Der Slutwalk, eine Demonstrationsform, mit der Frauen in aufreizender Kleidung auf ihr sexuelles Selbstbestimmungsrecht aufmerksam machen, soll demnächst auch in Deutschland stattfinden. Als Veranstaltung, die von linken Frauen der Genderbewegung veranstaltet wird, versteht es sich, dass um hochaktuelle Fragen der Vergewaltigungsproblematik wie Zwangs- und Kinderheiraten ein ebenso großer Bogen gemacht wird wie um die  vom Koran verweigerten Rechte muslimischer Frauen in ihren Heimatländern oder auch bei uns, oder um die  Tatsache, dass etwa in Oslo alle Vergewaltigungsdelikte des letzten Jahres von Immigranten verübt wurden.

Die taz berichtet:

Sie werden sich aufdonnern, sich grell schminken. Sie werden kurze Röcke tragen, vielleicht Netzstrumpfhosen unter Hotpants, tiefe Ausschnitte und enge Tops.

Ihre Aufmachung soll bewusst aufreizend wirken, und wenn alles so funktioniert wie bei ähnlichen Veranstaltungen in Australien, den USA und London, werden Tausende in Hamburg, Köln, Berlin und im Ruhrgebiet Schilder hochhalten, auf denen so etwas steht wie: „Ich entscheide, wann ich diesen Rock ausziehe“. Oder: „Klar will ich’s – aber nicht von dir“.

Diese Frauen werden am 13. August am „Slutwalk“ teilnehmen, am „Marsch der Schlampen“. Sie demonstrieren gegen Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe, vor allem aber gegen die Behauptung, Frauen seien selbst schuld, wenn sie einen Mini trügen oder einen tiefen Ausschnitt zeigten.

Anlass war eine Äußerung eines kanadischen Polizisten im April, der Jurastudentinnen in Toronto riet, sie sollten sich nicht wie „Schlampen“ kleiden, wollten sie nicht vergewaltigt werden. Eine beschämende Aussage, die man nach rund 40 Jahren, nachdem amerikanische Feministinnen anfingen, gegen Vergewaltigungsmythen zu protestieren, noch immer hört. […]

Der Weiße Ring schreibt aber bei den Präventionsmaßnahmen nicht vor, wie die Frau sich kleiden solle. „Es ist egal, ob der Rock einer Frau kurz ist oder lang, schuld ist immer der Täter“, sagt Schuhmann. Auch bedeckte oder gar voll verschleierte Frauen werden vergewaltigt.

Tatsächlich kommen in Ländern wie Pakistan oder Indien Vergewaltigungen viel häufiger vor als in Deutschland. Oft werden Frauen im öffentlichen Raum betatscht, was mit dem Begriff „eve teasing“ verniedlicht wird. Aber auch dort formieren sich Slutwalks. Demnächst möchten Inderinnen in Delhi protestieren, danach in Bombay.

Meistens funktioniert die Organisation der Märsche online. Frauen in einer Stadt haben davon gehört und möchten den Slutwalk in ihrer Stadt gründen. Alles, was es dazu braucht, ist eine Facebook-Gruppe. Es gibt Regeln, die das „Original“ in Kanada zu befolgen bittet, daran ist allerdings niemand gebunden. So soll es beispielsweise nicht nur um Vergewaltigung gehen, sondern generell um sexuelle Übergriffe. Es soll eine friedliche Veranstaltung bleiben, und es soll bedacht werden, dass alle Geschlechter mitmachen dürfen.

Mit Wehmut gedenken wir der Tage, als etwa mit dem Aktionsforum gegen Islamisierung der leider verstorbenen Aktivistin Britta noch innerhalb der islamkritischen Bewegung in Deutschland Gruppen aktiv waren, die es sich nicht hätten nehmen lassen, sich solchen Protesten in kreativer Form, vielleicht in Burkas verhüllt, anzuschließen (Foto: Burkaaktion im Karneval in Krefeld). Nach der weitgehenden Bürokratisierung der Islamkritik in biederen Parteien ist mit soviel „außerparlamentarischem“ Aktivismus ja leider nicht mehr zu rechnen. Wir lassen uns aber gerne vom Gegenteil überzeugen und werden berichten, wenn es doch etwas zu berichten gäbe.

