Heute ist der Höhepunkt des langen Begräbnisses von Otto von Habsburg in Wien. Zuerst gab es am 9. Juli eine Trauerfeier in seinem Wohnort Pöcking unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Vereine dort. Es folgte ein Requiem in München am 11. Juli und ein weiteres Requiem in Mariazell in der Steiermark am 13. Juli. Danach wurde Otto von Habsburg in die Wiener Kapuzinerkirche überführt, wo am 14. Juli auch Oberrabbiner Langnas und Großmufti Mustafa Ceric aus Sarajevo ihre Totengebete sprachen. Die jüdische Gemeinde von Wien hielt gestern ein weiteres Totengebet im Stadttempel. Vorher schon hatten sich viele Menschen ins Kondolenzbuch eingetragen.

Heute nun folgt um 15 Uhr das Requiem im Wiener Stephansdom, gegen 17 Uhr läutet die Pummerin, danach setzt sich der tausend Meter lange Trauerzug in Bewegung durch die Wiener Innenstadt, wo Zehntausende Menschen stehen werden, zur Kapuzinergruft, in der die meisten Habsburger Kaiser und Kaiserinnen, und Aberdutzende von Erzherzöginnen und Erzherzögen ruhen. Und bevor nun der tote Otto von Habsburg, dort Einlaß bekommt, erfolgt die traditionelle Klopf-Zeremonie. Es wird dreimal angeklopft, und der Kapuziner fragt: „Wer begehrt Einlaß?“ Die Antwort:

„Otto von Österreich, einst Kronprinz von Österreich-Ungarn, königlicher Prinz von Ungarn und Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Lodomerien und Illyrien, Großherzog von Toskana und Krakau, Herzog von Lothringen, von Salzburg, Steyr, Kärnten, Krain und der Bukowina, Großfürst von Siebenbürgen, Markgraf von Mähren, Herzog von Ober- und Niederschlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Guastalla, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara, gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol, von Kyburg, Görz und Gradisca, Fürst von Trient und Brixen, Markgraf von Ober- und Niederlausitz und in Istrien, Graf von Hohenems, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg etc., Herr von Triest, von Cattaro und auf der Windischen Mark, Großwojwode der Wojwodschaft Serbien etc., etc.“

Kapuziner: „Wir kennen ihn nicht!“ Wieder dreimal Klopfen, wieder die Frage: „Wer begehrt Einlaß?“ Antwort:

„Dr. Otto von Habsburg, Präsident und Ehrenpräsident der Paneuropa-Union, Mitglied und Alterspräsident des Europäischen Parlamentes, Ehrendoktor zahlreicher Universitäten und Ehrenbürger vieler Gemeinden in Mitteleuropa, Mitglied ehrwürdiger Akademien und Institute, Träger hoher und höchster staatlicher und kirchlicher Auszeichnungen, Orden und Ehrungen, die ihm verliehen wurden in Anerkennung seines jahrzehntelangen Kampfes für die Freiheit der Völker, für Recht und Gerechtigkeit.“

Kapuziner: „Wir kennen ihn nicht!“ Der Zeremonienmeister klopft wieder dreimal, wieder die Frage: „Wer begehrt Einlaß?“ Neue Antwort:

„Otto – ein sterblicher, sündiger Mensch!“

Kapuziner: „So komme er herein!“

Ist das nicht anrührend schön? Sind Traditionen nicht schön? Die Trachten in Pöcking, die Gebirgsschützen in München, die Kaiserjäger heute nachmittag, das Totengebet von Mustafa Ceric, das sein Vorgänger vor 100 Jahren für Kaiser Franz Joseph gedichtet hat? Ja, ich weiß, wer Ceric ist, aber es waren muslimische Wachsoldaten aus Bosnien, welche seinen Vater, Kaiser Karl, und die ganze kaiserliche Familie 1918 bis zuletzt beschützt haben, als die Christen olängst geflüchtet waren:

Ich erinnere mich mit Wehmut an die Bosniaken an unserem Hof. Das waren unsere Wachsoldaten. Die waren bis zuletzt loyal und treu. Als die anderen davongelaufen waren, sind sie geblieben. In Schönbrunn im November 1918 sind die sogenannten Garden davongelaufen. Es hat einen Prinzen Zdenko Lobkowicz gegeben, der war Adjutant meines Vaters. Der ist auch davongelaufen. Die Bosniaken sind geblieben. Das sind solche Sachen, die einem Menschen in Erinnerung bleiben.

Verständlich! Und die gemeine Linke, die Kommunisten, die Stalinisten, diese ganzen armseligen Roten Socken? Seit Tagen stänkern sie im Internet über die lächerlichen Kosten des Staatsbegräbnisses, auch linke und grüne österreichische Politiker sind im Chor dabei. (Dabei hat Otto von Habsburg mit allen Menschen geredet, auch mit den Kommunisten, nur mit einem nicht, dem Landsmann aus Braunau, der ihn gern benutzt hätte.)

1946 hat man Habsburg erneut aus dem Land geworfen. 1956 bekam er wieder einen österreichischen Paß, worin stand: „Gültig für alle Staaten der Welt, mit Ausnahme von Österreich“. Erst 1966 durfte er wieder einreisen. Wie mag sich eigentlich der noch amtierende Bundespräsident Fischer gefühlt haben, als er, der rote Sozi,  Otto von Habsburg in der Hofburg zum 95. Geburtstag empfing, also in dessen Zuhause, das man ihm schon 1918 geklaut hat?

Was wollen die Touristen heutzutage in Wien eigentlich sehen? Das rote Gewerkschaftshaus und die Partzeizentrale der SPÖ vielleicht? Oder gehen sie nicht lieber zum Steffl, zum Schloß Schönbrunn, in die Spanische Hofreitschule, ins Sisi-Museum in der Hofburg oder eben in die Kapuzinergruft? Das Burgtheater, die Oper, das Rathaus, das Hotel Sacher, Museen wie das einst dem Prinzen Eugen gehörende Belvedere, alles sind Gebäude aus der Monarchie und der imperialen K.u.K.-Zeit. Wien wäre ohne die Habsburger ein ziemliches Nichts!

Morgen gibt es noch ein Requiem. In Budapest. Otto mußte nach seiner Vertreibung auf Befehl seiner Mutter Zita nicht nur die österreichische Matura ablegen, sondern ebenfalls das ungarische „Abitur“ machen. Er sprach neben zehn anderen Sprachen auch Ungarisch fließend. Sein Herz wird extra in der Benediktinerabtei Pannonhalma in der Nähe von Raab (Györ) beerdigt.

Die Fernsehsender Ö2 und 3sat übertragen heute die Totenfeierlichkeiten von 13.10 Uhr bis 19 Uhr durchgehend. Hier unser vorletzter Artikel mit weiteren Links und Interviews! Die Titel der Habsburger änderten sich natürlich je nach Landbesitz. Diese englische Seite hat sie alle aufgeführt. Im übrigen bin ich kein Monarchist, obwohl man zu einem werden könnte, wenn man das derzeitige demokratische Personal ansieht. Mal sehen, welchen Oberregierungsrat die Bundesrepublik Deutschland heute als höchsten ihrer Würdenträger nach Wien geschickt hat! Das Foto zeigt Otto von Habsburg bei seiner Heirat 1951 in Nancy, Lothringen, mit Prinzessin Regina von Sachsen-Meiningen. Sie wird nun zusammen mit ihm in die Kapuzinergruft kommen.

image_pdfimage_print

 

145 KOMMENTARE

  1. GRATULATION zu diesen perfekten Kommentar!!!

    Seit Tagen diskutieren Rote und Grüne über die Kosten des Begräbnisses – aber wenn Linke auf den Straßen randalieren nennt man es Versammlungsfreiheit!!!

    http://sosheimat.wordpress.com

  2. ja ,ja die gute alte Zeit,aber wer damals arm und mittellos war der hatte weisgott nichts zu lachen. Die Erinnerung malt eben mit einem Goldenen Pinsel.Und doch schaut man manchmal etwas wehmütig in diese Zeit, und wünscht sich in diese Beschaulichkeit zurück versetzt. Im Gegensatz zu unserer heutigen gehetzten,tugendlosen Zeit sicher auch verständlich.
    Uns fehlt diese Beschaulichkeit,was heute in ist,ist morgen– aut!– Die Geschwindigkeit des Werteverfalls,die Schnellebigkeit der heutigen Zeit lassen uns eben von der Guten alten Zeit gelegentlich Träumen.

  3. Jaja, beim Kaiser … da war alles besser.
    Schade, daß es schon damals kein TV gab.
    😉

    Die bunte Bundeswehr sollte auch mehr bosniakische Wachsoldaten einführen. Am besten die mit gleichzeitig saudischer Staatsbürgerschaft. Die haben so würdige Bärte. Und Ceric wird der erste Bundeswehr-Imam.
    Dann wird alles gut! Pionierehrenwort!

  4. Mir wäre heute auch ein Kaiser lieber als diese Einheitlichen Parteien . Ruhe in Frieden Otto von Habsburg . Achtung !!!! Frühsexualisierung unserer Kinder laufen an !!! —- http://www.sosheimat.wordpress.com ——- Verantwortlich ,unsere Regierung ,Ursula van der Leyen und Ulla Schmidt . Mit Video !!!!!

  5. Hm, ein hochrangiger Vertreter Deutschlands wird in dieser Liste von hochrangigen Trauergästen nicht aufgeführt:

    TM The King and Queen of Sweden
    TRH The Grand Duke and Grand Duchess of Luxembourg
    HRH Infanta Christina of Spain
    TI & RH Prince Lorenz and Princess Astrid of Belgium,Archduke and Archduchess of Habsburg-Este
    TSH Prince Hans-Adam and Princess Marie Aglaé of Liechtenstein
    HMEH The Prince and Grand Master of the Order of Malta
    TRH Prince and Princess Michael of Kent

    The President of Austria
    The President of Hungary
    The President of Georgia

    The Chancellor of Austria
    The President of the European Parliament
    The Prime Minister of Croatia
    The Prime Minister of Macedonia
    The Foreign Minister of the Czech republic: Prince Karl of Schwartzenberg

  6. Meine Fresse …

    PI will anscheinend um jeden Preis den Alterschnitt seiner Leser heben.

    Ich glaube ich schenk mir diesen Schwachsinn hier endgültig. Gibt ja noch achgut.de, Ortner und andere gute Blogs, die nicht vollkommen frei drehen.

  7. Das rote Pack hat in den USA offensichtlich nur geringen Erfolg 🙂

    http://www.kath.net/detail.php?id=32342

    Während sich der islamische Faschismus in der Strohkopf-BRD ungestört ausbreiten kann und auf dem Weg zur Machtergreifung ist, stößt er in den USA vielerorts auf erbitterten Widerstand.

