Warum Linke ticken, wie sie ticken

Analysiert man die Hintergründe der meisten hier thematisierten Probleme, taucht eine hoch interessante Frage auf, deren Untersuchung wirklich spannend ist: Wie kommt es, dass intelligente, oft mit enormen Wissen ausgestattete Leute trotz dieser Eigenschaften auffallend oft dezidiert linke (oder neuerdings linksgrüne) Positionen vertreten und dadurch, kaum an die Macht gekommen, eine hochstehende Gesellschaft nach der nächsten ohne jeglichen Anflug eines Lerneffektes an die Wand fahren?

(Von le waldsterben)

Es wird manchen überraschen ist, dass diese Frage intensiv untersucht und auch vollständig beantwortet wurde. Aber noch weitaus erstaunlicher ist der Umstand, dass dies derart unbekannt ist, dass der Begriff „Insiderwissen“ eine maßlose Untertreibung wäre.

Dieser Gastbeitrag versucht, den Kerngedanken ganz knapp anzureißen, so dass das Thema eine Chance hat, in die aktuellen Diskussionen einzugehen. Schön wäre es auch, wenn ich einige Leser animieren könnte, der Literaturempfehlung zu folgen: Grundlage meiner Darstellung ist das Buch von Steven Pinker, „Das unbeschriebene Blatt“ (Berlin Verlag 2003), der die Frage, warum Linke eben in der bekannten Weise ticken, auf über 700 Seiten beantwortet, ohne explizit diese Frage gestellt zu haben: das wird sozusagen unvermeidlich ‚by the way‘ mit erledigt!

Pinker ist Professor für Psychologie an der Harvard University mit dem besonderen Schwerpunkt Sprachwissenschaft und schon von daher unverdächtig, eine politische Agenda zu verfolgen, aber er ist eben auch das: Wissenschaftler, wörtlich und im besten Wortsinn. Von daher schafft er es auch, die Fragen völlig unideologisch und daher rein faktisch aufzuklären.

Machen wir zunächst einmal ein kleines Experiment. Ich werbe Sie zunächst einmal erfolgreich für linkes Denken, denn Sie sind doch sicher ein anständiger Mensch, oder? Ich stelle einmal zwei Thesen auf:

1. Niemand wählt sein Elend freiwillig:

Jeder strebt nach Glück, wie es die erste freie Verfassung der Menschheitsgeschichte, die US-Verfassung, aus gutem Grund als zentrales Grundrecht garantiert.

2. Stinkreich geboren zu werden ist pures Glück und nie Verdienst:

Auch der sprichwörtliche „goldene Löffel im Mund“ ist weder wählbar noch auf irgendeine Weise an eigene Leistung gekoppelt. Dass Ludwig XIV. sich die Nägel maniküren lässt, während Arbeiter gegen einen Hungerlohn ein Prachtschloss hochziehen, ist erkennbar ungerecht. (Eine ausgleichende Gerechtigkeit hatten die Franzosen dann im weiteren Verlauf der Geschichte darin gesehen, dass der Ludwig mit der etwas anderen Ziffernkombination (XVI.) eines Tages etwas kopflos dastand.)

Aus beiden Thesen folgt nun: Leben also am selben Ort der Welt gleiche Angehörige einer Bevölkerung nebeneinander, der eine mitten im Elend, der andere vor protzigem Reichtum überfließend, ist die Annahme nicht weit hergeholt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und der im Elend Stehende daran höchstwahrscheinlich nicht schuld ist.

Geht man ein bisschen weiter auf diesem Weg, kommt man an erstaunliche Orte: z.B. an die schmale Grenze zwischen der sogenannten „berechtigten Kritik an Israel“ und dem Antisemiten: man betrachte die sichtlich darbende Palästinenserfamilie im Gazastreifen (unsere Medien können gar nicht genug davon bekommen, uns solche Bilder zu präsentieren) und schaue dann wenige Kilometer weiter, wie der israelische IT-Spezialist seine Familie in der Nobelkarosse zwischen glitzernden Glaspalästen in Tel Aviv umhersteuert. Jedem ist klar, dass da etwas nicht stimmt.

