Es ist von ziemlich allen Seiten unbestritten, daß die deutsche Wirtschaft Ende der fünfziger und in den sechziger Jahren nach dem Mauerbau ausländische Arbeitskräfte brauchte. Damit erschöpft sich jedoch die objektive Geschichtsschreibung bereits, und die politisch-korrekte Ideologie beginnt. Schon die „Vereinbarung zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der italienischen Republik über die Anwerbung und Vermittlung von italienischen Arbeitskräften nach der Bundesrepublik Deutschland“ 1955 war zunächst keineswegs nur deutschen Wünschen zu verdanken, sondern die italienische Regierung hatte mindestens zwei Jahre lang zuvor auf eine solche Möglichkeit gedrängt, die schließlich „im Geiste europäischer Solidarität zu beiderseitigem Nutzen“ abgeschlossen wurde.

Es folgten weitere Abkommen mit Spanien und Griechenland 1960, der Türkei 1961, Portugal 1964 und Jugoslawien 1968. Zwischen 1962 und 1974 kamen 8,8 Mio Ausländer, von denen 5,5 Mio das Land wieder verließen. Gezwungen wurde dabei niemand, weder zur Einreise, noch zum Bleiben, noch zur Ausreise! Allerdings gab es gesundheitliche Untersuchungen zur Erlangung einer Arbeitserlaubnis bereits im Herkunftsland, und dies war keine Selektion an der Rampe von Auschwitz, wie uns die Tränendrüsen-Gutmensch-Lobby heute weismachen will, sondern gängige Praxis im In- und Ausland und überall akzeptiert. Auch die ersten Unterkünfte hätten keinen Michelin-Stern erwarten dürfen, wer aber glaubt, die Neuankömmlinge seien darüber so erschüttert gewesen, daß sie gleich eine Selbsthilfegruppe gründen und zum Psychiater rennen mußten, irrt gewaltig!

Wer nämlich in Palermo in einer solchen Einzimmer-Wohnung (Foto oben) groß geworden war, vermißte im Gelsenkirchen der sechziger Jahre höchstens die Sonne, wenn er seine neue Unterkunft (Foto unten) sah.

In einer solchen Baracke aß ich mit Kollegen die ersten Spaghetti meines Lebens! Natürlich kam es zu Diskriminierungen, natürlich existierten Spitznamen und Schimpfwörter wie „Katzelmacher“, „Ithaker“ und „Makkaroni“, natürlich gab es Streit. Das ist normal und war noch in keinem Einwanderungsland anders! Normal sind aber auch Ehen zwischen Einheimischen und Ausländern, und die ließen nicht lange auf sich warten! Denn insgesamt ist die Geschichte der ersten Gastarbeiter in der BRD, der vielen Italiener, Griechen, Serben, Kroaten, Slowenen, Spanier und Portugiesen, ein wahnsinniger Erfolg gewesen, und es ist ein Unglück, daß soviele wieder gegangen sind.

Auch die Gastarbeiter selber sahen ihre Lebensgeschichte eher positiv. Warum sollte sich sonst der Rentner Giacomo Meo eine Lore seiner alten deutschen Zeche in Italien vor sein Haus stellen? Es gibt aber eine Ausnahme, wo alles bis auf den heutigen Tag nicht so richtig funktioniert, und die wird im nächsten Beitrag in einigen Tagen behandelt! Die Fotos habe ich auf dieser hervorragenden Seite entliehen!

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60 KOMMENTARE

  1. Hey, Kewil, PI sei ausländerfeindlich, hetzerisch, undemokratisch und rufe zu Hass gegenüber Muslimen und allem Fremdartigen auf… so hiess es noch vor kurzen bei n-tv und anderen Sendern..

    … wie kannst du dann nur so einen netten, liebevollen und freundschaftlichen Artikel zu Ausländern schreiben, mmh?

    Ohne Ironie: sehr netter, erfrischender Artikel mit Liebe für Menschen. Weiter so!

  2. Hehe… klasse. Meine Frau ist italienisches Gastarbeiterkind^^…. ja, und wenn wir dann in in die Heimat ihrer Eltern fahren, und befinden und in einem „Kuh“-Dorf irgendwo in Süditalien (südlich Neapel), man besucht eine der vielen Tanten, was hängt an der Wand? „Burg an der Wupper“ mit einem Abbild der Müngstener Brücke. Ja, genau so sieht die Realität aus.

  3. Hey, Kewil, PI sei ausländerfeindlich, hetzerisch, undemokratisch und rufe zu Hass gegenüber Muslimen und allem Fremdartigen auf… so hiess es noch vor kurzen bei n-tv und anderen Sendern..

    … wie kannst du dann nur so einen netten, liebevollen und freundschaftlichen Artikel zu Ausländern schreiben, mmh?

    Ohne Ironie: sehr erfrischender Artikel mit Liebe für Menschen. Weiter so!

  4. Wir haben die armen Ausländer damals GEHOLT.
    Wir haben sie gezwungen hier zu arbeiten.
    Und jetzt kommen sie hier nicht zurecht *heul*.
    Denn wir haben sie nicht genug integriert.

    Wer glaubt heute eigentlich noch so einen Mist?

    Stellt euch mal vor, USA würden ausschreiben. Man würde dort ca. – in Kaufkraft für Deutschland – 10.000 Euro netto verdienen. Nur als ungelernte Kraft.
    Man spart natürlich wo man kann, kauft nur beim Aldi, hat in USA nicht die tollsten Klamotten und fährt auch nicht in teure Urlaube.

    Nach ein paar Jahren baut man hier in Deutschland (das man natürlich immer ein paar Wochen im Jahr besucht), ein kleines schickes Mehrfamilienhaus mit 8 Wohnungen in Hamburg. Eine Wohnung für sich reserviert, wenn man die USA wieder verlässt.