    Woran mag das wohl liegen?

    Ich nehme an, das hat sehr viel mit der Schwäche der kommunistischen Bewegung und der Stärke des Christentums in den USA zu tun (BRD genau umgekehrt)

  8. Wartet mal bitte kurz, bei mir hat es gerade dreimal an der Tür geklopft…….

  9. OT:

    Ob wir die Türken nochmals zurückschlagen können? Türkei plant Aufstockung der Armee auf 1 Millionen Mann. Amerika unser Freund und Helfer verkaufte den Türken 100 Stück F35 Lightning II-Kampfjets und die Türkei stellt mittlerweile F16 Kampfjets selber her. Gute Nacht Europa. Träumt weiter vom Euroislam. Und nicht vergessen Frau Merkel: Verkaufe dem Irren vom Bosperus noch mehr Leo2 Panzer. Die haben jetzt schon mehr als wir.

    http://endzeit-reporter.org/2011/07/16/die-tuerkei-verdoppelt-ihre-armee/

  10. Man sollte Österreich-Ungarn auf keinen Fall verklären und schön bei der Wahrheit bleiben.

    Österreich-Ungarn ist doch das absolute Lieblingsland der Multi-Kulti-Fanatiker.
    Alle ethnischen Spannungen werden totgeschwiegen. Diese Spannungen waren aber natürlich vorhanden und wurden bei Bedarf brutal unterdrückt. Das ging schon 1848 mit der Niederschlagung der Revolution und dem Massaker von Arad los und hatte eine permanente Stationierung österreichischer Truppen in Ungarn zur Folge.

    Nach einem großen Wirtschaftsabschwung oder einem Machtvakuum brechen diese „vorbildlichen“ Multi-Kulti-Staaten dann gerne auseinander.

    Was glaubt ihr wie die Menschen damals über die absolutistische Herrschaft der Habsburger k.u.k.-Monarchie gedacht haben?
    Österreich-Ungarn war die EUdSSR der damaligen Zeit. Kein Grund zur Nostalgie.

  11. Kewil,
    danke für diesen großartigen Artikel.

    Es ist wirklich ein Artikel, der seinesgleichen in den Medien sucht.

  12. #18 Hayek

    Dann lies mal Stefan Zweig „Die Welt von gestern“!

    Im übrigen kann hier niemand nostalgisch sein, weil keiner damals gelebt hat!

  13. #18 Hayek (16. Jul 2011 12:08)

    Man sollte Österreich-Ungarn auf keinen Fall verklären und schön bei der Wahrheit bleiben.

    Österreich-Ungarn ist doch das absolute Lieblingsland der Multi-Kulti-Fanatiker.
    Alle ethnischen Spannungen werden totgeschwiegen. Diese Spannungen waren aber natürlich vorhanden und wurden bei Bedarf brutal unterdrückt. Das ging schon 1848 mit der Niederschlagung der Revolution und dem Massaker von Arad los und hatte eine permanente Stationierung österreichischer Truppen in Ungarn zur Folge.

    Nach einem großen Wirtschaftsabschwung oder einem Machtvakuum brechen diese “vorbildlichen” Multi-Kulti-Staaten dann gerne auseinander.

    Was glaubt ihr wie die Menschen damals über die absolutistische Herrschaft der Habsburger k.u.k.-Monarchie gedacht haben?
    Österreich-Ungarn war die EUdSSR der damaligen Zeit. Kein Grund zur Nostalgie.

    Mich würde mal interessieren, wo Du hier Österreich-Ungarn verklärt sehen möchtest.

    Bist Du in der Lage einen Artikel zu lesen, ohne vom Thema abzuschweifen?

    Dieser Artikel ist einer Person gewidmet… und Du redest von einem Reich… man man man

  14. #21 Augustus
    Der Artikel von kewil ist top. Ich sage ja nur „man sollte“. Ganz allgemein gehalten. Ein gutgemeinter Ratschlag. Eine Meinungsäußerung.
    Finde dich damit ab.

  15. Es lebe die Monarchie!

    Habe ich da etwas missverstanden, oder treten hier nicht viele für Elemente der direkten Demokratie ein? Oder doch:

    Wir wollen unsern alten Kaiser Willem wiederhaam, aber den mit dem Bart – aber den mit dem Bart! 😉

  16. #20 kewil (16. Jul 2011 12:16)

    Im übrigen kann hier niemand nostalgisch sein, weil keiner damals gelebt hat!

    Man muss doch eine Epoche nicht erlebt haben, um nostalgische Gefühle dafür zu entwickeln.
    Dein Artikel hat auch einen nostalgischen Grundton, was ja absolut nicht schlimm ist. Jedenfalls empfinde ich das so und andere Kommentatoren offenbar auch. Ich denke dir ist das auch bewusst und das war auch so gewollt. Alles halb so wild. Mein Kommentar ist kein Angriff gegen irgendjemanden.

  17. Danke, Kewil für diesen wunderbaren Artikel.

    Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Erzherzog Dr. Otto von Habsburg möge ruhen in Frieden.

    Für Österreich wäre er ein guter Kaiser gewesen, besser als diese Politbonzen von Bundespräsidenten.

  18. #24 fritzberger78

    Bin zwar auch kein Monarchieverfechter aber eines steht fest: Eine Monarchie käme uns weitaus billiger als unsere jetzige Parteiendiktatur.

  19. #23 Hayek (16. Jul 2011 :46)

    #21 Augustus
    Der Artikel von kewil ist top. Ich sage ja nur “man sollte”. Ganz allgemein gehalten. Ein gutgemeinter Ratschlag. Eine Meinungsäußerung.
    Finde dich damit ab.

    Ich muss mich damit nicht abfinden, weil ich überhaupt nichts gegen Deine Meinungsäußerung habe.

    Ich habe lediglich gesagt, dass Du am Thema vorbeigeschrieben hast. Deine jetzige Erläuterung lässt das ganze ja nun in einem logischen – bessern – Bild erscheinen.

    @#26 Toytone

    Allerdings!

  20. ein grottiger artikel eines noch grottigeren autors! die grossartige historische leistung des hauses habsburg sollte man wohl weniger im stadtbild wiens suchen ( mir ist nicht bekannt, dass je ein „habsburger“ selbst hand angelegt hat bei der errichtung eines der genannten steinernen monumente)als vielmehr im beinhaus von verdun. zu einer zeit, da sich in westeuropa und nordamerika längst demokratische bürgergesellschaften etablierten, waren es die habsburger und die hohenzollern, die lieber millionena in blutigen kriegen aufeinanderhetzten als ihre maroden gesellschaften zu reformieren. wenn sich otto von habsburg in der tradition seiner absolutistischen ahnen zu grabe tragen lässt, so diskreditiert er seine demokratische, europäische vita. denn anders als die bourbonen in madrid hat das haus habsburg nicht freiwillig auf die macht verzichtet…und musste aus der hofburg geprügelt werden. da muss man schon ziemlich dumm, dämlich und geschichtsvergessen wie der trottelige autor sein, wenn man bei dem demokratischen souverän „ein schlechtes gewissen“ vermutet, wenn dieser otto v. habsburg in „seinem“ haus begrüßt.

  21. #28 teermaschine (16. Jul 2011 13:08)

    ein grottiger artikel eines noch grottigeren autors! die grossartige historische leistung des hauses habsburg sollte man wohl weniger im stadtbild wiens suchen ( mir ist nicht bekannt, dass je ein “habsburger” selbst hand angelegt hat bei der errichtung eines der genannten steinernen monumente)als vielmehr im beinhaus von verdun. zu einer zeit, da sich in westeuropa und nordamerika längst demokratische bürgergesellschaften etablierten, waren es die habsburger und die hohenzollern, die lieber millionena in blutigen kriegen aufeinanderhetzten als ihre maroden gesellschaften zu reformieren. wenn sich otto von habsburg in der tradition seiner absolutistischen ahnen zu grabe tragen lässt, so diskreditiert er seine demokratische, europäische vita. denn anders als die bourbonen in madrid hat das haus habsburg nicht freiwillig auf die macht verzichtet…und musste aus der hofburg geprügelt werden. da muss man schon ziemlich dumm, dämlich und geschichtsvergessen wie der trottelige autor sein, wenn man bei dem demokratischen souverän “ein schlechtes gewissen” vermutet, wenn dieser otto v. habsburg in “seinem” haus begrüßt.

    Grottig ist auch Dein Kommentar, denn Du als trotteliger Autor verkennst, dass in der sogenannten demokratie, die es damals in Nordamerika gab immernoch sklaverei und noch lange Apartheit gab.

    Im Westen Europas – womit Du sicherlich auf FRankreich anspielst – wurde ebenfalls ein blutiger PReis gezahlt. Der Völkermord, den die Revolution dort nach sich zog, wie auch der Größenwahn Napoleons scheinen Dir vollends entgangen zu sein.

  22. Ich hatte schon bei der letzten Habsburger-Beweihräucherung darauf hingewiesen:

    Wer ging im Ersten Weltkrieg zusammen mit Deutschland ein Bündnis mit den Osmanen ein und legte damit einen der ersten Grundsteine für die spätere Völkerwanderung?

    Wenn ich mir nicht die Pest an Bord holen will, dann halte ich bestimmte Regeln ein.

    „Gott schütze unseren Kaiser!“
    Wer schützt uns?

  23. @ #30augustus
    man sollte keine äpfel mit birnen vergleichen. und man sollte wenigstens grob historisch einordnen können. und 1914 mit der französischen revolution oder den napoleonischen kriegen zu vergleichen ist einfach nur grotesk. zwischen diesen europäischen „ereignissen“ liegen nicht nur rd 100jahre!

  24. Otto von Habsburg hat mehr für Österreich geleistet, als es unsere derzeitige linke „Elite“ jemals tun wird. Denn dazu braucht es Intelligenz, die leider dort nicht einmal als Spurenelement vorhanden ist und Liebe zum Vaterland(pol Korr. Elternland). Dies hatte Otto Habsburg im Überfluss!

  25. Österreich ohne Habsburg ist ein Nichts.
    Die Demokratie ist ein Irrweg, nicht nur in Österreich.
    Kaum ein Land hatte mehr Freiheit, war kulturell und wissenschaftlich produktiver, als Österreich im ausgehenden 19. Jahrhundert. Auch Stefan Zweig hat dies bezeugt.

    Aus gegebenem Anlaß weise ich auf Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn und seine Schriften hin.

    Livestream zum ÖR:
    http://tvthek.orf.at/live/2609477

  26. Was soll dieses peinliche Bejubeln feudalistischen Fossilientums?

    Soll die langatmige Aufzählung vergangener und überholter Adelstitel irgendeinen aufgeklärten Menschen beeindrucken?

