Unter anderem. Man kann ein erfülltes Leben leben, ohne jemals die „Jungle World“ gelesen zu haben, aber laut Wiki geben 16.250 Linke jede Woche  Geld dafür aus, damit sie erfahren, wie es mit der Diktatur des Proletariats steht.

Nun hatten schon die Achtundsechziger schwere Probleme, weil sie als verwöhnte Bürgersöhnchen nicht zum Proletariat gehörten und somit in Karl Marxens „Kommunistischem Manifest“ für die Revolution gar nicht vorgesehen waren. Manche Studenten gingen damals tatsächlich ans Fließband, um Proletarier zu werden – die Arbeiter schüttelten den Kopf -, andere erklärten sich zur Lösung des vertrackten Problems flugs zum „akademischen Proletariat“ und verfolgten und unterstützten mit klammheimlicher Freude als Sympathisanten die Revolution den Terror der RAF.

Aber wie ist das heute? Wer ist das Proletariat? Wer sind die Parteien im Klassenkampf, wenn in Stuttgart ein ehemaliger Kommunist Ministerpräsident ist? Zur Lösung solcher wichtiger Fragen gibt es den Beruf „StadtsoziologIn“. Eine Koryphäe dieser Zunft ist Saskia Sassen, die gestern in der „Dschungel Welt“ das Rätsel löste, welche Rollen „im Prozess der Globalisierung und Transnationalisierung die Bourgeoisie und das Proletariat“ spielen:

Bourgeoisie und Proletariat sind heute nicht mehr die historischen Subjekte. Ich denke, heute gibt es keine Bourgeoisie mehr, es gibt »bourgeois people«, und auch das Proletariat gibt es nicht mehr, außer vielleicht in Ländern wie China und Südkorea.

Ich sehe heute zwei andere historische Subjekte. Das eine ist das, was wir der Einfachheit halber »das globale Kapital« nennen können. Damit meine ich einen Mix aus Technologien, Netzwerken, Wohlstand und Menschen, nämlich Managern, Eliten, Professionals etc.

Das andere historische Subjekt ist ein Amalgam aus benachteiligten Menschen. Die Armen, unterbezahlte Arbeiter und Arbeitslose, Studenten, die alles für ihre Bildung opfern und dann keinen Job bekommen, die Söhne und Töchter der verarmenden Mittelklasse, Immigranten, durch Rassismus, Homophobie und anti-queeres Ressentiment minorisierte Menschen, Menschen die enteignet wurden, das Lumpenproletariat.

Wenn Sie Freude an solchem Wortgeklingel haben und wenn aus dem Gehege Ihrer Zähne auch fließend und ohne Stottern ein solcher Stuß hervorquillt, haben Sie gute Chancen, Professor an der Columbia Universität und an der London School of Economics zu werden, beides einst renommierte Anstalten, so wie es diese Sassen ist. Sie gehört außerdem zum „Club of Rome“, nach dessen berüchtigten Prognosen es heute keine Rohstoffe mehr geben dürfte, und ist Mitherausgeberin der „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Hier der restliche linke SoziologInnen-Mist. Und noch sind die Hauptschulen nicht abgeschafft. Was werden wir in 15 Jahren lesen?

Übrigens hat sich die Jungle World auch schon wenig überraschend mit PRO und FREIHEIT im Berliner Wahlkampf beschäftigt. Siehe da!

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34 KOMMENTARE

  1. Ich zahle grundsätzlich für nichts les- oder sehbares im Internet. Wer für diesen Stuss bezahlt verliert zweimal:

    1. Geld

    2. Zeit

    Aber es soll ja Menschen geben, die von beidem genug haben.

  2. Die „Prokla“ ist da ja bekanntlich weiter und hat einfach „die Jugendlichen“ als revolutionäres Weltsubjekt ausgemacht.

  3. Hierzu auch etwas Realsatire der RevolutionärInnen in Nadelstreifen:

    http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/385/385262.praevention_gegen_gruppenbezogene_mensch.html

    30. Juni 2011
    Prävention gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Gewalt im Osten ausbauen

    Zur aktuellen Gewaltstatistik im Verfassungsschutzbericht 2010 erklärt Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus:

    Wir begrüßen den deutlichen Rückgang der politisch motivierten Gewalt in Deutschland. Zu dieser positiven Entwicklung haben die präventiv arbeitenden zivilgesellschaftlichen Initiativen vor Ort beigetragen, die noch mehr gestärkt werden müssen.

