Beim Durchlesen der deutschen „Qualitätspresse“ weiß man oft nicht, ob man zuviele magic mushrooms verspeist oder die letzte Nacht zu lang gekifft hat. Beispiel: Heute erfreut uns WELT Online mit einem Artikel des Jungtalents Philipp Hedemann (BILD, WELT, FAS usw.) über unsere Marineflieger bei den Piraten vor Somalia. Die Vorfreude liegt darin, daß Hedemann (oder die unterbelichtete Redaktion) im Vorspann des Artikels behauptet, die deutsche Marine jage Piraten in Somalia und die würden bestraft. 

Dann liest man das ganze lange Zeugs durch und sucht die Bestrafung und findet – nichts, nur eine Enail! Richtig! Es gibt absolut keine Bestrafung, aber die Marineflieger kriegen vom Kommodore ein Email-Lob, weil sie nutzlos Kerosin verflogen haben. Es sei denn, man sieht es es als Bestrafung an, daß der eine oder andere Seeräuber nach Hamburg kommen darf, dort zwei Rechtsanwälte auf Steuerzahlerskosten spendiert bekommt und hinterher Asyl kriegt.

Nochmals! Wo ist hier das „robuste Mandat“? Wo ist die „Bestrafung“? Irgendwann hatten deutsche Wörter noch eine Bedeutung. Ist heute alles wurscht, Hauptsache, der Leser wird angelogen und der ausländische Verbrecher geschont? Als Worte noch eine Bedeutung hatten, stellte man sich jedenfalls eine „Bestrafung“ von Piraten nicht als Email oder Sozialhilfe vor, sondern so wie die obige Illustration.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

65 KOMMENTARE

  1. Natürlich werden die Piraten bestraft.
    Lebenslang Hartz IV, Riesterrente und Familienzusammenführung in Deutschland.

    Allahdings wird den Piraten das Boot weggenommen so dass sie zukünftig per BMW auf Beutezüge fahren müssen.

  2. Und sein taktischer Offizier fügt hinzu: „Ich bin froh, dass wir nicht bewaffnet sind. Gewalt kann Gegengewalt provozieren.“

    Ist das symptomatisch für die heute Offiziersausbildung?

  3. die deutsche Marine jage Piraten in Somalia und die würden bestraft.

    In gewissen Sinne hat er ja recht.
    Im Islam ist Lachen haram, den Piraten bleibt aber gar nichts anderes übrig als über die Gutmenschen zu lachen. Wobei Sie sich eben versündigen. Strafe muss sein….. 🙂

    Andreas

  4. Die Russen machen es richtig … Aussetzen im kleinen Schlauchboot 600km von der Küste …

    Russische Marinekräfte hatten am 6. Mai den am Vortag von Piraten am Horn von Afrika gekaperten Öltanker „Moscow University“ gestürmt und alle Geiseln befreit. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde nur ein Pirat im Gefecht getötet. Alle anderen habe man in ein Schlauchboot einsteigen lassen, dem dann freie Fahrt gewährt worden sei.

    http://www.welt.de/politik/article7513715/Ausgesetzte-somalische-Piraten-vermutlich-tot.html

  5. Sagen wir mal so – und das ist jetzt nur meine Meinung. Ich weiß, sie ist auch nicht perfekt, aber ich halte sie noch für den reelsten und gleichzeitig irgendwie humansten Weg:

    Es ist tatsächlich so, dass viele Leute dort im Somalia kaum eine Möglichkeit haben, auf normalem Wegen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Bevorzugt junge Männer werden dann von den entsprechenden Verbrecherorganisationen mit der Aussicht auf geregeltes hohes Einkommen für diese „Tätigkeit“ angeworben.

    Ich sehe es daher tatsächlich auch so, dass das nicht so ganz einfach mit unseren Maßstäben der Betrachtung eines Kriminellen betrachtet werden kann. Denn diese Leute machen das oft aus reiner Not – und nicht aus dem Bestreben nach Luxus.

    Aufhängen u. ä. kommt daher nach meiner Meinung tatsächlich nicht in Frage.

    ABER:

    Es ist natürlich völlig geistlos, diese Piraten hier nach Deutschland zu holen, um sie hier den deutschen Schauprozessen auszusetzen, die dann wieder in viel Mitleid, Asyl, HartzIV, Familiennachzug usw. enden.

    Der Gipfel des Irrsinns ist es, unsere Schiffe unbewaffnet zu lassen – und unsere Rettung dann anderen, bewaffneten Nationen zu überlassen. In Deutschland hat der Wahnsinn tatsächlich Methode.

