In Baden-Württemberg regiert nun 100 Tage Grünrot. Die Mainstream-Presse ist überwiegend positiv gestimmt, obwohl außer der Installierung der Türkenministerin Öney eigentlich nur Pläne diskutiert werden. Nun gab der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann der ZEIT ein Interview (noch nicht online), in dem er die Verspargelung der Landschaft durch Windräder androhte.

Auszüge: „Ich werde jetzt Widerstand bekommen, weil wir viele große Windräder in die Gegend stellen werden. Den Leuten, die das für Landschaftsverschandelung halten, muss man von vornherein sagen: Wenn ihr meint, es verschandele die Landschaft, ist das leider nicht zu ändern.“ Und er wolle zwar eine Konzentration in Windparks: „Aber wir können die Windräder nicht im Keller unterbringen“, sagte er und fügte an die Adresse der Gegner hinzu: „Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet.

Die Volksabstimmung über den Bahnhof Stuttgart 21 soll im Dezember stattfinden. Die Bahn will aber so lange nicht warten und bis dahin schon den Südflügel des alten Bahnhofs abgerissen haben. Es bleibt interessant.

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97 KOMMENTARE

  1. Lieber Mühlen als so eine Lage wie in Japan.
    Ich empfinde die Dinger nicht als Landschaftsverschandelung.

  2. „Die Geister die wir wählten“
    Badenwürtenberg wollte es doch so,das ist erst der Anfang von dem grünroten Schmalzhirnen !!

  3. Kretschmann:

    Dieser Mann mit Prinzipien, Corouge und guten Willen, sollte mit guten Beispiel voran gehen und eines dieser Dinger in seinen Vorgarten bauen lassen.

    In etwa so, wie Claudia Roth und andere Gutmenschen ihren Wohnraum für Nordafrikanische „Flüchtlinge“ bereitstellen sollten und ihnen die elementaren Dinge wie: Krankenkasse, Essen und Taschengeld aus eigener Tasche zahlen sollten.

    Endlich Taten statt Worte !

    Seid endlich wahre selbstlose Gutmenschen, gibt doch mal was ab von Euren Wohlstand- und wenn es nur der Vorgarten ist 🙂

  4. Keine Angst, die Windräder werden schon so gebaut, dass sich ein Öko-Faschist wieder eine Goldene Nase verdient. Die Pachtzahlungen an die Grundstücksbesitzer sind echt der Hammer.

    Vielleicht geht der Schuß aber auch nach hinten los. Was wäre wenn die Baustelle blockiert und der Kran ständig beschädigt wird um die Kosten in die Höhe zu treiben?
    Eine Schlichtung/Volksabstimmung gefordert wird?
    Das wollen die Grünen doch, oder?

  5. Die Baden-Württemberger haben Betonspargel gewählt, also bekommen sie Betonspargel. Kretschmann setzt nur konsequent den Willen des Wählers um.

  6. OT
    Ich habe heute morgen die Wiederholung der Kultursendung von 3Sat gesehen, mit einem Beitrag über Rio Reiser und Ton, Steine, Scherben und da wurde auch etwas über die Fähigkeiten von der Managerin der Band Claudia Rotz gesagt.
    Sie teilte das Geld ein und jeder bekam bei einer Konzerttour 15 Mark pro Tag und bei jeder Tournee machte die Band 200 000 DM Verlust!!
    Das ist grünes Management, also mich wundert nichts!

  7. #3 Irish_boy_with_german_Father (19. Aug 2011 14:56)

    Zum Verständniss:

    Es ist doch fast die Regel im Kopfe eines Gutmenschen:

    Öko ja, aber bitte nicht vor der Hautür ! Multi-Kulti ja, aber bitte nicht in meiner Nachbarschaft!

    Sobald eines dieser Dinger gebaut wird, kommen die Ökos zusammen und lassen die Unterschriftenliste rumreichen, Zwecks Baustopp.

    Die drehen ja schon durch wenn ein Mobiltelefonmasst gebaut werden soll, von wegen Schlafstörung und so.

