Time to eat the dog?


Brave Massenmedien. Nach der WamS wärmte am Montag Freenet die Geschichte um ein 2009 erschienes Buch auf. Oberschlau stellt man fest, dass auch Heimtiere CO2 verursachen. Potzblitz, wer hätte das gedacht? Hand aufs Herz: Wer wusste schon, dass auch Haustiere atmen? Freenet berichtet vom größten Klimasünder Katze (so schlimm wie ein Kleinwagen) gefolgt von der „Klimasau“ Hund:

Das größte Umwelt-Ferkel ist die Katze

Allein für die Herstellung von Tiernahrung und deren Verpackung fällt pro Jahr und Tier circa eine Tonne CO2 an. Noch einmal 1.250 kg Kohlenstoffdioxid kommen durch die Müllentsorgung der Futterdosen und des Katzenstreus hinzu. Auch der Wasserverbrauch für die Reinigung des Katzenklos schlägt ordentlich zu Buche, so „ClimatePartner“. Unsere geliebten Haustiger sind also Klimakiller auf Samtpfoten und unter allen Haustieren die Umweltverschmutzer Nummer eins mit einem CO2-Ausstoß von 2.200 Kilogramm pro Jahr.

Auch der Hund ist eine Umweltsau

Ein Dackel kommt laut „ClimatePartner“ und utopia.de auf gut 1.800 Kilogramm CO2-Ausstoß im Jahr und landet somit auf Platz zwei der süßen Umweltsünder. Allein an Müll produziert ein Hund pro Jahr 365 leere Dosen Hundefutter, dazu 36 Pappschachteln Trockenfutter. Wenn Waldi oder Bello ein Stadthund ist, kommen noch 300 Plastiktüten dazu, in denen der Halter die Hinterlassenschaften im Straßenmülleimer entsorgt.

Aber Gott sei Dank lässt uns Freenet nicht im Regen stehen. Wennn wir statt des umweltfreundlichen Kanarienvogels lieber Katze und Hund behalten wollen, sollen wir der Katze weniger Einstreu und dem Hund weniger Fleisch geben.

Im Katzenklo genügt beispielsweise eine maximal fünf Zentimeter dicke Streu-Schicht. Mittlerweile gibt auch schon eine große Auswahl an ökologischen Streu-Produkten.

Hunde müssen nicht jeden Tag Fleisch zu fressen bekommen. Inzwischen gibt es vitaminreiche vegane Tierkost mit einer viel niedrigeren CO2-Bilanz in der Produktion.

(Spürnase: melli39ibk)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN