Video: Osamas Erben

Spiegel TV hat bereits im Jahr 2004 eine umfassende Dokumentation über die muslimischen „Gotteskrieger“ gesendet, die in vielen Ländern sehnlichst darauf warten, für ihren Gott Allah in den Kampf und in den Tod zu gehen. „In Gottes Namen – Die Rekruten des Heiligen Krieges“ ist ein zeitlos gültiger Film, der tiefe Einblicke in das Innenleben des reinen, fundamentalen Islams liefert, wo viele Moslems Osama bin Laden als großes Vorbild ansehen und oft auch Kinder nach ihm benannt werden. Diese preisgekrönte Dokumentation ist nach dem Tod des Al Qaida-Chefs und durch den auch in Deutschland immer stärker spürbaren Dschihad umso aktueller.

(Von Michael Stürzenberger)

In Teil eins sehen wir Selbstmordattentäter in Gaza, die auf ihre Mission vorbereitet werden. Sie küssen den Koran, der ihnen die göttliche Grundlage für ihre kommenden mörderischen Taten liefert. Im Süden des Libanons sieht man an den Straßen riesengroße Plakate mit Bildern von sogenannten „Märtyrern“, die als „Prinzen des Himmels“ glorifiziert werden. Die Mütter sind stolz auf ihre Söhne, denn sie hätten für Allah getötet. Ein Vater sagt:

„Was gibt es besseres für einen Mann, als seinen Sohn für die Religion zu opfern. Darauf kann ein Mann wirklich stolz sein. Es geht schließlich um den Sieg unserer Religion. Mit Allahs Hilfe werden wir alle zu Shahids“.

Auf diese Weise werden bereits kleine Kinder indoktriniert. Sie finden es erstrebenswert, für den Sieg ihres Glaubens zu sterben. Vor allem bei den Schiiten, die etwa zehn Prozent der weltweit rund 1,5 Milliarden Moslems ausmachen, ist das Märtyrertum sehr beliebt. Ihr großes Vorbild ist bekanntlich der Enkel des Propheten, Imam Hussein ibn Ali, der im Jahr 680 in der Schlacht von Kerbela gestorben ist. Diesem Märtyrer wird nun nachgeeifert. Kinder malen in einer Schule im Südlibanon begeistert sein Blut. Ein Junge sagt:

„Der Märtyrertod ist für Allah wichtig, weil die Menschen so ins Paradies kommen können. Es ist außerdem eine Geste des guten Willens, die Leben in die Gemeinschaft bringt“.

Und den Tod für die Ungläubigen, könnte man hinzufügen. Schockierende Realitäten, die nicht so recht übereinstimmen wollen mit den beschönigenden Islam-Verharmlosungen und frisierten Darstellungen aus hiesigen „DiaLüg“-Veranstaltungen. „Im Namen Gottes“, Teil 1:

Am Ausgang des Schulraums befindet sich ein Fußabstreifer mit der amerikanischen und israelischen Flagge, auf den die Kinder beim Herausgehen bewusst drauftreten, was ein Zeichen tiefster Verachtung ist. Teil zwei der Spiegel TV-Reportage führt uns auch nach Pakistan, wo in vielen sunnitischen Ausbildungslagern der Nachwuchs für den „Heiligen Krieg“ herangezüchtet wird. Ein Djihadist sagt:

„Wir sind entschlossen, jeden umzubringen, der gegen den Islam ist.“

Ein anderer meint:

„Ich werde nicht aufgeben, bis ich den Märtyrertod sterbe.“

Und ein weiterer:

„Für uns ist Osama bin Laden ein mutiger Krieger, ein wahrer Muslim, der den Islam liebt. Osama ist für uns der wahre Gläubige im Islam.“

Ein Imam in Pakistan trichtert seinen Gläubigen ein:

„Der Koran lehrt uns, und gibt uns die innere Stärke, uns selbst zu opfern. Er zeigt uns, welchen Weg wir in dieser Welt gehen müssen.“

Besonders krass wird es in einer pakistanischen Mädchenschule. Die bereits in jungen Jahren meist bis auf schmale Sehschlitze verhüllten Mädchen werden regelrecht militärisch gedrillt und stampfen im Schulhof wie Rekruten auf. Sie rufen:

„Allah ist groß! Gib uns das Recht, Gottloses zu rügen, bis es verschwindet“.

