Die Sitten und Gebräuche unserer neuen Freunde, der einzig legitimen Vertreter des libyschen Volkes, sind noch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wer hätte dafür mehr Verständnis als deutsche Demokratielehrlinge. Schließlich versuchen wir auch erst seit 100 Jahren Demokratie und trauen der Sache immer noch nicht so recht. Jetzt bestätigen sich Gerüchte, denen zufolge unsere neuen Freunde ihren Anführer, den ehemaligen Innenminister, der als General zu den Kämpfern für Freiheit und Demokratie übergelaufen war, selber hingerichtet haben.

Der ORF berichtet:

Der Anführer des Kommandos sei festgenommen worden und geständig, nach den Todesschützen werde gefahndet, so die Führung der Rebellen. Als Tatmotiv wird Rache von islamistisch gesinnten Rebellengruppen am ehemaligen Innenminister des Gaddafi-Regimes vermutet, der im Februar zu den Aufständischen übergelaufen war. Die Hintergründe und Umstände der Ermordung sind jedoch weiter unklar.

Ein Kommandeur der Rebellen sagte, als Innenminister Gaddafis habe Junis Islamisten verfolgt, die dafür nun Vergeltung geübt hätten. „Einige dieser Islamisten kämpfen nun mit den Rebellen, aber sie haben sich immer geweigert, unter Junis’ Kommando zu kämpfen, weil sie ihm misstraut haben“, sagte der Kommandeur, der namentlich nicht genannt werden wollte. Rebellenführer Mustafa Abdel Dschalil könne die Extremisten nicht direkt beschuldigen, weil er sie fürchte. Die Ermittlungen der Todesumstände würden zu nichts führen.

Anfängliche Gerüchte, dass Junis als Verräter enttarnt worden sei, der sich nur zum Schein den Rebellen angeschlossen und für Gaddafi spioniert habe, ließen sich jedenfalls nicht bestätigen. Unklar ist jedoch, warum Junis überhaupt von Rebellenmilizen nach Bengasi gebracht worden war. Der Befehl, ihn von der Front zu holen und dort befragen zu lassen, kam angeblich von Rebellenführer Mustafa Abdel Dschalil persönlich. (…)

Junis war an dem Putsch beteiligt, der Gaddafi 1969 an die Macht brachte. Er diente dem Revolutionsführer mehr als 40 Jahre. Junis trat im Februar als Innenminister zurück und lief zu den Rebellen über. Wegen seiner langjährigen Bindungen zu Gaddafi misstrauten ihm Teile der Opposition. Der Tod des Generals bedeutet für Gaddafis Gegner jedenfalls einen schweren Rückschlag.

Außerdem dürfte Junis’ gewaltsames Ende auch die Vorbehalte bei ihren westlichen Verbündeten nähren, die Libyen seit Monaten bombardieren und Zweifel an der Geschlossenheit der von ihnen anerkannten Rebellenbewegung haben. Nicht umsonst gab es nach Junis’ Tod einen Aufruf der USA an die Rebellen, „schnell und transparent“ die Einheit der Opposition gegen Gaddafi sicherzustellen und „das Ziel des demokratischen Übergangs nicht aus den Augen zu verlieren“.

Vorerst sieht es jedoch danach aus, als hätten die Rebellen genug damit zu tun, einen blutigen internen Konflikt zu verhindern. Schon beim Bekanntwerden von Junis’ Ermordung kam es zu Unruhen in Bengasi. Inzwischen sollen sich laut dem „Independent“ auch Junis-treue Einheiten von der Front auf Bengasi zubewegen, um den Tod ihres Anführers zu rächen. Es heißt, die Sympathisanten von Mustafa Abdel Dschalil würden in Bengasi bereits Straßensperren errichten, um sich für den Kampf gegen die Gesinnungsgenossen zu rüsten.

Blogger hatten bereits vor einiger Zeit die menschenverachtende Lüge verbreitet, unsere neuen Freunde wollten gar nicht wirklich westliche Demokratie für Libyen, sondern der alte Diktator sei Ihnen lediglich nicht islamisch und antiwestlich genug. Das ist aber islamophober Blödsinn und geistige Brandstiftung, haben alle Qualitätsjournalisten gesagt. Und darauf kann man sich verlassen.

Anders die libyschen Journalisten. Vermutlich haben die auch geistige Brandstiftung betrieben, weswegen die Nato, in großzügiger Auslegung der notwendigen Maßnahmen zur Durchsetzung der Flugverbotszone jetzt den Fernsehsender bombardiert hat. Vielleicht wurden in den zerstörten Büros (Foto) aber auch Papierflieger gestartet.


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

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51 KOMMENTARE

  1. Erinnert mich irgendwie an Clankriege in bestimmten deutschen Städten – Neukölln, Essen, Wiesbaden haben das alles schon erlebt.

  2. Wer freut sich nicht über den „arabischen Frühling“.

    An Assad aber traut sich niemand heran, der darf weiter seine Untertanen sinnlos morden…

  3. Die Sitten und Gebräuche unserer neuen Freunde, der einzig legitimen Vertreter des libyschen Volkes, sind noch etwas gewöhnungsbedürftig.

    Das muß man den libyschen Islamisten und auch den Islamisten in anderen Ländern lassen:
    Sie bringen sich mit Vorliebe gegenseitig um!

    Deshalb ist es auch völlig wurscht, wer in islamistischen Ländern regiert.
    Zivilisierte Demokratien gibt es mit dem Islam nie!
    Bloß keine der konträren Seiten unterstützen!
    Kostet nur viel Geld und Blut, bringt aber auch rein gar nichts!
    Auch das Argument ums Erdöl, sofern vorhanden, zieht nicht!
    Es ist nämlich egal, welche Strömumng der Islamisten das Öl verkauft.
    Billiger wird es so und so nicht.
    Fest steht auch, dass die Islamisten ihr Öl verkaufen müssen.
    Sonst fehlt das Geld für Waffen und Luxus.
    Schlimmer noch, – ohne Öl würden viele Islamisten schlicht verhungern!
    Außerdem wären die Islamisten nicht in der Lage, ohne Industriestaaten ihr Öl zu fördern.

  4. #3 Zahal (30. Jul 2011 19:48)

    An Assad aber traut sich niemand heran, der darf weiter seine Untertanen sinnlos morden…

    Wären seine „Untertanen“ am Drücker, würden diese Assad und Schergen niedermetzeln.

    Ist also nicht weiter tragisch!
    Kismet.

  5. „Jetzt bestätigen sich Gerüchte, denen zufolge unsere neuen Freunde ihren Anführer, den ehemaligen Innenminister, der als General zu den Kämpfern für Freiheit und Demokratie übergelaufen war, selber hingerichtet haben.“

    Irgendwie üblich. Nur mal an Todesfälle denken, wie den von Kennedy, Haider, Heisig, Rohwedder u.a.m..

  6. Wäre er nicht ermordet worden, hätte man ihn vor ein Kriegsverbrechertribunal stellen müssen; aber halt, die Rebellen sind ja auf einmal die Guten.

    Jahrzehntelang wurden die Diktatoren in Nordafrika vom Westen gestützt und stabilisiert, weil damit – angeblich oder tatsächlich – auch die Sicherheit für Europa, USA und Israel garantiert wurde.

    Kaum blasen die großen Medien zum Ansturm auf diese Regierungschefs, schwenken Staatsregierungen um wie ein Fähnchen im Wind.

    Das mag, wenn es um einen Bahnhof geht, ja noch recht amüsant zum Ansehen sein, in der Frage um Krieg oder Frieden, ist das eine politische und humanitäre Katastrophe ohne Vergleich.

  7. Verbrecher jagen Verbrecher, Räuberbanden plündern andere Räuber aus, der eine kriminelle „Familienclan“ metzelt den anderen „Familienclan“ nieder, Cousins morden Cousins und Cousinen, „Minister“ sind heute noch Minister, morgen „Rebellen“ — kurz und gut:

    islamische Kultur vom Feinsten!

  8. Politisch inkorrekte Meteorologen haben darauf hingewiesen, dass der Frühling auch in Arabien lediglich drei Monate dauert. Infolgedessen befinden wir uns bereits im arabischen Sommer.

    Bitte noch etwas Geduld. In gut einem Monat beginnt der September, der gemeinhin als erster Herbstmonat gilt. Und der Herbst ist Erntezeit.

    Schaun wir mal wie die demokratische Ernte ausfällt

  9. #5 Techniker (30. Jul 2011 19:56)
    Wären seine “Untertanen” am Drücker, würden diese Assad und Schergen niedermetzeln.

