1. Degeneration und Unsicherheit: Wir leben in Zeiten der Krise, im Zeichen der Unsicherheit – und auch der Degeneration. Das betrifft Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ebenso wie die Kirche. Vor allem in Europa.

(Von Wolfgang Ockenfels)

Die décadence im fin de siècle hatte Friedrich Nietzsche Ende des 19. Jahrhunderts vor Augen, als er die angeblich verweichlichenden Wirkungen des Christentums einer heftigen Polemik unterzog. Den „Untergang des Abendlandes“ hatte im 20. Jahrhundert Oswald Spengler aus ähnlichen Gründen im Visier, kaum ahnend, daß er damit der „blonden Bestie“, dem Idealtyp der Nationalsozialisten, den Weg freimachte. Daß sich aber der rassenbiologische Tick der Nazis, auf dem Wege der Eugenik und der Euthanasie sich der „lebensunwerten“ Mitmenschen, natürlich aus reiner „Barmherzigkeit“, zu entledigen und damit Kosten zu sparen, bis heute, wenn auch in veränderter Gestalt und Begründung, erhalten hat, gehört zu den schändlichen Zeichen der modernen Zeit.

Die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) etwa, die sich trotz einiger CDU-Opposition parlamentarisch durchzusetzen scheint, entspricht ja gerade jenem antichristlichen, von Nietzsche und Spengler vorbereitetem Zeitgeist, dem die materielle Sicherheitsgarantie wichtiger ist als das Lebensrecht der ungeborenen Behinderten. Adolf Hitler hätte seine helle Freude an diesem „Volksempfinden“ gehabt, das die Kosten für Behinderte dadurch zu reduzieren sucht, daß es die Existenz der Behinderten verhindert.

Das Problem liegt nicht in einer biologischen, sondern in der moralischen Degeneration. Damit werden Fragen der christlichen und zugleich naturrechtlich-vernünftigen Ethik berührt, die auch zwischen den Kirchen zunehmend umstritten sind. Die protestantischen Kirchenleitungen rücken in bioethischen Fragen immer weiter von den Positionen des Lebensrechts ab und entfernen sich damit auch vom Ziel der Ökumene. Und die katholische Kirche ist wegen der ihr allein angekreideten pädophilen Mißbrauchsfälle derart in die Ecke gedrängt, daß sie sich in Sachen Morallehre kaum mehr zu äußern wagt. Obwohl die evangelischen Gemeinschaften mindestens dieselben Sexualprobleme gehabt haben wie die Katholiken, die ins Kreuzfeuer der Massenmedien gerieten, haben sie kaum einen Finger gerührt, um die antikatholische Hetzkampagne zurückzuweisen. Auch diese Haltung wirft kein gutes Licht auf die ökumenische Solidarität; sie ist ein Zeichen der ökumenischen Degeneration.

Wer Degenerationen wahrnimmt und Unsicherheiten beklagt, muß dafür nicht einmal mehr einzelne Beweise erbringen. Denn es geht mittlerweile nicht bloß um „gefühlte“ Stimmungslagen, sondern um objektive, allgemein erfahrbare Wirklichkeiten, die uns zu schaffen machen.

Inzwischen hat sich das Denken in Kategorien materiell-physischer Sicherheit breiter Gesellschaftskreise bemächtigt und auch die intellektuellen Schichten erreicht. Denn man befürchtet zu Recht, daß sich die wohlstandsgesättigte, wohlfahrtsstaatlich abgesicherte und weithin risikofreie Lebensweise nicht mehr lange auf dem gewohnten Niveau halten läßt. Und nicht zu Unrecht befürchtet man eine Radikalisierung der Verteilungskämpfe und des öffentlichen Protestverhaltens.

In Zeiten der Unsicherheit erfreut sich, besonders in Deutschland, die Polizei höchster Wertschätzung. Wenn sie uns auch bei Straßenverkehrskontrollen auf die Nerven gehen, möchten wir nicht gern auf unsere uniformierten Sicherheitsorgane verzichten. Wer sonst könnte uns vor wachsender Gewalt schützen, die öffentliche Ordnung bewahren und die Einhaltung der Gesetze überwachen?

Die polizeilichen Freunde und Helfer in der Not haben ihr Ansehen erheblich gesteigert. Nach jüngsten Meinungsumfragen genießt die Polizei bei den Bürgern ein weitaus höheres Vertrauen als Wirtschaft, Politik – und auch Kirche. Deren Repräsentanten müssen sich demoskopisch fragen lassen, woher dieser dramatische Vertrauensschwund kommt. Bedauerlich ist dieser Rückgang vor allem deshalb, weil die hohen Erwartungen in Wirtschaft, Politik und Kirchen in den letzten Jahren erheblich enttäuscht worden sind.

Vielleicht sind aber auch die Erwartungen der Bevölkerung in die Leistungsfähigkeit von Unternehmern, Politikern und Kirchenleuten viel zu hoch. Daß diese Bevölkerung – von „Volk“ wagt man ja kaum noch zu reden – ausgerechnet der Polizei ihr größtes Vertrauen entgegenbringt, weist auf ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis hin. Und auf obrigkeits- und polizeistaatliche Tendenzen in einer Gesellschaft, die von Krise zu Krise torkelt. Daß aus dieser Unsicherheit die Sehnsucht nach einer starken Führung mit aufrechtem Gang erwächst, die in die richtige Richtung vorangeht, verwundert nicht. Das aber ist kein Polizeiproblem. Sondern ein geistig-moralisches Führungsproblem.

Gewiß haben die jahrelang sich hinschleppenden Krisen auch moralische Ursachen, die auf religiöse Defizite verweisen. Allenthalben hat man sich über moralische Mängel in Wirtschaft und Politik beklagt, die keineswegs durch Polizeiaktionen bereinigt werden können. Die Moralprobleme wurden hauptsächlich bei den Eliten ausgemacht, deren Fehlverhalten öffentlich angeprangert wird. Inzwischen hat sich die Moralkritik am lasterhaften Verhalten der Verantwortlichen auch auf die Systemebene ausgedehnt. Denn auch die freiheitlichen Ordnungen von Demokratie und Marktwirtschaft stehen jetzt verstärkt unter Beschuß.

Starke charismatische Führungspersönlichkeiten müssen her, sagt man hinter vorgehaltener Hand. Aber die lassen sich einstweilen kaum blicken. Sollten in Politik und Wirtschaft aber die Populisten und Demagogen das Sagen bekommen, degeneriert auch die Kultur freiheitlich-verantwortlicher Ordnungen. Dann hilft auch keine Polizei mehr, sondern verstärkt die Unsicherheit. Die Kirche wurde wegen der beklagenswerten Delikte kollektiv diskreditiert. Dabei sollte man von ihr wenigstens noch erwarten dürfen, daß sie den Verantwortlichen ins Gewissen redet.

2. Ein Kampf um Rom

Kommen wir auf das vergangene Jahr zu sprechen, das der katholischen Kirche eine Katastrophe bescherte, die noch lange nachwirken wird.

Wie auf Kommando, mit lüsternem Interesse und selbstgefälliger Empörung fielen die Medien massenhaft über die katholische Kirche her. Dabei rannten sie offene Türen ein, denn das kirchliche Mea culpa war ihnen zuvorgekommen: Das Bekenntnis eigener Schuld gehört schließlich zum Ritus jeder heiligen Messe und jeder Beichte. Deshalb eignen sich Mitglieder und Priester der Kirche besonders gut als Sündenböcke. Zum Ritual erstarrt ist inzwischen die Beschuldigung „der“ Kirche, worunter vor allem die katholische gemeint ist. Deren Schuld ins Unermeßliche zu treiben und als Kollektivschuldvorwurf auf „die Kirche“ zu richten, gehört zum standardisierten Verdacht jedes aufgeklärten Journalisten, dem die öffentliche Hinrichtung der Kirche, besonders des Papstes, seit der Französischen Revolution ein Herzensanliegen ist.

„Ich bin gar nicht neugierig – ich will bloß alles wissen“, bekannte einst Tucholsky. Mit ihm wird man fragen dürfen, ob sich die medialen und politischen Repräsentanten der heutigen Aufklärung an die selbstbestimmten Vernunft- und Moralprinzipien halten – und was sie von einer vorurteilslosen Transparenz halten. Und man möchte bloß mal wissen, welchen Anteil die heute tonangebenden Moralvermittlungsagenturen an den schweren Sünden und kriminellen Verbrechen des sexuellen Kindesmißbrauchs haben. Aber schon diese Frage gilt als unanständiges Ablenkungs- und Vertuschungsmanöver, als Versuch der eigenen Entschuldigung. Weshalb „die Kirche“ sich lieber dem öffentlichen Druck demütig beugt und permanent Entschuldigungen murmelt. Die ewigen Widerholungen der Entschuldigungen machen sie freilich nicht glaubwürdiger. Vor allem dann nicht, wenn die tatsächlichen und vermeintlichen Täter längst senil oder verstorben, die Taten Jahrzehnte zurückliegen und verjährt sind, und den wirklichen Opfern kaum mehr durch Entschädigungen zu helfen ist. Besonders tragisch wird es, wenn sich herausstellt, daß die Täter als Kinder selber Opfer geworden sind. Oder wenn sich herausstellt, daß vermeintliche Opfer selber zu Tätern geworden sind, indem sie Unschuldige anklagten.

Aus Gründen der Gerechtigkeit möchte ich aber endlich wissen, wie viele Journalisten und Politiker, Regisseure und Literaten, Familienväter, Singles, Zölibatäre und Homosexuelle, beamtete und reformpädagogische Lehrer, protestantische und muslimische Erzieher, Musik- und Sporttrainer an diesen „verabscheuungswürdigen Verbrechen“, von denen die Bundeskanzlerin im Parlament sprach, beteiligt gewesen sind. Das wird sich doch hoffentlich bald am „Runden Tisch“ erweisen lassen. Jedes Verbrechen ist übrigens verabscheuungswürdig, besonders das der Tötung von ungeborenen Kindern, die zur gentechnischen Vernutzung mißbraucht werden. Aber davon darf jetzt keine Rede mehr sein.

Wie verabscheuungswürdig das Verbrechen des sexuellen Kindesmißbrauchs ist, darauf hatte vor allem die katholische Morallehre hingewiesen, die darin ein „intrinsice malum“, also etwas „in sich Böses“ erblickte. Auch wenn einige modern-aufgeklärte Moraltheologen von dieser Lehre abwichen – zugunsten einer „autonomen“ und individuell-relativistischen Moral, galt das moralische Prinzip innerhalb der katholischen Kirche nach wie vor. Deshalb kann man nicht oft genug tautologisch betonen, daß der Widerspruch, besonders die Zuwiderhandlung gegen dieses Prinzip, eben gegen dieses prinzipielle Verbot verstößt. Ich bin es inzwischen leid, immer wieder zu wiederholen, daß dieses Verbot leider nicht generell praktisch befolgt, sondern immer wieder übertreten wurde. Und daß auch die Kirchenzucht im Rahmen des kirchlichen Strafrechts leider oftmals versagt hat. Auch innerkirchlich brauchen wir eine strengere Sozialkontrolle und die Abschreckungswirkung des kirchlichen Strafrechts.

Mit dem Prinzip „Gnade vor Recht“ und den Beschwörungen des Liebesgebots ist es nicht getan. Wer sich selber einen Heiligenschein moralischer Unschuld aufsetzt, wie es vor allem Medienvertreter zur Zeit betreiben, zieht sich den Vorwurf der Scheinheiligkeit zu. Der altkluge Hinweis indes, die Kirche sei im Verhalten ihres Personals „nicht unfehlbar“, ist müßig, weil evident. Er berührt nicht den dogmatischen Unfehlbarkeitsanspruch, wohl aber die moralische Glaubwürdigkeit. Das ist tragisch für das Ansehen einer Institution, deren moralischer Anspruch die gelebte Wirklichkeit übersteigt. Tragisch übrigens für jede Institution, deren hoher Anspruch die miserable Wirklichkeit zu korrigieren versucht.

