erschossen und in einem Waldstück verscharrt wurde. Dass Che Guevara natürlich zweifellos ein grausamer, bestialischer Massenmörder war, scheint man für nicht so wichtig zu halten.

Der Verantwortliche im spanischen Verlag „Difusion“, der den Titel für Klett produzierte, Sebastian Cramer, stellt dazu fest:

„Es handelt sich hierbei um ein Lehrwerk auf der Stufe A1, in der die Texte sehr einfach gefasst sind, damit die Lernenden mit einem Vokabular von ungefähr 600 Wörtern ein Gefühl für die Sprache bekommen. In einem anderen Titel unseres Hauses für die Stufe B1, „Todas las voces: curso de cultura y civilización“ können Sie sehen, wie das gleiche Thema behandelt wird, wenn mehr Platz und höhere sprachliche Anforderungen an die Schüler vorhanden sind. Wenn es Sie interessiert, können wir Ihnen gerne ein Exemplar zukommen lassen.

Unsere Bücher sind ein Fenster auf andere Kulturen, Sprachen und Lebensweisen. Die Figur Che Guevaras ist unter den Intellektuellen der lateinamerikanischen Länder sehr umstritten und sein Erbe wird auch heute noch heiss diskutiert. Unser Lehrwerk versucht den Schülern einen Einblick in dortige Diskussionen zu geben. Deswegen beziehen wir uns z.B. auf einen der erfolgreichsten Filme über seine Figur. Zweck dieser Biografie ist, dass die Schüler sich weiter mit dem Thema beschäftigen, indem sie über ihn lesen, weitere Filme ansehen, wie zum Beispiel die Verfilmung „Che“ mit Benito del Toro in der Hauptrolle, kritisch über die Bedeutung der kubanischen Revolution und die Figur dieses Revolutionsführers nachdenken, und wenn es das sprachliche Niveau erlaubt, eine Diskussion zu dem Thema beginnen.“

Dass hier u.a. ein berüchtigter Kinofilm als objektives Lehrmaterial herangezogen wird, schlägt dem Fass den Boden aus: So dokumentiert Wikipedia beispielsweise folgende Kritik:

„Wer eine geschichtsgetreue oder kritische Auseinandersetzung mit der Ikone Che erwartet, wird bei diesen Filmen allerdings enttäuscht. Sonderberghs Che-Filme sind vor allem eins – Actionfilme. Als solche sind sie jedoch gelungen.“ – INSIDEMOVIE.DE

Kaum überraschend ist es da noch zu erfahren, dass der Hauptdarsteller dieser Filme, der von Cramer so gelobte Benicio del Toro von Hugo Chavez höchstpersönlich in den Präsidentenpalast nach Caracas eingeladen wurde. Damit steht del Toro u.a. in einer Reihe mit Sean Penn. Del Toro wusste im Anschluss zu berichten: „Wir hatten eine tolle Zeit. Er [, Hugo Chavez, dessen Mordrate allein im letzten Jahr nach Angaben des U.S. Außenministeriums um 15% gestiegen ist] ist ein netter Mensch.“

Laut Wikipedia fand der Film auch höchstes Lob in „Granma“, der offiziellen Zeitung der KP Kubas, allerdings stieß er auf heftige Proteste in Miami.

Wer Klett an den Sinn von Lehrbüchern und den Auftrag und die Verantwortung der in diesem Bereich tätigen Verlage erinnern möchte, kann sich hier an die Verantwortlichen wenden:

» Dagny Ladé, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ernst Klett Verlag GmbH: d.lade@klett.de
» Silke Wick, Marketingmanager Ernst Klett Sprachen GmbH: s.wick@klett.de
» Sebastian Cramer, Verantwortlicher beim spanischen Verlag „Difusion“, der das Lehrbuch für Klett produzierte: scramer@difusion.com

38 KOMMENTARE

  1. Bei der Geschichte Che Guevaras ist es verständlich, dass er sich zu einem Revoluzzer entwickelt hat – das wäre fast jedem passiert, der zu damaliger Zeit an Ches Stelle gewesen wäre.

    Die anfängliche Motivation Ches war richtig, aber sein Weg war falsch! Er ist in die Terror-Straße abgebogen wo er besser auf die Freiheits-Straße abgebogen wäre;

    Damit wurde er aus eheren Motiven heraus zum Verbrecher. Eine derartige Verehrung ist somit unangebracht.