    Die Kinder bekommen auch jeder eine Wohnung in Deutschland geschenkt. Oder man lässt sie einfach für ein paar Jahre bei den Großeltern in Stralsund wohnen und überweist monatlich 1.000 Euro Kindergeld. Da freuen sich die Großeltern.
    So haben das Millionen Türken hier gemacht. Wundert mich wirklich, dass sie nicht viel dankbarer sind.
    Ein denkwürdiger Satz hörte ich von einem 15-jährigen Türken in Deutschland: „Deutschland ist ein Scheiß-Ausländerland!“

  5. Ein sehr schöner Artikel! Solch erfreuliche und differenzierende Artikel würde ich mir bei PI öfters wünschen. Den Islamkritikern ist nämlich bekannt, dass die Migration im Großen und Ganzen eine Erfolgsgeschichte ist.

    Wie Sie erwähnt haben, ist die Migration aus einem bestimmten Kulturkreis allerdings nicht erfolgreich verlaufen. Und ich ahne bereits welcher Kulturkreis gemeint ist…

  6. Pi,

    viel wichtiger wäre es, mal einen Artikel über die Lüge des türkischen Gastarbeiterabkommens zu verfassen. Viele Türken meinen, dass WIR sie hergeholt haben, um für Deutschland zu arbeiten und dass SIE darum Deutschland mitaufgebaut haben; etwas, was sie immer oft und beleidigt behaupten.

    In WARHEIT war es ganz anders: Die Initiative für das Gastarbeiterabkommen ging damals von der türkischen Regierung aus, die an die Tür der deutschen Regierung anklopfte, um das eigene, gewaltige Armuts-und Arbeitslosenproblem zu lösen, worauf sich die deutsche Regierung dann einließ.

    Etwas, was jeder z.B. bei Wikipedia, die wahrlich nicht als rechts einzustufen sind, nachlesen kann…

  7. Sehr schöner Artikel. Er zeigt, dass Immigration funktionieren kann und eine Bereicherung darstellen kann. Natürlich denkt man an die Italiener, Spanier, Griechen, Iren, Chinesen, Japaner, Vietnamesen, … Das ist im Großen und Ganzen ein großer Erfolg.

    Es gibt aber einen Unterschied. Die Türken und Araber in Deutschland. Da gibt es zwar vereinzelt auch Integrationserfolge, aber insgesamt ist es ein Jammertal.

    Woran liegt das wohl?

    Wo inkompatible Grundwerte, einerseits Grundgesetz andererseits Islam, aufeinanderprallen, genau da hört Multikulti auf.

    Iraner, Türken oder Araber, die sich vom Islam weitgehend abwenden, lassen sich hingegen integrieren. Dafür gibt es wiederum viele Beispiele.

    Nicht zuletzt diese Studie von Professor Pfeiffer beweist diese These:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,698948,00.html

    „Jung, muslimisch, Brutal

    Jugendliche aus muslimischen Zuwandererfamilien sind einer neuen Studie zufolge deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen. Der Islam, so wie er in Deutschland oft vermittelt würde, fördere eine brutale Machokultur, sagte ein Kriminologe.“

    LG

    Bhigr

  8. @ #5 DerDeutsche (05. Aug 2011 11:13)

    Und dann kommt man wieder einmal zur Frage.

    Wenn alle Kulturen sich beliebig mischen und integrieren lassen und nur eine Kultur in allen anderen Kulturen nicht zu integrieren ist, woran mag das wohl liegen?

  9. Italien ist eine okzidentale Kulturnation, daher gibt es keine Italienerkonferenzen, Katholikenkonferenzen, Italienisch-Unterricht an den Schulen, kurzum keine Probleme, die es nicht auch mit Autochtonen gibt.

    Erstaunlicherweise haben die Deutschen viele italienische Dinge gerne und freiwillig in ihren Alltag integriert, wenn auch der Ferrari recht teuer ist! 🙂

  10. Klar, eine einzigartige Erfolgsgeschichte – http://www.focus.de/politik/deutschland/verbrechen-italienische-mafia-nutzen-deutschland-als-rueckzugsgebiet_aid_300688.html

    Italiener haben dieselbe schlechte Bilanz wie Türken, beide stehen vereint am Ende der Skala. Auch ihre gelebte Kultur war absolut gleich: hitzige Eifersucht, Messerstechereien und Gewalt, zogen damals mit ihnen in die Städte ein. Das Milieu um Pizzerien und Eisdielen gleich dem der Dönerbuden aufs Haar.

  11. Ausgrenzung und Lieblosigkeit gegen Ausländer ist für den Christen eine Sünde. Gastfreundschaft ist ein wichtiges Gebot.
    Immigranten aus dem mediterranen Raum haben uns transalpinen Menschen viel gebracht an lockerem Lebensstil, an kulinarischen Genüssen, Musik, Modebewusstsein und generell Freude an den schönen Dingen des Lebens und sei dies nur eine kleine Pizzeria mit weissen Tischtüchern und einem fröhlichen Kellner. Dabei haben sie auch viel gearbeitet, diese Zugereisten, und unsere Wirtschaft vorwärts gebracht. Oft hatten sie es , in den Anfangsjahren, nicht unbedingt leicht; es gab eine Menge von Vorurteilen, besonders nördlich des Mains.
    Heute bedauern wir es, wenn sie uns verlassen und heimkehren, die Italiener, Spanier und Portugiesen. Mit der Ausnahme von ein paar maffiösen Schlitzohren waren sie ehrlich, fleissig, liebenswert und sie versuchten sich – ohne Anbiederung – anzupassen.
    Kaum kam es vor, dass sie unseren Sozialstaat ausnutzten, dafür waren sie viel zu stolz.