Und? Habe ich Sie bereits so weit, auf der nächsten „Mavi Marmara“ anzuheuern? Na gut, Sie vielleicht nicht. Aber manchen Linken genügt das bereits.*)

Und unsere Systempresse macht es ihm ja auch leicht: von der dahingemetzelten Familie in Itamar, wo eine ganze Familie im Schlaf ausgelöscht wurde, wo selbst einem wenigen Monate alten Baby ein tödlicher Herzstich versetzt wurde, nur weil es ein israelisches Baby war, erfahren diese Linke meist ebenso wenig, wie sie Fotos reichgefüllter Regale in Supermärkten in Gaza zu Gesicht bekommen. Der eigentliche Skandal ist aber weniger, dass diese Linke das nicht weiß, sondern dass man sich um solche Informationen in einem Land mit (angeblich) freier Presse höchst selbst kümmern muss!

Warum aber diese Setzung – bettelarm gegen stinkreich korrespondiert mit Leid des einen und Schuld des anderen – nicht ganz so einfach ist, zeigt das nächste Beispiel, bei dem ich mich wohl vergeblich um linkes Mitleid bemühen würde.

Ich stelle mich neben Person X. Er ist so alt wie ich, wir haben die gleiche Staatsangehörigkeit, wurden vielleicht sogar in derselben Stadt geboren, entstammen dem gleichen Sozialmilieu – wir könnten sogar auf die gleiche Schule gegangen sein und denselben Schulabschluss haben. Ich wohne zur Miete, er hat Häuser in München, Monaco, eine Yacht im Hafen – und ich noch nicht mal ein Paddelboot. Ist das etwa gerecht?

Es liegt nämlich nur an Folgendem: tritt er gegen einen Ball, jubeln ihm Zigtausende zu. Mache ich das Gleiche, muss die Haftpflichtversicherung eine Scheibe bezahlen. Denn X ist Fußballstar, und ich bin gänzlich unsportlich.

Wo bleibt die Linksdemo gegen Fußballer? Die müsste doch zeitlich noch knapp hinter die gegen Israel passen? Komisch – auf die kann ich lange warten.

Und genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis linker Agitation: angeborene Unterschiede zu Körperkraft sind naturgegeben und damit „gut“, angeborene Unterschiede in Intelligenz, Lernfähigkeit, Empathie, Sozialverhalten usw. gibt es nicht – alle Unterschiede in diesen Bereichen sind menschgemacht und damit „böse“.

Doch, so einfach ist es vom Grunde her tatsächlich. Pinker führt dies sehr gründlich anhand dreier Glaubensgrundsätze aus, deren Unhaltbarkeit er schlüssig darlegt, von denen sich aber eine satte Mehrheit derer, die uns zu regieren behaupten sowie 110 % der Grünen niemals verabschieden würden: das ‚Unbeschriebene Blatt‘ (Menschen kommen alle mit gleichen Voraussetzungen auf die Welt), der ‚Edle Wilde‘ (unbeeinflusst entwickelt sich der Mensch von selbst immer zum Guten statt zum Bösen – eine Spielart dieser Idee findet sich z.B. in Karl Mays Figur des Winnetou) und der ‚Geist in der Maschine‘ (Die Biologie beeinflusst zwar den Körper, aber der Geist ist unabhängig).

Ein kleiner Zusatz noch: dass Intelligenz, Verhalten usw. formbar sind, wäre schon wünschenswert, denn dann könnte man tatsächlich den ‚besseren Menschen‘ erschaffen, was die Linke seit 150 Jahren versucht – ohne sich zu fragen, wie es kommt, dass dabei vorwiegend Monster (Stalin, Mao, Pol Pot …) erschaffen wurden.

Unideologische und streng an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtete Forschung hat hingegen längst ergeben, dass wir sowohl mit der Anatomie als auch mit den geistigen Eigenschaften ein Produkt der Evolution sind – präzise sind wir nichts anderes als hochentwickelte Säugetiere. Dabei sind Muskelkraft und Intelligenz genau gleichermaßen der Mutation und Selektion unterworfen und weisen ebenfalls gleichermaßen eine Streubreite auf. Fußballer X und ich markieren verschiedene Enden der Glockenkurve. Dafür hätte ich allerdings auch nie gesagt: „Madrid oder Mailand – Hauptsache Spanien„. Da befinden wir uns vielleicht auch an verschiedenen Enden einer Glockenkurve.

