Demokratie auf ägyptisch

Der sogenannte „arabische Frühling“ hat die Büchse der Pandorra geöffnet: Die strenggläubigen Mohammedaner sind aus den Gefängnissen entlassen und können jetzt das koranische Gift ungebremst unters Volk mischen. Wer glaubt, dass die „revolutionären Befreiungs-truppen“, die besonders nach den Freitagsgebeten unter „Allah ist größer“-Rufen hochmotiviert auf die Straßen ziehen, an Demokratie interessiert sind, denkt zu sehr in europäischen Maßstäben. Was sich in Ägypten, Syrien, Libyen, Tunesien & Co mit hoher Wahrscheinlichkeit entwickeln dürfte, sind islamische Gottesstaaten. Ein Interview von Scheich Adel Shehato (Bild) mit der ägyptischen Tageszeitung Roz Al-Youse vom 13. August wurde vor zwei Tagen in Übersetzung veröffentlicht. Es trägt nicht unerheblich zur Aufklärung bei.

(Von Michael Stürzenberger)

Der Scheich ist ein Führungsmitglied des ägyptischen Islamischen Jihad und äußert sich im Interview erfrischend offen über die Unterwerfung der Christen, Zahlung der Schutzsteuer, Einführung der Scharia, Schließung der Pyramiden und Weltherrschaft des Islams. Klare Botschaften, die direkt aus dem Heiligen Buch der Muslime kommen (Hervorhebungen durch PI):

„Es steht den Christen frei, ihren Gott in seiner Kirche anzubeten, doch wenn die Christen den Muslimen Probleme bereiten, werde ich sie auslöschen. Ich orientiere mich an der Scharia und die legt fest, dass sie die Dschizya-Steuer zu entrichten haben, wenn sie unterworfen sind.“

„Ich werde nicht entgegen meines Glaubens handeln, nur um die Leute glücklich zu machen…Wir erklären den Christen, dass sie zum Islam konvertieren oder die Dschizya zahlen müssen, ansonsten werden wir sie bekämpfen. Die Scharia basiert nicht auf Logik, sondern auf göttlichem Recht. Deshalb sind wir auch gegen universelle, durch den Menschen geschaffene Verfassungen.“

„Es wird Tourismus zum Zwecke medizinischer Behandlung geben, aber die touristischen Sehenswürdigkeiten wie die Sphinx oder Scharm El-Scheich werden geschlossen, da es meine Aufgabe ist, Allah zu dienen anstatt den Menschen. Kein stolzer Muslim wird jemals gewillt sein, von Tourismusgewinnen zu leben, da die Touristen, die kommen, Alkohol trinken und herumhuren. Wenn sie kommen wollen, müssen sie sich an die Bedingungen und Gesetze des Islam halten. Wir werden ihnen erklären, dass die Pyramiden laut der Scharia aus einem heidnischen und polytheistischen Zeitalter stammen.“

„So etwas wie Kunst gibt es im Islam nicht. Malerei, Singen und Tanzen sind verboten. Im Staat wird es daher nichts außer islamische Kultur geben, da ich die gottlose Kultur nicht lehren darf…Wir werden zu der vernünftigen Kultur der Muslime und der muslimischen Vorväter und der islamischen Geschichte zurückkehren.“

„Ich muss die Muslime unterstützen und die Christen bekämpfen. Wenn mir ein Christ keinen Schaden zufügt, werde ich einen eingeschränkten Kontakt zu ihm aufrechterhalten. Im Islam gibt es verschiedene Abstufungen des Kontakts mit einem Christen, namentlich: Versprechen einzuhalten, ehrlich mit ihm umzugehen, ihn nett zu behandeln und sich mit ihm anzufreunden. Die ersten drei sind erlaubt, aber das vierte wird als gefährlich angesehen, da es dem Vers entgegensteht, in dem es heißt: ´…Freunde dich nicht mit meinen Feinden und deinen Feinden an.`“

„Natürlich werden wir auf der gesamten Welt eine Kampagne der islamischen Eroberung einleiten. Sobald die Muslime und der Islam Ägypten kontrollieren und die Scharia eingeführt haben, werden wir uns den Nachbarregionen, Libyen und im Süden dem Sudan, zuwenden. Alle Muslime auf der Welt, die sehen möchten, wie die Scharia weltweit eingeführt wird, werden zur ägyptischen Armee kommen, um islamische Bataillone zu bilden, deren Aufgabe es sein wird, den Sieg herbeizuführen.“

Wenn das mal keine Perspektiven für eine wunderbar tolerante und freie demokratische Gesellschaft in Ägypten sind. Das könnte ein wahrer Exportschlager für die Nachbarländer werden.

Europe News: Mehrheit für Islam-Parteien in Ägypten