    Ist also nicht weiter tragisch!

    Stimmt, dann würde es ein Blutbad geben, Alleviten, die die Minderheit dort sind, bestimmen über die Mehrheit der Bevölkerung, wenn die „Untertanen“ dort gewinnen würden, gäbe es keinen Alleviten mehr. Und der Iran würde endlich geschwächt. Aber soweit denkt niemand.

    Alte arabische Weisheit:

    Bevor ich neun Jahre alt war, hatte ich die Grundelemente der arabischen Lebenseinstellung verinnerlicht. Es bedeutete ich gegen meinen Bruder; ich und mein Bruder gegen meinen Vater; meine Familie gegen meine Cousins und die Sippe; die Sippe gegen den Stamm; und der Stamm gegen die Welt – und wir alle gegen die Ungläubigen.“ (Leon Uris: „The Haj“)

    Und genau so handeln sie….

  10. #8 Haydon (30. Jul 2011 20:17)

    Schaun wir mal wie die demokratische Ernte ausfällt

    Wie immer in islamischen Ländern:

    Zero!

  11. ALARM!

    Gerade auf Phoenix: Propagandasendung über Spanien und die Moren.

    Toleranz und Eintracht zwischen Moslems, Juden und Christen. Und die bösen Christen haben alles kaputt gemacht…

  12. #9 Zahal (30. Jul 2011 20:17)

    Stimmt, dann würde es ein Blutbad geben, Alleviten, die die Minderheit dort sind, bestimmen über die Mehrheit der Bevölkerung, wenn die “Untertanen” dort gewinnen würden, gäbe es keinen Alleviten mehr. Usw.

    Vor diesem Hintergrund wundert es mich auch ein wenig, dass zumindest in Deutschland zwischen den islamischen Strömungen nicht mehr Mord und Totschlag präsent sind.
    Kommt wohl noch.

  13. An alle Berliner und Umgebung FREIHEIT ruft zu einer Kundgebung auf

    Für mehr Sicherheit in unserer Stadt Berliner Polizei braucht Unterstützung

    Treffpunkt: 17 Uhr der S-Bhf. Jannowitzbrücke

    Berliner Bürger demonstrieren für die Berliner Polizei

    http://berlin.diefreiheit.org/kundgebung-fur-mehr-sicherheit-in-unserer-stadt-berliner-polizei-braucht-unterstutzung/

    http://www.facebook.com/event.php?eid=240323252654668

    An alle Berliner und Umgebung FREIHEIT ruft zu einer Kundgebung auf

  14. #14 Karl Eduard (30. Jul 2011 20:23)

    Wozu brauchen die Rebellen erfahrene Militärführer? Allah wird es schon richten.

    Es gibt und gab auch nie erfahrene islamische Militärführer.
    Die sind mehr auf Bomben (oft im Schlüpfer) und Heckenschützen spezialisiert.

  15. „Schließlich versuchen wir auch erst seit 100 Jahren Demokratie“

    Hat man da nicht irgendwas vergessen?

    🙂

  16. 29.07.2011 Aus der Donau Falter Zeitung
    Moslems pissen in den Wasserbecher der katholischen Kirche in München
    Unvorstellbar, wenn Deutsche in Moscheen pinkeln würden

    Nach Norwegen darf man ja nichts mehr sagen, oder?

    Missglückte Integration. In der Gemeinde in Milbertshofen brodelt es. Es ist diskriminierend, sagen die deutschen Frauen. Früher war alles besser, sagen die andern.

    In St. Georg im Stadtteil in Milbertshofen. Seit mehr als einem Jahr tyrannisieren Kinder die Gottesdienste in Milbertshofen. Sie pinkeln in den Wasserbecher, womit sich die gläubigen Menschen das Kreuzzeichen machen.

    Beim großen Kreuzzeichen berührt der Betende die Stirn, die Brust, dann die linke und die rechte Schulter. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. (Mt 28,19 Eu) . Das Kreizzeichen hat seinen liturgischen Ort in der Messfeier, bei Wortgottesdiensten und Andachten sowie im Stundengebet jeweils zu Beginn und beim Schlusssegen. Das Gebet des Rosenkranzes beginnt mit dem Kreuzzeichen, und Katholiken bekreuzigen sich mit Weihwasser, auch weil sie sich an die Taufe erinnern, wenn sie die Kirche betreten oder verlassen. Genau in diesen Wasserbecher pinkeln die Moslems. Sie entweihen den gesegneten Ort.

