Die Griechenland-Pleite hat viele Facetten, die in einem einzelnen Blog-Beitrag nicht besprochen werden können, hier nur das seltsame Verhalten des EZB-Chefs Trichet. Beobachtern der Szene fällt auf, wie vehement er sich gegen jede Umschuldung wendet. Umschuldung oder Schuldenschnitt würde bedeuten, die Griechen zahlen keine 100%, sondern zum Beispiel nur 50% zurück. Trichets Geheimnis ist ganz einfach.

Er hat im letzten Jahr damit angefangen, griechische Papiere in großem Umfang aufzukaufen. Die Basler Zeitung vermutet, daß es inzwischen mehr als 45 Milliarden Euro sind, dazu noch „rund 150 Milliarden Euro an Wertschriften, die die EZB von griechischen Banken als Kollateral akzeptiert hat“. Macht rund 200 Milliarden Euro. Nun müßte man Trichets Einstandskurse wissen. Konservativ gerechnet hat er mindestens 25% Verlust eingefahren, es könnten aber auch 50% sein. Trichet hat also allein mit Griechenland mindestens 50 Milliarden Euro in den Sand gesetzt, wenn nicht 100 Milliarden, und da er nicht will, daß dies rauskommt und er als gescheiterte Flasche in Pension geht, verhindert er eine Umschuldung mit allen Mitteln. Die Basler Zeitung schreibt drastisch, er drohe mit der Atombombe!

Nicht nur mir dürfte aufgefallen sein, wie locker und gelöst Axel Weber, Trichets designierter Nachfolger, die Bundesbank im April verlassen und alles hingeschmissen hat. Weber wird gewußt haben, was für ein Sauladen die EZB geworden ist. Natürlich haftet der deutsche Steuerzahler bei der EZB (mit 28%), und bitte nicht verwechseln: dies ist nicht der Rettungsschirm! Dort hängen wir mit 200 Milliarden drin. Das Beste an unseren Zeitungen sind nicht die Ergüsse der Journalisten, sondern die Leserkommentare. In der FAZ schreibt Leser Peter Mai:

Dank der europäischen Transferunion explodiert die deutsche Staatsverschuldung ja jetzt schon. Wenn das so weitergeht, dann wandert bald jeder zweite deutsche Steuereuro in die Pleiteländer. Und was da hingeht, das sehen wir nicht wieder, das dürfte wohl mittlerweile jedem klar sein. Welcher Parlamentarier das noch verantworten will, fragen Sie? Haben Sie wirklich den Eindruck, dass die Abgeordneten im deutschen Bundestag noch so etwas wie Verantwortungsgefühl besitzen. Diesen Glauben habe ich längst verloren. Und wenn der mittlerweile fast unausweichliche Zusammenbruch der Eurozone kommt, dann werden Sie sehen, wie schnell sich unsere hehren Politiker ins außereuropäische Ausland verdrücken, um dem gerechten Zorn des Volkes zu entgehen. Nein, unter denen gibt es niemanden mehr, der Ehre und Anstand besitzt.

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28 KOMMENTARE

  1. Ganz so einfach ist das Geheimnis nicht. Während Deutschland wie blöde griechische Schrottanleihen aufgekauft hat, haben die französischen (Staats)Banken den größten Teil ihrer Schrottanleihen der EZB untergejubelt.
    Der Euro war vom ersten Tag an ein kapitaler Fehler, drum hat man auch das Volk nicht gefragt. Griechenland stünde heute ohne Euro besser da – und alle zig Mrd. teuren „Rettungsschirme“ werden den Schritt zurück nicht verhindern sondern nur – mit astronomischen Kosten – verzögern.

  2. Leider ist es nicht das erste Mal, dass europäischer Wahnsinn auf dem Rücken der Deutschen ausgetragen wird. Der dreissigjährige Krieg hat es vorgemacht, und nach dem WK I war es ja ähnlich.

    Die Frage ist nur, warum die Deutschen nicht endlich mal etwas daraus lernen. Wozu hatten wir einen Martin Luther, wenn dann doch keiner hören will, wie Gott zu uns spricht? Die Entchristlichung ist m.E. die eigentliche Ursache für „Pleiten, Pech und Pannen“ in allen Grössenordnungen.

  3. Der größte Druck kommt von Frankreich. Nicht Deutsche, Französische Banken sind am stärksten in Griechenland involviert.

    Sarkozy hat schon zu Beginn auf einer Konferenz Merkel Konsequenzen angedroht, wenn Deutschland Griechenland fallen ließe, die einen Zusammenbruch der EU nach sich ziehen könnten.

    Frankreich steht mit dem Rücken zur Wand. Es ist wirtschaftlich sehr viel schwächer als Deutschland und seine Wirtschaft dümpelt auch jetzt noch dahin.

    Eine Umschuldung Griechenlands würde Frankreich sehr schwer treffen und wahrscheinlich das Französische Gegenstück zur Deutschen Sparkasse in den Bankrott treiben.

    Die Konsequenzen für Frankreich, dessen Rückstufung bereits lange von den Ratringagenturen diskutiert wird, wären verheerend.

    Ich denke, dass das „seltsame Verhalten“ der EZB aus dieser Perspektive keineswegs seltsam ist.

    Die EZB kauft einfach den Französischen Banken ihre faulen Griechenland-Papiere für den Nennwert ab, bevor es zum Schuldenschnitt kommt.

    Die Französischen Verluste werden also vorgängig an die EZB transferiert.

    Damit ist Frankreich zwar gerettet, aber was es für den Euro bedeutet kann sich jeder ausrechnen.

    …. und auch wer am Ende für die Schulden aufkommen wird weiß jeder. Deutschland hats ja.

  4. FAZ-Leser Mai:
    Und wenn der mittlerweile fast unausweichliche Zusammenbruch der Eurozone kommt, dann werden Sie sehen, wie schnell sich unsere hehren Politiker ins außereuropäische Ausland verdrücken, um dem gerechten Zorn des Volkes zu entgehen. Nein, unter denen gibt es niemanden mehr, der Ehre und Anstand besitzt.

    Den Politiker fehlt nicht nur Ehre und Anstand!
    Ihnen fehlt vor allem auch Fachwissen und sie sind zudem kriminell!

    Weil die Politik zu den Fehlentscheidungen für die angebliche Euro-Rettung und zu den Maastricher Konvergenzkriterien den Bundestag und dadurch das Volk als Souverän einfach ausgeblendet haben!

    Dadurch haben die beteiligten Politiker, allen voran die Kanzlerin und unser Finanzminister, ihren Amtseid gebrochen der da heißt:

    ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES

    Den beiteiligten Politikern müßte umgehend die Immunität entzogen werden, eine Verurteilung erfolgen und dann ab in den Knast!

    Das ist alternativlos!

  5. Das wird Deutschland gleich mehrfach treffen. Einmal durch den Rettungsschirm, an dem Deutschland mit weit überproportionalem Anteil beteiligt ist. Dann durch die EZB, wie hier beschrieben. Zum Schluss trifft es im Falle einer Umschuldung die deutschen Banken, die im Zweifel wieder „gerettet“ werden müssen, weil sie Milliarden einbüßen. Darunter auch die staatliche KfW mit mehreren Milliarden. Die Deutschen werden also noch und nöcher zahlen, und ein Ende des Euro ist noch nicht in Sicht, man wird erst noch viel mehr zahlen müssen, bis es nicht mehr geht, dann erst zerbricht er.

    Aber man kennt das ja: alles kein Problem. Deutschland ist ein reiches Land, die Deutschen zahlen gerne. Wenn es Probleme gibt, bezahlt das einfach Deutschland, dann ist auch jeder zufrieden. Wir profitieren ja vom Euro.

  6. Wozu hatten wir einen Martin Luther, wenn dann doch keiner hören will, wie Gott zu uns spricht?

    Also 30 jähriger Krieg und Martin Luther positiv genannt? Hier wäre ich mal sehr vorsichtig. Natürlich hat er mit seiner Bibelarbeit einen wichtigen Schnitt gemacht mit den Eskapaden der Katholiken. Aber er ist vom Standpunkt des christlichen Glaubens auf halben Weg stecken geblieben und als Politiker war er einfach nur eine Katastrophe.

    Ich möchte durchaus so weit gehen und sagen, dass seine Fehler in der Politik es waren, die letztlich in den 30 jährigen Krieg führten.

    Leider ist es nicht das erste Mal, dass europäischer Wahnsinn auf dem Rücken der Deutschen ausgetragen wird.

    Leider ist es so, das die Deutschen wirklich die wahnsinnigen sind. Natürlich haben die anderen alle auch eine Meise, ganz gleich ob Franzosen, Amerikaner, Briten oder sonstwer aber die größten Deppen sind wir.

