Mutti hat das Sagen

Schlaue-FuechsinKeine Bange, es geht hier nicht um unsere „Mutti“ BK Angie. Die Rede ist von schlauen Füchsinnen, über die schon der (tschechische) mährische Komponist Leos Janacek in einer seiner als Fabel konzipierten Opern sinnierte, in der es tatsächlich um eine schlaue Füchsin geht.

(Von Eckhardt Kiwitt)

Über solche schlaue Füchsinnen, die heute oft in Städten ihre neue Heimat gefunden haben statt ihr Dasein „in Feld und Wald“ zu fristen, berichtet die WELT ganz „fabelhaft“ und schreibt:

Bei Fuchsfamilien, die in Städten leben, haben offenbar die Mütter das Sagen. Das haben Biologen an der britischen Universität Bristol herausgefunden. Die Fuchsmamas entschieden darüber, welche Welpen im Familienverbund bleiben dürften und welche gehen müssten, teilte die Forschergruppe um Helen Whiteside mit. Väter hätten dabei nur wenig Mitspracherecht…

Männliche Welpen, die von einer dominanten Mutter abstammen, müssen die Gruppe demnach häufiger verlassen als ihre weiblichen Geschwister – damit soll Inzucht vermieden werden. Stammen die Welpen dagegen von einer untergeordneten Mutter, dürfen sie häufiger im Familienverband bleiben. Wer der Vater der Welpen ist, spielt nach Angaben der Forscher kaum eine Rolle.

„… damit soll Inzucht vermieden werden.“ Das liest sich sehr interessant, denn:

Bei uns Menschen gibt es „Kulturkreise“, in denen Heiraten / Zwangsheiraten mit Importbräuten und Kinderkriegen im nahen Verwandtenkreis nicht unüblich sind, sondern (oft von den Männern, den Vätern oder den Brüdern der meist wehrlosen jungen Frauen) – mit den bekannten negativen Folgeerscheinungen der Inzucht wie körperliche Missbildung und / oder geistige Behinderung beim Nachwuchs – gefördert werden / womöglich willkommen sind.

Welche Kulturkreise kämen in Frage, in denen körperliche Missbildungen wie auch geistige Behinderungen des Nachwuchses insbesondere von Seiten der Väter / Brüder möglicherweise erwünscht sind, zumindest aber billigend inkauf genommen werden?

Ich unterstelle nichts; ich frage nur.