Böse Zungen würden behaupten, die Ungarn haben mit der 145 Jahre währenden Besatzung ihres Landes durch die Türken den Deutschen eine Erfahrung voraus. Hinzu kommt, dass es natürlich mit diesen Jahren nicht getan ist, man vielmehr mindestens drei Jahrhunderte als geprägt von Türkischen Überfällen und der osmanischen Bedrohung bezeichnen kann. Das ungarische Nationalbewusstsein wurde davon zutiefst geprägt.

(Von Thorsten M.)

Diesen Hintergrund muss man vor Augen haben, wenn nun das ungarische Parlament auf Antrag der Regierung von Ministerpräsident Victor Orban den 22. Juli zum nationalen Gedenktag erklärt hat. Das gewählte Datum für den Feiertag bezieht sich auf das jahr 1456, in dem an diesem Tag – drei Jahre nach der Eroberung Konstaninopels (heute Istanbul) durch die Türken – ein christliches Heer die osmanischen Eindringlinge vor Belgrad (damals Ungarn) zurückschlagen konnte. Geführt wurde das christliche Heer von dem heute noch verehrten ungarischen Nationalhelden Johann Hunyádi, der Sultan Mehmed dem II. eine historische Niederlage beibrachte. Dieser Erfolg war von so großer Bedeutung, dass der damalige Papst Kalixt III. zum Dank in der gesamten christlichen Welt ein mittägliches Glockenleuten veranlasste.

Was die heutige ungarische Regierung allerdings umtreibt, im Kontrast zu dieser Gedenkpolitik den EU-Beitritt der Türkei zu unterstützen, bleibt rätselhaft. Finanzielle Vorteile dürfte dies für Ungarn nämlich kaum mit sich bringen, würden sich dadurch doch die Quoten der EU-Fördertöpfe zu Lasten Ungarns verändern. Wenigstens blieb es dazu aber auch während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2011 bei Lippenbekenntnissen des ungarischen Außenministers János Martonyi. Substantielle Fortschritte gab es im Beitrittsprozess der Türkei zum Glück keine.

(Quelle: Junge Freiheit)

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61 KOMMENTARE

  1. Echt genial, freue mich schon auf die Empörunsarien der türkischen Unschuldslämmer. PS: habe vor 10 Sekunden nen Spürnasentipp dazu geschickt, den könnt ihr nun ignorieren 🙂

  2. Also die Rassisten müssen Raus aus der EU. Dafür sofort die Friedliche Türkei aufnehmen. Oder alle Ungarn Islamisieren dann werden die auch Friedlich 😉

  3. Dieser Erfolg war von so großer Bedeutung, dass der damalige Papst Kalixt III. zum Dank in der gesamten christlichen Welt ein mittägliches Glockenleuten veranlasste.

    Der hatte wenigsten noch mum…

  4. Klasse Idee!

    Die EU, deutsche Politiker, Gutmenschen, Islamversteher/-verherrlicher, die einschlägig bekannte korrumpierte, bundes-bunte Systempresse werden schäumen vor Wut. 🙂

    Ps. Heute auf ZDF gibt es eine Dokumentation über den islamischen Dschihad gegen Spanien und das Frankenreich vom 8.-15. Jahrhundert. Bin ja gespannt, wie das islamophile ZDF, den heldenhaften Abwehrkampf der christlich-europäischen Völker gegen die Islamisierung zurechtbiegen wird.

  5. Hege persönlich keine großen Sympathien mit den Hunnen, Hungaren oder Ungarn mitten in Europa.

    Das sind einfach magyarische Invasoren, welche sich im Zuge der asiatischen Überfälle niedergelassen haben.
    Diese hegen ungemein viele Gemeinsamkeiten mit den Türken, sie Sprache ähnelt sich der Türkischen um einiges eher als jeder Slawischen oder Germanischen.

    Die Bulgaren teilen eine ähnliche Rolle und ich mag die auch nicht besonders, aber im Gegensatz zu den Ungarn haben sich diese assimiliert, christiansiert und slawisiert.

    Die Ungarn waren anscheind gegen jede Assimilierungsversuche immun und haben ihrerseits andere assimiliert.

  6. Der 3. März ist bei den Bulgaren schon länger Nationalfeiertag. Damit gedenken sie alljährlich dem Sieg der Russen und Bulgaren im russisch-türkischen Krieg (1877/78) über die Türken. Durch diesen Sieg wurden die Bulgaren von der 482 Jahre andauernden türkischen Fremdherrschaft befreit (1396 – 1878). Diese lange Leidenszeit der Bulgaren unter dem türkischen Joch) ist (auch hier bei PI) kaum bekannt.

  7. Der Tagesspiegel berichtet:

    Der Islam kommt in die Schule

    Die ersten Bundesländer wollen Religionsunterricht für Muslime anbieten. Aber Lehrer und Professoren fehlen. Und ob an deutschen Unis künftig wirklich ein kritischer „Euro-Islam“ entwickelt wird, ist völlig offen.