    Siehe „German Angst“

  7. OT

    „Die Welt“ lässt sich mal wieder in doch sehr unqualifizierter Form über Geert Wilders aus:

    Das bürgerliche Minderheitskabinett aus Christdemokraten und Rechtsliberalen, das sich von der islamfeindlichen PVV von Geert Wilders dulden lässt, setzt auf Recht und Gesetz – und verabschiedet sich immer mehr vom traditionellen liberalen Image des Landes.

    ,

    … und hier der Link
    http://www.welt.de/politik/ausland/article11269951/Niederlande-will-Coffeeshops-fuer-Fremde-schliessen.html

  8. @ 10

    Ach ja, auch das noch:

    Die Kommentarfunktion für diese Seite wurde deaktiviert. ,

  9. Als Griechenland in die Eurozone aufgenommen wurde, war es klar, daß die gelieferten Zahlen erlogen waren. Alle wußten das. Und wer sind aber diese Politiker (= Lumpen), die das Pleiteland bei uns aufnahmen? Wer regierte Deutschland am 1. Januar 2002? die Genossen Schröder und Fischer. Leider sind sie „unbekannt verzogen“.

  10. Den beiteiligten Politikern müßte umgehend die Immunität entzogen werden, eine Verurteilung erfolgen und dann ab in den Knast!

    Was ich an dem ganzen nicht verstehe ist: Es macht Sinn, wenn es in einem Volk Reich und Arm gibt. Das ist einach gottgewollt und das ist auch kein Problem. Nur: Wenn es Leute gibt, die angesichts zunehmender Staatsverschuldung mehr Geld auf den Konten haben als ganze Staaten, dann frage ich mich wo die besagten Reichen dann überhaupt noch den Sinn ihres Vermögens sehen.

    Glauben die „Superreichen Griechen“, die ihr Vermögen in Griechenland abgehoben haben und sich in London elegant einkauften wirklich, dass die jetzt einfach nur zusehen müssen wie alles den Bach runter geht und sie dann Sekt und Kaviar von den Engländern noch obendrein geliefert werden? Wie bitte soll der russische Sekt bei einer kaputten Volkswirtschaft dort hin gelangen?

    Geld hat den Sinn eine Volkswirtschaft zu erhalten und in Fluss zu halten und es wird zu einer Waffe mit der man diese zerstören kann. Und diese Zerstörung setzt genau besehen sofort ein wenn nur wenige aus dem Club der Superreichen anfangen ihr Geld auch mal auszugeben. Dann haben wir sofort eine Rieseninflation.

    Also: Was soll das eigentlich? Was geht in deren Köpfen vor?

  11. Mir fallen da zwei Dinge ein:

    1. Maastricht ist Versailles ohne Krieg

    2. Kohl zu Mitterand: „Ihr habt die Atombombe.“ Mitterand zu Kohl: „Dafür habt Ihr die D-Mark!“

    Ja, wir sind über den Trichet, ääähh Tisch gezogen worden, das war der Preis für die Wiedervereinigung.

    Vielleicht könnte Deutschland die Sache in der Tat stemmen, aber dazu bräuchte es eine auch in Zukunft robuste Volkswirtschaft.

    In Frankreich wird es keine Blackouts geben, bei uns werden die Kraftwerke abgeschaltet.

    Wir werden in 10 – 20 Jahre kaum MINT-fähige Arbeitskräfte haben, die sind in China oder der Anglosphäre, während bei uns das mohammedanische Präkariat wie heute schon in Pforzheim oder Bad Godesberg die öffentlichen Plätze mit Gewalt beherrscht.

    Selbst wenn wir in 20 Jahren noch Maschinenbauingenieure hätten, sie würden bei Porsche Fahrräder bauen, weil die GrünlinkInnen Autofabriken in Beben-Württemberg verboten haben werden.

    Deutschland hat gefährliche Schieflage!

  12. #1 buschhacker (28. Mai 2011 07:21)

    #4 Kooler (28. Mai 2011 07:43)

    Richtig erkannt. Die Franzosen wollen ein schwaches Deutschland, selbst die „Diva“ (Prof. Baring) sein, obwohl eine abgehalfterte.

