Ole von Beust und seine First Lady

Ole von Beust hat der ZEIT ein fünfseitiges Interview gegeben, in dem er allerhand Petitessen aus seiner Zeit als Hamburger Politiker und Bürgermeister und danach erwähnt. Wir konzentrieren uns nur auf eine Stelle: von Beust wäre gerne Bundespräsident geworden, leider hat ihn niemand gefragt. Ebenfalls leider ist die ZEIT gar nicht der naheliegenden Frage nachgegangen, ob Ole als Bundespräsident seinen 36 Jahre jüngeren Lover als First Lady mit auf Staatsbesuche hätte nehmen können.

Der Glückliche heißt Lukas Förster, ist 20 Jahre alt und ein Großcousin. Immerhin wäre ja nicht auszuschließen gewesen, daß man ihn wegen Sex mit einem Minderjährigen eingebuchtet hätte. Die Gesetze in der Welt sind nicht überall so fortschrittlich wie im spätrömisch dekadenten Germanien und seiner politkorrekt roten Hauptstadt Germania.

Ansonsten hätte aber das homoerotische Traumpaar gut zum sanften Welt-Führerstaat Deutschland gepaßt. Sie hätten der CDU das vermißte Großstadtflair gegeben und dem ganzen Erdkreis beispielsweise die grüne Energiewende. Die gesamte Palette deutscher Errungenschaften wie Biogurken, Müsli, Ethikrat, Nachhaltigkeit, schonenden Umgang mit den Ressourcen, E10-Benzin, das Elektrofahrrad als Highlight deutscher Ingenieurskunst, Stromgewinnung aus natürlicher Gülle und das vielseitige Waffenarsenal zur totalen CO2-Vernichtung. Da haben wir eine Riesenchance verpaßt! Ole for President!

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