    Nach meiner Meinung gibt es da nur zwei Alternativen:

    1) Man bekämpft wirkungsvoll die Ursachen. Das könnte sogar ein militärischer Angriff mit den Ziel der Installierung demokratischer und wirtschaftlich für das Volk erfolgversprechender Strukturen sein.

    Allerdings hat man ja damit auch in letzter Zeit schlechte Erfahrungen gemacht, Kriege kosten auch Geld und nun ja: Es gibt nun mal sehr viele Ecken auf der Welt, in denen es sehr ungerecht zugeht. Würde man sich um alles kümmern, dann wäre man bald auf der halben Welt im Krieg.

    Bleibt eigentlich nur

    2) Die Somalis müssen ihre Probleme alleine lösen. (Oder höchstens Entwicklungshilfe aber mit einem strengen „Fördern und FORDERN!“).

    Die Piraterie muss ihn aber an Ort und Stelle verleidet werden. D. h. unsere Schiffe müssen bewaffnet sein und falls das nicht reicht, duurch eine Marine-Einheit begleitet werden. Falls das immer noch nicht reicht -> Bomabardierung der Heimathäfen/dörfer der Piraten.

    Sie müssen vor Ort dazu gezwungen werden, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen. Die Verschleppung der Leute nach Deutschland ist kontraproduktiv.

    Parallel sollte man noch die Hintermänner jagen und ausschalten.

    Ich bin überzeugt davon, dass man bei einer Vorgehensweise gem. 2) das Piraten Problem in 1-3 Jahren erledigt hätte bei geringstmöglichen, beklagenswerten Verlust von Menschenleben – und ohne eine weiteres Eingangstor für „Zuwanderung“ von Prekariat bis Verbrechern nach Deutschland zu öffnen.

    Aber so ein Vorgehen würde ja Konsequenz erfordern. ‚Konsequenz‘ ist aber ein Fremdwort für „unsere“ Politiker.

  6. #7 terminator

    Mir geht es um das verlogene Geschreibsel in der Presse. Warum schreiben die was von Piratenjagd und Bestrafung, wenn beides nicht stattfindet? Sollen sie doch schreiben, was tatsächlich passiert: Die Marine guckt den Piraten zu, und ab und zu dürfen ein paar Seeräuber nach HH.

  7. Irgendwann hatten deutsche Wörter noch eine Bedeutung. Ist heute alles wurscht, Hauptsache, der Leser wird angelogen und der ausländische Verbrecher geschont? Als Worte noch eine Bedeutung hatten, stellte man sich jedenfalls eine “Bestrafung” von Piraten nicht als Email oder Sozialhilfe vor, sondern so wie die obige Illustration.

    Dazu Konfuzius:

    „Wenn die Worte nicht stimmen, so sind die Begriffe nicht richtig; sind die Begriffe nicht richtig, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht; gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft die Justiz nicht; trifft die Justiz nicht, so weiß die Nation nicht, wohin Hand und Fuß setzen. Also dulde man nicht, daß in den Worten etwas in Unordnung sei.“

  8. kewil:

    Völlig klar, das sehe ich genau so wie Du. Ich wollte einach nur noch dazu setzen, wie ich mir einen sinnvollen Umgang mit dem Problem vorstelle.

  9. #4 Stefan Cel Mare (07. Jun 2011 15:45)

    Und sein taktischer Offizier fügt hinzu: „Ich bin froh, dass wir nicht bewaffnet sind. Gewalt kann Gegengewalt provozieren.”

    Ist das symptomatisch für die heute Offiziersausbildung?

    Hmm. Da bekommt man direkt den Verdacht, dass die Offiziersausbildung dieser Marineflieger auf der durchgegenderten Gorch Fock stattgefunden haben könnte. 🙂
    Müssen Marineflieger eigentlich daran teilnehmen? Ich dachte die Marineflieger gäbe es gar nicht mehr.

  10. Zum Thema: Spiegel online ist sich nicht zu schade, einem dieser somalischen Verbrecher eine Plattform zu bieten, sich und die seinen zu glorifizieren:

    http://bit.ly/jxIgu3

    Fakt ist: Diese Geiselnehmer, Verbrecher, Mörder, genießen im MUSLIMISCHEN Somalia, wer hätte das gedacht, hohes Ansehen. Scheint so, als hätten die Musels eine Affinität zu gewalttätiger Kriminalität, wer hätte das gedacht…

  11. Dass diese Piraten ihre Gefangenen in den Monaten der Geiselhaft und mit großem Vergnügen (Kulturell tip top) foltern,wird ebenfalls verschwiegen. Man könnte Vorurteile entwickeln und am Ende denken die täten etwas verwerfliches. Die Beute wird schließlich ganz nach islamischer Rechtssprechung aufgeteilt. Ein Teil geht in wohltätige Projekte = Al Kaida. Unsere Innenministerin, die ja die Scharia für Grundgesetz kompatibel hält, hat das von Fachleuten prüfen lassen.Absolut halal!