    Die Erwartungen sind groß, die Probleme sind es auch. Ab Schuljahr 2012/13 wollen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen als erste Bundesländer flächendeckend Islamunterricht einführen. Das neue Fach soll nicht nur Wissen vermitteln und in die Glaubenspraxis einführen, sondern Toleranz fördern, „Brücken bauen“ und dazu beitragen, „das Anderssein der anderen anzuerkennen“, wie es die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) ausdrückt. Doch für das hehre Projekt fehlen die Lehrer. Um deutschlandweit bekenntnisorientierten Islamunterricht zu etablieren, werden nach Schätzungen des Bundesbildungsministeriums 2000 Lehrer gebraucht.

    Bislang gibt es nur einige hundert. In Deutschland gehen derzeit 700 000 muslimische Kinder und Jugendliche zur Schule.

    „Wir werden den islamischen Religionsunterricht Schritt für Schritt einführen“, kündigte Löhrmann kürzlich an. Es soll mit den 130 Grund- und Oberschulen losgehen, in denen bereits 10 500 Kinder im Rahmen eines Modellversuchs in Islamkunde unterrichtet werden. Die islamische Religionspädagogin Lamya Kaddor, die an einer der Modellschulen in Dinslaken unterrichtet, glaubt nicht, dass den Ankündigungen schnell Taten folgen werden. „Ich bin eine der Lehrerinnen, die das umsetzen sollen und habe offiziell noch nichts davon gehört“, sagt sie.

    Im Herbst 2012 soll das Fach starten. Bis dahin will Bildungsministerin Löhrmann mit einer breiten parlamentarischen Mehrheit das Schulgesetz ändern. Ende vergangener Woche berieten die Abgeordneten einen Gesetzentwurf von SPD, Grünen und CDU, für den auch die FDP Sympathie äußerte. Lehrpläne müssen erstellt, Lehrer fortgebildet werden – und die Zusammenarbeit mit den islamischen Verbänden geregelt werden. Denn aufgrund der Trennung von Staat und Kirche dürfen die Ministerien die Inhalte des bekenntnisorientierten Religionsunterrichts nicht im Alleingang bestimmen. Beim christlichen Religionsunterricht sind die Kirchen Ansprechpartner. Da es auf muslimischer Seite keine Kirche gibt, sondern viele Verbände, sollen Beiräte diese Funktion übernehmen.

    Das nordrhein-westfälische Bildungsministerium will eng mit dem Kooperationsrat der Muslime (KRM) zusammenarbeiten, der einen sehr konservativen Islam vertritt. Als Lamya Kaddor mit Rabeya Müller vor drei Jahren den ersten „Kinderkoran“ veröffentlichte, wurde sie von konservativen Verbänden heftig kritisiert, etwa weil sie alte Miniaturen veröffentlichte, die das Gesicht des Propheten Mohammed zeigten oder weil die Autorinnen Koranverse thematisch geordnet haben, um Kindern den Zugang zu erleichtern. Kaddor hat mit anderen Muslimen den Liberal-Islamischen Bund gegründet und möchte einen zeitgemäßen, transparenten Islam unterrichten und den Schülern zeigen, dass muslimisches Leben in Deutschland viele Facetten hat. „Ob der KRM dazu seine Zustimmung geben wird, bezweifle ich“, sagt sie.

    Damit es künftig genügend Islamlehrer gibt und damit diese dann wie die christlichen Religionslehrer ein Theologiestudium vorweisen können, will Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) an den Universitäten Münster/Osnabrück, Tübingen, Erlangen-Nürnberg und Frankfurt/Gießen islamische Theologie als Bachelor-Studiengang ansiedeln und mit bis zu vier Millionen Euro pro Standort finanzieren. Die neuen Zentren in Münster/Osnabrück und in Tübingen wollen ihre Türen ab dem kommenden Wintersemester öffnen, in Münster/Osnabrück zunächst für Post-Doc-Studenten und ab 2012/13 für Erstsemester. Insgesamt sollen bis zu 500 neue Studienplätze entstehen.

    Wie an die Islamlehrer, so werden auch an die künftigen islamischen Theologen riesige Erwartungen gestellt: Sie sollen den Islam modernisieren, einen spezifisch europäischen Islam produzieren und die Integration der hier lebenden Muslime vorantreiben. „Theologie klärt auf, wo sie den zeitsensiblen Umgang mit den heiligen Texten zulässt“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) unlängst. Mit den neuen Fachbereichen sei „die Chance verbunden, eine islamische Gelehrsamkeit in Europa zu entwickeln“ und die Substanz von islamischer Religion in die Moderne zu transferieren. „Wenn wir das so umsetzen wie geplant, wird Deutschland im Westen führend sein in islamischer Theologie“, sagt Bülent Ucar, der an der Uni Osnabrück Theologen ausbilden will. Schon jetzt würden sich Kollegen aus England, Japan und selbst aus dem laizistischen Frankreich bei ihm erkundigen, wie man einen Fachbereich islamische Theologie aufbaut.

    Momentan stellt sich aber eine ganz praktische Frage: Woher sollen die Dozenten für die neuen Fachbereiche kommen? In Deutschland gibt es zwar Islamwissenschaftler und eine Handvoll Religionspädagogen, aber kaum islamische Theologen. Bülent Ucar und sein Münsteraner Kollege Mouhanad Khorchide sind Ausnahmen. Sie bilden zwar jetzt schon fleißig Religionspädagogen aus, aber auch sie haben sich als Theologen noch keinen großen wissenschaftlichen Ruhm erworben. Die neuen Dozenten werden also vor allem aus dem Ausland kommen, aus Sarajewo, Istanbul, Kairo, Marokko und Tunesien. Es ist fraglich, ob sie die historisch-kritische Herangehensweise an den Islam mitbringen, die an den deutschen Universitäten Standard ist.

    Die internationale Besetzung der Stellen sei eine Übergangslösung, bis der eigene wissenschaftliche Nachwuchs herangewachsen ist, sagt Bülent Ucar. Deshalb will man in Münster und Osnabrück noch nicht gleich alle sechs oder sieben Stellen auf einmal besetzen. „Wir haben so viele Jahre die Imame nach Deutschland importiert, wir sollten jetzt nicht auf Jahre hinaus islamische Theologen importieren“, sagt Ucar, „das wäre weder im Interesse der Muslime in Deutschland noch der Integration“. Einen „Euro-Islam“ werde es nicht von heute auf morgen geben.

    Wie die Bildungsministerien dürfen auch die staatlichen Universitäten die theologischen Lehrinhalte nicht alleine bestimmen. Sie sind auf die Zustimmung muslimischer Beiräte angewiesen. Welchen islamischen Verband, welche muslimische Einzelpersönlichkeiten die Unis in die Beiräte berufen, ist ihnen überlassen. Im Tübinger Beirat bilden die bosnischen Muslime eine starke Fraktion, in Osnabrück und Münster die türkischen. Die Kooperation mit den Verbänden und Moscheen sei auch deshalb wichtig, „weil sie am Ende unsere Abnehmer sind“, sagt Ucar. Sie sollen die neuen Theologen einstellen und nicht mehr Imame aus dem Ausland.

    Viele Politiker hoffen, dass die neuen Islamgelehrten aufklärerischen Wind in die Moscheevereine bringen und sie modernisieren. Aber ob die Verbände die hier ausgebildeten Theologen übernehmen, ist nicht ausgemacht. Den einen werden sie vermutlich zu liberal sein, die anderen fürchten hohe Kosten. Bislang werden zum Beispiel die Imame, die in den Moscheen predigen, die zum türkischen Verband Ditib gehören, von der Religionsbehörde in Ankara geschickt – und auch von dort bezahlt. „Wenn wir die hier ausgebildeten Theologen einstellen, werden wir sie selbst bezahlen müssen“, sagte ein Vereinsvorsitzender. „Woher sollen wir das Geld nehmen? Vom deutschen Staat werden wir wohl nichts bekommen.“

    Ich komm ja aus dem Lachen garnet mehr raus…

  8. #5 NigelF:

    Sprachhistoriker sind Sie wohl eher nicht, oder? 😉

    Das ist ja als solches kein Makel, wenn man sich linguistischer Zuordnungen dann auch enthält.

  9. #6 Vasil

    Das dort (Bulgarien) solch ein Feiertag möglich ist, ist umso erstaunlicher, sind doch 10% der Bevölkerung seit Jahrhunderten Türken. Bei uns müssen wegen Arbeitsmigranten die niemand eigentlich dauerhaft hier haben wollte inzwischen schon Lieder und Lehrinhalte in den Schulen geändert werden. Man denke nur an das „C A F F E E trink nicht so viel Kaffee“ dass man mit dem bösen Wort vom „Türkentrank“ in meiner Jugend noch in der Schule gelernt hat…

  10. # 5

    Keine Ahnung ist auch eine Ahnung. Das Ungarische ähnelt eher dem Finnischen. Ungarn wurde im Rahmen der Völkerwanderung von den Ostgoten besiedelt….!!

  11. @5 NigelF

    Die Bulgaren entstanden aus slawischen Stämmen und einer eingewanderten Minderheit von asiatischen „Protobulgaren“. Diese Minderheit hat sich völlig in die vorhandene slawische Mehrheit assimiliert und der Bevölkerung lediglich den Namen gegeben. Die große Mehrheit der Bulgaren ist slawischen Ursprungs. Die Bulgaren haben sehr frühzeitig das Christentum übernommen. Die Bulgaren sind in ihrer überwältigenden Mehrheit KEINE Nachkommen asiatischer Einwanderer, sondern originäre Europäer.

  12. Aber sicher wird doch der große Türkenführer Erdogan zu den Feierlichkeiten eingeladen, oder?!

  13. In Ungarn verdient ein Arzt im Krankenhaus ca. 1000 Euro im Monat. Ich frage mich, wieso nicht mehr Ungarn, anstelle von Türken nach Deutschland einwandern.

  14. @9 Reconquista2010

    Die Bulgaren sind sehr nationalbewusst. Vor ein paar Jahren gab es, ausgehend von einer deutschen Universität in Berlin, den Versuch einer dreisten Geschichtsfälschung. Für die Bulgaren identitätsstiftend ist u.a. der Aprilaufstand von 1876, mit dem die Bulgaren die Freiheit erringen wollten. Dieser Aufstand wurde von den Türken mit unglaublichen Massakern niedergeschlagen, unter anderem in der Stadt Batak. Jetzt wurde versucht, dieses Massaker zu verharmlosen und das bulgarische Gedenken an diese Greuel als antiislamischen Rassismus zu diffamieren. Hiergegen haben sich die Bulgaren erfolgreich gewehrt.

    Mein Nick „Vasil“ beruht auf Vasil Levski (Wassil Lewski), dem bedeutendsten bulgarischen Freiheitskämpfer.

  15. #11 Vasil

    @5 NigelF

    Die Bulgaren entstanden aus slawischen Stämmen und einer eingewanderten Minderheit von asiatischen “Protobulgaren”. Diese Minderheit hat sich völlig in die vorhandene slawische Mehrheit assimiliert und der Bevölkerung lediglich den Namen gegeben. Die große Mehrheit der Bulgaren ist slawischen Ursprungs. Die Bulgaren haben sehr frühzeitig das Christentum übernommen. Die Bulgaren sind in ihrer überwältigenden Mehrheit KEINE Nachkommen asiatischer Einwanderer, sondern originäre Europäer.

    Ganz meine Rede, ich hab den heute slawischen Bulgaren auch in meinem Post im Gegensatz zu den Ungarn mein stärkeres Wohlgefallen zugeschrochen.

    Sie haben sich assimiliert. Ungarn hingegen ist ein Fremdkörper inmitten von Europa.

  16. Kleiner Ratespaß am Sonntagabend! 😀

    Die Fragestellung lautet: Wer (bzw. welche Nation) hat die folgenden Grausamkeiten an Hunderttausenden wehrlosen Zivilisten begangen?

    -Erschlagen
    -Erdrosseln
    -Ertränken
    -Erstechen
    -Entmannen
    -Tottrampeln durch Menschen
    -Tottrampeln durch Pferde
    -Verbrennen bei lebendigem Leib
    -Verstümmeln auf verschiedene Weise (zum Beispiel Zungen und Augen rausreißen, Brüste abschneiden)
    -Annageln
    -Vollpumpen mit Jauche
    -Zu Tode rollen in Fässern

    Wählen Sie aus den folgenden acht Antwortmöglichkeiten aus

    1. Die Basken
    2. Die Rumänen
    3. Die Isländer
    4. Die Türken
    5. Die Tschechen
    6. Die Italiener
    7. Die Iren
    8. Die Dänen

    Viel Spaß beim Raten! 😆

    Die Lösung des Rätsels gibt es übrigens hier

    Hier klicken und die Wahrheit lesen

  17. #8 fritzberger78

    Ich bin kein Sprachwissenschaftler, darf aber dennoch aussprechen, dass Ungarn weder slawisiert, germanisiert noch romanisiert sind.

    Die haben jeglichen europäischen Assimilierungsversuchen widerstanden und bis heute ihre asiatische Identität bewahrt. Meine gelesen zu haben, dass die Sprache aus der asiatischen Gegend des Urals entstammt.

    Es lassen sich wengi bis keine Gemeinsamkeiten mit anderen europäischen Sprachen nachweisen, die Sprache ähnelt am stärksten den ebenfalls eingefallenen Esten, Finnen oder Türken.

  18. @ # 7 Kann mal bitte jemand der grünen Bildungsministerin Löhrmann klarmachen, dass unser Begriff „Religion“ auf den Islam nicht passt. Der Islam ist eine religiöse Ideologie. Das Thema würde also eher in den Politik – meinetwegen auch Geschichtsunterricht gehören. Gerade der einleitende Artikel stellt den historischen Bezug dar.

  19. Die Umgarn wissen im Bezug auf die Türkei und deren EU Beitritt ganz genau was sie tun da hab ich keine Zweifel. Man muss nicht immer NEIN sagen man kann auch JA ABER sagen und konsequent dabei bleiben.

  20. @ #5 NigelF

    Die einzige mit dem Ungarischen verwandte europäische Sprache ist ….. Finnisch!

  21. #19 NigelF:

    die Sprache ähnelt am stärksten den ebenfalls eingefallenen Esten, Finnen oder Türken.