    Sehr bedenklich ist jedoch, dass entgegen dem bundesweiten Trend in den fünf ostdeutschen Ländern die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten zugenommen hat. 40 Prozent dieser Delikte fanden in Ostdeutschland statt, obwohl dort nur 15 Prozent der Gesamtbevölkerung leben.

    Zweifellos stärkt die überdurchschnittliche Präsenz von Rechtsextremen in ostdeutschen Kommunalparlamenten neonazistische Gruppierungen vor Ort und damit auch das Gewaltpotenzial.

    Deshalb ist demokratische Präsenz vor Ort unerlässlich: Politik darf sich nicht zurückziehen. Zivilgesellschaftliche Initiativen, insbesondere Opferberatungsstellen, brauchen politischen Rückhalt und finanzielle Unterstützung vom Staat. Sparpakete dürfen nicht zu Lasten von sozialen sowie Bildungs- und Kultur-Angeboten gehen.


    Eine diffamierende Debatte um „linke Extremisten“, wie sie angesichts der „Extremismusklausel“ und der Handyspionage in Dresden deutlich wird, ist nicht hilfreich und muss endlich beendet werden. Nur mit einer solidarischen politischen Kultur können Demokratinnen und Demokraten brauner Unkultur und Gewalt erfolgreich entgegen wirken.

  4. OT STRAUSS-KAHN
    die „unschuldige muslima“ die ihn beschuldigt
    hat bei der einreise in die usa gelogen, hat
    verbindungen zum einsitzenden kriminellen von
    wo sie telefonisch verhaltensregeln bekam,
    wurde bei kleinkriminellen akten erwischt und
    hat mit drogen gehandelt …….. CNN

  5. Ich finde den „Siehe da!“ – Artikel (Link) gar nicht so schlecht…..

    Das Vokabular isr LINKS, aber der Inhalt zutreffend!!!

    Besonders das nebeneinander/gegeneinander von FREIHEIT und PRO in Berlin ist es doch, was Linke immer wieder zu Verächtlichkeit veranlaßt.

    Und für diese Verachtung habe ich Verständnis, ist es doch die Zersplitterung der Parteien rechts der CDU, der selbige seit Jahrzehnten KEIN Bein auf den Boden bekommen ließ…

  6. #5 mike hammer (01. Jul 2011 08:12)

    Und alles kommt raus, nachdem Madame Lagrade nun ChefIn beim IWF ist, Honecker soit, aui mal y pense! 🙂

  7. #7 Moralist

    Ja, vermutlich wird man am Wahlabend sehen, was es gebracht hat.

    #8 Eurabier

    Das Schlamassel bei Strauss-Kahn ist nicht mehr zu beenden. Das lat. Sprichwort heisst, es bleibt immer etwas hängen.

  8. #10 Zinnsoldat (01. Jul 2011 08:44)

    Damit lebt Ihr Nachbar von den KV-Beiträgen des Ingenieurs, der Porsches entwickelt.

    Kein Porsches, keine KV-Beiträge, ein armer Mediziner und Kommunist mehr…..

  9. Ja. Das mit den Studenten, die auch das neue Proletariat sind, das kann man gar nicht genug herausstreichen. Werden von Ausbeutern gezwungen, an die Unis zu gehen, statt eine Lehre zu machen und einen ehrbaren Beruf zu erlernen und auszuüben, verbringen dann ihre Zeit damit, die soziale Gerechtigkeit für alle Welt zu erkämpfen und am Ende winkt nur der Vorsitz in irgendeiner Partei, vielleicht der SPD, und der eine Platz reicht auch nicht für alle.

    Was hilft dagegen? Auf die Straße gehen, gegen die Ungerechtigkeit der Welt. Anzünden, was man nicht produziert hat und so lange demonstrieren, bis es einem besser geht.

  10. tja, die ´68ger setzten noch auf das revolutionäre Bewusstsein der Arbeiter und ganz besonders der Heimkinder (Bambulle). Was war DAS aber eine Pleite für die Studierenden, dass die Arbeitenden und die Heimenden von dem ganzen Gesabbel eher früher als später die Schnauze voll hatten. Einige entäuschte Gesellschaftsverändernden hungerten und hängten sich dann ein bisschen zu Tode oder kündigten bei Opel um Taxi zu fahren und „Realo“ zu werden.
    Nun, nachem man das Prekariat hier durchforstete und für nicht revolutionswürdig erachtete, sind also die Moslem_Innen und Moslems (oder Moselnde) dran, mit denen man zumindest auf dem Papier und in den Feuilletons Revolution spielen möchte.
    Denen man also die marxistische Vorstellung von Gut und Böse oktruieren möchte. Aber die Mu?els haben schon eine wesentlich einfachere
    Ideologie von oben und unten.