  2. Uninteressant.

    Viel schlimmer sind andere Lügen, die weit größere Auswirkungen haben:

    Die Türken haben Deutschland aufgebaut und dürfen darum nicht raus.
    islam bedeutet Frieden.
    Christentum und islam ist dasselbe.
    Deutschland profitiert vom Euro.
    Deutschland profitiert von der EU.
    Durch die Ostöffnung bleiben die Löhne stabil.
    Die Renten sind sicher.
    Deutschland ist eine Demokratie.
    Wir dürfen kriminelle Männer (Kinder, Türken, Frauen, Schwarze, Libanesen, Polizisten, Richter) nicht bestrafen, weil es auch nicht-kriminelle Männer(Kinder, Türken, Frauen, Schwarze, Libanesen, Polizisten, Richter) gibt.

    etc. etc.

    Vielleicht ist es nur meine Wahrnehmung, aber ich habe das Gefühl, ich bin nur noch von Lügen und Propaganda umgeben.

    Die Propaganda über Che halte dich dabei noch für die harmloseste.

  3. „Chavez, dessen Mordrate allein im letzten Jahr nach Angaben des U.S. Außenministeriums um 15% gestiegen ist“
    Chavez Mordrate oder die v. VENEZUELA ?

    Klar ist im Schulbereich das LEERpersonal linksseitig zu unkritisch, aber Guevara als Massenmörder des 20 Jahrhunderts zu bezeichnen ist ja wohl ein Witz.
    Da hat ja manch Blackwater Mitarbeiter im Auftrag der USA mehr Leichen auf dem Kerbholz.
    Die üblen sozialen Verhältnisse in Lateinamerika wurden v. den USA im kalten Krieg völli ignoriert, weil es in den Kram passte. Da darf man sich nichtb wundern, wenn auch mal die falschen Leute eine Revolution machen.
    Hier fehlt es schlicht an Maß u. Objektivität.
    Ausserdem müssen Lügengeschichten aufgearbeitet werden oder garnicht erst passieren.
    Es gibt nämlich keine Hadith wo der Prophet angeblich Sex mit Tieren hatte.
    Und es gab auch keine Massenhochzeit in Gaza mit lauter kleinen Mädchen.
    Leider alles PI Märchen.
    Man wird hier manchmal ähnlich manipuliert wie in den MSM.
    Etwas hart ausgedrückt, aber leider wahr.

  4. Den linksgrünen DummmenschInnen sei folgender Link ans Möchtegern-Kämpferherz gelegt:

    http://www.rcds.de/aktuelleMeldung.asp?AM=100

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten stürzt die den „Mythos Ché“ vom Thron.

    Leider kümmert es die meistern LinksInnen ja herzlich wenig, welche Verbrechervisagen sie da auf Bannern und T-Shirts herumtragen.
    Das Pressebild von RAF-Terroristin Inge Viet auf der 1.-Mai-Demo hat mir schon wieder gelangt. Ist das eigentlich kein Verstoß gegen die Bewehrungsauflagen? Oh, ich vergaß, sie ist wahrscheinlich nach halbwegs verbüßter Strafe rehabilitiert und eine wichtige Kämpferin in Deutschlands Fampf gegen Rechts (TM). *kopfschüttel*

  5. Einen Typen zur Figur eines Lehrbuchs zu kueren, der in seiner Zeit als Aussenminister unter Castro gelegentlich diplomatische Besucher zu Privathinrichtungen bei einer guten Zigarre einzuladen pflegte – wie originell! Und so geschmackvoll dazu…

  6. Geschichtsklitterung ist man aus deutschen Lehr- und Studienbüchern gewohnt. Schliesslich muss in dem Land mit der schärfsten Presse und Medienzensur in Westeuropa der Bürger davor geschützt werden, sich wertneutral bilden zu können, damit er kein Rechtspopulist, Nazi, oder Amokläufer wird.
    Und ausserdem ist Che Guevara in Deutschland schliesslich so eine Art Campus-Held und T-Shirt Ikone….

  7. Der liebe Che und alle seine Zeitgenossen waren gute Freunde des Verbrechers Stalin.

    Eine fürchterliche Zeit muss das gewesen sein, weil sie so viele Massenmörder hervorbrachte!

  8. Der Marxismus ist eine Pest in den Köpfen, die es auf der Welt aufzuklären und damit auszurotten gilt.

  9. @ 8 VISITOR ,
    diese Nürnberger Theaterklitsche – das ist allerdings der Hammer.