    Was hat der Mensch Otto von Habsburg in seinem Leben Großartiges geleistet, das ein so pompöses Staatsbegräbnis rechtfertigen würde? (- außer daß er der Sohn des letzten K.u.K.-Monarchen war? – Wobei die K.u.K.-Monarchie zuletzt als „Völkergefängnis“ galt, dessen Instabilität den Ausbruch des I. WK auslöste.)

    Der Mensch Otto von Habsburg möge in Frieden ruhen.

    @ Kewil

    Guck Dir doch lieber ein paar „Sissi“-Filme aus den fünfziger Jahren mit Romy Schneider an; das befriedigt auch die Sehnsucht nach Glanz der K.u.K-Monarchie.

  27. @teermaschine
    Dann würde ich Dir allerdings empfehlen die Geschichtsepoche hervorzuheben, welche Du meinst, und selbst wenn Du von Anfang an diese meintest, ist meine Aussage auf die Appartheit immernoch korrekt, zumal man über die Gründe des Ausbruchs des ersten Weltkrieges streiten kann, denn das Märchen von der deutsch/ österreichichen Alleinschuld kannst Du getrost jemand anderem auftischen.

  28. Soeben Karel Schwarzenberg, tschechischer Außenminister, im Livestream. Er sprach akzentfrei Deutsch und berichtete stolz von verschiedenen Anlässen in Böhmen, bei denen Otto als Kaiserliche Hoheit angeredet wurde.
    „Sie müssen wissen, es ändert sich alles.“ – gab er dem verwirrten Journalisten noch mit, der versuchte, das Interview nun doch schnell zu beenden.

  29. @ Rationalist64

    Geh doch nach Brüssel, Händchenhalten mit Herman von Rumpelpoy.
    Da hast Du Deine rationale Moderne.

  30. #37 Rationalist64
    Interessanter Kommentar. Danke.
    Die Punkte zur Aufklärung und zum Völkergefängnis treffen den Nagel auf dem Kopf.

  31. Eine Ehrengarde des englischen Militärs, die 1918 auch Kaiser Karl die Ehre erwies, als er Österreich in Richtung Schweiz verlassen mußte, hat nun auch heute (auf eigenen Wunsch) am Sarg Ottos Aufstellung bezogen.
    Können wir nach den Versagern Elizabeth und Charles wieder auf einen britischen König hoffen, der die Monarchie auszufüllen weiß? Kann er zur Rettung Großbritanniens und Europas beitragen? Im ef-magazin las ich kürzlich einen entsprechend hoffnungsvollen Beitrag.

  32. Rationalist64 Bei einem Rationalisten sollte man von Intelligenz und vernünftigem Denken ausgehen(scheint ein Trugschluss zu sein)
    ein dahingeschiedener Kanzler würde Ihnen sogar in diesem Fall sagen „lernen’s Geschichte“. Als mehr als die Hälfte der Österreicher dem Landmann AH zujubelte, hat Otto von Habsburg für Österreich unter Einsatz seines eigenen Lebens gekämpft, für jenes Österreich, das ihn und seine Familie so schändlich aus dem Land jagte. Während sein deutscher Pendant mir brauner Uniform auftrat, war Otto von Habsburg auf der Todesliste, da er gegen das Regime Allianzen schmiedete.

  33. #43 luponero

    Otto von Habsburg war nicht der einzige Österreicher, der gegen die Nazi-Diktatur Widerstand leistete; nur dass die anderen Widerstandskämpfer kein Staatsbegräbnis erhalten. (Wie effektiv das Allianzen-Schmieden war, hat die Geschichte ja gezeigt.)

    Im Übrigen hatten die Österreicher viele und triftige Gründe, den abgetakelten Kaiser nach Ende des I.WK ins Exil zu schicken.

    Die K.u.K.-Monarchie hatte sich einfach überlebt.

    Ich beglückwünsche das österreichische Volk zur Absetzung und Exilierung des letzten Kaisers!

  34. #36 Dummer deutscher Michel

    Österreich ohne Habsburg ist ein Nichts.
    Die Demokratie ist ein Irrweg, nicht nur in Österreich. Kaum ein Land hatte mehr Freiheit, war kulturell und wissenschaftlich produktiver, als Österreich im ausgehenden 19. Jahrhundert.

    Das ist doch eine Legende, die gerne in den MSM kolportiert wird. Auch Hannes Stein von achgut macht das immer wieder. Das sagt eigentlich alles. Mir erinnert das immer an die Mythen um Al-Andalus. Die verwendete Geschichtsklitterung ist in beiden Fällen sehr ähnlich.

    #40 Dummer deutscher Michel

    Geh doch nach Brüssel, Händchenhalten mit Herman von Rumpelpoy.

    Ich sehe jetzt nicht den großen Unterschied zwischen undemokratischen EU-Herrschern wie Herman Van Rompuy und Möchtgern-k.u.k-Wiederbelebern wie Otto von Habsburg, der übrigens – welch Ironie – seinen Hintern auch im EU-Parlament breitgesetzt hat, als es nichts wurde mit seiner Thronbesteigung.

    Ich sag’s ja: Was damals die k.u.k.-Monarchie war ist heute die EU. Man kann die Unterschiede betonen, aber die Ähnlichkeiten sind doch mindestens genauso bemerkenswert:

    Undemokratische Multi-Kulti-Apologeten, die nur dann auf den Volkswillen hören, wenn es ihnen in die Karten spielt. In allen anderen Fällen wird von oben und undemokratisch bestimmt was „gut“ für die Menschen ist.

  35. @ 30augustus
    wer lesen kann ist eindeutig im vorteil! mein verweis auf das „beinhaus in verdun“ ist hinweis genug für eine zeitliche einordnung. über den „schuldanteil“ der habsburger am ausbruch des 1ten wk maögen sich andere streiten, unbeteiligt waren sie doch wohl unstrittig nicht. aber darum geht es nicht. otto von habsburg war sicher eine der interessanteren persönlichkeiten des 20jahrhunderts. auch und gerade ob der vielen brüche in seiner biographie. warum gerade er seine beisetzung in der tradition seiner vorfahrn zelebriert passt nicht in das bild, welches sich viele von ihm gemacht haben. denn als parlamentarier ist man gleicher unter gleichen. wie dem auch sei…wie ein „autörchen“ diese eloge auf einen otto habsburg, seine widersprüchliche biografie und überhaupt auf die wechselvolle historie der ganzen dynastie verfassen konnte, ist mir schleierhaft. aber in seinem hass gegen alles vermeintlich „linke“ ist dem kleingeist kewil kein aufhänger zu billig!

  36. @ Hayek
    Dein Nickname zeugt von Interesse für Schweizer Uhren oder für die Österreichische Schule der Ökonomie.
    Nun schlage einmal nach, wessen einflußreicher Berater Carl Menger, der Begründer der Österreichischen Schule, war.
    Ludwig von Mises, ein weiterer Vertreter dieser Schule, ist Namensgeber des Mises Institutes.
    Auf mises.org findest Du kostenfrei zahlreiche Schriften, die Dich von dem Trugschluß befreien werden, daß Demokratie etwas mit Freiheit zu tun hat.
    Falls Du des Englischen nicht mächtig bist, Hans-Hermann Hoppe gibt’s auch auf Deutsch (Amazon).
    Die Abneigung ggü. der EU teilen wir. Otto von Habsburgs Rolle dort sollte man aber sehr differenziert betrachten. Was heute passiert, würde er mit Sicherheit nicht gutheißen.

  37. Ein Otto von Habsburg, der in Brüssel gegen den EUdSSR-Bürokratenwahsinn kämpfte ist mir,
    auf gut alt deutsch, am Arsch lieber wie ein Cohn-Bandit im Gsicht. Prost. 🙂

  38. @ #42dummerdeutschermichel
    Glückwunsch! nie wurde ein pseudonym trefflicher gewählt! und wenn du weiter einen solch mist ausdünstest, darfst du dich alsbald verdient „dümmsterdeutschermichel“ nennen.

  39. Rationalist64
    Otto von Habsburg hat wesentlich zur heutigen Österreich beigetragen, denn ohne ihn wären den Amerikanern die Interessen Österreichs egal gewesen, womöglich wären wir zum Gefallen einiger, ein Teil des sowjetischen Einflusses geworden.
    Übrigens hat er vielen tausenden Menschen das Leben gerettet!

  40. @ Hayek

    Natürlich ist es unerträglich, wie sich das politische Establishment nun anläßlich der Beisetzung Ottos in Szene setzt, dieses Establishment, das alles mit Füßen tritt, wofür Habsburg steht.

  41. #27 Kater Murr und Andere
    Wenn die Autoren hier, unter der Regentschaft „Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit“ schriften wie auf PI veröffentlicht und unters Volk gebracht hätten, und wenn herausgekommen wäre, wer diese Schriften liest:
    Dann hätten Euch die Schergen „Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit“ gezeigt wo der Kerker ist!
    Dabei hättet ihr dann noch Glück gehabt, wenn ihr „nur“ eingesperrt worden wäret und nicht wegen „Volksaufwiegelung-, Verbreitung unzüchtiger Schriften- usw.“ an die Wand gestellt.
    So war das nunmal in der „Guten alten Zeit“ unter den Regentschaften sog. „Kaiserlicher und Königlicher Hoheiten“.

  42. #50 suebia (16. Jul 2011 14:34)

    Ein Otto von Habsburg, der in Brüssel gegen den EUdSSR-Bürokratenwahsinn kämpfte …

    Inwieweit hat er wirksam dagegen gekämpft? Bitte Fakten, keine Zitate!

  43. #54 ukmirror

    Dann hätten Euch die Schergen “Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit” gezeigt wo der Kerker ist!

    Die Nationalsozialisten und Kommunisten haben ja gezeigt das man dafür keine „kaiserliche und königliche Hoheit“ brauchte.
    Und auch heute sind wir „ohne“ nicht mehr weit davon entfernt.

  44. Es beginnt nun das feierliche Requiem mit der Musik von Michael Haydn.
    Dieses Werk, zur Ehre Gottes geschrieben, zeigt uns noch einmal, wozu das christliche Abendland fähig war.

  45. # ukmirror

    Unter der Kaiserlichen Hoheit hätten wir hier nicht schreiben müssen.
    Wir wären als freie Bürger unbehelligt unserem Tagewerk nachgegangen.

  46. #55 TheNormalbuerger

    Inwieweit hat er wirksam dagegen gekämpft? Bitte Fakten, keine Zitate!

    Von wirksam war ja nicht die Rede. Dafür gibt und gab es zu viel Widerstand.
    Allein dem Versuch gebührt entsprechendes Lob.
    Es hätte wohl hunderte Ottos gebraucht um dieses Dickicht zu entflechten.