    Den Anwalt rufen sie dann direkt neben dem verhassten Maßt via Handy an, um die Klage abzusprechen:)

    Das uralte Schema von: Wein saufen und Wasser predigen.

  8. Die Grünen und der „Drecksbahnhof“

    Der bestandene Stresstest wäre die Chance für die Grünen in Baden-Württemberg, den Kampf gegen den „Drecksbahnhof“ Stuttgart 21 mit Anstand verloren zu geben. Stattdessen werden selbst angelegte Maßstäbe über den Haufen geworfen.

    Die Diktion ist rauh und abfällig wie selten. Politik-Berater und Spin-Doktoren von SPD und Grünen in Stuttgart sprechen nur noch vom „Drecksbahnhof“ oder „Sch…-Bahnhof“. Manchmal geht es auch noch derber. Die Rede ist von einem möglichen Vorzeigeprojekt deutscher Ingenieurskunst, von einer Megainvestition der Deutschen Bahn und des Steuerzahlers und von der seltenen Chance einer Großstadt, die in ihrer engen Kessellage neuen Platz für Wohnen und Erholung gewinnen könnte: Stuttgart 21.

    Jetzt haben die Planungen den Stresstest bestanden, den die Gegner des Projekts gefordert hatten. http://www.focus.de/politik/deutschland/stuttgart-21/gruenes-licht-gutachter-winken-stuttgart-21-durch_aid_647971.html Noch einmal böte sich eine Chance zur Deeskalation, zur Schadensbegrenzung für Grün-Rot und die wirtschaftliche Entwicklung der Region von Stuttgart bis Ulm.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/stuttgart-21/tid-23036/stuttgart-21-die-gruenen-und-der-drecksbahnhof_aid_648242.html

  9. OT – Linkspopulisten hetzen bei der ARD

    http://www.tagesschau.de/ausland/breivikdebatte100.html

    Interessant dabei der Satz * Nachname abgekürzt, um die Veröffentlichungen von M. nicht zu bewerben.

    und die Meldung, mit der die Zensur die Kommentarfunktion geschlossen hat:

    ————–
    Ankündigung der Moderation
    19. August 2011 – 11:45 — Moderation

    Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

    diese Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. In Fällen wie diesen, behält sich die Redaktion das Recht vor, die Diskussion zu schließen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Moderation
    ————–

    Jaja, ihr gleicht dem Geist, den ihr begreift, liebe Staatsjournalisten von der ARD….

  10. Wenn ihr meint, es verschandele die Landschaft, ist das leider nicht zu ändern.“
    ——————————————–

    Auch die verschandelung Berlins durch die Mauer ,war leider nicht zu ändern

    Im Nerv getroffen offenbaren zu Biobürgern mutierte Altkommunisten ihr Gedankengut.

  11. Gutes Timing für einen solchen Beitrag.

    Auf Phönix läuft z.Zt eine der dort üblichen Öko-Indoktrinationsshows, die wohl dazu dienen sollen Otto Normalbürger zum ökologisch angehauchten Energiewendenbürger umzuerziehen.

    Diese Öko-Indoktrination in Form besagter Umerziehungsshows laufen mittlerweilen schon fast täglich auf Phönix. Man kann es nicht mehr sehen… aber offengestanden sehe ich das ja auch kaum.

    Die schlimmste und dümmste GEZ-Öko-Indoktrinationsshow ist übrigens neben dem fürchterlichen Nano auf 3SAT die Sendung „Alles Wissen“ auf Hessen3.

    Wer diese Sendung zweimal hintereinander anschaut hat, frägt sich verwundert wie er die letzen Jahrzehnte überlebt hat… wo doch alles vergiftet und verseucht ist was wir in flüssiger und fester Form zu uns nehmen.

  12. „Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet.“

    Gute Gründe? Habe ich!

    CO2-Klimaideologie ist Schwachsinn! Um es deutlicher zu sagen, die CO2-Klimatheorie ist eine glatte Lüge.