  12. Ach, zu den integrationsfähigen Einwanderern gehören selbstverständlich noch: Polen, Russen, Tschechen, …, auch Österreicher, trotz der Sprachbarriere 😉

    Osteuropa scheint uns also zu liegen. Aber wie sieht es eigentlich mit den muslimschen Einwanderern aus dem ehemaligen Jugoslawien aus? Hat da nicht einer kürzlich am Frankfurter Flughafen auf Amerikaner geschossen? Wieviele Tote gab es noch einmal? Das muss wohl Zufall sein;-)

    Was ist eigentlich mit der Integrationsfähigkeit von so urdeutschen Konvertiten wie Pierre Vogel? Sieht auch nicht gut aus, oder?

    LG

    Bhigr

  13. @TanjaK:

    Also sollte ich lieber nicht zu meiner italienischen Frau in die Küche gehen, wenn sie gerade kocht?

  14. Hi moin Kewil,
    tolle Sache der Bericht.

    Aus den Massenmedien wusste ich bisher nur,
    dass die Türcken Deutschland sowohl im 2. Weltkrieg besiegt, befreit und danach auch wieder aufgebaut hatten…
    …und ganz nebenbei führten sie auch noch ein paar Attentate gegen Hitler aus.
    …wie man hier sehen kann.
    Also- , aber irgendwie kommt mir in Deiner Geschichtsdarstellung der Aspekt der
    Offenen Gesellschaft ein klitze kleines biss.chen zu kurz. Auch die Kritik am Anteil
    unterschiedlich grossen Anteils von monogamen zu multigamen Gastarbeiternden erscheint mir etwas wenig, wie auch überhaupt die kaleidoskopische Auffächerung der Genitalenden und deren wachsendes Identifikations- und Rollenverständnis beim Wiederaufbau von Dir echt vernachlässigt wurde.

  15. @ #6 Patriot77

    Die Initiative für das Gastarbeiterabkommen ging damals von der türkischen Regierung aus, die an die Tür der deutschen Regierung anklopfte, um das eigene, gewaltige Armuts-und Arbeitslosenproblem zu lösen, worauf sich die deutsche Regierung dann einließ.

    Etwas, was jeder z.B. bei Wikipedia, die wahrlich nicht als rechts einzustufen sind, nachlesen kann…

    2 Punkte: Erstens. Wo kann man in der Wikipedia das nachlesen? Warum ist es so schwer, hier das Stichwort und den Link zu nennen?

    Zweitens: Das Buch, das den türkischen, aber auch ital. und span. Druck auf die dt. Behörden in der Gastarbeiterfrage beschreibt:

    Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008. 248 S., 32,90 Euro.

    Folgend die komplette Rezension aus der FAZ v. 24.6.08:

    Initiative der Entsendeländer
    Auswärtiges Amt und Ausländerbeschäftigung 1953-1973

    Deutschland ist kein Einwanderungsland, die Gastarbeiter fahren wieder nach Hause – das waren einmal Glaubenssätze. Aus den Arbeitern wurden Rentner und aus den Gästen “Migranten”, Einwanderer eben. Ein anderer Glaubenssatz ist, dass die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte ein Instrument der Arbeitsmarktpolitik gewesen sei, weil die westdeutsche Industrie diese benötigt habe. Die Karlsruher Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Heike Knortz behauptet nun etwas ganz anderes. Sie sieht den Ursprung der wesentlichen migrationspolitischen Entscheidungen in Motiven der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik. Für ihre Analyse hat sie die Akten des Bundesarbeits- und des Bundeswirtschaftsministeriums sowie erstmals einschlägige Akten des Auswärtigen Amts ausgewertet. Sie verschiebt damit den Akzent vom Arbeitsministerium hin zu dem seinerzeit federführenden Ressort. Es zeigt sich, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und zudem keinerlei arbeitsmarktpolitischen Überlegungen folgte. Es waren die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe konnten dabei ganz unterschiedlicher Natur sein.

    Italien, das seine Wirtschaft schon früh völlig auf eine europäische Zusammenarbeit ausgerichtet hatte, litt unter einem erdrückenden Handelsbilanzdefizit. Die 1953 laufenden Handelsgespräche wurden auf italienischen Wunsch erweitert. Es sollten Italiener in Deutschland arbeiten dürfen, mit deren DM-Transfers das Bilanzdefizit in der Heimat ausgeglichen und die hohe Arbeitslosigkeit gesenkt würde. Auf dem Weg zum ersten Anwerbeabkommen 1955 gelang es dem Auswärtigen Amt, seinen Vorrang bei den Verhandlungen zusätzlich zum Außenhandel auch auf die Ausländerbeschäftigung auszudehnen und diesen Primat gegenüber dem Bundesarbeitsministerium zu behaupten. Ein von Konrad Adenauer ursprünglich geforderter arbeitsmarktpolitischer Gesamtplan scheiterte am Konflikt der beteiligten Ministerien untereinander. Ohne ein derartiges Konzept machten die Diplomaten fortan die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte an allgemein außenpolitischen oder außenwirtschaftlichen Bedürfnissen fest.

    Die Anwerbevereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien standen alle unter ähnlichen Vorzeichen. Jeweils ging der Anstoß von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung ihrer Arbeitskräfte eigene Probleme zu bewältigen suchten. Sie wollten ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen, die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren oder die ohnedies im Gang befindliche Emigration im Bereich der qualifizierteren Arbeiter kanalisieren und wenigstens deren Abwanderung verhindern. Die Bundesrepublik hatte wiederum ein Interesse daran, dass Handelspartner als solche erhalten blieben und nicht durch ihre Bilanzdefizite am Handel mit Deutschland gehindert waren. Andere Gründe konnten das Bemühen um die Stabilität eines Nato-Partners sein, der Wille, einen EWG-Mitgliedstaat zu integrieren oder – wie im Falle Jugoslawiens – die Absicht, den Ost-West-Konflikt zu entspannen.