    In der Zwischenzeit führte Frankreich einen erbitterten Kampf, Deutschland lebenswichtige Gebiete abzunehmen. Es bestand darauf, daß das Reich durch wirtschaftliche und politische Zergliederung auf Dauer geschwächt werden müsse, verlangte, daß die Ruhr abgetrennt und internationalisiert, das Rheinland in einen selbständigen Staat umgewandelt werde und Frank-reich die Erlaubnis bekomme, die reichen Kohle- und Industrieregionen der Saar zu annektieren. Indem es die Regelung dieser Frage und seine maßlosen Forderungen über alle bilateralen Abmachungen und Bündnisse stellte, versuchte es die Regelung zu erzwingen, indem es alle Versuche der Alliierten, Deutschland als wirtschaftliche Einheit zu sehen, blockierte.
    11 Wurde von U.S. Außenminister Byrnes bei seiner Rede in Stuttgart am 6. Sep. 1946 vorgebracht.

    (12 Hal Foust, Berlin, 14. Juli 1946, Chicago Tribune Press Service
    11)

    Vor dem Molotow-Schlag in Paris, waren Frankreichs Forderungen gegen Deutschland durch französische Kommunisten mit Moskaus Deckung unterstützt worden. Doch gerade als es den stärksten Versuch unternahm, die Zustimmung der Alliierten bei seinen ernstlichen Absichten bezüglich Westdeutschlands zu erhalten, ließ Molotow sie plötzlich im Stich und machte den unvorhergesehenen Vorschlag für deutsche territoriale Eineit und Unterstützung. Indem er die vorgeschlagene Industrialisierung der Ruhr glatt ablehnte und einbeziehend, die französische Annexion der Saar, zitierte er aus Stalins Rede vom 2. November 1942, in der dieser gesagt hatte, es ist „genau so unmöglich, Deutschland zu zerstören, wie Rußland“. Er lehnte jeden „alamode“ Plan, das Reich zu zergliedern oder es in Weideland zu verwandeln, oder, wie vorgeschlagen, in eine Förderation oder Konföderation umzuwandeln ab, er verlangte Viermäch-tekontrolle und Verwaltung der Ruhr.

    Trotz dieser scharfen Ablehnung territorialer Änderungen in Westdeutschland, versprachen die Vereinigten Staaten, im Gegenzug für ein französisches Versprechen, die Behandlung Deut-schlands als wirtschaftliches Ganzes nicht länger zu blockieren. Französische Forderungen hin-sichtlich der Saar zu unterstützen, woraufhin Frankreich begann, sich durch die Aneignung an-schließender Gebiete zu vergrößern. Aber in Stuttgart folgte Mr. Byrnes, nachdem er das Versprechen, die französische Forderung nach der Saar zu unterstützen, wiederholt hatte, Mr. Molotows Beispiel und lehnte die Abtrennung der Ruhr und des Rheinlandes ab. Sein Widerstand, unterstützt sowohl von Rußland als auch Britannien, wird bei zukünftigen französischen Forderungen unzweifelhaft erhebliche Mäßigung zur Folge haben.

    Frankreich ist heißhungrig auf Plünderung, war bestrebt, Deutschland für immer zu vernichten und soviel Gebiet wie möglich zu annektieren. Britannien fand vieles der deutschen Beute nützlich, will Deutschland als Handelspartner ausschalten und es als Markt für britische Güter benutzen.

    (SCHRECKLICHE ERNTE. Der teure Versuch, das deutsche Volk auszurotten, von Ralph Franklin Keeling)

    Daran hat sich bis heute nichts geändert! Vergessen, als das französische Volk seine eigene „Elite“ auslachte, als die verlangte, Deutschland solle seine Handelsbilanzüberschüsse reduzieren?

    Der Euro, falls das in Vergessenheit geraten sein sollte, ist eine französische Ausgeburt um Deutschland zu schwächen. Führend was Giscard, die Ratte und Busenfreund Kohls. Der selbe Giscard, der später zu Gorbatschow kroch um die EUdSSR vorzubereiten und (!!!) für die sog. Europäische Verfassung verantwortlich war!

    Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr!

