Willkommen bei den Nimbys!Nein, es geht nicht um die Bewohner der dänischen Gemeinde Nimby. Es geht auch nicht um von Südfrankreich in den Norden versetzte Postbeamte. Nein, es geht um postmoderne deutsche BessermenschInnen: Not in my backyard (Nimby)!

(Von Eurabier)

Der Nimby ist gegen alles und für nichts, außer er ist selbst davon betroffen, wasch‘ mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!

Der Nimby will raus aus der Kernkraft aber er will auch nicht im Dunkeln sitzen. Also will der Nimby „erneuerbare“, ökologische und vor allem „grüne“ Energie. Kohlestrom geht nicht, wegen des bösen CO2 oder so, weil dann die Eisbären sterben oder so, weil sich doch die Eisbärpopulation seit 1945 vervierfacht hat, welch brutales Artensterben! Also muss die Landschaft verspargelt werden, aber natürlich nicht vor des Nimbys Haus, wegen der schönen Aussicht ins Breisgau und so. Daher muss die Nordsee verspargelt werden, nur, wie kommt der launische Spargelstrom nach Freiburg-Vauban oder nach Tübingen-Spießgrün?

Mit einer Stromtrasse durch das Ländle natürlich! Aber das Ländle ist voller Nimbys, die nun keine Trasse vor ihrer Haustür wollen.

Auch müssen der launische Spargelstrom und der sündhaft teure Solarstrom des linksgrünen Oberstudienrats für Deutsch und Geschichte irgendwie gespeichert werden, z.B. mit einem Stausee als Pumpspeicher oder so.

Nur sollte der Deutschlehrer nicht mit seinem Kollegen für Mathematik und Physik darüber reden, denn wenn dieser ideologiefrei über Energieerhaltungssätze nachdenkt, dann wäre der Schwarzwald eine Seenplatte und dennoch würden die Konstanzer am Bodensee im Dunkeln sitzen. Physik ärgert die Nimbys noch stärker als Dr. Sarrazin, weil Physik stärker ist als jede Ideologie! Die Nimbys in Biberach an der Riß wollen aber keine Rißtalsperre, weil ja ein Riss durch die Staumauer gehen könnte und da haben sie ausnahmsweise einmal recht: Wussten Sie, dass die Kraftswerkshavarie mit der größten Zahl an Todesopfern in Deutschland kein KKW sondern ein Speicher regenerativer Energien war, mit 1600 Toten? Es war die Möhnetalsperre im ehemaligen NRW, die 1943 durch „Dam Buster“ zerstört wurde. Und Talsperren lassen sich vor Terroranschlägen schlecht schützen!

Aber ein echter Nimby fordert auch andere Dinge:

Nehmen wir das Thema Schule: Der Nimby will die Gesamtschule für alle Kinder, naja, mit Ausnahme der eigenen Kinder, denn die sollen aufs Gymnasium oder auf die Privatschule. Ein prominentes Beispiel war die hessische Nichtministerpräsidentin Ypsilanti. Manchmal macht Not erfinderisch, wie im demnächst grün-regierten PISA-Schlusslicht Bremen. Dort betrieben linksgrüne Nimbys 14 Jahre lang illegal eine Privatschule, die Kinder wurden formal in Niedersachsen zur Schule geschickt. Wer die Bremer Justiz kennt, der kann sich denken, welche Konsequenzen die Eltern fürchten mussten, als der Schwindel aufflog: Keine!

Oder die multikulturellen Nimbys aus Berlin-Kreuzberg, die ihre Kinder monokulturell-deutsch beschulen lassen und dafür eine Privatschule gründen wollten. An der Zwangsbeschulung scheiterte übrigens der grün-schwarze Senat Hamburgs, nun regieren dort die Roten.

Der Nimby will den ÖPNV ausbauen, aber aus „Sachzwängen“ und „Termindruck“ nimmt er den eigenen PKW, ist auch viel sicherer als der ÖPNV, nicht nur wegen des Airbags, auch wegen der „Jugendlichen“ und so. Der linksgrüne MdB Hans-Christian Ströbele fährt die letzten 100 m zum Reichstag immer mit dem Fahrrad, die ersten 10.000 m lag das Fahrrad in seinem komfortablen Van.

