Mit den Sportlern ist es wie mit den Künstlern. Meist verstehen sie nichts von Politik, hängen aber wie kaum ein anderer Berufszweig an den staatlichen Fleischtöpfen. Beides zusammen macht sie äußerst anfällig für den gerade vorherrschenden Zeitgeist. Ob dieser ein demokratischer ist, spielt dann nur eine untergeordnete Rolle. So auch beim Bundesligaverein Werder Bremen, der sich rechtzeitig vor 1933 seines jüdischen Präsidenten Alfred Ries entledigte und nun aktuell den kleinen NPD-Funktionär Jens Pühse aus der Mitgliederliste getilgt hat.

(Von Thorsten M.)

Die Vorgeschichte für diesen Akt erscheint dabei denkbar banal. Irgendein eifriger Antifant bei Werder Bremen muss wohl festgestellt haben, dass der aktive NPDler Jens Pühse Mitglied des Vereins ist. Nachdem aber die Werder-Satzung Menschen „unabhängig von Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glaube und sozialer Stellung sowie sexueller Identität“ eine sportliche Heimat geben möchte, nicht aber unabhängig von ihren politischen Ansichten, war das große Halali schnell eröffnet. Die Vereinsspitze beschloss zeitgeistkonform ein Exempel zu statuieren und ein Ausschlussverfahren einzuleiten. Der so inkriminierte machte es dem dafür vorgesehenen Tribunal auch nicht unnötig schwer und schwänzte die Vorladung zu der dafür natürlich „rechtsstaatskonform“ vorgesehenen „Anhörung“ trotz Aufforderung per Einschreiben. Viel gebracht hätte ihm eine Teilnahme eh nicht, der Sachverhalt war schließlich klar.

So konnte Werder-Mediendirektor Tino Polster nun Vollzug melden. Der SV Werder ist jetzt „nazifrei“. Ob es für Herrn Pühse dazu auch noch ein Stadionverbot für die frühere „Bremer Kampfbahn“ gehagelt hat, ist dagegen nicht überliefert.

Was diese Geschichte so pikant macht, ist, dass sie das hohle Gefasel von der „Verbindenden Kraft des Sports“ und der Integration entlarvt. Wissen die etwa schon mehr, z.B. wie oberflächlich der Friede in der Regionalliga mit dem „FC Kosova irgendwas“ oder in den eigenen Reihen mit den Miri-Kindern ist?!

Ein Sportverein ist zunächst einmal kein politischer Debattierclub, sondern eine Gemeinschaft zur – Vorsicht „Autobahn!“ – Körperertüchtigung und für Spiele nach für alle gültigen Spielregeln. Es ist ein Ort, an dem man nicht nur trotz verschiedener Religionen oder Herkunft, sondern genauso auch trotz völlig konträrer politischer Ansichten Fairplay miteinander lernen kann (so zumindest die Theorie). Sicher etwas, das die Damen und Herren Werder-Funktionäre nicht nur dem Taliban- oder Miri-Sohn in Bremen, sondern nicht weniger auch Herrn Pühse für den weiteren Lebensweg wünschen werden. Und die „Integration“ – von einem heutigen NPD-Funktionsträger genauso wie von einem Salafisten oder „Grauen Wolf“ – steht ja bekanntlich am Ende und nicht am Anfang…

Wenn sie sich hier also für den Ausschluss entschieden haben, zeigt uns dies, dass ein „Rechter“ für die Vereinsakteure eben nur ein Mensch zweiter Klasse mit einzuschränkenden Rechten ist. Damit sind sie aber auf dem selben Holzweg, auf dem andere diskriminierende Gesellschaften in Deutschland auch schon waren. Mal war es der Rassenfeind, dann der Klassenfeind, den man erst sozial und dann physisch vernichtet. Was kommt als nächstes? Wehret den Anfängen! Um das festzustellen, muss man übrigens die NPD nicht mögen.

» tino.polster@werder.de

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121 KOMMENTARE

  1. Ein wenig geheuchelt ist das doch schon, denn wenn man einen DITIB Funktionär im Verein hätte, wäre das Geschrei hier vermutlich groß, dass solche Leute gefälligst keine Posten bei uns im Sport haben dürften, weil wir sonst bald Kopftuchzwang im Stadion hätten.
    Außerdem finde ich es seltsam, wie hier in letzter Zeit immer öfter NPDler verteidigt werden… Die sind nunmal gaanz weit rechts aussen und jeder halbwegs intelligente Mensch sollte sich von deren Gedankengut klar distanzieren.

  2. Ich bin wahrlich kein Fan der NPD…aber jemandem raus zu schmeißen weil er einer demokratisch gewählten Prtei angehört…das darf nicht sein. In Deutschland ist nur noch links erlaubt. Links-Extreme die Gewalt einsetzen sind mehr geduldet als friedliche rechte Parteien, die sich gerade da positionieren wo die CDU früher mal war. Die werden gehetzt…

  3. ich meine die Partei „Die Freiheit“ und nicht die NPD mit friedlichen rechten parteien!!!!

  4. @ mabank Das ist doch gar nicht die Frage, um die es geht. Die NPD ist eine in Deutschland nicht verbotene Partei. Ob sie mir, Dir, oder den 5 in den deutschen Parlamenten etablierten Parteien oder der den Meinungsmachern der Systemmedien passt oder nicht sie hat gesetzlich den gleichen Status wie jede andere zugelassene Partei in Deutschland. Ein NPD-Mitglied muß vor dem Gesetz genauso behandelt werden, wie ein CDU-, SPD-, oder Grünen-Mitglied. Wenn aber angefangen wird, daß Mitglieder bestimmter Parteien vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden dürfen, nur wegen der politischen Einstellung dann verlassen wir die rechtstaatlichen Prinzipien. Das ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Artikel 3.3 Niemand darf wegen seines Geschlechtes (R), seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens (R), seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden (R).
    Wenn wir heute zulassen, daß man NPD-Mitglieder ausgrenzt, sind es morgen die Mitglieder der BIW und dann die der FREIHEIT, und wer sagt uns denn dass es nicht irgendwann die FDP oder die CDU treffen kann? Wenn wir uns an die Grundregeln der eigenen Verfassung nicht mehr halten, dürfen wir uns nicht wundern wenn sie eines Tages für uns selbst nicht mehr gilt.

  5. @#2 mabank (01. Jul 2011 13:06)

    Wer verteidigt denn die NPD??

    Es kann nicht sein, das jemand aufgrund einer Mitgliedschaft in einer zugelassenen Partei aus einem Verein ausgeschlossen wird, Punkt.

    Oder haben Sie mehr Informationen, das der NPD-Funktionär Straftaten oder ähnliches begannen hat??
    Nur zu, klären Sie uns auf…

    Schlimm genug, das Mitglieder der NPD schon Berufsverbot erhalten (so geschehen in Sachsen- Anhalt- Schornsteinfeger) und aus Vereinen ausgeschlossen werden…
    Obwohl er nie eine Straftat verübt hat und der gesamte Ort zu dem Trainer der in der NPD ist und eine Jugendmannschaft trainierte, gehalten hat.
    Auch ist der nie durch irgendwelche politischen Äußerungen aufgefallen.
    Aber offensichtlich dürfen sich in Deutschland nur linksradikale Ehrenamtlich engagieren…

    Wenn Sie meinen, das dies sinnvolle Maßnahme sind…
    Nun gut, dann ist ihnen leider nicht zu helfen…

    Gruss aus Hannover

    Lindener

  6. Ich bin wahrlich kein Fan der NPD…aber jemandem raus zu schmeißen weil er einer demokratisch gewählten Prtei angehört…das darf nicht sein.

    In einem Fußballverein sollte ein Ausschluss schon möglich sein. Das ist ein Hausrecht des Vereins. Es gibt kein Recht auf Mitgliedschaft in dem Verein seiner Wahl.

  7. Anhang zu meinem Beitrag 13:23
    Der Vergleich des Autors mit der gesellschaftlichen Ausgrenzung der Juden 1933 ist absolut gerechtfertigt. Die Nürnberger Gesetze traten erst 1935 in Kraft. Aber viele Vereine haben schon 1933 ihre jüdischen Mitglieder ausgeschlossen. Mit welcher Begründung?
    Um solches zu verhindern wurde Artikel 3 in’s GG aufgenommen. Wir dürfen uns nicht auf diese Art von Menschenjagd einlassen. Man muß die NPD nicht mögen. Aber solange sie erlaubt ist, darf es nicht sein, daß sich öffentliche Organisationen, eingetragene Vereine, über das geltende Recht hinwegsetzen. Wenn man ihm etwas anderes als seine politische Gesinnung oder seine Parteimitgliedschaft vorwerfen kann, dann ist der Fall anders gelagert.

  8. @Wolfgang

    Wie sähe es mit dem Hausrecht aus, wenn ein Verein Schwule raus schmeißen würde?

  9. #8 8833Hugin6688 (01. Jul 2011 13:23)
    #9 Lindener (01. Jul 2011 13:30)

    Wenn der Funktionär eines (zugelassenen) muslimischen Verbands rausgeschmissen worden wäre, z.B. mit der Begründung, dass in dem Verband antisemitische Schriften kursieren und das in Widerspruch zum Vereinsethos steht, wäre der Jubel hier – zu Recht – groß. Warum jetzt dieses Märtyrergetue?! Wer für reine Toleranz ist, braucht auch nicht gegen die Islamisierung zu kämpfen.

  10. Werder Bremen kann natürlich machen, was sie wollen. Ob es wirklich notwendig ist, einen Mann aus politischen Gründen aus den Verein auszuschließen, sei dahingestellt.

    Man muß dies allerdings auch im Kontext von Werder Bremen betrachten. Lange Zeit gab es in deren Fan-Szene ein durchaus neonazistisches Element, wie bei vielen Fußballvereinen bis in die 90er hinein. Aber seitdem Bremen der Lieblingsverein vieler Linksgrüner geworden ist, gibt es in der Fanszene auch mehr und mehr Antifanten-Ultras die den Verein Richtung St.Pauli drängen. Und es soll wohl schon stärkere interne Konflikte zwischen „alten“ rechtsextremistischen Fans und linken Ultras gegeben haben. Der Verein findet nicht ganz überraschenderweise 17-jährige Antifa-Nasen besser als Nazis.

  11. #11 Andreas84 (01. Jul 2011 13:46)

    Tja, das ist ja nun eine sehr schwierige Gewissensfrage, ob man Schwulsein schlimmer bewerten will oder die Mitgliedschaft in einer antisemitischen, NS-affinen Partei…

  12. ….warum wird hier in letzter Zeit öfter über die NDP oder deren Mitglieder geschrieben? Mit solchen Menschen sollte man kein Mitleid haben, das hätten sie mit uns auch nicht, wenn sie denn jemals wieder Macht bekommen würden.

    NDPler werden nicht ausgeschlossen, sie schließen sich mit ihrer Gesinnung selbst vom Rest der Gesellschaft aus!

  13. OT:

    Neuer Verfassungsschutzbericht:

    Friedrich fürchtet Gewaltspirale von Links und Rechts
    Berlin (dpa) – Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich warnt vor einer steigenden Gewaltbereitschaft von Links- und Rechtsextremisten. «Wir haben die Gefahr einer Gewaltspirale», sagte der CSU-Politiker heute bei der Vorlage des Verfassungsschutzberichts 2010.

    In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres sei die Zahl der Straftaten von Linksextremisten deutlich gestiegen. Auch Neonazis gehe es nicht mehr primär um fremdenfeindliche Angriffe, sondern um die Auseinandersetzung mit dem vermeintlichen Gegner von Links. Im Jahr 2010 hatte es sowohl beim Links- als auch beim Rechtsextremismus im Vergleich zu 2009 rückläufige Zahlen gegeben.

    Nach den Worten Friedrichs bleibt auch der Islamismus eine erhebliche Bedrohung in Deutschland – trotz des Todes von Al-Kaida- Chef Osama bin Laden. Besonders aufmerksam verfolgt der Verfassungsschutz bundesweit die Aktivitäten der sogenannten Salafisten, die vor allem im Internet Mitglieder und Anhänger rekrutierten.

    Auch der Frankfurter Attentäter von Anfang März hatte im Internet Kontakte zu Salafisten. Der junge Mann schoss auf US-Soldaten und verletzte zwei davon tödlich. Bundesweit geht der Verfassungsschutz von 37 470 Islamisten aus, im Vergleich zu etwa 36 270 im Jahr 2009.

    Der Verfassungsschutz beobachtet nach wie vor extremistische Strömungen in der Linkspartei. Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm sagte, man verfolge auch die Debatte zum Thema Antisemitismus. Die Linke wird seit Wochen mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert.

    Wenn es Stimmen in der Partei gebe, die das Existenzrecht des Staates Israel infrage stellten, könne dies gegen den Gedanken der Völkerverständigung verstoßen und somit verfassungsschutzrelevant sein, sagte Fromm. Die Frage sei aber, ob dies der Gesamtpartei zuzurechnen sei. Der Präsident verwies darauf, dass die Partei bemüht sei, antisemitischen Bestrebungen entgegen zu wirken.

    Beim Linksextremismus steht Deutschland nach Einschätzung des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann (CDU) an der Schwelle zum Linksterrorismus. «Ich kann nur dringend davor warnen, in den rückläufigen Zahlen des Verfassungsschutzberichts 2010 einen Anlass zur Entwarnung zu sehen», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Autonome Linksextremisten nähmen in Kauf, dass bei ihren Anschlägen Menschen ums Leben kämen. «Sie zünden Autos an oder greifen Polizisten gezielt an.» Die Geschichte der RAF zeige, dass «der Weg vom Brandanschlag zu gezielten Mordanschlägen nicht weit ist».

    Auf die Frage, ob er diese Einschätzung Schünemanns teile, sagte Friedrich: «Ich denke, wenn der Trend so anhält, muss man da wohl die Besorgnis haben, dass er Recht hat.» Im Jahr 2010 gab es aber noch einen Rückgang der Straftaten mit linksextremistischem Hintergrund – und zwar von 4734 (2009) auf 3747. Die Ermittler schätzen, dass es in Deutschland rund 32 200 Menschen gibt, die dem Linksextremismus zuzuordnen sind. 2009 lag die Zahl bei 31 600.

    In der rechtsextremen Szene hat nach Angaben Friedrichs die angekündigte Fusion mit der DVU bislang nicht zu einer Stärkung der NPD geführt. Beide Parteien hätten Mitglieder verloren. Als besorgniserregend bezeichnete der Minister aber den zahlenmäßigen Anstieg der Neonazis von 5000 auf 5600.

    Nach den Worten von Verfassungsschutz-Chef Fromm ist der Rechtsextremismus vor allem in den neuen Bundesländern stark vertreten. Bezieht man die Zahl der Gewalttaten auf die Einwohnerzahlen, führen sie die Statistik an. Dies sei aber kein neues Phänomen, sagte Fromm.

    Vor allem 32000 Linksextremisten und 5000 Rechtsextremisten

    und wo steht DF? 0% Extremisten.

    Schande über dieses Land.

  14. @ Wolfgang

    Ein Verein darf also frei wählen welche Mitglieder er rausschmeisst und welche nicht?

    Man stelle sich vor 1860 München schließt alle Mitglieder der Grünen aus und ist ab jetzt „Grünen-Frei“! Isst das dann auch Ok?

    Oder wie sieht’s aus mit Der 1. FC Köln schließt alle Hetero-sevuellen aus?
    Oder der Vfl Wolfsburg alle Schwarzen? (oder muß ich stärker pigmentierten sagen?)

    Ich empfehle Verfassungsklage. Das kann und darf nicht sein. Wer entscheidet denn darüber wer heute und wer morgen ausgegrenzt wird und wann die Ausgrenzung in Verfolgung und Eliminierung übergeht?
    Ich sage nur immer wieder GG Artikel 3.3

  15. PS: Dem Werder Solgan „Kein Platz für Nazis“ kann wohl hoffentlich jeder hier zustimmen! Ich kann es jedenfalls.

  16. Dieser Fußballverein verstößt gegen das Grundgesetz, in dem es ohne Wenn und Aber heißt:

    Artikel 3 [Gleichheit vor dem Gesetz]

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Ich verzichte hier darauf, mich obligatorisch von der NPD zu distanzieren. Da müßte ich mich ja gleichzeitig von der Linken und den Grünen distanzieren und seit gestern in Berlin von allen Parteien, die sich zu einem Bündnis à la SED zusammengeschlossen haben.

    Aber macht ja nichts: Ich distanziere mich gern von unserer gesamten politischen Mischpoke, außer von meinem eigenen Verein, und das ist PRO.

  17. #8 8833Hugin6688

    Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

    #12 Frieda & #2 mabank

    Wo ist das Problem? Ich sehe mich in jedem Fall von einem NPD-ler in meiner Freiheit und in meiner Identität zunächst einmal nicht bedroht. Auch taucht der in der Sammeldusche sicher nicht mit Badehose oder auf dem Spielfeld mit Kopftuch auf…

  18. @#12 Frieda (01. Jul 2011 13:48)

    In der Tat, der Jubel wäre in so einem Falle, hier und auch bei mir persönlich groß…

    aber…

    a.) wird so etwas nicht passieren…

    und

    b.)würde ich so etwas nicht fordern, wenn der Verein zugelassen ist….

    So einfach ist das und das ist der Unterschied….

    Gruss aus Hannover

    Lindener

  19. LinksgrünInnen träumen im Suff schon mal von der Zeit nach der Machtergreifung:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/wissen-sie-wen-sie-vor-sich-haben/4344112.html

    Nicht nur, dass André Stephan alkoholisiert und schlafend über dem Lenkrad seines Autos erwischt wurde – er soll sich auch „besonders dämlich angestellt haben“, sagte ein Ermittler. Die Sache wäre möglicherweise gar nicht publik geworden, „hätte der Mann nicht so ein Fass aufgemacht, sondern wäre einfach mit zur Blutentnahme gekommen“, hieß es. Denn während der Polizeikontrolle soll Stephan die Beamten auf seine „politisch-gesellschaftliche Stellung“ aufmerksam gemacht haben, wie es in einem internen Polizeibericht heißt.

    Im Klartext soll er gesagt haben, „Wissen Sie nicht, wen Sie hier vor sich haben?“, berichtete ein Ermittler. Zudem habe der 31-Jährige noch erwähnt, dass er Mitglied des Bundestags sei. Das stimmt aber nicht.

  20. #19 Euro-Vison

    Wenn sie gleichzeitig auch einen Slogan „Kein Platz für Linksradikale“ kleben würden, hätte ich nichts gegen den Spruch… So kotzt er mich nur an, weil die damit durchaus auch die FREIHEIT meinen…

  21. @19 Euro-Vison

    PS: Dem Werder Solgan „Kein Platz für Nazis” kann wohl hoffentlich jeder hier zustimmen! Ich kann es jedenfalls.“

    Dann fangen sie mal bitte an und beschreiben mir einen „NAZI“.

    Auf die Antwort bin ich gespannt.

  22. Hier werden immer alle gerne mit Nazis verglichen, Linke, Grüne, Imame, Moslems, Palästinenser und viele mehr und es wird gesagt das man solche Leute nicht tolerieren darf. Wenns dann aber um echte Nazis geht die Rudolf-Heß-Gedenkveranstaltungen organisieren und CDs mit NS-Verherrlichungen produzieren, dann sind Nazis hier aber plötzlich ein geschütztes Gut und wer dagegen etwas unternimmt ist Intolerant gegenüber der Meinungsvielfalt. Wenn ichs nicht besser wüsste könnte ich glatt glauben das hier Nazis gegenüber eine gewiße Sympathie herrscht.

  23. #22 Lindener (01. Jul 2011 13:58)

    Und dass die FREIHEIT keine Ex-NPD’ler aufnimmt ist dann auch schlimm und unverständlich und skandalös?

  24. Da muss ich mabak zustimmen, in Letzter Zeit wird hier immer öfter versucht wirkliche Rechte zu verteidigen. Das darf so nicht seien dieser Blog ist kein Sammelbecken für Rechte versager sonder eines für legitime Kritik an der „Bunten Republik“. Hier wird keine unbegründeter Hass betrieben auch steht dieser Blog zur Demokratie und dem Bürgerrecht, und wenn wir immer darauf pochen sollten wir dies auch umsetzen, weil so wird das auf die Dauer immer Leichter ein jeden von uns in die ecke der Braunen Faschisten zu schieben und unser anlegen dadurch zu diffamieren.
    Patrioten ja.
    Nationalisten nein.
    National Sozialisten auf keinen fall.

  25. #22 Lindener (01. Jul 2011 13:58)

    Und dass die FREIHEIT keine Ex-NPD’ler aufnimmt ist auch schlimm und unverständlich und skandalös?

  26. Dieses immergleiche polit-religiöse Distanzierungsritual geht mir auf den Sack.
    Das ist ja mittlerweile schlimmer als in der Kirche des Mittelalters.

  27. @#27 Frieda (01. Jul 2011 14:05)

    Das Thema gab es hier schon öfter….

    Habe dazu auch meine Meinung schon kundgetan, ich finde es nicht richtig….

    Und bin deswegen auch Pro Deutschland…

    Gruss aus Hannover

    Lindener

  28. #28 MatzeMarco

    Wie #8 8833Hugin6688 es schön beschrieben hat: Wenn man sich auf dieses Spiel einlässt, ist für niemand mehr Platz am Tisch dieser Gesellschaft, der die Masseneinwanderung von Muslimen in Frage stellt…

    Schönstes Beispiel ist ja im Moment Berlin, wo sich alle von SED bis CDU/FDP gegen die bösen Rechtspopulisten (inkl. FREIHEIT) zusammen geschlossen haben…

  29. ______Zum kotzen, jeder meint er ist der bessere RECHTE, der Feind steht LINKS und nicht RECHTS ! _____________________Unterlaßt das gegenseitige hetzen.

  30. Richtig so! Jeder Verein sollte sich der Verfassungsfeinde entledigen und Rechts- und Linksextremisten sowie sonstige Verfassungsfeinde rausschmeißen.

  31. So konnte Werder-Mediendirektor Tino Polster nun Vollzug melden. Der SV Werder ist jetzt „nazifrei“.

    Und wann ist der Verein kommunisten- sozen- und grünenfrei?

    Naja, grün/weiß würde ich gerade noch durchgehen lassen! 😉

  32. Heute schmeißen sie NPD ler raus. Morgen Leute von Die Freiheit, übermorgen Juden…..

    So ist das eben.

    Die Linksfaschisten haben die Deutungshoheit über die Worte gewonnen.

    Franz Josef Strauß hatte schon vor 30 Jahren davor gewarnt…

  33. @ Euro-Vison

    „PS: Dem Werder Solgan “Kein Platz für Nazis” kann wohl hoffentlich jeder hier zustimmen! Ich kann es jedenfalls.“

    Ich schon mal nicht. Mit meiner antiislamischen Einstellung sowie meiner Überzeugung, dass die multi-kriminelle Gesellschaft gescheitert ist, würde auch ich als Nazi gelten. Ich werde doch wohl nicht so dämlich sein, gegen mich und meine Überzeugung zu stimmen, da gelte ich lieber als Nazi. Was kümmert mich die Meinung Einzelner einschließlich der deinen?

  34. Nur mal zur Erinnerung, liebe Leute: Die NPD besteht aus radikalen Nationalsozialisten, die am liebsten den Adolf zurück hätten. Ich denke, mit den primitiven A-löchern von der NPD sollte hier keiner Mitleid haben, wenn er aus einem Verein rausgeworfen wird!
    Außerdem: hier wird immer (zurecht!) Israel verteidigt, wie passt es damit zusammen, hier gleichzeitig die NPD indirekt zu verteidigen??
    Passt nur auf, dass die Solidarität mit Israel kein inhaltsloses Feigenblatt wird!

  35. Für alle neuen PI-Leser:

    http://www.pi-news.net/2008/03/kampf-gegen-rechts-ist-kampf-gegen-buergertum/

    ‘Kampf gegen Rechts’ ist Kampf gegen Bürgertum

    Gleichwohl wird in der veröffentlichten Meinung die ganze Sache so dargestellt, als beherrschten inzwischen wilde SA-Horden unsere Straßen. Dagegen tauchen die extremen Gewalttaten der Linken in den Medien kaum auf. Denken Sie an die Gewalttätigkeiten am Rande der G8-Konferenz in Heiligendamm. Da hat die gesamte deutsche Medienlandschaft immer nur verharmlosend von „Autonomen“ oder „Chaoten“ oder vom „schwarzen Block“ gesprochen. In Berlin wurden allein im Jahr 2007 exakt 113 Luxuslimousinen abgefackelt, wobei die Polizei nicht einen einzigen Täter dingfest machen konnte, obwohl durch die Bekennersymbole und Bekennerschreiben eindeutig ist, dass es sich hier um linksextremistische Straftaten handelt. Aber auch dies greift die Presse nicht auf. In Deutschland wird nur die Bedrohung von rechts wahrgenommen, die Bedrohung von links bewusst nicht wahrgenommen. Wer hier darüber redet, bricht ein Tabu. Ich nehme mir trotzdem die Freiheit heraus, dies zu thematisieren. Was mich vor allem aufregt, ist der sogenannte „Kampf gegen rechts“. Würde dieser Kampf als einer gegen Rechtsradikale bezeichnet, fände dieser meine volle Unterstützung. Aber mit einem „Kampf gegen rechts“ richtet man sich nicht nur gegen Rechtsradikale, sondern auch gegen das Bürgertum in Deutschland. Und dass dieser „Kampf“ vielfach sogar vom Steuerzahler subventioniert wird, schlägt dem Fass den Boden aus.

  36. Heute schmeißen sie NPD ler raus. Morgen Leute von Die Freiheit, übermorgen Juden…..

    Genau, weil gegen Rassismus vorzugehen das gleiche ist wie Rassistisch zu sein. Deshalb ist deine Aussage auch so logisch! Genauso wie die Leute die behaupten, nachdem die Homoehe erlaubt wurde verbietet man die reguläre Ehe: Weil wer A sagt muss auch B sagen und wen man Menschen die sich lieben erlaubt zu heiraten dann muss man natürlich als nächstes Menschen die sich lieben verbieten zu heiraten. Konsequente Logik.

  37. #44 Rolf West

    Nur mal zur Erinnerung, lieber Rolf West: Die LINKE besteht aus Antisemiten und (Kommunistische Plattform) Menschen, die den mörderischen Kommunismus auf uns anwenden wollen… Ob die NPDler und die LINKEN es mit Adolf oder Pol Pot, Stalin etc. halten würden, wenn sie nur könnten, weiß ich nicht. Nur weiß ich dass es aus meiner Sicht ganz sicher keinen Grund gibt, mir diese einseitige Vorgehensweise gefallen zu lassen…

  38. #47 Vergeltung (01. Jul 2011 15:04)

    Wie groß das Geschrei wohl wäre wenn man Mitglieder der Grünen rausschmeißen würde.

    Geht halt nicht, – wegen der Vereinsfarben! 😉

  39. Ich habe mit der NPD rein gar nichts am Hut. Wenn wir aber soweit sind, dass jemand aus einem Sportverein, der sich auch noch als große Familie und Musterbeispiel für Verbindendes und Verständigung selbst feiert, rausgeschmissen wird, dann sind wir wieder ganz dicht vor dem Ungeist, der von 1933 bis 1945 geherrscht hat. Nichts dagegen, wenn man dem Mann etwas Konkretes vorwerfen könnte, etwa wenn er andere Vereinsmitglieder wegen Rasse, Herkunft, oder Glauben beleidigt hätte. Aber als reine Sippenhaft, nämlich wegen seiner Mitgliedschaft in einer verfemten Partei, die man nun wirklich nicht mögen muss, die aber nicht als verfassungsfeindlich verboten wurde, ist das in meinen Augen falsch verstandenes Gutmenschentum in Reinkultur, das in der Konsequenz faschistoid anmutet. Hätten die „mutigen“ Werderaner auch einen Dschihad-Fanatiker mit Rauschebart, Nachthemd und Häkelkäppi auf der hohlen Birne, der plötzlich seine Liebe zu Grün-Weiß entdeckt hätte, so konsequent wieder hinausbefördert, vielleicht weil er Mitglied der allseits so wohl beleumundeten Gruppe/Bande „Einladung zum Paradies“ ist? Oder hätte man hier vielleicht andere Maßstäbe angelegt, den Einzelfall betrachtet und versucht, den armen Fehlgeleiteten durch integrative Maßnahmen wieder auf den rechten äh linken Weg zu bringen? Nur weil sich so ein armer Kerl mit schwieriger Kindheit für das Steinigen von Ehebrecherinnen und das Wegbomben von Ungläubigen stark macht, darf man ihn ja nicht gleich aufgeben – jedenfalls wenn man linker Gutmensch ist und die Welt rein gesinnungsethisch betrachtet.
    Dem SV Werder kann man nur zurufen: Wehret den Anfängen, beschränkt Euch auf das, was Ihr richtig gut könnt, nämlich den Sport, und bastelt nicht eifrig mit an einer totalitären Gesellschaft! Wie blöd sind die Menschen eigentlich, die meinen, Diktatur und Faschismus kämen immer im gleichen flotten Braun, drapiert mit Hakenkreuzen daher. So einfallslos ist die Geschichte nicht. Die sucht sich neue, prächtige Gewänder zur Legitimation von Unterdrückung, Unfreiheit und Entrechtung, zur Herrschaft von Fanatikern über den Mitmenschen. Und ich fürchte, sie ist längst fündig geworden.

  40. @#8 8833Hugin6688 (01. Jul 2011 13:23):
    Ihrem Kommentar und Schlussfolgerung kann ich 100%-ig zustimmen!

    @#21 Euro-Vison (01. Jul 2011 13:57):
    Dem stimme ich grundsätzlich auch zu, aber nur unter einer Bedingung, nämlich dass Ihre Aussage auch für Kommunisten, Antifa und das ganze undemokratische linke Gesocks gelten muss.

  41. Was Leute immer sehen wollen…..Die NPD ist PI genauso fern wie die Linke. Die NPD hat in der Wirtschafts- und Aussenpolitik fast das identische Wahlprogramm wie die Linke. Beide sind antisemitisch, antiamerikanisch, sozialistisch und leider teils auch militant. Daher kann PI gar nicht für die NPD sein. Ich sehe übrigens auch kewil nicht als NPDler, auch wenn PI kewil als Autor nicht unbedingt gebraucht hätte.

    Zum Thema: Werder Bremen kann tun und lassen, was es will. Eine Sympathie für den NPD Mann pflege ich nicht.
    Problematisch sind natürlich zwei Dinge: Das Islamisten und Linksfaschisten nicht ebenfalls vom vereinsinternen Strafgericht verfolgt werden. Und, weil der NPD Mann sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, reicht alleine nur das falsche Parteibuch für einen Rausschmiss? Dann müssten zwingend alle Mitglieder der Linken ebenfalls aus dem Verein scheiden.

    Es wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen, aber das interessiert bei Werder eh niemanden. Hauptsache, man bekommt wieder bei den MSM ein Lob für den heroischen Kampf gegen Rechts. KGB Lemke wird auch seine helle Freude haben, ebenso wie der linke Bremer Senat und die örtliche evangelische Kirche. Für mich eine typisch Bremer Gutmenschenaktion ohne Sinn und Verstand.

  42. #35 Reconquista2010
    Ich fordere ja nicht das wir uns von allem was in den Medien als „Rechts“ beschimpft und gebrandmarkt wird distanzieren. Aber die NPD die klar als Braun Sozialistische Partei agiert sollte hier genauso wenig verteidigt werden wie wir von unseren Politischen Gegenspielern erwarten das sie Islamisten verteidigen.
    Und ja ich weiß sie tuhen es aber das ist dann ihre Doppelmoral, nur weil sie es machen müssen wir doch da nicht gleichziehen wird wollen uns doch dadurch Unterscheiden das wir versuchen mögliche Doppeldeutigkeit zu verhindern.
    Das eine zu sagen und das andere zu tun ist eine eigenschaft die ich gerne den Linken überlasse.
    MFG MatzeMarco

  43. #2 mabank (01. Jul 2011 13:06)

    Ich glaube das ist irgendwie der falsche Ansatz.
    Nach deiner Auffassung sind also Menschen bei der NPD es nicht Wert irgendwelche Rechte zu haben. Du teilst also absolute das gleiche Gedankengut nur anderstrum.
    Ich hab hier noch nie gelesen das man irgendeinen Salafisten dafür anfeindet das er in irgendeinem Sportclub Mitglied ist.
    Ich finde es scheinheilig wenn einer behauptet es sei okay das die LP sagt: Englische Arbeit zuerst für Engländer, aber gleichzeitig Deutsche Arbeit zuerst für Deutsche (NPD) als unglaublich Rassistisch und untragbar hält.
    Entweder man aktzeptiert alle Idiologien oder keine ganz einfach.
    Erst kürzlich wurde ein NPD-Mitglied samt Frau und Kind überfallen und der Kinderwagen auch angezündet… ist das in deinen Augen nun okay weils ja nur Rechte waren? Wieviele Linke-Politiker kennst du die beim Spazieren gehen mit der Familie überfallen wurden?
    Und wieso ist es für dich vergleichbar ob eine religiöse Ideologie angeprangert wird wenn sie bestimmte Positionen vetritt/einnimmt, mit einem Ausschlußverfahren aus einem Sportclub?