    „Wir machen keinen Unterschied zwischen Zivilisten und Nicht-Zivilisten, zwischen Unschuldigen und Schuldigen – nur zwischen Moslems und Ungläubigen. Und das Leben eines Ungläubigen ist wertlos.“

    Scheich Omar Bakri Muhammad, Imam von London 2004

    Schon im Iran nach Khomeinis Machergreifung konnte man sehen, wie sich der Dialog von intellektuell Dünnbrettbohrenden mit den revolutionären Mullahs auf Augenhöhle gestaltete.

  11. die Söhne und Töchter der verarmenden Mittelklasse, Immigranten, durch Rassismus, Homophobie und anti-queeres Ressentiment minorisierte Menschen

    Wer soll das sein? Schwule Mohammedaner, die ihre Pädophilie nicht als Frau ausleben können???

  12. Ein Journalist der Welt zieht mit seiner Freundin durch Alanya und beschreibt daraufhin diese Stadt unter der Rubrik Orte zum Abgewöhnen. Die Markenprodukte im Bazar so gut wie alle gefälscht. Die Händler aufdringlich. Wenn man den Schrott nicht kauft, wird man beleidigt, auch die Freundin, die ansonsten grundsätzlich nie angesprochen wird. Besoffene Touristen aus den Betonburgen von Hotels ziehen durch die Stadt. Halte ich für ziemlich unverantwortlich sich in der Türkei volllaufen zu lassen. Der Ort ist verdreckt. Pizza kostet 14€.

    Das Kontrastprogramm hatte ich neulich mit meiner Frau in Palma. Die Stadt sehr sauber und wunderschön. Man wurde höchstens von schwarzafrikanischen Händlern angesprochen, die einem Sonnenbrillen anboten. Aber nicht auf so eine blöde Art: Kauf für Deine Frau Brille. Wenn man gesagt hat, keine Interesse, wurde man nicht weiter belästigt. Sonst gab es niemand, der einem angefallen hat, man solle von ihm etwas kaufen. Das Essen war preiswert und deutlich günstiger als in Deutschland. Wenn man dort einkehrte, wo nicht die Hauptströme der Touristen durchzogen, war es sehr günstig.

    Der Artikel in der Welt ist wirklich gut, weil er mir in wenigen Worten bestätigt, dass Orte, die von mohammedanischer Mentalität geprägt sind, ziemlich unerträglich sind.

    http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article13459604/Beim-Bummel-durch-Alanya-ist-der-Mann-der-Chef.html

  13. #13 wolaufensie (01. Jul 2011 09:08)

    tja, die ´68ger setzten noch auf das revolutionäre Bewusstsein der Arbeiter und ganz besonders der Heimkinder (Bambulle). Was war DAS aber eine Pleite für die Studierenden, dass die Arbeitenden und die Heimenden von dem ganzen Gesabbel eher früher als später die Schnauze voll hatten

    Joschka Fischer bei Opel und was machen die „unterdrückten“ Bandarbeiter?

    Wollten lieber Geld verdienen für das Häuschen, den Ascona und den Urlaub!

    Joschka gab genervt auf und es bot sich ein neuer, revolutioonärer Weg: Über die Umwelt-Taqqyia Karriere bei den LinksgrünInnen!

  14. Bitte geht mal auf JUNGLE WORLD und gebt im Suchfeld mal das Stichwort ISLAM ein und lest dann die angezeigten Texte!!

    DIE SIND RICHTIG KLASSE!!

  15. Oder schaut mal rein bei Youtube und sucht nach Voträgen von Thomas Maul, der auch Autor bei JUNGLE WORLD war oder ist.
    Der Mann hat verstanden worum es geht und vor allem: Er hat Mut und sagt was gesagt werden muß.

  16. @kewil

    und wenn du es jetzt noch schaffen würdest, deine artikel ohne beleidigungen und beschimpfungen zu verfassen, wäre ein weiterer schritt in richtung glaubwürdigkeit durch sachlichkeit & seriosität getan. natürlich unter beachtung des inhalts.