(Spürnase: Vlad)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

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53 KOMMENTARE

  1. Kommt der Mann ganz aufgelöst zu seiner Frau nach Hause und fragt:

    Sag mal gibt es so große Pinguine?(Hält die Hand in Kniehöhe)
    Antwort: Ja
    Frage: Gibt es so große Pinguine?(Hand in Hüfthöhe)
    Antwort: Ja
    Er denkt nach und meint dann: Gibt es so große Pinguine?(Hält die Hand in Kopfhöhe…
    Worauf sie mit NEIN antwortet.
    Schreit er plötzlich auf: Verflucht dann hab ich doch ne Nonne umgefahrn.

  2. Slutwalks find ich gut!
    Was soll an Aussagen wie:“Don’t tell us how to dress, tell men not to rape!“, „Whatever we wear, wherever we go,yes means yes and NO menas NO!“ schlecht sein?? Diese Slutwalks haben meine vollste Unterstützung!

    Zum Zusammenhang mit dem Islam: Hingehen und mit entsprechendem Shirt, Plakat darauf aufmerksam machen. Wenn das dann zu Problemen seitens der Veranstalter führt, können wir nochmal reden!

  3. An der Tankstelle steht ein LKW mit offener Ladefläche und auf der Ladefläche stehen dicht an dicht gedrängt Pinguine.
    „Mann, mann“, sagt der Tankwart kopfschüttelnd zu dem LKW-Fahrer, „Sie müssen mit den Pinguinen in den Zoo fahren“. „Ja, das ist eine gute Idee“ antwortet der LKW-Fahrer und fährt weg.
    Doch am nächsten Tag steht der LKW wieder an der Tankstelle, die Pinguine stehen ebenfalls noch dicht gedrängt auf der Ladefläche. Nur haben diesmal alle eine Sonnenbrille auf.
    „Ich habe Ihnen doch gesagt, dass sie mit den Tieren in den Zoo fahren sollten!“ sagte der Tankwart zornig.
    „Jau“, antwortet der Lkw-Fahrer, „da waren wir gestern auch. Aber heute fahren wir an den Strand.“

  4. Forscher: Pinguine scheißen mit Hochdruck

    Bremer Wissenschaftler errechnen Wert von 60 Kilopascal

    Bremen/London – Mit vollem Ernst haben zwei Bremer Naturwissenschaftler die Druckverhältnisse ermittelt, die beim Koten von Pinguinen herrschen. Aus Flugbahn und Konsistenz errechneten die Forscher mit Hilfe von Fotos einen Druck von bis zu 60 Kilopascal, wie der “ New Scientist“ berichtet. “ Das ist vier Mal so viel wie die Spitzenwerte beim Menschen“ , heißt es in dem britischen Wissenschaftsmagazin. Die Verfasser der Studie können als frühe Favoriten für den für exzentrische Forschungen vergebenen “ Ig Nobelpreis“ 2004 gelten.

    “ Wir wurden von Bildern von Pinguinen aus der Antarktis angeregt“ , sagte der gebürtige Ungar Jozsef Gal von der International University in Bremen. Die Forschung habe nur wenige Wochen in Anspruch genommen. Beteiligt war der aus Deutschland stammende Neuseeländer Victor Benno Meyer-Rochow, der ebenfalls in Bremen lehrt.

    Pinguine sind dafür bekannt, ihre Exkremente mit großem Druck in die eisigen Gefilde der Antarktis zu schleudern, um Gefieder und Nester vor Verschmutzung zu bewahren. Gal und Meyer-Rochow machten ihre Beobachtungen an Adelie- und Chinstrap-Pinguinen (Pygoscelis adelie und Pygoscelis antarctica). Sie stellten fest, dass der Kot bis zu 40 Zentimeter weit flog. “ Wir konnten den Druck nicht unmittelbar nachmessen, sondern mussten ihn berechnen“ , sagte Gal. “ Schließlich stehen Pinguine unter Naturschutz.“