    Dass sich solche außenpolitischen Motive durchaus mit den Anliegen der deutschen Wirtschaft decken konnten, liegt auf der Hand. Schließlich herrschte spätestens seit 1960 Vollbeschäftigung, und die Arbeitskraft der angeworbenen ausländischen Arbeiter wurde benötigt. Tatsächlich erwiesen sich die Ergebnisse der Außenpolitik als kompatibel mit den Erfordernissen des Arbeitsmarkts. Frau Knortz legt jedoch großen Nachdruck auf die richtige Verknüpfung. Bei den Anwerbevereinbarungen handelte es sich ihrer Meinung nach ausschließlich um eine der Industrie aus außenpolitischen Gründen ermöglichte vereinfachte Rekrutierung von Arbeitskräften im Ausland und nicht umgekehrt um eine an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts ausgerichtete Außenpolitik. Das ist keineswegs nebensächlich, denn aus Sicht der Verfasserin hatte diese Politik in einem bedeutsamen Punkt nachteilige Konsequenzen. Bis zum Anwerbestopp von 1973 soll die Arbeitermigration nämlich ein stärker technikinduziertes Wachstum verhindert haben. Die zumeist un- oder angelernten ausländischen Arbeitskräfte verrichteten vielfach gerade jene Tätigkeiten, deren Potential zur mechanischen oder organisatorischen Rationalisierung besonders groß war. Die Hypothese einer durch die Migration ausgelösten mittelfristigen Wachstumsschwäche erscheint durchaus plausibel. Martin Kröger FAZ, 24.6.2008

  16. #10 Eurabier (05. Aug 2011 11:32)

    Erstaunlicherweise haben die Deutschen viele italienische Dinge gerne und freiwillig in ihren Alltag integriert, wenn auch der Ferrari recht teuer ist!

    man hat ja glücklicherweise noch Alternativen. Es muss ja nicht immer NUR Ferrari sein ! z.B. liebt man es in den Berliner Transfer-Industriellen Komplexen auch etwas dezenter. Worauf die Konfirmanden von der Treberhilfe grosse Oden halten.

  17. Die Probleme der Integration, genau die gab
    es wohl mehr oder minder bei JEDER Einwander-
    ungsgruppe wichtig ist aber die Überwindung
    der selbigen!
    Sicher war bei der Einwanderung 50-60ziger
    Jahre es hilfreich, dem GLEICHEN Kulturkreis anzugehören – klingt jetzt banal und abge –
    droschen.
    Aber ist EInwanderung das Problem, denn die gab es schon immer?
    ES gibt Probleme bei der Integration muslim
    ischer EInwanderer. Und ein großer Teil ist
    jetzt auch deutscher Bürger! Und genau hier
    muß der Staat arbeiten.
    Jeder deutscher Bürger hat die gleichen Rechte und Pflichten. Wir haben nunmal muslimische Bürger und sind jetzt gezwungen
    diese Problematik zu lösen.
    Und es wird weiter gehen, was wird erst die
    afrikanische Migration für Europa bedeuten.
    Die WElt ist immer im Wandel.
    Was unterscheidet eigentlich die früheren
    Einwanderungen von den heutigen. Wieso
    löste die ehemalige KUK Monarchie auch
    die Problematik der EInwanderung Ihrer
    muslimischen Bürger, was war DAMALS anders.

    Sind wir blöder geworden?

  18. @#8 Bhigr (05. Aug 2011 11:27):

    Es gibt aber einen Unterschied. Die Türken und Araber in Deutschland. Da gibt es zwar vereinzelt auch Integrationserfolge, aber insgesamt ist es ein Jammertal.

    Ja, sie integrieren sich vor allem dann gut, wenn sie christlich sind. Ich habe aramäische Nachbarn, die sind zwar manchmal laut, verhalten sich aber friedlich und sprechen gut Deutsch, vor allem die Kinder.

  19. Wiederaufbau durch Ausländer – Türken und türkische Gastarbeiter in Deutschland

    türkische Ausländer oder Gastarbeiter?

    Deutsche Trümmerfrauen – nicht irgendwelche Gastarbeiter bauten Deutschland wieder auf

    Kurzfassung

    Immer öfter liest man, dass Gastarbeiter bzw. Ausländer am Wiederaufbau Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg oder am Wirtschaftswunder der Bundesrepublik beteiligt gewesen seien. Durch derartige Behauptungen soll zum einen eine Verantwortung der Deutschen für die freiwillig nach Deutschland gekommenen Immigranten begründet werden, zum anderen aber auch ein Anspruch auf Leistungen des deutschen Staates und der deutschen Sozialsysteme hergeleitet werden. Darüber hinaus sollen derartige Behauptungen dazu dienen, die Forderungen nach der Verpflichtung von Immigranten zur aktiven Mitwirkung beim Gelingen der Integration abzuwehren. Integration kann aber nur gelingen, wenn die Fakten bekannt und auch deutlich geworden ist, wer welchen Nutzen gezogen und welche Verantwortung trägt im Prozess der Immigration nach Deutschland.

    Hier ein kurzer Abriss von Daten und Fakten zu Wiederaufbau und Wirtschaftswunder sowie zur Anwerbung von Gastarbeitern und dem Beitrag von Ausländern. Es kann auf Basis der Fakten festgestellt werden, dass es keinen Beitrag von den Gastarbeitern (Gastarbeiter nach Definition der Anwerbeabkommen mit den Entsendeländern) gegeben hat. Ein historisches Faktum ist darüber hinaus, das die Anwerbeabkommen auf Betreiben der Entsendeländer geschlossen wurden – die Initiative zur Anwerbung von Gastarbeitern ging nicht von Deutschland aus. Anwerbung von Gastarbeitern fand von 1961 bis zum vom Bundestag beschlossenen totalen Anwerbestopp im Jahre 1973 für ca. 12 Jahre statt. Am Ende befanden sich noch ca. 2,5 – 3 Mio Gastarbeiter in Deutschland, von denen ein großer Teil bis Mitte der 70er Jahre in ihre Heimatländer zurückkehrte. Am Beispiel Türkei wird gezeigt, daß besonders Menschen aus sehr armen und wirtschaftlich und politisch sehr instabilen Ländern alles daran setzten, in Deutschland zu bleiben.

    Ende des Wiederaufbaus – 1955 – Wirtschaftswunder

    Mitte der 50er Jahre, noch bevor ein einziger Gastarbeiter den Boden von Deutschland (West- oder Ostdeutschland) betreten hatte, war der Wiederaufbau Deutschland also abgeschlossen. Neben der eigenen Leistung der Deutschen hatte die finanzielle Unterstützung durch die USA dabei geholfen, das sog. Wirtschaftswunder zu bewirken. Deutschland hatte es geschaft, die zu mehr als 2/3 zerstörte Wirtschaft wiederherzustellen und gleichzeitig Wohnraum zu schaffen, Millionen von Heimatvertriebenen aus Preußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland zu integrieren und technische und ingenieurmäßige Spitzenleistungen hervorzubringen, die Deutschland auf die vordersten Plätze der Weltwirtschaft geführt hatten.

    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-Gastarbeiter.html

  20. Es ist von ziemlich allen Seiten unbestritten, daß die deutsche Wirtschaft Ende der fünfziger und in den sechziger Jahren nach dem Mauerbau ausländische Arbeitskräfte brauchte.

    Das ist grundfalsch, lieber Kevin. Niemand hat Gastarbeiter gebraucht, vielmehr sperrte man Flüchtlinge aus dem Osten aus – Deutsche, sogar politisch Verfolgte und vom Tod bedrohte:

    Der Umstand, daß ein Sowjetzonenflüchtling der Fürsorge (später Sozialhilfe) zur Last gefallen wäre, hätte nach Verfassungsrecht (in der Regel nicht nach dem Notaufnahmegesetz) ausgereicht, ihm selbst dann den Daueraufenthalt in der Bundesrepublik zu versagen, wenn er in der Sowjetzone politisch verfolgt war… Die Einführung eines Verbots mit Erlaubnisvorbehalt hat das BVerfG mit Sätzen gerechtfertigt, … die hochaktuell sind:
    „Ein Flüchtlingsstrom kann nicht so reguliert werden, daß man zunächst allen die Aufnahme gewährt und erst später den einzelnen über das Bundesgebiet sich zerstreuenden Zuwanderern nachgeht. Vielmehr ist es erforderlich, die Massenbewegung in einer Weise abzufangen, die die Möglichkeit gibt, zu einer Entscheidung über das Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 11 II. GG im Einzelfalle zu kommen und diese gegebenenfalls auch durchzusetzen. Eine bloße Registrierungspflicht würde keinesfalls genügen; vielmehr muß die Freizügigkeit innerhalb des Bundesgebietes zunächst für die Dauer des Verfahrens allgemein versagt, praktisch also suspendiert sein.“

    Weiter führt das BVerfG aus , der Begriff „Einschränkung“ des Grundrechts der Freizügigkeit sei nicht so zu verstehen, daß er nur eine teilweise Beschränkung der Freizügigkeit erlaube: „’Einschränkung’ ist vielmehr u. U. eine Einschränkung auch des Kreises der aus dem Grundrechte Berechtigten mit der Wirkung voller Abweisung“. Bedeutungsvoll ist auch der Hinweis des BVerfG, das Notaufnahmegesetz habe nicht alle nach Art. 11 II. GG zulässigen Einschränkungen realisiert, sondern bei zwingenden Gründen der Flucht den Aufnahmeanspruch ohne Rücksicht auf die künftige soziale Lage des Flüchtlings und ihre Wirkung auf die Bundesrepublik Deutschland usw. gewährt. Damit ist zum Ausdruck gebracht, daß noch schärfere Einschränkungen der Freizügigkeit durch den Gesetzesvorbehalt des Art. 11 II. GG gedeckt gewesen wären. Aus den Entscheidungsgründen ist weiter zu ersehen, daß das BVerfG damals von einer „Bedrohung der sozialen und wirtschaftlichen Lage innerhalb der Bundesrepublik gerade durch die starke Zuwanderung aus der sowjetischen Besatzungszone“ ausging.

    Ganz nachzuleden in;

    Neue Juristische Wochenschrift
    Heft 35, 34. Jahrgang, 26. August 1981, Seite 1857 – 1862, Ist das Grundrecht auf Asyl verfassungswidrig?

    Scheißhausparolen!

  21. Sehr guter Artikel!
    Dringend muss die Wahrheit verbreitet werden, denn die Geschichtsverdreher basteln schon an ihrer „idealen“ Vorgeschichte für die Fortsetzung der Einwanderung bzw. den EU-Beitritt der Türkei.
    Pflichtlektüre sind die Forschungsbände von Heike Knortz („Gastarbeiter“) und Johannes-Dieter Steiner („Migration“).

    Ein Auszug:

    Arbeitsmarktpolitisch sei eine Vereinbarung über eine Anwerbung türkischer Arbeit¬nehmer in keiner Weise notwendig, allerdings könne er nicht beurteilen, „wie weit sich die Bundesrepublik einem etwaigen solchen Vorschlag der türkischen Regierung verschließen kann, da die Türkei ihre Aufnahme in die EWG beantragt hat und als NATO-Partner eine nicht unbedeutende politische Stellung einnimmt.“

    Anton Sabel, Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung (Vorläufer der Bundesagentur für Arbeit), 26.9.1960
    (Steinert, Johannes-Dieter: Migration und Politik. Westdeutschland – Europa – Übersee 1945-1961, Osnabrück 1995, S.307)

  22. Es gibt aber eine Ausnahme, wo alles bis auf den heutigen Tag nicht so richtig funktioniert, und die wird im nächsten Beitrag in einigen Tagen behandelt!

    Hmmm, mir schwant schon was da kommt. 😆 😆 😆

  23. Ja, sonst ist alles in Odnung auf unseren Straßen, Plätzen, den U-Bahnen. Gutintegrierte Leute vom Balkan, Russen, nette katholische polnische Banden die Gutes tun. Prima, wenn nur die Moslems nicht wären, nicht wahr?

  24. Damit unsere Poliiker nicht sagen : Wir haben das nicht gewußt

    Schon 1973 ächzte der Spiegel

    HILFE die Türken kommen …

    und warnte sofort und gab folgenden Ratschlag

    RETTE SICH WER KANN
    Die in dem langen Artikel geschlderten Probleme .. gab es also bereits seit 38 Jahren mir den Türken

    38 Jahre lang haben also unsere Politiker vertuscht , verharmlost, gelogen und getrickst

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955159.html

  25. #29

    Ich empfehle jeden diesen Artikel zu sichern …

    wer weiss wie lange er noch verfügbar ist

  26. Tatsächlich zählen die Italiener zu den am schlechtesten integrierten Gruppen in Deutschland, mit extrem schlechten schulischen Leistungen und teilweise auch noch nach Jahrzehnten im Land rudimentären Sprachkenntnissen. Umgekehrt belegen die Spanier hier überall Spitzenwerte.

    Diese Erkenntnis verdanke ich nicht zuletzt meinem Romanistik-Studium, das war mir zuvor auch nicht in der Form klar…

    Ansonsten: Hier in Ingolstadt machen eher die Rußland(deutschen) massive Probleme, allein schon durch ihren Drogen- und Alkoholkonsum (Stichwort Piusviertel). Die Türken sind ziemlich unauffällig, und Arbeitsplätze sind prinzipiell (Audi) auch genug da.

  27. @#32 kopin (05. Aug 2011 14:22)

    „Tatsächlich zählen die Italiener zu den am schlechtesten integrierten Gruppen in Deutschland,…“

    Noch so einer…

    …und welche Kosten verursachen die Italiener bei ihrer Integration?

    Ist dir bei deinem Romanistik-Studium nicht aufgefallen, daß der Gang zum Sozialamt bei den Italiener total verpönt ist? 😉

  28. Alessandro-Sergio – du siehst aber, welche Probleme es dir schon bereitet, mit Zahlem unzugehen und vom Besondern auf das Allgemeine zu schließen. Dir wurde das Abi anscheinend genauso nachgeschmissen, wie anderen auch. Oder bist du so einer, der immer hier gleich das repräsentiert, um das es gerade geht. Denn man ja auch immer ganz leicht nachprüfen…

  29. Ein sehr schöner Artikel der mit dem übereinstimmt was mein Vater über diese Zeit immer wieder berichtet.
    Mein Vater war auch einige Jahre im Bergbau tätig und das Spaghettikochen hat er von einem italienischen Arbeitskollegen gelernt. 🙂

  30. „…und welche Kosten verursachen die Italiener bei ihrer Integration?“

    Das ist dein Schmalspurdenken. Nur weil jemand nicht so auffälig ist wie das Gangsta-Rapper-Milieu, ist er gleich gut intergriert, ja? Wie du in den Artikeln lesen konntest, ist es nicht wirklich so, eher unterscheiden sie sich von Türken, dass sie unauffälliger sind. Anfangs haben sie sich keinen Deut anderes benommen als Türken, was du als Junger nicht wissen kannst. Aber MIR kannst du das nicht erzählen.

  31. „und das Spaghettikochen hat er von einem italienischen Arbeitskollegen gelernt.“

    Ich glaube, heute ist wieder so ein Tag, da überbietet man sich mit Dummheiten. Kein Wort über die Mafia, kein Wort zur Steuerhinterziehung, kein Wort zu emotionalen Exzessen, kein Wort zur schlechten Bildung…Es verhält sich so, wie das Mainstream zur Reinwaschung seiner Lieblinge. Alles auf Kosten Deutschlands.

  32. Die objektiven Statistiken gibt es beispielsweise bei http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/WorkingPapers/wp13-schulische-bildung.pdf?__blob=publicationFile

    50 % der italienischen Kinder besuchen nur die Hauptschule und erwerben häufig keinen Abschluß, woraus sich entsprechende Probleme auf dem Arbeitsmarkt ergeben. Im Schnitt ist die Arbeitslosenquote dreimal so hoch wie bei den Deutschen – irgendwer wird dann schon mal Hartz IV beantragen, auch wenn es verpönt sein mag.

    Das stelle ich ganz sachlich und in aller Freundschaft fest.

    Am erfolgreichsten sind Russen, Polen, Kroaten, Vietnamesen, Spanier und Iraner. Letzeres weißt wohl einfach darauf hin, daß die soziale Gruppe einer der wichtigsten Faktoren ist – wer schon im Iran ein Studium absolviert hat, dessen Kindern haben eben einen ganz anderen sozialen Hintergrund als der typische archaische Landbewohner aus z. B. der Türkei.

    Umgekehrt gilt das auch für Türken: in den wenigen Fällen, in denen Angehörige der säkularen Oberschicht nach Deutschland kamen (Ärzte usw.), war auch die Integration kein Problem. Habe ich bei einem Mitschüler mal erlebt, dessen Vater Offizier (Pilot) war und der in kürzester Zeit bestens integriert war.

  33. Sehr guter Artikel den ich bestätigen kann.

    Zu den Spitznamen

    natürlich existierten Spitznamen und Schimpfwörter wie “Katzelmacher”, “Ithaker” und “Makkaroni”,

    Es heißt richtig Itaka = Italienischer Kamerad.

  34. @#36 TanjaK (05. Aug 2011 14:38)

    „…Dir wurde das Abi anscheinend genauso nachgeschmissen, wie anderen auch. …“

    Mann oh mann.

