Allmählich scheint Deutschland umzingelt von bösen, rechtspopulistischen Nachbarn. Nach den mehrtägigen Krawallen krimineller Immigranten erwägt der konservative Premierminister Cameron jetzt Maßnahmen, die ihm durch eine Petition  von 160.000 rechtspopulistischen Bürgern empfohlen wurde: Keine Sozialleistungen mehr für die Kriminellen. Außerdem soll ein Polizeiexperte aus den USA der britischen Polizei erklären, wie man dort erfolgreich die seinerzeit berüchtigten „amerikanischen Verhältnisse“ bereinigte. Eins kann man schon verraten: Das wurde nicht durch massenhafte Stellen für Sozialpädagogen erreicht.

Der FOCUS berichtet:

Premierminister Cameron will den Randalierern und Plünderern der vergangenen Tage keine staatliche Hilfen mehr gewähren. In London erhielt der Vater eines Verurteilten schon einen Räumungsbescheid für seine Wohnung. Unterstützung erhofft sich Cameron derweil von einem New Yorker Polizeichef.

„Wer seine eigene Gemeinde ausraubt und plündert, soll nicht länger das Recht haben, in Sozialwohnungen zu leben“, sagte Cameron dem Fernsehsender BBC. Offenkundig müssten sie dann eine Wohnung auf dem freien Markt finden. „Das wird schwierig, doch sie hätten daran denken sollen, bevor sie mit Einbrüchen begannen.“

Der konservative Regierungschef verfolgt eine harte Linie gegen die Randalierer und Plünderer, die vier Tage in Folge in London, Manchester und Birmingham für Chaos gesorgt hatten. Die Ausschreitungen hatten zu einer Welle öffentlicher Empörung geführt. Bis Freitag unterzeichneten 160 000 Menschen eine Online-Petition, die fordert, allen wegen ihrer Beteiligung an den Unruhen verurteilten Personen staatliche Leistungen zu streichen. Die Petition soll im September im Parlament diskutiert werden.

Am Freitag teilte die Stadtverwaltung des Londoner Bezirks Wandsworth mit, sie habe dem Mieter einer ihrer Sozialwohnungen einen Räumungsbescheid zugestellt, nachdem dessen Sohn wegen der Teilnahme an den Unruhen am Montagabend angeklagt worden war. Man habe einen Richter gebeten, den Bescheid zu bestätigten. Die Stadtverwaltung wies darauf hin, dass der Mietvertrag eine Klausel enthalte, die Mietern im sozialen Wohnungsbau gewisse kriminelle und asoziale Handlungen verbietet.

Die US-Fernsehsender NBC und ABC berichteten unterdessen, Cameron habe den früheren New Yorker Polizeichef Bill Bratton gebeten, die britische Polizei bei der Bekämpfung von Straßengewalt zu beraten. Er habe einen entsprechenden Anruf vom britischen Premier erhalten, sagte Bratton. Er erwarte, demnächst mit der Arbeit zu beginnen, wolle dafür aber nicht dauerhaft nach London ziehen. Bratton leitete auch die Polizei in Boston und Los Angeles.

Premier Cameron hatte die aufgrund der unfähigen Polizei ergriffenen Notwehrmaßnahmen britischer Bürger, vor allem der English Defence League, in den letzten Tagen noch heftig kritisiert. Erfreulich, dass er zumindest für die Zukunft die Ratschläge der Rechtspopulisten berücksichtigen will – sofern er den großen Worten auch mutige Taten folgen lässt.

» FAZ: Vergebliches Warten auf die britische Polizei


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

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47 KOMMENTARE

  1. Nicht hilfreich, gar nicht….und kontraproduktiv.- Da hätte man vorher überlegen sollen, was man mit diesen Menschen überhaupt will,….und sie sich nicht selbst überlassen.
    Diese Untermieter im englischen Haus können nichts daür. Genausowenig wie mein 4 Meter Aligator, der mich in meiner Bude ständig fressen will. Wer hat schuld. Ich! Denn ich hätte ihn nicht aus dem Nil mitbringen sollen.
    Ein Goldhamster als Haustier hätte gereicht.

  2. „Wer seine eigene Gemeinde ausraubt und plündert, soll nicht länger das Recht haben, in Sozialwohnungen zu leben“

    Mann könnte sich fast vorstellen, dass das auch in Bezug auf Leistungserschleichung seine Berechtigung hätte.
    Doch soo viel freie Sozialwohnungen kann London City gar nicht gebrauchen.