    Der “ Ig Nobelpreis“ wird von einem Magazin für wissenschaftlichen Humor für exzentrische Forschungen vergeben, die zuerst zum Lachen und dann zum Nachdenken anregen sollen. Im vergangenen Jahr war er unter anderem an den Japaner Yukio Hirose gegangen, der eine von Tauben gemiedene Bronzestatue in der Stadt Kanazawa chemisch analysiert hatte. Britische Mediziner hatten den Preis für den Nachweis erhalten, dass die Londoner Taxifahrer größere Hirne haben als ihre Mitbürger. Karl Schwärzler bekam den Wirtschaft-Preis für seine Idee, den ganzen Zwergstaat Liechtenstein für Feierlichkeiten zu vermieten. Unter den Preisträgern war auch ein Sohn von Edward A. Murphy Jr., dem Namensgeber von “ Murphys Gesetz“ (“ Alles, was schief gehen kann, geht auch schief“ ). (AFP)

    08.01.04, 17:46 Uhr

  5. 19,89% | Eine gute Idee. Die Moschee wäre von den nächsten Wohnhäusern weit genug entfernt, aber für die Muslime trotzdem gut erreichbar.
    0,90% | Die Moschee wäre immer noch zu nah an der Wohnbebauung. Anwohner würden durch Lärm belästigt.
    2,54% | Wenn die Moschee gebaut wird, siedelt sich dort kein Gewerbebetrieb mehr an.
    76,08% | Ich lehne den Bau von Moscheen grundsätzlich ab.
    0,59% | Weiß nicht / Ist mir egal.

    Natürlich wird die Moschee dennoch gebaut. Was interessiert Politik und Moscheevereine was die Bürger wollen.

  6. „muslimischer Frauen“… was soll das?
    Warum dieser buckelnde vorauseilende Gehorsam?
    Das heisst mOslemischer Frauen.
    Schon erstaunlich, das dieser politisch korrekte Begriff hier Einzug gehalten hat.

  7. OT

    Eine nicht ganz einfache Diskussion, in der Eure Meinung interessant ist:

    Wie weit darf man Terroristen entgegenkommen?

    Rund um den 5. Jahrestages der Entführung von Gilad Shalit in den Gazastreifen ist diese Diskussion in Israel wieder entbrannt. Die Hamas fordert die Freilassung mehrerer Tausend verurteilter Terroristen. Für viele Israelis kommt das nicht in Frage – sie wollen Gilad Shalit befreien und nach Hause holen, aber nicht zum Preis, das tausende Terroristen die Möglichkeit bekommen, ihren Terror gegen Israel wieder aufzunehmen.

    Und: Viele Israelis erinnern sich an 2006, als zwei Soldaten von der Hizbullah in den Libanon entführt wurden. Unter „deutscher Vermittlung“ wurde ein Austausch vereinbart. Hunderte Terroristen wurden aus den Gefängnissen in den Libanon abgeschoben, darunter der Mörder eines 5jährigen Mädchens. Die beiden Soldaten kamen nach Israel zurück – in Särgen.

    Gilad Schalit befreien – ja! Der Hamas die Propagandaarbeit abnehmen – nein!

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5717

  8. zu#7 Copyrat (28. Jun 2011 14:03)

    “muslimischer Frauen”… was soll das?
    Warum dieser buckelnde vorauseilende Gehorsam?
    Das heisst mOslemischer Frauen.

    „“““sag doch einfach Mohammedanerinnen!!!!!!!!!!!!!

    so würdr ich jedenfalls meinen—,oder?

  9. Ähm, wer spricht den Slutwalkerinnen denn ihr sexuelles Selbstbestimmungsrecht ab? Der deutsche Staat etwa? Das ist in etwa so lustig, wie wenn Linke für Meinungsfreiheit demonstrieren, die ihnen hier ja auch keiner beschneidet. Jedenfalls nicht von staatlicher Seite.

    Oder Homosexuellen ihre homosexuellen Gepflogenheiten oder Taubenzüchtern ihr Taubenzüchten. Oh, ja, Slutwalk kommt nach Deutschland und ich wette, werden sie angegafft, verbieten sie sich das auch noch wegen sexueller Belästigung. Aber wenn sich jemand grün anmalt, würde ich den auch angaffen.

    Eine viel – Lärm um nichts – Veranstaltung, denn die Personengruppe, die meint, Frauen, die sich knapp bekleiden, wären wie unbedecktes Fleisch und die Katzen könnten nun mal nichts dafür …, die steht sowieso außerhalb jeden Verdachtes, denn das wäre rassistisch und menschenverachtend.