    Wie in dem Artikel auch steht:
    Wie man zur NPD steht ist eigentlich egal, hauptsache man erkennt das es sich hierbei um Diskriminierung handelt (meine Interpredation)!
    Wer das nicht erkennt, ist eindeutig fehlt am Platz hier.

  44. Dennoch stimme Sauerländer zu, dieses Verhalten hat nichts mit Demokratie zu tun, es würde mir besser gefallen wenn Werder jegliche Personenkreise ausschließt die andere auf Grund ihrer Meinugn Hautfarbe oder Religion drangsalieren. Aber das bleibt sicher ein wunschtraum das Linksradikalismus und Linek gewalt während all den Jahren seit den 68′ salonfähig gemacht wurde.

  45. @MatzeMarco

    soviel Blödsinn habe ich selten gelesen:

    sie schreiben:
    „in Letzter Zeit wird hier immer öfter versucht wirkliche Rechte zu verteidigen“

    Ich mutmaße mal, das sie mit „Rechte“ die NPD meinen, die hier verteidigt wird.

    Nun fallen sie auf die System-Medien völlig rein, die RECHTS gleichsetzt mit NATIONAL.

    Laut Geschichte ist RECHTS konservativ = „bürgerlich/monarchich“

  46. OT

    Mönchengladbach
    Polizei ermittelt salafistischen Angreifer

    Mönchengladbach (RP). Dem Staatschutz der Polizei Mönchengladbach ist es gelungen, den Tatverdächtigen zu identifizieren, der am vergangenen Freitag den Sprecher der Bürgerinitiative Eicken, Wilfried Schultz, geschlagen hat. Schultz hatte durch den Faustschlag ein deutliches Hämatom am rechten Auge davongetragen.

    http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/polizei-ermittelt-salafistischen-angreifer-1.1319345

  47. #153 Islam-Nein-Danke (01. Jul 2011 13:14)
    Ich weiß ja net wieso Sie hier immer die Leute wegen ihrer Meinung bzw wegen des Namens Diffamieren.Aber das Zeigt mir, dass ich letztes mal Recht hatte und Sie anderen auch nicht ihre Meinung zugestehen. Also auch nicht besser sind als die Rotlinken oben im Video.

    Sie haben recht, ich bin ein bildungsferner Rotgardist, der hier im Forum bekannt dafür ist, Leute aufgrund ihres Namens oder ihrer persönlichen Meinung zu diffamieren .
    Vielleicht habe ich Frust, weil mein Sternburg schon wieder alle ist, obwohl ich gestern erst 2 Kästen gekauft habe ?
    Ich weiß es nicht, bin halt ein PRO-LET !

    Nur für Sie, ein Entschuldigungsvideo von mir :

    http://www.youtube.com/watch?v=sN2LNLln0JM

  48. Sorry meine Tastatur ist grad leicht buggy deswegen habe ich mommentan so viele Vertipper.

  49. Nochmal: Ich kann die NPD widerwärtig finden, ebenso aber – frei nach Voltaire – mit aller Kraft dafür eintreten, dass sie dieses ihr widerwärtiges Gedankengut frei und unbehelligt äußern darf. Das bedeutet für mich Meinungsfreiheit. Jeder, der es besser weiß, kann die NPD-Ergüsse dann nach Strich und Faden zerpflücken und mit Argumenten pulverisieren. Es geht hier um Grundwerte einer freiheitlichen Gesellschaft, die gerade dabei sind, mehr oder weniger offen aufgelöst zu werden. Heute ist es der NPD-Mann, der rausfliegt und morgen vielleicht sogar Stadionverbot und übermorgen Ladenverbot im Aldi, Lidl und Tengelmann bekommt – eben weil er in der NPD ist -, in Kürze dürfen vielleicht Pro-Mitglieder nicht mehr bei Aral oder Shell tanken und ein paar Wochen später dürfen alle, die Stadtkewitz gut finden, Postämter nicht mehr betreten und öffentliche Schwimmbäder nur noch Donnerstags. Das meine ich mit Wehret den Anfängen!

  50. Vergessen:

    PS: Die NPD ist eine „linke Partei“, ähnelt der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei)

  51. #61 HBS (01. Jul 2011 15:32)

    Vergessen:

    PS: Die NPD ist eine “linke Partei”, ähnelt der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei)

    Nur weil man Quatsch ständig wiederholt wird er nicht wahrer. Wer solche behauptungen Aufstellt hat so garkeine Ahnung von der NSDAP und der deutschen Geschichte oder, was ich wahrscheinlicher finde, ignoriert die Realität weil sich die selbst ausgedachten „Fakten“ besser ins eigene Weltbild fügen.

  52. #55 HBS
    Eigentlich ist doch klar das ich mit Rechten keine Konservative oder Patrioten meine oder ?
    Natürlich sind die Vorkomnisse die in Letzter Zeit passieren nicht schön, das haben auch Nazis in einer Demokratie nicht verdient aber dennoch sollte Pi darüber hinwegsehen und immer bedenken das wenn die Neo Nazis die Macht im Lande hätten Pi wahrscheinlich auch immer wieder angegriffen würde. Schließlich haben die extrem Rechte uns schon als Judentruppe gebrandmarkt was nunja auch nicht gerade dem entspricht was wir darstellen wollen.
    Ich sehe es einfach mit Sorge das diese sympathien die dort eventuell von Medien gesehen werden schnell zur weiteren vorverurteilung führen könnten. wir stehen mommentan im Rampenlicht und Jede achso kleine Verfehlung wird von den Medien gierig aufgenommen, und wir können uns solche Schlagzeilen nicht leisten. Die warten doch nur darauf Fakten zu bekommen das hier auch Faschisten am Werkeln sind…

  53. A propos Fußball.

    Kein PI-Artikel über den künstlichen Hype um die Frauen-Fußball-WM?

    Darüber dass der Frauen-WM per Order die gleiche Begeisterung wie der Männer-WM zu teil werden soll. Darüber das es politisch inkorrekt ist, zu sagen, dass Frauenfußball lnagweilig ist und höchstens Bezirksklassenniveau hat.Was Fakt ist.

    Die amtierenden Frauenfußballweltmeisterinnen haben z.B. einmal in einem Freundschaftspiel 0:3 gegen die B-Jugend vom VfB Stuttgart verloren.

    Hat in diesem Fall PI doch Muffe vor der Political Correctness?

    Das ist doch auch ein schöner aktueller Fall von praktiziertem Gendermainstreaming, gehypt von „oben“. Das wäre doch auch einen Artikel wert.

  54. #18 Euro-Vison (01. Jul 2011 13:55)

    ….warum wird hier in letzter Zeit öfter über die NDP oder deren Mitglieder geschrieben?

    sie werden ja nicht verherrlicht. Aber thematisieren und darüber reden wird man ja noch dürfen. Wenn nicht bei PI – wo denn dann? Auf Facebook? Da fliegt man nach 3 Minuten komplett raus.

    Mit solchen Menschen sollte man kein Mitleid haben,

    gesprochen wie ein echter NPD’ler

    das hätten sie mit uns auch nicht, wenn sie denn jemals wieder Macht bekommen würden.

    subjektive Meinung. Sie wissen nicht ob all den Mitgliedern der NPD im 21.Jahrhundert der Begriff „Mitleid“ fremd ist.

    NDPler werden nicht ausgeschlossen, sie schließen sich mit ihrer Gesinnung selbst vom Rest der Gesellschaft aus!

    nach wessen Maßstäben? Nach Ihren?
    Es gibt im Programm der NPD Themen die mich abstoßen (wie bei den meisten anderen hier auch) – und bei anderen Themen wiederum finde ich es gut das es überhaupt eine Partei gibt die diese Dinge aufgreift gerade in Bezug auf die EU.
    Tatsache ist das die NPD nicht verboten ist.

  55. Korrektur: Darüber dass es …Frauenfußball langweilig ist…

  56. #61 MatzeMarco

    Wer ist denn „wir“? – Ich habe selten etwas in den Medien über PI gelesen. Und lebt es sich mit sowieso ruiniertem Ruf nicht eigentlich ganz ungeniert?

  57. Von der NPD halte ich nichts. Aber Sport und Politik gehören getrennt. Und NPDler haben die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen. Es steht ja auch im Grundgesetz, dass niemand wegen seiner Weltanschauung diskriminiert werden soll.Und das sollte auch durchgesetzt werden.Auch wenn man diametral zu der Weltanschaung steht. Meinungsfreiheit muss unteilbar sein. Und wenn dann müssten Linksparteimitglieder auch rausgeschmissen und geächtet werden.

  58. #15 Frieda (01. Jul 2011 13:52)
    Nein eben nicht, es ist keine Frage was Schlimmer sei…
    Und wenn das nun einem anderen passiert wäre? Gehen wir doch einmal von dem NPD-Status weg, und Übertragen das einfach auf die CSU und die Begründung ist weil er Christlich ist oder vor kurzem zur Freiheit wechselte.

    Da würden alle dann zurecht sagen das ist unfair… aber triffts nun einen von der NPD schallt es durch, das es ja den richtigen treffe und man hier jetzt keine Position einnehmen sollte.
    Das ist und bleibt eine Form von Rassismus, auf der gleichen Stufe weswegen linke Gewalttaten gegen Rechts kaum bestraft werden, aber anderstrum gleich doppelhart.
    Sollte mal einer von nem NPD-Verein oder Firma entlassen werden (weil er Kommunist ist oder so) ist das ebenso abzulehnen. Und wird sicherlich von keinem hier als in Ordnung empfunden.

  59. Mich erinnert das politisch so superkorrekte Gehabe des SV Werder auch an das politisch so superkorrekte Multikulti-Idyll, an dem der so superkorrekte DFB unter Zwanziger – mir beinahe so sympathisch wie Ayatollah Wulff – beharrlich strickt. Da werden einem eine Handvoll Multimillionäre als Musterbeispiele bester Integration verkauft und alles andere wird ignoriert sowie jede kritische Denkweise stigmatisiert. Logisch, dass ein Özil und Khedira besseres zu tun haben als in Kreuzberg als Kleinkriminelle zu glänzen oder in der U-Bahn einem Ungläubligen an den Kopf zu treten, der im falschen Augenblick in die falsche Richtung geblickt hat.

  60. Mich widert die NPD an. Mit ihrer Idee von Herrenrasse, ihrem Hass auf Schwule und Juden steht sie in meinen Augen dem Islam an Menschenverachtung in nichts nach. Das ist die eine Seite.
    Andererseits ist ein Fussballverein ein privater Verein. Wer soll den einem Verein vorschreiben, wen sie in ihren Reihen haben wollen. Als Verein schliese ich logischer Weise jeden aus, der mich Mitglieder kosten könnte. Das ist doch das natürlichte der Welt.
    Ich denke, das ganze ist eine Privatangelegenheit und geht mich herrzlich wenig an. Auch PI sollte sich hier nicht aufs Glatteis begeben. Schnell wird behauptet, dass PI die NPD verteidigt.

  61. #67 Reconquista2010
    Mit ruiniertem Ruf lässt sich aber umso schlechter Leute Überzeugen, und darum geht es doch hier ??
    Naja irgendwer postet hier andauernd Links von irgend sonem Provinblatt Herter-Zeitung oder so idem er letztens über Pi und seine „Verstrickung“ bei Online abstimmungen.
    Und natürlich sehe ich das so wie sie das wenn wir diese Menschenrechtsverbrechen nicht anprangern das es keiner Tut, aber im endeffekt werden und die MSM daraus einen Strick drehen und auch wenn viele Deutsche die Medien eher skeptisch beäugen ist diese Skepsis bei berichten um angebliche „Rechtsradikale“ umtriebe verschwindend gering.
    Wir sollten die Vorfälle im behalten und zur Sprache bringen wenn sich erste Wahlerfolge mit PRO und die Freiheit abzeichnen vorher nutzt man solche Artikel nur gegen uns und sie schaden auf dauer mehr als sie nutzen.
    Mal ehrlich die MSM würde in ihrem Bericht niemals zugeben das es Menschenrechtsbrüche sind, eher sind wir die bösen „Rechten“ die mit NPDler sympathisieren.

  62. Eine Frage an PI:

    Muss es für mich, einen Juden, einen Unterschied machen, ob eine ‚demokratische‘ Partei wie die NPD oder eine islamische Ideologie meine Vernichtung fordert?

    Ich denke nicht! Beides ist Antisemitismus!

    Mein Fazit: Vielleicht hätte PI sich eher über sich selbst in dieser Angelegenheit aufgeregt, statt über einen Fussballverein, der selbst entscheiden kann, welche Mitglieder er als solche haben will.

    maccabi

  63. Der Artikel über den Vereinsausschluss des NPD-lers gefällt mir garnicht. Das ist der eine Beitrag unter hundert, den ich gefürchtet habe. Ich habe mich in meinem Bekanntenkreis stark für PI exponiert, und ich werde das Engagement erst mal zurückschrauben. Wieso macht ihr euch für Nazis stark?

    Mich widert die NPD an. Mit ihrer Idee von Herrenrasse, ihrem Hass auf Schwule und Juden steht sie in meinen Augen dem Islam an Menschenverachtung in nichts nach.

  64. Theorie :

    NPD-Mitglieder dürfen an Schulen unterrichten
    Kultusministerium: Entlassung nur bei Verfehlungen

    Von Katrin Teschner

    BRAUNSCHWEIG. Kollegium und Eltern waren entsetzt: Ein Lehrer der Freien Waldorfschule in Braunschweig erklärte, sich als Funktionär der NPD in Sachsen engagieren zu wollen. Darf ein Beamter einer radikalen Partei angehören?

    Rechtlich ist die Lage klar. „Die bloße Mitgliedschaft in einer Partei darf kein Grund dafür sein, einen Beamten aus dem Staatsdienst zu entlassen“, erklärt Georg Weßling, Sprecher des niedersächsischen Kultusministeriums. Das gilt auch für die Ausübung eines Funktionärsamtes.

    Die NPD ist eine demokratisch gewählte Partei. Sie wird zwar vom Verfassungsschutz beobachtet. So ist bekannt, dass einige Mitglieder Verbindungen zu rechtsextremistischen und neonazistischen „Kameradschaften“ haben, die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Doch so lange die Partei nicht verboten ist, dürfen auch NPD-Mitglieder oder -Sympathisanten grundsätzlich an Schulen unterrichten.

    „Für ein Berufsverbot muss eine so genannte innerdienstliche Verfehlung vorliegen“, sagt Weßling. Das ist etwa der Fall, wenn ein Lehrer Briefe mit politischem Inhalt auf dem Schulhof verteilt, im Lehrerzimmer aufsteht, um eine politische Rede zu halten. Oder wenn er versucht, Einfluss auf die Schüler auszuüben. „Im Übrigen gilt das Mäßigungsgebot im Beamtenrecht.“

    Dass ein Lehrer einer radikalen Partei angehört oder deswegen sogar aus dem Dienst entlassen wird, ist äußerst selten. „Bei der Einstellung wird die Eignung der Lehrkraft überprüft“, betont Weßling. Im Fall des Braunschweiger Lehrers ist ohnehin nicht das Land zuständig. Die Freie Waldorfschule ist ein privater Schulträger.

    Die Frage, ob Zweifel an der Verfassungstreue eines Beamten schwerer wiegen als das Grundrecht auf Meinungsfreiheit hatte 1995 schon den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigt. Eine Gymnasial-Lehrerin aus Niedersachsen hatte gegen ihre Entlassung aus dem öffentlichen Dienst geklagt.

    Sie war Beamtin auf Lebenszeit und kandidierte bei den Landtagswahlen für die DKP, die Deutsche Kommunistische Partei. 1982 wurde deswegen ein Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet, das 1986 mit ihrer Entlassung endete. Das Gericht entschied, dass ein Berufsverbot aufgrund einer Mitgliedschaft in einer bestimmten Partei gegen Artikel 10 (Meinungsfreiheit) und Artikel 11 (Vereinigungsfreiheit) der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt. Das Urteil gilt als richtungsweisend.

    Donnerstag, 28.10.2004

    Quelle :

    http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/3394773
    …………………………………………………………………………………………….

    Praxis :

    Grölende Schüler nicht gebremst
    Lehrer wegen Tolerierung rechter Parolen entlassen
    zuletzt aktualisiert: 10.08.2000 – 14:22
    Erfurt (AP). Ein Thüringer Lehrer ist aus dem Schuldienst entlassen worden, weil er seine Schüler beim Grölen rechtsextremistischer Parolen auf einer Klassenfahrt gewähren ließ. Wie der Sprecher des Kultusministeriums in Erfurt, Dietmar Müller, am Donnerstag mitteilte, wurde der Pädagoge mittleren Alters wegen Verletzung seiner Aufsichtspflicht vom Dienst suspendiert und zum 1. Juli gekündigt.

    Auf der Klassenfahrt Anfang Juni hätten die Schüler offenbar „Grenzen nicht erkannt“ und seien vom Lehrer beim Grölen der verfassungsfeindlichen Parolen nicht gebremst worden. Lehrer und Schüler seien unter sich gewesen. Eltern hätten auf Erzählungen ihrer Kinder hin den Vorfall bei der Behörde angezeigt. Weder der Lehrer noch die Schüler seien in ihrer Grundhaltung rechtsextremistisch.

    Quelle : http://www.rp-online.de/politik/Lehrer-wegen-Tolerierung-rechter-Parolen-entlassen_aid_250984.html
    ……………………………………………………………………………………….

    Polizeibeamter auf Probe: Entlassung wegen scheinbarer Identifikation mit rechter Szene rechtens
    Rechtsgebiet: Beamtenrecht
    Rechtstipp vom 19.10.2009
    (Val) Ein Polizeibeamter, der außerdienstlich den Anschein setzt, sich mit der rechten Szene zu identifizieren, begeht ein Dienstvergehen und darf aus dem Beamtenverhältnis auf Probe entlassen werden. Dies hat das Berliner Verwaltungsgericht (VG) zu Lasten eines ehemaligen Polizeimeisters entschieden, den das Polizeipräsidium aus dem Dienst entlassen hatte.

    Quelle :http://www.anwalt.de/rechtstipps/polizeibeamter-auf-probe-entlassung-wegen-scheinbarer-identifikation-mit-rechter-szene-rechtens_006441.html

    ………………………………………………………………………………………..

    Waldorfschule schmeisst die Kinder von NPD-Sympathisant raus!

    Quelle : http://www.wallstreet-online.de/diskussion/925455-11-20/waldorfschule-schmeisst-die-kinder-von-npd-sympathisant-raus

  65. 1. ist Pühse nicht irgendein NPD-Anhänger fernerliefen, sondern ein Funktionär der 1. Reihe!

    2. hat er seine Mitgliedschaft bei Werder Bremen erst im Februar dieses Jahres für sich entdeckt – zufällig genau auf den Bremer Bürgerschaftswahlkampf abgestimmt…

    3. hat er daher die Mitgliedschaft ganz offensichtlich nur für NPD-Werbezwecke missbraucht

    4. ist der Rausschmiss deshalb auf jeden Fall gerechtfertigt! Irgendwo muss die Toleranz Grenzen haben, und das nicht nur gegen Links

    5. bin ich Fördermitglied bei der FREIHEIT als auch bei Werder Bremen 😉

    5. möchte ich mich bei Euch, liebes PI-Team, recht herzlich bedanken, dass Ihr mit diesem Artikel alle diejenigen bestätigt habt, die PI schon immer in der rechtsextremen Ecke verortet haben! Danke für diesen Bärendienst!

    und 6. finde ich diese Anbiederung an die unbestreitbar neonazistische und verfassungsfeindliche NPD einfach nur zum Kotzen, sorry!

    Und zu guter Letzt danke ich allen Kommentatoren hier (und das ist jetzt wirklich nicht ironisch gemeint), die das ähnlich sehen wie ich und damit der Welt zeigen, dass Anti-PC und „rechts sein“ nicht zwangsläufig mit Extremismus, NPD, Rassismus etc. einhergehen muss.

  66. #29 Korrektur (01. Jul 2011 14:04)

    […]Wenn ichs nicht besser wüsste könnte ich glatt glauben das hier Nazis gegenüber eine gewiße Sympathie herrscht.

    Sympathie nicht unbedingt, aber mir persönlich ist „Deutschland den Deutschen“ auf jeden Fall lieber als „Deutschland verrecke“.

  67. Hallo,
    früher nannte man das „Hexenjagd“
    Der „Füssballverein“ ist für mich gestorben.
    Die sollen die nächsten hundert Jahre keinen Titel mehr holen.

  68. #76 Korrektorin
    4. ist der Rausschmiss deshalb auf jeden Fall gerechtfertigt! Irgendwo muss die Toleranz Grenzen haben, und das nicht nur gegen Links
    5. bin ich Fördermitglied bei der FREIHEIT als auch bei Werder Bremen 😉

    5. möchte ich mich bei Euch, liebes PI-Team, recht herzlich bedanken, dass Ihr mit diesem Artikel alle diejenigen bestätigt habt, die PI schon immer in der rechtsextremen Ecke verortet haben! Danke für diesen Bärendienst!

    und 6. finde ich diese Anbiederung an die unbestreitbar neonazistische und verfassungsfeindliche NPD einfach nur zum Kotzen, sorry!

    Daumen hoch, so sehenich das auch!
    hoffentlich reinigt man sich hier von dem braunem dreck doch noch, denn es sind sehr wohl nicht alleine du und ich hier etwas anderes als „manche“.
    und die islamistische gefahr ist noch nicht beseitigt. „Es lebe unser geheiligtes Deutschland“ es lebe die Freiheit.

  69. @ #12 Andreas84 (01. Jul 2011 13:46)

    Wie sähe es mit dem Hausrecht aus, wenn ein Verein Schwule raus schmeißen würde?

    Sehr viele kleinere christliche Gemeinden – wenn nicht jede – nehmen dieses Recht durchaus in Anspruch.

  70. #71 frank2222 (01. Jul 2011 15:54)
    Ich teile ihre Meinung zwar, hab es allerdings noch nie erlebt das man hier die NPD verteidigen würde.
    Allerdings warne ich davor das als private Sache einfach so ab zu tun.
    Wenn es jetzt Mode wird Andersdenkende von allem Auszuschließen, dürften wir uns auch nicht wundern wenn WIR (PI-Kommentatoren) irgendwann mal nicht mehr mit der privaten Bahn fahren dürfen oder ein Konto bei einer privaten Bank haben dürfen, in einem privaten Laden einkaufen zu dürfen oder von privaten Stromanbieter leistungen Beziehen, einen privaten Job anzunehmen oder Krankenkasse, Krankenhaus, Reisebüro usw., die Liste ist unglaublich lang.
    So fing es doch 1930 auch an, erst wirft man sie aus den Vereinen, dann kauft man nicht mehr bei ihnen, dann wurde ihr Besitz verstaatlicht und zu guter letzt hatten sie keinerlei Rechte mehr.
    Damals kam es nicht über Nacht ebenso wie heute nicht, aber es sind klare Anzeichen. Heute verbietet man NPD´ler die Mitgliedschaft, morgen gibt man ihnen keine Jobs mehr, übermorgen weitet man das auf die „Ableger“ der NPD aus (also Die Freiheit, PdV, PRO, BIW usw), nächste Woche kommen der Konservative Flügel der CDU/CSU und SPD dazu und in einer Woche haben wir den DDR-Kommunismus dank EUDSSR.
    Es ist das gleiche Spiel, nur sind es eben diesmal die Kommunisten im deckmäntelchen des ÖKOS:
    0,038% CO2 in der Atmosphäre der vom Menschen beeinfluste Teil liegt bei 1,2% also genau:
    0,000456%
    Die Grünen wollen 20 % einsparen, also den Anteil um 0,0000912% reduzieren. Ach ja und das rettet übrigens die Welt ^^. Wie wunderbar einfach ist es doch den ängstlichen Menschen ihrer Freiheit zu berauben.

  71. Also für diesen scheiß Antisemiten von der scheiß NPD empfinde ich jetzt irgendwie überhaupt kein Mitleid.

  72. Je länger ich über diesen Artikel nachdenke, desto mehr ärgert er mich. Seit wann identifiziet sich PI denn so mit Nazis. Ich wollte auch keine Nazi in meinem Haus haben oder an meinem Tisch. Als wieso verdammt noch mal hat Werder Bremen nicht auch das Recht, Nazis rauszuwerfen.

    Ich werde mein Account hier löschen und werde mich in Zukunkt auf der Plattform von „Die Freiheit“ an Diskussionen beteiligen. Bis jetzt ist „Die Freiheit“ noch absolut sauber in dieser Hinsicht.

  73. Was kommt als nächstes? Macht sich PI auch stark für offen antisemitische SED-ler, weil die deswegen aus einem Verein geschmissen werden?
    Aber nein, natürlich nicht. Wenn die Linken die Juden hassen, dürfen die Rechten auch Juden hassen. Das ist doch krank.

  74. #84 Exodus (01. Jul 2011 16:32)

    Das kann doch nicht die Lösung sein, aus Angst, dass man als PI’ler auf Diskriminierung stößt in einen kompletten Werterelativismus zu verfallen! So schüttet man das Kind mit dem Bade aus. Wenn ich gesellschaftlich einen schweren Stand habe, solidarisiere ich mich deshalb doch nicht mit Antisemiten und Hitlerverehrern. Das wäre Selbstaufgabe. In einigen Kommentaren hier wird getan, als würden diesem Funktionär Menschenrechte verwehrt – Leute, die Mitgliedschaft in einem Verein ist bitteschön kein Menschenrecht!!!

    Wenn ich als Wertkonservative jemals einen Verein gründen sollte, dann kommt da definitiv kein NPD’ler rein, und eine ganze Reihe anderer Leute auch nicht. Udo Ulfkotte sagte mal sehr schön: „Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.“ Werder Bremen ist nicht für alles offen, und das ist gut so.

    Genug der Rede von meiner Seite.

  75. Echt, mir ist jetzt speiübel. Ich brauch ein paar Tage PI-Abstinenz. Ciao, bis dann.

  76. Es ist erschreckend, wie verseucht das Publikum selbst hier mit engstirnigen Dogmen ist. Hier sind eine Menge „kleine Hitlers“ unterwegs, die gerne andere nur wegen ihrer Meinung (nicht wegen Straftaten!) sozial vernichten – oder gar schlimmeres – wollen. Dafür brauche ich mich mit diesem Blog nicht weiter zu befassen.

    Wer Sportvereinsrausschmisse wegen einer missliebigen politischen Meinung gut findet, soll sich nicht wundern, wenn er morgen selber in seinem Heimatverein vor die Tür gesetzt wird. In jedem Fall ist er aber bis unter die Nasenspitze PC – und eigentlich genau deshalb auf einer Seite die PI ist nicht gut aufgehoben.

  77. #74 maccabi (01. Jul 2011 16:01)
    Sie sollten sich lieber Fragen wen die linken als nächstes aus den Vereinen vetreiben. Sie glauben doch nicht das würde sich nur auf die NPD beziehen wenn das mal richtig Schule macht und an Fahrt gewinnt.
    Bei allem Respekt, wenn man das bei einer (mag sie noch so schlimm sein) Gruppe für okay befindet darf man sich nachher nicht Beschweren wenn es einen selbst trifft, weil man auch auf der Abschußliste gleich nach der NPD kommt.
    Das linke Gesockse kümmert sich erst um die Feinde die ihnen Konkurenz machen können wird aber die anderen deswegen nicht verschonen.
    Und wenn ich bedenke das die schon Aufrufen zum Boykott israelischer Waren, dann fehlt nicht mehr viel zu einem möglichen Ausschluß der Sie betrifft.
    PI hat sicherlich diesen Artikel nicht hier rein gestellt um die NPD zu verteidigen, sondern lediglich um bestimmte Zusammenhänge aufzuzeigen.
    #76 Korrektorin (01. Jul 2011 16:08)
    Aha… okay ich wusste das alles nicht aber dennoch setzen sie die Verteidigung des GG gleich mit der Sympatie zu Rassisten?
    Ist die Freiheit nicht in etwas ähnliches verwickelt? Herr Jung und naja geforderte Amtsaufgabe und Prüfung aller Fälle von Herr Jung im Bezug auf seine Arbeit?
    Wenn sie wissen was ich meine, intressiert mich wie sie dazu stehen?
    Und bedenken Sie, wenn sie das Vorgehen der linken hier befürworten aber bei dem Fall Jung ablehnen, es schon von heuchlerischen Charakter zeugt. Der Vorwurf ist nämlich der gleiche.
    Sie und ich wissen das Herr Jung kein Rassist ist und auch noch weit davon entfernt, aber die linke wirft ihm nun mal trotzdem Rassismus vor… wo ist da dann die Grenze? Wer entscheidet wer echte Rassisten sind und wer nur Andersdenkender ist? Die linke sieht keinen Unterschied zwischen der Freiheit und der NPD, und die meissten Bürger dank linker Medien ebenfalls nicht.

  78. „Der Artikel über den Vereinsausschluss des NPD-lers gefällt mir garnicht. Das ist der eine Beitrag unter hundert, den ich gefürchtet habe. Ich habe mich in meinem Bekanntenkreis stark für PI exponiert, und ich werde das Engagement erst mal zurückschrauben. Wieso macht ihr euch für Nazis stark?
    Mich widert die NPD an. Mit ihrer Idee von Herrenrasse, ihrem Hass auf Schwule und Juden steht sie in meinen Augen dem Islam an Menschenverachtung in nichts nach.“ (Frank 222, NR.71).

    Dem ist nichts hinzuzufügen! Auch ich bin von PI zunehmend enttäuscht. Wenn PI die NPD verteidigt oder auch nur mit dieser sypathisiert, wird PI zurecht vom Verfassungssschutz beobachtet !!!

  79. der Meinungs und Gesinnungsterror in der heutigen BRD schlägt den gewesenen in der ehemaligen DDR um Längen. Heute ist alles heuchlerischer und verlogener,–von Freiheit kann keine Rede sein.Gegen den Willen und den Interessen des Volkes werden wir hier mit Faulenzern und Kameltreibern aus aller Herren Laender zugemüllt. Die selbsternannte diktatorische Führung dieses Landes ist einfach zum Kotzen.

  80. Achso, Herr Riker, jeder bei der NPD ist also antisemitisch?
    So wie wahrscheinlich jeder bei den Linken auch Antisemiten und Verbrecher sind.

    Dann wirf aber bitte der NPD nicht Kollektivierung mehr vor.

    Die Grenzen verlaufen nicht zwischen links und rechts, oder national oder antinational, antisemitisch oder philosemitisch,rassistisch oder antirassistisch sondern totalitär oder nicht totalitär.

  81. #88 Frieda (01. Jul 2011 16:45)
    PI ist für echte Rechte keine Plattform, wieso glaubt trotzdem jeder das wir die Verteidiger der Rechten sind obwohl die uns als Judenfreunde schon lange ins Abseits gestellt haben. Was ich persönlich gut finde, ich kenne keinen NPDler und glaube die meissten anderen hier auch nicht. Und mir ist es egal ob der von der NPD, die Freiheit, Jude, Schwul oder Schwarz ist, es geht hier allein um die Tatsache das es mittlerweile wie 1930 ist wo man leute aufgrund einer Haltung/Meinung/Religion überall rauswerfen darf. Ob das nun ein Verein ist oder die Feuerwehr ist ebenso egal.
    Es ist auch jedem sein Recht die NPD zu meiden und ich finde es gut wenn Sie keine NPDler aufnehmen würden aber ich gehe davon aus das Sie Antifas oder andere Idiologien auch nicht aufnehmen würden (so wie ich auch, also alle nicht), das macht die Sache dann wieder Fair. Aber zu sagen die einen dürfen die anderen nicht, ist das was mich beunruhigt.
    #90 Reconquista2010 (01. Jul 2011 16:52)
    Dankeschön, und respekt Sie haben weit mehr Talent die Sache auf den Punkt zu bringen wie ich.