Die Vorwürfe des Kindesmißbrauchs zielen besonders auf die katholische Kirche, treffen aber nicht weniger die anderen konfessionellen, gesellschaftlichen und staatlichen Erziehungseinrichtungen. Die vorliegende Kriminalstatistik belehrt uns, wie wenig die Gesellschaft Jesu – und wie stark die Gesellschaft insgesamt in diese Schande verstrickt ist. Daß nun gerade katholische Erzieher moralisch diskreditiert, in Sippenhaft genommen und weichgeklopft werden, hängt mit einer Aufklärung zusammen, die nichts mehr mit Transparenz oder Gerechtigkeit zu tun hat. Zur Diskreditierung der Kirche hat man sie schon in früheren Zeiten an ihren offenen und weichen Flanken angegriffen. Sex und Geld haben sich seit jeher als geeignete Stichwörter erwiesen, mit denen man die Kirche aufspießen konnte. Das wußte vor allem das kirchenfeindliche NS-Regime zu nutzen, als es nach 1936 eine Serie von Sittlichkeits- und Devisenprozessen gegen Priester inszenierte.

Im letzten Jahr redete ein Politiker, der es eigentlich besser wissen müßte, von „spätrömischer Dekadenz“ und meinte damit die Nutznießer des Sozialstaats. Mit Blick auf die dekadente Spätphase der griechischen und römischen Antike wäre es freilich zutreffender gewesen, auf die damals grassierende, literarisch verklärte Pädophilie hinzuweisen. Und daran zu erinnern, daß es vor allem die Kirche war, die mit dem sexuellen Mißbrauch von Kindern aufräumte. Das rechtliche Mißbrauchsverbot bedarf nach wie vor der moralischen Absicherung seitens der Kirchen. Besonders von ihnen erwarten wir Widerstand gegen die massenmediale Verführung von Minderjährigen, gegen kinderpornographische Angebote und Lolita-Verklärungen. Wie hießen doch noch die grün-liberalen Verteidiger dieser Unsitten in den 68er Jahren? Cohn-Bendit und andere Grüne sind peinlich berührt, die damaligen Enttabuisierer aus der „Humanistischen Union“ sind abgetaucht – und suchen fleißig nach Sündenböcken, während sie selber ungeschoren davonkommen.

3. Laster und Desaster

Die der Kirche angekreideten Laster bieten einen Stoff, von dem Medien, die es nötig haben, eine zeitlang ganz gut leben können. Erst wenn nach monatelangem Trommelfeuer mit dem Thema „Mißbrauch“ kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, wenn sich also Ermüdung beim Publikum einstellt, ist der mediale Grenznutzen erreicht. Dann erst stellen Medien, die auf Skandale und Randale abonniert sind, auf andere Mißbräuche um. An denen mangelt es ja nicht. Denn woher sollten sonst die vielen Krisen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik kommen, wenn sie nicht bestimmten Personenkreisen zugeschrieben werden können? Wer sind die Schuldigen, wo haben sie sich versteckt, was haben sie alles vertuscht?

Vormalige Sicherheitsgarantien sind nicht mehr viel wert, Wachstums- und Fortschrittsverheißungen lösen sich auf, Unheilsverkünder breiten sich aus. Eine gute Zeit für nervös aufgeregte Zeitgenossen, wie man sie in der bunt bewegten Massenmedienwelt der Talkshows agieren sieht. Den schrillen Ton gibt die hysterische Bildzeitung an, ihr folgen, etwas gedämpft, Illustrierte wie Spiegel und Stern. In die Prozession eingereiht haben sich derweilen die intellektuellen Journalisten der großen überregionalen Zeitungen: bei der Welt und der Süddeutschen schon seit längerem, inzwischen auch bei der Frankfurter Allgemeinen. Denen scheint das Wasser bis zum Hals zu stehen. Mangels Anzeigen und zahlender Abonnenten, angesichts der Internet-Konkurrenz und im Blick auf die US-amerikanische Entwicklung zittern sie um ihren Bestand.

In diesem Konkurrenz- und Existenzkampf wundert es nicht, daß auch die elitären Qualitätsmedien die Kontenance verlieren und auf dem Boulevard landen. Auch hier gilt: Spekulanten wittern fette Beute, Krisengewinnler sahnen ab.

Auf dem Höhepunkt der Mißbrauchsdebatte brachte die Welt ein Plädoyer für die Wiedereinführung der Inquisition. Wie schön, mochte sich ein Dominikaner bei der Lektüre dieses Artikels denken, daß man sich in Anbetracht der Mißbrauchsfälle wieder an den Rechtsfortschritt erinnert, den die Inquisition seit dem 13. Jahrhundert für den Rechtsprozeß in Europa bedeutete: protokollierte Zeugenaussagen, Möglichkeit der Selbstverteidigung, objektivierte Wahrheitsfindung.

Als Großinquisitoren eignen sich heute weder Journalisten noch Kirchenleute. Sie erfüllen nicht die Kriterien, die schon seit dem Mittelalter gelten und zum festen Bestandteil unseres Rechtsstaates gehören, so vor allem die Unschuldsvermutung, die den Angeklagten so lange für unschuldig hält, bis ihm die Schuld nachgewiesen wird. Für manche Journalisten, die als verkrachte Theologen mit der katholischen Kirche noch ein Hühnchen zu rupfen haben, gilt diese Regel offenbar nicht: Keine objektive Prüfung des Einzelfalles, sondern kollektive Verdächtigung und Beschuldigung. Langwierige Beweise und Geständnisse halten nur auf, wenn Medien nach kurzem Prozeß ein Gottesurteil im Namen des Volksempfindens sprechen können. Nur die Folter, die heute die Presse ausübt, erinnert an Inquisition.

In diesen Fällen sprechen Journalisten nicht gern von „mutmaßlichen“ oder „angeblichen“ Missetätern, sondern für sie steht das Urteil schon apriori fest: Sie sind laut Anklage schuldig. Wer das tatsächliche oder vermeintliche Opfer war, blieb meist im Dunkeln, oder hat sich, wie im Falle des Augsburger Bischofs Mixa, mit einem strikten Dementi gemeldet. Es gibt zwar kein Opfer, aber jedenfalls einen Täter. Ebenfalls anonym blieben die Denunzianten in der Bistumsleitung. Mixa ist gefallen, weil er ohnehin nicht gefiel. Darum mußte man bei ihm auf alte Verdachtsmomente zurückgreifen, die sich auf Vorwürfe wg. Prügel und finanzieller Ungereimtheiten beziehen. Nach diesen Schuldkriterien sollte man einen Großteil der älteren Generation unverzüglich an die Luft setzen, einschließlich des Kirchenpersonals.

Leider erfüllen weder die meisten kirchlichen Vertreter, noch die säkularen medialen Sittenrichter die Voraussetzungen, die für ein geordnetes Inquisitionsverfahren notwendig wären. Es fehlt schon an einem natürlichen Gerechtigkeitsempfinden, einem Sinn für Fairness. Weshalb einige klerikale Instanzen geneigt sind, jeden Verdachtsfall sofort und ungeprüft an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Erst dann erfahren sie, daß unbewiesene Behauptungen sehr oft auf Ehrabschneidung und Rufmord hinauslaufen, die ebenfalls strafbar sind. Diese Erfahrungen stützen die Überzeugung, daß man sich heute besser auf die weltliche als auf die kirchliche und journalistische Justiz verlassen sollte. Ein Hoch auf die Errungenschaften des Rechtsstaates!

Der ist mir jedenfalls lieber als die Sittenrichter, die sich heute journalistisch aufplustern: als Detektive, Polizisten, Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Richter und Henker – alles in einer Person. Alles in der Person des unfehlbaren und unanfechtbaren Promotors der öffentlichen Meinung, gegen die es keinen Einspruch mehr gibt. Leugnen ist zwecklos, das Urteil steht fest: Die katholische Kirche ist insgesamt, kollektiv und geradezu „strukturell“ schuldig am sexuellen Mißbrauch Minderjähriger und an allen übrigen Verbrechen, die uns die Geschichte auflastet. Das ist zwar nur eine gemeine Hypothese, die sich nicht auf empirisch falsifizierbare Daten stützen kann. Oder vielmehr ein häßliches Vorurteil, das in den Machwerken des Otto von Corvin mit seinem „Pfaffenspiegel“, in den Haßtiraden des Joseph Goebbels und in Geschichtsklitterungen des Karlheinz Deschner und seiner Nachfolger zum Ausdruck kommt. Dieses Vorurteil entlastet aber ungemein vom säkularen Desaster, das sich „die Moderne“ nennt.

Man möge nicht „die“ katholische Kirche als Generalsündenbock vorführen, sonst reiht man sich in totalitäre Traditionen ein. Deren Nachwirkungen sind freilich überall spürbar. Wie eine Erfolgsmeldung präsentieren unsere Qualitätsmedien die gestiegenen Zahlen von Kirchenaustritten. Ein wichtiger Beitrag zur Medienwirkungsforschung. Und auch ein Beitrag zum Desaster eben dieser Medien, die schon beim Versuch, als neue Sinnstifter und Moralvermittler die Kirche zu beerben, abgestürzt sind. „Wir sind Kirche“, und zwar „von unten“, klingt wie eine journalistische Phrase aus vergangener Zeit. Reformbedürftig ist aber nicht die Struktur und Moral der römischen Kirche, sondern vor allem die der Medien.

4. Phobien und andere Krankheiten

Kommen wir auf Phobien und andere Krankheiten unserer krisengeschüttelten Zeit zu sprechen. Manche Muslime fühlen sich gerne beleidigt und üben sich in Selbstmitleid. Denn wer sich als unschuldiges Opfer beklagt, genießt das Mitleid der Öffentlichkeit. Wer aber jeden Anflug von Kritik gierig aufgreift, um nicht nur Mitleid zu erregen, sondern gewaltige Empörungsrituale zu organisieren, verdient weder Verständnis noch Immunität. Den Trick mit der Opferrolle, mit der ständigen Pflege von Empörungsbereitschaft durch dauerhaftes Beleidigtsein haben inzwischen nicht nur Muslime herausbekommen, die über Islamophobie klagen, sondern auch die Homosexuellenlobby, die sich von Homophobie umzingelt sieht und als ihren natürlichen Feind die katholische Kirche ausgemacht hat. Wer gegen eine sozial- und steuerrechtliche, also auch finanzielle Privilegierung der „Homoehe“ plädiert, gilt schon als homophob. Und damit als einer, der diskriminiert.

Eine „Phobie“ ist nach verläßlicher Auskunft des Dudens als „krankhafte Angst“ zu verstehen. Und als „Diskriminierung“ versteht man gewöhnlich eine „Herabsetzung“ im juristischen Sinne. Inzwischen wird aber jede, auch grundgesetzlich gebotene Privilegierung (von Ehe und Familie etwa) als Herabsetzung anderer Lebensformen interpretiert. Dieser Gleichheitswahn ist eine Krankheit, die schon die höchstrichterliche Ebene erreicht hat. Sollen sie doch leben, wie sie wollen. Oder wie es der Alte Fritz absolutistisch-tolerant mit der „eigenen Façon“ zum Ausdruck brachte: Soweit sie nicht gegen die Staatsräson verstößt. Aber für eine aparte Sexualpraxis den Staat, vielleicht auch noch die Kirche legitimatorisch und finanziell in Anspruch zu nehmen, geht weit über die gebotene Toleranz hinaus, die sich übrigens aus der christlichen Nächstenliebe, besonders der Feindesliebe speist.