Und nun sagt die Linke: das zweite ist nicht richtig, und wir arbeiten daran, das abzuschaffen!

Während sie das tun, verifizieren sie unbemerkt Sarrazins Buchtitel und schaffen anstatt imaginierter menschgemachter Unterschiede tatsächlich die Grundlagen Deutschlands ab.

Außer, wir fallen ihnen rechtzeitig in den Arm! Um dem eine Chance zu geben, bin ich übrigens Mitglied der FREIHEIT geworden.

Das müssen Sie, lieber Leser, nicht auch tun (aber wenn, würde es mich freuen!). Nur: tun Sie bitte nicht nichts. Tun Sie irgendetwas. Warum, zeigt Ihnen das erste meiner beiden Lieblingszitate, mit denen ich hier schließen möchte:

„Damit das Böse siegt, ist nur erforderlich, dass das Gute nichts tut“.

Das zweite fasst den Kern dieses Gastbeitrages in einem einzigen genialen Satz zusammen (dessen Urheber ich trotz erheblichem Aufwand nicht ermitteln konnte):

„Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Wer es mit 40 noch ist, keinen Verstand.“


*) Wer sich bislang seine Meinung nur auf Grundlage der verlogenen Mainstream-Medien bilden konnte, hat hier vielleicht ein Problem, sich aus der Umklammerung dieser Denkschemata selbst zu befreien.
Diese Arbeit möchte ich ihm zwar auch nicht abnehmen (nicht im Konsumieren der verkommenen Erziehungsmedien – in der Selbstrecherche liegt die Zukunft!), aber ganz ohne Hilfestellung soll das hier nicht stehen bleiben. Ich beschränke mich aber auf drei Gedankensplitter. Von da ausgehend bitte selber weiterarbeiten:

1. Ein Bonmot lautet: „Die Israelis haben in 50 Jahren aus einer Wüste ein blühendes Stück Land gemacht, die Palästinenser in 5 Jahren aus einem blühenden Land ein Stück Wüste.“

2. Welche Organisation hat wohl, da für ihre Weltsicht absolut grundlegend, in nichts Geringerem als in ihrer eigenen Charta die folgenden Worte verewigt: „Die Zeit wird nicht anbrechen, bis ein Baum ausruft: Oh Moslem, hinter mir hat sich ein Jude versteckt, komm und töte ihn.“ (Hilfestellung: nach Linksmeinung müsse Israel mit denen über Gaza verhandeln.)

3. Der Braunauer Postkartenmaler konnte natürlich nicht umhin zu bemerken, dass die jüdischen Bürger des Landes überdurchschnittlich erfolgreich waren, was ja nun so gar nicht in sein Konzept passte. In ‚Seinem Kampf‘ findet er dafür eine prächtige Erklärung: Juden hätten alles, was zu ihrem Erfolg führt, anderen geklaut! Als ich das gelesen habe, fiel mir spontan eine Frage ein: Von wem, bitteschön, klaut man über 160 Nobelpreise?

Literaturempfehlung:




Titelschwindler bei BIG-Partei

Wie die Partei DIE FREIHEIT heraus fand, tritt für die islamische BIG-Partei ein Titelschwindler zur Berlin-Wahl an. Der angebliche „Ehrenprofessor“ Dr. Ismail Özkanli (Foto), der als niedergelassener Zahnarzt tätig ist, steht auf Landeslistenplatz zwei der ohnehin recht merkwürdigen Partei. Fraglich ist vor allem, woher die BIG-Partei ihre Mittel bezieht, die es ihr ermöglichen, aktuell in Berlin durchaus flächendeckend mit Plakaten zu werben.

