Durch lange finstere Jahre wurden die Arbeitssklaven der Opelwerke vom Inbegriff US-kapitalistischer Ausbeutung geknechtet, der amerikanischen Firma General Motors. Doch jetzt durchdringt Morgenrot die Finsterniss des Darbens, die Klassenkämpfe der unterdrückten Massen und ihrer Gewerkschaftsführer obsiegen. Die Volksbefreiungskräfte der sozialistischen Volksrepublik China sollen die Opelwerke übernehmen und die Schaffenden der Faust und der Stirn ins helle Licht des Kommunismus führen.

Das Interesse der Chinesen beruht vermutlich darauf, dass die hässlichsten Autos der Welt am Besten zum sonstigen sozialistischen Warensortiment passen. Die früher so demonstrationsfreudige Belegschaft schweigt, ebenso wie Management und Betriebsräte, die nach der Übernahme zunächst auf unbegrenzte Zeit in ein Fortbildungslager im neuen Mutterland des Betriebes eingeladen werden. Die WELT berichtet:

Es gab keine wütenden Attacken auf das Management des Mutterkonzerns General Motors (GM), keine verzweifelten Hilferufe auf der Betriebsversammlung in Rüsselsheim, die am Freitag stattfand – einen Tag, nachdem bekannt geworden war, dass die Amerikaner ihr Europageschäft möglicherweise abstoßen wollen. Die Opel-Mitarbeiter sind einfach abgebrüht nach allem, was sie mit GM in den vergangenen Jahren erlebt haben. Auch dass Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke die Verkaufsgerüchte nicht aus der Welt schaffen konnte, nahmen sie eher stoisch zur Kenntnis. „Er hätte einfach sagen müssen, dass Opel nicht verkauft wird“, sagte ein Rüsselsheimer Arbeitnehmer-Vertrauensmann, und das klang sehr unaufgeregt.

Das Problem ist, dass Stracke das, was er „Gerüchte und Spekulationen“ nennt, nicht aus der Welt schaffen kann. Denn es stimmt tatsächlich: General Motors prüft den Verkauf von Opel und Vauxhall. Anlass ist offenbar ein Vorstoß des chinesischen Autobauers BAIC. Der Staatskonzern Beijing Automotive Group habe ernsthaft seine Fühler Richtung Detroit ausgestreckt mit dem Ziel, Opel zu übernehmen, heißt es in Unternehmenskreisen. Bislang hatten die Pekinger mit ihren Plänen keine Chance, doch die Unzufriedenheit der GM-Spitze mit der Sanierung von Opel ist inzwischen so groß, dass zumindest ein Teil des Managements in Detroit die Reißleine ziehen will. (…)

Angeleitet von der Staatsführung in Peking versuchen die chinesischen Automobilhersteller seit Jahren, Zugriff auf die Technologie eines größeren Herstellers aus dem Westen oder Japans zu bekommen. Die Chinesen haben eingesehen, dass sie zu lange brauchen, um aus eigener Kraft eine international schlagkräftige Autoindustrie aufzubauen. Vor rund einem Jahr kaufte der chinesische BAIC-Konkurrent Geely die schwedische Traditionsmarke Volvo von Ford.

Und die GM-Spitze scheint das Europa-Geschäft inzwischen in ganz neuem Licht zu sehen. Mehrfach bereits äußerte sich Konzernchef Dan Akerson in diesem Jahr mit wachsender Ungeduld über die Sanierung von Opel. Nach der überwundenen Krise und der Insolvenz des Mutterhauses hatte sich in Detroit noch jene Gruppe durchsetzen können, die am Konzept vom globalen Player mit weltweiten Fabriken festhalten will. „Doch dafür gab es im Verwaltungsrat immer nur eine knappe Mehrheit – und damit auch für Opel“, sagt ein Insider. Nun aber werde jene Gruppe stärker, die darauf dringt, das Europageschäft loszuwerden. Die Verluste mit dem Verkauf Opels wären zu verkraften, behaupten die „Falken“. Man würde damit Mitarbeiter verlieren, die ohnehin nicht gut auf den Mutterkonzern zu sprechen seien, und Fabriken, die mit Ausnahme von Rüsselsheim nicht auf dem neuesten Stand seien. Das Entwicklungszentrum in Rüsselheim, was selbst Opel-Kritiker bei GM als „Juwel“ bezeichnen, gehöre ohnehin dem Mutterkonzern und müsse nicht automatisch ganz verkauft werden.