    Dazu täuschte und trickste man:

    „Auf dem Großbankengipfel im Juni 1996 in Sydney“, so Arnulf Baring in seinem Buch: ‚Scheitert Deutschland?‘, „führte der Vorstandsvorsitzende einer japanischen Großbank aus: ihn erinnere Art, wie seine deutschen Kollegen auf Fragen nach der Europäischen Währungsunion reagierten, an deutsche und japanische Militärs im Zweiten Weltkrieg. Sie hätten damals auch keine Fragen erlaubt und seien mit ihren Truppen, wider besseres Wissen, auf Befehl der Regierenden in den Abgrund marschiert.“

    56 Prozent der Deutschen (des Souverän!!!) sprachen sich 2000 gegen den Euro aus!

  13. Die Griechen haben für den EURO schlicht und einfach ihre Bilanz gefälscht. Jeder deutsche Buchhalter geht in den Pfeffer. Ich wurde immer ausgelacht, wenn ich dieses Thema vorgebracht habe. Umschuldung ist der nächste Begriff zur Verblödung des Urnenpöbels. Es ist ein Forderungsverlust, nich mehr oder weniger.
    Oder einfach gesagt: „Eingebüßt ist auch gehandelt“.
    Klingt komisch, ist aber so.

  14. #17 irrisor (28. Mai 2011 10:42)

    Die Griechen haben für den EURO schlicht und einfach ihre Bilanz gefälscht.

    Ich denke, mit der Weigerung des IWF zur Auszahlung der nächsten Tranche für Ende Juni ist Schluß mit Lustig und den Lügengebäuden!

    Die EU plus EZB werden aufgrund der Weigerung einiger EU-Staaten nicht ersatzweise einspringen können.
    Dann ist Griechenland Pleite und die Staatsgehälter plus Renten etc. werden dort nicht mehr bezahlt werden können.

    Das bedeutet dort natürlich Bürgerkrieg!

    Wir müssen unsere Banken danach tlw. erneut mit Steuergeldern stützen und werden in der Folge herbe Exporteinbrüche erleben.

    Das ist aber alles noch günstiger, als das Faß ohne Boden – nicht nur für Griechenland, sondern auch für die anderen PII(G)S-Staaten – weiter zu finanzieren.
    Frankreich müßte übrigens auch hinzugezählt werden. Die sind nämlich auch Pleite!

    Die EU und der Euro werden weitgehend auseinanderbrechen.

    Naja, ganz ehrlich, es ist auch in Deutschland in der Folge mit Tumulten zu rechnen, weil viel Geld für Renten und Sozialtransfers fehlen wird.

    Dann wird es auch ethnische Auseinandersetzungen hier geben, weil viele Migranten und M.-Hintergründler auch nur Geld kosten und nicht für sich selber sorgen können.

    Ich persönlich werde versuchen mich finanziell dadurch zu schützen, indem ich Wertpapiere von Firmen für Sicherheitstechnik an Häusern etc. und von Firmen die Handfeuerwaffen bauen, erwerben werde.

  15. Ich denke es liegt daran, dass in unserem Schulsystem nicht Fächer wie Recht und Wirtschaft unterrichtet werden, dass die deutsche Allgemeinheit so wenig Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge hat. Durch linke Seilschaften bedingt liegt die Bevorzugung auf den schöngeistigen Fächern.

    Ich z. B. finde den Euro gut. Aber als reine Währung! Dass daraus eine Transferunion gemacht wurde, war nie beabsichtigt und ist eine Riesensauerei! Für Staaten sollte auch gelten, was für Private und Unternehmen auch gilt: Bei Überschuldung Insolvenz. Insoweit sind vermeintliche „Eurorettungsfonds“ in Wahrheit Bankenrettungsfonds, weil die ja den PIIGS Geld (in welcher Währung auch immer) geliehen haben.
    Und dass mit unserem Steuerzahlergeld Banken, deren Geschäftsmodell es ja ist, Geld zu verleihen, finanziert werden sollen, sehe ich nicht ein! Die Zinsgewinne stecken sich die Banken ein, dann sollen sie auch selbst ihre Verluste tragen.

  16. DAzu auch eine interessante Analyse von Hans-Olaf Henkel in der JF. Ob es schon im netz steht, weiß ich aber nicht. Im Zweifel am besten die JF kaufen……

  17. „Dank der europäischen Transferunion explodiert die deutsche Staatsverschuldung ja jetzt schon.

    Und es wird noch schlimmer kommen!

    Juncker: EU muss für IWF-Kredite einspringen stellt der Luxemburger fest.

    Gemeint ist natürlich, Deutschland muß für die Kredite bezahlen (wer sonst ist so blöde?), damit das feine Bankster-Luxumberg des Herr Juncker weiter am Euro schmarotzen kann! Denn Luxemburg ist einer der Hauptprofiteure des Euros!