Die Freiheit berichtet auf ihrer Internetseite:

Seine „Ehrenprofessur“ (h.c.) erhielt Özkanli 2006 von der „World Information Distributed University Belgien-Brüssel“ (WIDU). Es handelt sich dabei aber um eine Firma, die über keinerlei Hochschulanerkennung verfügt. Das belgische Wissenschaftsministerium bezeichnet die WIDU als „Titelmühle“. Keiner der durch diese Institution verliehenen akademischen Titel darf in Deutschland und den meisten anderen EU-Ländern geführt werden. Eine Zuwiderhandlung ist nach §132a StGB strafbar.

„Dass ausgerechnet die BIG, die einem Wahlkampf gegen Sarrazin führt und dessen Thesen als Lügen anprangert, solche Schwindler ins Berliner Abgeordnetenhaus entsenden will, spricht für sich“, sagte René Stadtkewitz, Vorsitzender der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT. Stadtkewitz weiter: „Die Berliner Strafverfolgungsbehörden müssen nun schnellstens aktiv werden und diesen Betrüger entlarven.“

Auf seiner Webseite gibt Özkanli vor, 2008 eine weitere „Ehrenprofessur“ von der „Internationalen Universität Bischkek“ erhalten zu haben. Diese Universität verfügt aber über keinerlei medizinische Fakultät.

Auf Anfrage der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT stellte sich heraus, dass die Universitätsmitarbeiter nichts von einem Özkanli wissen. Alle 2008 verliehenen Ehrenprofessuren wurden mittlerweile als unwirksam deklariert.

Die BIG-Partei erscheint ohnehin recht merkwürdig. So gibt die Partei vor, für Migrantenrechte und Multikulti zu streiten. Angesichts der Tatsache, dass ausschließlich Muslime in der Partei aktiv sind, erscheint sie jedoch äußerst monokulturell. Zudem wird der Partei eine Nähe zur islamischen Regierungspartei der Türkei, der AKP, nachgesagt. Auf Wikipedia ist zu lesen:

In türkischen Medien in Deutschland wird über die Unterstützung der BIG durch die Fethullah Gülen-Bewegung und die AKP berichtet. Das Online-Magazin Telepolis findet, nicht nur der Name „Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit“ (türkisch: Yenilik ve Adalet Partisi) erinnere an die türkische AKP (zu deutsch: „Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung“, türkisch Adalet ve Kalk?nma Partisi), und auch wenn die Partei ausdrücklich nicht als islamische Partei auftreten wolle, habe sie doch mit „Multi-Kulti“ nichts zu tun. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), die als „europäischer Arm“ der AKP gilt, rief alle türkeistämmigen Wahlberechtigten dazu auf, die BIG zu wählen. Die Neugründung der BIG wird auch von der Islamischen Gemeinschaft Deutschland begrüßt, im Namen ihres langjährigen Vorsitzenden Ibrahim El-Zayat, der auch Treuhänder von Islamic Relief ist.

Die finanzielle Förderung von Parteien aus dem Ausland ist in Deutschland verboten. Angesichts des undurchschaubaren Netzwerks aus türkischen und islamischen Verbänden, in denen die Führungspersonen der BIG-Partei nachweislich aktiv sind, stellt sich jedoch die Frage, ob hier nicht – wie auch bei Moscheebauprojekten üblich – auf dunklen Kanälen Gelder aus dem Ausland fließen, deren Absender ihre ganz eigenen, machtpolitischen und integrationsfeindlichen Ziele verfolgen. So würde sich auch die beachtliche Menge an Plakaten erklären, die sich die Partei offensichtlich leisten kann, obwohl sie bis heute bei keiner Wahl genügend Stimmanteile erzielte, um überhaupt die Wahlkampfkostenerstattung gemäß Parteienfinanzierungsgesetz zu erreichen.




Ein Ort zum Glauben

Glauben darf hierzulande bekanntlich jeder, was er will, wann er will und wo er will. An eine Göttin oder einen Gott in der Kirche, in der Synagoge oder einem sonstigen Ort, an die Mainzelmännchen oder die Werbeslogans abends vorm Fernseher. Es gibt bei uns diesbezüglich derzeit keine gesetzlichen Beschränkungen. Wozu auch. Wenn jemand z.B. „glauben“ sollte, dass Transistoren aus Helium und aus Quecksilber hergestellt werden, so sei ihm dies gegönnt.