  82. #8 8833Hugin6688 (01. Jul 2011 13:23)
    Richtig! Das hatten wir alle schon mehrmals in Deutschland, erst fängt man an Menschen zu diffamieren, auszugrenzen und dann wird man abgeholt und verschwindet hinter Mauern. Die roten/braunen Sozialisten haben da einschlägige Erfahrungen. Der Grüne K-Gruppen Siff setzt diese Traditionen zusammen mit den Muselmanen fort!

  83. Ich sehe das völlig wie Exodus und Reconquista. Keiner verteidigt hier die NPD, keiner hat irgendeinen Hang zum Antisemitismus – im Gegenteil, ich finde den Staat Israel große Klasse, ebenso wie den Beitrag jüdischer Bürger zur deutschen und europäischen Kultur. Es geht um die Verteidigung bürgerlicher Freiheiten und Rechte. Und die genießt jeder sympathische Mensch wie jedes A….loch. Nur in totalitären Staaten eben nicht und sowas will ich nicht. Für mich ist die Freiheit, dass ein A…loch A…loch sein darf, ein wichtiges Gut. Vielleicht bin ich oder die, die mir nahestehen, sonst morgen das von offizieller Seite zum A…loch erklärte Subjekt und vogelfrei. Jedenfalls, wenn man einmal beginnt, die Menschen nach Meinungen und Mitgliedschaften zu selektieren. Mich interessiert dieser Pühse ebensowenig wie seine Partei, aber ich sträube mich aus Prinzip dagegenn den Typen aus einem Sportverein rauszuwerfen, solange der Vorwurf nur auf einer Mitgliedschaft in einer Partie beruht, also der Mensch ein bürgerliches Grundrecht wahrnimmt. Hätte der SV Werder dagegen Gründe angeführt, die Verfehlungen im Verein – etwa wenn der Mann bei Spielen als Zuschauer rassistische Beleidigungen von sich gegeben hätte, würde ich es durchaus nachvollziehen können. Aber nein, die Bremer Bessermenschen haben lediglich mit der Mitgliedschaft in einer nach ihrer Definition und vielleicht auch tatsächlich rassistischen, ausländerfeindlichen Partei argumentiert. Das reicht mir nicht, es sei denn, sie machen das mit Türken, die den Grauen Wölfen angehören – es gibt verdammt viele davon hierzulande und vielleicht sogar beim SV Werder – genauso. Aber da würde man bestimmt „kultursensibel“ rangehen und sich tunlichst einmischen. Der Böse ist immer nur der Deutsche und wenn der auch noch rääächtz ist, gehört er am besten zeitlebens weggesperrt.

  84. Sorry, da hatte ich im vorletzten Satz ein wichtiges Wörtchen vergessen, muss heißen:

    Aber da würde man bestimmt “kultursensibel” rangehen und sich tunlichst nicht einmischen.

  85. #98 Tiefseetaucher (01. Jul 2011 17:59)
    Sehr schön, ist also doch kein Kampf gegen Windmühlen ^^.
    Ich stimme ihnen zu und möchte noch eine Kleinigkeit ergänzen:
    Jeder sollte sich hier vor Augen halten das, jeder der hier schreibt in deren Augen ein Rechter ist. Die haben die Meinungshoheit, sie bestimmen wer Rechts ist und wer nicht. Obwohl sich PI/die Freiheit und einige Schreiberlinge sich tagtäglich von der NPD distanzieren wird trotzdem behauptet, wir alle seien Rechtspopulisten.
    Also was hindert die daran (nach erfolgreicher Vetreibung der NPDler), mit uns genauso zu verfahren?
    Aber das Schlimmste:
    Das greift aufs Forum über, obwohl hier im Thread steht:
    Um das festzustellen, muss man übrigens die NPD nicht mögen.
    Oder auch in den meissten Kommentaren steht: Ich kann nicht mit der NPD oder so ähnlich, ist der Tennor dennoch extrem häufig der selbe:
    Der Artikel und die Schreiber hier sind in Wirklichkeit alles Nazis!

    Man bekommt ja langsam das Gefühl, die hälfte der Leute hier wartet nur auf so einen Artikel um PI endlich als Nazi-Tarnkappen-Plattform zu entlarven.
    Egal was PI macht ich hab immer das Gefühl der Devensive, stetige Verteidigungsposition. Lächerlicher Weise aber überwiegend nur bei einem Thema: Grundgesetz, nicht das ganze sondern nur ein Absatz der Aussagt:
    Keiner darf Ausgegrenzt/benachteiligt werden weil er anderst Denkt (Kurzversion).
    Ich hoffe mal das die meissten von euch nur noch, unter der Probaganda stehen und nicht zur anti-islamischen Antifa gehört. Denn sonnst zweifle ich ganz arg daran das wir (zusammen), irgendwas zum Besseren führen.

  86. Also versuchen wir es mal so:

    Sehr geehrte Thorsten M.,
    Der Vergleich von Ries/Pühse ist dermaßen abartig, dass ich mich genötigt sehe, doch wieder zu posten. Sollten Sie hier ausloten wollen, ob genug Kielwasser zur Einfahrt brauner U-Boote vorhanden ist, fühlen Sie sich bitte ertappt.
    Natürlich prangern Sie, ganz GG-konform, Diskriminierung an und vergewaltigen auch noch Ovid´s “Principiis obsta”, das zitiert worden ist, um etwas zu relativieren.Trotzdem, es ist schlicht widerlich! Rechts um und Abmarsch!

    PS: @ PI: Das muß man aushalten, ihr habt das Affentheater begonnen. 😆

  87. Pro Beitrag von Herrn M.:

    Es ist richtig, dass eine auffällige Diskrepanz in der Behandlung brauner Faschisten zur Behandlung roter oder mu.selmanischer Faschisten besteht. Nazis rauszuschmeißen ist OK, aber stalinistische Steineschmeißer und Autoabfackler oder mohammedanische Deutschenhasser nicht.
    Das ist in der Tat absurd und spiegelt die Perversion unseres Zeitgeistes wieder.

    Contra Beitrag von Herrn M.:

    Wenn sich der Auto ein wenig mehr mit dem Thema befasst hätte, statt reflexartig ein Arschloch wie Pühse zum Märtyrer zu stilisieren, hätte er folgendes bemerkt:

    – Pühse ist seit Anfang der 90er Jahre DER Vertreiber von Nazi-Musik der schlimmsten Sorte in seiner sog. „Pühses Liste“

    – Pühse hat den Beitritt zu Werder Bremen erst vor ein paar Monaten inszeniert, in dem er es in seinem Blog herum posaunte. Ziel war es eben genau das hier auszulösen – Publicity für seine Person. Er wusste ganz genau, dass er wieder ausgeschlossen wird, da er kein unbeschriebenes Blatt ist. Er wollte dem „Zeckenverein“ Werder Bremen mal richtig schön vor den Karren kacken. Und das ist ihm – auch mit der Hilfe der Medien aber auch von Herrn M. – gelungen.
    Er ist wieder im Gespräch und die Kameraden feixen sich ins Fäustchen, wie die Roten krakelen.

  88. Man muss die NPD nicht mögen, trotzdem:

    WAS IST GRÜN UND STINKT NACH FISCH?
    WERDER BREMEN!
    Auch wenn Thomas Schaaf es nicht verdient hat,
    am Ende der Saison 2011/2012 muss es für die Fischköppe heißen: Platz 18!

  89. Ich habe jetzt nicht verstanden, was daran falsch sein soll, keine aktiven Nazis in seinen Reihen haben zu wollen. Wäre der Mann Mitglied einer kommunistischen Partei, dann hätte es hier Lobeshymnen auf Werder gegeben!

  90. #103 Kodiak

    Würden Sie jemand, der Kommunist ist deshalb aus einem Sportklub schmeißen? – Kleines Licht… 🙁

  91. Um es m,it Henryk M.Broder zu sagen: „Sie sind Sozialdemokrat. Ihnen muß ich es zweimal erklären!“
    Der Artikel verteidigt nicht die NPD!
    Er verteidigt die Meinungsfreiheit und den Artikel 3 des Grundgesetzes. Und wenn wir uns auf der Basis rechtsstaatlicher Prinzipien unterhalten wollen, dann müssen diese auch für die NPD und ihre Mitglieder gelten. Mindestens so lange bis die NPD verboten ist.
    Die „Grünen“ waren in ihrer Gründung sehr angefeindet. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, daß es ein Ausschlußverfahren gegen einen Grünen gegeben hat. Damals hat man die freiheitlich demokratischen Werte noch geachtet. Heute leben wir in einer linksfaschistischen Republik, die es duldet, daß man gewisse „rechte“ Parteien denunziert, verfolgt und außerhalb der gültigen Rechtsprechung stellt. DAS IST FASCHISMUS!
    Daß die NPD, die die Verfassung ablehnt verboten gehört steht auf einem anderen Blatt. Sie ist es bisher nicht.
    ÜBRIGENS!
    #13 Frieda
    Wenn ein Angehöriger einer Moslem-Organisation raus geschmissen worden wäre, würde der wegen Diskriminierung vor Gericht ziehen und wahrscheinlich Recht bekommen. Das wäre auch gut so!
    Wenn ihm Volksverhetzung nachgewiesen würde und er darum ausgeschlossen würde, dann würde ich jubeln.
    Also biite….

  92. An alle, die hier nach einer Verfassungsklage schreien: Versucht mal, wegen dem Ausschluss aus einem Verein, eine Verfassungsklage zu erheben 😀 Viel Spass.

  93. Ergänzung zu meinem letzten Beitrag:
    Die Angehörigkeit zu einer zugelassenen Partei darf kein Ausschlußgrund sein!
    Ich fordere allerdings dazu auf die NPD genauso wie viele Muslimische Organisationen zu verbieten, weil sie die Verfassung, das Grundgesetz nicht anerkennen und beseitigen wollen.

  94. Ob die „Linke“ mit ihren Forderungen auf dem GG fußt sollte bei Gelegenheit auch mal überprüft werden.

  95. @ #83 Wolfgang (01. Jul 2011 16:25)
    Wie darf ich denn das verstehen?

    Naja ganz einfach danke für:

    1. ist Pühse nicht irgendein NPD-Anhänger fernerliefen, sondern ein Funktionär der 1. Reihe!

    2. hat er seine Mitgliedschaft bei Werder Bremen erst im Februar dieses Jahres für sich entdeckt – zufällig genau auf den Bremer Bürgerschaftswahlkampf abgestimmt…

    3. hat er daher die Mitgliedschaft ganz offensichtlich nur für NPD-Werbezwecke missbraucht

    4. ist der Rausschmiss deshalb auf jeden Fall gerechtfertigt! Irgendwo muss die Toleranz Grenzen haben, und das nicht nur gegen Links

    Das stand nicht im Beitrag macht aber das Geschehene Transpararent und bedeutet, dass ich mir im Hinterkopf merken muss, dass Thorsten M sehr NPD-nah eingestellt zu sein scheint.

    Sorry aber wenn das hier zur NPD-Plattform verkommt, dann bin ich weg.

  96. Es geht um die Verteidigung bürgerlicher Freiheiten und Rechte.

    Es gibt kein bürgerliches Recht auf Mitgliedschaft in einem Verein seiner Wahl.