Auch den praktizierenden Christen gegenüber tolerant zu sein, diese Reziprozität findet heute sogar im scheinbar so toleranten Westen wenig Anklang. Zwar werden ständig Menschenrechte beschworen und neu erfunden. Aber man tut so gut wie nichts, um die grassierende Christenverfolgung in den islamisch beherrschten Ländern zurückzudrängen. Öl ist eben schwerer als Blut, und Interessenpolitik leichter als Moralpolitik.

Keine krankhafte Angst oder Christophobie, sondern glatter Verrat an der eigenen Kultur zeichnet sich in der Europäischen Union ab. Es war nicht nur Dusseligkeit, daß die EU, die kürzlich für fünf Millionen Euro rund 3,2 Millionen Schülerkalender herstellen ließ, darin zwar die religiösen Feiertage der Moslems, der Juden, der Hindus und der Sikhs verzeichnete, aber keinen einzigen christlichen Feiertag notierte. Man wollte den Taschenkalender „nicht überfrachten“, hieß es entschuldigend. Mögen auch die nominellen Christen noch 90 Prozent der europäischen Bürger stellen, sie kulturpolitisch zu berücksichtigen, wäre wohl nur eine Überfrachtung des multikulturellen Programms.

Trotz vorauseilender Islamisierung gibt es in Europa noch keine ausdrückliche Christenverfolgung. Mehr als die Christen müßten übrigens die bekennenden Homosexuellen die Einführung der Scharia fürchten. Die europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien sind aber eine gefährliche Falle, in die auch die katholische Kirche – die protestantische ohnehin – hineingetappt ist. Diese Richtlinien eignen sich paradoxerweise zu ganz neuen Formen der Diskriminierung. In extremer Auslegung, zu der dezisionistische Juristen neigen, wird bei künftigen Papstwahlen darauf zu achten sein, daß als Souverän der katholischen Kirche nicht mehr der Papst als Stellvertreter Christi, sondern irgendein demokratisches Kirchenvolk anzuerkennen sei, das Wahlkandidaten bestimmt, die nicht dem Kirchenrecht und der Rechtgläubigkeit, sondern den europäischen Richtlinien entsprechen. Die Stelle würde dann öffentlich ausgeschrieben, und für Hans Küng und Uta Ranke-Heinemann eröffneten sich neue Chancen.

Aber noch sind wir nicht soweit. Man muß ja nicht gleich Papst werden wollen. Und das Diktat totalitärer Toleranzigkeit gilt nicht auf Weltebene und wird die Weltkirchenebene nie erreichen. In Deutschland, dem angeblichen Lande Luthers, in dem Luther nur noch von wenigen gesungen, aber kaum mehr gelesen wird, genügt einstweilen die Auflösung der priesterlichen Zölibatsregelung und die Zulassung von Frauen und Homosexuellen zu einem Priester- und Bischofsamt, das es protestantischerseits ohnehin nicht gibt. Umso bemerkenswerter ist die nun in der anglikanischen Kirche eingeleitete Ökumene der Rückkehr in die katholische Kirche. Wandernde soll man nicht aufhalten, sondern ermutigen. Das gilt auch für Katholiken, die schon seit längerem ihr Herz für den Protestantismus entdeckt haben. Die Toleranz gebietet es, sie ziehen zu lassen. Sie fordert aber nicht, daß sie ihre angestammte Glaubensgemeinschaft bis zur Unkenntlichkeit zu reformieren versuchen. Jeder kann ja seine eigene Kirche gründen, sich ein Hütchen aufsetzen, auf dem Flohmarkt passende Requisiten suchen und sich als Papst oder Priesterin aufspielen. Zum Gaudium der Medien.

Zur Vorbereitung des Papstbesuchs 2011 haben einige CDU-Repräsentanten mal wieder die Abschaffung des Zölibats gefordert. Warum sollten sie nicht? Weil die CDU nicht die Probleme der Kirche, sondern die des Staates zu lösen hat, und zwar nach Maßgabe der christlichen Soziallehre und des Grundgesetzes, nicht des Kirchenrechts. Überdies ist ein gewisses Maß an Glaubenskompetenz erforderlich, um den Sinn des Zölibats zu erfassen. Wer den Sinn der „evangelischen Räte“ nicht fassen kann und sie mit einer basisdemokratischen Einrichtung der Kirche verwechselt, die von einem Zentralkomitee verwaltet wird, sollte besser schweigen. Vor allem dann, wenn er ein staatliches Amt bekleidet.

Gerne verzichten wir auf eine Staatskirche BRD nach wilhelminischem Muster. Wir haben weniger einen Mangel an Priestern, sondern vielmehr an Gläubigen. Während seit 1960 die Zahl der praktizierenden Katholiken um drei Viertel geschrumpft ist, hat sich die Zahl der Priester „nur“ halbiert. Das ist schlimm genug, denn wir brauchen Priester inzwischen als Missionare, nicht nur als Spender der Sakramente. Die Pfarrgemeinden werden zu mobilen Fahrgemeinschaften. Meines Erachtens würde die Abschaffung des Zölibats das Problem nur verschärfen, wie man bei den Protestanten sieht. Nicht die Abschaffung, sondern die Ausdehnung des Zölibats wäre anzuraten, nämlich auf jene Vollblutpolitiker und Spitzenmanager, die schon mit der eigenen Familie überfordert sind und deren Ehepartner und Kinder vernachlässigt werden.

5. Zum Theologen-Memorandum

Seit einigen Tagen beschäftigen wir uns mit einem kirchenkritischen Memorandum, das von einigen hundert Theologen verfaßt wurde.

Auf mich wirkt das Memorandum nur noch peinlich. Dieses verschrobene Pathos, diese Ansammlung banaler Phrasen, diese maskenhaft erstarrte Protesthaltung, die schon in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts komisch wirkte. Darauf kann man eigentlich nur noch satirisch reagieren.

Die international hohe Reputation deutscher Theologie ist Vergangenheit. Einige der besten Verteidiger der katholischen Kirche und ihrer Lehre findet man heute unter den nichttheologischen Laien, also Leuten wie Spaemann, Matussek, Lütz, Kissler und Püttmann. Mit denen fühle ich mich weit stärker verbunden als mit verkrachten 68er Theologen und manchen Bischöfen. Das gibt Anlaß, über Nutzen und Nachteil der heutigen Theologie für die Kirche neu nachzudenken.

Die katholische Kirche im deutschsprachigen Raum ist seit geraumer Zeit in einer wachsenden Krise, die weder durch Memoranden noch durch akademische Dialoge zu beheben ist. Ärgerlich ist zudem, wenn Professoren ein Papier verfassen, das nicht nur in den Therapievorschlägen, sondern bereits in der Diagnose völlig danebenliegt. Hier liegt der Hund schon in der falschen Analyse begraben. Das Memorandum schwimmt auf der Oberfläche allzu gewöhnlicher Vorurteile. Die Ursache der Krise, nämlich der massenhafte Glaubensabfall in den „westlichen“ Ländern, wird überhaupt nicht erörtert. Woher kommt die Auszehrung des christlichen Glaubens, die mangelnde Erlösungsbedürftigkeit? Und woher kommen die sexuellen Mißbrauchsfälle in der Kirche? Sie derart hochzuspielen und sie mit dem Zölibat, mit einer angeblich „rigorosen“ Sexualmoral der Kirche in Zusammenhang zu bringen, zeugt von Ignoranz, und leider auch von Infamie. Das hat mit empirischer Analyse nichts mehr zu tun. Und die darauf aufbauende „Therapie“ verstärkt nur noch das Übel, das es zu beseitigen gilt.

In den letzten Jahren haben sich die innerkatholischen Debatten verschärft. Und ich kann nur hoffen, daß man langsam auch im höheren Klerus Klartext zu reden lernt. Dieser innerkirchlich vorherrschende psychologisierende Tonfall, diese gestelzten Pathosformeln, diese vage Doppeldeutigkeit: Das alles ist inzwischen zu einem großen Ärgernis geworden, zu einem Problem kirchlicher Glaubwürdigkeit. Man weiß bei der Kirche in Deutschland kaum mehr, woran man ist. Wie in der Politik drückt man sich vor klaren Entscheidungen.

Aber wir werden sehen: In Zeiten der Krise sehnen sich viele nach Klarheit und Wahrheit. Das Verschwommene überzeugt nicht, sondern desorientiert und frustriert. Wir leben, auch gesellschaftlich und politisch, in Zeiten der Entscheidung: Entweder – oder? Man kann nicht gleichzeitig katholisch, protestantisch oder muslimisch sein.

Von den Hirten der Kirche dürfen wir erwarten, daß sie sich endlich einmal klar äußern. Und zwar gemeinsam, in Abgrenzung zu jenen Opportunisten, die sich immer noch Vorteile erhoffen, wenn sie sich anti-römisch positionieren. Einige Bischöfe haben sich bereits als recht tapfer erwiesen. Andere sind in Deckung gegangen, vielleicht fürchten sie eine staatskirchenrechtliche Minimierung von Privilegien.

Und was sollten wir von den katholischen Laien erwarten? Die sind eine große Hoffnung. Heute sind es eher die katholisch gläubigen Laien, die die Kirche in Europa stützen, nicht etwa die Theologen an staatlichen Fakultäten. Viele dieser Theologen erfüllen ihre Treuepflicht eher dem Staat gegenüber als zugunsten der Kirche. Die gläubigen Laien sind der Kirche gegenüber oft wesentlich loyaler. Nicht selten sind auch theologisch kompetenter als professionelle Theologen.

Freilich wollen einige Laien sogar noch päpstlicher sein als der Papst. Unser guter alter Papst ist übrigens viel dynamischer und geistig lebhafter als die vermeintlichen Repräsentanten des theologischen Fortschritts. Es soll auch Bischöfe geben, die in der Pose des Progressiven greisenhaft erstarrt sind und dringend der Führung bedürfen. Die wirkliche Avantgarde der Kirche sehe ich vor allem in ihren geistlichen Bewegungen, in denen gläubige Laien den theologischen Ton angeben. Ich spreche hier nicht von jenen laienhaften Berufskatholiken, die sich in einem „Zentralkomitee“ mächtig aufplustern. Einige von diesen Funktionären wollen die hierarchische Struktur der Kirche zu einer basisdemokratischen Räterepublik verformen. Hier erweist sich die Parole „Wir sind Kirche“ als eine ziemliche Anmaßung.

Was dürfen wir Katholiken für die Zukunft hoffen, wenn wir römisch-katholisch sind und bleiben wollen? Wunderbar wäre es, wenn Papst Benedikt bei seinem Deutschlandbesuch den Kleinglauben aufrichten, den Glaubenshorizont erweitern und die lähmende Resignation überwinden könnte. Der Blick auf die Weltkirche befreit uns von Kleinkariertheit und Selbstbezogenheit. Wir leben in gefährlichen Zeiten, und die Bedrohungen wachsen weltweit. Es sind Zeiten der Prüfung und der Bewährung des Glaubens. Vielleicht ist es gerade diese Not, die uns wieder das Beten lehrt, und den Mut zum öffentlichen Bekenntnis herausfordert.

Zum Autor: Prof. Wolfgang Ockenfels ist ein römisch-katholischer Geistlicher, Sozialethiker und Dominikaner. Er hat des öfteren den Kurs der Merkel-CDU kritisiert, unter anderem in seiner 2009 erschienen Schrift „Das hohe C: Wohin steuert die CDU?“. Darin stellt er fest, dass die CDU die Rolle der Kirche zu marginalisieren versucht.