  3. Sozialleistungen für Kriminelle streichen? In Deutschland vollkommen undenkbar.
    Hier hätten innerhalb weniger Stunden locker 200.000 Menschen eine Petition unterschrieben, die mehr Sozialarbeiter und mehr Geld für Integrationsbemühungen fordet.
    Darum ist D ja auch auf dem besten Weg, sich abzuschaffen. Leider.

  4. „…Am Freitag teilte die Stadtverwaltung des Londoner Bezirks Wandsworth mit, sie habe dem Mieter einer ihrer Sozialwohnungen einen Räumungsbescheid zugestellt, nachdem dessen Sohn wegen der Teilnahme an den Unruhen am Montagabend angeklagt worden war…“

    ———————————————————–

    Eltern haften für ihre Kinder.

    BASTA !!! 🙂

  5. Die sollen mal schön in ihren Ghettos bleiben!
    Fast alle haben da einen britischen Pass und
    genießen damit auch bei uns „jede Freizügigkeit“

  6. Wenn die Fachkräfte in England keine Stütze mehr bekommen, dann kommen sie eben nach Deutschland, wo sie dann als politisch Verfolgte mit offenen Armen aufgenommen werden.

  7. Heute ist bei mir den ganzen Tag die Seite gestört.
    Einmal erschien die Meldung „forbidden“
    Sägt jemand pi-news??
    Wer?

  8. Heute ist bei mir den ganzen Tag die Seite gestört. Nicht zu öffnen.
    Einmal erschien die Meldung „forbidden“
    Einmal 14:00 Uhr hats kurz geklappt.
    Und nun wieder ganz mühselig.
    Sägt jemand an pi-news??
    Wer?

  9. Was ist los?
    Heute ist bei mir den ganzen Tag die Seite gestört. Nicht zu öffnen.
    Öfter mal erschien die Meldung „forbidden“
    Einmal 14:00 Uhr hats kurz geklappt.
    Und nun wieder ganz mühselig.
    Sägt jemand an pi-news??
    Wer?

  10. Entschuldigung, wollte nicht so oft losschicken.
    Habe überhaupt nicht gemerkt, daß der Kommentar
    überhaupt weg ging – vor lauter Fehlermeldungen.

  11. Heute ein Kommentar dazu im NDRotfunk (leider nicht aufgezeichnet, daher hier nur sinngemäß):

    Die bösen Briten verurteilen „noch Kinder“ „im Stundentakt“ zu hohen Gefängnisstrafen, „nur weil die ein paar T-Shirts aus den Läden mitgenommen haben“.
    Wie ungerecht! Bei uns hätten die doch nur eine Verwarnung bekommen. …

    Mir kamen die Tränen. Wir sollten die kleinen Burschen ganz schnell zu uns holen uns so reichlich mit Geld überschütten, dass sie keine Geschäfte mehr plündern müssen!

  12. Eltern haften für ihre Kinder.

    Das glaube ich an und für sich nicht. Entweder hatte sich auch der Vater beteiligt oder aber er bekommt eine kleinere Wohnung zugewiesen weil er nun nur noch eine Wohnung für sich alleine beanspruchen darf und dem Sohn kein Zimmer mehr überlassen muss. Und irgend ein politsch korrekter Reporter hat dann eine derartige Schlagzeile draus gemacht.

  13. #10 sommerwind (13. Aug 2011 21:17)
    Bei mir auch. Sehr seltsam. Und im Ausland im internet-cafe ist PI nicht zugänglich, wegen „hate, discrimination“

  14. „Wer seine eigene Gemeinde ausraubt und plündert, soll nicht länger das Recht haben, in Sozialwohnungen zu leben“,…

    In Bananistan-Absurdistan, absolut undenkbar.
    Hier geht man den anderen Weg.

    Krawalle in Grossbritannien

    Die meisten Angeklagten bestätigen alle Klischees

    Rechtssprechung am Fließband im 24-Stunden-Gericht: Trotz einiger Ausnahmen bestätigen die meisten Angeklagten alle Klischees: Ausländer, vorbestraft, arbeitslos.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13542760/Die-meisten-Angeklagten-bestaetigen-alle-Klischees.html

    Kultursensibel wählt man das Beispiel des polnischen Marek.