  47. @ suebia

    Ich glaube, man kann mit Sicherheit davon ausgehen, daß er immer guten Willens war.
    Das kann man von den heute herrschenden (und leider im Moment in Wien anwesenden) Personen nicht sagen.

  48. #49 Dummer deutscher Michel
    Ich glaube, dass mit dem Englisch bekomme ich hin. Und Mises und Hayek kenne ich auch ein bisschen. 😉

    Die Abneigung ggü. der EU teilen wir. Otto von Habsburgs Rolle dort sollte man aber sehr differenziert betrachten. Was heute passiert, würde er mit Sicherheit nicht gutheißen.

    Klar er wäre auch zeitlebens am liebsten selber wieder der große, undemokratische Zampano geworden.

    Deine Abneigung gegenüber der Demokratie ist erschreckend. Ich glaube das ist typisch deutsch. Vielleicht liegt es daran, dass ihr die Demokratie geschenkt bekommen habt und nie wirklich dafür kämpfen musstet. Außer vielleicht die Ostdeutschen. Da gab es so eine Art Volksrevolution. Aber selbst dort wählen ja schon wieder 30% SED. Man muss sich wirklich fragen wie lange einige Demokratien in Europa noch halten. Über 60 Jahre ist für den deutschsprachigen Raum schon absoluter Rekord. Das gab es noch nie in der Geschichte.

    Es gibt auch keine echte Meinungsfreiheit bei euch, auch dass 50% der Politiker über Listen in die Parlamente einziehen und die nationalen Parlamente immer mehr Macht an die undemokratischen Organe der EU abgeben, sehe ich kritisch. Der rechte, anti-zentralistische Teil des Parteienspektrums fehlt auch komplett.
    Alles keine guten Voraussetzungen für die nächsten 100 Jahre.

  49. #48 teermaschine (16. Jul 2011 14:27)

    @ 30augustus
    wer lesen kann ist eindeutig im vorteil!

    Allerdings! Anders ist es kaum zu erklären, dass Du nun ein Nebenschalchtfeld suchst, statt inhaltlich auf den Rest einzugehen.

    mein verweis auf das “beinhaus in verdun” ist hinweis genug für eine zeitliche einordnung.

    Hast Recht, habe ich überlesen. Nichts desto trotz: Siehe oben.

    über den “schuldanteil” der habsburger am ausbruch des 1ten wk maögen sich andere streiten, unbeteiligt waren sie doch wohl unstrittig nicht.

    Logisch, denn sie waren involviert, aber dennoch wohl kaum schuld, denn es war ihr Thronerbe der auf dem Balkan ermordet wurde, oder?

    aber darum geht es nicht.

    Eigentlich, aber Du warst es, der das Tor zu diesem Thema in Deinem ersten Kommentar unweigerlich aufgestoßen hat, von daher musst Du dich wohl mit dem Inhalt Deines eigenen Kommentares auseinander setzen.

    otto von habsburg war sicher eine der interessanteren persönlichkeiten des 20jahrhunderts. auch und gerade ob der vielen brüche in seiner biographie. warum gerade er seine beisetzung in der tradition seiner vorfahrn zelebriert passt nicht in das bild, welches sich viele von ihm gemacht haben. denn als parlamentarier ist man gleicher unter gleichen.

    Eine politische Rolle – egal in welchem System – kann man bei einer Dynastie durchaus als traditionsreich sehen. Dabei ist die eigentlich Position und Rolle erst einmal irelevant.

    wie dem auch sei…wie ein “autörchen” diese eloge auf einen otto habsburg, seine widersprüchliche biografie und überhaupt auf die wechselvolle historie der ganzen dynastie verfassen konnte, ist mir schleierhaft. aber in seinem hass gegen alles vermeintlich “linke” ist dem kleingeist kewil kein aufhänger zu billig!

    Ich modifiziere diese Passage mal ein wenig, vielleicht fällt Dir dann etwas auf:

    „Wie dem auch sei… wie ein Kommentatörchen dieses Pamphlet gegen die Monarchie auf ihre wechselvolle Historie verfassen konnte ist schleierhaft. Aber in seinem HAss gegen alle vermeintlichen Beiträge jenes Autoren ist dem Kleinjgeist Teermaschine kein Aufhänger zu billig.“

    Fällt Dir was auf?

    Gut!

  50. @ Hayek

    Daß bei uns die Demokratie in besonders schlechtem Zustand ist, ist offensichtlich.
    Demokratie ist aber nur Mittel zum Zweck. Der Zweck ist die Garantie von Recht und Freiheit.
    Ist das Mittel nicht tauglich, muß es verworfen werden. Die Demokratie ist nicht tauglich, und das gilt nicht nur für Deutschland.
    Befaß Dich doch einmal mit der Literatur (und mit der Realität). Erschrecken solltest Du über die Feinde der Freiheit und des Rechts – die sich nur allzu oft als Demokraten bezeichnen.
    Die Überheblichkeit gegenüber Deutschland sehe ich Dir nach. Unser Volk gibt gewiß kein schönes BIld ab. Aber wir haben eine große (vordemokratische) Geschichte. Die Krone, die die Habsburger noch trugen, trug zuerst Kaiser Otto I., Otto der Große, beigesetzt im Dom zu Magdeburg.

  51. Hayek, bist Du Österreicher?
    Dann befaß Dich doch mal mit Deinem Landsmann Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn.
    Bist Du Schweizer? Ja, Eure direkte Demokratie ist dem deutschen System zweifelsohne überlegen. Leider geht aber auch die Schweiz unter. Denn die herrschende Bürokratie setzt die Volksbeschlüsse einfach nicht um und verkauft Euch an die EU- und NWO-Bonzen.

  52. #60 suebia (16. Jul 2011 15:11)

    Nun weiß ich immer noch nicht, was seine – aus unserer Sicht – Verdienste innerhalb der EU waren.

    Er war Teil des Systems und kämpfte für die Osterweiterung. Ganz toll!

  53. #57 suebia

    Die Nationalsozialisten und Kommunisten haben ja gezeigt das man dafür keine “kaiserliche und königliche Hoheit” brauchte.

    Gut zu lesen, dass Sie die Monarchien mit den Dikdaturen NS und Kommunismus gleichsetzen, die Zusammenhänge haben Sie richtg erkannt.

    #59 Dummer deutscher Michel

    Unter der Kaiserlichen Hoheit hätten wir hier nicht schreiben müssen.
    Wir wären als freie Bürger unbehelligt unserem Tagewerk nachgegangen.

    „Freie Bürger“ – Seit wann und wo waren UNTERTANEN und LEIBEIGENE jemals „Freie Bürger“??
    SORRY – Aber es scheint tatsächlich zutreffend zu sein: „Nomen est omen“.

  54. #64 Dummer deutscher Michel

    Demokratie ist aber nur Mittel zum Zweck. Der Zweck ist die Garantie von Recht und Freiheit.

    Und wie sollen Freiheiten wie aktives und passives Wahlrecht in einem System verwirklicht werden, das nicht demokratisch ist?

    Ich wüsste auch nicht, dass Vertreter der Österreichischen Schule wie Hayek und von Mises grundsätzlich gegen die Demokratie waren. Wenn du das meinst, dann belege es doch bitte mit konkreten Links.

  55. Monarchie von Gottes Gnaden, aber ansonsten ohne die geringste Legitimation scheint ja noch eine erhebliche Anzahl Anhänger zu haben!

    In welchem Jahrhundert leben denn hier einige?

  56. #65 Dummer deutscher Michel
    Weder noch, ich bin Amerikaner.

    Leider geht aber auch die Schweiz unter. Denn die herrschende Bürokratie setzt die Volksbeschlüsse einfach nicht um und verkauft Euch an die EU- und NWO-Bonzen.

    Weil die Demokratie verraten wird, stellst du die Demokratie an sich in Frage?! Das ist doch absurd. Demokratische Prinzipien werden nicht eingehalten, genau das ist doch das Problem!

    Hayek und von Mises würden auch niemals die Abschaffung des Kapitalismus fordern, weil wir jetzt diese Krisen haben. Im Gegenteil: Sie würden zurecht darauf hinweisen, dass der Verrat an freiheitlichen und kapitalistischen Prinzipien zu diesen Krisen geführt hat und dass es noch viel schlimmer kommen wird, wenn man nicht endlich diese Prinzipien beachtet.

  57. #66 TheNormalbuerger

    Er war Teil des Systems und kämpfte für die Osterweiterung. Ganz toll!

    Jo, und ? Immerhin war er gegen den Beitritt der Türkei. Da hätten Westerschwelles und Konsorten Nachhilfeunterricht nehmen können.
    Und Teil eines Systems zu sein bedeutet ja nicht gleichzeitig es nicht zu kritisieren, zu hinterfragen oder verbessern zu wollen.

  58. #70 fritzberger78 (16. Jul 2011 15:58)

    Monarchie von Gottes Gnaden, aber ansonsten ohne die geringste Legitimation scheint ja noch eine erhebliche Anzahl Anhänger zu haben!

    In welchem Jahrhundert leben denn hier einige?

    Aber wenn sie so erheblich viele Anhänger hat, ist sie ja doch irgendwie legitimiert, oder?

  59. @ #63augustus
    natürlich muss ich dir entschieden widersprechen! immerhin ist es dieser autor, der schon in der überschrift jene als polit-pygmäen diffamiert, die sich kritisch mit den „beisetzungsfeierlichkeiten“ auseinandersetzen…um dann herrn habsburg über den klee zu loben, weil er sogar mit kommunisten redet. dass würde natürlich kewil, so ist dieser hinweis zu verstehen, nicht passieren: kewil ist im besitz der letzten wahrheit, verwandelt wasser zu wein, teilt das rote meer…und hätte sicher zu anderer zeit mit gutem gewissen auf der rampe selektiert! ich weiss nicht was er ist, aber ein demokrat mit humanistischer weltanschauung sicher nicht. darum unterscheidet er sich auch nicht von anderen heilsversprechern, seien es islamisten, fundamentalistischen christen, scientologen undundund. all ihnen ist gemein, dass sie über „letzte wahrheiten“ verfügen…und ergo alle nichtbekennenden menschliches geschmeiss sind, die man nach lust und laune diffamieren darf.

  60. #73 Augustus:

    Applaus von ein paar verspäteten Monarchisten gibt noch keine Legitimation.

    Und ob eine Mehrheit an der Wahlurne dafür stimmen würde – na ja, wohl eher nicht, selbst von denen, die hier „Bravo“ rufen 😉

  61. #67 ukmirror

    Gut zu lesen, dass Sie die Monarchien mit den Dikdaturen NS und Kommunismus gleichsetzen, die Zusammenhänge haben Sie richtg erkannt.