Und dieser Van muss irgendwo produziert werden, aber nicht in der Nachbarschaft. Auch muss der edle Rotwein irgendwie nach Berlin kommen, aber bitte ohne Autobahn und ohne Brummis. Not in my backyard!

Linksgrüne Nimbys fordern korrektes Verhalten stets von den Anderen ein, sind aber privat gleicher. Man denke an die hart erkämpfte Zone 30 vor der Haustür, aber wenn die eigenen Kinder außer Sicht sind, wird mit dem Hybrid-Cayenne auf die Tube gedrückt, weil man auf dem Weg zum Altpapiercontainer noch schnell zum Weinhändler wollte, bevor er Feierabend macht.

Als moralische Vorbilder taugen die moralinsauren Nimbys nur bedingt, die Fassade bröckelt schnell.

Das ist auch das große Problem der Nimbys: Echte Verantwortung! Als Oberstudienrat kommt das Geld automatisch aus dem Geldautomaten wie das Wasser aus der Wand oder der Strom (noch) aus der Steckdose. Als Ministerpräsident hingegen hat man keinen Lehrplan, muss man Haushaltspläne erstellen. Der Nimby ist lieber der Jäger, der politische Gegner jagt, der die Themen vorgibt.

Ich glaube nicht, dass die Mappus-Ablösung tatsächlich geplant war, ein Erdbeben am anderen Ende der Eurasischen Platte brachte die GrünlinkInnen unbeabsichtigt an die Macht. Viel schöner ist es doch, von der Oppositionsbank zu fordern, zu fordern und vor allem: zu fordern, sollen sich doch die anderen in der Regierungsverantwortung die Hände schmutzig machen.

Man stelle sich Claudia Roth als Bundeskanzler_in vor, die über die Erstürmung der Landshut durch die GSG9 zu entscheiden hätte, die Geiseln wären wohl alle tot, dafür hätte das Leben der TerroristInnen humanitär gerettet werden können!

Ministerpräsident_In Kretschmann aus Beben-Württemberg hat die Sache wie ein Nimby elegant gelöst: Die Sonnenscheinressorts für die GrünlinkInnen, die undankbaren Ministerien wie Inneres, Justiz und Finanzen an die Sozen, die immerhin so etwas wie Regierungserfahrung und Restfragmente von Regierungsverantwortung aufzuweisen haben. So müssen die Sozen die Schmutzarbeit verrichten!

Die Nimby-GrünInnen regieren aber seit den 1980ern unser Land und zwar geschickt: Durch die Luftherrschaft über den Stammtischen der Talkshows und der Rotweingürtel. Da werden vormals konservative Innenminister von Empörungsbeauftragten unter lautem Beifall linksgrüner JubelperserInnen vorgeführt, die LinksgrünInnen mit der Moral auf ihrer Seite, die Innenminister mit der Verantwortung für die Sicherheit in unserem Land.

Ein Paradebeispiel linksgrünen Nimby-Regierens aus der Opposition heraus ist die Sache um die Laufzeitverlängerung: Noch im Februar stand die schwarz-gelbe Bundesregierung hinter der Laufzeitverlängerung, nach dem Erdbeben vor der japanischen Küste mobilisierten die LinksgrünInnen Hunderttausende, gewannen die Wahlen und die CDU bekam derart kalte Füße, dass sie nun so schnell wie möglich den Industriestandort Deutschland abschaffen möchte. Die Massenentlassungen bei VW, Porsche und Daimler wegen hoher Energiekosten für die Industrie hat dann die CDU zu verantworten und nicht die GrünInnen, das ist schon genial.

Hatten wir noch vor kurzem vier sozialdemokratische und eine kommunistische Partei, so haben wir jetzt fünf grüne Parteien, die sich in der Umsetzung grüner Politik übertrumpfen wollen. Galt es bis vor ein paar Monaten noch als besorgniserregend, dass „rechtes Gedankengut“ die Mitte der Gesellschaft erreicht habe, so hat nun linksgrün die Mitte erobert.

Ob dieses unser Land durch die WutbürgerInnen-Nimbys abgeschafft wird oder werden sich langfristig die Vernunftbürger durchsetzen?

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40 KOMMENTARE

  1. Ach was, Windkraft…so ein Blödsinn.

    Wir brauchen AKWs, um unsere noch sehr niedrig gesteckten Klimaziele zu erreichen.