    Die Kinder sind wohl nicht so sehr gut erzogen. Der Münchner Norden ist ein sozialer Brennnpunkt. Fast alle Jugendliche haben einen Migrationshintergrund. Nur zwei Streetworker sind hier beschäftigt. Das ist zu wenig.

    Die Jugendlichen werden radikaler und die Aktionen sind religiös motiviert. Manch einer hat versucht, mit den muslimischen Jugendlichen zu reden. Aber die legen sich einfach auf den Boden und sagen, ich zeige dich an, dass du mich gschlagen hast…..

    Sie entweihen unsere Kirchen ohne Schuldgefühle. Was würde passieren, wenn das deutsche Jugendliche in einer Moschee machen würden?

    Warum zerstören Moslems katholische Kirchen?

    WEIL DER IMAM IHNEN DAS SAGT!!!

  17. OT

    Natürlich wurde die wahrheitsgemäße unten stehende Antwort auf den folgenden demagogischen SpiegelOnline-Artikel unterdrückt.

    Deswegen verbreite ich hier die Wahrheit.
    Samstag, 30. Juli 2011
    SPIEGEL ONLINE Forum

    Zitat von SPON-sysop:
    >>Hat islamkritische Hetze den Amokläufer von Oslo ermutigt?
    In seinem Manifest zitiert Anders Breivik islamfeindliche Blogger, die der sogenannten „neuen Rechten“ zugeordnet werden. Ähnliches hört man von Rechtspopulisten wie Geerd Wilders und Marine Le Pen, aber auch von Thilo Sarrazin. Hat islamophobe Hetze den Amokläufer von Oslo in seinem Handeln ermutigt?<<

    Auf Thema geantwortet:

    Missratene Begriffsfindung oder nur begriffsstutzig?
    In der Schlagzeile schreibt SPON islamKRITISCHE Hetze. Im weiteren Text wiederholt SPON dann die Schlagzeile. Allerdings wird nun, bei ansonsten gleich lautendem Text, aus der islamKRITISCHEN Hetze, eine islamoPHOBE Hetze.

    Auf Grund dessen bin ich im Zweifel, ob der SPON-sysop des Deutschen so weit mächtig ist, dass er zwischen Begriffen wie kantsche Kritik und kranke Phobie zu unterscheiden vermag.
    Jedenfalls setzt er Kritik generell, wenn diese, begründet, an menschenverachtenden, faschistoiden, zudem täglich gelehrten Inhalten des koranischen Islam geübt wird, mit einer krankhaften Phobie, also einer zwanghaften aber unbegründeten Angst vor den Folgen islamisch volksverhetzender Aufstachelung zur Gewalt gegen Nichtmohammedaner, gleich.
    Dies, obwohl weltweit fast täglich mörderische Untaten von Islamanhängern, die unter Berufung auf die lebendige, mohammedanische Lehre begangen wurden und gleicher Maßen in Europa/Deutschland bereits vielfach begangen worden sind.

    Objektiv und mit kritischem Verstand betrachtet, ist die Angst vor islamisch motivierten Anschlägen und Untaten, also durchaus realistisch, allgegenwärtig und statistisch verifizierbar, keinesfalls aber nur eine unbegründete, irreal-krankhafte Zwangsvorstellung.

    In diesem unwiderlegbaren Zusammenhang, die objektive, sattsam bekannte Wahrheit zu sagen, kann daher niemals Hetze sein.
    Islamophile Protagonisten allerdings, die das Aussprechen der Wahrheit über die volksverhetzende, aktuelle Islamlehre und deren vielfach manifestierte, mörderischen Folgen, gezielt als Hetze verunglimpfen, wie in diesem Fall der SPON-sysop, unterscheiden sich selbst kaum von demagogischen Hetzern.

    Ja, liebe Leute von SPON, so ist das mit der Wahrheit.
    Mein Beitrag bringt sie an den Tag.
    Aber auch das wird Euch nicht davon abhalten, diesen Beitrag, mithin die Wahrheit, meinungsmanipulierend zu unterdrücken.