(Von Eckhardt Kiwitt)

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete am 20.8.2011 über ein mutiges Projekt in Köln, den „Garten der Religionen“, auf dessen Areal die fünf großen Weltreligionen ihre „Kernwerte“ präsentieren dürfen:

Jeder der fünf großen Religionen wurde ein Kernwert als Begriff zugeordnet, von dem die Macher der Meinung sind, dass die Religion diesen in besonderer Weise vertrete.

Schauen wir uns die „Kernwerte“ dieser fünf großen Religionen im Einzelnen an:

Buddhismus: Das Streben nach Weisheit und Vollendung.

Nach der buddhistischen Lehre ist jedes Lebewesen einem endlosen Kreislauf (Samsara) von Geburt und Wiedergeburt unterworfen. Ziel von Buddhisten ist es, durch ethisches Verhalten, die Kultivierung der Tugenden (Fünf Silas), die Praxis der „Versenkung“ (Samadhi, vgl. Meditation) und die Entwicklung von Mitgefühl und Weisheit (Prajna) aus diesem Kreislauf herauszutreten. Auf diesem Weg sollen Leid und Unvollkommenheit überwunden und durch Einsicht (Erwachen) der Zustand des Nirwana realisiert werden.

Nun ja, darüber, ob diese buddhistische Lehre wirklich für alle Lebewesen gilt, also z.B. auch für Regenwürmer, Käfer, Fische etc., mag man streiten.

Hinduismus: Kennt keinen Kernwert, da der Hinduismus keine einheitliche Religion ist. Es gibt Glaubensrichtungen, in denen Göttinnen und / oder Götter verehrt werden, und es gibt, je nach Glaubensrichtung, verschiedene religiöse Schriften, die als Grundlage des jeweiligen hinduistischen Glaubens akzeptiert sind.

Judentum: Kernwert des Judentums ist das Identitätsstiftende, den Zusammenhalt des jüdischen Volkes Begründende.

Christentum: Als Kernwerte des Christentums dürfen wir das „Liebet eure Feinde“, aber auch die Worte Jesu’: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“ einordnen, insbesondere aber den biblischen Satz „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

Islam: Im Islam gibt es weder die Feindesliebe noch die Nächstenliebe. Muslime ermorden sich hingegen gern gegenseitig in Moscheen – z.B. in Pakistan – oder sie ermorden andere Menschen, nur weil diese nicht an den Islam „glauben“. Grundwert des Islams ist der Hass auf alles Unislamische.

Dem „Garten der Religionen“ in Köln wünsche ich ein gutes Gelingen und einen angeregten „Dialog“.




Bildungsreform im Dienste der Integration?

Erkan und StefanDie Veränderung der Bevölkerungsstruktur besonders in den Metropolen schreitet weiter voran. Hurra, es wird bunter und die Integrationsprobleme auch der größten Migrantengruppe wird man schon noch lösen können. “Integration durch Bildung“ heißt allerorts die Zauberformel.

(Von Lehrer Lämpel)

Mit unserem veralteten Schulsystem hat dies bisher leider nicht optimal funktioniert. Diese Einsicht ist bei unserer politischen Führung schon längst angekommen, auch wenn bei diesem heiklen Thema das ganz große Medien-Tam-Tam vermieden wird.

Expertengruppen haben offenbar schon vor Jahren getagt und Vorschläge für eine zielgruppen-orientierte Bildungsreform als naheliegende Konsequenz erarbeitet. Denn einige Modellversuche haben schon eine mehrjährige Erprobungsphase hinter sich und gute Chancen auf eine flächendeckende Einführung. Manches ist bereits von ganz oben verordnet worden und wird aktuell umgesetzt. Alle Maßnahmen haben das gemeinsame Ziel, besonders den türkisch-stämmigen Schülern einen weicheren Start in eine erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen. Dafür sollen sowohl Mitschüler als auch die Lehrkräfte bis hin zur gymnasialen Oberstufe sensibilisiert werden. Schauen wir uns einige der Maßnahmen näher an.