  12. Meiner Meinung nach wird es Piraten geben so lange wie es Linke und Grüne gibt. Die somalische Piraterie von heute hat auch sehr viel mit linksgrünem Gutmenschentum und Political Correctness zu tun.

    Linke und Grüne sehen es nicht ungerne wenn das westlich-kapitalistische Schweinesystem von den ausgebeuteten Völkern der 3. Welt mal eins auf die Mütze kriegt.

    Die Sympathien unserer politischen und medialen Eliten liegen bei den Piraten und nicht beim eigenen Volk. Weiss doch jeder !

  13. In Deutschland landet der Kommandant eines Kriegsschiffes vor Gericht,wenn den Piraten auch nur ein Haar gekrümmt wird.In Russland bekommt er von Medwedjew oder Putin einen Orden an die Brust gehäftet.

  14. In der Tat. Der gefährliche Kampf unserer tapferen Bundeswehrsoldaten gegen die Piraten ist wahrlich beeindruckend. Und vor allem dieser Heldenmut unbewaffnet diese gefährlichen Verbrecher zu beschatten, (Wie eben auch der taktische Offizier sagte, dass er froh sei, dass sie ja unbewaffnet wären, denn Gewalt erzeuge ja Gegengewalt)sucht seinesgleichen. Nicht umsonst sind die Bundeswehrsoldaten in der Nato berühmt für ihre Tatkraft und ihren Schneid. WIe sagte kürzlich ein somalischer Pirat: „Wenn wir Franzosen entführen, kommen Hubschrauber, wenn wir Amerikaner entführen, Elite-Soldaten und wenn wir Deutsche entführen, kommen Koffer voller Dollars“. Und dieser spannende Artikel. So aufschlussreich und vielsagend. EIgentlich könnte sich die gesamte Bundeswehr daran ein Beispiel nehmen. Keine Waffen mehr, denn diese erzeugen ja schließlich Gegengewalt. Und die Steuergelder, die wir dann bei der Bundeswehe, sorry „Bundeswehr“ einsparen, können wir ja auch für die EU verwenden. Scherz beiseite. Die „Bundeswehr“ in ihrer heutigen Form hat die Kampfkraft meiner 92-jährigen Oma. Sie ist das Gespött der Nato. Und der übrigen Welt. Und schuld daran sind nicht in erster Linie ihre Soldaten, sondern die Politiker dieses verweichlichten dekadenten islamhörigen nationalmasochistischen Staates, genannt „Buntland“.

  15. #7 terminator (07. Jun 2011 16:03)

    „…Es ist tatsächlich so, dass viele Leute dort im Somalia kaum eine Möglichkeit haben, auf normalem Wegen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Bevorzugt junge Männer werden dann von den entsprechenden Verbrecherorganisationen mit der Aussicht auf geregeltes hohes Einkommen für diese “Tätigkeit” angeworben…“

    ——————————————————

    Falsch, das ist linkes Dummdummgeschwätz ! 💡

    Es handelt sich nicht um „Verbrecherorganisationen die dort im Somalia kaum eine Möglichkeit haben“ (schluchz), sondern um eine einzige Verbrecherorganisation, die sich im „Dar el Islam“ UMMAH nennt, und ihre Statuten sind im „heiligen“ Koran festgeschrieben. Diese Handlungsweise („Sitte“) nennt sich Beutejihad, nachzuschlagen unter Sure 8 „Die Beute“.

    http://www.derprophet.info/anhaenge/index.htm

    Im 18. Jh setzte die amerikanische Kriegsmarine unter Thomas Jefferson genau diesem Treiben des mohammedanischen Beuteihads (zur See), ein gewaltsames Ende, denn daß ist die einzige Sprache die von den Mohammedanern verstanden wird. 🙂

    http://en.wikipedia.org/wiki/First_Barbary_War

    Im deutschen Wikischlau gibt es dazu natürlich keinen Eintrag.
    Guess why ?

    Sapere aude !