    Wer möchte schon eine Küste voller Offshore-Rädern, deren Wirkungskreis viel zu gering ist.

    Also entweder ein AKW, notfalls auch gleich um die Ecke, oder aber für alle Immobilienbesitzer 99,9%-Zuzahlungssubventionen für Photovoltaikanlagen durch den Staat.

  2. Ich habe diese Leute schon vor 30 Jahren als vollkommen Weltfremde, geistig umnachtete Spinner bezeichnet.

  3. Hätte es ähnliche politische und rechtliche Systeme im 19. Jahrhundert gegeben, würden wir heute noch mit der Kutsche fahren. Schienen? Not in my backyard!

  4. Da ich ein schlauer Nimby bin, kaufe ich meinen Atomstrom in Frankreich, kaufe dazu CO2 Zertifikate von den Wasserkraftwerken in Norwegen und verkaufe den grünen Nimbys in Deutschland natürlich reinsten grünen Ökostrom, der kommt dann aus der grünen Steckdose…

  5. Großartiger Artikel ! Am grünen Wesen soll die Welt genesen und wer nicht in den fest geschlossnen Reihen mitmarschiert, der ist eben ein Rechtsradikaler und muss ausgemerzt werden.
    Und so kämpfen die Grünsozialisten weiter für ihre Version des Kommunismus. Und immer mehr machen mit – wie in den 30er Jahren auch.

  6. Grüne und Freunde, nebst ihren Wählern ,gehören zumindest latent, als vogelfrei erklärt,eine andere Möglichkeit ist da nicht zu sehen. 😀

    Gruß

  7. Deutsche BessermenschInnen zeigen immer erstaunlichere Regungen. In einer Amazon Bewertung eines Toshiba TVs las ich gerade, dass der Rezensent mit dem Gerät zwar zufrieden wäre. Allerdings wäre Toshiba am Bau von AKWs beteiligt, auch in Fukushima. Ob er das Gerät deswegen zurückgeschickt hat, stand nicht dabei.

    Lustig finde ich auch die Kollegen, die neuerdings vermehrt mit „Atomkraft tötet“ Aufklebern mit Knallgas über die Autobahn brettern.

  8. ICHO TOLOT@
    Warum senil ? Passt doch wie Faust aufs Auge-
    Krasses Gras genau das ,was diese Spinner kiffen um solche irren Ideen zu produzieren

  9. Als die ersten Eisenbahnen in Deutschland gebaut wurden haben grüne Gutmenschen-Spinner damals behauptet, dass jeder der mehr als 40 Stundenkilometer mit einer Eisenbahn fahren würde bleibende Gehirnschäden bekommen würde.

    Außerdem würden die Dampflokomotiven das Getreide verderben und die Kühe entlang der Eisenbahntrasse würden nur noch sauere Milch geben.

    Ich denke mal grüne Gutmenschen-Spinner gab es zu allen Zeiten und Menschen, die auf diese weltfremden Spinner hereinfallen.

    Und jetzt machen diese grünen Spinner Politik in Baden-Württemberg! Die werden das reichste und wohlhabendste Land in Deutschland mit ihrer grünen Spinner-Ideologie in wenigen Jahren auf das Niveau eines Dritte-Welt-Land abgewirtschaftet haben.

  10. Ein echt starker, köstlicher Beitrag, lieber EURABIER!! Liegt genau auf meiner Wellenlänge, nur hätte ich’s bei Weitem nicht so gut rüberbringen können!

    Übrigens, Sie müssen sich im „Ländle“ oder gar im (Süd)Badischen ziemlich gut auskennen: Freiburg-Vauban und so…der Tofu-Rotwein-Sonnenkollektoren-Gürtel von Freiburg, wo kein normaler Mensch die Mieten oder Eigentumswohnungen bezahlen kann – ausser den arrivierten Gutmenschen und damit Grünen-Wähler (90%!!) natürlich…

  11. # Eurabier

    Top! 🙂

    Noch was: Ist der „Elektrosmog“ (HILFE – HOCHSPANNUNGSLEITUNGEN!)der Grünen, Bewegten, Empörten angesichts des gigantischen Leitungsausbaues genauso geräuschlos und unfeierlich gestorben wie der Tod des Waldes?

