US-Flugzeug: Muslime bitte aussteigen!

Vertriebene MuslimeAmerika ist erleichtert über den Tod Bin Ladens, gleichzeitig ist die berechtigte Vorsicht vor islamischen Terroristen gewachsen. Zwei „traditionell gekleidete“ Muslime (Foto) mussten in Memphis (Tennessee) ein Flugzeug der Atlantic Southeast Airlines verlassen, weil sie den über-ängstlichen Passagieren nicht geheuer waren – so lesen wir in der deutschsprachigen Presse.

In den NY Daily News klingt dies etwas anders: Der Pilot weigerte sich, mit den beiden langbärtigen Imamen Rahman und Mohamed Zaghloul an Bord zu starten, um die Sicherheit der Passagiere nicht zu gefährden. Die Maschine rollte zurück zum Gate und die Muslime mussten aussteigen. Anschließend wurden sie erneut kontrolliert, während das Flugzeug ohne sie nach Charlotte (North Carolina) startete.

Die Welt berichtet mit viel Mitgefühl für die vertriebenen und diskriminierten Muslime:

Die Organisation „Rat Amerikanisch-Islamischer Beziehungen“ (CAIR) kritisierte das Verhalten der Fluggesellschaft und drohte mit Konsequenzen. Die Männer, die mit ihrer Kleidung Furcht unter den Mitreisenden erzeugt hätten, seien auf dem Weg zu einer Konferenz über Vorurteile gegen Muslime gewesen, sagte CAIR-Sprecher Ibrahim Hooper.

Der Vorfall ereignete sich im Schatten der Angst vor Vergeltungsmaßnahmen für die Ermordung von Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden. Das Terrornetzwerk hatte am Freitag damit gedroht.

Wir haben ja offenbar sooo viel Verständnis dafür, wenn sich Muslime wegen der „Ermordung“ vom Osama im Kampf gegen „Vorurteile“ an den bösen, islamophobischen Amerikanern rächen. Die beiden Imame verlangen mach NY Daily News-Angaben als Maßnahme wegen der diskriminierenden Behandlung, dass der Pilot ein zusätzliches „Training in Zartgefühl“ absolvieren muss.

Auch in den USA gibt es Stimmen, die sich über die „Islamphobie“ empören:

(Spürnase: Kokosmakrönchen)