Bereits seit 2009 ist das Gesetz zur Neugestaltung der Lehrerausbildung in NRW (Lehrerausbildungsgesetz) in Kraft, in dem es in §11 Absatz 7 heißt:

Leistungen in „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte“ sind für alle Lehrämter zu erbringen.

Nach den Ausführungsbestimmungen sind die Lehramtsstudiengänge von den Hochschulen so zu gestalten, dass die Lehramtsanwärter mindestens sechs Leistungspunkte zu diesem Thema erarbeiten müssen, was einem Aufwand von 180 Arbeitsstunden entspricht. Fachwissenschaftliche oder fachdidaktische Lerninhalte müssen zum Ausgleich in gleichem Umfang gestrichen werden. Über die Zielsetzung und die empfohlene inhaltliche Ausgestaltung der Kurse zu „Deutsch als Zweitsprache“, der sogenannten DaZ-Module, informieren die Ausführungen der Stiftung Mercator:

Das Studium des Moduls soll angehende Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer auf den professionellen Umgang mit der Realität der Mehrsprachigkeit an den Schulen vorbereiten.

Den Verstehens- und Verarbeitungsschwierigkeiten auf der Seite der Schülerinnen und Schüler soll die Einsicht in das zweitsprachliche Schülerhandeln auf der Seite des Lehrpersonals begegnen.

Eine Einführung in eine den Anforderungen entsprechende Elementarlinguistik ist daher unumgänglich (insbesondere für diejenigen Studierenden, die kein sprachwissenschaftliches Fach studieren).

Zum Beispiel müssen auch angehende Mathematiklehrer für die gymnasiale Oberstufe in Zukunft sprachwissenschaftliche Grundkenntnisse mit Schwerpunkt im Türkischen vorweisen, um in NRW ihr Referendariat antreten zu dürfen. Voll krass, ey, aber im Einklang mit der Meldung „Deutsche Sprache driftet ins Türkische ab“.

Die im DaZ-Modul erworbenen Grundkenntnisse können die Lehramtskandidaten in Aufbauseminaren zu „Interkulturelle Kompetenz in Theorie und Praxis“ vertiefen, um zum Beispiel Ethnozentrismus zu erkennen und abzubauen, die eigene Cultural Awareness zu stärken, um letztlich eine positive Einstellung gegenüber Mitgliedern anderer Kulturen zu entwickeln und die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit in interkulturellen Situationen zu stärken. Auf jeden Fall muss man da durch, um gute Chancen auf eine verbeamtete Lehrerstelle zu wahren.

Noch engagierter bereiten sich über 170 Lehramtskandidaten im Türkisch-Kurs am Sprachenzentrum der TU Dortmund auf ihren Schulalltag vor. Sie wollen mal auf Türkisch für Ruhe sorgen können und beim Elternsprechtag wissen, ob die Schüler ihren Eltern richtig übersetzen. Ihr Türkisch-Lehrer Dr. Erkan Özdil favorisiert bilingualen Unterricht, und zwar so früh wie möglich. Dafür brauche es statt eines Sprachkurses ein extra Studium für die Lehramtskandidaten, (es sei denn natürlich, Türkisch sei bereits deren Muttersprache). Im Kommentarbereich pflichtet ihm eine seiner Studentinnen bei:

Genau wie Herr Özdil, habe auch ich gesagt, dass ich bilingualen Unterricht am besten finde, so dass die muttersprachlich deutschen Kinder Türkisch und die muttersprachlich türkischen Kinder Deutsch lernen. Eine Win-Win-Situation.