  10. Schulbücher sind ein dankbares Thema…

    Einfach mal Schulbücher aus der Zeit vor 1990 (viele waren noch Jahre danach im Gebrauch) aus Westdeutschland in die Hand nehmen und bei „DDR“ nachschauen. Man wird dort staunend erfahren, dass die DDR eigentlich demokratisch war, es zwei deutsche Staaten geben MUSS, die DDR eine wirtschaftliches Schwergewicht ist usw……

  11. Passt doch! Meiner 7jährigen Nichte wird in der Schule eingetrichtert, dass man unbedingt Kopftücher respektieren muss, weil sie einen sehr hohen symbolischen Stellenwert haben (das habe ich natürlich gleich klar gestellt, dass ein Kopftuch so wertvoll ist, wie ein Putzlappen! 🙂 ).
    Hamas und Hisbollah werden bei meinem Neffen auf der Schule als Parteien bezeichnet, die für Freiheit gegn die „israelische Besatzung“ kämpfen. Da passt es doch, dass ein Terrorist wie Che Guevara als Held gefeiert wird.
    Pali-Tücher sind ja auch „in“ und „Free Palestine“ ist ja genauso ein nerviger Dauerslogan geworden, wie das hysterische „Atomkraft, nein Danke!“.
    Deutschland erzieht sich mit dieser paranoide, rotzige und weltfremde Dhimmis heran. In spätestens 10-15 Jahren wird dann sie Saat aufgehen und das D in BRD steht für Dhimmi!

  12. Es sind Linke. Die linke Unterwanderung kennt keine Grenzen.

    Beispiele:

    Che ist gut, Bush ist böse.

    Roth ist gut, Wilders ist böse.

    Islam ist gut, Christentum ist böse.

    Die Palästinenser sind ein Volk, die Israelis sind kein Volk.

    Die Muslime sind „eine Bereicherung für uns alle“, die Deutschen sind Nazis.

  13. Also dieser Beitrag hat mich irritiert schon bevor ich ihn las!

    Der erste den ich in dieser Form sehr in Frage stellen muss. So wird man dem Phänomen Che Guevara und dem korrupten Südamerika sicher nicht gerecht.

    Ich kenne mich mit Che Guevara nicht aus, aber er ist bei mir sicher nicht als Massenmörder (auch wenn er irgendwann so gehandelt haben sollte) abgeheftet.

    Ich habe mal einen fesselnden Beitrag über seine Motorrad-Tour durch Südamerika gesehen, die ihn wohl zum Revolutionär werden ließ. Wie anders als mit der Waffe in der Hand (wenn man denn das entsprechende Naturell hatte) sollte man unter diesen korrupten Verhältnissen eigentlich reagieren? Es gab doch damals auch Priester die das Gewehr in die Hand nahmen.

    Also wenn man Che Guevara hinsichtlich Südamerika einen falschen Weg vorwirft so muß man an den damaligen CIA und die USA-Politik eventuell dieselben Maßstäbe anlegen. Und es wäre interessant zu untersuchen, wie es innerhalb einer freiheitlichen Demokratie dazu kommen konnte.

    Ich habe mich nie hinreichend damit befaßt, aber ich meine, dass das damalige Verhalten der USA dem Westen nun tatsächlich nicht zur Ehre gereicht. Ob und welche Alternativen der Westen hatte weiß ich allerdings auch nicht. Ich habe aber das Gefühl im Gegensatz zu seinem Handeln den islamischen Ländern gegenüber, hatte er Alternativen.

    Grund genug, sich mal ein wenig mit Che Guevara zu befassen. Interessant könnte es sicher sein zu erfahren, wie und warum er „falsch abbiegen konnte“. Wahrscheinlich war auch der Terror der Mächtigen zu übermächtig.

  14. Langes Haar und ungepflegten, fettigen Bart – so sieht man auch heute noch die alternativen Studenten lässig auf den Wiesen des Campus rumlungern und wichtige Diskussionen führen.

  15. @Dreibein

    Es gibt nämlich keine Hadith wo der Prophet angeblich Sex mit Tieren hatte.

    Wie wär’s damit:

    „Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: „Immer wenn seine Frauen sich in ihrer monatliche Reinigung (d.h. Menstruation) befanden, sah ich den Gesandten Allahs (sws) des öfteren in der Nähe seiner Kamelherde. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich aber mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu.“ (Sahih Al-Buchari Bd. 2, Nr. 357)“

  16. … sowie _innen (offizielle Schreibweise für diejenigen, die nicht so recht wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sein möchten, erlassen vom Bundesparteitag der Grünen Jugend)

    Das ist die so genannte Gender_gap.

  17. #18 ingres (03. Mai 2011 13:47)

    Unrecht mit Unrecht vergelten.

    Naja, dann begibt man sich ja auf dieselbe Stufe derjenigen, die man hasst.