    Hat schon irgendwer die DGzRS oder Kapitäne gefragt, was so Windparks in bekannten Havarie-Gebieten der Seefahrt (viel Wind und viel Wellen – am besten auflandig, küstennah) bedeuten? Nicht das es dann Sturm + Ruderschaden + See-Windpark)so ausgeht wie Solaralage + Kurzschluß + Wasser + Feuer = „Feuerwehr läßt Solarhäuser lieber abfackeln als Leben zu riskieren.

  12. Thema: Hochspannungsleitungen von der Nordsee in den Süden der BRD überhaupt sinnvoll oder nur im eigenbrötlerischem Interesse der Stromlobby ?

    Das Erdgasnetz in der BRD ist angeblich ziemlich gut ausgebaut.
    Wie sieht dies Umwandlungstechnisch aus, welches sind die Verluste, wenn etwa im Norden gewonnener Windstrom im Norden zur Wasserstoffproduktion genutzt wird und der Wasserstoff im Erdgasröhrensystem nach Süden transportiert wird um dort in Kraftwerken wieder zu Strom gemacht zu werden ?

    An die Physiker hier: Bitte klären und gegenrechnen mit den Verlusten an Strom die beim Energietransport in Überlandleitungen entstehen.

    PS.: Ich bin nicht von der Erdgasröhrenlobby ….sondern vom Ansatz ein simpler Freigeist der Ideen wie dieser obigen – kürzlich in einer Doku über Energien aufgenommen – sehr offen ist, weil mein Denken nicht verengt ist von vorrangig pekuniären Interessenslagen, so wie auch wohl jener Personen, die diese Idee entwickelt haben.
    Ist schon einige Tage her, da ich beim Herumzappen zufällig zu dieser Sendung gekommen bin und bin von dieser simplen Idee so angetan gewesen, dass ich mich mehr mit dem Thema befasste, wie mit den Entwicklern dieser Idee, weswegen ich keine Quellenangabe machen kann, doch vielleicht hat diese Sendung – in welcher auch viel über Elektrovoltaik berichtet wurde gesehen – und kann weiterhelfen, denn vielleicht ist die Sendung in einem Archiv des Senders abrufbar …… ich meine mich zu erinnern, dass die Sendung auf MDR gesendet wurde, Do ?, Fr ?

  13. #8 Her Meggido (08. Mai 2011 23:39)

    Pat bringts auf den Punkt: No empathy for hateful people !

  14. Sehr geehrter Eurabier,

    ich fürchte, Sie sind leider noch zu sehr konventionellen Denkmustern verhaftet.

    Seien Sie doch etwas kreativer!

    Open your mind und sehen Sie die ungeahnten Chancen, die sich unserem Land durch die gezielte Förderung eines flächendeckenden Nimbyismus bieten.

    Ich weiß, das ist am Anfang nicht leicht.

    Deshalb möchte ich Ihnen ein Beispiel geben:

    Erster Akt:

    „Die Jägerschaft ist für eine natürliche Einwanderung von Wölfen“, sagte DJV-Präsident Jochen Borchert in einer Mitteilung vom Montag in Bonn. Mögliche Konflikte ließen sich nicht mit illegalen Abschüssen lösen, sondern mit Managementplänen.

    http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Jagdverbaende-kritisieren-Wolf-Abschuss-bei-Reichwalde;art13826,2426453

    Natürliche Artenvielfalt ist gut und muss gefördert werden. Punkt.
    Wenn es zu Problemen kommt, nun, dann tritt man ihnen mit Managementplänen entgegen.

    Zweiter Akte:

    Wölfe sollen Rinder angefallen haben

    Im brandenburgischen Teil der Lausitz soll eine Rinderherde von Wölfen angegriffen worden sein. Dabei seien Anfang Mai mehrere Kälber gerissen worden, teilte der Landesbauernverband mit. Das Landesumweltministerium bestätigte den Vorfall.

    http://www.morgenpost.de/brandenburg/article1311384/Woelfe-sollen-Rinder-angefallen-haben.html

    Nun, dass ein Wolf eine Rinderherde anfällt, damit konnte wirklich niemand rechnen.

    Leider gibt es trotzdem in der Bevölkerung (und unter Rindern) wachsende anti-wölfische Strömungen, die dem Wolf sein natürliches Recht auf die freie Entfaltung seiner Natur verbieten wollen.