So nahe war bisher kaum eine westliche Kamera am schlagenden Herz des Islams. Teil 2:

In Teil drei bringt eine Lehrerin den Mädchen in ihrer Schule bei:

„Die Zukunft des Islams hängt entscheidend davon ab, wie wir uns als Frauen im Islam benehmen. Jede von uns wird acht, zehn, 12 Kinder großziehen. Und was wir ihnen beibringen, wird unsere Zukunft, die Zukunft unserer Nation gestalten. Die Nation, das Land und die Religion werden durch die Mutter gestaltet.“

Auch die Mädchen sind nach ausgiebiger Lektüre des Korans von kämpferischen Gedanken durchdrungen. Eine äußert völlig überzeugt:

„Es ist besser, ein Junge zu sein. Jungen können Krieger werden. Ein Krieger zu sein, ist das Beste, was man sich wünschen kann. Wir lernen den Djihad, und wenn Gott es will, dann werden wir in den Djihad ziehen, mit allem, was uns zur Verfügung steht, mit Worten oder mit dem Schwert.“

Ein Pakistani berichtet, dass man in jedem Haus vom Islam und den Gefahren, die von den Ungläubigen ausgingen, sprechen würde. Es sei die Meinung aller Muslime, dass Amerika nicht angegriffen worden sei. Trotzdem seien die Amerikaner von weither gekommen, um muslimische Städte zu zerstören. Die Antwort sei „Dschihad, Dschihad, Dschihad“. Solange die Angriffe andauerten, würden die Taliban sich weder beugen noch den Rückzug antreten. Er glaube, dass dieser Teufelskreis immer weitergehe, über Generationen, bis zum Jüngsten Tag. Wenn die Situation sich nicht ändere, werde er alle seine drei Söhne für den Dschihad opfern, und er werde stolz auf sie sein. Allah gebe dem Shahid den höchsten Platz im Paradies.

Die Leiterin einer Mädchenschule in Peschawar sagt:

„Die Mädchen lernen hier, wie sie ins Paradies kommen. Es geht alles ums Paradies, wie man das Glück schafft, Allah im Paradies zu begegnen. Wir möchten Allahs Willen erfüllen und für seine Gnade arbeiten.“

Ein Imam, der durch eine Stoffwand von den Mädchen getrennt sitzt, erklärt ihnen, dass Männer mehr Rechte als Frauen und Frauen Pflichten gegenüber den Männern hätten. Sie müssten sich um das Essen der Männer sowie deren Kleidung kümmern und dürften sie niemals unglücklich machen. Die Mädchen lauschen gebannt den Worten des Imams, die ihnen als Anweisungen von Allah verkauft werden. Teil 3:

In Teil vier erklärt die Schulleiterin, dass alle Menschen als Muslime auf die Welt kämen, bis sie von den Eltern zu Ungläubigen gemacht werden würden. Aber Allah habe erklärt, er könne schließlich nicht jeden zu einem Muslim machen, denn sonst wäre ja keiner mehr übrig, der in die Hölle käme.

Die Schulleiterin hat selber zehn Kinder. Ihrem jüngsten Sohn hat sie den Namen „Osama“ gegeben. Sie küsst ihn durch ihren Gesichtsschleier und hofft sehnlichst, dass er ein Märtyrer wird. Das würde sie „glücklich“ machen. Mit 13 habe sie geheiratet. Sie sei noch jung und möchte noch viele Kinder bekommen, um ihren Beitrag zum Dschihad zu leisten.

Eine andere Mutter berichtet, dass früher viele Kinder nach einem Gefährten des Propheten Mohammed benannt wurden, der Osama hieß. Heutzutage würden auch viele Osama genannt, aber jetzt nach dem Krieger in Afghanistan. Und es würden immer mehr, wie auch ihr Jüngster. Auf die Frage, ob sie ihm noch ins Gesicht schauen könne, da sie ihn ja opfern wolle, antwortet sie freudestrahlend „Ja, selbstverständlich“ und streicht ihm über seinen Kopf…

Der Szenenwechsel in den Südlibanon zum Aschura-Fest wird besonders bizarr: Hier hauen sich besonders fromme Schiiten mit Messern und Säbeln Wunden in den Kopf, um das Schicksal ihres Vorbilds Hussein ibn Ali nachzuahmen, den Enkel des Propheten Mohammed, den sie als dessen Nachfolger und als Märtyrer verehren. Dieser Blutzoll soll auch als Beispiel für die Opferbereitschaft der Gläubigen demonstriert werden. Teil 4:

In Beirut ertönt hierzu, aufgehetzt von Hassan Nasrallah, dem Generalsekretär der Hisbollah, aus tausenden von Kehlen der Schlachtruf „Tod für Amerika!“. In Teil fünf ist die blutige Prozedur des wichtigsten Festes für die weltweit rund 150 Millionen Schiiten in allen Einzelheiten zu sehen. Einer fällt während des permanenten auf den Kopf-Hauens entkräftet zu Boden. Sofort sind Sanitäter mit einer Bahre zur Stelle. Während er davongetragen wird, schlägt er sich mit seinem Säbel wie in Trance weiter. Teil 5:

Was für eine liebenswerte, friedliche und tolerante Religion…

» Der Film als Einteiler auf Livingscoop

(Spürnase: Schweinemaske)