    Na ja, schon ein wenig besser. Die Familie des Fenno-Ugrischen umfasst das Finnische, Estnische und das Ungarische. Mit den Turksprachen besteht (von geringem Lehnwortgut abgesehen, das es in allen Sprachen gibt) keinerlei Verwandtschaft.

    Beibehaltung der Sprache im eigenen Land ist sicherlich kein Kriterium für mangelnde Assimilation. Dann wären alle Nationalsprachen unassimiliert. Woran hätten sie sich denn sprachlich orientieren sollen? Oder wollen Sie eine Weltsprache vorschlagen? Das ist doch schlichter Kokolores 🙂

  22. #25 fritzberger78

    Dass Ungarisch fast nichts mit Türkisch gemein hat, überrascht mich doch sehr. Schließlich habe ich damals in der Schule gelernt, dass Ungarisch zur Finno-Türkischen Sprachfamilie gehört. OK, OK, die Schulzeit ist schon ein paar Jahrzehnte her 😉

  23. #16 Vasil

    Mir macht in Bulgarien – direkt vor den Toren der Türkei – die katastrophale demographische Lage noch mehr Sorgen als bei uns. Für mich fühlt sich das so an, wie wenn Bulgarien bis in 50 Jahren ein zweites mal und diesmal unwiderruflich von der Türkei verschluckt werden könnte. Bulgarien als zweites Tibet?

  24. #28 KDL:

    die Schulzeit ist wohl in der Tat schon eine Weile her 🙂

    Finno-Türkischen

    Fenno-Ugrisch kann man da schon mal verwechseln, gelle? „Finno-Türkisch“ hat sicher nicht alle Synapsen überwunden – das gibt es nämlich nicht 🙂

  25. Abgesehen von der Sprache, ist es vor allem wichtig, ob sie Islam-Freaks sind.
    Wenn nicht finde ich sie hervorragend.

  26. @ #24 baden44 (10. Jul 2011 19:04)
    @ #5 NigelF

    Die einzige mit dem Ungarischen verwandte europäische Sprache ist ….. Finnisch!

    RICHTIG !

  27. #28 KDL (10. Jul 2011 19:18)

    dass Ungarisch zur Finno-Türkischen Sprachfamilie gehört. OK, OK, die Schulzeit ist schon ein paar Jahrzehnte her

    Hoffentlich ist dieser Ausrutscher nur wegen einem Glas Bier über den Durst, sonst wird es beleidigend.

    Du meinstest wohl „finno-ugrisch“. (ugrisch steht für die ungarische Sprache und nicht für die türkische)
    Sonst gibt es heute viel mehr Deutsch-Türken und die Deutschen sind heute auch kulturell den Türken näher als die Ungarn (siehe Bushido, Kanak-Sprak, Neuköllner Kultur, deutsche Moscheen, deutsche Politiker wie der Cem Özdemir usw).

  28. #33 Kybeline (10. Jul 2011 19:29)

    #28 KDL (10. Jul 2011 19:18)
    Smiley kommt nachgeschoben
    🙂 – denn ich will mich nicht zoffen.

  29. @29 Reconquista2010

    Tja, die Demographie. Wenn wir den Kulturkampf demographisch verlieren, und danach sieht es aus, dann sind wir selber Schuld.

  30. Das ungarische Nationalbewusstsein wurde davon zutiefst geprägt.

    Das deutsche Nationalbewußtsein wird demnächst ebenfalls durch die türkischen Besatzer geprägt werden.

    Falls es so etwas wie Nationalbewußtsein bei den Deutschen noch gibt…

  31. Die ungarische Sprache gehört zum finno-ugrischen Zweig der uralischen Sprachfamilie.

    Der große sprachliche Abstand zu den Idiomen der Nachbarvölker (Deutsch, Rumänisch, Slowakisch, Kroatisch, Serbisch, Bosnisch) gehört zu den prägenden Momenten der ungarischen nationalen Identität. Ähnlich wie die Protobulgaren sind die Magyaren Nachfahren eurasischer Steppennomaden, die relativ spät nach Mitteleuropa eingewandert sind. Anders als die erstgenannten Völker haben sie jedoch ihre Sprache dauerhaft bewahrt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ungarische_Sprache

  32. Ich möchte noch hinzufügen, dass in der Ungarischen Geschichte diese Schlacht als der letzte Kreuzzug gilt. Der Initiator war der Priester Johannes Capistranus, der 40.000 „Kreuzritter“ für diesen Krieg angeworben hat:

    .Aeneas Sylvius schätzt die Zahl der Kreuzfahrer, die Capistrano mit seinen Gefährten in fünf Monaten zusammenstellen konnte, auf 40.000. Vor allem konnte er den erfahrenen ungarischen Feldherrn Johann Hunyadi gewinnen.

    So schreibt die deutsche Wikipedia.