  15. Wohin will Cameron diese „Mitbürger“ denn einmieten?

    Sie snd da, und niemand kann sie verschwinden lassen.

    Noch ein bis zwei Jährchen, dann haben wir das selbe Problem…

  16. sind zwei linke fake seiten,unter pi-news und
    pileaks,online gegangen,die versuchen hier
    die Klarnamen unserer Pseudonyme aus zu
    spähen!
    in potsdam ist großes hacker treffen bis sonntag
    an gesagt.möglich das der spuk bis montag dauert.
    freiheitlich.org ist wegen „seuchen befall seit
    4 tagen nicht mehr erreichbar

  17. Was soll man sagen? Wer kämpft denn dem Fremden den Weg frei, in erster Linie der Fremde oder ist es nicht viel eher die Bundesrepublik selbst, die jeglichen Widerstand beiseiteräumt.

    Der Widerstand gegen die Moschee in Berlin Pankow, in Heinersdorf, wurde vom Staat aktiv durch die Bank (Kirchen, Parteien jeglicher Coleur, zig „Organisationen“ für ‚Menschlichkeit‘ und ‚Toleranz‘, aber auch für Inländerfeindlichkeit und Entrechtung) gestaltet! Islam hin oder her, der eigentliche Verbrecher sitzt in den Parlamenten und den Kreisen dahinter, wie mir scheint!

    Prinzipiell wundern tue ich mich über den Umstand, das sämtliche „hohe Würdenträger“ hierzulande entweder Rotarier oder Mitglieder bei irgendwelchen Logen sind – weiß da jemand mehr über die Hintergründe, warum Freimaurer gleich offen für Einwanderung für alles und jeden???

    ————-
    Die Gastarbeiter-Lüge, ein 20 – Seiten Word-Dokument, das nachdenklich macht

    http://www.file-upload.net/download-3624206/Gastarbeiterl-ge.doc.html

    Forumsstrang im besten Forum der welt:
    http://www.politikforen.net/showthread.php?113360-Gastarbeiter-u.-stetige-Kettenmigrantion-führten-in-die-multikulturelle-Gesellschaft

  18. Proteste gegen soziale Mißstände sind friedlich, das in London ist die blanke Gewalt, der nackte Hass.
    Der britische Botschafter in Israel betonte deshalb auch die großen Unterschiede zwischen dem friedlichen Protest in Israel und dem Straßenterror in England:

    Britischer Botschafter in Israel: Der Rotschild-Boulevard ist nicht London

    http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=6146

  19. Gut so. Dann kann Deutschland lernen und sich besser auf die kommenden kulturellen und ethnischen Auseinandersetzungen vorbereiten.

  20. Hatte ebenfalls stundenlang Probleme mit dem Aufrufen der Seite und anschließend mit dem Einloggen.

    Zu Großbritannien:

    Wer sich die Videoaufnahmen der vorangegangenen Proteste in GB ansieht, dem fällt vor allem eins auf: Sowohl die Studentenproteste (Dez 2010), als auch die Proteste gegen die „Cuts“ (März 2011) wurden vom gewaltbereiten, linksextremen Black Bloc gekapert. Vorbild ist der „Schwarze Block“ der Berliner Subkultur.

    Die Aktivisten vom Black Bloc haben in GB vor allem Polizeiwagen in Brand gesteckt und Schaufensterscheiben eingeschlagen. Ihre Parolen richten sich „gegen Kapitalimus“ und „für Anarchie“. Die Vertreter des Black Bloc, die man auf den Videos sehen kann, sind allesamt weiße Briten.

    An dem Tag, an dem der Trauermarsch für Duggan stattfand, hat sich im Stadtteil nebenan der Black Bloc zusammengerottet. Sie begannen ihre üblichen Ausschreitungen gegen Polizei („Staatsmacht“) und Markengeschäfte („Kapitalismus“). Diese linksextreme Gruppe ist direkter Auslöser des Flächenbrands. Ihre Kommandeure dirigierten mittels Fahrradkurieren den Straßenmob.

    Es ist an der Zeit, zur Kenntnis zu nehmen, dass Linksradikale die vorhandenen sozialen Probleme zum Anlass nehmen, Gewalt einzusetzen. Die Medien sollten das endlich thematisieren. Oder sind sie auf dem linken Auge blind?