    Das Klima wird vom Weltraum gesteuert nicht vom lächerlichen Promille CO2-Anteil!

  13. OFF TOPIC

    Künast: CDU-Plakat mit brennenden Autos ist unanständig.

    Klar,wo das linksextreme abfackeln von pösen Bonzenkarren sooo anständig ist.
    So Künast ,ideologisch zu 100% deckungsgleich mit Kretsche

  14. wozu die hetze gegen windräder. die sind nicht so unwirtschaftlich wie solarzellen und werden in deutschland hergestellt.bei mir im umkreis von 30 km stehen auch 10 windräder, aber ich finde sie weniger hässlich als oberleitungen. wer gegen windräder stänkert ist kein stück besser als das linke gesocks. strom ja, aber bitte nur aus der steckdose.

  15. Kretschmann

    Ein Mensch, der sich nicht täuschen lässt,
    sieht die Gefahr der grünen Pest.
    Die einstmals Kommunisten waren
    sind heute grün mit grauen Haaren.
    Das höchste Amt wird anvertraut,
    dem Pauker, der das Land versaut.
    Am grün gefärbten Ökowesen
    soll das Schwabenland genesen?
    Die breite Masse jubelt laut,
    weil sie das Unheil nicht durchschaut.

    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%%%%%%%

  16. Ich wohne in BW.
    Wo immer es geht, werde ich Initiativen gegen Rot-Grün beitreten bzw. gründen:

    – gegen die Verschandelung der Landschaft durch Windräder
    – gegen die Verdummung der Kinder durch Einheitsschulen
    – gegen die Verblödung der Polzei durch Herbabsetzen der Einstellungskriterien

  17. Das kommt dabei raus, wenn man einen gewaltbereiten Kommunisten mit Ökoanstrich an die Macht puscht!

  18. hässlich als oberleitungen. wer gegen windräder stänkert ist kein stück besser als das linke gesocks. strom ja, aber bitte nur aus der steckdose.

    Nein ,nicht aber bitte nur aus der Steckdose,

    AUS KERNKRAFTWERKEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  19. Der Kretschmann ist ein richtiger „Lôle“ und (schwäbisch = Langweiler) .

    Frag mich echt wann der mal in die Gänge kommt.

  20. Wo genau ist denn da das Problem? Die Menschen in BW haben den Verein doch gewählt. Jeder bekommt das was er verdient.

  21. @ #26 Thorsson (19. Aug 2011 16:37)

    Es ist aber eine grünrote Minderheitenregierung.

    Landtagswahl Ergebnis März 2011

    Grüne : 24,2 %
    SPD: 23,1 %

    CDU: 39 %

    FDP: 5,3 %

    Sonstige : 5,6 %
    Die Linke: 2,8 %

    Die Wahlbeteiligung lag bei 66,3 Prozent (2006: 53.4 Prozent). Abgegeben wurden 5.051.941 Stimmen, darunter waren 68.222 ungültige Stimmen.

  22. So viele Ventilatoren brauchen die doch im Schwabenländle gar nicht. Da kann man noch gespannt sein, wie der Anführer der S21-Aufständischen anrichten wird.

    Noch kann man froh sein, in Bayern zu leben. Mal schauen, was dem Wendehals Seehofer noch alles einfallen wird.

  23. #17 BePe

    Gute Gründe? Habe ich!

    CO2-Klimaideologie ist Schwachsinn! Um es deutlicher zu sagen, die CO2-Klimatheorie ist eine glatte Lüge.

    Das Klima wird vom Weltraum gesteuert nicht vom lächerlichen Promille CO2-Anteil!

    Deine Lösung wäre dann vermutlich Kohle, Erdöl und Erdgas, ja? Und wie lange willst Du das noch machen? Denkst Du die Kohlevorkommen in D. reichen ewig?
    Meinst Du nicht, dass Bergbau die Landschaft extrem viel mehr verschandelt – und zwar „Nachhaltig“, sowohl über- als auch untertage?
    Oder willst Du Gas aus Russland kaufen? Oder Öl aus dem Nahen Osten?
    Klar, das hält ewig. Und die werden es uns auch immer geben. Die Preise werden bestimmt auch bald wieder sinken… lol

    Aber wenn sich einer schon BePe nennt, kann man wohl nichts anderes erwarten 😉

  24. Wenn der Ausdruck „Gas geben“ aus dem nazinesischen Sprachraum kommt, kommt die Parole „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ allemal dorther, Herr Kretschmann!