    Und so viel zu den Kreuzzügen und zu denjenigen, die die Kreuzzüge ständig miesmachen und jeden Antiislamisten als ein Kreuzzügler beschimpfen. Wir sollten lieber darüber nachdenken, die Tradition der Kreuzzüge gegen den islamischen Dschihad fortzuführen. Denn die Kreuzzüge waren nie Angriffskriege, sie waren die Antwort zur Verteidigung Europas gegen den islamischen Dschihad.

  33. #35 Vasil

    Wie so viele Probleme unserer Zeit, übersteigt der Pillenknick unser Vorstellungsvermögen völlig.

    In absolutem Frieden und ohne Seuchen dezimiert sich die europäische Bevölkerung, wie dies noch nicht einmal in Deutschland zu Zeiten des 30jährigen Krieges der Fall war. Was dutzende Generationen in Jahrhunderten ohne Pampers, Zentralheizung, Maschinen und Traktoren aufgebaut haben, zerbröselt innerhalb von 50-70 Jahren. Es ist ein Elend, kulturell so reiche Völker im Schlund des Hedonismus versinken zu sehen. Und auf dem Grab tanzt die häßliche Fratze des Islam… 🙁

  34. Ich war die letzten 10 Tage in Polen. Was war das herzerfrischend! Kein einziges Kopftuch!

    Und jede/r, mit dem man gesprochen hat, sah das genau so wie man selbst!

    Das hat wieder neue Kraft gegeben!

  35. #30 fritzberger78 & #33 Kybeline

    Nee, an den Synapsen hat sich nichts verschoben und Alkohol war auch nicht im Spiel 😉 Ich bin ganz sicher, das damals in den 70ern so gelernt zu haben (vielleicht war auch der Lehrer nicht der Beste seines Fachs). Warum ich mir gerade das gemerkt habe, weiß ich allerdings auch nicht… Wie auch immer, da habe ich wohl 40 Jahre Unsinn für bare Münze gehalten. Vielen Dank für die Aufklärung. Es ist nie zu spät, was dazu zu lernen 😉

  36. Böse Zungen würden behaupten, die Ungarn haben mit der 145 Jahre währenden Besatzung ihres Landes durch die Türken den Deutschen eine Erfahrung voraus.

    Da können die Griechen mit ihren 400 Jahren Versklavung, Ausblutung und sonstigen türkischen Bereicherungen nur neidisch sein! Ich frage mich seit einiger Zeit, ob die türkische Besetzung des Balkans, Siziliens und Süditaliens damit zusammenhängt, dass genau in diesen Ländern Mafia und Korruption noch mehr als sonst in Europa bis heute so prächtig gedeihen.

  37. Bedenkt dabei Eines:

    Die Türken waren bei jeder Schlacht in der Überzahl und trotzdem vermochten sie es nicht die europäischen Heere zu überwinden, ob bei Hunyádi, Vlad III., Prinz Eugen und wie die europäischen Heerführer alle hießen am Ende blieben „wir“ immer Sieger und das wird auch in Zukunft so bleiben!

  38. #42 Reconquista2010 (10. Jul 2011 19:40)

    Pille: Auch so ein Beispiel, wie gefährlich Atheismus sein kann.

    Denn wenn man auf Papst Paul VI. gehört hätte – und welcher Atheist tut dies, leider gibt es auch genügend Christen, die dies nicht tun – gäbe es dieses Problem nicht. Weil keiner die Pille verwenden würde.

  39. Der 12. September sollte in Österreich und auch bei uns ebenfalls ein Feiertag werden und daran erinnern, wie 1683 die Türken vor Wien zurückgeschlagen wurden.

    Heutige Verharmloser der muslimisch-osmanischen Bedrohung begehen auch einen schändlichen Verrat an denen, die damals tapfer für das christliche Abendland gekämpft haben.

  40. #24 baden44

    @ #5 NigelF

    Die einzige mit dem Ungarischen verwandte europäische Sprache ist ….. Finnisch!

    Weil ja Finnisch und Estländisch so verdammt europäisch ist oder?

  41. Der Ungar wird Probleme haben die estische, finnische oder türkische Sprache zu lernen, wird aber auch viele Gemeinsamkeiten feststellen.

    Mit anders europäischen Sprachen wird er sich sehr schwer tun, genauso werden sich umgekehrt alle Europäer an diesen Sprachen schwer tun.

    Eine Deutscher wird es mit germanischen Sprachen zu lernen einfach haben, wie Englisch, Niederländisch oder Dänisch. Mit weit entfernteren Sprachen wie dem Irländischen (Keltisch) wird er Probleme haben, aber auch viele Gemeinsamkeiten merken.

    Hunnen sind einfach Invasoren, welche sich in Europa dem Land der Europäer niedergelassen haben.