    Das führt uns direkt zu

    Dritter Akt:

    Zur Tötung eines Wolfs in der Lausitz am Dienstag, den 03.05.2011 erklärt Undine Kurth, Parlamentarische Geschäftsführerin und die Tier- und Naturschutzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion:

    „Dieser illegale Abschuss des jungen Wolfs darf nicht ungestraft bleiben und ich begrüße die Strafanzeige durch Herrn Landrat Lange bei der Staatsanwaltschaft Görlitz. Auch ich habe eine Strafanzeige gestellt und habe die große Hoffnung, dass die Verantwortlichen gefunden und hart bestraft werden

    http://www.undine-kurth.de/engagiert-fuer/biologische-vielfalt/article/undine_kurth_verurteilt_die_illegale_toetung_des_jungen_wolfs_bei_rietschen/

    Endlich ist es soweit. Jetzt haben wir die Lizenz zum Gutmenschen, dürfen protestieren und unserer moralische Überlegenheit offen zur Schau tragen.

    Wenn dabei einige Rinder irgendeines vertrottelten Landwirtes dran glauben müssen…selber schuld!

    Der gute Mann hätte ja einen elektrischen Zaun installieren können oder besser noch: einen Wolf-Rind-Vermittlungsausschuss beauftragen können, um drohende Konflikte bereits im Vorfeld zu regeln.

    Fazit:
    Vielfalt und Nimbyismus ist notwendig, weil es die Chance bietet, die daraus resultierenden Konflikte mit Massnahmen zum Konfliktmanagement zu verwalten.

    So etwas schafft Arbeitsplätze!

    Und nun, werter Eurabier, frage ich Sie:

    Was haben Sie eigentlich gegen neue Arbeitsplätze?

  15. Großartig geschrieben! Meine Hochachtung! Und ja, die StudienräteInnen_innen für Deutsch und Geschichte sind die schlimmsten der linken Demagogen!

  16. # 13

    Die damalige Grenze zum Irrsinn bei einer Fahrt mit der Eisenbahn lag bei 30kmh….

    Vermutlich ist unser OB mit einer Eisenbahn über 30kmh gefahren, denn hier in Nürnberg werden inzwischen 150 Sprachen gesprochen und über 40% Zuwanderer wohnen in unserer Stadt…

  17. Danke mal wieder ein echter Eurabier,
    Genialer Beitrag.
    Eine schöne Gute Nacht Geschichte, ich träume jetzt von ein paar grünen Bäumen in meinem Hinterhof, daran baumeln … ach lassen wir das…

  18. #Eurabier ein wirkliches Meisterwerk!!!

    Danke! Danke! Danke!

    Kein Wort zuviel und auch keine Wort zu wenig!

    Ich finde Deinen Text genial. Ich habe gelacht und leider auch geweint (wegen den Wahrheiten)…

    —–
    Nun möchte ich ein Buch von Tanja Krienen „Schönes Grün: 2022“ vorstellen, besser darauf hinweisen, da es einfach passt, obwohl ich es nicht gelesen habe, aber Heute auf ihrem Kanal durch … gestoßen bin! 😉

    Werbevideo von der Autorin:

    Schönes Grün: 2022 – die nicht überleben wollen, 1. Teil
    http://www.youtube.com/watch?v=SAIN3B9tlWY&feature=channel_video_title

    Ein wenig ist sie einfach „Genial“ und dabei brechend mit Tabus und gleichzeitig sympathisch total irgendwie daneben! Einfach anschauen! Mir gefällt es!
    Oder lesen. 😉

    2. Teil: Schones Grün: 2022 – die nicht überleben wollen
    http://www.youtube.com/watch?v=2_ZtH4it1K8&feature=channel_video_title

    Und beim Teil 2 kommt am Ende der Spruch des Tages:

    „Alle hatten unfassbare Geschichten zu erzählen. Nicht, das mir die versammelte Truppe sympathisch war! Ein Gebräu von Kulturfreaks und Eigenbrödler und Sympathie war auch keine Voraussetzung für die Feststellung, das wir ein gemeinsames Problem hatten! „Der Krieg zwischen uns würde noch stattfinden müssen, aber später, in Freiheit!

    Ist das nicht genial? Und auch uns hinterfragend bzw. erkennend?