    Was den Kerker o.ä. betrifft, gibt es noch mehr Zusammenhänge in den letzten zweitausend Jahren und darüber hinaus. Deren Aufzählung würde aber den Rahmen sprengen.
    Mann muss die vergangenen Zeiten eben immer in ihren eigenen Kleidern sehen. 😉

  62. #74 teermaschine (16. Jul 2011 16:12)

    @ #63augustus
    natürlich muss ich dir entschieden widersprechen! immerhin ist es dieser autor, der schon in der überschrift jene als polit-pygmäen diffamiert, die sich kritisch mit den “beisetzungsfeierlichkeiten” auseinandersetzen…um dann herrn habsburg über den klee zu loben, weil er sogar mit kommunisten redet. dass würde natürlich kewil, so ist dieser hinweis zu verstehen, nicht passieren: kewil ist im besitz der letzten wahrheit, verwandelt wasser zu wein, teilt das rote meer…und hätte sicher zu anderer zeit mit gutem gewissen auf der rampe selektiert! ich weiss nicht was er ist, aber ein demokrat mit humanistischer weltanschauung sicher nicht. darum unterscheidet er sich auch nicht von anderen heilsversprechern, seien es islamisten, fundamentalistischen christen, scientologen undundund. all ihnen ist gemein, dass sie über “letzte wahrheiten” verfügen…und ergo alle nichtbekennenden menschliches geschmeiss sind, die man nach lust und laune diffamieren darf.

    Du hast mich offenbar missverstanden. Ich will Dich überhaupt nicht dazu bringen mir zuzustimmen. Nur wenn Du Kewil eine undifferenzierte Sichweise vorwirfst im Bezug auf solche Themen, dann kann man sie Dir im Bezug auf ihn ebenfalls vorwerfen. Darum ging es.

    Ich stimme Kewil auch nicht in jedem Punkt zu, dennoch fällt es extrem auf, dass einige hier im Kommentarbereich Contra bieten um der Kontra Willen.

    Das man auf bestimmte rituale nostalgisch reagiert finde ich absolut legitim, ja sogar wichtig in einer Kultur. Dazu muss ich nicht mit jedem Ritual einverstanden sein, aber man sollte schon so diffenrenziert agieren, dass man jedem seine Nostalgie lässt. Ich pflege einige TRaditionen und mag die andere nicht unbedingt. Nichts desto trotz muss ich anderen ihre Tradition nicht madig reden.

    @fritzberger78
    Wenn es danach geht hat kein System eine vollkommene Legitimation.

    Beispiel:

    BRD –> Föderaler Bundesstaat.

    Ich denke bei einer Abstimmung würde es ganz schnell ein Zentralstaat werden, weil viele einfach denken, dass es so besser sei. (Vom Kostenfaktor in jedem Falle besser)

    Heißt das aber automatisch, dass der Föderalstaat deshalb weniger legitim ist? Wenn man danach geht, würde durch den wankelmut der Leute überhauptnichts auf Dauer legitimiert sein, oder?

    Es gibt unterschiedliche MEinungen, was auch gut ist^^

  63. #37 Rationalist64 (16. Jul 2011 14:00)

    Was soll dieses peinliche Bejubeln feudalistischen Fossilientums?

    Soll die langatmige Aufzählung vergangener und überholter Adelstitel irgendeinen aufgeklärten Menschen beeindrucken?

    Du bist kein Rationalist, du bist nicht aufgeklärt, sondern im Gegenteil ein analphabetischer Piehsant! Du bist zu blöd, etwas fertig zu lesen, verstehst gerade das Gegenteil des Gemeinten, musst aber natürlich deinen Senf ablassen. Halt doch einfach die Klappe, wenn du nicht lesen kannst oder nur einen halben Satz! Nomina stultorum ubique locorum!

  64. @ Hayek

    Oh Eure Zwei-Blockparteien-Demokratei ist allerdings auch am Ende. Sie hat „Größen“ wie Wilson und FDR an die Macht gebracht.

  65. #78 Augustus:

    Legitim ist nur, was mehrheitlich demokratisch entschieden wird, nach welchem System auch immer (föderal oder zentral – das ist doch völlig egal für die Fragestellung der Legitimität). Eine neue Entscheidung illegitimitiert doch nicht automatisch die alte. Vom Legitimitätsanspruch her sind beide gleichwertig.

    Nur Diktaturen oder Monarchien sind niemals legitimitiert.

  66. dieser blog scheint mir eh ein forum für niedergangsapologeten jeglicher couleur zu sein. typisch deutsch! da erlebt dieses land eine in seiner historie ungekannte friedensphase von nunmehr 65jahren…einen wohlstand, den sich unsere altvorderen 1945 nicht hätten vorstellen können…und eine innere stabilität, die sich die meisten gesellschaften wünschen würden. alles in allem die besten voraussetzungen, um die dinge anzupacken, die zukunft in die hand zu nehmen…und kinder in die welt zu setzen. stattdessen beschäftigten sich hier die meisten damit in den abgrund zu blicken, den sie zwar noch nicht gefunden haben…aber stets hinter jeder ecke vermuten!

  67. #81 fritzberger78

    Nur Diktaturen oder Monarchien sind niemals legitimitiert.

    Aber legitim installiert worden.

  68. #72 suebia (16. Jul 2011 16:02)

    Immerhin war er gegen den Beitritt der Türkei.

    Aber nicht, weil er um die Stabilität der EU-Staaten besorgt war. Er befürchtete, dass die Türkei in Richtung Osten an Substanz verlieren könnte.
    http://www.imadec.ac.at/press/250.pdf
    Er sah sie nämlich auch als Bündnispartner. Genau so wie viele anderen Strategen seiner Zeit. Und genau so wie seine Vorfahren zum Anfang des letzten Jahrhunderts.
    Womit wir wieder bei den Folgen sind: Die türkische Völkerwanderung in Richtung Westen.

    (Ich ziehe mich für heute aus diesem Thema zurück. So wichtig ist mir dieser Mann nicht.)

  69. #82 teermaschine

    Der „Wohlstand“ heute naehrt sich aus den Resten des Wirtschaftswunders und den Krediten die unsere Kinder und Enkel abzahlen werden (oder auch nicht). Im Bezug auf das Haus Habsburg und den skurrilen Monarchie-Fanclub kann man sich echt nur fragen, ob die im Ernst glauben sie waeren damals an der Tafel des Koenigs gesessen?
    Das Leben der einfachen Menschen war kein Zuckerschlecken. Wer sich ueber die Arroganz der Regierung heute aufregt waere damals auch nicht gluecklich geworden.

  70. #81 fritzberger78:

    Verflixtes Griechisch!
    Ersetze das Falsche durch (il)legitimiert, sorry 🙁

  71. #80 Dummer deutscher Michel (16. Jul 2011 16:31)

    Oh Eure Zwei-Blockparteien-Demokratei ist allerdings auch am Ende. Sie hat “Größen” wie Wilson und FDR an die Macht gebracht.

    FDR war kein Schlechter und unserer „Zwei-Blockparteien-Demokratei“ wurde schon oft der Untergang prophezeit, sie besteht aber nun schon seit weit über 200 Jahren. Gegangen sind nur ein paar Parteien. Was man von der BRD nicht gerade behaupten kann. Aber immerhin die FDP ist auf einem guten Weg. 😉

  72. #85 Scheibe

    Das Leben der einfachen Menschen war kein Zuckerschlecken. Wer sich ueber die Arroganz der Regierung heute aufregt waere damals auch nicht gluecklich geworden.

    Möglich. Aber wer weiss das schon ?
    Immerhin war beim ollen Wilhelm,
    trotz allem, die Zukunftsfähigkeit der Deutschen nie in Frage gestellt.
    Heute muss man daran, nicht nur demographisch,
    erhebliche Zweifel haben.

  73. @ #78augustus
    es geht doch in obigem artikel nicht um die frage, ob ein staatsbegräbnis angemessen ist oder nicht. darüber lässt sich trefflich streiten…und interessiert mich als deutschen eher peripher. aber tenor des artikels ist ein anderer: was erlauben sich die „ganzen armseligen roten socken?“- das ist kewils duktus. ginge es nach ihm, so würden bürgerrechte nurmehr nach gesinnung erteilt. und natürlich obliegt es gestalten wie ihm, die darüber zu entscheiden haben, wer sich zu einem thema äußern darf…und wer nicht. das allein ist motivation für meinen einspruch gewesen.

  74. #83 suebia:

    Das wäre nur dann hilfreich, wenn es eine Möglichkeit gäbe, Monarchien oder Diktaturen auch wieder abzuwählen. In der konstitutionellen Monarchie (wie in England) ist das (zumindest theoretisch) möglich, bei Habsburg ausgeschlossen. Bereits aus diesem Grund ist es gut, dass man sie mit Schimpf und Schande davongejagt hat.

  75. #85 Scheibe

    Wer sich ueber die Arroganz der Regierung heute aufregt waere damals auch nicht gluecklich geworden.

    Das ist der Punkt. Es ist doch fasznierend was Nostalgie bewirkt. Vor ein paar Jahren haben doch sicher noch alle auf Schröder rumgehackt, und davor dann auf Kohl, davor auf Schmidt usw.

    Wenn nur genug Zeit vergeht, fangen die Menschen an „die gute alte Zeit“ zu vermissen.
    Helmut Schmidt ist doch heute in Deutschland der beliebteste Altkanzler überhaupt. Selbbst die 16 Kohl-Jahre sieht man heute auch nicht mehr so eng. Über Schröder werden viele heute sagen: „Immerhin besser als Merkel, ist aber auch keine Kunst“.

    In 20-30 Jahren ist Merkel dann plötzlich beliebt, oder wie.

    In diesem Nostalgie-Dschungel ist es nicht immer zu fairen Einschätzungen zu kommen. Einschätzungen, die sowieso immer subjektiv und epochenabhängig sind.

  76. #81 fritzberger78 (16. Jul 2011 16:33)

    #78 Augustus:

    Legitim ist nur, was mehrheitlich demokratisch entschieden wird, nach welchem System auch immer (föderal oder zentral – das ist doch völlig egal für die Fragestellung der Legitimität). Eine neue Entscheidung illegitimitiert doch nicht automatisch die alte. Vom Legitimitätsanspruch her sind beide gleichwertig.

    Nur Diktaturen oder Monarchien sind niemals legitimitiert.

    Quatsch!
    Was ist wenn die Mehrheit überhaupt nich über das Fachwissen verfügt, um rational darüber entscheiden zu können?

    Außerdem hast Du dich selbst in eine weitere Falle Manövriert:

    Was ist denn mit einer Diktatur oder Monarchie, die demokratisch gewählt wurde?