    Von Vorurteile nur so angefressen?

    Nochmal: Abi mit 1,8 am Abendsgymansium Darmstadt 1991.
    Da wurde nichts nachgeschmiessen.

  35. Der Artikel ist im grunde sehr gut. Sicher gibt es mit einigen Gruppen von Ausländern Probleme und da auch bestimmt in verschiedenen Orten verschiedene Ausländergruppen. Sicher sind Süditaliener hitzköpfiger als der Tiroler und sicher gibt es mafiöse Strukturen aber egal welche Ausländergruppe wir nehmen ,solange es eine christliche Werteordnung in den Herkunftsländern gibt haben wir bis auf Ausnahmen (wir haben auch asoziale Deutsche )keine Probleme. Wir haben zum beispiel die größte Ansamlung von Japanern in Europa in Düsseldorf. Ich habe noch keinen Japanischen Ehrenmord erlebt .Es gibt keine Banden von Jugendlichen Japanern hier in der Stadt. Aber wir haben Banden von Türken, Marokanern, Ziegeunern,Albanern usw. Was lernen wir daraus.
    Nicht der Ausländer ist das Problem sondern ganz klar der Islam ist die Wurzel allen Übels.

    Und wir alle können was dagegen tun ( noch können wir )
    Wählt erst mal unsere Rot/grünen Verbrecher aus den Ämtern ( und das können wir ) und Streicht alle Sozialleistungen an nicht integrierbare .Dann dauert es noch 2 Jahre und wir sind Islamfrei

    Heinz

  36. Der ENTSCHEIDENDE Unterschied, weshalb das ganz damals sogut funktionierte ist:

    Die Einwanderer kamen als Arbeiter – mit der Motivation etwas zu TUN.

    Heute kommen sie mit aufgehaltener Hand, nichts liegt ihnen ferner als eine Arbeit anzutreten und werden vermutlich von Ihren Glaubensbrüdern angeleitet, besonders unverschämt aufzutreten, damit der Goldesel Deutschland seine Dukaten ausschei*t.

  37. egal welche Ausländergruppe wir nehmen ,solange es eine christliche Werteordnung in den Herkunftsländern gibt haben wir bis auf Ausnahmen (wir haben auch asoziale Deutsche )keine Probleme. Wir haben zum beispiel die größte Ansamlung von Japanern in Europa in Düsseldorf. Ich habe noch keinen Japanischen Ehrenmord erlebt .Es gibt keine Banden von Jugendlichen Japanern hier in der Stadt.

    Jaja, das erzkatholisch Japan… die machen keine Probleme, im Gegensatz zu den muslimischen Russlanddeutschen, aber daran ist der Islam schuld. Die bestens integrierten Iraner sind dann auch keine Moslems. Und in den USA gibt es Probleme mit Bandenkriminalität durch islamische Mexikaner…

  38. #45 Korrektur

    Na mein lieber Alleswisser. Meinst du nicht auch hier bist du etwas vorschnell und du verwechselst mal Armutsflüchtlinge ( Mexiko ) mit den Drogenkartellen Südamerikas . Du vergleichst wirkliche Russlanddeutsche mit denen welche nur einen Deutschen Schäferhund besessen haben und du verwechselst die ehemaligen Jubelperser mit den Leuten die mit dem geliebten „ichmachalleplatt“ sympatisieren Ach verzeih den Ausdruck jubelperser kennst du ja nicht.
    Aber ich sags noch mal der Islam ist schuld Verbieten in Europa

    Heinz

  39. Klasse, was hier wieder für Vorurteile bedient werden. Kriminelle gibt es überall, in jedem Land und jedes Volk bringt Kriminelle hervor – auch die Deutschen.
    Jedoch begehen Menschen aus dem islamischen Kulturkreis sehr oft Verbrechen gegen Andersgläubige. Und der Islam verbietet ihnen, sich bei den Ungäubigen zu integrieren. Der wahre Islamkritiker (im Sinne von Wilders) weiß jedoch, dass es auch Muslime gibt, die sich integrieren wollen und stellt sie nicht einfach so unter Generalverdacht.

  40. #46 alter ego (05. Aug 2011 17:00)

    Keine Ahnung was du mir versuchst zu sagen, bis auf „Der Islam ist grundsätzlich an allem schuld weil ich das gerne so hätte“.

  41. „Von Vorurteile nur so angefressen?

    Nochmal: Abi mit 1,8 am Abendsgymansium Darmstadt 1991.
    Da wurde nichts nachgeschmiessen.“

    Na, das ist ja schon fast Realsatire. Nicht böse sein, aber vier Fehler in vier Zeilen sind ein wenig viel…

  42. Ich gebe einigen hier recht, es ist nicht so, dass bei der Integration von Türken hier alles schief läuft und bei allen anderen Einwanderern herrscht nur Sonnenschein. Auch können nicht alle Probleme mit dem Islam erklärt werden. Doch ist und bleibt er einer der Hauptprobleme.

    Doch wie Henryk M Broder einmal erwähnte, jede Einwanderergruppe bildet zu beginn eine Art Parallelgesellschaft, die sich mit der Zeit auflöst. Ich würde den Türken auch eine gewisse Parallewelt sogar zugestehen, doch der Unterschied bei diesen ist, dass sie der Gesellschaft der Einheimischen feindlich eingstellt ist und gar nie dazu gehören will, sondern nur ökonomisch von ihr profitieren will.

    In Deutschland stört mich, dass praktisch nur auf den Bildungsabschluss geachtet wird. Demnach ist der Dönerverkäufer per Definition schlecht integriert, während der türkische Anwalt als gut integriert gilt. Aber vielleicht ist der türkische Anwalt ein glühender Verfechter der Scharia, während der Dönerverkäufer zur deutschen Gesellschaft dazugehören will. Dies wird nie berücksichtigt.