  16. Nun ich halte es für möglich das es doch eine Bestrafung jenseits der Qualitätspresse gibt.
    Gut möglich das unsere zensurelite der Presse verboten hat darüber zu schreiben.
    Spasseshalber Artemis Glory googeln.
    In der MSM Nix als nada, dabei sind 4 Pirtaen die ein Deutsches Schiff angegriffen haben von den Amerikanern unschädlich gemacht worden.

    auf hoher SEE 18.Mai 2011 – vier Tote bei einem von 4 gemeldeten Piratenüberfällen , der deutsche Fracher Artemis Glory wurde angegriffen und US Soldaten töteten vier Piraten die auch nach eintreffen der Sondereinheit das Feuer nicht eingestellt hatten., Die US Soldaten versenkten das Schiff , die Piraten so die jetzigen Presseangaben sind verschwunden.warscheinlich tot.
    Das Schiff gehörte zur Dr.Peters Gruppe aus Dorsten und Hamburg.

    http://www.suchebiete.com/details_Sonstiges,Artemis-Glory_4-Tote-Piratenueberfall-Frachter-18_Mai-2011_nachrichten-MARITIM-SPECIAL-NEWS_piracy-A,10344910.html

    Waaah auf der gleichen Seite Gutmenschenalarm.

    Weiterhin würden Teams um R.Spies auch Hilfsgüter mitführen , man darf nicht vergessen , auch die Piraten sind normale Menschen ggf sogar mit Familien. Das nach dem Einstellen der agressiven Handlungen sofort jede mögliche Hilfe geleistet werden muß ist klar, der ritterliche Gedanke sollte bei all dem möglichen und notwendigen Verhalten nicht vergessen werden.

    Dann sollten sich diese „normalen Menschen“ auch wie solche benehmen.

  17. Die Einzigen die bislang „Piraten jagen“ waren/ sind die Amerikaner, die Russen, die Koreaner und die Inder. Die Bundeswehr ist nichts anderes als eine bessere Trachtentruppe, die nicht jagt, sondern lediglich „beobachtet. Also kann man mit Fug und Recht behaupten „Außer Spesen nix gewesen!“

    Was die BW dort eigentlich will, kann sich mir nicht ganz erschließen. Dürfte aber nach Meinung des Regierenden Hosenanzugs wohl „alternativlos“ sein.

    Außerdem kann man dem Qualitätsjournalisten Philipp Hedmanns nur empfehlen, dass er sich gelegentlich mal mit den Glaubensdogmen des Islam befasst. Bei den üblen Gestalten, die in den Gewässern vor Somalia ihr Unwesen treiben, handelt es sich nämlich nicht um gewöhnliche „Piraten“ sondern um Dschihadisten, also Mudschaheddin, die den „Dschihad der See“ führen, der im Islam eine lange Tradition hat.

    Ob das jedem der im Kopf verwahrlosten „Piraten“ so bewusst ist, sei mal dahingestellt. Man kann allerdings davon ausgehen, da Somalia ein stramm islamischer „failed state“ ist.

    Eine der Grundlagen des islamischen Glaubens ist Annehmbarkeit, sogar die Pflicht (fard), dass Moslems Krieg gegen die Ungläubigen zu führen haben. Denn der Islam teilt die Welt praktischer weise in zwei schroff gegeneinander stehende Lager: das des Islam, das Dar al-Islam, und das der Ungläubigen, das Dar al-Harb genannt wird. Aber Dar al-Harb bedeutet wörtlich „Haus des Krieges“. Dschihad oder der Heilige Krieg war (ist), wie wir gesehen haben, eine fundamentale Pflicht aller moslemischen Herrscher. Waffenstillstände waren/sind erlaubt, aber niemals ein dauerhafter Friede (siehe z. B. Koran 8:40 und 9:124).

    In den Worten des Mittelalterhistorikers Robert Irwin: „Da der Dschihad … ein Zustand des permanenten Krieges [war], schloß er … die Möglichkeit eines wahren Friedens aus, aber er … ließ provisorische Waffenstillstände je nach den Erfordernissen der politischen Situation zu.“ (Robert Irwin, „Islam and the Crusades: 1096-1699“, in Jonathan Riley-Smith, Hrsg.; „The Oxford History of the Crusades“, Oxford 1995, S. 237 ff). Und “Das moslemische religiöse Gesetz konnte das formelle Schließen jeder Art von dauerhaftem Frieden mit den Ungläubigen nicht tolerieren.” (ebd.)

    Unter solchen Umständen ist es offenkundig, dass, wenn die islamischen Kräfte in einer Position der Stärke waren, fast jeder Kontakt zwischen ihnen und der Außenwelt kriegerisch war. Und dies war nicht der Krieg, wie er zwischen zwei Königreichen, Imperien oder Dynastien geführt wurde: Dies war totaler Krieg, ein Krieg, der nicht zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten unterschied, und ein Krieg, der nicht endete.