» Homepage von Wolfgang Ockenfels
» Kontakt: ockenwol@uni-trier.de

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93 KOMMENTARE

  1. Was wir in diesem Pamphlet über Spengler und Nietzsche erfahren, ist wirr und größtenteils unzutreffend. Ich unterstelle, dass der Autor beide – wenn überhaupt – nur oberflächlich kennt.

    Die Verbindung, die der Autor zwischen PID und Hitler zieht, ist so grotesk, dass ich mich bei solchen Kirchenvertretern über den Titel „Kirche in der Krise“ nur freuen kann.

  2. An Herrn Pater Ockenfels herzlichen Dank für diesen hervorragenden und notwendigen Beitrag!
    Bravo, PI!
    Je mehr Gastkommentatoren dieses Kalibers Ihr vorweisen könnt, desto weniger wird man Euch in irgendwelche Ecken schieben können.

  3. Der umfassende Text ist nachdenkenswert. Wolfgang Ockenfels verfogt einen hohen ethischen Anspruch. Eine grundsätzliche Frage finde ich auch in diesem Text nicht beantwortet: Warum stehen die Vertreter der großen Kirchen nicht an unserer Seite im Kampf gegen eine religiöse Ideologie – der Islam- der als Ziel die Auslöschung dieser Institutionen hat?

  4. „Moralisch degeneriert“ sind wohl eher die Religiösen.
    Religion? Nein Danke.

  5. Wen interessieren denn heutzutage noch solche innerkirchlichen Problemchen? Haben wir nicht ganz andere Probleme?

    Das geht doch am normalen Leben weit vorbei. Viel Gesulze um nichts!

  6. Präimplantationsdiagnostik (PID)

    Das asoziale an der Geschichte ist ja dass sich dieselben die sich fuer die PID einsetzen um Behinderte durch Mord nicht ans Tageslicht kommen zu lassen, keinen Finger ruehren wenn es darum ginge die exorbitante Rate von behinderten Kindern im islamischen Parallelgesellschaften auf natuerliche Weise gesund zu schrumpfen, naemlich indem man der Zwangsverheiratung und Verwandtenheirat klare gesetzliche Riegel vorschiebt und diese auch durchsetzt.

    Doch Islam ist Islam. Der steht ueber allem. Was fuer WUERMER diese ganzen Apparatschicks!!!
    Auf der anderen Seite ist es denselben nicht zu schaebig ungeborenes Leben zu ermorden wenn es nicht den „Designer-Anforderungen“ enspricht.

    PFUI TAIVEL!

    5VOR[20]12 !!!

  7. Adolf Hitler hätte seine helle Freude an diesem „Volksempfinden“ gehabt, das die Kosten für Behinderte dadurch zu reduzieren sucht, daß es die Existenz der Behinderten verhindert.

    Wie wahr, wie wahr. In der Bunten Republik Deutschland wird behinderten Ungeborenen tagtäglich eine Giftspritze ins Herz gerammt – finanziert durch Steuermittel. Und in Sonntagsreden empört sich die politische Klasse dann in hübscher Regelmäßigkeit über das mehr als 60 Jahre zurückliegende „Euthanasie“-Programm der Nationalsozialisten. Wie abgrundtief ich diese Heuchelei verabscheue …

  8. Der gegenwärtige Papst ist wohl nicht der Richtige, sondern akademisch und völlig abstrakt. Der lebt in einer virtuellen Welt – in Wolkenkukusheim! Statt zu Das Wort Gottes zu verkünden und aufs Neue damit zu aggressiv werben und zu missionieren wird geschwurbelt und Trullala gesungen. Wer soll der katholischen Kirche noch Authentizität abkaufen? Ganz anders Mütterchen Russland, die Kirchen wachsen und die Gemeinden sind stark. Wenn was schief läuft liegt es immer an den Personen und ihrem Charisma, im Positiven wie im Negativen…

  9. Allerdings war Nietzsche mitnichten ein Sozialdarwinist. Nietzsche sprach sich gegen ein Mitleid gegenüber Schwächeren aus, das von außen den Menschen- etwa durch Religion- verordnet wird. Und natürlich, wenn es keinen Gott gibt, gibt es auch keine unumstößlichen Wahrheiten. Deshalb ist es auch nicht möglich(!), dem Nihilismus a-moralisches Verhalten vorzuwerfen. Zumal der Gedanke-nicht das Verbot- des Tötens auch von Nihilisten erdacht werden können.
    Und dass in Deutschland über PID kaum gesprochen wird, liegt wohl daran, dass Fußball und Spaß in Deutschland regieren.

  10. #12 fritzberger78 (10. Jul 2011 23:29)

    Und wie bereits Matussek versucht auch Ockenfels den Skandal um die sexuell völlig verkorksten Priester kleinzureden.

    Dabei ist es 8.3 mal gefährlicher, sein Kind einem Priester anzuvertrauen, als einem normalen geschlechtsreifen Mann.

    Haben Sie dafür eine Quelle? Ich vermute nein. Das Gegenteil ist nämlich richtig:

    Nichtzölibatär lebende Männer werden laut Kröber mit einer 36 mal höheren Wahrscheinlichkeit zu Missbrauchstätern als katholische Priester. Insgesamt habe es seit 1995 in Deutschland rund 210.000 polizeilich erfasste Fälle von Kindesmissbrauch gegeben. Im Vergleich dazu sei die vom „Spiegel“ in einer Umfrage ermittelte Zahl von 94 Verdächtigen innerhalb der katholischen Kirche verschwindend gering.

    (Quelle)

  11. Danke Herr Ockenfels, ein Professor von altem Schrot und Korn. Argumente statt Meinungen. In vielen Dingen gehe ich mit Ihnen konform. Es freut mich, daß es noch Akademiker wie Sie gibt, die nicht dem total verblödeten (Gender-)Mainstream erlegen sind.

    Ich wünsche Ihnen eine Gute Nacht und auch all jenen, die hier so laut rumbrüllen, sie bräuchten keine Religion!

    Gute Nacht!

  12. Ausgezeichnet!
    Den notorischen Anti-Theisten (#1:Ich halte nix von der Kirche + #2 über den Titel “Kirche in der Krise” nur freuen kann.) leider zum Ärgernis:
    der Artikel bringt einen Fächer von aktuellen Themen in einer Art Diorama auf den Punkt, den sicher nicht jeder teilen muss.
    Ihn aber instinktiv abzulehnen, weil man „nix von Kirche hält“ oder meint, man müsse für PID sich aussprechen, versagt sich und will anderen selbiges empfehlen, ohne zu verabsäumen den Autor mangelnder Kenntnis zu zeihen (susi: er hat mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur Nietzsche intensiver als sie studiert – wie kommen sie also zu dieser unbelegten Behauptung??)
    Warum sollte man nur lesen, was dem eigenen Horizont zusagt So bliebe man auf der Stelle, könnte nicht lernen oder auch Ansichten wandeln. Selbst den Gegenpart gut zu kennen ist für eine tatsächliche Auseinandersetzung, die dieses Prädikat auch verdiente, erforderlich.
    Doch stattdessen: verriss 🙁

  13. Gesellschaft in der Krise würde eher stimmen.
    Aber das ist ja nun auch nicht neues.
    Mal ehrlich. Wie kurz waren die Krisenfreien Zeiten?

    #12 fritzberger78

    Und wie bereits Matussek versucht auch Ockenfels den Skandal um die sexuell völlig verkorksten Priester kleinzureden.

    Hier würde ich auf Alice Schwarzer verweisen.

    Der Missbrauch ist keine Erfindung der katholischen Kirche – auch die „Sexuelle Revolution“ hat eine fatale Rolle gespielt. Es nützt nichts sich so auf die Kirchen und ihre Glaubenssätze zu fixieren. Dort finden wir zwar auch Lösungsansätze aber nicht die Lösung. Es gehört mehr dazu als uralte Glaubenssätze.

  14. SEHET DIE ZEICHEN!!!
    Die Zeit nahet, da der Heiland uns erneut erscheinen wird. Lasset Jesus in Euer Herz. Wenn nicht jetzt wann dann? Keinen Spalt breit dem Atheismus nachgeben. Kämpfet Brüder im Glauben. ERWACHET!

    Ansonsten tl;dnr

  15. #12 fritzberger78 (10. Jul 2011 23:29)

    Dabei ist es 8.3 mal gefährlicher, sein Kind einem Priester anzuvertrauen, als einem normalen geschlechtsreifen Mann.

    Was für ein QUATSCH! Ganz im Gegenteil!!!

    Aber so was vom Gegenteil, das man schwindelig wird!!!

    Welcher linker Gender-Kinderficker außer Cohn Bendit erzählt solche Märchen???

  16. #21 fritzberger78 (10. Jul 2011 23:45)

    Haben Sie es nachgerechnet und zwar hinterfragend und nicht glaubend???

    Ich habe den katastrophalen und hetzerischen Fehler auf Anhieb ohne Rechnung und Glauben entdeckt! 😉

  17. @Columbin
    Sie sprechen mir aus dem Herzen – es wird einem jedesmal kotzübel, wenn man alle wackeren PolitikantInnen und BerufsantifantInnen von „Krampf-gegen-ächz“ schwafeln hört oder ihre „Wehret-den-Anfängen“ einen einmal wieder anjaucht – und daneben feiern diese EdelmenschInnen nazimäßig die planmäßige Tötung nichtopportunen Lebens als Akt der Barmherzigkeit und des Menschenrechts. Manches hat sich eben seit 1933 nicht sehr verändert.

    @KampfatheistInnen

    Wie uncool – lassen Sie doch den guten Pater schreiben was er will. Wenn seine Ausführungen nicht in ihr sparsames Weltbild passen, dann lesen Sie sie doch nicht (es sei denn, Sie haben zuviel Zeit und zuwenig sinnvolles zu tun).

    Wenn das die vielgerühmte Dolleranz atheistischer SchwerathletInnen und ihres außerordentlich weiten Horizontes sein soll … na ja, üerzeugend ist diese Vorstellung nicht besonders.

  18. #15 Columbin

    Nichtzölibatär lebende Männer werden laut Kröber mit einer 36 mal höheren Wahrscheinlichkeit zu Missbrauchstätern als katholische Priester. Insgesamt habe es seit 1995 in Deutschland rund 210.000 polizeilich erfasste Fälle von Kindesmissbrauch gegeben. Im Vergleich dazu sei die vom “Spiegel” in einer Umfrage ermittelte Zahl von 94 Verdächtigen innerhalb der katholischen Kirche verschwindend gering.

    Zuersteinmal wird hier die Anzahl von Misbrauchsfällen (also der Opfer) auf der einen Seite der Anzahl der Täter auf der anderen Seite gegenübergestellt. Der vergleich ist also ziemlich wertlos. Aber stellen wir trotzdem doch einmal die beiden Zahlen der entsprechenden Grundgesamtheit gegenüber. Da haben wir 210.000 Fälle pro 80 Millionen Einwohner, das sind 0,2625%. Auf der anderen Seite haben wir 94 Fälle bei 15.759 Priestern (Wert von 2007), das sind 0,59%, also mehr als das doppelte. Wenn man nun bedenkt, dass jeder Täter sicherlich mehrere Opfer hat (allein 314 Fälle gehen auf das Konto von Oliver Shanti) sieht das Verhältnis noch viel dramatischer aus. Wer auch immer diese Statistik aufgestellt hat, hat entweder keine Ahnung oder verfälscht die Zahlen absichtlich.