  77. @ #85scheibe
    da hast du sicher recht. seit ende der 60er jahre leben wir über unsere verhältnisse. und jede generation ist versucht, die lasten an die nächste weiterzureichen. aber…natürlich geht das nicht gut. das spürt schon die jetzige rentnergeneration, die schon während der letzten 10 jahre einen realen kaufkraftverlust hinzunehmen hatte. und das wird für zukünftige generationen noch in viel stärkerem masse gelten. aber dabei darf man eines nicht vergessen: auch während der „witschaftswunderjahre“ war das schicksal der alten vielfach bitter. noch anfang der 70iger war altersarmut trotz vollbeschäftigung und fetter jahre ein bestimmendes politisches thema. – also, jede zeit hat ihre probleme…und die welt von morgen sieht sicher anders aus als die von gestern. aber…bange machen gilt nicht!

  78. #92 Augustus:

    Die Kennzeichnung als „Quatsch“ ist natürlich ein sehr differenziert datenorientiertes Urteil, Respekt!

    Die Antwort auf Ihre Frage finden Sie weiter oben in meinem Posting #90 an suebia.

  79. Offensichtlich gibt es hier Leute, die an Dogmen festhalten, wie z. B. „Die Demokratie ist die einzige legitime Regierungsform, weil sie vom Volk legitimiert ist.“ Dabei handelt es sich – wie bei der Monarchie – nicht mehr oder weniger um ein politisches Dogma, d. h.: Man glaubt daran oder nicht, und die jeweiligen Anhänger haben ihre Theoretiker, die bereits alles und garnichts diskutiert haben. Bewiesen ist aber nichts. Wer eine Legitimation braucht, findet sie immer, welche auch immer. Im Übrigen ist die Volkslegitimation immer das mieseste Argument sämtlicher Tyranen dieser Welt gewesen.

    Was mich aber zum Staunen bringt, ist dass die hiesigen vehementen Gegner der ach so illegitimen Monarchie offensichtlich Folgendes nicht wissen: In Europa gibt es neun Monarchien, davon lediglich eine absolute. Alle anderen acht sind parlamentarische Monarchien, d. h. dass der jeweilige Monarch durch eine volksgegebene Verfassung legitimiert wurde.

    Wer das bewusst übersieht, braucht sich über das Wort „Politpygmäen“ nicht aufzuregen.

  80. #89 teermaschine

    aber tenor des artikels ist ein anderer: was erlauben sich die “ganzen armseligen roten socken?”

    Über Anti-Demokraten wird man ja noch was pöses schreiben dürfen. 😉
    Otto von Habsburg war, trotz einiger Kritiker, kein Anti-Demokrat. Und hier geht es nur um ihn und nicht über Habsburger wie Leopold, Ferdinand oder Joseph aus Zeiten in denen wir uns alle nicht hineinversetzen können.
    Wir können natürlich alles was nach Tradition riecht über Bord werfen und Lady Gaga hören. Wohl bekomms. 😉

  81. @ Osiris Iffla

    Das ist nun wirklich Quatsch, die heutigen Monarchen sind nette alte Winkonkel und keine kriegsluesternen macht- und geldgeilen Schmarotzer. Sie heissen Monarchen- aber da hoeren die Gemeinsamkeiten mit den alten Monarchien auch schon auf.

  82. @ #96 suebia
    mit der „gemeinen linken“ meint er eben nicht nur berufsrevoluzzer!
    @ #95osiris iffla
    ist österreich eine republik? – also! die habsburger haben titel, rechte und ihre legitimation nicht beim um die wette murmeln verloren, sondern weil sie ihr land in den abgrund geführt haben.

  83. #99 teermaschine

    mit der “gemeinen linken” meint er eben nicht nur berufsrevoluzzer!

    Na, zum Glück !

  84. @ #101osiris iffla
    nicht „der herr gibt`s, der herr nimmt`s“, sondern das volk gibt`s…und das volk nimmt`s. seit 1918 hat österreich reichlich zeit gehabt (mit unterbrechungen), seine republik in eine monarchie zu transformieren. komisch nur, dass sich nie eine breite politische bewegung für dieses vorhaben gebildet hat. aus gutem grund!

  85. Otto hatte leider einige Nachkommen, es wäre an der Zeit dass diese verstrahlte Inzestdynastie nur noch in den Geschichtsbüchern stattfindet.

  86. @ #100suebia
    du bist mir ja ein schöner demokrat! da erklärst du neben stalinisten und kommunisten gleich alle grünen und sozialdemokraten zu anti-demokraten! hinzu kommen dann noch linksliberale….sicher der linke cdu-flügel…geisler und blüm…alles antidemokraten!!! da wird die demokratie aber schnell eine überschaubare veranstaltung…allerdings…für den fall eines notwendigen parlamentsumzugs…steht die kroll-oper nicht mehr zur verfügung!

  87. #104 teermaschine

    du bist mir ja ein schöner demokrat! da erklärst du neben stalinisten und kommunisten gleich alle grünen und sozialdemokraten zu anti-demokraten! hinzu kommen dann noch linksliberale….sicher der linke cdu-flügel…geisler und blüm…alles

    Nö, wo steht das ?????
    Das hat noch nicht einmal der Autor des Artikels getan. Der schreibt : „..auch linke und grüne österreichische Politiker sind im Chor dabei.“
    Nun, die Größe eines Chores kann mächtig variieren und es gibt einen gemischten Chor und einen gleichstimmigen Chor, einen gleichstimmigen Chor mit Instrumenten, einen Kammerchor usw..

  88. Gab es da nicht diese eine hübsche Webseite zur Förderung des monarchischen Gedankens?

    Ah ja: http://www.pro-monarchie.de/

    Von mir aus kann hier ruhig wieder der Adel den Posten des Grüßaugust übernehmen. Der Islam-Wulff soll mal schön gucken, wie er sich im realen Leben mit seinen Qualifikationen durchschlägt!

  89. Hab das vergessen. Als Otto v. Habsburg zu Bundespräsident Fischer in die Hofburg kam, sagte er: Schön haben Sie’s hier!!!

  90. Vielen Dank für die Info bzgl. der Fernsehübertragung. Habe hin und wieder mal reingeschaut.

    Was für ein Fasching!

    Dem Habsburg seinen Leichnam schleppen die jetzt seit Tagen in den deutschen Landen hin und her und lassen ihn von irgendwelchen Typen in militärischen Phantasieuniformen eskortieren. Peinlich!

    Erst machen alle auf große Show und jeder ist wichtiger als der andere um dann zum Schluss zur Erkenntnis zu kommen, dass wir vor Gott dem Herrn nur als reuige Sünder bestehen können. Rosamunde-Pilcher-Prinzip vom feinsten: Geht´s ne Nummer ehrlicher?

    Zum Schluss sehen wir ein Ritual, dass keinesfalls eine ursprüngliche Zeremonie der Habsburger ist, sondern 1989 (!) das erste mal durchgespielt wurde (vgl. FAZ vom heutigen Tage). Also: weder Tradition noch anrührend, sondern manipulatives Kasperletheater!

    Der Typ der die Zeromie durchgeführt hat, machte das aber nicht schlecht, er hat extra Schauspielunterricht genommen. Leider erweckt die Zeremonie den Eindruck, dass ehemalige Adelstitel, wie „König von Slawonien, Graf von Schießmichtot etc.“ mehr Wert seien als vom Volk verliehene Ämter, wie „Mitglied des Europäischen Parlaments“.

    Klopf, klopf, klopf – geht´s noch?

    Summa: Wer die Zeremonie ernst genommen hat, kann gar nicht anders, als sich peinlich berührt fühlen. Wer es mit seiner Frau am Fernsehschirm nett mit Kaffee und Kuchen geschaut hat und es nicht all zu ernst genommen hat, konnte sich gut unterhalten fühlen. Aber:

    Hat Otto Habsburg das verdient?

  91. Die Pummerin – es ist eine neue, weil die alte im Zweiten Weltkrieg heruntergeschossen wurde -, die heut geläutet wurde, hat eine mit sechs Türkenköpfen versehene Krone. Die Inschrift zum Türkenrelief lautet: „Gegossen bin ich aus der Beute der Türken, als die ausgeblutete Stadt nach tapferer Überwindung der feindlichen Macht jubilierte.“

    Die „alte“ „Pummerin“ war aus rund 200 erbeuteten türkischen Kanonen als Dank für die Befreiung Wiens gegossen worden!

    http://pummerin.blogspot.com/

    http://wn.com/Pummerin

  92. Der Redakteur Philipp A.P. Paulus sprach mit dem Sohn des letzten Kaisers von Österreich und König von Ungarn:

    GB: Sie sind bekennender Patriot. Warum ist Patriotismus gerade für Sie als langjähriger
    Europaabgeordneter so wichtig?

    Otto von Habsburg: Patriotismus ist eine Grundlage. Man muss doch irgendwo stehen.
    Auch ein Haus wird aus mehreren Stockwerken gebaut und wenn der unterste Stock
    nicht steht, halten alle darüber auch nicht.
    Wer kein guter Deutscher ist, kann kein guter Europäer sein. Ich bin außerdem noch Patriot für sehr viele andere europäischen Staaten.

    GB: Was möchten Sie jungen Menschen mit auf den Weg geben?

    Otto von Habsburg: Junge Menschen sollten sich wieder mehr trauen, Ihre Überzeugungen
    offen zu äußern. Das ist wichtig für unsere politische Kultur in Deutschland und für das gesellschaftliche Zusammenleben.

    http://www.gewerbeverband-poecking.de/uploads/49-Gemeindebote05.pdf

    Ich hatte die Ehre Otto von Habsburg persönlich kennenzulernen, an einem Sommerabend in Pöcking im Biergarten.

    Erst jetzt nach seinem Tod, habe ich seine Lebensgeschichte gelesen und bin tief bewegt, denn Otto von Habsburg hat am 19. August 1989 mit dem Paneuropäischen Picknick für 700 DDR-Bürger das Tor zur Freiheit geöffnet.

    Wer kein guter Deutscher ist, kann kein guter Europäer sein!

  93. Der Stephansturm ragt hoch empor
    als Wiens getreu’ste Wacht,
    und über ihm, da glänzt ein Stern
    herab aus dunkler Nacht!
    Der hat schon g’leucht‘ in böser Zeit,
    in des Türkenkriegs Drang,
    zu ihm hat damals aufgeblickt,
    der Starhemberg so bang.
    drum denk ich mir zu jeder Zeit,
    wenn uns auch trifft so manches Leid:

    Es leucht‘ ein Stern, ein eig’ner Stern
    auf unser liabes schönes Wean,
    so lang wir den da drob’n seg’n strahl’n,
    wird unser Vaterland nöt fall’n…

    Wienerlied

  94. @ #109 kewil (16. Jul 2011 18:58)

    Hat man die Glocke auch geläutet als gestern der Scharibeführworter und Großmufti von Sarajevo für seien Freund Otto gebetet hat?