    Leider ist der Spiegel-Journalismus, nach dem Dahinscheiden von Augstein, völlig auf den Hund gekommen.

  18. #19 Maethor (30. Jul 2011 20:34)

    Es läuft wohl auf die Teilung Libyens zwischen Tripolitanien und Bengasi hinaus.

    Astrein!
    Das sind dann 2 Staaten und die brauchen dann bestimmt auch mehr Waffen als vorher Libyen allein.
    Das sichert Arbeitsplätze, auch in Deutschland!

  19. […] Junis war an dem Putsch beteiligt, der Gaddafi 1969 an die Macht brachte. Er diente dem Revolutionsführer mehr als 40 Jahre. Junis trat im Februar als Innenminister zurück und lief zu den Rebellen über. […]

    So weit, so richtig. Aber wer brachte Junis dazu, zu „den Rebellen überzulaufen“?
    Kein anderer als Sarkozy hatte mittels der DGSE (Direction Générale de la Sécurité Extérieure) den ehemaligen Gefolgsmann Ghaddafis, General Fatah Junis, in der Cyrenaika zu einem schließlich gescheiterten Putsch gegen den Oberst angestiftet. Deshalb versuchte der Mini-Napoleon auch mit allen Mitteln, die OTAN (NATO) zunächst aus Libyen rauszuhalten. Schließlich wollte er nicht, daß alle (westliche) Welt von seiner dilettantischen Aktion erfährt. Aber das gelang nicht, denn viele Mächte sind am libyschen Öl und manch anderem, das der Wüstendschinn Ghaddafi in Libyen aufgebaut hat, interessiert.
    Seitdem wird das von der UNO sanktionierte „Flugverbot“ von der OTAN mittels Bombardierung aller möglichen nicht strategischen libyschen Ziele mehr als halbherzig „umgesetzt“.
    Unter folgendem link finden sich ein paar interessante Einstiegsinfos (deutsch und englisch):
    http://www.fileuploadx.de/811468
    (Sorry. Kleine Wartezeit.)

    Don Andres

  20. „Arabischer Frühling“, klingt fast wie die Seife „Irischer Frühling“, doch allen Ernstes, wie kann ein junges Pflänzchen in der furztrockenen Arabischen Wüste je gedeihen? Also, wer dort an Demokratie glaubt, sieht wohl ’ne Fata-Morgana :-). Inshallah-ha-ha!

  21. 20 palavraci

    Das Tragische dürfte sein, dass viele von diesen sogenannten Qualitätsjournalisten gegen ihre eigene Überzeugung anschreiben.

    Sie verkaufen letztlich ihre Seele für den Erhalt ihres Jobs.

    Dieses Phänomen dürfte weiter verbreitet sein als gemeinhin vermutet wird.

    Viele Journalisten sind Opfer dieser Mainstream-Maschinerie.

    Die Lizenz zum Schreiben ist für viele zum Fluch geworden…

  22. „An der Islamisierung Deutschlands (und Europas) sind ALLE Vertreter des politischen Establishments vertreten – auch die Justiz. Schon seit Jahren beugen Richter deutsches Recht oder sprechen gar schon Recht im Sinne der Scharia. Es muss dafür gesorgt werden, dass diese sich vor deutschen oder internationalen Gerichten verantworten müssen.“

    http://michael-mannheimer.info/2011/07/30/zunehmende-scharia-urteile-durch-richter-der-kalte-staatsstreich-durch-deutsche-justiz/#more-3297

    FÜR NÜRNBERG II

  23. Ich war seinerzeit sehr zufrieden mit Westerwelles Bekanntgabe, dass Deutschland sich nicht an diesem Krieg beteiligen wolle.

    Aber unsere „Umfaller“-Regierung hat’s dann doch wieder unterlaufen. Nun ja, dieser Minikrieg hat sich schon längst zu einem Midikrieg gemausert. Mal sehen, ob noch ein Maxikrieg draus wird – dabei hat keine der involvierten westlichen Nationen noch die finanziellen Mittel zu so einer Unternehmung, alle mehr als pleite.

    Junge, Junge, was können Politiker skrupellos und obendrein noch blöd sein!

  24. #26 Haydon (30. Jul 2011 20:57)

    Das Tragische dürfte sein, dass viele von diesen sogenannten Qualitätsjournalisten gegen ihre eigene Überzeugung anschreiben.