  10. Eine viel – Lärm um nichts – Veranstaltung, denn die Personengruppe, die meint, Frauen, die sich knapp bekleiden, wären wie unbedecktes Fleisch und die Katzen könnten nun mal nichts dafür …, die steht sowieso außerhalb jeden Verdachtes, denn das wäre rassistisch und menschenverachtend.

    So wird es sein. Möchte nicht wissen, wie viele dort fleissig Fotos machen und am Ende das Wort „Slut“ wörtlich nehmen.

  11. Ich persönlich sehe diese Aktion nicht so negativ, ist doch schon mal was und den Moslems wird diese Aktion mit Sicherheit Missfallen, denn nirgendwo steht das nur um Ungläubige geht.
    Es ist mir egal ob diese Aktion von Links gesteuert ist, es kommt doch darauf an was man persönlich daraus macht und ob man sich an die Regeln halten will.Es geht um Vergewaltigung und um sexuelle Übergriffe,andere Geschlechter sind nicht ausgeschlossen.Natürlich wäre das eine gute Plattform um auf die Problematiken einzugehen.Das sehe ich als nutzbare Chance für jede Frau die weiß wo diese liegen!
    Frauen die im Schlampenlook provozieren träumen wohl kaum von der Burka!

  12. Solche Aktionen sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil der Misere. Wer kein Problem damit hat, wie ein Stück Fleisch herumzulaufen und sich von sabbernden Männern begaffen zu lassen, hat zumeist auch kein Problem damit, sein ungeborenes Kind abtreiben zu lassen. Denn beidem geht der weitgehende Verlust der Scham voraus.

    Jeder Mann nimmt eine sich aufreizend kleidende Frau als potenzielle Matratze war, nicht als Person. Ob das so erstrebenswert ist? Und natürlich besteht bei einer derartigen Aufmachung auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden. Dass in progressiven Ländern wie Saudi-Arabien – wo es nichts anderes gibt – auch Vollverschleierte vergewaltigt werden, tut dem ja keinen Abbruch.

  13. „Wer kein Problem damit hat, wie ein Stück Fleisch herumzulaufen und sich von sabbernden Männern begaffen zu lassen, hat zumeist auch kein Problem damit, sein ungeborenes Kind abtreiben zu lassen.“

    Also den Zusammenhang musst Du erst mal beweisen. und zwar nicht mit einem gelöschtem Youtube Video!
    Und genau gegen diese Einstufung als Stück Fleisch protestieren sie ja. Selbst wenn sie splitternackt oder in Reizwäsche herumlaufen würden, hätte niemand das Recht sie gegen ihren Willen anzufassen

    „Jeder Mann nimmt eine sich aufreizend kleidende Frau als potenzielle Matratze war“

    Wenn hier stehen würde „potentielle Sexpartnerin“, würde ich vlt. sogar zustimmen, aber so ist es auch nur wieder diese Einstufung als Objekt gegen das diese Frauen protestieren.

    „Und natürlich besteht bei einer derartigen Aufmachung auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden.“
    Und genau das ist es was sie ändern wollen, genau das ist es wogegen sie protestieren, sie protestieren ja nicht aufgrund irgendwelcher Phantastereien.
    Whatever we wear, whereever we go, Yes means Yes and NO means NO!

  14. #18 Columbin (28. Jun 2011 15:28)

    Sie haben ne ausgesprochene Vollmeise, die zwitschert so laut, da wirft die Sonne keine Schatten mehr.

  15. Diese dummen Tussen rennen wieder offene Türen ein. Es würde aber wohl was bringen, wenn sie ihre Demo in Berlin-Neukölln oder Duisburg-Marxloh abhielten.

  16. #18 Columbin (28. Jun 2011 15:28)

    Wahrscheinlich ist es ihre Überzeugung, dass eine Frau, die aufgrund einer Vergewaltigung schwanger wurde, das Kind auszutragen hat, was?

  17. „Slutwalk“?? Naja, wenn den Mädchen heute schon „GNTM“ vorgesetzt wird und dies auch noch als „hip und trendy“ verkauft wird, darf man sich nicht wundern. Einige hoffnungslos verwirrte Eltern sind scheinbar der Meinung, schon Kleinkinder müssten „Top-Models“ sein – worauf die Industrie natürlich reagiert. Beschämend und widerlich. Aber in einer Gesellschaft, in der es immer weniger Substanz gibt, zählt natürlich der „schöne Schein“ besonders viel – dumm nur für die breite Masse, die dem gängigen Ideal nicht entspricht oder mit sehr viel Geld nachhelfen muss, diesem Ideal näher zu kommen. Aber wer will schon wie die Klum aussehen oder deren Intellekt haben?? Ich würde Medien jeder Art, die meiner Tochter vorgaukeln, sich wie eine überschminkte und zickige Prostituierte (Neudeutsch „It-Girl“) aufzuführen sei „cool“ und erstrebenswert, von ihr fernhalten! Es zählt immer noch, was sich im Kopf befindet, und nicht wie dieser frisiert ist!

  18. #18 Columbin (28. Jun 2011 15:28)

    Solche Aktionen sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil der Misere. Wer kein Problem damit hat, wie ein Stück Fleisch herumzulaufen und sich von sabbernden Männern begaffen zu lassen, hat zumeist auch kein Problem damit, sein ungeborenes Kind abtreiben zu lassen. Denn beidem geht der weitgehende Verlust der Scham voraus.

    Ach ja. Wenn Männer sabbern, haben wir die Schuld. Wer als Mann bei jedem sexy Rock öffentlich sabbert, es womöglich sogar fremden Frauen signalisiert, sollte mal etwas dafür tun, seine Befürfnisse zu erfüllen. Dafür sind nicht alle fremden Frauen zuständig.
    Übrigens kann man das als Frau auch haben. Ein sexy Mann mit gutsitzender Hose, kann mich in einem schwachen Moment auch zum Träumen bringen. Warum auch nicht? Ich mag schöne Männer angucken.

    Jeder Mann nimmt eine sich aufreizend kleidende Frau als potenzielle Matratze war, nicht als Person. Ob das so erstrebenswert ist? Und natürlich besteht bei einer derartigen Aufmachung auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden. Dass in progressiven Ländern wie Saudi-Arabien – wo es nichts anderes gibt – auch Vollverschleierte vergewaltigt werden, tut dem ja keinen Abbruch.

    Erst bezeichnest du Frauen ein Stück Fleisch, dann als Matratze. Interessant mit welcher abfälligen Vergegenständlichung du deinen Hass auf das Weibliche kundtust.
    Jeder Mensch mit Verstand erkennt an deiner Wut, dass Frauen selbstbestimmt leben dürfen, den Hass auf das Weibliche.
    Lass die Frauen doch einfach in Ruhe oder lass dich therapieren, wenn du sie nicht ertragen kannst.
    Bald ist ja wieder der Tag, an denen ihr mit weißen Holzkreuzen losmarschiert und heult, dass Abtreibung erlaubt ist.
    Da weiß man ja, was da für Gestalten herumlaufen.

  19. @ Eurovision
    gib mal Slutwalk in der Googlebildersuche ein oder auf Youtube.

    Dann wirst Du feststellen, dass viele der Teilnehmerinnen bei Heidi Klum keine Chance hätten.
    Wobei ich Dir in deiner GNTM-Kritik recht gebe.

    Die Aussage der Slutwalks ist ja eher: „Auch wenn ich mich sexuell aufreizend kleide, hat niemand auch nur annähernd das Recht mich deswegen gegen meinen Willen anzufassen!“
    Das zeugt für mich eher von Intelligenz und Selbstbewusstsein. Ja, ich gebe Dir recht, es zählt das was im Kopf ist und nicht wie man frisiert ist. Das bedeutet aber auch: Auch in einer sexuell aufreizend gestylten Frau kann was im Köpfchen sein.

  20. Und die Damen oben im Bild slutwalken auch bzw. haben slutgewalkt oder geslutwalkt oder wie auch immer. Grell! (Sry für den Billigkommentar, aber bei Denglish geht mir das Augenmaß ein wenig flöten. Und beim Anblick von Wanderzelten ebenfalls.)