    Hier unsere Recherchen dazu:

    Britische Linksradikale = Vorbild für England Riots:

    http://www.zukunftskinder.org/?p=8059

    Analyse der England Riots: Schwarz, aber nicht rassistisch motiviert:

    http://www.zukunftskinder.org/?p=7674

  21. Auch ich hatte heute grosse Mühe, mich anzumelden. Die berühmte „Error“-Meldung kam mehrmals.

    *************
    Entzug der Sozialhilfe tönt besser als nur Streichung einer Sozialwohnung! Vielleicht bringt der amerikanische Experte aber doch neuen Wind in den englischen Ramadan-Sommer?

    http://www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/Jetzt-greift-der-Supercop-in-England-ein/story/13840491

    Wenn ich aber trotzdem lesen muss, dass eine Polizeireform mit massivem (!) Stellenabbau vorgesehen ist, fragt man sich, ob alle Beteiligten den gleichen Film gesehen haben…

  22. Und was werden die Randalierer ohne Sozialhilfe machen?
    Richtig: randalieren, stehlen, rauben, morden.

    Entzug der Staatsangehörigkeit und Massenabschiebungen – das wäre die Lösung.
    Für Einheimische – lange Haftstrafen und geschlossene Erziehungsanstalten.

    Ansonsten braucht Großbritannien Arbeitsplätze, anständige Löhne, ein großes Sozialwohnungsbauprogramm, ein anderes Erziehungssystem und eine andere Polizei.

    Das ist aber mit Sparprogrammen schlecht vereinbar. Wahrscheinlich sollen höhere Steuer für Reiche kommen – lieber ein Teil abgeben als in Anarchie und Gewalt alles (vielleicht auch Leben) zu verlieren.

  23. Da Bill Bratton mit seiner Null-Toleranz-Strategie ab Herbst 2012 wieder beschäftigungslos sein könnte, wäre es doch möglich, ihn für Berlin zu engagieren. Neukölln könnte zu einem Vorzeigestadtteil werden. Sicher nur mit „Der Freiheit“ in einer starken Position. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

  24. #18 Rechtschaffen (13. Aug 2011 22:35)
    Ist das hacker-treffen der Linken tatsächlich der Grund dafür? Das wäre jedenfalls eine gute Erklärung für die permanenten Ausfälle heute, immerhin mindestens 20.000 Zugriffe unter der normalerweise erreichten Zahl.

    etwas OT aber eigentlich auch nicht:
    Verfolgt mal die Meldungen zur Eurokrise, z. B. bei DNND. Da ist was im Busch: Wenn sogar die WELT über „Regierungskreise“ berichtet, die bald „eurobonds“, also die endgültige Vergemeinschaftung der Euroland-Schulden, durchsetzen wollen, dann ist das Alarmstufe EINS. Das ist doch völlig irre: Selbst Frankreich bangt jetzt um seine AAA-Bewertung, und die Lösung soll die Bürgschaft aller Deutschen mit der sowieso fragwürdigen Bonität bringen? Das ist doch wie einer Firma in Konkurs noch mal satte Kredite geben, irre.

  25. #18 Rechtschaffen (13. Aug 2011 22:35)
    fein beobachtet,auch die 3%partei fdp
    will raus,bevor sie ganz stirbt
    was wird passieren? 1liter milch wird 3 Euro
    kosten!
    Und wir Deutschen werden das ganze irgendwie
    ertragen!
    Übrigends;Demokratie ist auch dann richtig,
    wenn man nein sagt!

  26. #5 7berjer
    Eltern haften für ihre Kinder.

    War eine Mutter, die als Erste einen Räumungsbescheid bekommen hat, kein Vater, und die ist der Ansicht, dass sie für die Taten ihres Sohnes „nicht verantwortlich“ sei, und „jetzt bestrafen sie mich für seine Taten!“, klagt sie. Typische „single mother“ mit verschiedenfarbigen Kindern: Daniel, 18, weiß, Rebecca, 8, braun. Markige Sprüche übrigens von Herrn Cameron – wo sollen die Leute, die in Sozialwohnungen wohnen, denn hin? Die Parks bevölkern?