    In diesem Geiste starteten islamische Generäle während des siebten und achten Jahrhunderts Angriff um Angriff gegen die südlichen Küsten Europas; und diese „offiziellen“ Aktionen wurden von hunderten, sogar tausenden kleineren Überfällen ergänzt, die von weniger bedeutenden moslemischen Befehlshabern und sogar Privatpersonen durchgeführt wurden: denn es wurde als legitim betrachtet, daß der moslemische Gläubige von der Welt der Ungläubigen leben sollte. Was immer an Beute gemacht werden konnte, war (ist) göttlich sanktioniert.

    Somit signalisierte die Ankunft des Islams eine Welle von Banditentum und Piraterie im Mittelmeer, wie man es seit der Zeit vor dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert nicht gesehen hatte, als solche Aktivitäten von der römischen Seemacht stark eingedämmt wurden. In der Tat scheint es, daß diese neue islamische Piraterie in Ausmaß und Destruktivität alles übertraf, was es zuvor gegeben hatte. Wir könnten hier, vom siebten und achten Jahrhundert und später, buchstäblich hunderte Fälle von Angriffen in Griechenland, Italien, Südfrankreich, Spanien, Sizilien und Korsika anführen, die von moslemischen Freibeutern und Sklavenhändlern ausgeführt wurden.

    Weder die westliche noch die östliche Christenheit waren sicher, und Kreta war lange Zeit das Zentrum des mittelmeerischen Sklavenhandels; eine zweifelhafte Ehre, die es behielt, bis die Insel vom byzantinischen Kaiser Nikephoros II Phokas um 956 herum zurückerobert wurde (siehe John Julius Norwich, „The Middle Sea“, S. 94). Diese Halsabschneider beschränkten sich, wie es scheint, nicht auf die Eroberung von Städten und die Gefangennahme von deren Bewohnern, sondern plünderten auch Kirchen und Klöster, überantworteten deren Bewohner dem Schwert oder verkauften sie in die Sklaverei.

    Das gesamte Mittelmeer, im Osten und im Westen, war jetzt für den Handel gesperrt, und “im Okzident … waren die Küste des Golfs von Lyon und die Riviera bis zur Mündung des Tiber, verwüstet vom Krieg und den [moslemischen] Piraten, gegen die die Christen, da sie keine Flotte hatten, machtlos waren, nun nur noch eine Einöde und eine Beute für Piraterie. Die Häfen und die Städte waren verlassen. Die Verbindung mit dem Orient war gekappt worden, und es gab keine Kommunikation mit den Küsten der Sarazenen. Es gab nichts außer Tod.“ (Henri Pirenne, „Mohammed and Charlemagne“, S 184)

    Weiterlesen:

    Wie die moslemische Piraterie die Welt veränderte

    http://fjordman.wordpress.com/2010/11/13/wie-die-moslemische-piraterie-die-welt-veranderte/

  18. 7berjer

    Sorry, ich denke, dass nun keiner von uns ein Somalia Experte ist. Aber ich denke doch, dass Deine Erklaerung in diesem Fall falsch ist und es doch sehr viel mehr damit zu tun hat, dass Somalia ein fail state ist

  19. Und sein taktischer Offizier fügt hinzu: „Ich bin froh, dass wir nicht bewaffnet sind. Gewalt kann Gegengewalt provozieren.“

    Nach solchen Aussagen eines Vorgesetzten hätte ich als Untergebener mehr Angst vor dem Offizier, als vor den Piraten! Im Ernstfall läßt so einer garantiert seine Leute mit runtergelassenen Hosen stehen. Was empfiehlt diese personifizierte Schande eines Offiziers denn zur Konfliktlösung: einen Stuhlkreis incl. Käßmannscher Gebete?!?

  20. Warum schreiben die was von Piratenjagd und Bestrafung, wenn beides nicht stattfindet?

    Natürlich werden die Piraten bestraft. Die müssen von nun an uns ertragen.

  21. #7 terminator (07. Jun 2011 16:03)

    Just in !

    Die „geistigen“ Führer_innen der westarabischen (eh. Nordafrika), in Jasminduft getauchte „Demokratiebewegungen“, erneuern Beschäftigungsoffensive:

    NEW, FREE EGYPT: PROMINENT CLERIC SAYS FINANCIAL PROBLEMS CAN BE SOLVED BY CONDUCTING JIHAD RAIDS TO CAPTURE “SLAVES, WOMEN AND CHILDREN TO SELL LIKE GROCERIES”… (Video)

    „It’s what Muhammad did, and he is, after all, the „perfect model,“ according to Islam. And this is how Islam advanced and financed its wars and expansionism throughout Islamic history.