  21. Typische Femmie Veranstaltung. Die meisten der linken Weibsen dort haben zuhaus eh ihre lesbische Gespielin oder sind ganz einfach echte Schlampfn. Für wirkliche Gleichberechtigung interessiert sich von denen keine, für die Bedrohung durch Islam ah net!

  22. lieber columbin

    ich bin vater von vier kindern und einem 5. das nicht mehr lebt (im 8. lebensmonat an krippentod verstorben), dieses 5. sollte übrigens von der mutter abgetrieben werden, ich habe es verhindert, mutter war glücklich damit…
    ABER…ich stehe auf frauen in dessous…würde KEINE anfassen ehe sie sagt ok oder DEUTLICH signal gibt!!!ja ist ja und nein ist nein ob wirs flüstern oder schrein!!!

  23. „Marsch der Schlampen“ ❓

    Seit wann sind Frauen „Schlampen“ ❓
    Wer DAS behauptet, beleidigt seine Mutter ❗

  24. Exhibitionisten finden immer einen hochmoralischen Grund sich auszuziehen.
    Mal gegen Pelze, dann gegen CO2, dann wieder gegen Belästigung, für den Weltfrieden….
    Bloß nicht ernst nehmen, sie tun bloß das, was ihnen ihre Triebe vorschreiben.

  25. Einer der Slogans ist „We’re taking SLUT back!“
    Vom Schimpfwort zum Trotzwort. Ein Schimpfwort funktioniert vor allem dann, wenn es auch trifft. Wenn nun aber die beschimpften anfangen stolz darauf zu sein, funktioniert das nicht mehr, zumindest nicht mehr so gut. Das gab es mit dem Wort Nigger auch.
    Ich selbst bin Heide. Dieses Wort war eigentlich eine diffarmierende Bezichnung der Kirche für Ungläubige.
    Ein anderer Slogan des Schlampenmarsches heißt: „sexually active man = Stud; sexually active woman = whore!“
    Du meinst damit wahrscheinlich Prostituierte. Aber warum sind Prostituierte eigentlich verachtenswert? Weil sie Männern zeigen, dass sie Schwanzgesteuert sind? Wenn meine Mutter ihr Geld mit Prostitution (freiwillig, ohne Zwang; ich weiß 99% aller Prostitution basiert auf Zwang und der basiert darauf, dass man solche Frauen als Schlampen gesellschaftlich ausgrenzen kann) verdient hätte, wäre ich stolz auf sie!
    Schlampe ist für mich keine Schimpfwort mehr.
    S chönheit
    C harakter
    H umor
    L iebevoll
    A usstrahlung
    M ut
    P ower
    E rotik

  26. Also, im Grossen und Ganzen ändert sich also nichts an der Aufmachung der Mädels?

    Gut.

    Aber was bringt der Protest, wenn diese „Schlampen-Optik“ eh schon Bestandteil des Öffentlichen Lebens ist?

    Hier wird lediglich einmal mehr des Protestierens wegen protestiert.
    Der Deutsche Bürger muss nicht darauf hingewisen werden, dass auch Mädels mit „Schlampen-Optik“ kein jederzeit f***bares Freiwild sind, der Deutsche weiss das, respektiert die Selbstbestimmung der Frau und der Deutsche plärrt auch nicht nach mehr Verhüllung und der Deutsche rennt auch nicht rum und begrabbelt Mädels mit „Schlampen-Optik“, nennt sie nicht Hure und fragt in der Regel auch nicht „t`schuldigung…ficken?“.

    Dieser Pseudoprotest verkommt zu einer reinen Alibi- und Selbstbeweihräucherungsprozession, wenn sich die Veranstalter und Teilnehmer nicht trauen, die hauptsächlichen Verursacher und Verantwortlichen für frauenverachtende Vorfälle zu benennen:

    Absolut mehrheitlich Mohammedaner, Abkömmlinge und Anhänger einer frauen- und ungläubigenverachtenden „Kultur“.

  27. Das Thema „Slutwalk“ mag einerseits banal sein, andererseits aber auch ein Aufreger, weil es auf untergründige Weise die Sprech- und Denkverbote der PC gegen die (teilweise noch) etablierten Moralvorstellungen zu richten sucht. Genau deshalb findet es das teilnehmende linke Publikum so „toll“, und genau deshalb sollte man sich darüber dann doch einmal den Kopf zerbrechen.