    Nichts Neues!

    Denn:
    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

    Viele Verlage werden von Sozen bezahlt bzw. gehören den Sozen!

  25. #21 palavraci (30. Jul 2011 20:38)

    Leider ist der Spiegel-Journalismus, nach dem Dahinscheiden von Augstein, völlig auf den Hund gekommen.

    Augsteins (unehelicher) Sohn Jakob toppt den Spiegel mit seinem Kommunistenblatt „derFreitag“ noch um Längen!

  26. #10 Haydon (30. Jul 2011 20:17)

    Politisch inkorrekte Meteorologen haben darauf hingewiesen, dass der Frühling auch in Arabien lediglich drei Monate dauert. Infolgedessen befinden wir uns bereits im arabischen Sommer.

    Bitte noch etwas Geduld. In gut einem Monat beginnt der September, der gemeinhin als erster Herbstmonat gilt. Und der Herbst ist Erntezeit.

    Schaun wir mal wie die demokratische Ernte ausfällt

    ———————————————-

    Und nicht zu vergessen; bald beginnt der Rammeldahn.
    Das gibt heuer ein Zuckerfest ! 😛

  27. #31 7berjer (30. Jul 2011 21:35)

    Und zum Völlemonat Rammelan erfüllt der WDR vorbildlich seine „Islam ist eine großartige Religion“-Quote von Professor Kai Hafiz und bringt die „Nacht des Islam“:

    Heute Nacht, WDR, 0:15:
    Gesichter des Islam – Eine Nacht vor dem Ramadan 2011:
    Glaube und Kultur;
    Männer und Frauen;
    Frieden und Gewalt;
    Wissen und Fortschritt.

    http://www.wdr.de/tv/tag7/sendungsbeitraege/2011/0730/nacht_des_islam.jsp

    Die vier Dokumentationen von jeweils 45 Minuten Dauer nähern sich engagiert und unterhaltsam der Faszination und Vielfalt des Islams, den Gemeinsamkeiten und Unterschieden, Problemen und Konflikten – als Anregung für einen offenen, produktiven Umgang mit der islamischen Welt.

  28. Ägyptische Islamisten haben eine Polizeiwache in der nördlichen Sinai-Stadt El Arish gestürmt. Bei Kämpfen zwischen den Angreifern und Polizisten wurden am Freitag vier Menschen getötet und 19 weitere verletzt. Das berichteten Medien in Kairo am Samstag. Fünf Personen wurden festgenommen. Die rund 150 Islamisten trugen Plakate mit der Aufschrift „Es gibt keinen Gott außer Gott“. Sie zerstörten eine Büste des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat, der im Jahr 1981 von Islamisten ermordet worden war. Sein Separatfrieden mit Israel ermöglichte es Ägypten, die 1967 von den Israelis eroberte Sinai-Halbinsel zurückzuerlangen.
    Demo für Scharia

    Am Freitag hatten zehntausende Islamisten aus ganz Ägypten den Tahrir-Platz nahezu überschwemmt. Sie verlangten die Errichtung eines Gottesstaates mit der Scharia, dem islamischen Recht, als Verfassungsgrundlage. Die Kundgebung verlief friedlich. Die säkularen Oppositionellen hatten sich vom Platz zurückgezogen, um keine Konflikte zu provozieren.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/682232/Aegypten_IslamistenAngriff-und-Demo-fuer-Gottesstaat?from=home.politik.aussenpolitik.sc.p1

  29. Hmmm – da muss man doch fast an Stalins „Säuberungen“ denken. Aber die Lybier sind schnell, verdammt schnell, das muss man ihnen lassen! Hat nicht Gaddafi noch direkt von der Sowjetunion kämpfen und siegen gelernt?

  30. @ #10 Haydon

    Politisch inkorrekte Meteorologen haben darauf hingewiesen, dass der Frühling auch in Arabien lediglich drei Monate dauert. Infolgedessen befinden wir uns bereits im arabischen Sommer.

    Bitte noch etwas Geduld. In gut einem Monat beginnt der September, der gemeinhin als erster Herbstmonat gilt. Und der Herbst ist Erntezeit.

    🙂 Unsere Medien und die Politik sind wie sabbernde Hunde über die armen arabischen Staaten hergefallen: „Demokratie! Nelken-Revolution! Freiheit!“

    War richtig peinlich.