Der Markt Europa würde mit dem Verlust von Opel und Vauxhall für GM allerdings ohne Frage einbrechen. „Aber was ist schon Europa? Aus Sicht von US-Managern sind der Heimatmarkt und die Boommärkte in Asien entscheidend“, sagt ein ehemaliger GM-Manager. „Europa verspricht kein großes Wachstum und genießt daher keine Priorität. So denken einige im GM-Verwaltungsrat.“

Zwei ganz entscheidende Haken hätte ein Verkauf Opels an BAIC allerdings. Da wäre das Ringen, wie viel Zugriff ein Käufer auf das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim und die Patente bekommt. Darum war schon 2009 heftig gestritten worden. Ohne diese beiden Pfunde, die den eigentlichen Wert Opels darstellen, ist die GM-Tochter wenig wert. Zum anderen werden sich selbst die „Falken“ gut überlegen, ob sie mit Opel ausgerechnet einen chinesischen Hersteller massiv stärken wollen. Denn China ist für GM längst der wichtigste Markt.


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

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53 KOMMENTARE

  1. Weil Kapital und Intelligenz aus Deutschland fliehen werden (ich las, dass ein Großteil der Studenten nach dem Studium im Ausland LEBEN möchte) und der deutsche Staat die Schleusen auf Ausflutung seines Volksvermögens und Einflutung von „Fachkräften“ gestellt hat, bleibt es natürlich nicht aus, dass sich hier die zum politischen Konzept passenden Investoren versammeln werden: Chinesen und Saudis.
    Der Hammer an der ganzen Sache ist nur, dass das alles unter einer CDU-CSU-FDP-Regierung eingenordet wurde. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Vorgänge ab 2013 unter Rot-Grün noch beschleunigen werden.
    PI sollte bitte mal etwas zum Thema „Islamic Banking“ bringen. Nach allem, was ich dazu gelesen habe, geht um dabei um schleichende Enteignung durch „stille Teilhaber“.

  2. Die Geschäftspolitik von GM in Bezug auf Opel mutet in der Tat chaotisch an: Es gab doch vor zwei Jahren ein Modell, Opel an ein Konsortium aus Investoren, Belegschaft und Händlern zu verkaufen. Dies wurde damals vom GM-Mangement vereitelt.

    Aber wahrscheinlich ist es so, dass ob und an wen Opel verkauft wird, das Unternehmen für den Weltmarkt neben den anderen Global Players wegen zu geringer Größe nicht lebensfähig ist.

  3. Tja, ich glaube ein echtes Problem ist auch dass man im Ausland aus Deutschland nicht mehr schlau wird. Gestern bei unserem Projektmeeting wurde sich sehr ausgiebig ueber Deutschlands Atomausstieg lustig gemacht. Das ist im Prinzip eine freiwillige De-Industrialisierung. Die Amis wenden sich einer anderen Region in der Welt zu: Asien.

  4. Also ehrlich, Sozialismus und Kommunismus gibts in China nur noch in Pressemitteilungen und Reden. Deren Wirtschaftspolitik ist 100% kapitalistisch.

  5. Über japanische und später koreanische Produkte
    wurde einige Jahre ohne Ende gelästert.

    Und plötzlich waren/sind sie der große, bedrohliche Konkurrent für die „Deutschland AG“.

    Mal sehen, wie lange es bei China dauert.

    Und dann aber….

  6. @ #3 Scheibe

    Tja, ich glaube ein echtes Problem ist auch dass man im Ausland aus Deutschland nicht mehr schlau wird. Gestern bei unserem Projektmeeting wurde sich sehr ausgiebig ueber Deutschlands Atomausstieg lustig gemacht.

    Dazu passt perfekt, was ich grade im Zorn als OT schreiben wollte: Unsere Medienverantwortlichen kann ich nur noch als Ar… bezeichnen – die ntv-Nachrichten berichten über den Gedenktag drei Monate nach Erdbeben und Tsunami in Japan, bei denen inzwischen 23.000 Tote gezählt wurden:

    Mit Anti-Atomdemonstrationen gedachten Tausende Menschen in Japan des Erdbebens vor drei Monaten.‚ Ich wundere mich immer, dass die Japaner die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland noch aufrechterhalten.

  7. Das Interesse der Chinesen beruht vermutlich darauf, dass die hässlichsten Autos der Welt am Besten zum sonstigen sozialistischen Warensortiment passen.
    ———————————————-
    Mein Gott, welche Flachpfeife schreibt denn so einen erbärmlichen Oberkäse?

    1. Wenn Opel die häßlichsten (wird übrigens mit SZ geschrieben!) Autos der Welt baut, stellt sich die Frage, welche Designqualität dann z.B. VW oder Ford verkörpern?!

    2. Was das „sozialistische Warensortiment“ anbelangt, kann ich nur dringend empfehlen, einmal nach China zu fahren, sich dort in Shanghai, Peking, Canton, Shenzhen oder Guiling umzuschauen, da wird der auf China hasserfüllte Schreiberling aber vom Glauben abfallen!