  18. Das Buch haben wir im ersten Semester bzw teilweise im zweiten noch benutzt. Ich erinnere mich, das der Text letzten Monat dran war und wir Che auch im Gespräch danach auch kritisch beäugt haben, sprich das er anfangs als reisender Arzt sicher gutes getan hat, aber sein Weg zur Gewalt falsch war. Viel Wind um nichts.

  19. #23 LinksLiegenLassen (03. Mai 2011 14:17)

    Hier offenbart sich die Doppelmoral von Cameron und Sarkozy.

    Bei Massaker in Libyen wird gebombt.

    Bei Massaker in Darfur hört man von den beiden nichts.

  20. Che war ein eiskalter Killer!

    einen Kampfgefährten, ein Junge(!!) der wegen der Strapazen des kämpfens und marschierens aus Hunger heraus etwas Nahrung für sich gestohlen hat, ließ der „gute“ Che eiskalt sofort erschießen, ohne Prozeß!!
    Quelle: Schwarzbuch des Kommunismus, S. 715

    Che ließ auch haufenweise ehamalige Kampfgefährten hinrichten, die ein demokratisches Kuba wollten und kein totalitäres Kommunisten-Kuba wie Che es sich erträumte.

    Wie Che mit seinen Feinden umging, brauch man nach diesen 2 Beispielen wie Che mit mit Freunden umgangen ist, wohl nicht näher erläutern.

    Aber mich wundert es nicht, dass in der zunehmend marxistischen Buntenrepublik (ehemaliges Deutschland) Typen wie Che zum Vorbild erkoren werden. Schließlich will die marxistische Bunterpublik auch eine Kulturrevolution durchziehen wie der Che auf Kuba, nur die Bunterepblik will eine marxistische Multi-Kuturrevolution! Der brauch man „Vorbilder“ wie den Che.

    Che war dogmatisch, eiskalt und intolerant!Und dieser Typ ist die Ikone der Linken, was für elende Heuchler sind das!

  21. #18 ingres

    Ich kenne mich mit Che Guevara nicht aus,

    Ich habe mich nie hinreichend damit befaßt, “

    Deshalb hättest du auch besser schweigen sollen. 😉

  22. Das stimmt ja alles , aber „Massenmörder“ ist ja nun nicht die passende Kategorie.
    Man sollte nicht inflationär sein mit solchen
    Begriffen.

    #20 Gegendemonstrant

    Schau mal unter der gemeinten Hadith nach und trau nicht irgendwelchen Angaben von anderen.
    Du wirst sehen das die Behauptung falsch ist.
    Und welcher Chronist wie Bukhari sollte bitte sowas reinschreiben ?
    Das wäre sicherlich irgendwann bei einer „Korrektur“ rausgefallen.

  23. @ #27 BePe

    Ich stehe nun mal zu mir, (zum) damals wie (zum) heute und riskiere damit eben auch mal einen Rüffel.

    Aber die Welt und das Leben sind keine reinen Schwarz-Weiß Muster. Von südamerikanischen Ländern habe ich damals nur als von irgendeiner verrotteten südamerikanischen Diktatur gesprochen. Und ein Kommilitone meinte in dem Gespräch: Na ja es ist ja egal, um welches Land es sich da handelt, ich wußte nämlich nicht über welches Land ich gerade was gesehen hatte.

    Ich erinnerte mich bei diesem Beitrag an das Gespräch vor ca. 35 Jahren und das war eigentlich der Anlaß für meinen Kommentar.

    Vielleicht kann ich mich ja jetzt mal ein wenig kundiger machen.

    Natürlich sind mir die Untaten letztlich nicht verständlich, „Revolutionsdruck“ hin oder her. Aber die Untaten des CIA während des kalten Krieges sind für mich persönlich auch nicht aufgeklärt, bzw. hinreichend gewürdigt.

  24. #29 ingres

    für Che bringe ich Null Verständnis auf, denn es gab damals nee Menge Leute in Lateimnamerika die politisch oder mit der Waffe gegen Diktaturen gekämpft haben, und sich trotzdem anständig benommen haben.

    Die heutige Verehrung Ches durch die Linken entlarvt doch dieses miesen Haufen, im Grunde würden die nämlich am liebsten gegen Gegner wie z.B. uns so vorgehen, wie der Che damals auch gegen seine Feinde vorging. Und jetzt steht der sogar als Vorbild in Schulbüchern einst als seriös geltender Schulbuchverlage. So, schluß, ich muß jetzt erst einmal kotzen gehen. 😉

  25. »Der Haß als Faktor des Kampfes, der unbeugsame Haß dem Feind gegenüber, der den Menschen über die natürlichen Grenzen hinaus antreibt, und ihn in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Unsere Soldaten müssen so sein.«

    Ernesto ›Che‹ Guevara in: »Partisanenkrieg – eine Methode«

  26. Ernesto „Che“ Guevara war doch als Revolutionär eine absolute Totalpfeife!

    Bei keinem wesentlichen Ereignis der kubanischen Revolution hat er sich ausgezeichnet.