  17. Die Jungle World ist so ziemlich die einzige „linke Wochenzeitung“, die sich entschieden gegen Antisemitismus und Antizionismus einsetzt. Also kann man die Zeitung durchaus differenzierter sehen. Ihre emanzipatorischen und nicht reaktionären(so die Zeitung) Artikel zum Islam sind klasse. Gerade zu Zeiten der Marvi Marmara stand und steht diese Zeitung zu Israel! Sie kritisiert zudem sehr oft den Antisemitismus der Linkspartei.
    Sicherlich leben sie noch den Linken-Klassiker um Karl-Marx und andere Standart-Linken-Ideologien aus. Aber diese Zeitung steht fest zu Israel und das ist, was zählt. Zudem bietet sie sehr interessante Interviews:

    http://jungle-world.com/artikel/2011/14/42978.html

  18. Mann, wenn ich Linker wäre hätte ich richtig Karriere machen können.
    Mit meinem Lebenslauf wäre Fischer Bundeskanzler geworden.
    Dummerweise hatte ich nie Zeit für Demos und nächtelange Diskussionen über das Elend der Proletarier.
    Ich musste ja Schule, Lehre, Bund und Studium durchziehen, weil meine Eltern für drei Kinder die Ausbildung finanzieren mussten.
    Keine Zeit für Weltrevolution, Klassenkampf und Parteigemauschel.
    Im Nachhinein betrachtet war das wohl ein Fehler. Mit Lernen und Arbeit hat es noch nie jemand zu etwas gebracht.

  19. Der Jungle World-Artikel zu Freiheit und Pro Deutschland ist interesant. Hat der Schmitt tatsächlich von Arbeitslagern für Flüchtlinge geredet?

  20. # 17 Eurabier: Joschka gab genervt auf und es bot sich ein neuer, revolutioonärer Weg: Über die Umwelt-Taqqyia Karriere bei den LinksgrünInnen!

    ——–

    Ganz wichtiger Aspekt! Ich habe selbst in den 80-ern an der Uni Frankfurt Ultralinke kennengelernt (und dann den Umgang mit ihnen rasch gemieden), deren revolutionäres Credo in der Botschaft bestand, dass die Werktätigen und Unterdrückten noch nicht reif für die Erkenntnis seien, wer der wahre Klassenfeind sei. Man könne sie aber packen, indem man in ihnen Angst vor Umweltkatastrophen wecke. Dann würden sie irgendwann schon kapieren, dass das Großkapital ihr schlimmster Feind sei. Denen waren Naturliebhaber wie ich, die sich begeistert auf blühenden Wiesen mit Schmetterlingen und Käfern befasst haben, immer ein Dorn im Auge, da sie mit Natur nie wirklich etwas anfangen konnten (rein soziologisch/politologisch in ihrer Denke zugekleisterte Schreibtischfiguren). Einige dieser Leute haben dann bei den Grünen Karriere gemacht und dann kaum noch von der Weltrevolution sondern mehr von Ökologie, der damals neuen Zauberformel der Linken, gefaselt. Es ging vielen dieser Leute von Anfang an nur und wirklich nur darum, den zu „Befreienden“ Angst einzujagen und sich über das Vehikel Umwelt zu profilieren bzw. sich in Machtpositionen zu bringen, um auf diesem Weg die Veränderung der Gesellschaft zu erzwingen. Später sind dann die Migranten und speziell der ach so friedliche, von „Rassisten“ bedrohte Islam als weiteres Vehikel, als weiterer Hebel zur Gesellschaftsveränderung hinzugekommen. Die Umweltbewegung hatte nie wirklich etwas mit Natur und Umwelt zu tun – deshalb konnten dort auch „Ur-grüne“ Individualisten wie Herbert Gruhl oder Baldur Springman nicht dauerhaft landen. Es ging immer darum, unsere Gesellschaft zu transformieren und linkes Gedankengut auf Umwegen salonfähig zu machen. Die Biographie des schon in jungen Jahren extrem cleveren und machtbewussten, der Gewalt zuneigenden Schul- und Lehre-Abbrechers Joseph Martin Fischer, der dann in Frankfurter Studentenkreisen zum Wortführer wurde, ohne selbst Student zu sein, steht für diesen – leider geglückten – Versuch der Instrumentalisierung von Umwelt und Katastrophenhysterie zur gesellschaftspolitischen Veränderung. Seit ich diese Intentionen erkannt hatte – übrigens an der Uni Marburg damals noch stärker und extremer propagiert als in Frankfurt – waren mir die Grünen immer extrem zuwider, obwohl ich ein ganz starkes Faible für Natur- und Tierwelt habe. Nur missbrauche ich keine Juchtenkäfer, um die Welt zu verändern.