  25. Hallo zusammen!

    Ich finde die Dinger auch hässlich, aber in Sachen Umweltpolitik sind die Grünen immernoch besser als die CDU, die hier seit Jahrzehnten in den ländlichen Gemeinden einen Wettbewerb um den größtmöglichen und rasantesten Flächenverbrauch durch osteuropäische, südeuropäische und ostdeutsche/norddeutsche Zuwanderer und hässliche Industriehallen betreibt. Ich empfinde das als dreiste Heimatzerstörung. Furchtbar.
    Unter der CDU-Regierung hat BaWü auch den größten Migrantenanteil (= Moslemanteil) aller Flächenbundesländer erreicht. Das CDU-regierte Pforzheim wimmelt nur so von Kopftüchern und auch Männern in „islamischer Kleidung“….

    Also: Grüne sind schäbig, die CDU aber ganz genauso.

  26. mich würde interessieren, mit welchen Mitteln Landwirte dazu bewegt werden, Windkrafträder auf ihre Felder zu zulassen! Ich weiß, aus meiner Region, dass sich viele Landwirte dagegen sträuben!

  27. wer A sagt muß auch B sagen! die Baden Würtenberger haben es so gwollt. das erwachen wird böse sein.

  28. Realitywoman… lieber ein Windrad auf dem Feld als dass das Feld für „russlanddeutsche“ Zuwanderer und deren „Häuschen im Grünen“ (dass die Einheimischen, die am Ortsrand bauten und jetzt umbaut werden, auch im Grünen wohnen wollten scheint dabei egal zu sein) zubetoniert und dann als „Bauland“ ausgewiesen wird, wie das hier Jahr für Jahr auf riesigen Flächen geschieht……

    Umweltpolitisch können die Grünen die CDU gar nicht unterbieten!! Deren rasante Heimatzerstörung ist nämlich seit Jahren der Gipfel……..

  29. brontosaurus, nein die Baden-Württemberger haben es nicht so gewollt. Die Meisten wollten es nicht! Die Grünen haben dank der Koalition mit der SPD das Sagen obwohl sie nur von einem Viertel der Bevölkerung gewählt wurden…

    Ich habe mich am Anfang auch aufgeregt. Aber dann ist mir aufgefallen: Die Islamisierung war bereits zu CDU-Zeiten sehr rasant und die Umweltzerstörung einfach nur traurig. Wenn ich mir Stuttgart oder Pforzheim anschaue, dann denke ich mir: Die Grünen können es gar nicht noch schlechter machen! Die CDU ist eine Farce… sie ist nicht C (christlich) und sie ist auch nicht D (demokratisch).

    Ja, die Grünen sind ein Witz, die CDU aber auch. Mit der Wahl hat sich also nicht viel geändert. In Summe halten sich Vor- u. Nachteile die Waage. Mit den Grünen werden aber vielleicht wenigstens ein paar (der übrigen) Wiesen weniger zubetoniert. Und noch mehr Moschees als die CDU kann man gar nicht fördern. Also doch noch lieber Grün.

  30. Deutschland muss kaputt gemacht werden!

    Kretschmann und seine Grün-Faschisten wollen die De-Industrialisierung Deutschlands um jeden Preis. Am Einfachsten ist das, wenn man Energie/Strom zu einem knappen und damit kostbaren Gut macht und so die Industrie zum Abwandern zwingt.
    .
    Der zweite Schritt ist dann dafür zu sorgen, dass das Alles nachhaltig bleibt. Das erreicht man, indem man die Jugend zwangsverdummt: Baden-Württemberg hatte bisher eines der besten Schulsysteme der Welt und z.B. Bremen ein komplett katastrophales. Kretschmanns Schlussfolgerung ist nun also, das Schulsystem Baden-Württembergs an das Bremens anzupassen.
    .
    Noch Fragen?