    Mit jemandem der dazugehören will, kann man arbeiten, wenn es Probleme mit der Arbeit oder der Kriminalität gibt. Mit jemandem, der nicht dazugehören will und eventuell sogar feindlich der Gesellschaft eingestellt ist, ist die Situation hingegen hoffnungslos.

  43. Jede Einwanderung bringt Probleme mit sich. Aber die sollten in der 2. oder spätestens in der 3. Generation vorüber sein.

    #49 1Eternia

    …die spezifischen Einwanderungsprobleme der
    Japaner sind Nichtaufälligkeit und die der
    Chinesen und Vietnamense überdurchscnitliche Schul- und Studienerfolge und infolge dessen unkontrollierbare Überqualifizierung.
    Tja, jeder Einwandernde hat eben seine Probleme, aber die sollten wirklich in der 2. bis 3. Generation vorbei sein. 🙄

  44. #50 kopin (05. Aug 2011 18:11)

    Ach, der übliche Korinthenkacker und Oberlehrer.

    Das sind die Leute, die wir unbedingt brauchen, damit nicht zusammen wächst, was eigentlich zusammen gehört.

    Hast du verstanden, was ich in meinem Posting geschrieben habe?
    Das ist wichtig. 😉

    Übrigens, willst du ihm bei den vielen Grammatikfehler helfen, die er macht, während er sich für die Erhaltung unserer freiheitlich-demokratische Werte einsetzt:

    http://www.youtube.com/watch?v=2SoZNJ_IP0k

    und hier kannst du mich auch korrigieren (Ab 14:30)

    http://www.youtube.com/watch?v=yfv4eQeP-Hs&feature=related

    So wie ich dich verstehe, hast du eine Fabrik noch nie von Innen gesehen und hast noch nie produktiv und positiv für das BSP beigetragen.

  45. Hier mixen manche wieder alles durcheinander. Wir reden nicht von Russen, Japanern etc, weil das keine Gastarbeiter im herkömmlichen Sinne sind. Die italienischen Gastarbeiter, die damals kamen, haben ALLE gearbeitet, und ihre Kinder, falls sie noch da sind, sind alle integriert. Was interessiert die Mafia? Die wäre auch so gekommen ohne Gastarbeiter!

  46. @ #17 TanjaK

    Komisch, im gleichen Blatt kam nur 1 Jahr zuvor eine Studie zu folgender Erkenntnis:

    Türken sind am schlechtesten integriert
    In der Studie werden erstmals die Integrationserfolge einzelner Migrantengruppen aufgezeigt, inklusive der Zuwanderer mit deutschem Pass.
    Zudem enthält die Studie ein Ranking der Bundesländer nach ihrem Integrationserfolg. Die Ergebnisse seien erschreckend, berichtete das Magazin:
    So hätten 30 % der Türken und Türkischstämmigen keinen Schulabschluss und nur 14 % das Abitur. Auch hätten Menschen mit türkischem Migrationshintergrund den geringsten Erfolg aller Migranten im Erwerbsleben: Sie seien häufig erwerbslos, die Hausfrauenquote sei hoch, und viele seien abhängig von Sozialleistungen.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Studie-Tuerken-sind-am-schlechtesten-integriert-id315826.html

  47. Aber sicher hat die Völkerfreundschaft und dann logischerweise die Integration funktioniert.
    Und zwar in beiden Richtungen.

    Wiviele deutsche Auswanderer brauchen in ihren neuen Heimaten wie der Toskana, Malle, Brasilien und den USA „runde Integrationstische“?

    Und warum hat diese Integration funktioniert?

    Weil das Werteverständnis zwischen Einwanderer und Einheimischen im Grunde dasselbe war und ist.

    Ein Kinderschänder ist verächtlich.
    Ein Kriegstreiber ist verächtlich.
    Das Schlagen von Schwächeren ist verächtlich.
    Das Losgehen auf Gegner in der Unterzahl ist verächtlich.
    Das Brechen von Versprechen ist verächtlich.

    Selbstkritik hingegen zählt als löblich.
    Schuldbewusstsein und Einsicht ist löblich.
    Das Schützen von Schwächeren ist löblich.

    Uns so weiter und so fort…

    Und dann schauen wir mal, was bei Mohammedanern als löblich gilt.

    Das leben von Mohammed beispielsweise zählt bei Mohammedanern als Vorbildlich.
    Ein Kinderschänder, Massenmörder, Vergewaltiger, Kriegstreiber und Räuber ist das Vorbild in diesem Kulturkreis und dementsprechend fallen auch die Anweisungen an die Gläubigen aus:

    Sure 4, Vers 89: „Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.“

    Auf Deutsch: Passt Euch nicht an, verachtet, bekämpft und ermordet die „Ungläubigen“.

    Was auch bestens erklärt, warum sich beispielsweise auch bei Türken doch einige bestens integriert haben, nämlich die ungläubigen Türken, die mit Koran und Allah nichts zu tun haben, ebenso wie sich zahlreiche Perser, Libanesen und sonstige Nahöstler integrierten und zu Freunden werden konnten.

    Schaut man sich die integrierten Menschen genau an, findet man eine Gemeinsamkeit:

    Sie glauben nicht an den Islam.

  48. „Die italienischen Gastarbeiter, die damals kamen, haben ALLE gearbeitet, und ihre Kinder, falls sie noch da sind, sind alle integriert.“

    Das stimmt ebnen nicht. Integriert sind sie im Umfeld von Pizzarien und Eisdielen und ihre oft gezeigte Praktik fragwürdig. Wenn dich die Mafia auch nicht interessiert – – –

    Me – dazu kann ich nichts, wenn jemnd nur die halbe Wahrheit schreibt. Ich habe keine Scheuklappen auf, also sehe ich alles. Auch die Schwächen der eigenen Leute!

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