    Nur weil der „Slutwalk“ mit Sicherheit eine Provokation für Islamisten ist, ist er noch lange keine lobenswerte Veranstaltung. Der Gegner meines Gegners muss noch lange nicht mein Freund sein.

    Und warum? Betrachten wir es doch mal so: Hier wird eine Szenerie vorgeführt, bei der gesagt wird: „Die Frau muss sich nicht beherrschen“, und „Der Mann muss sich aber verdammt nochmal beherrschen“. Wobei es natürlich um zwei verschiedene Formen von Selbstbeherrschung geht, einmal eben um das Einhalten von Anstandsregeln und andererseits um das völlig zurecht imperativ zu fordernde Einhalten der Regel, dass sexuelle Übergriffe tabu sind. In dem feinsinnigen modernen Spiel mit den mitnichten abgeschafften Kategorien von „Gut“ und „Böse“ steht aber die Frau auf der „guten“ Seite und der Mann auf der „bösen“, und genau darum geht es den linken Veranstaltern hier. Der (wohlmeinend so zu deutende) Versuch, vergangene Diskriminierungen zu kompensieren, karikiert sich hier selbst in einer absurden Übertreibung.

    Die Triebbeherrschung ist eine wichtige Aufgabe in jeder kultivierten Gesellschaft. Und es darf dann schon die Frage gestellt werden, ob diese Aufgabe nur den Vertretern des einen Geschlechts auferlegt werden soll, oder ob vielleicht die Vertreterinnen des anderen Geschlechts auch ihren Beitrag dazu leisten sollten?! Indem sie eben bestimmte Anstandsregeln einhalten?!

    Unter diesem Blickwinkel sehe ich hier einen subtilen Machtkampf zwischen den Geschlechtern am Werk, und zwar mit einer spürbar einseitigen Ausrichtung. Das ist es, was mir an dem „Slutwalk“ gesellschaftspolitisch nicht gefällt.

    Rein praktisch gesehen, könnte sich der selbstbewusste Mann dem „Slutwalk“ mit einem Transparent gegenüberstellen: „Euch pfeife ich bestimmt nicht hinterher“, oder so – aber er wird den „Slutwalk“ einfach ignorieren. Aber für die Mainstream-Medien ist der Slutwalk eben wegen seiner hintergründigen Ausrichtung ein großes „Fest“.

    Ich kann mir vorstellen, dass ich mit meiner Ansicht auf Protest stoße. Das akzeptiere ich gerne. Ich bitte aber darum, sich um differenzierte Argumentation zu bemühen. Ich bilde mir jedenfalls ein, dies selbst auch versucht zu haben.

  28. #18 Columbin (28. Jun 2011 15:28)

    sie sind ein spießer vor dem herrn und nur neidisch, weil auf ihren (wahrscheinlich) fetten bauch keiner guckt. lassen sie doch den jungen frauen den spaß sich sexuell aufregend zu geben. sie sind nicht ewig jung, aber es ist ein schönes geschenk der natur an die jugend. ich selbst bin alt (männlich) und nicht mehr begehrenswert und ja, ich leide, wenn ich schöne junge frauen auf der straße sehe, die mich aufgrund meines alters nicht mehr eines blickes würdigen. na und, ich war auch einmal jung und habe meine zeit gehabt. diese missgunst der unattraktiven gegenüber den begehrenswerten hat mich am deutschen wesen schon immer angeko…. und die islamis sind da noch schlimmer.

  29. Die Mitbegründer der Aktion, also wenigstens hier in Deutschland, sind ja auch schon mal gefragt worden, ob die ganze Aktion nicht ein bißchen sehr auf Frauen der weißen und linksgestrickten Mittelklasse fokussiert sei- wie uncool!
    Aber wenigstens keimt schon mal die Erkenntnis daß das ganze Ding an den realen Verhältnissen vorbeidemonstriert.
    Das Interview steht im linken Blog JUNGLE WORLD ( sehr zu empfehlen), zudem einige ernstzunehmnde Artikel zum Thema Islamismus.