    „Man kann den Aufstieg Luxemburgs nach der Euro-Einführung gut an der folgenden Graphik nachvollziehen, die beginnend mit dem Jahr 1980 die Entwicklung des Bruttoinlands-Produkts verschiedener Länder in US-Dollar pro Einwohner miteinander vergleicht. Ab dem Jahr 2002 hängt Luxemburg ($50.800) selbst die bislang so dynamische Schweiz ($38.300) ab. Im Jahr 2011 steht das BIP pro Einwohner in Luxemburg bei $121.000, die Schweiz bringt es nur noch auf $75,800. Deutschland steht schwer abgeschlagen bei $43.200 um den Faktor 2,8 schlechter da als die Heimat von Juncker.“

    Kein Wunder also, dass der feine Herr Juncker in der Euro-Krise so vehement und teils mit Geheimverhandlungen vorgeht, zum großen Schaden der Deutschen. Das Deutschland vom Euro profitieren würde ist jedenfalls nichts weiter als Zweckpropaganda unserer korrumpierten und zumeist deutschfeindlichen BRD“Eliten“. Die BRD“Eliten“ erhoffen sich durch Euro/EUdSSR die endgültige Auslöschung Deutschlands

    „Wer Deutschland zum alleinigen Nutznießer des Euros stilisiert, der wird durch diese Statistiken des IWF eines Besseren belehrt. Das ist reine Propaganda, da nicht allein die Stärke der Exportwirtschaft für die Gesamt-Wirtschaftsleistung entscheidend ist, sondern die Summe aus Binnen- und Exportwirtschaft nebst Dienstleistungen.

    Eigentlich ist es noch viel schlimmer – denn Deutschland exportiert einen Teil seiner Erlöse als Kapital-Transfers ins Ausland. Ein Teil der deutschen Wirtschaftsleistung wird somit nicht von den Deutschen konsumiert, sondern von Griechen, Spaniern, Italienern und anderen Ländern, in welche deutsches Kapital als Kredite fließt. Diese Kredite sind ja bekanntlich – obwohl dies immer noch nicht offiziell eingestanden wird – verloren, weil dieser Teil der deutschen Wirtschaftsleistung von den PIIGS konsumiert wurde.“

    http://www.bullionaer.de/ziemann.php/goldnews/20110526G8-Gipfellaien.htm/XTCsid/4a0de0ac4013e9a466c5d7816a049e03

    Deutschland wird unter langfristigen schädlichen Auswirkungen des EU-Euro Diktats und der immer mehr zunehmenden Islamisierung zusammenbrechen!

  18. Ach, #3 Miklos, die evangelische kirche wurde längst geschleift. Die ist seit jahrzehnten transmissionsriemen der roten und anderer internationalisten.
    Unser luther wäre längst vom sockel in wittenberg herabgestiegen und hätte neue thesen an die schlosskirchentür genagelt – gegen seine kirchenbonzen der protestantischen fraktion.
    Der kampf gegen die kirche wird unablässig geführt. Die evangelische ist geschleift, die katholische im wanken, dann gibt es freie bahn für alle absonderlichkeiten und unglauben, mit der sich menschen beherrschen lassen.

    „Der dreissigjährige Krieg hat es vorgemacht, und nach dem WK I war es ja ähnlich“, schreibst du.
    Die geschichte ist viel komplexer. Der wk ll wird auch der 2. dreißigjährige krieg(1914-45) genannt. Der damalige britische pemierminister Major bestätigte auf einer feierstunde am 8. Mai 1995 im berliner schauspielhaus, daß es sich von 1914 bis 1945 um einen dreißigjährigen krieg gehandelt habe:

    »Fifty years ago Europe saw the end of the 30 Years War, 1914 to 1945.«

  19. simple Rechenaufgabe: Wenn wir den Griechen soundso viel Mrd Euro schenken, wie viele Autos müssen die uns dafür abkaufen? Nur um pari zu sein wohlgemerkt

    Kann man dann auch in Arbeitsstunden umrechnen.
    Ist ja irgendwie edel von den Deutschen, aber obs ihr Wohlsein mehrt?

  20. Mühsam tröpfeln zwanzig Kommentare, wenn es um unsere Währung und damit die Zukunft all unserer Ersparnisse geht …

    Wenn hingegen wieder einmal Homosexualität diskutiert wird, finden sich innerhalb kürzester Zeit 300 oder gar 400 Kommentare, die sich zudem in der Regel noch weit unterhalb der Gürtellinie befinden.