    Check Mate

  19. Zitat: „Adolf Hitler hätte seine helle Freude an diesem „Volksempfinden“ gehabt, das die Kosten für Behinderte dadurch zu reduzieren sucht, daß es die Existenz der Behinderten verhindert.“

    Oh weh, so etwas zu lesen… Die Nazikeule von jenen, die vor den Nazis krochen…

    # Koltschak: Religion ist nun einmal was für Doofe (siehe Pierre Vogel), das braucht man nicht zu brüllen, tut hier auch keiner.

  20. Jetzt mal ein Wort zur Dekadenz:
    Dekadenz ist zum Beispiel, dass man aus einer pseudo-moralischen Position heraus Menschen die notwendige Hilfe (nämlich PID) versagt.
    UND: Mit der PID wird auch die Zahl der verspäteten Abtreibungen vermindert.
    Und da wir hier schon mal auf PI sind, behinderte Menschen sind nicht die Norm. Und Zellhaufen haben kein Lebensrecht.

  21. Und im WDR darf man sich morgens anhören, wie ein katholischer Pfarrer davon schwärmt wie toll es doch sei, wenn sich die Moslems vor ihrem Allah niederwerfen. Ganz außer sich vor Begeisterung war der Mann!
    und solche zurückgebliebenen, weltfremden Kreaturen wollen die Menschen belehren…
    Dagegen setze ich den:

    »Natürlicher Verstand ersetzt jeden Grad der Bildung, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.«

    Arthur Schopenhauer

  22. Die gelebte Welt ist tierisch sexistisch! Und Frauen sind Dienerinnen oder Opferinnen!

    Befreiung bietet das männliche Zölibat und die Jungenfrauenverehrung! Das ist natürlich nicht unproblematisch, da intellektuell geistlich verpönt… 😉 Und wir nur Menschen sind…

    „Menschen sehen mit Menschenaugen
    Seht mit eurem Herzen
    Seht in euch hinein
    Ihr erblickt den Menschen“

  23. Ich finde die Gleichsetzung von PID und Hitler skandalös. So gesehen sind die Juden die „moralisch“ Degeneriertesten überhaupt, Rabbiner empfehlen bekanntlich Aschkenasen, die heiraten wollen, einen Gentest machen zu lassen, um auszuschließen, dass sie diesen speziellen Tay-Sachs-Defekt in sich tragen, der Blödheit produziert:

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/1102/wissenschaft/0011/index.html

    Diese frommen Herrschaften sollen mir nichts darüber erzählen, dass Hitler seine „helle Freude an diesem ,Volksempfinden‘ gehabt“ hätte, ich finde diese Haltung widerwärtig. Ockenfels weiß demnach im Gegensatz zu den menschenfreundlichen Rabbinern nicht, was es heißt, ein behindertes Kind zu haben. Sollte mal meine Freundin Marlies fragen. Nach zehn Jahren war Sohn Manuel so barmherzig, in einem unbeaufsichtigten Moment zu sterben.

  24. #25 mabank (11. Jul 2011 00:04)

    Ihre Aufrechnung ist falsch, aber absolut egal…

    Die persönliche Frage bleibt immer, wem vertrauen Sie, Sie persönlich am liebsten Ihr, Ihr eigenes Kind an!

    Dieser Fragen müssen sich früher oder später alle Eltern stellen, leider geschieht es zunehmend leichtfertig und nebenbei und nicht nachfragend und beobachtend und immer früher und ohne Mitgefühl…

  25. Zu lang, und manchmal zu simpel. So einfach wie bei Hitler hat man sich die Entscheidung zu PID sicher nicht gemacht.

    Die derzeitige Krise der katholischen Kirche ist auch nicht mit der Liebe katholischer Lehrkörper zu kleinen Jungs zu erklären.

    Die Politiker-Kaste beispielsweise hat verschissen, ohne derartigen Vorwürfen ausgesetzt gewesen zu sein.

    Ich glaube nicht, daß die zölibatfreien Evangelen unter zu großem Zulauf klagen.

    Und dies trotz Frauen in höchsten Ämtern!

    Wir leben in Zeiten, wo jeder Depp seine ihm fälschlicherweise auf den Weg gegebene Selbsteinschätzung, der Größte zu sein, alles beurteilen zu können auslebt und notwendigerweise an der Oberfläche bleibend kaum ein Risiko eingeht, damit einzubrechen.

    Während das Volk sich jedoch in der eigenen Dummheit suhlt, killt deren Politikerkaste – Fleisch vom Fleische – nach und nach sämtliche unserer Existenzgrundlagen. So darf man frohen Mutes bleiben, daß in den Kirchen schon bald wieder Gebete zum Himmel steigen werden.

    Die Schlauen und Klugen unserer Tage sind weder schlau noch klug. Sie sind nur ungeheuer zahlreich.

  26. Wenn jemand, der selbst keine Familie hat, über Familie und Kinder philosophiert (also von etwas, von dem er keine Ahnung hat), kommt immer Quatsch raus.

    Wenn die Geistlichen Kinder zeugen, dann übernehmen sie keine Verantwortung dafür – denen ist es also egal, was da raus kommt.

    Es ist sehr leicht einen hohen ethischen Anspruch zu haben, wenn man selbst nicht betroffen ist. Das ist Barmherzigkeit auf fremde Kosten.

    Laut Statistik gibt es in Deutschland (ohne Krieg und Seuchen) schon jetzt überdurchschnittlich viele Behinderte. Und laut Herrn Professor soll es noch mehr werden, damit die Sozialsysteme noch schneller zusammenbrechen.

  27. Sorry, aber ich finde es immer wieder süß wie hier ab und zu versucht wird dem Erstarken des Islam mit einem Streben nach Wiedererstarken des Christentums Paroli zu bieten…

  28. #5 WSD:

    Das ist gemein! 🙁 WB und Co wird mobilisieren

    Nö, sicher nicht. Die haben gerade einen Wettbewerb laufen, um dem Herrn Ratzinger die richtige Rede für den 22. September zu schreiben.

    Das wird spannend, nicht das Gelaber eines Herrn Ockenfels 🙂

  29. #35 yyy123 (11. Jul 2011 00:50)

    Wie viel Kinder haben Sie und welche würden Sie als behinderte Sozialschmarotzer zur Aufrechterhaltung des von Ihnen nicht unterstützten Sozialsystems bereitwillig töten?

    Diese Fragestellung zu beantworten, ist unabhängig sogar viel ehrlicher!!!

  30. Leider wollen die großen christlichen Kirchen schon längst mit den realen Problemen dieses Landes (Einwanderung, Massenarbeitslosigkeit, Verarmung, Ausbeutung, Finanzkrise usw.) nichts zu tun haben.

    Entsprechend gibt es immer weniger Menschen, die es überhaupt interessiert, was die Kirchen sagen.

  31. #28 Resistent:

    Und im Pfarrbrief einer katholischen Gemeinde habe ich neulich lesen, dass dreißig Gemeindemitglieder zu Gast bei einem Moscheeverein waren, wo sie erleben durften, wie zwanzig Männer „inbrünstig beteten“. Sie beobachteten ehrfürchtig das Geschehen, eine Bindestrichfrau schreibt: „Als Christ könnte man beschämt sein, wenn man sieht, wie sich der einfache Moslem Gott unterwirft, … wir durften ca. 20 Männer beim Gebet begleiten…“

    Man stelle sich das vor: Man verabredet sich zum „Dialog“ abends um acht, und die Moslems nötigen dreißig Katholiken, erstmal zuzusehen, wie sie demonstrativ beten, und danach gab’s Tee und Gebäck. Der Moscheeverein sei einer, schreibt die Frau, der „zum interreligiösen und interkulturellen Dialog beitragen möchte“. Sie hätte auf der Webseite des Vereins nur die Bücherliste studieren müssen, wo ein Werk des pakistanischen Fundamentalisten Maududi empfohlen wird, aber so genau will man’s dann doch nicht wissen. Ich habe dem Gemeindepfarrer geschrieben, was der Verfassungsschutz von Maududi hält: keine Antwort.

  32. #32 WahrerSozialDemokrat

    Ihre Aufrechnung ist falsch, aber absolut egal…

    Ok, diesen argumenten hab ich absolut nichts entgegen zu setzen 🙂

    Die persönliche Frage bleibt immer, wem vertrauen Sie, Sie persönlich am liebsten Ihr, Ihr eigenes Kind an!

    Keinem den ich nicht kenne. Sei es ein katholischer Priester oder nicht.
    Und besonders bei stark religiösen Menschen hätte ich starke Bedenken, da ich nicht will, dass jemand – aus was für gutwilligen Gründen auch immer – meinem Kind Flausen in den Kopf setzt.

  33. #38 WahrerSozialDemokrat

    Ich würde keine Kinder zur Aufrechterhaltung des Sozialsystems töten. Aber ich würde es Familien erlauben, dafür zu sorgen, dass keine behinderten Kinder zur Welt kommen.

    Persönliche Beleidigungen lasse ich außer Acht – es ist in diesem Forum nicht üblich, den Andersdenkenden zu beleidigen. Vielleicht sollen Sie als WahrerSozialDemokrat zum irgendeinen SPD-Forum wechseln, das mehr Ihrem Stil entspricht.

  34. #44 mabank (11. Jul 2011 01:29)

    Ok, diesen argumenten hab ich absolut nichts entgegen zu setzen

    Das war im Zusammenhang kein Argument!!! Sondern nur eine Frage die Sie beantwortet haben!

    Haben Sie Kinder? Das entkräftet nicht so oder so nicht Ihren Standpunkt…

  35. #45 yyy123 (11. Jul 2011 01:30)

    Warum so verletzt??? Persönlich betroffen?

    Ich würde keine Kinder zur Aufrechterhaltung des Sozialsystems töten. Aber ich würde es Familien erlauben, dafür zu sorgen, dass keine behinderten Kinder zur Welt kommen.

    Ein Glück das Ihre Eltern…

    😉 Mit Ex-sozialistischen Grüßen!

    Ich glaube, Sie merken noch nicht mal, das sie von legalisierter sozial indikativer Euthanasie reden… 🙁

    Leider sind sind Sie sehr viele…

  36. Starke charismatische Führungspersönlichkeiten müssen her, sagt man hinter vorgehaltener Hand. Aber die lassen sich einstweilen kaum blicken. Sollten in Politik und Wirtschaft aber die Populisten und Demagogen das Sagen bekommen, degeneriert auch die Kultur freiheitlich-verantwortlicher Ordnungen.

    Das ist in der Tat eine bedenkliche Entwicklung: Europa- und weltweit!

    (…)weist auf ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis hin. Und auf obrigkeits- und polizeistaatliche Tendenzen in einer Gesellschaft, die von Krise zu Krise torkelt. Daß aus dieser Unsicherheit die Sehnsucht nach einer starken Führung mit aufrechtem Gang erwächst, die in die richtige Richtung vorangeht, verwundert nicht. Das aber ist kein Polizeiproblem. Sondern ein geistig-moralisches Führungsproblem.