    In diesem Fall gilt „kategorisch“: Wer keine Ahnung hat, sollte besser für eine Weile die Fresse halten!!!

  8. Der Verfasser dieses „Quotenqueen“-Artikels mag beide nicht – Opel und China. Das ist nach der Lektüre klar geworden.

    Der Opel sei „das häßlichste Auto der Welt“ und in China seien die „Volksbefreiungskräfte“ am Werk. Beides Stimmungs-und Angstmache. Ich lehne das ab.

    Ach ja, soviel Zeit muß sein. Grüße in ein Land, das nach dem Willen des Konfuzius unter einer tatkräftigen Pekinger Führung unbeirrt einer großartigen Zukunft entgegenwächst.

    Im Fernen Osten geht tatsächlich eine Sonne auf…

    http://tinyurl.com/ccl3nw

  9. Als überzeugter Opelfahrer – ich habe fast nur positive Erfahrungen mit diesen Autos – regt mich das Verhalten GMs auf. Verkaufen wollen sie nicht, wegen der Patente und des Know-Hows, behalten wollen sie nicht, wegen der roten Zahlen, zu denen sie mit solchen Verunsicherungsaktionen schon mehrfach deutlich beigetragen haben. Durch die laufenden Verkaufsspekulationen bringt man erneut Unruhe und Unsicherheit in die Belegschaft und vor allem in den Kundenkreis. Die potentiellen Käufer werden wohl in der nächsten Zeit weniger Opel-Fahrzeuge kaufen, weil sie, genau wie im vorletzten Jahr, nicht wissen wie es mit der Firma weiter geht. Warum hat GM nicht damals an Magna verkauft? Ich denke, die wissen ganz genau, was Opel wert ist. Wenn man der deutschen Tochter nicht immer durch Verunsicherung das Wasser abgraben würde, stünde die besser da.
    Nun wollen die Herren und Damen bei GM wohl am liebsten die Patente übernehmen und die durch Gerüchte weiter geschwächte Restmasse nach China verscherbeln. Wenn die Chinesen das nicht mit sich machen lassen, erwerben sie neben Volvo den nächsten großen Standfuß in Europa. Ich würde es ihnen inzwischen wünschen.
    Die Chinesen haben es vielleicht sogar drauf, die Opelianer mal nach deren Visionen arbeiten zu lassen. Dann schreiben die innerhalb von drei – vier Jahren schwarze Zahlen.

  10. Opel war immer relativ günstig, nicht schön.
    „Jeder Popel fährt einen Opel“
    Technisch okay, ein guter Deal.
    Was die Chinesen vorhaben, kann ja nicht so schwer zu begreiffen sein.
    Das Know How absaugen und dann in China günstig herstellen.
    Vom Herstellungsprozess ist man in Europa nahezu perfekt-wer mal Werke angeschaut hat, weis das.
    Weiter Investitionen in Automatisierung bringen keine wirtschaftlich begründbaren Effekt.
    Der einzige Freiheitsgrad sind Personalkosten, und der ist in China umsetzbar.

  11. Nachdem, der Wuestengott zunehmend das Leben in Europa bestimmt und das Denkvermoegen austrocknet, waere der chinesische Einmarsch das geringere Uebel. Lieber mit Staebchen essen, als mit dem Arsch-hoch zu beten. Die fern-oestliche Technologie hat Europa schon lange eingeholt, wenn nicht sogar ueberholt, das gilt auch fuer den Lebensstandard. Was kommt heute nicht aus China? Mit der gruenen Politik, dafuer-zu-sein, dagegen-zu-sein, entwickelt sich in D nichts mehr.

  12. China ist der größte Gläubiger der USA.Warum sollen sie nicht Opel übernehmen,es ist ohnehin der Absatzmarkt der Zukunft.Man sollte sich das Vertragsangebot anschauen und dann eine Entscheidung treffen.Es ist allemal besser als zu warten,bis unfähige Manager von GM Opel in die Insolvenz führen.Haben wir wirklich geglaubt das der straffen Führung in China,der wirtschaftliche Erfolg versagt bleibt.Ich habe mich bisher immer gewundert warum die Chinesen lachen ,wenn sie westliche Länder besuchen.Man hat ihnen bestimmt gerade von der gut funktionierenden Demokratie in der EUdSSR berichtet.

  13. am Rande: erfreulicher Zwischenstand der Kopftuchumfrage in der Recklinghäuser Zeitung, die immer noch aktuell ist:

    Aktuelle UmfrageSollen Kopftücher aus Schulen und Kindergärten verbannt werden?
    Die WIR fordert ein Kopftuchverbot in Recklinghäuser Schulen und Kindertageseinrichtungen. Was halten Sie von dem Vorschlag?