Da wird sie sich freuen, zu erfahren, dass ein solcher Unterricht an einigen Schulen bereits seit mehr als acht Jahren erprobt ist und zwar in Berlin, Hessen und NRW. Der Name Koala-Klassen steht für „Koordinierte Alphabetisierung im Anfangsunterricht“. Der Grundgedanke des Konzepts ist, dass bei zweisprachigen Kindern die Herkunftssprache nicht ausgeklammert werden darf, da sie ein Teil ihrer Identität ist. Die Herkunftssprache wird systematisch gefördert. Eine deutsche und eine türkische Lehrkraft unterrichten die Kinder als Team. Die Alphabetisierung der Kinder erfolgt in diesen Klassen parallel in Deutsch und etwas zeitversetzt in Türkisch. In der Grundschulklasse sollten gemäß Empfehlung der Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) in NRW möglichst nur deutsche und türkische Kinder sein. In den Koala-Klassen sollte für die deutschen Kinder Türkisch die Begegnungssprache sein (pdf ab Seite 14):

In den Koala-Klassen zeigt sich eine erhöhte Gesprächsbereitschaft bei den türkischen Kindern, sie wissen, dass sie auch türkisch sprechen dürfen und verstanden werden. Das fördert die Lernbereitschaft und Motivation der Kinder insgesamt. Der Exkurs in die türkische Sprache ist für die deutschen Kinder eine hilfreiche Erfahrung; sie stellen fest, wie es ist, eine fremde Sprache nicht oder kaum zu verstehen. Das fördert die Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. In den Koala-Klassen stellt man eine große Akzeptanz der unterschiedlichen Sprachen und Kulturen fest. Eine positive Lern- und Arbeitsatmosphäre ist nur eine Auswirkung darauf. Sie erleichtert wiederum das interkulturelle Lernen.

Koala ist mehr als eine Alphabetisierungsmethode. Es ist die Idee von gemeinsamem Unterricht verschiedener Kulturen und die Umsetzung von Verständnis und Toleranz. In folgenden Städten und Kreisen in NRW gibt es inzwischen Koala-Klassen: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bottrop, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Köln, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, Remscheid, Kreis Aachen, Kreis Düren, Kreis Unna.

Die Erfahrungsberichte zu Koala-Klassen klingen ausnahmslos positiv. Leider finden sich keine Vergleichsstudien zum Leistungsstand der deutsch-stämmigen Koala-Schüler am Ende der Grundschulzeit.




Sarrazin fordert Einwanderungsstopp aus Afrika

Thilo Sarrazin äußerte im ARD/ZDF-Frühstücksfernsehen am vergangenen Donnerstag, dass er „ohne Wenn und Aber“ für einen Einwanderungsstopp aus Afrika sowie den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sei. Er sprach es zwar nicht explizit aus, aber das bedeutet sinngemäß einen Einwanderungsstopp für Moslems. Damit befindet er sich auf der gleichen politischen Linie wie beispielsweise Geert Wilders in den Niederlanden und DIE FREIHEIT in Deutschland.

(Von Michael Stürzenberger)

Sarrazin berichtete, dass er gerade in Australien gewesen sei, und dort gebe es eine wesentlich bessere Einwanderungspolitik. Die Menschen, die dort aus Ostasien immigrierten, seien qualifiziert und würden die Leistungsfähigkeit der australischen Bevölkerung erhöhen. Zudem habe Australien eine um 50% höhere Geburtenrate als Deutschland.

Hierzulande dagegen nehme die Bevölkerung in jeder Generation um ein Drittel ab. Erschwerend komme hinzu, dass unsere Einwanderer in ihrem Gesamtprofil nicht die Leistung der Einheimischen hätten. Qualifiziertere Menschen – beispielsweise aus China, Thailand und Indien – würden eher in englischsprachige Länder ziehen. Daher müsse Deutschland seine Probleme selber meistern. Wenn die Geburtenrate sich nicht steigern lasse, dann müsse sich dieses Land auf eine Schrumpfung seiner Bevölkerung einstellen. In Zukunft habe dann eben jeder Erwerbstätige für einen Rentner zu sorgen, und das bedeute dann weniger Wohlstand und höhere Beiträge. Aber auch davon würde „die Welt nicht untergehen, wir werden halt älter und kleiner“, wie der ehemalige Berliner Finanzsenator und Bundesbankvorstand nüchtern feststellt.