    Egypt: Prominent Cleric Says Financial Problems Can Be Solved By Conducting Jihad Raids To Capture “Slaves, Women And Children To Sell Like Groceries”…“

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2011/06/new-free-egypt-prominent-cleric-says-financial-problems-can-be-solved-by-conducting-jihad-raids-to-c.html :mrgreen:

  22. Bitte etwas mehr Humor und etwas weniger Aufgeregtheit. Der verlinkte Artikel ist ziemlich schlecht, aber Ihr Drogenkonsum ist in diesem Zusammenhang irrelevant.

    Außerdem ist es seriöser, wenn man seine Artikel unterzeichnet. Dafür reicht notfalls auch ein Pseudonym oder ein Kürzel.

  23. Piraten aufhängen geht nicht, bei uns ist die Todesstrafe abgeschafft, allerdings könnten bei Kampfhandlungen unserer Marine durchaus einige Piraten-Opfer vorkommen.

    Aber vielleicht sollten auf Anweisung der Admiralität die Schiffsbesatzungen gemeinsam mit Frau Käsemann (ehem. Bischofin) beten, anstatt auf Piraten schießen.

  24. #36 Leberecht von Kotze (07. Jun 2011 17:42)

    „Humor“ nach linkem Gusto ist stinklangweilig !
    Wenn sie sich langweilen, können sie ja auf YouTube Hagen Rether applaudieren, Herr von und zu Kotze.

    Ps.
    Übrigens, jeden Tag ein geballter KEWIL, und die Woche ist gerettet. 😉

  25. #7 terminator (07. Jun 2011 16:03)

    „Es ist tatsächlich so, dass viele Leute dort im Somalia kaum eine Möglichkeit haben, auf normalem Wegen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Bevorzugt junge Männer werden dann von den entsprechenden Verbrecherorganisationen mit der Aussicht auf geregeltes hohes Einkommen für diese “Tätigkeit” angeworben.“
    ————

    Damit näherst Du Dich verdächtig dem üblichen Gutmenschen-Geschwafel.

    In welchem islamischen Land -außer in den reichen, arabischen Ölstaaten- haben die „jungen Männer“ die Möglichkeit, „auf normalen Wegen“ ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen?

    Das, was als „Piraten“ bezeichnet wird, ist der übliche islamische „Youth Bulge“, von zornigen, jungen Männern (potentiellen Mudschaheddin) die die runtergekommenen Islam-Staaten üblicherweise in den Westen entsorgen.

    Übrigens: Eines der schlagkräftigen Argumente der Gutmenschen war „die bösen Kapitalisten haben das Meer leer gefischt und die Somalis haben keine andere Wahl, als „Piraten“ zu werden“.

    Mittlerweile geht´s den Fischbeständen vor der Küste Somalias allerdings wieder -dank des islamischen See-Dschihads- prächtig!

  26. @ #39 7berjer (07. Jun 2011 18:02)

    Übrigens, jeden Tag ein geballter KEWIL, und die Woche ist gerettet.

    7berjer, für diesen bekennenden Satz, den ich nur dankend und zustimmend benicken kann, ernenne ich Sie zum 8berjer (bitte keinen Dank!…).
    Wer es gerne etwas gesetzter mag und die grobe Keule von Kewil nicht goutiert, kann ja in der Gartenlaube des zeitgeistigen, rot-grünen Studienratsunwesens (Sozialkunde und Geschichte), also dem ZEIT-Feuilleton blättern. Dort wird ihm geholfen. Nachhaltig selbstverständlich und stets auf Augenhöhe.
    So tief will der gute Kewil sich aber, ihm und Gott sei Dank, nicht bücken!

    Don Andres

  27. Die kriegen vermutlich 2 Jahre auf Bewährung. Das heisst, sie können D. erstmal nicht mehr verlassen. Ein hartes Los. Wir sollten Verständnis für sie haben und alles mögliche für ihre schnelle Resozialisierung und Integraton tun.
    Und die Familie sollten wir schnellstens auf Staatskosten nachholen, damit der erfogreichen Integration auch nichts im wege steht.

  28. Passt zwar nur in etwa zum Thema:
    die thailändische Armee schleppte bis vor kurzem noch mosl. Bootsflüchtlinge aus Birma stammende Rohingya, sobald sie in Thailand an Land kommen, umgehend aufs offene Meer hinaus, ihrem Schicksal überlassend.

    Ich fand das furchtbar brutal und unmenschlich und war entsetzt.

    Mittlerweile habe ich Verständnis dafür.
    Dieser Personenkreis meidet nun dieses Land, dafür kommen die nun in unsere Gegend. Schlagen sich bis in die Türkei durch und sickern dann sehr wahrscheinlich in die reicheren und finanziell größzügigen Länder ein.