  95. @Bananenschale: Der Mann heißt Otto VON Habsburg! Außerdem geht mir ihr defätistische Geschreibsel mächtig auf den Senkel.

  96. #108 Bananenschale

    guter Name! Passt zu Dir. Geh doch auf die Beerdigung von Gerhard Schröder oder Joschka Fischer oder zum Hosenanzug! Mir ist jeder Tiroler Schütze mehr wert als 10000 Antifanten aus Berlin.

    Wien, Wien, nur du allein
    Sollst stets die Stadt meiner Träume sein !
    Dort, wo die alten Häuser stehn,
    Dort, wo die lieblichen Mädchen gehn !
    Wien, Wien, nur du allein
    Sollst stets die Stadt meiner Träume sein!
    Dort, wo ich glücklich und selig bin,
    Ist Wien, ist Wien, mein Wien !

  97. Dirk Schümer ist ein snobistisches linkes Arschloch, und wenn er das mal zumacht, wird kein Hahn nach diesem Deppen krähen!

  98. @ #112 cgs (16. Jul 2011 19:07)

    @Bananenschale: Der Mann heißt Otto VON Habsburg! Außerdem geht mir ihr defätistische Geschreibsel mächtig auf den Senkel.

    Was ist denn daran däfestistisch?

    Aber wenn Sie meine Meinung stört, können Sie mich ja anzeigen. Vielleich werde ich dann ja wegen Majestätsbeleidigung zu 20 Jahren Festungshaft bei Wasser und Brot in der Bastille verurteilt.

  99. @ #113 kewil (16. Jul 2011 19:13)

    guter Name! Passt zu Dir. Geh doch auf die Beerdigung von Gerhard Schröder oder Joschka Fischer oder zum Hosenanzug! Mir ist jeder Tiroler Schütze mehr wert als 10000 Antifanten aus Berlin.

    Der Hosenanzug ist gestorben? Ein Rücktritt hätte mir ja gereicht. Aber trotzdem, eine gute Nachricht für Deutschland…

    Versteh mich nicht falsch, ich sehe auch gerne mal einen Sissi-Film und lese gerne Arthur Schnitzler. Aber ich finde Monarchie und Adel einfach minder gut. Wenn man Menschen (dem Adel) Vorrechte auf Grund ihrer Geburt gewährt, handelt man nach dem gleichen Prinzip wie ein Rassentheoretiker.

    Es ist bloß noch absurder als eine Rassentheorie, weil man die Unterschiede zwischen angeblichem Adel und Nichtadel (anders als bei schwarzen und weißen Menschen) nicht erkennen kann.

  100. #116 Bananenschale

    Wieso glaubst du, wenn ich Otto von Habsburg gut finde, ich sei Monarchist?

    Warum glaubst Du, wenn ich den Stierkampf verteidige, ich sei Aficionado?

    Warum glaubst Du, wenn ich den Papst verteidige, ich sei Katholik?

    Wieso sind manche so engstirnig und kleingeistig? Aber ich gebe zu, ich hab was übrig für Traditionen, und ich lass mir nicht die Geschichte von linken Antifanten erklären, deren verdrehtes Weltbild ohnehin nur bis 1933 reicht!

    http://www.youtube.com/watch?v=8llhDc6c5ko

  101. Kaiserschmarrn ist ja was Feines und Leckeres – aber trotzdem: nur dafür heute so viel Schmarrn über den (verhinderten) Kaiser? 🙂

    Dazu noch mit einem Autor, der seine Leser verunglimpft – ein bisschen viel Dikatorische Monarchie heute.

  102. @ #118 kewil (16. Jul 2011 19:40)

    Ich wollte Dir nicht unterstellen, dass Du Monarchist bist, wenn dass so angekommen ist, bitte ich um Entschuldigung.

    Es geht im Übrigen auch nicht um Otto Habsburg. Ich will ihm nicht absprechen, dass er ein guter Mann war und für seine Ziele eingetreten ist.

    Es geht um die Show, die in Wien abgeliefert wird. Und diese Show wird keinem anderen ehemaligen Europaabgeordneten zu Teil. Die Show wird abgeliefert, weil sich Leute selbst beweihräuchern wollen und weil Habsburg der letzte österreichische Thronfolger war.

    Das ist aber alles kein Grund für ein Staatsbegräbnis.

    Ich habe auch etwas übrig für Traditionen. Aber nicht für die Monarchie. Und ich würde es gut finden, wenn die Traditionen auch unserer Sache dienten.

    Das Abendland verteidigt man nicht, wenn wenn man in der Lederhose an irgendwelchen Staatsbegräbnissen teilnimmt. Das kann man alles machen – das allein ist aber zu wenig. Jetzt geht´s um Ganze, 1813 ist lange vorbei!

  103. so, jetzt gebt aber mal ruh`! der olle otto müffelt ja schon. klappe zu…und …achtung…fertig…los…mit der nächsten sau!

  104. Danke kewil für Deinen Artikel und die Links!

    Eins habe ich im Laufe vieler Freds bei PI gemerkt: Die deutsche Sprache beherrsche ich für einen Ausländer ziemlich gut. Jedoch musste ich ein Wort suchen: Transzendenz. Dieses Wort wird von Deutschen, auch nicht bei PI, nie benutzt, deswegen kannte ich es (auf Deutsch) noch nicht.

    Alles in diesem Fred dreht sich um ziemlich alles, außer um Transzendenz. Schade.

  105. #118 kewil (16. Jul 2011 19:40)

    Kewil, gib einfach zu, dass Du ein frauen-, ausländer-, rinder-, protestanten-, demokraten- und schwulenfeindlicher PI-Faschist bist, und gut ist! 😉

  106. #106 LinksLiegenLassen (16. Jul 2011 18:30)
    Von mir aus kann hier ruhig wieder der Adel den Posten des Grüßaugust übernehmen.

    Wäre gar nicht so schlecht, denn dümmer als unser Buntepräsident kann ja wohl keiner sein, und dieser wird auch noch von unseren Steuergeldern bezahlt – für Verrat am eigenem Volk, denn „der Islam gehört zu Deutschland“, der eines Tages unteren Untergang besiegeln wird, wird er nur weiter hofiert.

    Ich bin sicher kein Monarchist, aber ist die Demokratie tatsächlich so erstrebenswert, die hier in Europa mit der Französischen Revolution als Blutgemetzel ihre Auferstehung feierte? Unsere Demokratie ist doch nichts weiter als eine „Tyrannei der Mehrheit“ (Alexis de Tocqueville) und jeder weiss, dass wir – ohne Volksentscheid – nichts entscheiden und bestimmen können, dass wir in einer linken Gesinnungsdiktatur leben, indoktriniert, suggestiert und beeinflusst werden. Dafür sorgen unsere Erzieher, die allgegenwärtigen Medien, die zu Vasallen unserer linken Gesinnungsdiktatoren geworden sind. Meinungsführerschaft zu besitzen, ist wichtig, Regierungsgewalt innezuhaben, eher unwichtig, und wenn das Volk erst einmal richtig indoktriniert ist, gewinnen die Meinungsführer sowieso die Wahlen (siehe BW!). Dann herrscht Allmächtigkeit, der Bürger ist zum Stimmvieh degradiert, geradezu erzogen worden, sonst hätte er womöglich noch den falschen Parteienoligarch gewählt. Ja, wir dürfen nur einen Zettel in die Urne werfen, und zwar anonym, ohne Unterschrift. Das ist Demokratie heute, die einst im Namen der sozialen Gerechtigkeit erkämpft wurde, aber heute mehr und mehr zur Diktatur (Zensur, Mobbing und Diffamierung derer, die „nonkonform“ sind, bis ins soziale Abseits) verkommen ist. Big Brother ist überall.

    Erik Maria von Kuehnelt-Leddihn schreibt in „Die rechtgestellten Weichen“:“Die soziale Gerechtigkeit, kühl analysiert und demaskiert, zeigt uns nicht das reizende Antlitz der christlichen Nächstenliebe, sondern das Medusengesicht des totalitären Staates. In ihm regiert der Neid, die Faulheit, die kurzsichtige Bequemlichkeit, die Verantwortungslosigkeit, das ökonomische Nichtwissen und die Abdankung der Person. Was in unserem Zeitalter droht, ist der Mensch als verstaatlichtes Säugetier.“

    Eine seiner Thesen zur Monarchie lautet:“ Die Monarchen sind berufen, Staatsmänner und nicht bloß Politiker zu sein. Sie müssen viel weiter denken als bis zur nächsten Wahl. Ihnen muss das Schicksal ungeborener Generationen am Herzen liegen. Gescheiterten Monarchen wurden die Köpfe abgeschnitten, gescheiterte Politiker ziehen sich ins Privatleben zurück und verkaufen ihre Memoiren.“

    …. (von Schmiergeldern, aber von Südamerika oder sonstwo aus).
    Ja, ein Monarch, in der Regel ein hochgebildeter Mensch mit Hochschulabschluss und militärischer Ausbildung, mehrere Sprachen fliessend sprechend, wäre auch mir lieber als die Versager, die uns in unserer sogenannten Demokratie regieren … diktieren.

  107. Es war eine anhebende Übertragung. Besonders der Einlaß in die Kapuzinergruft:

    „Wer begehrt Einlaß?“

    „Otto – ein sterblicher, sündiger Mensch!“

    „So komme er herein!“

    Leider war dieses die letzte Zeremonie in dieser Art.

    R.I.P. Otto von Habsburg.

  108. Ich bekenne mich schon dazu Monarchist zu sein. Mein Urgroßvater hat es im deutschen Kaiserreich geschafft als Waisenkind ein Handwerksberuf zu erlernen, danach machte er den Meister und in einer deutschen Großstadt hat er ein eigenes Geschäft gegründet sowie Immobilien gekauft. Leider ging alles im 2. WK verloren. Nicht zuletzt hat er eine 10-köpfige Familie ohne Kindergeld oder sonstigen staatl. Zuschüsse ernährt.

  109. #30 teermaschine:
    Echt schade, wenn jemand seine Bildungslücken derart aggressiv herausposaunt!
    Ich durfte Otto von Habsburg vor einigen Jahren bei einer christlichen Tagung persönlich erleben und kennen lernen. Damals war er 88 Jahre alt! Äusserlich klein und gebrechlich, aber im Geist absolut fit, humorvoll und blitzgescheit.
    Dieser Mann war aus meiner Sicht der letzte Staatsmann mit Charakter und Verantwortungsbewusstsein. Er hasste alle totalitären Regime und Ideologien, trat für das friedliche Miteinander der souveränen Nationen in Europa ein. Er wollte keine politische Vereinigung mit einem Hampelmann Barroso an der Spitze, er wollte keine sozialistische Transferunion.