    Gesamt 1894 Stimmen

    86,85% | Das ist das richtige Signal an die Muslime und unterstützt die Integration.

    12,67% | In Deutschland gilt Religionsfreiheit. Niemand kann deshalb das Tragen des Kopftuches verbieten.

    0,48% | Mir ist das egal.

  14. Gebt mal in Google den Suchbegriff “ wie viele gurken wurden in den letzten Tagen vernichtet “
    ein… und achtet dann auf den Korrekturvorschlag 🙂

  15. #14 Aussteiger (11. Jun 2011 17:34)

    CHINESEN können uns nur BEREICHERN, in jeder Beziehung, die anderen aus dem Vorderen Orient ziehen uns nur ab, saugen uns aus, wie die Maden im Speck – und bespucken uns noch dazu!

    China ist de facto ein Kontinent mit 1.300 Millionen Einwohnern (wir liegen so ca. bei 82 Mio.). Da ist ein Riesenmarkt vorhanden, und die Chinesen mögen uns, unsere Geradlienigkeit, unsere Sorgfalt und Akribie, unsere Zuverlässigkeit, unsere Akkuratesse und Detailverliebtheit, …. eben alles, was für eine industrielle Entwicklung erforderlich ist.

    Sicher bekommen sie Falten im Gesicht, wenn sie hören, dass wir von jetzt auf nun unsere AKWs abschalten wollen, nur weil die Japaner von einer Katastrophe erwischt wurden, die uns nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit erst im überüberübernächsten Leben erwischen wird – eher aber auch dann nicht!

    Aber: Die Chinesen sind uns in vielen Bereichen wesensverwandt und schätzen uns sehr.Ich sage das nicht, weil mich meine chinesische Frau so sehr mag, – aber diese AFFINITÄT und der GIGANTISCHE MARKT in China könnte uns alle noch über 300 Jahre gegenseitig bereichern, wenn wir die Chancen dort erkennen .. und wahrnehmen.

    So oft ich in China war, habe ich dort nicht einen Sozialisten oder Kommunisten angetroffen – Chinesen sind im Grunde ihres Herzens durch und durch kapitalistisch eingestellt!

  16. #11 unverified

    The rise of Asia?
    Haben wir schon gehabt. Ich möchte nicht, dass wieder ein autoritärer Staat mit seiner Weltmachtpolitik uns aslle beglückt und da sehe ich deutliche Paralellen. Banzai

  17. Finserniss mit zwei „S“?!?

    Leute, man findet hier echt dauernd irgendwelche Rechtschreibfehler in den Artikeln, die echt vermeidbar sind – das gilt auch für Gastbeiträge. Kann man da nicht etwas mehr Sorgfalt walten lassen? Das tut ja schon weh tuhen …

  18. # 21 Flammpanzer

    Der Gedanke zaehlt, nicht die Rechtschreibung!
    Es schleichen sich schon mal Fehler ein, wenn man, wie ich ueber dreissig Jahre kaum noch Deutsch spricht oder schreibt. Sollte ich dann lieber in Englisch schreiben?

  19. Das Problem bei GM ist halt, daß dort Betriebswirte und nicht Ingenieure das Sagen haben. Und GM bekommt jede Marke kaputt, ob das jetzt Saab ist oder Chevrolet als Kleinwagenverkäufer. Da ist Ford sicherlich besser organisiert…

    Ansonsten fällt mir schon auf, daß auch in meiner Branche insbesondere die US-Firmen ziemliche Preisdrücker sind, da arbeite ich viel lieber direkt mit deutschen Unternehmen zusammen.

  20. #20 unverified__5m69km02
    #22 Aussteiger

    Danke für eure Zustimmung – auch das tut richtig GUT 🙂

    Wenn ich heute jung und strebsam wäre (so wie damals), würde ich Chinesisch lernen (ist sooo schwer, schon alleine wegen der komplizierten Schriftzeichen) – aber auf gar keinen Fall Türkisch oder Arabisch, die Loser-Sprachen!

  21. #24 Antonius (11. Jun 2011 18:42)

    #20 unverified__5m69km02
    #22 Aussteiger

    Danke für eure Zustimmung – auch das tut richtig GUT 🙂

    Wenn ich heute jung und strebsam wäre (so wie damals), würde ich Chinesisch lernen (ist sooo schwer, schon alleine wegen der komplizierten Schriftzeichen) – aber auf gar keinen Fall Türkisch oder Arabisch, die Loser-Sprachen!
    ##############################################

    Es gibt keine „Loser-Sprachen…Kannst zum Beispiel einen Türken dann auch verstehen wenn er dich beleidigst und ihm in seine Sprache das gleiche tust…am Ende kannst du immerhin verneinen vor dem Richter 😀

  22. #23: Es geht mir nicht darum, hier die Sache oder gar die Person dahinter zu diskreditieren oder runterzuputzen. Und ja, es gibt schlimmeres als falsche RS und niemand ist zudem perfekt.