  31. #34 Realitywoman

    mit welchen Mitteln Landwirte dazu bewegt werden, Windkrafträder auf ihre Felder zu zulassen? Die Frage beantwortet sich doch von selbst: Mit Geld natürlich, mit viel Geld sogar. Das ist zudem leicht verdientes Geld.

  32. Nun, zumindest BaWü würde eine De-Industrialisierung gut tun. Jedes noch so kleine Dorf hat ein großes Gewerbegebiet mit wuchtigen Metallquadern, welches dann damit gerechtfertigt wird, dass die Zuwandererströme, die man (unnötigerweise) anlockt, auch Arbeitsplätze brauchen. Ein Faß ohne Boden… sinnloses Wachstum auf Kosten der Lebensqualität. Hier entsteht momentan ein neuer Pott. Und die CDU-Heuchler schreiben dann, wie wichtig ihnen der Erhalt des ländlichen Raumes sei.

  33. Letztlich ist die grüne Agenda, nämlich die Erhaltung der Natur, ein ursprünglich konservative Idee. Nur so konnte Grün im konservativen Südwesten so erfolgreich sein.

    LG

    Bhigr

  34. Hallo Bghir,

    guter Ansatz. Und in dieser Hinsicht muss ich den Grünen voll zustimmen! Habe sogar schon überlegt meine geliebte Heimat zu verlassen, weil ständig neue Wohngebiete und Gewerbegebiete entstehen, die Verkehrsbelastung immer weiter zunimmt und auch die regionale Identität (Mentalität und Dialekt) durch hohe Wanderungs“gewinne“ stark abgebaut hat.

    Keine Zuwanderung mehr nach BaWü, auch keine deutsche Zuwanderung. Das Boot ist hier voll. Es leidet nur noch die Lebensqualität, da ständig Naherholungsraum und landschaftlicher Reiz geopfert werden, nur damit die Kommunen für die veräußerten Bauplätze kassieren können….

  35. patriotischer Demokrat (18:00):
    >>Nun, zumindest BaWü würde eine De-Industrialisierung gut tun.<<

    Wissen Sie eigentlich woher der Wohlstands Deutschlands und damit auch der Ihre eigentlich kommt? — Nun; aus einem Morgenthau-Land kommt er bestimmt nicht, wie Rhodesien (Simbabwe) eindrucksvoll zeigt. Aber zugegeben: Der CO²-footprint Rhodesiens oder z.B. auch Somalias ist natürlich vorbildlich.
    .
    *kopfschüttel*

  36. *kopfschüttel* @ graue Emminenz… Die Industrie könnte sich ja auch mal anderswo in Deutschland ansiedeln und nicht immer nur vor meiner Haustüre! Das macht keinen Spaß. In den letzten paar Jahrzehnten hat sich die Siedlungsfläche der hiesigen Gemeinden verdoppelt! Die einheimischen Leute profitieren davon Null! Es werden neue Arbeitsplätze für neue Zuwanderer geschaffen. Schön, mir würden aber Arbeitsplätze für die Einheimischen vollkommen ausreichen.

    Wissen Sie: wenn man in einem idyllischen Dorf aufgewachsen ist und dann ein Gewerbegebiet ums andere, ständig neue Neubaugebiete für (auch innerdeutsche) Migranten und dazugehörige Zufahrtstraßen vor die Nase gesetzt bekommt, dann stinkt es einem irgendwann. Und ich sage es Ihnen ganz ehrlich: Lieber fahre ich 10min länger zu MediaMarkt oder C&A als dass ich mir das antue. Für mich ist MeckPomm mittlerweile bald reizvoller als meine Heimat (der Raum Karlsruhe-Pforzheim), weil es dort wenigstens noch Natur – u. Naherholungsräume gibt. Dafür würde ich sogar auf 50 anstatt auf 150qm wohnen und vom Auto aufs Fahrrad und öffentl. Verkehrsmittel umsteigen…
    Industrie, Fortschritt und Arbeitsplätze ja, aber bitte nicht so, dass anderswo ganze Landstriche veröden während hier eine Gegend mit ähnlich reizvoller Landschaft wie dem Ruhrpott entsteht! Jedes neue Gewerbegebiet ist ein Schlag ins Gesicht!