    Die Bewegung M-26-7 (Vorläufer der PCC) hat er nicht gegründet oder geführt, die Monacada-Kaserne nicht mit erstürmt und auch beim Guerillakampf in der Sierra Maestra ist er nicht hervorgetreten.

    Dafür hat er dann aus gewolltem Unwissen gepaart mit der ihn auszeichenden ideologischen Verbohrtheit als Wirtschaftsminister die kubanische Wirtschaft gänzlich ruiniert.

    Und außerdem die von ihm angeführten revolutionären Unternehmungen im Kongo und Bolivien total an die Wand gefahren.

    Mit Ernesto Guevara an der Spitze hätte die kubanische Revolution auf „Hasta la Victoria Siempre“ warten können bis sie schimmlig wird.

    Ehrlich, Guevara taugt wirklich bloß als Werbeikone, sonst aber zu grad gar nichts.

  27. # 18 ingres

    Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich zu diesem Verbrecher nicht äußern – außer man ist gewillt, das eingetrichterte Bild zu korrigieren. Das ist durch diese Lektüre möglich:

    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Che+Guevara+die+andere+Seite&x=20&y=18

    Machover ist jemand, der ihn persönlich kennt, weil er auch mal eine kommunistische Phase hatte und nun faktenreich die Che-Legende auseinander nimmt. Es lohnt sich!

  28. # 32 Fetzer:

    Ehrlich, Guevara taugt wirklich bloß als Werbeikone, sonst aber zu grad gar nichts.

    Nein er taugt nicht einmal dazu! Er gehört in die Reihe der Menschheitsauslöscher wie Stalin, Lenin, Hitler, Osama etc.

  29. Eine Bekannt, Lehrerin, verfasst Beiträge für Schulbücher (Deutsch). Die bekam sie jetzt vom Verlag zurück: Sie solle bei den Kindernamen auch ein paar türkische Namen verwenden und nicht nur deutsche.

  30. #33 OV Fotograf

    Danke für den Buchtipp. Ich werde reichlich davon an mir bekannte Linke verschenken! 😉 Schließlich ist jedes Jahr Geburtstag, und ich mußte auch schon ungerwünschte Buchgeschenke ertragen. Zeit sich zu rächen! 🙂

  31. #35 wolfi

    „türkische Namen“, interessant. Warum fordern sie nicht spanische, italienische, oder polnische Namen, nein, immer drehen sich irgendwelche Forderungen od. Probleme nur um das innerhalb der Buntenrepublik existierende turk-arabisch-islamische Paralleluniversum. Liegt es vielleicht daran, weil in dem islamischen Paralleluniversum die größte Integrationsverweigerung vorherrscht, und das höchste Aggressionspotential vorhanden ist.

  32. jeder liquidierte gewaltverbrecher hat irgendwo seine anhaenger.
    neueste errungenschaft im heldenkreis:
    osama bin laden.

  33. #30 BePe , #33 OV Fotograf

    Man muß ein wenig Nachsicht in dieser Angelegenheit mit mir haben. Das berühmte Foto hing damals bei einem Mitschüler in seiner Privat-Discothek. Und es war die Zeit von Easy Rider und die Zeit des Abis und vielem mehr.

    Wir waren damals mit den Unterdrückten und die gab es und davon bin ich nie losgekommen. Was sich wirklich ereignete wußten wir wohl nicht. Genauso wie wir später sicher nicht korrekt über das informiert waren, was in Chile unter Allende abging. Auch da weiß ich immer noch nicht was letztlich genau passiert ist.

    Und der Bericht irgendwann (wohl) an Ostern vor ein paar Jahren über die Motorrad-Tour von Che Guevara hat mich eben auch fasziniert.

    Das nicht alles „in Ordnung“ war hab ich mir mittlerweile natürlich auch schon gedacht.

    Aber ganz so leicht läßt man sich Jugend-Erinnerungen eben nicht zerstören, vor allem wenn sie noch ganz lebendig sind.

    Aber was sein muß, muß´halt sein.

    Also ich werd mich mit Guevara befassen, aber sicher auch krampfhaft versuchen, was Gutes zu sehen.

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