    Ich meine aber auch, dass die Außenwirkung im Sinne von Seriösität und Professionalität von PI noch verbessert werden könnte, wenn man eben solche Fehler gleich in den einleitenden Zeilen der Artikel vermeidet. Es ist doch sicher machbar, dass jemand aus der Stammredaktion da mal kritisch rüber schaut. Stell dir mal vor, wie ein vor Fehlern strotzender Text (ich übertreibe jetzt mal bewusst) auf Besucher wirkt, die hier das erste Mal vorbei kommen.

    Darum geht es mir.

  23. China will bei Opel einsteigen?

    Das wundert mich, denn es gibt doch das alte chinesische Sprichwort: „Kauf dir bloß keinen Opel, denn damit hast du nur Ärger.“ (Cha-Otse 30 v.Chr.)

  24. Parke nie neben einem Opel, der Rost könnte rüberspringen.

    Ich darf einen solchen Scherz machen, bin selber Opelfahrerin. Sogar mein muslimischer Nachbar fährt einen Opel. So funktioniert Integration 🙂

  25. Ich sehe kein Problem mit dem Verkauf von Opel an China. Wieso auch? China wird in den nächsten Jahren von Export auf Import setzen, die brauchen Technologie; geben wir sie denen. Deutschland will sowieso (aus der Zivilisation() aussteigen. Das wär‘ die Gelegenheit. Auch ist richtig, dass China ein weit wichtigerer Markt werden wird; dort warten 1.6 Milliarden Menschen mit (künftig) mehr Kaufkraft. Europa will eh‘ Fahrrad fahren. ABB (als Beispiel) will sogar F+E ganz nach ShangHai verlegen (2012/2013).

    Ich sagte schon mal: Irgendwann wird Porsche auch noch chinesisch.

  26. #19

    Das Leben ist kein Wunschkonzert.Wir sollten froh sein das es noch Gebiete gibt,wo nicht Mord und Totschlag an der Tagesordnung sind.

  27. #25 Schakal71 (11. Jun 2011 18:50)

    Gegen die Chinesen von heute habe ich eigentlich keine Bedenken.

    Aber ganz sicher bin ich mir dennoch nicht.
    ——————————————-
    Und mit den Chinesen, die bereits hier sind, die uns unauffällig und ohne Forderungen zeigen, wie Integration funktioniert -ohne uns etwas zu kosten, weil sie Steuern zahlen-, haben sie wohl auch mehr Probleme, als mit der rechtgläubigen Fraktion, die sich hier anmaßend mit ihren Kopftuchmädchen einschleichen, und nie einen Beitrag für die Allgemeinheit leistet?

    Schon Ihr dämlicher Anspruch kann nicht in Ordnung gehen: Es gibt keine Sicherheit!

  28. Oh, hat sich es in der Welt rumgesprochen, dass Deutschland aussteigt?

    Opel geht nach China, wo deutsche Kernkrafttechnologie schon ist, der Rest folgt.

    Der letzte stellt dann die Windmühlen ab.

  29. Ja Rucki, hat es sich…
    Mittlerweile sind die Kommentare ziemlich unverbluemt. Das ist nicht gut, aber Ausdruck der Situation.
    Deutschlands Wirtschaft geht es zur Zeit gut weil sie vom Prestige vergangener Zeiten lebt und miese Loehne zahlt. Das geht nicht ewig gut…

  30. #34 Rucki

    Der letzte stellt dann die Windmühlen ab.

    Na dann muss wenigstens niemand mehr das Licht ausmachen.

  31. Wen interessiert das? Eine Firma, die sehr bekannt ist. Die Politik soll sich auch raushalten. Wen interessiert es, wenn ein Mittelständler insolvent wird? Ist Opel da was anderes? Es entscheidet der Markt und die Verantwortlichen, falls es die noch gibt, sollten sich dafür schämen, welchen Schrott sie in den letzten 25 Jahren gebaut haben und wenn Opel als Synonym für deutsche Ingenieurskunst stehen soll, dann gute Nacht. Mit so einer Gurke würde ich nicht einmal nachts mit Plastiktüte über dem Kopf um den Kirchturm fahren. Dennoch, die „kleinen“ Arbeiter und Angestellten tun mir leid und das meine ich ehrlich. So einen Drecksarbeitgeber wie GM braucht echt niemand, Opel gemelkt ohne Ende und dann… sind sie über.