    Und liebe „teermaschine“: etwas Respekt gegenüber Menschen, die in ihrem Leben mehr geleistet haben als Sie es je denken können, wäre angebracht! Es ist nicht cool hier derart primitiv herumzupöbeln…

  110. #128 sunsamu
    Sie haben keine Ahnung: Schlagen’s mal 1. Weltkrieg nach und Franz Ferdinand.
    Also: Erst das Hirn einschalten bevor man Andersdenkende anpinkelt, gelle?

  111. könnte man nicht seinen sohn anstelle von
    bundes-muruck-heckmeck-WULF einsetzen ❓
    er kann von mir aus deutschland und östereich
    zugleich representionirisiziologisieren-IN,
    das spart geld und wir haben nen KAISER !
    da wirkt chuan karlos oder elisabeth windsor
    recht blass dagegen. :mrgreen:

  112. Oder wir nehmen den „Herrn Kaiser“ von der „Hamburg Mannheimer“, dann brauchen wir für den neuen Kaiser nichtmal einen neuen Pass auszustellen. So sparen wir noch mehr Geld! 😉

  113. Schon Adolf Hitler hat gegen die Habsburger gehetzt in „Adolf Hitler Mein Kampf“. Seltsam das die „Anti“faschisten von Links mit AdoLF einer Meinung sind.

  114. Auf Otto Habsburg können wir dankend verzichten. Dass der Rabbiner der orthodoxen jüdischen Gemeinde für diesen Antisemiten gebetet hat, ist recht verwunderlich. Oberrabiner gibt es im Übrigen nicht in Deutschland, dazu ist die jüdische Gemeinschaft viel zu klein.

    Otto Habsburg war ein Rassist, er hat sich beschwert, im amerikanischen Verteidigungsministerium gäbe es zu viele Juden und im Außenministerium zu viele Schwarze. Er hat sich auch über die Juden in der amerikanischen Finanzwelt ausgelassen, der übliche Antisemitimus.

    Ceric, der islamische Oberrassist, trauert ihm natürlich nach, der möchte Europa gern islamisieren. Die Hanjar-Brigaden in Bosnien waren rein moslemisch besetzt, keine Serben, keine Kroaten, aber die Nazis lassen herzlich grüßen.

    Als PI-Autorin frage ich mich wirklich, warum man einem derartigen Antisemiten nachtrauert. Aus nachvollviehbaren Gründen mag ich nämlich keine Antisemiten.

    kewil antwortet: Ja und er hat tausende von Juden vor Hitler gerettet. Du solltest deine Weisheiten nicht aus dem linken Wiki beziehen! Lies mal hier:

    http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13492692/Der-letzte-Kaiser.html

    Und auch in München wurde auf Habsburg ein wunderbarer Kaddisch zum Requiem gesungen, stell dir vor:

    http://www.youtube.com/watch?v=IqcfbYsyXII

  115. @ #134 Terpentin (16. Jul 2011 23:28)

    Schon Adolf Hitler hat gegen die Habsburger gehetzt in “Adolf Hitler Mein Kampf”. Seltsam das die “Anti”faschisten von Links mit AdoLF einer Meinung sind.

    Schon Adolf Hitler soll gefurzt haben, beim schreiben von „Mein Kampf“ und wollte das nicht verbieten. Seltsam das die Monarchisten mit Adolf einer Meinung sind, was die Weigerung betrifft das Furzen gesetzlich zu verbieten.

  116. Kewil (#79) hat in gewohnter Sachlichkeit auf meinen Kommentar (#37) geantwortet, also mit dem ihm zur Verfügung stehenden intellektuellen Möglichkeiten.

    Kewil unterstellt, ich würde „das Gegenteil des Gemeinten verstehen“. Hier irtt Kewil. Ich verstehe seinen Beitrag nur allzu gut.

    1. Das Einlaß-Ritual in die Kapuzinergruft ist durch und durch verlogen. Es soll suggeriert werden, Habsburg würde nur als „armer, sündiger Mensch“, aber nicht wegen seiner Herkunft und den vielen Adelstiteln in der Grut beigesetzt werden. Das Gegenteil ist wahr. In der Kapuzinergruft sind nur Kaiser und hohe Adlige beigeetzt, keinem „einfachen“ Österreicher wurde jemals dieses Privileg zuteil.

    2. Es mag stimmen, dass es in Wien viele Prachtbauten aus der Kaiserzeot gibt. Genauso wie es etwa in Moskau viele Prachtbauten im sog. „Zuckerbäckersteil“ aus der stalinistischen Ära gibt oder in Bukarest den riesigen Prunkpalast, den sich der Dikator Ceaucescu errichten ließ. In allen Fällen wurde (und wird) mit Prachtbauten dieser Art das Ziel verfolgt, zumal ungebildete Menschen zu beeindrucken und Zweifel an der Legitimität autoritärer Herrschaft gar nicht erst aufkommen zu lassen. (Bauten dieser Art werden in aller Regel durch Vergeudung von Steuergeldern finanziert; dies führt dazu, dass während der Bauzeit das einfache Volk oft in bitterer Armut lebt.)

    Die Schweizer haben es richtig gemacht: Sie haben die Habsburger schon 1315 in der Schlacht von Morgarten aus ihrem Land gehauen. Zugegeben: In Bern gibt es nicht soviele und so schöne Prachtbauten wie in Wien. Dafür haben die Schweizer schon ca. 600 Jahre länger innere Freiheit und Selbstbestimmung gehabt.

  117. Danke, Rationalist64!!!

    Wie angeblich freiheitsliebende Demokraten sich hier als Fans des Despoten-Clans outen, der in ganz erheblicher Weise Schuld traegt an dem traurigen Zustand unserer Heimat – ist eigenartig…
    Nur mal so: Ohne WK I kein WK II, keine „verlorenen“ Ostgebiete, keine Teilung, etc. pp…
    Das Reich ist kaputt – und schuld sind die „Fuehrer“…

  118. #135 epistemology

    Oberrabiner gibt es nicht in Deutschland.

    Was seid ihr bloß für Intelligenzbestien, ihr siebenmal gescheiten … Hast du schon mal was von Flugzeugen gehört, der ist halt eingeflogen oder mit dem ICE gekommen! Und nu? Huch, macht’s Klick?

    Und auch sonst: Immer diese krankhafte Sucht, Leuten Etiketten anzuhängen und sie abzustempeln. Antifanten haben wir genug im Land!

  119. #137 Rationalist64

    Du brauchst dich gar nicht rausreden und lügen. Du hast in deinem ersten Beitrag dich über die Titel aufgeregt und sonst gar nichts. Das Einlaßritual hast du entweder nicht gelesen oder nicht verstanden! Du hast es ja auch gar nicht erwähnt.
    Und genau das habe ich dir unter die Nase gerieben!

    Analphabetische Kommentierer, die einen Beitrag gar nicht lesen und trotzdem meinen, sie müßten was dagegen schreiben, kriegen von mir regelmäßig einen Kinnhaken! Also sei so gut und lüg mich fürderhin nicht an. Und Kommentare von Nichtlesern brauche ich auch keine. Ein Rationalist liest, du nicht!

  120. #138 Scheibe

    Aha, Otto von Habsburg, am 20. November 1912 geboren hat also als Zweijähriger den 1 Weltkrieg gestartet!

    Weiß nicht, warum man immer die Eigenen kritisiert. Was ist mit den zaren, den englischen Königen etc. Hast du schon mal den Spruch gehört Bella gerant alii, tu felix Austria nube? Klingt nicht so kriegerisch! Oder?

    Jeder Kaiserjäger ist mir lieber als die Antifanten, jeden Tiroler Schützen ziehe ich dem Autonomenpack vor!

  121. In republikanischen Staaten wie den USA oder Frankreich weint niemand dem überwundenen Königtum eine Träne nach. Wer dies tut, hat sich mit der republikanischen Staatsform nicht abgefunden und steht ihr feindlich gegenüber (und steht letztlich auch nicht auf dem Boden des Grundgesetzes).

    Wer sich von schmucken Militäruniformen, Paraden und Prachtbauten blenden lässt, hat nicht verstanden, wofür diese Symbole stehen.

    Ich verzichte gern auf Adelsdynastien, die, solange sie politische Macht hatten, ihre Untertanen immer nur ausgeplündert und in Kriegen verheizt haben.

  122. #143 Rationalist64 (17. Jul 2011 10:04)

    Habsburg war ein guter Mann! Basta! Gibs doch einfach zu. Diese Heinis, die im linken Wiki immer ein Haar in der Suppe finden müssen, sind lächerliche Einfaltspinsel.
    Habsburg hat 98 Jahre gelebt und sein Leben anständig gelebt, viel anständiger als die meisten regierenden Lumpen in dieser Welt.

    Und „Boden des Grundgesetzes“, da lachen ja die Hühner. Zeig mich doch an! Zum letzten Mal der Rat, lies erst und bewerte es rational! Im übrigen ist mir tatsächlich eine schöne Leich in Wien lieber, als ein Prekariatsbegräbnis in Unterhosen mit Asche Verstreuen im Bannwald.

    Hier noch Andreas Unterberger zum „Roten Heinzi“ und zum ORF und den Proleten, die ein Thema aus den Begräbniskosten machten!

    http://www.andreas-unterberger.at/2011/07/fusnote-211-die-rechte-und-die-linke-hand-der-kulturlosigkeit/

    Und ein wunderbarer Nachruf in der WELT:

    In Paris besuchte von Habsburg den alkoholkranken Absinthtrinker Roth, um ihn im letzten Moment noch vom Trinken abzubringen. Als sein Kaiser befehle er ihm, sofort vom Alkohol zu lassen. „Jawohl, Majestät!“ antwortete Roth. Zu spät, wenige Wochen später starb Joseph Roth.

    http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13492692/Der-letzte-Kaiser.html

  123. #130 Scheibe:
    Als Franz Ferdinand, der kein wirklicher Freund von Demokratie war, 1914 ermordet wurde, war Otto von Habsburg gerade mal 2 Jahre alt. Der Sinn Ihrer Bemerkung bleibt mir daher verborgen. Vielleicht mal die Lebensgeschichte von Otto von Habsburg lesen? Dann wird auch Ihnen klar, warum Otto GEGEN alle totalitären Ideologien und Regime, und FÜR gesunden Patriotismus und friedliche Koexistenz der europäischen Völker arbeitete. Gaaanz platt ausgedrückt: er wollte die Schuld seiner despotischen Vorgänger wieder gut machen. War das einfach genug?

Comments are closed.