    Ansonsten: Ein lieber Sohn, dieser Daniel, sagt die Mutter, treues Mitglied der Kirchengemeinde, beim Plündern war er nicht maskiert, „his face was clean and open“, er hatte noch nichtmal eine Kapuze auf. Und jetzt fürchtet er sich vor den Mitgefangenen, „es bricht mir das Herz“:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2024605/UK-riots-Daniel-Sartain-Clarkes-family-evicted-Wandsworth-Council.html#ixzz1Uw9Wu9Vf

  27. Auch ich hatte grosse Probleme, um auf PI zu gelangen, wegen „keine Verbindung zum Server“.

    Bekanntlich soll man nicht die Hand beissen, die einen füttert. Ein konsequentes Vorgehen von britischen Polizei, Justiz und den Behörden gegenüber den Gewalttätern ist daher verständlich und dürfte zudem auch deeskalierend wirken.

  28. der artikel in der FAZ ist der hammer. wenn die zustände so sind wie geschildert, dann kann man die polizei in UK gleich abschaffen.

    der letzte absatz könnte den verfasser noch in konflikt mit §130 stgb bringen, da offensichtlich „rassistisch“ und „volksverhetzend“.

    Der Schwarze tritt gegen den Wagen, haut auf den Kotflügel, tobt – alle Fußgänger und die anderen Autofahrer stehen an der Seite, sagen nichts, warten ab. Erst als der Schwarze die Tür des Autos aufreißt und den Fahrer aus dem Wagen zerren will, steigen mehrere Bauarbeiter aus einem Lieferwagen aus und nähern sich dem Schwarzen vorsichtig. Der tobt weiter rum, lässt den Autofahrer aber in Ruhe. Die Einstellung aller Beteiligten ist: Schwarze sind so, die rasten halt aus, da sagt man nichts – abwarten oder weggehen. Die Polizei tauchte bei dem Vorfall nicht auf, obwohl sie sofort gerufen wurde.

  29. man reibt sich verwundert seine augen:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13542760/Die-meisten-Angeklagten-bestaetigen-alle-Klischees.html

    Trotz einiger Ausnahmen bestätigen die meisten Angeklagten alle Klischees: Ausländer, vorbestraft, arbeitslos.

    „Ich bin hierher gekommen um zu sehen, wie diese Verbrecher eingebuchtet werden“, sagt er. Die Strafen seien viel zu gering. „Das ist doch alles Gesocks, die werden das wieder tun, sobald sie rauskommen.“

    was ist denn bloss mit unseren medien los ? haben die alle eine realitätspille geschluckt ?

  30. Im Morgenmagazin unserer DDR.02-Staatsfernsehen haben die Gutmenschen vorherige Woche einen „Sozialwissenschafter“ zu den Vorgängen in London befragt, der in London wohnt.

    Sein aller erster Satz war dass nicht die Brandschatzungen und Morde der randalierenden Jugendliche eine Gefahr darstellen, da die Jugendliche mit Migrationshintergrund nur Opfer seien. Sie seien benachteiligt und hätten daher nach der Auffassung des Gutmenschen das Recht Häuser anzuzünden.

    Dann meinte der abgehobene Gutmensch, dass die eigentliche Gefahr von den Menschen ausgehen würde, die ihre Familien und ihre Häuser vor diesen plünderten Mob schützen wollten. Das seien alles Rechtspopulisten und die seien die größere Bedrohung der Gesellschaft als die paar plündernden Jugendliche.

    Auf die Frage der Moderatorin, was er denn persönlich von den Ausschreitungen mitbekommen hatte antwortete der druchgeknallte Gutmensch, dass er in einem Besserverdienenden-Wohnviertel in London wohnen würde und dass da die Polizei präsent war. In seinem Besserverdienenden-Wohnviertel wäre es ganz ruhig gewesen.

    Na wem wunderst. So sind halt die Gutmenschen. Im Kampf gegen Rechts muss man halt Opfer bringen.

  31. Leider würde es hier wohl gegen das GG verstoßen, bestimmten Kriminellen die Sozialleistungen zu streichen. Nebenbei: Der negative Effekt wäre, dass die Betroffenen erst recht ihren Lebensunterhalt durch Straftaten verdienen.

    Ein harte Vorgehen gegen junge Straftäter ist dringend angebracht. Allerdings muss es eine gesunde Mischung aus Strafe und Hilfe sein. Also auch mit mehr Sozialpädagogen!