    Damit sprechen Sie mir aus der Seele. Ich würde noch ergänzen, das dieses Sicherheitsbedürfnis der Menschen von einigen unverantwortlichen Politkern missbraucht wird. Es werden Gefahren aufgebaut, die keine sind, andere Gefahren und bedrohliche Entwicklungen aber bewusst verschwiegen und ignoriert. Sie passen nicht ins Weltbild. Besonders deutlich wurde dieses geistig-moralische Führungsproblem und der damit einhergehende Missbrauch des Sicherheitsbedürfnisses in Folge der Debatte um die Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze. Gesetzesbrüche werden im Namen des Sicherheitsbedürfnisses bejubelt, Beschränkungen bürgerlicher Freiheiten werden im Namen des Sicherheitsbedürfnisses ebenfalls bejubelt, auch und gerade von Personen, die vorgeben, westliche, bürgerliche Freiheiten und Werte verteidigen zu wollen. Es kommt wohl darauf an, wer diese Freiheiten einschränken möchte – ist es der Islam, ist es verdammenswert, ist es eine kleine rechts populistische Gruppierung aus Dänemark oder der Schweiz, ist es gut, edel und rein. Ja, man solle den Zöllnern am besten gleich noch eine Packung „Merci“ überreichen, weil man sich so sehr freut, in seiner garantierten Bewegungs- und Reisefreiheit eingeschränkt zu werden. Also, verpasse mir eine schallende Ohrfeige und ich bedanke mich noch untertänigst dafür! Einstehen für liberale Werte? Auf mein vertraglich garantiertes Recht pochen? Das Gesetz achten? Who cares? Das scheint das Motto zu sein…viel zu leicht ist man bereit, hart erkämpfte Werte und Freiheiten zu verspielen!!

    Endgültig zur Farce wird die Geschichte, wenn sich sehr leicht nachweisen lässt, dass die Grenzkontrollen (stichpunktartige Kontrollen durch Zöllner!) wirkungslos verpuffen, wenn es denn wirklich um die Bekämpfung der Schwerkriminalität, des internationalen Terrors oder der illegalen Immigration geht. Diesen inter- und supranationalen Phänomenen mit nationalstaatlichen Konzepten des 19Jahrhunderts bekämpfen zu wollen, ist bizarr und extrem unrealistisch. Zudem schwächt sich ein zersplittertes Europa wirtschaftlich und politisch. In diesen krisengeschüttelten Zeiten der Super GAU schlechthin. Gerade jetzt braucht es ein starkes, einiges Europa! Das ist offensichtlich.

    Also lässt sich der Missbrauch des Sicherheitsbedürfnisses sehr leicht nachweisen, wie auch die innenpolitischen Umstände, unter denen diese Kontrollen zustande gekommen sind (Teil eines „dirty deals“ – inklusive Erpressung – der Minderheitsregierung und der sie tragenden Populisten, die die Konsequenzen ihres Handels nicht sehen oder nicht sehen wollen, weil sie glauben Realitäten ausblenden zu könne!).

  37. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass wir in der Endzeit leben. Sowohl die Zeichen in der Natur (Ozonloch, Ölverschmutzung der Meere,und Vieles mehr – s. dazu Schalen des göttlichen Zornes in Offenbarung 16) wie auch das Verhalten der Menschen; aber ganz besonders die Verbreitung der Moslems über die ganze Welt sind ein unwiderlegbares Zeichen. Ein Asspruch von Jesus Christus über die Zustände auf unserer Welt fällt mir dazu ein:

    „Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?“ Lukas 18.8

  38. #1 RoBoCop (10. Jul 2011 23:01)

    Viel Bla Bla um Nix…sorry.
    Ich halte nix von der Kirche.

    volle Zustimmung

    Als Atheist muß man die über 600 Theologischen Professoren durchfüttern.wie den Autor. Sie sind wie viele der moslemischen Zuwanderer (in das Sozialsystem, Hartz IV)
    Schmarotzer unserer Gesellschatft.

  39. #38 WahrerSozialDemokrat

    Ein Glück das Ihre Eltern…

    Das ist schon das Niveau wie auf der Straße in Berlin-Neu-Köln.
    Da kommt es ständig zur Erwähnung der Mutter des Kontrahenten (die schlimmste Beleidigung nach orientalischem Verständnis)

    Aber etwas anders kann man von einem wahren Sozialdemokraten auch nicht erwarten.
    Er übernimmt die Sprache von seiner Klientel – moralische Degeneration eben (siehe Punkt 1 des Artikels).

  40. Was wir gerade erleben, ist eine Krise des Materialismus.
    Der Materialismus war schon immer nicht geeignet, den Menschen glücklich zu machen, auch wenn er das verspricht.
    Deshalb und nicht nur deshalb, wenden sich viele Menschen in Krisenzeiten wieder den Religionen zu.

    Es ist das ewige hin und her zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Materialismus und Religionen.

  41. #38 WahrerSozialDemokrat

    Ich glaube, Sie merken noch nicht mal, das sie von legalisierter sozial indikativer Euthanasie reden…

    Wenn man keine sachlichen Argumente hat, dann ordnet man den Gegner in die unterste Schublade (in Deutschland ist es natürlich „Nazi“).

  42. Ein ewig langer Artikel, den zu lesen mir die Zeit zu schade ist. Nur beim Überfliegen: Es geht um Kirche und nicht um JESUS. Es geht um Religion und nicht um das Evangelium. Es geht um Ökumene und nicht um die Bibel!

    Herr Ockenfels verfolgt die Absicht hier auf PI Werbung für die Kaholische Priesterschaft zu machen. Soll er. Ich kann nur jeden warnen, sich davon einfangen zu lassen. Ich habe das Bild vor Augen: Ein Papst küsst den Koran!!!!! Da kann der gute Herr noch 1000 Seiten mehr schreiben, und gerade diesen Koranküsser will oder hat schon dieser Männergesangsverein selig oder heilig gesprochen?! Was für ein Quatsch!

    Der Weg zum Himmel geht über das Herz und nicht durch Sakramente! Meint hier wirklich jemand, der HERR JESUS würde sich beim Betreten eines Hassreaktors die Schuhe ausziehen??? Der würde da gar nicht rein gehen! Was bedeutet denn Ökumene anderes, als Abfall vom Wort Gottes zugunsten menschlicher Phantastereien!

    Die Bibel warnt uns mehrfach:

    1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen,
    2 verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben.
    3 Sie gebieten, nicht zu heiraten…

    Die Flatulisten (Koranisten) nun behaupten, Jesus sie ein Prophet!
    ER war aber GOTTES SOHN!!! Und damit Gott selbst! Das aber lehnen sie ab! Wenn ich mit einem Anhänger Mohammeds rede, frage ich: Mein Gott hat einen Sohn, der Jesus Christus heißt. Hat Dein Gott auch einen Sohn? Die Antwort ist immer die gleiche: NEIN

    Klare Ansage: 1 Johannes 2,23: Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht;

    Also kann der Gott der Bibel auch nicht identisch sein mit dem Mondgötzen des Koran!! Das aber wiederum will uns die katholische Kirche weismachen!

    Johannes 3,16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

    2 Thess2,3 Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.

    Ihr seht: eine abgefallene Kirche! Aber die Evangelische Landeskirche in Deutschland (EKD) ist kein Deut besser! Deren oberster Chef Präses Nikolaus Schneider:

    …auch in den anderen großen Weltreligionen gäbe es eine „tiefe Sehnsucht nach dem Frieden“. Dies sei ihm wichtig zu betonen, so Schneider, denn „angesichts des gewaltbereiten islamistischen Terrorismus, …“ gäbe es bei vielen Christen den Eindruck, der Islam … sei deutlich weniger am Frieden interessiert als das Christentum. Das aber, so der Ratsvorsitzende, sei „ein Irrtum“. Doch trage häufig die Verbindung kultureller und religiöser Faktoren mit anderen, machtpolitischen, sozialen oder ökonomischen Anliegen zum Ausbruch von Gewalt oder zur Eskalation von Konflikten bei. Solche Konflikte, so der Ratsvorsitzende, könnten sich zwar „religiös artikulieren“ oder können „religiös legitimiert werden“, hätten aber in aller Regel „weder religiöse noch kulturelle Ursachen“.
    Hannover/Genf, 7. April 2011Pressestelle der EKD Reinhard Mawick http://ekd.de/presse/pm82_2011_vortrag_rv_genf.html

    Bekanntlich fängt der Fisch am Kopf an zu stinken!
    Die lügen uns die Hucke voll mit dem Ziel, uns von dem einzigen Weg der Erlösung durch JESUS Christus fortzulocken!

    Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    #20 mabank (10. Jul 2011 23:42) hat recht:
    SEHET DIE ZEICHEN!!!
    Die Zeit naht, da der Heiland uns erneut erscheinen wird. Lasst Jesus in Euer Herz. Wenn nicht jetzt wann dann?

    Bitte klickt diese Seite an, viele Menschen geben dort beeindruckende Zeugnisse ab, wie sie zum HERRN Jesus gefunden haben:

    http://www.Missionswerk-Heukelbach.de

    Wir lieben die Freiheit!

    Schalom

  43. Ich glaube, dass Christentum hat sich in Nordeuropa einfach ein wenig überlebt. Die katholische Kirche hat in weiten Teilen Deutschlands ja seit gut 400 Jahren nicht mehr viel zu melden und Protestantismus ist nur ein Zwischenschritt, entweder zum Atheismus oder Fanatismus. In Nordeuropa wohl eher zum ersteren.

    Viel interessanter ist die Frage, ob man das entstandene Vakuum irgendwie sinnvoll füllen lässt. Was kann heute noch eine stabilisierende soziale Ordnungsfunktion ausfüllen? Der Nationalismus hat seine Kraft in Nordeuropa verspielt und spricht nur noch Minderheiten an. Der Sozialismus hat sich auch selbst zerlegt und kommt heute eher als sentimentales „Wunschkonzert“ der Jungen daher.

    Es steht zu bezweifeln, dass die heutige westliche Bevölkerung noch in der Lage ist sich mit irgendetwas in dem Maße zu identifizieren, dass sie bereit wäre dafür große Opfer, vielleicht sogar das eigene Leben, zu bringen. Insofern ist langfristig vielleicht eher von der Beseitigung der westlichen Bevölkerung durch Gruppen, die noch in viel stärkeren Maße in solche Strukturen eingebunden sind, zu reden.

  44. #53 GO4JESUS (11. Jul 2011 03:16)
    Nachtrag: 1. fettgedrckte Textstelle aus der Bibel:
    1 Timotheus 4,1-3
    Schalom

  45. Ich brauche die Kirche nicht als Autorität. Ich schäme mich für den Missbrauch. Ich mag nicht den zur Schau getragenen Reichtum der Kirche, nicht die komische Kleidung der Männer im Katholizismus, nicht die kirchlichen „Adelstitel“ wie Bischoff, Vikar, Kardinal, Dechant usw.
    Ich finde die Kirche schlecht, überflüssig und peinlich.
    Ich kann meinem Bedürfnis nach Spiritualität zum Glück auch ohne Kirche nachkommen.
    Jesus Christus als Figur finde ich super und an einen Schöpfer glaube ich auch.

    Die Kirche hat mir noch nie genutzt.

    In den 70ern war es „in“ Pastor zu studieren, damit man die Leute mit seinen linken Ideen volltexten konnte. Viele Pastoren haben öffentlichwirksam Asylanten in der Kirche untergebracht.

    Ich bin froh, dass ich nichts mehr für die Kirche bezahle. Ich glaube, viele Kirchenleute selber, finden die Kirche scheiße.

  46. Der abstruse Vergleich PID & Abtreibung verdeutlicht wie bigott und grotesk die Haltung des Autoren ist.

  47. @ Prof. Wolfgang Ockenfels:

    Kirche in der Krise? Nein, die Kirche bestimmt nicht.
    Wohl aber die Amtskirchen und dessen Fuersten! Und das ist etwas grundlegend anderes, als ‚Kirche‘. Und nicht einmal ein Aliud.

    Darueber hinaus: Alle haben Sex.
    Die Widernatuerlichkeit, die insb. die Amtskirche der sog. roemisch-katholischen Glaubenslehre dazu vermitteln moechte, ist anachronistisch.
    Aber, auch hierzu gilt, suum quique.
    Nur, mit der ‚Kirche Jesu Christi‘ hat dies -erneut- nichts zu tun.