  21. Menschen die enteignet wurden, das Lumpenproletariat.

    Damit bin ICH gemeint.

    Mich das das rotegrüne Gesocks in Berlin enteignet und zwar von meinem Auto.
    (was warlich unter einem guten „Stern“ stand).

    Umweltzone und so.

    Aber so sind sie nun mal die „guten Linken“. An den kleinen Mann trauen Sie sich ran, EU- obrigkeitshörig wie sie nun mal sind. Die schrecken vor nichts zurück, weder vor dem Eigentum anderer Leute noch vor Gewalt.
    Man hatte sich damals den Feinstaub als Argument auserkoren.

    Plötzlich war er da der Feinstaub.

    Ja ganz plötzlich. Puhhhh hatte man ja auch jeden Tag. Schon wenn man früh zur Tür rauskam. Immer dieser verdammte feinstaub überall.

    Schrecklich.

  22. Verleumdung als Methode

    Wer wissen will, wie jungle world und andere linke Zeitschriften arbeitet, soll diesen längeren Artikel lesen.

    http://hpd.de/node/11742
    (hpd) In den letzten Wochen war mehrfach zu lesen, dass in der säkularen Szene Antihumanismus grassiere, Herrenmenschentum und Antisemitismus an der Tagesordnung seien. Urheber der Texte ist der Journalist Peter Bierl. Seine Arbeitsweise kann als Musterbeispiel für unseriöse Argumentation und bewusste Verleumdung gelten

  23. Klar ist die Jungle World strunzdumm.
    Aber es sind immerhin relativ wenige anti-semitische „Antiimperialisten“ an der Jungle World beteiligt. Die lassen relativ viele Linksradikale zu Wort kommen, die nicht dem linken Antisemitismus-Mainstream nachschwimmen.

    Die Jungle World ist also so etwas wie die fortgeschrittene Makuladegeneration unter den Blinden. Der Tetraplegiker ohne Beatmungsmaschine. Der Parkinsonpatient, der noch keinen Hirnschrittmacher braucht.
    Ich glaube ihr versteht das Prinzip. 😉

  24. #21 Held

    Ihre emanzipatorischen und nicht reaktionären(so die Zeitung) Artikel zum Islam sind klasse. Gerade zu Zeiten der Marvi Marmara stand und steht diese Zeitung zu Israel! Sie kritisiert zudem sehr oft den Antisemitismus der Linkspartei.
    Sicherlich leben sie noch den Linken-Klassiker um Karl-Marx und andere Standart-Linken-Ideologien aus. Aber diese Zeitung steht fest zu Israel und das ist, was zählt. Zudem bietet sie sehr interessante Interviews:

    So habe ich die auch verstanden.
    Als die Junge Welt drohte der KP näher zurücken hat sich die Jungle World auf sehr scharfe Art abgespalten.
    Und beim Thema Islam sind sie sehr kritisch ohne platt zu sein. Solchen Leuten fällt man nicht in den Rücken egal wie sie sonst drauf sind.
    Ich verstehe manchmal nicht was hier los ist.
    Geht es um den Islam oder doch nur um Rechte Politik?

  25. Krank, total krank.
    Wie krank, HIER ein sehr anschauliches Beispiel. „Was machst Du hier?“ „Ja, ich bin dagegen.“ „Wogegen?“ „Weiß nicht…“ usw. usf.
    Aber es gibt einen Lichtblick:
    Heute am frühen Abend kam mir in einem Dresdner Randbezirk ein Vorausabteilung der Wehrmacht entgegengefahren – in voller Montur!!! Selbst meine Süße war sprachlos! 1 dreiachsiger LKW (hoffentlich mit MGs42 und Panzerfäusten beladen!), ein Kübelwagen oder Schwimmkübel und drei Seitenwagenmaschinen.
    Es wird Zeit… – anders wird man der kranken Hirne nicht mehr Herr 😉

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