    Hier was zu den Europäischen Kulturen (Germanen, Romanen, Kelten, Slawen)

    http://www.youtube.com/watch?v=74_3i53u8so&feature=channel_video_title

  42. #43 Ruhri
    Die Islamisierungskampagne betraf bis zum Zerfall des Warschauer Paktes nur die NATO- Staaten, deshalb gibt es ja auch in der Ex-DDR noch ein paar störrische Elemente. Die gut katholischen Polen sehen überhaupt nicht ein, was der Quatsch soll und haben den welt-
    grössten Beton- Jesus kurz hinter der Oder nahe Frankfurt aufgestellt, damit Reisende aus dem sowohl dekadenten wie islamischen Berlin ( aus polnischer Sicht ) wissen, wo das Kreuz hängt .Im geradezu masochistisch-suizidal-islamisierungsgeilen Großbritannien fielen die polnischen Ärzte und ihre Familien ,die man zur Bekämpfung des notorischen Ärztemangels in grosser Zahl dorthin gelockt hatte, auch schon so unangenehm auf ( aus politkorrekter Sicht ) ,daß dieses Thema häufiger in den Medien zur Sprache kam. Die nannten Neger noch so und empörten sich über die Dreistigkeiten der “ seit Generationen ansässigen “ Mohammedaner .Böse, böse .
    Der erste Retter Wiens ( vor Prinz Eugen ) war übrigens auch ein Pole .Wenn nur die Sprache nicht so anders wäre… In den Gründerzeitbauten, die dort noch stehen, könnte man sich ja direkt heimisch fühlen ( hüstel, hüstel… )

  43. Ich wünschte unsere Regierenden hätten die Eier wieder den 17. Juni oder sogar den Tag als Konstantinopel im Jahr 1453 durch die türkische Belagerung fiel als Gedenktag einführen.
    Die Omanen sind nich Teil Europas, sie haben lediglich Konstantinope besetzt (wie Heutzutage vor unserer Haustür).
    TOLERANZ ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft (Aristoteles)

  44. Soweit wie in Ungarn ist man in Deutschland noch lange nicht …und man wird es angesichts der Demographie auch nicht mehr werden … dank öffentl. rechtl und dem objektiven Bildungsauftrag sind die Massen hier völlig verblödet worden-

  45. NigelF

    Ich möchte dich korrigieren: die ungarische Sprache ähnelt NICHT die türkische! Gibt es jede Menge türkische Wörter in der Sprache – aber die ung. Sprache ist nicht Verwandt mit der türkische Sprache, und nicht mit der finnische. Nach 150 Jahre türkische Herrschaft war die Bevölkerung „halbiert“: also Umgebracht. Deshalb versuc hte Maria Terezia, die deutschen dazu bewegen, sich in Ungarn niederzulassen. Ganze Dörfer wurden Deutsch – die nennt man bis heute Donauschwaben. Noch fragen?

  46. #51 NigelF (10. Jul 2011 21:40)
    e.a.

    1. Es gibt KEINERLEI Gemeinsamkeiten zwischen den finnugrischen, also den uralischen Sprachen, und den Turk-, also den altaischen Sprachen. (Nebenbei gesagt sind sich die finnische und die estnische Sprache dermassen ähnlich, dass sie fast austauschbar sind – dies gilt nicht für die ungarische.) Eine Verwandtschaft der ungarischen Sprache mit der türkischen anhand des Vorkommens von Ö und Ü zu begründen, wäre genauso kindisch, wie eine Verwandschaft zwischen der chinesischen und der japanischen Sprache, weil beide ja „mit diesen komischen Stäbchen“ geschrieben werden. Zumal im Ungarischen Ó nicht gleich Ö und nicht gleich ? ausgesprochen wird…

    2. Zwischen den Magyaren, also den Uralvölkern, und den Türken, also den Altaivölkern, besteht keinerlei ethnologische Verwandtschaft, weder sprachlich (s. 1.) noch allgemeinkulturell (s. 3. unten), noch bioethnisch. Bereits am Phänotyp lässt sich dies leicht erkennen. Über die Hunnen wiederum ist ethnologisch wenig bekannt. Eins ist jedoch sicher: Es handelte es sich weder um ein Ural-, noch um ein Altai-, sondern um ein zentralasiatisches Steppenvolk, das spätestens im 6. Jh. von den Turkvölkern assimiliert wurde. Dass die Magyaren im Volksmund den Hunnen gleichgesetzt wurden, hat lediglich mit mittelalterlichen Sagen zu tun.

    3. Die Magyaren wurden in ihrem jetzigen Siedlungsgebiet im 10. Jahrhundert sesshaft und im 11. Jahrundert christianisiert (König Stefan I. der Heilige). Die siegreiche Schlacht um Belgrad gegen die Türken fand am 21. und 22. Juli 1456 statt. Im 16. Jh. fielen die erneut Türken ein, als Rache für den erbitterten Widerstand der Magyaren dezimierten sie die Bevölkerung, und als Besetzungssymbol vernichteten sie sämtliche öffentliche Gebäude (Kirchen, Schlößer, Burgen etc.) Ende des 17. Jh. wurde Ungarn von den Österreichern befreit und de facto anektiert. Erst mit dem österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 wurde es (im Gegensatz zum Königreich Böhmen z. B.) Österreich gegenüber gleichwertig, der Kaiser von Österreich trug den Titel eines Apostolischen Königs von Ungarn, wie einst Stefan I, und fortan entspannten sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern. Aus einer Zwangsehe wurde eine Liebesehe, und Ungarn pflegt derzeit nach der 1918 erzwungenen Trennung erneut eine enge Liebschaft mit Österreich.