    Was ich sagen wollte ist folgendes, lässt man sich nicht auf der Nase herumtanzen, wird das respektiert und die Leute bleiben wo sie sind.
    Auch wenn es nur aus Angst ist, aber diese Aussaugerleute ist man los.

    Das gleiche gilt auch für in diesem Artikel beschriebenen Piraten. Könnten die bei ihren Raubzügen keine Erfolge vermelden, hätte sich das Piratenunwesen schon lange erledigt.

  29. >>>Und sein taktischer Offizier fügt hinzu: „Ich bin froh, dass wir nicht bewaffnet sind. Gewalt kann Gegengewalt provozieren.(…)<<<

    Es geht natürlich nur um die Sicherheit eventueller Geiseln (hoffe ich zumindest), aber solche Aussagen passen wie die Faust aufs Auge für das neue Deutschland mit geringer Lebenserwartung.

  30. Ich finde das Bild gut und passend.
    Man muss es ja nicht gleich als Aufforderung interpretieren.
    Obwohl, … . 👿

    + + + + + + + + + +

    #7 terminator (07. Jun 2011 16:03)

    … Denn diese Leute machen das oft aus reiner Not – und nicht aus dem Bestreben nach Luxus. …

    Was soll das denn jetzt?
    Ich drücke mir gleich ein Tränchen raus. Gibt es schon ein Spendenkonto?

    + + + + + + + + + +

    #41 kosak (07. Jun 2011 18:19)

    @#39 7berjer
    dem kewil musst du nicht wirklich in den A…..
    kriechen

    Stimmt. Muss er nicht. Denn er steckt schon ziemlich lange drin. 😈

  31. #7 terminator (07. Jun 2011 16:03)

    Wie bitte ?? Somalia Helfen ??

    Wie bitte ?? DAS extrem islamistische Land der Erde … dem willst du helfen ???

    Du sprichst wie ein Fachmann von der Quadratur des Kreises !

  32. Der Artikel über die Aktivitäten der Marine liest sich eher wie der Aufsatz eines Sozialarbeiters, der mit seinen Problembären im Wald sitzt und seltene Vögel beobachtet.

    Unsere Marine ist enteiert, laut Artikel freuen sie sich sogar, dass sie keine Waffen haben, weil Gewalt ja Gegengewalt erzeugen könnte.
    🙄

    Einsatzauftrag lautet:

    Totwerfen des Feindes mit Wattebäuschchen.
    Alternativ dazu ist auch das Totbitten erlaubt, allerdings muss vermieden werden, dass sich der Feind freiwillig totlacht.

  33. In Afghanistan sterben deutsche Soldaten auch nicht im Gefecht, sondern werden hier und da mal in die Luft gejagt.

    Wenn sie sich mal wehren, dann gibt es den vollen Rechtsstaat in die Fresse.

  34. ..Dann liest man das ganze lange Zeugs durch und sucht die Bestrafung und findet – nichts, nur eine Enail! ..

    Es sei denn, die „Enail“ wird mit dem Hammer reingehauen 😉

  35. Leute,

    ich möchte euch bitten, dieses Video anzuschauen über weitere zutiefst grauenvolle Behandlungen von Schlachtrindern in Indonesion.

    Ein Bulle muss mit ansehen, wie andere Tiere gehäutet und geschlachtet werden…man kann förmlich seine Angst ansehen, man sieht sein Herz rasen, man hört seine verzweifelten Schreie…nur vom Zuschauen.

    Ein weiterer Bulle wird vor dem Schlachten gequält indem man ihm den Schwanz bricht, ihn schlägt, ihm mehrmals in die Augen sticht etc, etc.

    Wie können Menschen nur so grausam sein?

    http://www.youtube.com/watch?v=2FssedtU8t8&feature=related

  36. Was soll denn dieses? Also dort in Somalia einen Krieg anzufangen mit der Intention, dort Demokratie und so schaffen zu wollen ist absurd. Sich selber überlassen ist besser. Und die Ratten (Piraten) halt versenken, mal sehen wer beim Aufrüsten der Waffen am Ende die grössere hat hehe.
    Das spricht sich dann schon bei denen rum. Dann kommen sie vielleicht mal auf die Idee in ihren Land was zu ändern, wenn sie das nicht können, was gehts uns an?
    Aber sollen ihren dümmlichen Frust dort auslassen, wo er hingehört, an ihrer rückständigen verblödeten Heimat, der das eigene Volk weniger wert ist als Qualitätsscheisse.

  37. #41 kosak (07. Jun 2011 18:19)
    @#39 7berjer
    dem kewil musst du nicht wirklich in den A…..
    kriechen

    #42 Don Andres (07. Jun 2011 18:23)
    @ #39 7berjer (07. Jun 2011 18:02)

    Übrigens, jeden Tag ein geballter KEWIL, und die Woche ist gerettet.