  32. Die Probleme sind in mehrerlei Hinsicht hausgemacht. Ihre Ursachen sind 1. in einer ungezügelten und rücksichtslosen Einwanderung, zweitens in einer ebenso rücksichtslosen und einseitigen „Spar“politik zu Lasten der Bürger sowie 3. in der Laxheit im Umgang mit Verbrechen zu suchen, die sich in Verständnisbekundungen für Verbrecher ergießt, satt dieselben Bürger zu schützen. Alle diese Probleme richten sich also gegen die Bürger; sie kommen hier auf einen Punkt zusammen.

    Es ist zwar richtig und auch aus moralischer Hinsicht mehr als berechtigt, wenn Brandstifter, Räuber und Mörder nicht nur ihre Unterstützung durch den Steuerzahler verlieren, sondern auch mit knallharten Strafen bedacht werden. Richtig wäre aber eben auch eine andere Politik. Sie würde übrigens den Leuten, die ein „immer weiter so!“ fordern, auch das Wasser abgraben.

    Wir haben hierzulande im Grunde sehr ähnliche Probleme, auch wenn sie (noch) nicht so ausgeprägt sind. So hat die Schröder-Politik ein „Prekariat“ erst geschaffen, das entweder kein Arbeit bekommt oder zu Löhnen arbeitet, in zumeist unsicheren Verhältnissen, die die Stelleninhaber nicht mehr ernähren können. Die „Stütze“, die solche „Aufstocker bekommen, erweist sich hier als Bumerang. Sie zerstört nämlich Vollzeitstellen zugunsten der vorgenannten, da sie eine Konkurrenzsituation durch staatlich subventionierte Beschäftigung erst schafft und damit auch jene Unternehmer benachteiligt, die verantwortungsvoll mit diesen Dingen umgehen, weil sie eben nicht aufs „schnelle Geld“ aus sind.

    Hinzu kommt auch hier das Verlangen nach „mehr Einwanderung“ seitens der Arbeitgeberverbände, unter der Schutzbehauptung, man suche „händeringend“ nach Fachkräften. Daß man diese eben nicht sucht, sondern lediglich nach Billiglöhnern giert, die alle anderen Lohnempfänger unter Druck bringen sollen, zeigt sich allein daraus, daß man erst vor wenigen Jahren, unter Mitwirkung der Arbeitsämter, diese Fachkräfte ins Ausland getrieben hat. Auch weiterhin sind solche vorhanden, sie bekommen entweder keine adäquaten Stellen oder arbeiten in prekären „Jobs“, während Ämter und Regierung sich im Lichte der geschönten Statistiken sonnen.

    Man darf nicht nur eine Seite sehen. Insofern sind die Forderungen nach harten Sanktionen verständlich, sie sind auch völlig richtig, sie allein beseitigen jedoch nicht das Grundproblem.

  33. So großartig ist Cameron wohl nicht.

    Nach einer Rede über den Multikulti Mob, der mordend, plündernd und brandschatzend durch England zog zu sagen es gäbe üble Teile der Gesellschaft, aber die EDL sei von allem das übelste, ist wohl kaum Kritik zu nennen. Zuerklären er verabscheue alles wofür die EDL steht und sei froh, dass das gesamte Parlament es ebenso sehe ist doch wohl eher als Hate Speech zu bezeichnen.
    Nach dem offen bewaffnete Migranten auch in den Medien gelobt wurden für den Schutz ihrer Community (immer nur der eigenen übrigens, was natürlich ist) werden Weiße dafür beschimpft unbewaffnet auf die Strasse gegangen zu sein um ihre multikulturellen Viertel zu schützen. Der größte Witz ist wohl, dass die gelobten Bürgerwehren rein tribalistisch zusammengesetzt sind, die EDL aber als einzige multiethnisch und multireligiös zusammengesetzt ist. Aber hey, das sind islamkritische Leute. Sie zu respektieren oder auch nur in Ruhe zu lassen würde bei der OIC schlecht ankommen.

    Cameron ist kein Konservativer und obendrein ein Weichei. Die Engländer selbst machen sich laut Umfragen keine all zu großen Hoffnungen auf eine Änderung der Politik der Wattebällchen.

    Übrigens waren der Polizei durch kultursensibele Richtlinien die Hände gebunden.

  34. „Wer seine eigene Gemeinde ausraubt und plündert, soll nicht länger das Recht haben, in Sozialwohnungen zu leben“

    Diese eindeutig rechtspopulistische Konklusion ist ja gerade zu krude ;)!