    4. Sehr viele Ungarn sprechen (gerne) Deutsch, andere Englisch, Russisch oder Französisch. Eine sprachliche Barriere kennen sie nicht. 1956 weigerte sich die ungarische Armee, auf das eigene Volk zu schießen, so dass die Russen gezwungen waren, die Drecksarbeit selber zu erledigen. Ungarn ist es, das 1988 seine Wende durchmachte und 1989 die Flucht der DDR-Bürger nach Österreich ermöglichte.

    Historisch haben die Ungarn hinreichend bewiesen (und dafür teuer bezahlt), dass sie wahre Europäer sind. Kulturell sind sie es ohnehin seit über 1000 Jahren, also früher, als die Balten, Morawen und Masuren. Sprachlich und ethnisch sind sie mit Finnen und Esten verwandt, denen niemand die europäische Zugehörigkeit abspricht. Und was ist mit den Basken, sind sie etwa keine Europäer?

    Schämen Sie sich! 😉

  47. #53 Fat Freddy (10. Jul 2011 23:16)

    😀

    Ja, die Polen: Ein sehr identitäres Volk, in der Kneifzange zwischen strategisch und religiös sehr unterschiedlichen Mächten stets tapfer geblieben. Daher ist das Einzige, das ich mir noch von ihnen wünsche, dass sie von ihrem Antijudaismus (wohl gemerkt: nicht Antisemitismus) langsam abdriften…

  48. #57 Osiris Iffla

    Finde ihren Kommentar sehr gut, auch die bizarre Schlussfolgerung, dass Finnen, Esten und Basken für mich keine Richtigen Europäer sind.
    Das Sie vorallem die Basken miteinbeziehen, zeigt mir, dass Sie sich auskennen 😀

    Ungarn = (eng. Hungary [Hunnenland])
    Die Finnen bezeichnen die „Ungaren“ als „Hunnen“.

    Ich habe mich Gestern und Vorgestern hinreichend mit dem Thema beschäftigt und kann feststellen, dass die NÄHESTEN (nicht identisch) Verwandeten der Ungarn aber trotzdem die Esten, Finnen und dann aber auch schon weiter entfernte Völker wie die Türken sind.

    Ich verstehe durchaus, dass Türken und Magyeren nicht gleich sind, ebenfalls verstehe ich, dass sich heute das Finnische vom Ungarischen unterscheidet, ganz zu Schweigen vom Türkischen.

    Trotzdem ist es meinerseits ligitim, dass ich diese Länder trotzdem als NÄHESTE Verwandte bezeichnen darf.

    Irgendwo muss man Ungarn und Co. ja einordnen, einfach nur mich zu kritisieren ändert ja nichts an der Tatsache, dass die Ungarn weder Slawen, Germanen, Romanen, Griechen oder Kelten sind.

    Das einzige was ich versuche ist nicht immerwieder aufzuzählen wo man sich nicht einordnen kann, sondern sie einzuordnen. (Auch wenn das provokant ist aber irgendwas müssen die ja sein).
    Deshalb schlussfolgere ich, dass es sich bei Ungarn um ein asiatisches Turkvolk inmitten von Europa handelt.

    Langfristig würde ich dafür plädieren, dass sich die Finnen germanisieren, die Esten baltikanisieren, die Ungarn slawisieren und die Basken romanisieren.

  49. Bravo den Ungarn! Schade, dass die Rumänen diese Geste nicht unterstützen – Johannes von Hunyadi hatte doch auch rumänische (walachische – „Ioan de Hunedoara“) Wurzeln!

  50. Das mit dem Feiertag hat zwei Seiten. Was hier in Deutschland übersehen wird, ist das ungarische Trauma der Niederlage von Mohacs. Danach verwüsteten und entvölkerten die Türken (die man damals schon so nannte, und nicht etwas Osmanen, so als ob das ne andere Volksgruppe gewesen sei) das Land so nachhaltig, dass es nach der Befreiung nur mit Hilfe deutscher Siedler (Donauschwaben: wir erinnern uns) wieder urbar gemacht werden konnte. Noch heute gibt es die rituelle Antwort auf ein Unglück: Bei Mohacs ist mehr verloren gegangen.
    Die Türken-Greuel (Inklusive der sogenannten Knaben-Lese, der Entführung christlicher Jungen, um aus ihnen Janitscharen zu machen)sind in Ungarn so präsent wie bei uns die die Nazi-Schuld. Insofern sind die danbar für einen Helden-Gedenktag, bei denen sie es den Türken gezeigt haben.

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