Zu den Turbulenzen um sein Buch betonte Sarrazin, dass er deswegen keineswegs „Abbitte“ leisten müsste. Von der Substanz seines Buches müsse er „gar nichts ändern“. Er habe keinen beleidigt, aber manche fänden wohl eher die Wirklichkeit beleidigend.

Zu seiner Entlassung äußerte er, dass er gar nicht gehen musste. Er habe seinen Posten freiwillig geräumt, sonst hätte jemand anders gehen müssen, möglicherweise der Bundespräsident. Sarrazin sagte, dass er nicht entlassbar gewesen sei, da er sich diesbezüglich nichts habe zuschulden kommen lassen. Bundespräsident Wulff hätte sich auf einen Rechtsbruch eingelassen, wenn er den Antrag des Bundesbankchefs Weber unterstützt hätte. Sarrazin malte sich aus, was los gewesen wäre, wenn der „moralische Outlaw“ Sarrazin vor Gericht gegen den Bundespräsidenten Wulff gewonnen hätte. Aber er habe sich nicht „als eine Art Michael Kohlhaas“ gegen die ganze politische Klasse auflehnen wollen. Daher sei es ein Akt der Weisheit gewesen, am Ende zu sagen: „Ok, das wars jetzt“, nachdem er formal von allen Anschuldigen befreit worden sei.

Schade, kann man da nur sagen. Es wäre dem Bundeswulff zu gönnen gewesen, die juristische Quittung für seine heuchlerische Vorverurteilung Sarrazins zu erhalten. Zu dem ganzen Theater, das weite Teile von Politik und Medien um ihn herum veranstaltet haben, bemerkte Sarrazin:

„Ich habe die Politik viel besser kennengelernt, als ich glaubte, sie zu kennen, und bin dadurch noch ein bisschen illusionsärmer geworden.“

Mit Kanzlerin Merkel geht er im Übrigen hart ins Gericht, und von den Journalisten hätten 70-80% sein Buch wohl niemals aufgeschlagen.

Hier das komplette Frühstücks-Gespräch mit Dr. Thilo Sarrazin auf youTube:

Und auf livingscoop:

(Videobearbeitung: Antivirus)




Der Westen als Führer und Vorbild

Wo funktionieren die von Deutschland, der EU und den USA gehätschelten und mit Milliarden überhäuften neuen politischen Systeme und jungen „Demokratien“? Im Kosovo? Nein! In Bosnien-Herzegowina? Nein! Im Irak? Nein! In Afghanistan? Nein! Im Gazastreifen? Nein! In Tunesien? Nein! In Ägypten? Nein! Aber in Libyen soll es jetzt funktionieren? Nein! Next Stop: Syrien! Nein! Klassischer Fall von Größenwahn!




Berlin: „Rechte 1%“

Die Wahl in Berlin ist in vier Wochen. Auf der Umfragenseite wahlrecht.de, wo alle Erhebungen gespeichert werden, stehen die „Rechten“ laut der letzten Umfrage bei 1%, wobei nicht klar ist, wer genau gemeint ist. Qué pasa? Frühere Befragungen nennen nur allgemein „Sonstige“. Die FAZ schreibt über Wowibären, der CDU-Kandidat ist unbekannt, die FREIHEIT wird nicht erwähnt. Weitere Links gemischt:

» Brandbrief Neukölln: Diese Schule ist die Hölle!
» Türken schauen fünfmal mehr (natürlich türkisches) Fernsehen!
» In Libyen bricht nun laut Presse und Obama das Paradies aus!
» Madrid: Fiesta des Glaubens ein Triumph für den Papst!
» Weitere Brandanschläge in Berlin!
» Griechischer Haushalt natürlich weiter schief. Was sonst?
» Irak-Szenario in Libyen?
» Tichy über eurokalyptische Reiter!
» Tissy brunzt: Die Welt ist aus den Fugen!
» Mal wieder ein Einzelfall: Mann erwürgt seine hochschwangere Ehefrau
» Mediziner warnen: Verschleierte riskieren chronische Erkrankungen

Noch eine Frage: Wer kauft sich eigentlich eine Zeitschrift mit dem Titel „Gelduntergang“? Sind das Intellektuelle? Bitte gerne weitere Links posten. Danke!