    Es gibt noch mehr interessante Videos auf ihrem Kanal…

    ———-

    Ich denke, wir sollten sie fördern…

  19. Noch ein kleiner Tip! Zur Aufregung oder auch nicht?

    Empörend!? – Was darf man in diesem Land noch sagen?
    http://www.wdr5.de/sendungen/funkhausgespraeche/s/d/08.05.2011-23.05.html

    Würde gerne einen direkten mp3-Link senden, bin aber zu blöd dafür! 🙁

    Da findet man die Audio Datei: http://www.wdr5.de/nachhoeren/funkhausgespraeche.html#

    Und bzgl. Rebecca Harms (Die Grünen, MdEP) lügt diese einfach fresch, selbst da wo sie zerlegt wird. Oder streng genommen redet sie über Glauben, Wünschen und Hoffnung mit schönen Worten ohne Inhalt…

    Geniales Beispiel für Realpolitik! 🙁 🙂

  20. #25WSD ergänzend:

    Ulrich Stockheim (Autor u. Medienberater) scheint mir durchblickend!

    ——

    P.S. Die Nein-Grünen haben bei der Volks-Abstimmung um Olympia irgendwo im Süden 😉 verloren! 58% Ja für Wirtschaft, aber in der Presse: Die Bevölkerung war gespalten und die Mehrheit hat leider verloren…

    Mehr direkte Demokratie! Und die Grünen und Restlinken (SPDFDPCDSU-EU-Volksparteien) sind am Arsch…

    Das ist deren größte Angst: Als Arschloch gerochen zu werden…

  21. Mit der halbdirekten Demokratie wäre das alles nicht passiert:
    1933, 1949, 1968, 2002 usw. NS, Kommis, Grüne, EURO

    Die Unglücke eines vergangenen Jahrhunderts!

    Wir Deutsche wollen endlich ein Mitspracherecht!

  22. Sehr schöner Beitrag – zum Lachen und Weinen zugleich!

    Ein Hoffnungsschimmer immerhin ist, daß die „Nimbys“ sich selbst ausbremsen. Flächendeckend angesiedelte Nimbys mit der Einstellung: „Nicht vor meiner Tür!“ = keine Windspargel und zusätzlichen Stromtrassen im Land!

    Die Hoffnung stirbt zuletzt …

    @ 6 u. 7 icho tolot

    Paßt doch! „Die Zustände haben sich G r a s s verschlimmert.“ Ist sogar ein nettes Wortspiel, diese unsägliche, selbsternannte moralische Instanz mit ins Thema zu nehmen.

  23. Ministerpräsident_In Kretschmann aus Beben-Württemberg hat die Sache wie ein Nimby elegant gelöst: Die Sonnenscheinressorts für die GrünlinkInnen, die undankbaren Ministerien wie Inneres, Justiz und Finanzen an die Sozen

    Herrlicher Beitrag, Eurabier.
    Hier ist übrigens ein Montagsrätsel. Man schliesse die Augen und beantworte folgende Frage:

    „Nennen Sie mir einen Finanz- und Wirtschaftsexperten von Bündnis90/Grüne“

    Mir ist kein einziger eingefallen. Was ist eigentlich ein „grüner“ Finanz- oder Wirtschaftsexperte experte? Wie sieht so jemand aus?

    Google beantwortet die Frage „Finanzexperte grün“ mit dem Namen „Gerhard Schick“. Kennt jemand einen „Gerhard Schick“?

  24. #30 Cendrillon (09. Mai 2011 09:50)

    Höchstens noch Oswald Metzger, aber der ist nun zur CDU konvertiert! 🙂

  25. Wenn jeder bei PI das Wort „Nimby“ in seinem Alltag benutzt, könnten man Grünen und co fertig machen.

    Wort Nimby in einem Satzt benutzen. Der Gesprächspartner fragt dann was ein Nimby ist. Erklärung: Ein Nimby ist schlimmer als ein Nazi, er/sie ist jemand, der anderen Einschränkungen, Verbote und andere schlechte Sachen aufzwingt, aber selber nicht davon betroffen sein will. Wenn man sich dagegen wehrt, wird man mundtot gemacht.

    Das genug oft wiederholen, könnte Wunder schaffen.

  26. @ Ilcho Tolot
    senil werden und das mit einem Planhirn 🙂 ?

    aber ansonsten. Es ist zum verrückt werden was in Deutschland so abgeht und der Artikel trifft es das punktgenau.

