Stuttgart 21 als Fukushima der Grünen

Stuttgart 21 wird wahrscheinlich für die Grünen zum Fiasko. Konnte man vor der Landtagswahl im März noch mit den „Parkschützern“, die aus einem kriminellen Bodensatz an Randalierern und ein paar affigen Baumkraxlern bestehen, Hand in Hand Rabatz machen, muß der grüne Ministerpräsident nun das Gesetz vertreten. Und nach allem, was man objektiv weiß und sagen kann, wird Stuttgart 21 gebaut.

Der Streßtest wird positiv ausfallen, die Bahn wird ihre rechtlich total abgesicherten Baumaßnahmen fortsetzen, die gewalttätigen Demos müssen die Grünen dann per Polizei bekämpfen, die versprochene Bürgerbefragung wird vermutlich gar nicht stattfinden, und wenn sie stattfindet, wird die Mehrheit für den Bahnhof sein, und selbst wenn das Volk dagegen stimmt, ist die Volksbefragung rechtlich unerheblich. Wohin man auch schaut, der Bahnhof wird zu einem Sargnagel für die Grünen.

Einen kleinen Vorgeschmack bot diese Woche bereits der hochtoxische grüne Verkehrsminister Hermann (Foto), lange für Tübingen im Bundestag. Im Landtag wurde er bereits der Lüge verdächtigt, weil er die Ergebnisse des Stresstests der Bahn jeden Tag anders kommentierte. Am 17. Juli 2008, mitten in der PKW-Absatzkrise, stand im „Schwarzwälder Bote“:

Auch was Autos angeht, planen die Grünen Veränderungen. Der Tübinger Abgeordnete Winfried Hermann setzt sich dafür ein, dass besonders starke Spritfresser ab 2012 gar nicht mehr zugelassen werden. Alle Autos, die mehr als 240 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, müssten dann in den Werkshallen der Autohersteller bleiben. Betroffen wäre nahezu die gesamte S-Klasse von Mercedes. Der Autobauer Porsche könnte dann beim gegenwärtigen Stand der Technik dichtmachen.

Ausgerechnet eine solche grüne Zeitbombe zum Verkehrsminister zu machen, da gehört schon eine Portion Mut oder Dummheit dazu!
Als Gegner der Ökos kann man sich jedenfalls zurücklehnen und genießen. Sollte noch ein knackiger Stromausfall im Herbst dazukommen, dann fegt es auch die grüne Angela aus ihrem Hosenanzug. (Das Copyright für „Grünenfukushima hat FAZ-Blogger Don A., der aber selber grünkorrekt ist.)