    Wenn aber, und dazu ist es irrelvant, aus welchem ideologischen Taeterkreis diese auch immer stammen moegen, Verbrechen an Kindern, insb. auch solcher pervers-sexueller Art, begangen werden, inklusive der unsaeglich grausamen Toetung von -auch ungeborenen- Kindern, muss, ohne Ruecksicht auf den Taeterkreis, und ohne Beachtung von irrelvanten Scheinheiligkeiten, gesellschaftlich wie rechtlich, eine klare ethische Massgabe gezeigt werden.

    Hierzu indes versagt der Staat und seine Untergliederungen -zunehmend und gefahrsteigernd- mittels Ideologieempfaenglichkeiten. Wobei das geschriebene Recht hinreichend, klar und unmissverstaendlich ist. Es gilt „nur“, dieses Recht auch umzusetzen.

    Aber im geschriebenen Recht, insb. Staatsrecht, steht ja auch, dass Faschismus jedweder Form abzuwehren sei.
    Es wird indes zunehmend unterlassen, diese zu bekaempfen, oder -sehenderweise- geduldet, ja, sich selbst verblindend, befoerdert.

  48. Hervorragender Artikel!

    Kleiner Wehrmutstropfen
    „pädophilen Mißbrauchsfälle“
    in der Regel sind es eher homosexuelle Übergriffe auf geschlechtsreife Jungmänner.

    Des Weiteren sei angemerkt, dass nicht die Sexualmoral der katholischen Kirche die Probleme hervorruft, sondern im Gegenteil, die Personalpolitik, die offenkundig Männern mit der in der Analyse viel zitierten „ungeklärten Sexualität“ ermöglicht Priester zu werden, obwohl sie die sittliche Reife überhaupt nicht aufweisen.
    Die Sexualstraftäter im Priestergewand sind grade die Männer, die am wenigsten den moralischen Maßstäben ihres „Arbeitgebers“ entsprechen.
    Ich sage bewusst Arbeitgeber, denn religiöses empfindet spreche ich diesen Gestörten auf Grund ihrer Taten ab.

  49. Mal die verschwomme Kurzsichtbrille abnehmen. Außerhalb Europas und vor allem Deutschlands ist die Kirche sehr lebendig.

    Nicht die Kirche ist in der Krise. Sondern diese Gesellschaft ist es. Diese vollkommen überalterte und wehrlose Dekadenzgesellschaft Deutschland ist totkrank, wenn wir ehrlich sind.

  50. #26 Resistent

    „Zitat: “Adolf Hitler hätte seine helle Freude an diesem „Volksempfinden“ gehabt, das die Kosten für Behinderte dadurch zu reduzieren sucht, daß es die Existenz der Behinderten verhindert.”

    Oh weh, so etwas zu lesen… Die Nazikeule von jenen, die vor den Nazis krochen…“

    Nicht nur krochen, sondern den Nazis den Boden bereiteten und den roten Teppich ausrollten.
    Der erste Staat, der Hitler gratulierte und als Deutschen Kanzler anerkannte, war der Vatikan. Fortan beteten die frommen Schäfchen für den geliebten Führer.
    Der Faschismus ist die Fortsetzung des Katholizismus mit anderen Mitteln, meinte schon Christopher Hitchens.

    Degeneriert und pervers kann man eine Haltung nennen, die die Verhinderung von Krankheit und Leid verurteilt. Die Zeugen Jehovas verbieten bekanntlich die Bluttransfusion aus religiösen Gründen und lassen ihre Kinder lieber sterben.
    Gegen den Willen Gottes darf nicht zuwidergehandelt werden. Leiden ist von Gott gewollt und gewünscht und dient der Läuterung der Seelen, siehe Hiob. Die Erde ist ein Jammertal, weiß auch der bekennende Katholik Scholl-Latour, daher sind eigentlich alle Verbesserungen des Menschen, die ein sorgenfreieres und glücklicheres Leben ermöglichen sollen, eitel und anmaßend.
    Konsequent setzen dies die christlichen Amish um, die auf Strom, Verbrennungsmotoren und moderne Technologie verzichten, was den Fundamentalmoslems ebenfalls zu empfehlen wäre.

  51. @ #63 schmibrn (11. Jul 2011 08:07)
    So ist es. Die deutsche „Titanic“ hat den Eisberg bereits gerammt. Das Wasser dringt nicht nur über Lampedusa in das unzerstörbare Flagschiff rein. Die Kappelle spielt noch, aber der Kapitän und die Offiziere wissen schon, welches Schicksal dem Schwimmkörper bevor steht.

    Mein Tipp: Noch 20 Jahre und das Schiff liegt als Wrack auf dem Meeresboden.

  52. Zitat:

    „In Deutschland, dem angeblichen Lande Luthers, in dem Luther nur noch von wenigen gesungen, aber kaum mehr gelesen wird,..“

    Da wäre ich mir aber nicht sicher. Luthers Buch „Von den Juden und ihren Lügen“ hat sicher jeder Iman in seinem Bücherregal stehen.

    Der Ökumenischen Rates der Kirchen (World Council of Churches) bezeichnet Israel als Staat der Sünde…. (http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?66886-Kirchen-gegen-Israel&p=230687#post230687 )

    Mehr oder weniger offener Antisemitismus gehört zum guten Ton bei den Kirchen.

    Ich erinnere an Pierre Vogel in Koblenz, wo sich die katholische und evang. Kirche berufen fühlte, für ihn einzutreten und zur Solidarität mit den Salafisten aufzurufen.

    Auch in Frankfurt setzt die evang. Kirche einen Pfarrer, Pfarrer Stoodt ein, um den Islam zu fördern. Der organisiert sogar Demos gegen Veranstaltungen von Christen. Die Katholen stehen dem nicht nach und sind fleißig dabei, für den Islam zu werben.

    Die Kirchen suchen nach einem Weg, gemeinsam mit dem Islam eine Art „Weltkirche“ zu gründen, die ihnen absolute weltliche Macht gibt. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht.

    Mit Christentum haben die Kirchen nichts am Hut.

  53. Ich glaube tatsächlich, dass dieser Artikel etwas weltfremd ist. Die katholische Kirche mit ihrer steifen Struktur hat sich doch selber in diese Situation gebracht. Das Zölibat ist doch nur ein Teil der ganzen Misere, die Unfehlbarkeit des Papstes wäre dann der nächste Quatsch. Mir hat beides noch nie behagt. Dass man aktuell wegen der Missbrauchsfälle sich vorwiegend auf die katholische Kirche fokussiert ist hingegen völliger Humbuk, denn Waisenkinder waren früher generell Freiwild und hatten keinen Wert. Das muss man leider mal mit offenen Augen so sehen. Egal unter welcher Institution sie liefen – in Waisenhäusern waren Kinder oft schutzlos perverser Behandlung ausgesetzt und ALLE schauten weg. Da ich selber Kinder habe kriege ich dabei natürlich die Krise. Ebenso muss ich aber feststellen, dass heutzutage sich auch niemand mehr für die Bedürfnisse der Kinder interessiert, denn der Konsens geht ja immer mehr in Richtung fremdbetreuung kurz nach der Geburt. Das hatten wir schonmal – in der DDR und in den Adelahäusern Europas, und beide Male war es dem sozialverhalten der Menaxhen nicht zuträglich. Ich brauche für meine persönlichen Moralvorstellungen jedoch keine Kirche, vor allem keine, die aus vielen festen Dogmen besteht und immer noch das merkwürdige alte Testament mit sich rumschleppt. Ich denke, dass die Kirche deshalb ihre Attraktivität verliert, da sie auf fast alle aktuellen Fragen keine Antworten hat. Sie ist durch Ökoreligion, Geldreligion, EU-Religion, Sozialstaatreligion, Genderreligion, wir-sind-so-schlecht-Religion etc. abgelöst worden. Immerhin gebe ich dem Autoren recht, was PID und Abtreibung angeht… Und das als ungläubiger!

  54. #36 Achmett_Schachbrett

    Wenn das Christentum nicht Teil unserer Identität ist, wenn das Deutsch-sein (als Mentaltiät, Menschentyp und Nachkomme anderer Deutscher)als Identität aus Rücksicht auf Migranten nicht mehr zulässig ist, was soll denn hier noch gegenüber dem Islam geschützt und bewahrt werden? – Geht es denn nur noch um das Recht auf ungestörten Konsum von Gütern, Rauschmitteln und Sexualität?! – Werter Achmett_Schachbrett, das ist eine Sackgasse!!!

  55. Als Gipfel der religiösen Degeneration darf man sicherlich das Wirken der Anjezë Gonxhe Bojaxhiu betrachten, die sich Mutter Teresa nennen ließ, von anderen allerdings als Todesengel von Kalkutta oder kurz Hells‘ Angel bezeichnet wurde. Sie ließ Schwerstkranke auf den indischen Straßen einsammeln, taufen und in ihre Sterbehäuser bringen, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen zum leidvollen Dahinsiechen verurteilt waren. Schmerzmittel, Medikamente und medizinische lebensrettende Maßnahmen wurden ihnen vorenthalten und so starben viele, die durchaus hätten weiterleben können. Wenn die Leidenden vor Schmerzen aufschrien, interpretierte die fromme Nonne dies als einen Kuß Christi, denn durch ihr Leiden sollten sie sich Jesus annähern. Die gigantischen Spendensummen wurden nicht etwa zum Wohl der Kranken eingesetzt, sondern um weltweit weitere Filialen der frommen Schwestern des Todes zu errichten.
    Wer glaubt, diese Verbrechen seien von der katholischen Kirche streng verurteilt worden, irrt. Mutter Teresa wurde von ihrem Glaubens- und Gesinnungsgenossen Woytila alias Johannes Paul II wenige Jahre nach ihrem Tod selig gesprochen.
    Zum Glück erleben wir im Westen einen Niedergang der Religionen, da immer mehr aufgeklärte Menschen den Mut entwickeln sich ihres Verstandes zu bedienen und auf bronzezeitlichen oder mittelalterlichen Aberglauben und dessen Weltbilder und Kulte verzichten können.

  56. „Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun;

    doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion“

    Steven Weinberg, Astrophysiker

  57. #13 #22 #23 #29 #32 #38 #39 #42 #46 #47 13 WahrerSozialDemokrat

    Leider habe ich nicht die Zeit, auf alle Ihre Kommentarte im einzelnen einzugehen. Aber auf einige Dinge möchte ich hier doch einmal hinweisen!

    Sie melden sich ja hier ziemlich häufig zu Wort. Aber Quantität führt ja nicht automatisch zu Qualität. Was Sie schreiben ist größtenteils ziemlich wirr und man weiß teilweise gar nicht so recht, was genau Sie eigentlich mitteilen möchten. Argumentation auf der ganzen Linie Fehlanzeige. Einfach nur Ihre Meinung. Diese aber an vielen Stellen herablassend geäußert und teilweise persönlich angreifend. Und das nicht nur bei diesem Thema. Bitte versuchen Sie doch, mal wieder etwas auf den Teppich zurück zu kommen. Vielen Dank!

  58. #51 yyy123 (11. Jul 2011 02:28)

    Dafür entschuldige ich mich! Ihre Kritik ist berechtigt!

    #53 yyy123 (11. Jul 2011 02:52)

    Dafür entschuldige ich mich hingegen nicht, da ich es nicht als „Nazi“-Keule, sondern lediglich einfach so meinte wie es dort steht.

  59. #72 -Nimrod- (11. Jul 2011 10:08)

    Einfach nur Ihre Meinung.

    Aber sicher doch! Ich bin ja kein Über-Ich!

    Aber Quantität führt ja nicht automatisch zu Qualität.