  27. Natürlich hat es vor 150 Jahren NIMBYs gegeben die gegen die Eisenbahn waren und z.B. ihr Land nicht verkaufen wollten. Dann kam die Armee, hat den Bauern vom Land gejagt und trotzdem Gleise gebaut. Eine finanzielle Entschädigung für sein Land bekam er natürlich. Aber bzgl. Genehmigungsverfahren wurden mit den NIMBYs nicht lange gefackelt.

  28. Weiß nicht jemand ein schönes deutsches Akronym?
    Nimby ist sicher griffig, aber der Umweg übers Englische erschwert den Umgang doch ein wenig.

    Vor Jahren gab`s mal den Ohnemichel, das war eine bundesweite Kampagne, die dem heutigen „Schau-nicht-weg“ entsprach.

    Jeder hat sofort kapiert, wer und was gemeint war.

  29. @34

    Tja, ohne Eisenbahn hätte Preußen den Krieg 1870 gegen Frankreich nicht gewonnen und mit dem Aufstieg zum Industriestaat wärs auch nichts geworden.

    Andererseits möchte ich nicht in der Einflugschneise eines Flughafens leben (dafür verweigere ich auch konsequent das Fliegen) und jeder, der ab und zu im Wald spazierengeht, spürt erst, daß wir draußen ständig von Lärm und Geräusch umgeben sind, wie eine Dauerglocke.

    Man lese mal wieder ein Gedicht vom Freiherrn von Eichendorff.

    Aber im Prinzip ist natürlich klar, was hier gemeint ist. Mußte gestern wieder an unsere MultiKultiPäpste denken; bin in unserer Kleinstadt mit meinem elfjährigen Sohn am hellen Nachmittag zum Teich gegangen, wo er sein ferngesteuertes Boot fahren lassen wollte.
    Ein paar Meter weiter lümmelten sich halbwüchsige Jungrapper mit Ölaugen, aus dem Handy quoll Gangsterrap, das „Ich fick Dich“ und „Ich fick Deine Mutter“ kam alle gefühlten fünf Sekunden vor. Eigentlich wollte ich mich dort niederlassen, aber als die meinen Jüngsten sahen, kamen sie alle an, kaum hatte er sein Boot ausgepackt, hatte es einer in der Hand, der andere die Fernbedienung.
    Ich habe laut ein paar Worte gesagt, scheuer Blick „ist das Dein Vater“ und sie hielten sich halbwegs zurück.
    Ohne mich wäre er sicher ohne das Boot heimgekommen.
    Zumindest würde ich den GrünLinksNimbieKindern viele Begegnungen solcher und ähnlicher Art empfehlen…

  30. Die Grünen bestehen aus zwei großen Gruppen. Die einen sind dafür dass sie dagegen sind und die anderen dagegen dass sie dafür sind. Und sie haben es bisher noch nicht geschafft eine einheitliche Linie zu fahren. Aber sie arbeiten dran.

  31. > Andererseits möchte ich nicht in der Einflugschneise eines Flughafens leben

    Genau da stehen aber die Häuser, die von den Grünen gerne besetzt werden oder zumindest vor ca. 30 Jahren wurden …

  32. > Ministerpräsident_In Kretschmann aus Beben-Württemberg hat die Sache wie ein Nimby elegant gelöst:

    Ich glaube eher, dass es anders ausläuft. Nils Schmidt ist Politiker der Profi Liga und Kretschmann jemand, der an alles gedacht hat nur nicht daran, dass er gewinnt. Er und seine Partei haben für sowas kein Konzept gehabt weil sie es selbst nicht glaubten.

    Also wird unter der Fahne der Grünen ganz einfach SPD-Politik gemacht. Und wenn irgendwo ein Pulverfass explodiert, dann wird es Kretschmann sein, der auf dem Schleudersitz platz genommen hat. …

  33. Danke dem Eurabier, für diesen sehr gelungenen Artikel! 🙂

    Der linksgrüne MdB Hans-Christian Ströbele fährt die letzten 100 m zum Reichstag immer mit dem Fahrrad, die ersten 10.000 m lag das Fahrrad in seinem komfortablen Van.

    Danke für diese Info! Man dachte sich ja schon so etwas.

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