    Dies verrät so gut wie alles darüber, warum Deutschlands bürgerliche Kritik an den derzeitigen Verhältnisse vollkommen darniederliegt.

  21. Früher druckten bankrotte Staaten einfach mehr buntes Papier, vulgo Geld, um damit bezahlen zu können.
    Das führte zur Inflation und es war ein offensichtlicher aber relativ langsamer Vorgang, auf den man sich einstellen und gegen den man evtl. gegensteuern konnte.

    Heute druckt ein Bankrottstaat bzw. eine Union aus Bankrottstaaten kein Geld mehr, das wäre zu offensichtlich.
    Man ist „schlauer“ geworden und verteilt Zettel, welche Geldwert haben, um damit zu bezahlen.

    Das ist dasselbe? Nun, nicht ganz.

    Mit den geldwerten Zetteln fällt es erstens nicht so auf und zweitens werden die geldwerten Zettel von denen eingelöst, die an der Quelle des Bargeldes, der Immobilienwerte und der Firmenbeteiligungen sitzen und dieses Vermögen, ihr Vermögen, selbst verwalten.

    Interessant wird es, wenn nun Normalbürger auf die Idee kommen, dass ihre Zettel wertlos werden könnten.
    Dann hat die Bank die Qual der Wahl 😆 darüber zu entsheiden, wer für seine Zettel Geld bekommt und wer sich mit den Zetteln den Hintern putzen darf, weil es schlichtweg nicht genug Geld gibt, um all die Zettelchen einzulösen.

    Natürlich wird „die Bank“ zuallererst dafür sorgen, dass ihre eigenen Zettel gegen Geld getauscht werden.
    Wogegen „man“ die Zettel, das Sparbuch und die Wertpapiere des Normalbürgers dann noch eintauschen kann, wenn das verfügbare Bargeld alle ist, darf sich jeder selbst überlegen.
    😆

    Der Trick daran ist, das Bekanntwerden der Inflation so lange wie möglich hinauszuzögern.
    Mit Gelddrucken wird es schnell offensichtlich.
    Mit der Zettelwirtschaft dauert es länger, aber der Zusammenbruch läuft dann um so schneller ab, je länger und intensiver diese Zettelwirtschaft betrieben wurde.

  22. #21 BePe (28. Mai 2011 14:09)

    Eigentlich ist es noch viel schlimmer – denn Deutschland exportiert einen Teil seiner Erlöse als Kapital-Transfers ins Ausland. Ein Teil der deutschen Wirtschaftsleistung wird somit nicht von den Deutschen konsumiert, sondern von Griechen, Spaniern, Italienern und anderen Ländern, in welche deutsches Kapital als Kredite fließt. Diese Kredite sind ja bekanntlich – obwohl dies immer noch nicht offiziell eingestanden wird – verloren, weil dieser Teil der deutschen Wirtschaftsleistung von den PIIGS konsumiert wurde.”

    Stimmt ganz genau, obwohl die Auswirkungen durch das billige Geld vor der Finanzkrise so noch nicht absehbar waren.

    Deutschland wird unter langfristigen schädlichen Auswirkungen des EU-Euro Diktats und der immer mehr zunehmenden Islamisierung zusammenbrechen!

    Stimmt auch!
    Und zwar voraussichtlich verbunden mit Tumulten in der Bevölkerung schon in den nächsten 2 Jahren.

  23. #18 Hammer01 (28. Mai 2011 11:13)
    #21 BePe (28. Mai 2011 14:09)

    Zu befürchten ist, dass Junckers Forderung in Erfüllung gehen wird, nämlich dass die Euro-Staten d.h. in erster Linie „natürlich“ Deutschland, anstelle des IWF in die Bresche springen und Griechenland mit frischer Liquidität versorgen werden.

    Unsere standhafte Bundesregierung wird davor zurückschrecken, dass sie dafür verantwortlich gemacht werden wird, sollte es in Griechenland tatsächlich zu Aufständen kommen, weil (Beamten-)Gehälter und Pensionen nicht mehr gezahlt werden können.

  24. Das ist die Deutsch Französische Freundschaft
    General de Gaulle würde sich im Grab umdrehen,
    bei dieser EU Stümperschaft!

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