  32. #11 unverified__5m69km02

    Sehr einseitig gesehen. Der Wohlstand in China ist auf Raub gebaut, wie überall. Das einzige was mir zu Konfuzius ein fällt ist:
    „Hast Du kalte Füße das ganze Jahr, dann strick Dir Socken aus Muschihaar.“

    Was War mit Mao? Wer redet noch von Völkermord? Nur wir Deutschen haben eine Kollektivschuld, oder man versucht sie uns einzureden. Man schaut nach oben, weil auch die deutsche Industrie daran verdient. Die Investitionen im Konfuziusland werden in Deutschland Dank Schröder abgeschrieben. Kostet also unser Geld! Aber die chinesische Blase platzt, genau wie alle übehitzten Volkiswirtschaften.
    China hat den Drachen als Wappentier, genau so wird es sein. Indien hat einen Elefanten, wird so sein, langsam aber kraftvoll. Wobei sich der gerade beschriebene Wirtschaftskreislauf auch dort sich abspielen wird. Der Unterschied ist die Zeitschiene.

  33. „Das Interesse der Chinesen beruht vermutlich darauf, dass die hässlichsten Autos der Welt am Besten zum sonstigen sozialistischen Warensortiment passen.“

    Das sonstige „sozialistische Warensortiment“ besteht aus modernster Hochtechnologie.
    Die Chinesen werden sicher auch unsere technologischen Highlights aus dem Bereich der Kernenergie gerne kaufen.
    sowas wei Magnetschwebebahnen sind bei denen keine objekte endloser Versichsstadien. Bei denen fährt sowas schon längt.
    Nur dass das „sozialistische Warensortiment“ gegenüber unseren Produkten natürlich schon längst verbessert wurde.
    Würde ich eine magnetschwebebahn haben wollen, würde ich die aus China importieren …

    Soviel zum „sozialistischen Warensortiment“.

  34. #41 irrisor (11. Jun 2011 21:52)

    „Sehr einseitig gesehen. Der Wohlstand in China ist auf Raub gebaut, wie überall.“

    Elend ist Blödheit gebaut – wie überall.
    Als sei Wohlstand per se Zeichen von Amoralität.
    Zuviel Bibel gelesen?

  35. 4 Henry the 9th (11. Jun 2011 17:06)
    Also ehrlich, Sozialismus und Kommunismus gibts in China nur noch in Pressemitteilungen und Reden. Deren Wirtschaftspolitik ist 100% kapitalistisch.“

    Sehr richtig und diese Bemerkung:

    „Das Interesse der Chinesen beruht vermutlich darauf, dass die hässlichsten Autos der Welt am Besten zum sonstigen sozialistischen Warensortiment passen“

    ist falsch, unterirdisch und zeigt, dass der Autor um zig Jahre hinter den Realitäten in China hinterherhinkt.

    Da fehlt nur noch der Hinweis, die klauen unser Wissen und machen dann die Bude dicht.

    Das Wissen ist längst in China und in 10 – 20 Jahren sind wir nur noch als Absatzmarkt interessant.

    Nur, womit wollen wir die chinesischen Waren bezahlen?

  36. Ob Opel nun wirklich die hässlichsten Autos der Welt baut, ist vielleicht die subjektive Empfindung des Autors, aber GM verkauft eine Menge dieser Autos auf der ganzen Welt, oft unter anderen GM Markennamen, Design und Technik stammen aber von Opel.

    Sicher kann man China politisch kritisch sehen, aber Tatsache ist, daß General Motors in China in der Summe mittlerweile mehr Autos im Jahr verkauft als in den USA und dort massiv investiert. Nicht nur GM, sondern jeder andere Weltkonzerne, egal, ob europäisch oder amerikanisch. So ist z.B. der US Supermarktgigant Wal Mart der größte Einzelkunde chinesischer Produktionsbetriebe. Ihre Märkte in den USA sind vollgestopft mit Waren aus China.
    Der chinesische Kommunismus ist nur noch ein pro forma Kommunismus, der in keinster Weise vergleichbar ist mit den kommunistischen und sozialistischen Experimenten, die Europa im letzten Jahrhundert heimgesucht haben. Gerade das macht China vielleicht so gefährlich, das Land und sein staatlich gelenkter, aber mit sehr viel westlichem Kapital finanzierter Aufstieg zur Weltwirtschaftsmacht ist unbedingt ernstzunehmen. Die Chinesen mögen die Demokratie scheuen, aber im Gegensatz zu z.b. Deutschland scheuen sie nicht der Fortschritt. China ist kein “ Dagegen „- Land mit Bürgerinitiativen rüstiger Retner, die ihren Lebenszweck darin sehen ,neue Bahnhöfe zu verhindern oder gegen günstige Energie zu demonstrieren.
    China ist auch keine Geisel der Politischen Korrektheit und betreibt auch keinen gegen sich selbst gerichteten Kulturrelativismus.
    Alles in allem hat China wohl eine große Zukunft, auch wenn der Aufstieg nicht linear verlaufen, sondern von Krisen unterbrochen sein wird. Wann die USA ihre selbstverschuldete Krise überwinden, ist im Moment noch nicht abzusehen, immerhin besteht im Gegensatz zu Europa noch Hoffnung, daß das in den nächsten Jahren geschehen könnte. In der Zwischenzeit kann man froh sein, daß es die Chinesen gibt, den ohne ihre Wirtschaft wäre es um die Weltwirtschaft und auch um die deutsche Wirtschaft schlecht bestellt.
    Wenn die Chinesen Opel haben wollen und GM Opel verkauft, soll mir das recht sein. Um Patente, die nach China gehen muss man sich keine Sorgen machen. Ist alles schon passiert, als Ford seine ehemalige Tochter Volvo an die Chinesen verkauft hat und wird keinen Dammbruch auslösen.