    7berjer, für diesen bekennenden Satz, den ich nur dankend und zustimmend benicken kann, ernenne ich Sie zum 8berjer (bitte keinen Dank!…)

    —————————————-

    „Eigentlich“ nicht, nein…

    Gut daß ich noch eine Flasche Patschuli griffbereit habe. 🙂

    Ok, Refrain/Looping gelöscht. Ischwöre

  38. #7 terminator (07. Jun 2011 16:03)

    Zu den Zeiten, als bei uns noch Piraten gehängt wurden, gab es hier auch noch kein soziales Netz.

  39. #7 terminator
    Denn diese Leute machen das oft aus reiner Not – und nicht aus dem Bestreben nach Luxus.

    #16 JeanJean
    Dass diese Piraten ihre Gefangenen in den Monaten der Geiselhaft und mit großem Vergnügen foltern,wird ebenfalls verschwiegen.

    Ich bin wohl zu blöd um zu verstehen, daß man aus reiner Not foltern muß, z.B. wiederholte Scheinerschießungen. Gut, das ist reine Not. Mit Hass hat das bestimmt nichts zu tun…

  40. Am einfachsten wäre es vor Ort „Schiffe versenken“ zu spielen. Das würde sich schnell herumsprechen und die Piraterie wäre schnell vorbei. Ob das allerdings juristisch irgendwie als rechtmäßig hinzubiegen wäre…? Im Krieg wäre das kein Problem, aber ist Piraterie Krieg? Oder „nur“ Kriminalität?

  41. #55 Charles B. (07. Jun 2011 21:07)
    #7 terminator
    Denn diese Leute machen das oft aus reiner Not – und nicht aus dem Bestreben nach Luxus.

    #16 JeanJean
    Dass diese Piraten ihre Gefangenen in den Monaten der Geiselhaft und mit großem Vergnügen foltern,wird ebenfalls verschwiegen.

    Ich bin wohl zu blöd um zu verstehen, daß man aus reiner Not foltern muß, z.B. wiederholte Scheinerschießungen. Gut, das ist reine Not. Mit Hass hat das bestimmt nichts zu tun…

    ————————————————

    Und vor allem, hat das alles ja auch gaaar nichts mit dem Islam zu tun.

  42. Ja der Artikel „Wie die Deutsche Marine Piraten in Somalia jagt“ passt auch zu dem Politiker gequatsche, man wird Griechenland harte Regeln auferlegen, laber Rababer.
    Alles nur Headlines/Überschriften, liesst man den zugehörigen Artikel und überprüft grob, findet man nichts davon.
    Klar das im heutigen Schulsystem Leisungs Überprüfung nicht gewünscht ist (ausser natürlich in den Privat Schulen, wo sich ganz selbstvertändlich die Kid’s der linken Eliten aufhalten.)

  43. Sind ja auch nicht wirklich Piraten,wir haben denen im Aldi die ganzen Oelsadinen wegefressen durch unsere westliche Dekadenz,ohne nachzudenken.Und wenn sie dann mal 5 oder 6 Handelschiffern das Hirn rausblasen sollten wir dass als Hilfeschrei betrachten.Nein ,nein die Schuld für Piraterie liegt einzig und allein bei uns.Wir sollten alle vom Leben gebeutelten Somalis zu uns holen,und zu Heringsfischern ausbilden,paar Sozialarbeiter noch mit an Deck und Problem gelöst.

  44. #6 Chester Ja, von den Russen kann man einiges lernen….nicht nur im Umgang mit „Piraten“, auch in Afghanistan hätte man Lehren aus dem Scheitern der UdSSR (und des ehem. Britischen Empires) ziehen können/sollen – es aber nicht getan! Es heißt immer, dass man aus der Geschichte lernen soll; wer sich die Welt heute anschaut, muss leider deprimiert feststellen, dass die Menschen eben nicht aus alten Fehlern lernen wollen oder können .

  45. @4 Stefan Cel Mare

    Und sein taktischer Offizier fügt hinzu: „Ich bin froh, dass wir nicht bewaffnet sind. Gewalt kann Gegengewalt provozieren.”

    Hab eine Putzkraft eingestellt. Komme bei dem vielen Mich-Uebergeben mit dem Reinigen nicht nach. Gerade auch schon wieder…

  46. Asyl, warme Wohnung, HartzIV, GEZ-Befreiung, Krankenversicherung, Integrationskurse, Therapeuten, Fortbildung, Familiennachzug, unsere Lebensqualität, all das ist die absolute Luxusbelohnung für raubende und mordende Maschinengewehrpiraten.

Comments are closed.