  31. Und dieses Gesindel hat schon „diplomatische ‚Vertretungen“ in den angeblich demokratischen Staaten, die gegen den Terror kämpfen.

    Kein
    Reiner Zufall,
    denn wenn es um Vorteile geht, wie hier um Öl, dann ist JEDES Mittel recht.

    Oh, die bösen Gadaffitruppen – da haben sogar Häuser gebrannt – im NEUEN LIBYEN – wie das ZDF deklamiert.

  32. Das Bombardement des Fernsehsenders war ein Akt des internationalen Terrorismus, da hat Gadaffi völlig recht.

    Man stelle sich die Vorgänge dort mal andersherum vor: Angenommen in Deutschland schickt sich eine Gruppe „wahrer Demokraten“ an, die Regierung teilweise mit schweren Waffen und Unterstützung aus dem Ausland anzugreifen. Ganze Städte nehmen sie ein, z.B. München und Stuttgart. Nun setzt die Bundesgierung das Militär ein, um diese „Aufständischen“ zu stoppen.
    Kommt dann auch die NATO und bombt die Militärstellungen unserer Regierung kaputt ? Und dazu gleich noch die Fernsehsender, weil sie das „Regime, das teilweise auf das eigene Volk schießt“ unterstützen ??

    Der reinste Wahnsinn, was sich die NATO da erlaubt – und hinterher wird sich Deutschland am Wiederaufbau finanziell an erster Stelle beteiligten. Das hat man bereits angedeutet, quasi als Ausgleich dafür, dass man nicht mitgebombt hat (Arbeitsteilung).

  33. #35 Fensterzu (30. Jul 2011 22:46)

    Nein. Er hatte eine Offiziersausbildung in der britischen Armee.

  34. #38 Reiner-Zufall (31. Jul 2011 00:07)

    Den Erfinder der Evolutionstheorie oder seine Lehre?

  35. ……die Einheit der Opposition gegen Gaddafi sicherzustellen und „das Ziel des demokratischen Übergangs nicht aus den Augen zu verlieren“.

    Man kann dieses Geschwafel von Obama und unseren europ.Kulurspezialisten nicht mehr hören.

    Ein „demokratischer“ Übergang mit Islamisten,oder ein „demokratischer“ Übergang mit der NPD,….was ist realistischer?

    Ich würde sagen es steht 0:0 .

  36. Man ersetze lybische „Rebellen“ mit „Terroristen“ und wir liegen richtig!

    Hatten wir doch schon im Kosovo, dort allerdings ein völkerrechtswidriger Krieg. Dort bombte man die UCK Terroristen, Menschenhändler, Rauschgiftschmuggler, Zuhälter, Mafia an die Macht. Und diese Schwerkriminellen Clans schützt noch die Bundeswehr, die jetzt 12 Jahre dort ist und eigentlich nur 6 Monate hätte bleiben sollen…! Ein UCK Terrorist ist dort Präsident!!

  37. Hmmm…dann sollten sich einige Steigbügelhalter schon mal auf den zu erwartenden Lohn für ihren Verrat gefasst machen.

    Man kann über Mohammedaner sagen was man will, aber in einem Punkt haben sie doch Ehre.
    Man mag zwar den Verrat, aber man hasst den Verräter.

  38. ein blick in die geschichte lehrt das die vertreter der religion des friedens besonderes vergnügen daran haben ihresgleichen umzubringen. besonders beliebt ist das zwischen sunniten und schiiten. glücklicherweise kommen aber alle zusammen in den märtyrerhimmel und je grausiger die todesart desto höher steigen sie im ansehen. das ganze ist sehr gut in alten KARL MAY ausgaben nachzulesen. der wußte bescheid, obwohl er niemals diese länder besucht hatte.

  39. Ist das der gleiche, dem „unser“ Außenminister 14 Millionen Steuerzahlergelder bei seinem Besuch beim Benghasi-Stamm in die Hand gedrückt hat?

    Na, ja, hauptsache wir können sagen, wir waren auch dabei.

  40. Hallo,
    mein Eindruck von unseren weltweiten Kulturschätzen ist der, die leben auf dem Stand wie er zur Steinzeit wohl üblich war. Wer die dickste Keule schwingen kann hat immer recht.

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