  97. #77 Korrektorin

    Dem „Berliner Konsens“ nach wird zwischen NPD und „Rechtspopulisten“ nicht unterschieden. Da diese alle „diskriminierende Positionen“ beziehen und mit solchen Leuten möchte man noch nicht einmal Dialog führen. Demnach könnte die Zeit durchaus bald kommen, dass auch Mitglieder der Freiheit überall rausgeschmissen werden.

  98. @#104 Reconquista2010
    Meinten Sie mich mit „Kleines Licht“? Sind Sie hier zum Debattieren oder zum Beleidigen?

    Es geht schließlich nicht darum, wen ich irgendwo rauswerfe, sondern ich habe über eine Hypothese gesprochen.

  99. @ Wolfgang

    Man muss natürlich beachten, aus welcher Ecke die Informationen jeweils so kommen aber wenn man mal quer googelt, kann man sich schon was zusammenreimen. Und Wiki ist natürlich auch sehr aufschlussreich. Tendentiöse Artikel hin oder her, aber die Karriere von Pühse ist schon sehr aussagekräftig – und ekelerregend. Ein ganz klassischer Neo-Nazi eben.

    PS: Ich rede nicht zufällig mit einem RA aus W?

    @ all
    Miesere Werbung kann es mit der nach außen getragenen Mitgliedschaft eines waschechten Neo-Nazi-Funktionärs für einen Sportverein der international konkurrenzfähig sein möchte, gar nicht geben. Nicht nur aus moralischen sondern schlichtweg aus existenziellen Gründen musste man sich von Pühse trennen. Jeder 1. Liga-Verein lebt vom internationalen Wettbewerb und muss deshalb auch (ob uns das nun passt oder nicht) auf internationale Spieler zurückgreifen um konkurrenzfähig zu bleiben, daher kann sich weder ein Verein noch sonst eine Institution mit Außenwirkung solch einen Typen leisten.

    Und das ändert auch nichts an der Tatsache, dass irgendwelche Kommunisten, Salafisten und sonstige Fehlgeleiteten möglicherweise unangetastet bleiben. Das wäre zwar verdammt ärgerlich und inkonsequent, ändert aber nichts an der Notwendigkeit, sich von Subjekten wie Pühse zu trennen. Nur weil man das linksextremistische Unrecht verschont, wird das rechtsextremistische Unrecht dadurch nicht rechtens.

  100. Berichte um nichtsnützige NPDler interessieren doch keine Sau. Wen sowas interessiert solle doch lieber beim NPD Blog bleiben und hier nicht die die Leute langweilen und jedem Kritiker noch Öl ins Feuer gießen. Ich jedenfalls bin sehr entäuscht über solche Texte weils mir einfach am Arsch vorbeigeht ob ein NPDler sich in den Schritt gefasst oder sonat was gemacht hat. Der Autor hatt wohl zu lange vom verbotenen Töpchen genascht. Er solle sich doch mal ins Knie ficken!!! Du Vollidiot! !!!

  101. #107 Stresemann (01. Jul 2011 20:11)

    Das kann ich mir nicht ernsthaft vorstellen. Ich denke, Werder Bremen hätte Pühse nicht mal rausgeschmissen, wenn er „einfaches“ NPD-Mitglied gewesen wäre. Sie hätten es vermutlich noch nicht mal erfahren, wie auch? Ich wüsste nicht, dass Sportvereine bei Eintritt Gesinnungsprüfungen durchführen. Es schadet ja grds. auch niemandem, solange die politische Einstellung Privatangelegenheit bleibt, wie z.B. auch die Religion. Anders wäre es, wenn solch ein Mitglied z.B. Flyer für verfassungsfeindlicher Organisationen (wie der NPD) im Stadion verteilte und andere Mitglieder bzw. Stadionbesucher aktiv mit NPD-Gedankengut belästigte oder im Rahmen der Hooligan-Szene Rabatz machen würde. Tja, oder man ist prominentes Mitglied einer unbestritten verfassungsfeindlichen Organisation wie Pühse es ist, den man aufgrund seiner Eigenschaft als Funktionär durchaus als eine Person des öffentlichen Lebens bezeichnen kann. Da sieht die Sache eben etwas anders aus. Die FREIHEIT ist hingegen objektiv weder verfassungsfeindlich (auch wenn sie von der Linken so dargestellt wird), noch bin ich prominentes Mitglied bzw. Funktionärin. 😉

  102. „Kein Platz für Nazis“ erinnert mich befremdlich an „Juden sind hier unerwünscht“.

    Man beginnt sich zu fragen, ob demnächst der Judenstern am Revers in Form eines Hakenkreuzes wiedereingeführt wird, denn schon seit längerem wird jeder, der in der BRD Tabuthemen anspricht oder es überhaupt wagt, dem linken Zeitgeist öffentlich zu widersprechen, als „Nazi“ geächtet und zum gesellschaftlichen Abschuß freigegeben, ja zum Freiwild deklariert.

    Aus Vereinen, Veranstaltungsorten, Berufen, Wohnorten, Hotels, Gaststätten etc. werden mangels echter Nationaler Sozialisten alle Andersdenkenden, subsumiert unter dem Kosewort „Nazi“, ausgesondert, und zwar mit zunehmend brutaleren Methoden. Körperliche Gewalt und das Vernichten beruflicher Existenzen gehört dabei zum mittlerweile erprobten Inventar. Die Apartheid und die Rassentrennung waren dagegen ein Witz.

    Die Sturmabteilung von heute heißt „Antifa“, ihre Methoden sind die gleichen und werden durch eine leicht abgewandelte Sozialismus-Ideologie auch nicht genießbarer.

    Wie es schließlich endet, davon legt jeder einzelne der 120 Millionen Toten, die das kommunistische Experiment an Menschen unter den Schlächtern Stalin, Mao, Rote Khmer und wie sie alle heißen, bereits weltweit forderte, Zeugnis ab.

  103. Anfang der 70er gab es den „Radikalenerlass“, der besagte, dass niemand mit einer extremistischen Gesinnung im Öffentlichen Dienst arbeiten durfte.

    Wenn dies sich auch nicht auf die reine Mitgliedschaft in einem Sportverein auswirkt, so bin ich noch heute dafür, dass Menschen mit radikaler politischer Ausrichtung (Ablehnung unserer Verfassung), keine Berufe ausüben dürften, in denen Kinder und Jugendliche betreut oder unterrichtet werden.
    Sollte dieses Werder-Mitglied also z.B. ehrenamtlich junge Sportler betreut haben, wäre ihm zumindest diese Tätigkeit zu untersagen.

  104. Werder ist ein Fussballverein, der Personen mit menschenverachtenden Ansichten nicht in seinen Reihen haben will.
    Das ist gut so.
    Lächerlich ist die Hatz auf eine, politische vollkommen irrelevante, Gruppe Andersdenkender trotzdem.
    Die wahren Gefährder unserer (real nicht mehr existierenden) Demokratie sind doch all die machtversessenen, vor sich hinmauschelnden, die dumme Mehrheit verarschenden und damit ebenso menschenverachtenden „Postenkraller“ in den etablierten Parteien.
    Wenn Werder in der Hinsicht konsequent ist, muss es auch solche Leute ausschliessen, die z.B. der chinesischen Führungsriege lächelnd die Hand reichen oder steigbügelhaltend eine frauenverachtende Ideologie als Teil unserer Gesellschaft bezeichnen.
    Aber die sind vielleicht einfach nur keine Mitglied beim SV.
    Heikel ist das Ganze allemal.

  105. #118 Kodiak (01. Jul 2011 21:46)
    Anfang der 70er gab es den “Radikalenerlass”, der besagte, dass niemand mit einer extremistischen Gesinnung im Öffentlichen Dienst arbeiten durfte.

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    NPD-Mitglieder dürfen an Schulen unterrichten
    Kultusministerium: Entlassung nur bei Verfehlungen

    Von Katrin Teschner

    BRAUNSCHWEIG. Kollegium und Eltern waren entsetzt: Ein Lehrer der Freien Waldorfschule in Braunschweig erklärte, sich als Funktionär der NPD in Sachsen engagieren zu wollen. Darf ein Beamter einer radikalen Partei angehören?

    Rechtlich ist die Lage klar. “Die bloße Mitgliedschaft in einer Partei darf kein Grund dafür sein, einen Beamten aus dem Staatsdienst zu entlassen”, erklärt Georg Weßling, Sprecher des niedersächsischen Kultusministeriums. Das gilt auch für die Ausübung eines Funktionärsamtes.

    Die NPD ist eine demokratisch gewählte Partei. Sie wird zwar vom Verfassungsschutz beobachtet. So ist bekannt, dass einige Mitglieder Verbindungen zu rechtsextremistischen und neonazistischen “Kameradschaften” haben, die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Doch so lange die Partei nicht verboten ist, dürfen auch NPD-Mitglieder oder -Sympathisanten grundsätzlich an Schulen unterrichten.

    “Für ein Berufsverbot muss eine so genannte innerdienstliche Verfehlung vorliegen”, sagt Weßling. Das ist etwa der Fall, wenn ein Lehrer Briefe mit politischem Inhalt auf dem Schulhof verteilt, im Lehrerzimmer aufsteht, um eine politische Rede zu halten. Oder wenn er versucht, Einfluss auf die Schüler auszuüben. “Im Übrigen gilt das Mäßigungsgebot im Beamtenrecht.”

    Dass ein Lehrer einer radikalen Partei angehört oder deswegen sogar aus dem Dienst entlassen wird, ist äußerst selten. “Bei der Einstellung wird die Eignung der Lehrkraft überprüft”, betont Weßling. Im Fall des Braunschweiger Lehrers ist ohnehin nicht das Land zuständig. Die Freie Waldorfschule ist ein privater Schulträger.

    Die Frage, ob Zweifel an der Verfassungstreue eines Beamten schwerer wiegen als das Grundrecht auf Meinungsfreiheit hatte 1995 schon den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigt. Eine Gymnasial-Lehrerin aus Niedersachsen hatte gegen ihre Entlassung aus dem öffentlichen Dienst geklagt.

    Sie war Beamtin auf Lebenszeit und kandidierte bei den Landtagswahlen für die DKP, die Deutsche Kommunistische Partei. 1982 wurde deswegen ein Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet, das 1986 mit ihrer Entlassung endete. Das Gericht entschied, dass ein Berufsverbot aufgrund einer Mitgliedschaft in einer bestimmten Partei gegen Artikel 10 (Meinungsfreiheit) und Artikel 11 (Vereinigungsfreiheit) der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt. Das Urteil gilt als richtungsweisend.

    Donnerstag, 28.10.2004

    Quelle :

    http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/3394773
    ………………………………………………

  106. @#120 Sebastian
    Wie gesagt, das war vor 40 Jahren. Auch heute dürfte niemand aus der extrem rechten oder extrem linken Ecke Kinder betreuen!!

    Hier wäre das allerdings ein Problem, denn bei einigen Kommentatoren fängt der Sozialismus ja schon bei CDU und FDP an. Dann wären viele Stellen unbesetzt… ;o)

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