  37. „15 Aussteiger (11. Jun 2011 17:34)

    100 Zustimmung!

    #22 Flammpanzer (11. Jun 2011 18:15)

    „Finserniss mit zwei “S”?!?

    Leute, man findet hier echt dauernd irgendwelche Rechtschreibfehler in den Artikeln, die echt vermeidbar sind – das gilt auch für Gastbeiträge. Kann man da nicht etwas mehr Sorgfalt walten lassen? Das tut ja schon weh tuhen …“

    Finsserniss? Machen Sie es doch erst mal besser, Herr Oberlehrer. Copy and paste, konnte ja selbst Herr Guttenberg.

    Zu den Chinesen, ich mag sie sehr.

    Aber, ausser Essen, habe ich mit chinesischen Produkten die Erfahrung gemacht, das sie aussehen wie Produkte, aber keine sind.

    Zumindest fehlen ihnen die sonst „produktypischen“ Eigenschaften.

    Ob das nun „Montiereisen“ sind, die ich mit bloßen Händen verbiegen kann oder I phone Kopien, mit 0,1 MP Kameras…….

    Honi soit qui mal y pense

  38. Wer Opel Fahrzeuge als die häßlichsten Autos der Welt bezeichnet, der kann keine Ahnung von Autos haben.
    Daher lese ich diesen Artikel überhaupt nicht weiter!

  39. Tststs…lobt mal die Chinesen nicht so über den Klee. 😉

    Es sind mehrheitlich freundliche, fleissige, respektvolle und angenehme Menschen, das stimmt.

    Aber auch knallharte Geschäftsleute, wenns ums Geld geht, da kennen sie keine Freunde mehr ;-).

    Das wird dann darauf hinauslaufen, dass China das „Gewusst-Wie“ und technische Innovatioen abgreift aber dann die Produktion in China vornehmen lässt, weils dort erstens billiger ist und weil zweitens der Hauptabsatzmarkt ebenfalls China und das übrige Asien sein wird.
    Wär ja blöd, die Opels hier teuer zusammenschrauben zu lassen und sie dann teuer nach China verschiffen zu lassen, um sie dort zu verkaufen, wenn man auch gleich in China selbst produzieren kann.
    Dass dazu wahrscheinlich sogar ein Grossteil der Produktionsstrassen in Deutschland abgeschraubt und nach China verschifft werden, liegt nahe.
    Dass hier in Deutschland Arbeitsplätze verloren gehen, liegt ebenso nahe.
    Um die Opel-Patente braucht man sich auch keine Sorgen machen, die sind so und so weg, entweder bleiben sie bei GM oder China lagert sie aus.
    Dass sich die Chinesen nicht um irgendwelche Patentrechte oder Musterschutz kümmern, ist auch hinlänglich bekannt.

    Ich kenne zum Beispiel jemanden, der vor Jahren von seiner Firma nach China geschickt wurde, um den Chinesen zu zeigen, wie man Transrapids zusammenschrauben muss, damit sie funktionieren.
    Und in der Halle nebenan bauten die Chinesen „illegal“ aber ganz ungeniert bereits ihre eigenen, kopierten Transrapids selbst.
    😆

    Die Chinesen sind nicht so blöd wie wir, denen sind Arbeitsplätze in China wichtiger als im Ausland.

    Mal wieder gearscht, Deutschland.
    Erst gibts Steuererleichterungen für GM, dann verscherbeln sies trotzdem.
    Geld weg, Firma weg, Arbeitsplätze weg.

    Danke schön, du blauäugige Regierung, Morgenthau selig freut sich posthum über unsere eigene Naivität.