    Es tut sich was bei den Linken. Ein Hinweis darauf ist auch ein wegen interner Tumulte abgesagter Vortrag von Thomas Maul (Thema Sex und islamische Vorschriften) bei einer Vortragsreihe der Linken Fachschaft 03( LIFA 03) der Uni Marburg.
    Man kann eben nicht alle auf Dauer für blöd verkaufen.
    Weiter so.

  30. Verstehe die Aufregung nicht: es gibt ja wohl kaum etwas, was den Durchschnitts-Moslem dermaßen verunsichert wie eine Truppe selbstbewusster Sluts. Allein schon deshalb lohnt sich die Sache.

    Übrigens haben selbstbewusste Sluts auch in „aufreizender“ Kleidung wesentlich weniger Probleme mit sexueller Aggression im öffentlichen Raum als verhuschte, ängstliche Mädels in bürgerlicher Kostümierung. Der Grund liegt auf der Hand: Moslems suchen sich am liebsten schwache Opfer. Kurz: der Typus „brave Pastorentochter“ hat da weitaus schlechtere Karten als eine Slut, bei der der Angreifer damit rechnen muss, dass er im Zweifelsfall Probleme bekommt. Das merken die aber auch instinktiv. Die wissen ja auch: eine Slut, die sich womöglich auch noch abends so auf die Straße traut, die ist halt nicht ängstlich. Und solche sind halt meist keine leichten Opfer.

    Naja, und Columbin hat halt Frust, weil beim Marsch der Kreuze bestenfalls 30 Personen erscheinen. Das dürften die Sluts locker toppen. Und in Kreisen, in denen Sex nur zum Kinderkriegen da ist und danach nie wieder, und das alles auch noch mit einer Frau – naja , da wird der Slutwalk natürlich also so eine Art Hölle auf Beinen daherkommen.

    Naja, aber in so einer Lage kann man sich immerhin noch zeigefingerwedelnd und von moralischer Warte aus mit dem Sexualleben anderer Personen befassen. Moral-Porno halt, nur so sind Fantasien in der Richtung erlaubt, also wird es betrieben bis zum Geht nicht mehr. Da gibt es hier ja mehrere, die das so handhaben.

    Kann jeder halten wie er will, nur eines bitte: etwas weniger Verlogenheit. Wer soviel Sex im Kopf hat, der soll doch bitte dazu stehen und es nicht ständig unter dem moralischen Zeigefingergetue unters Volk bringen. Da ähnelt so den Moslems. Da ist das Getue um „Ehre“ der Mädchen ja auch nur ein Vorwand, um sich ständig mit deren Genitalien zu befassen.

    Und dass sich der Slutwalk nicht in erster Linie gegen deutsche bzw. nichtmoslemische Männer richtet, das ist doch sowieso klar.

  31. #47 Heta (28. Jun 2011 23:57)

    Wenn man als Mann dabei sagen darf sie sollen das Schlabberzeug doch bitte aus ästhetischen Gründen wieder wegpacken oder sich aufs FKK-Gelände umplazieren, ohne gleich die „Frauenfeindlichkeitskeule“ drübergezogen zu bekommen, überleben „wir“ das auch noch.

  32. @ Paula

    Ohne Sie würde PI definitiv etwas fehlen. Jeder Kommentar von Ihnen unterschreibungswürdig. Oft überfliege ich die Kommentare nur, aber sehe ich den Namen Paula, weiß ich, da steckt Qualität dahinter und ich halte inne.

    Paula-Fan
    Riker

  33. Ich gehöre meines gesamten Auftretens nach eher zum `grünen´ Klientel: Bei uns gibt es nur das teure Fleisch vom BioMetzger, wir wohnen in einem der teuren Trendvierteln einer deutschen Großstadt, mein Freundeskreis ist mit Schwulen nur so gespickt, ich zahle gerne mehr im Monat für Ökostrom und und und…

    Trotzdem sitze ich hier vor meinem Laptop und folge regelmäßig sämtlichen Posts auf dieser Seite. Warum? Weil ich an keine Einteilung in Links & rechts glaube und weil ich unsere Freiheit und unsere liberale Kultur für schützenwert halte. Zu dieser liberalen Kultur gehört es auch, dass ich mich als Frau frei bewegen kann wie ich es möchte, ohne Übergriffe fürchten zu müßen. Daher werde ich den Slutwalk unterstützen.

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