    __________

    pi-wuerzburg@web.de

  35. Wo bleiben bitte die deutschen bzw europäischen Politiker und Funktionäre die sich in England vor Ort ein Bild der Lage machen um solche Verbrechen im eigenen Land zu verhindern ?
    Glaubt die politische Elite so etwas ist bei uns unmöglich ?
    Will man keine Lehren aus dem britischen Desaster ziehen ?
    Sonst wird doch auch jeder Quatsch vor Ort unter die Lupe genommen , zb Eisbären in der Antarktis .
    Wo bleibt die “ Task Force Civilwar“ ?

  36. Die Maßnahmen der britischen Administration sind sowas von radikal und durchgreifend richtig, dass man sich nur verwundert die Augen reibt. Bin auf die Reaktion unserer Gutmenschen gespannt, wie die Realitätsverweigerer Roth, Edathy, Polenz und Co. über die Engländer herfallen und als Nazis, Rassisten und sonst was betiteln, oder diesmal einfach nur die Klappe halten, weil es in England passiert ist oder, was ich aber erst glaube, wenn Sie es offiziell sagen „man“ endlich begreift, dass die ungezügelte und alimentierte Einwanderung von integrations- und mit Masse bildungsunwilligen Migranten, auch bei uns zu diesen unerträglichen Zuständen führen wird. Die Anzeichen dafür, sind deutlich zu erkennen. Es ist erstaunlich ruhig im Printmedien „Unsinnschmiererlager“ und den Sprechblasenfraktionen der Parteien, Gewerkschaften, Ev. Kirchenverbände. Man stelle sich einmal vor, Italien wäre betroffen, was jederzeit eintreten kann, genau wie in Frankreich oder einigen anderen westlichen EU-Ländern mit ähnlichen Problemen und Herr Berlusconi hätte dort mit den gleichen, richtigen Mitteln reagiert. Die Reaktionen, unserer ideologisch „Verkleisterten“ auf den italienischen Regierungschef, wäre wie ein europäisches „Erdbeben der Stärke 9 und anschließendem Fukushima“, betrachtet und instrumentalisiert worden.

  37. Diese Maßnahmen sind in der Tat „rechtspopulistisch“ – und zwar in dem negativen Sinne, wie es die Linken meinen, wenn sie das Wort benutzen.

    Das ist eine vollkommen sinnlose Beruhigungspille, die den (zu Recht!) verärgerten Engländern lieblos hingeschmissen wird.

    Was glaubt der Herr Cameron eigentlich, was Kriminelle tun, wenn sie keine Sozialleistungen mehr bekommen?

    Arbeiten? Lustige Idee. Selbst wenn die das wollten, wer stellt so ein debiles Gesindel denn schon ein?

    Sich hinlegen und friedlich des Hungers sterben?

    Nein! Sie werden das tun, was Kriminelle eben tun – kriminell sein und kriminell bleiben, und das vermutlich noch ausweiten. Und in gewisser Hinsicht haben sie ja in dem Fall auch wirklich keine andere Wahl.

    So schafft man vorsätzlich Probleme, die man dann mit einem Polizeistaat löst.

  38. Eine Klage vorm EuGH wegen Vertragsverletzungsverfahren und die haben Ihre Bude zurück. Die Gerichtskosten bezahlt selbstverständlich der Michel (oder in diesem Falle der Jack 😀 )

  39. @ #44 Skuld

    Du bist doch nicht ernsthaft dafür, dass dieses Gesindel weiter von der Hand gefüttert werden soll, die es schlägt?

    Natürlich werden die keine besseren Menschen.

    Aber wenn man denen den Hahn aus dem bisher Milch und Honig für sie geflossen ist zudreht, haben sie auch keinen Grund mehr einzuwandern und werden bestenfalls abwandern.

    Zumindest aber werden sie es sich künftig gut überlegen, ob sie nochmal zum Randalieren gehen.

    Also aus meiner Sicht hat Cameron mal einen lichten geistigen Moment gehabt.

    __________

    pi-wuerzburg@web.de

  40. Der Begriff „Rechtspopulismus“ existiert weder in der französischen noch in der englischen Sprache.

    http://dict.leo.org/ ist eine hervorragende Quelle für derartige Analysen.

    Dieser Begriff ist also eine rein deutsche Wortschöpfung bzw. politischer Kampfbegriff.

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