  40. Ein Kommentar zum „sozialistischen Warensortiment“:

    China baut ein Hochgeschwindigkeitszug von Peking nach Shanghai; und das wird keine 3 Jahre dauern – von der Planung bis zum Bau, Fertigstellung

    Deutschland (Siemens) stieg bekanntlich aus der Technologie aus.

    Deutschland baut lieber Froschtunnels, bildet Imame aus und fördert Moscheebau-Technologie.

    Und nochmals: Wo ist das Problem wenn Opel verkauft wird? Wo, bitte?

    PS.: Der Artikel strotzt vor Ueberheblichkeit; bezüglich OPEL und China. China ist eine so alte Kultur, die werden auch den Kommunismus wegstecken – und Opel baut halt gute Autos.

    Ob GM ein „Drecksarbeitgeber“ (wie er in einem anderen Kommentar gennant wird) ist, bleibt dahingestellt. Eines ist sicher: Die Amis haben den Deutschen mehr als einmal den Arsch gerettet. Und nun gehört der denen. That’s bloody life, you morons!

  41. #48 nicht die mama

    Du, wenn dein Land am Abgrund stünde, es dir am Nötigsten fehlte, dann würdest auch du alles schamlos kopieren.

    Vergiss nicht: China ist trotz allen Anstrengungen ein Entwicklungsland, was die Städte repräsentieren gilt NICHT für das ganze Land. Die absolut grosse Mehrheit lebt nach wie vor in Armut und Unterentwicklung.

    Ein Blick ausserhalb der Städte wäre schon nötig um das beurteilen zu können.

    Aber; es ist ein Gebot der Mitmenschlichkeit unseren Fortschritt zu teilen und den anderen Menschen am Wohlstand teilhaben zu lassen (nicht von unserem Wohlstand geben, aber unsere Technologie teilen!). Dann müssten sie auch nicht kopieren – und – wer in der Situation ist würde das wahrscheinlich auch tun.

    Aber nein, wir schlagen uns lieber mit Zwangsheirat, Beschneidung und Islam herum….bringt ja scheinbar mehr….

    Zu den Moslems: Wären wir nicht militärisch in deren Ländern „engagiert“; sprich führten nicht Kriege gegen sie sondern trieben mehr Handel, dann ginge es auch besser. Blauäugig meint ihr? Mitnichten.

  42. Einer der bloedesten Artikel auf PI den ich je vernommen habe.

    Die US-Autoschmiede GM ist seit Jahrzehnten unfaehig Qualitaet zu befoerdern, Nicht-US-Designs zu akzeptieren und, schlicht, moderne Fahrzeuge f. Europa und den Weltmarkt zu bauen. Darunter leidet OPEL und dessen engagierte Belegschaft seit vielen Jahrzehnten.
    BAIC muss nach einer Uebernahme v.OPEL nicht zwangslaeufig alles besser machen. Aber so daemlich wie die oberste Heeresleitung v. GM koennen, nein werden diese nicht sein.

  43. Wer Opel Fahrzeuge als die häßlichsten Autos der Welt bezeichnet, der kann keine Ahnung von Autos haben.

    Opel ist definitiv verantwortlich für viele der häßlichsten Autos der Welt. Es gibt einige akzeptable oder sogar schöne, die dann meist aber seelenlos sind (z.B. Insignia). Opel hat auch Design- und Stilikonen erschaffen, wie den Manta oder das C Coupe. Diese Zeiten sind aber vorüber und werden wohl nicht wiederkommen.

    Während der GM Krise hatte ich gehofft, dass Opel aufgelöst und das Know-How in andere GM Marken überführt wird. Leider hat man stattdessen Pontiac, eine Marke mit Historie und Tradition, platt gemacht.

    Warum nicht nach China verkaufen? Unter GM scheint Opel nicht zu funktionieren. Wenn ich mir anschaue, auf welchem Level koreanische Autos mittlerweile angekommen sind (z.B. Kia) und dass die teilweise längere Lieferzeiten haben, als manche deutschen Produkte, dann ist es wohl nur eine Frage der Zeit, ab wann chinesische Autos den Markt aufmischen.

  44. #46 Burkabo:

    Verstanden hast du offenbar nicht, worum es ging. Hauptsache, man kann selber (!) im Vorbeigehen den Ober-Oberlehrer raushängen lassen und dumm kommentieren. Ich habe mich um eine sachliche Aussage bemüht, aber das können halt nicht alle.

    Aber danke für die wichtige Zurechtweisung und den Hinweis auf meinen Tastendreher, das war dir scheinbar ein großes Bedürnis (mit einem „S“).

    Dann veröffentlicht doch weiter Artikel für alle Welt, bei denen ständg (!!!) RS-Fehler dick auf der erste Seite auftauchen. Sonderlich professionell und überzeugend wirkt das jedenfalls nicht – gute Sache/Inhalt hin oder her.

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