    Verweise selbstkritisch auf zuvor!

    Diese aber an vielen Stellen herablassend geäußert und teilweise persönlich angreifend.

    Sehe ich nicht so! Wer unsachlich austeilt, muss auch entsprechend einstecken können!
    Allerdings steht es mir tatsächlich nicht zu und dafür entschuldige ich mich!

    Bitte versuchen Sie doch, mal wieder etwas auf den Teppich zurück zu kommen. Vielen Dank!

    Nehme diese Anregung und Bitte gerne an! Da insgesamt wohl nicht zu unrecht.

  60. PID ist aktuelles Thema, ok.
    Abtreibung, durch deren faktische Legalisierung in Deutschland die PID überhaupt erst interessant ist, ist aber das Problem.
    Die zivilisierten Nationen opfern ihre Kinder dem Moloch und jammern gleichzeitig über den Zustrom von Migranten aus Ländern, die fröhlich massenhaft gebären.
    Die fehlenden Verteidiger des Abendlandes und Träger der Kultur wurden im Alter von wenigen Wochen mit Zustimmung ihrer Mütter ermordet.
    Abtreibung ist Völkermord.

  61. #64 Abu Sheitan (11. Jul 2011 08:12)

    Auf Ihre permanente moslemische Propaganda-Christen-Angriffe einzugehen ist unnötig, da zu offensichtlich und für sich selbst entlarvend! Schade nur wenn Ihnen jemand glaubt, leichtgläubige Atheisten und Anti-Religiöse fallen wohl leider darauf rein… 🙁 Angesichts der deutschen „Zeitgeist-Kirchen“ kein Wunder…

    Nicht nur krochen, sondern den Nazis den Boden bereiteten und den roten Teppich ausrollten.

    Schauen Sie mal genau hin, wo H. bzw. Nazis vermehrt gewählt wurden und wo nicht:

    http://tinyurl.com/45czhaa

    Und spucken Sie nicht den verfolgten und ermordeten Katholiken unter Nazi-Knechtschaft ins Gesicht!

  62. #57 muezzina (11. Jul 2011 06:30)

    Bitte die Begriffe ‚Kirche‘ und ‚Amtskirchen‘ nicht durcheinander bringen!
    Die teilweise Namensgleichheit besagt dazu nichts.

    Wer an die Botschaft Jesus als Erloeser glaubt, der will Kirche sein.
    Ob jedoch die, und wenn wieviele, Amtskirchenfuersten daran partizipieren moegen, wollen wir mal dahingestellt lassen.

    Fakt aber ist, dass ich bei vielen Amtskirchenfuersten, und deren bekanntgewordenen Nichtstun gegen die Gefahren fuer ‚Kirche‘ und ‚Christenheit‘, oder deren stoisches Dulden und/oder Unterlassen gegenueber Faschismen, nicht mehr erkennen mag, dass diese sich zur ‚Kirche‘ bekennen moegen.

    Das schoene an Kirche ist, dass man keinem Club beitreten muss, um dabeisein zu koennen und mitmachen zu wollen.
    Da reicht es voellig aus, diese zu leben und an sie zu glauben, und insbsondere an das, was uns der Tischler mitteilen wollte.

    Im uebrigen haette ER jedweden koeniglichen Popanz und Zurschaustellung von Reichtuemern wohl angeekelt zurueckgewiesen.
    Soll ja vorgekommen sein, dass ER Tische voller Bimbes -und nicht eben ganz politisch-gesellschaftlich korrekt- im Tempel umwarf.
    😉

  63. Ein sehr guter Gastbeitrag! Davon kann PI mehr vertragen!

    Absehbar war die ablehnende Haltung der vielen Atheisten unter den Kommentatoren…

  64. @ #77 WahrerSozialDemokrat

    Interessante Karte!
    Habe ich mir gleich abgespeichert.
    Hättest Du zufällig eine Quellenangabe für uns?

  65. #65 Freikorps:
    Auch in Frankfurt setzt die evang. Kirche einen Pfarrer, Pfarrer Stoodt ein, um den Islam zu fördern. Der organisiert sogar Demos gegen Veranstaltungen von Christen.

    Das ist Unfug, wird aber gern in Blogs verbreitet. Die evangelische Kirche, konkret: die EKHN, hatte es vor fünf Jahren endlich geschafft, diesen Pfarrer Stoodt loszuwerden, er wurde als Pfarrer der Innenstadtgemeinde St. Katharinen abgelöst und unterrichtet seitdem an einer Berufsschule. Wo er zwar auch Unheil anrichten kann, aber nicht im Namen der Kirche. Seine Pfarrwohnung in bevorzugter Lage am Palmengarten musste er auch räumen.

  66. Sehr guter Text!

    Vielen Dank Herr Professor, als katholischer Diplomtheologe kann ich Ihnen nur zustimmen.
    Hinzu kommt noch, dass gerade Menschen welche diese ganzen Probleme ansprechen und diesen Irrsinn nicht weitermachen machen wollen das Leben schwer gemacht wird.

    Ich würde noch die Frage stellen:
    Weshalb sind „deutsche Theologen“ keine Hilfe?

    Bist du katholisch, romtreu und willst dich an das Kirchenrecht halten wirst du fertig gemacht, bekommst keine Anstellung, dein Name wird in den Schmutz gezogen.
    Die meisten „Theologen“ bekommen eine Einstellung wegen ihrer linken und kirchenfeindlichen Einstellung welche gerne „liberal“ genannt genannt wird, aber mit liberal überhaupt nichts mehr zu tun hat.

    Grüße auch an Prof. Euler 😉

  67. #42 Heta Irgendwie kommt mir das alles surrealistisch vor. Demnächst bewundert die Christenheit die Moslems noch für die Bewahrung der Einfachheit des Lebens. Nach dem Motto: „Wir brauchen keine Bildung, keinen Fortschritt (… und schon gar keine PID ), wer den ganzen Tag Kamelscheisse sammelt kann auch ein glücklicher Mensch sein.“ Glücklicherweise hört den Quacksalbern niemand mehr zu. : )

  68. Hinsichtlich Fortschrittsfeindlichkeit und Ignoranz können sich WOLFGANG OCKENFELS und die Grüne KATRIN GÖRING-ECKHARDT die Hand reichen (nicht irgendeine Grüne mit Doppelnamen, sondern seit 2005 Vizepräsidentin des Bundestags und nebenbei Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland). Beide haben hinsichtlich PID ähnlich abstruse Ansichten, allerdings schwingt Göring-Eckhardt nicht gleich die Hitler-Keule.

    Wenn Sachlichkeit und fundiertes Wissen auf frömmelndes, emotionales Geschwurbele treffen, sieht das so aus:
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/da-bin-ich-gerne-radikal/

  69. Auch diese Zuschriften zeigen, wie es um die Kirche, deren Wurzeln der Glaube sein sollte, bestellt ist. Statt über jedes, in dem Beitrag genannte Problem nachzudenken, sich mit dem geistigen Beitrag auseinanderzusetzen, pflegen Einige, die oft praktizierte Devise, erst mal den Verfasser bzw. die hinter ihm stehende Organisation zu verteufelt, um somit die Ablehnung zu rechtfertigen. Nicht anderst wie Frau Merkel, die Sarrazin kritisierte, ohne zuvor das Buch gelesen zu haben. Die Kirche, insbesondere die protestantische, sollte sich vielmehr auf ihre Aufgaben, die Verkündung des Evangeliums besinnen, ohne allerdings Antworten und Kritik an dem uns ankratzenden sozialgesellschaftlichen Lebens, außen vor zu lassen. Mitlerweile kommt mir diese christliche Gruppe, die nicht mehr viel mit Glauben am Hut hat vor, wie eine vorgeschaltete Bastion der Grünen.

  70. Wieso bekommt so ein klerikaler Vielwort-Unsinn-Produzent so viel Raum? Leute wie Ockendingsda, die an Jungfrauengeburt, sprechende Schlangen und an sowas wie weiße Zahnfeen glauben, tragen gelegentlich auch noch Doktorentitel (credensis causa?)! Dass er nicht an Redlichkeit interessiert ist, zeigt sich in seinem jämmerlichen Text an der Verknüpfung der PID mit nationalsozialistischem Gedankengut.
    Wer so unredlich schreibt, sollte sich nicht über Moralverfall und ähnliches ereifern. Guter Hinweis: Hinrichtung der Kirchen. Kann ja nur symbolisch geschehen. Vorschlag: Macht bitte Kirchensuizid! Angefangen habt Ihr ja schon. Bringt es endlich zu Ende. Dann erspart man sich die überfällige Hinrichtung. Ich lehne Hinrichtungen sonst prinzipiell ab, so eine aber nicht. mychavolk

  71. #87
    Die braunen Keulenschwinger kommen doch aus einer ganz anderen Richtung. Ein ethisches, glaubenssensibles Thema, wie das TÖTEN des(auch des ungeborenen ) Lebens anzuprangern gefällt vielen, aus teils verständlichen Motiven, nicht. Die Öffentliche Meinung wurde teils durch Betroffene, jedoch viel mehr durch eine lebensunsensible Presse umgeformt und abgestumpft.“Frömmelndes emotionales Geschwurbele“ kann hier nur empfinden, der die Schrecklichkeit der Massentötungen aus seinem Gewissen verbannt hat.

  72. #90 veritas Wenn schon das Gewissen herhalten muss…

    „Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll.“

    Erich Kästner

  73. Ergänzung zu #30: Israels Wissenschaftsminister Daniel Herschkowitz im FAZ-Gespräch:

    „Es gibt tatsächlich in Israel eine große Akzeptanz dafür, genetischen Erkrankungen vorzubeugen, das gilt nicht nur für die Testung von Embryonen. Ich habe erst letzte Woche ein Labor besucht, in dem zum Beispiel speziell orthodoxe Juden ihr genetisches Risiko mittels einer Blutprobe abklären lassen können. Es ist durchaus üblich, dass vor einer Heirat überprüft wird, ob bei einem Paar ein besonders hohes Risiko für Erbkrankheiten bei den Kindern besteht. Mitunter wird dann auch gegen eine Heirat entschieden. Bei uns herrscht ein großes Einverständnis von allen Gruppen der Bevölkerung, dass Präimplantationsdiagnostik die Prävention von Krankheit bedeutet. Orthodoxe Juden lehnen zwar den Abbruch einer Schwangerschaft ab, aber sie wenden die PID dennoch genauso häufig an wie andere Israelis“:

    http://www.faz.net/artikel/C30351/israels-wissenschaftsminister-im-gespraech-wir-helfen-dem-der-sich-vergeblich-kinder-wuenscht-30459786.html

  74. @veritas1000

    Mitlerweile kommt mir diese christliche Gruppe, die nicht mehr viel mit Glauben am Hut hat vor, wie eine vorgeschaltete Bastion der Grünen.

    Klar. Jan Fleischhauer vom Spiegel hat ja bereits die EKD als „erfolgreichste Vorfeldorganisation der Grünen“ bezeichnet und das, besieht man sich den letzten Kirchentag, völlig zurecht.
    Christen, die an der Seite der Islamgegner stehen, gibt es praktisch keine mehr. Mit zwei bemerkenswerten Ausnahmen, wie den PI-Lesern sicher bekannt ist:
    http://initiative1683.com und
    http://gebetskreis.wordpress.com
    Diese müssen unterstützt und personell „aufgerüstet“ (ja, ja, ihr Professoren der „Exzellenzcluster“, militante Rhetorik) werden, damit auch in den Kirchengemeinden der Widerstand beginnen kann. Noch sind nicht alle Kirchgänger von Schwester Promilla Käßmann und Konsorten weichgespült und verblödet worden.

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