  37. Ich werde jetzt Widerstand bekommen, weil wir viele große Windräder in die Gegend stellen werden.

    Windkraft ist extrem teuer und produziert zur Grundlastversorgung völlig ungeeigneten Zufallstrom. Jedem theoretisch erzeugtem MW Windkraft muss ein konventionelles MW (Kohle, Gas, Kernkraft) als Schatten entgegengestellt werden, um überhaupt die Stromversorgung garantieren zu können.
    .
    In jedem ebenso zivilisierten wie kultivierten Land hat die Politik dafür zu sorgen, dass Energie immer günstiger einem Jedem zugänglich ist. In Germanistan ist es neuerdings aber wohl Mode, die Grundlage allen menschlichen Fortschritts einsparen zu wollen, um damit einer gewissen links-grün-faschistischen Ideologie Vorschub zu leisten: Das ist dann in Konsequenz allerdings das FINIS GERMANIAE und auch aller Menschlichkeit.
    .
    >>Energie<< muss nicht "eingespart" werden, sondern zum Wohle der Menschheit immer billiger und für jeden zugänglich im wachsenden Maße produziert werden! Es liegt nunmal kein Fortschritt im Rückschritt zur Steinzeit.
    .
    Die Landschaftsverschandelung durch diese mittelalterliche Windenergienutzung ist dabei also das kleinste Problem.

  38. patriotischer Demokrat (18:26):
    >>wenn man in einem idyllischen Dorf aufgewachsen ist und dann ein Gewerbegebiet ums andere …<<

    Ich kann das durchaus verstehen. Aber der Morgenthau-Plan – der Ihre Idylle geschont hätte – hätte Ihnen auch ein erbärmliches Leben in kläglicher Armut gebracht.
    .
    Alles hat seinen Preis – ein Paradies auf Erden gibt’s nicht und wird’s nie geben. Den Auszug aus der steinzeitlichen Höhle werden ebenso manche als schmerzlich empfunden haben.

  39. Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann …

    Wenn jeder seinen eigenen Windpark im Vorgarten hat und die Schulden das Land (auch BW ist wirtschaftstechnisch nicht unsterblich) ruiniert haben können alle nur für Sturm und anhaltende Klimaerwärmung mit ununterbrochen Sonnenschein beten.

    So ein Sommer wie 2011 ist ja geradezu ein Paradebeispiel.

    Oder aber macht die Industrie an bewölkten windstillen Tagen im Ländle dann einfach die Fabriken dicht und schickt seine Arbeiter in Sozialurlaub.

    🙂

    Kindergarten.

    Immer zu.

    Alternativen finden sich zu Hauf.

    Dann allerdings nicht im Ländle.

    Bloggy

  40. Tja, hier geht´s aber leider nicht um den Auszug aus der Höhle, sondern darum, dass uns in die Höhle gesch** wird – und zwar ohne Profit unsererseits. Industrie ja, aber keine Massenzuwanderung (aus Deutschland und der Welt) und Ruhrpottverhältnisse in BaWü. Es kann nicht sein, dass sich Alles und Jeder hier ansiedelt und der „Ur-Badener“ darunter nur zu leiden hat. Mit Fortschritt hat das gar nichts zu tun.
    Wachstum ist nicht an und für sich Qualität… 80kg sind mir lieber als 150kg – die 80kg haben wir hier leider längst überschritten.

  41. diese“ optische Umweltverschmutzung „“kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein,ich denke und hoffe diese Art der Energiegewinnung wird maximal in 20 Jahren technisch überhohlt sein.Das innere der Erde steckt voller Energie-(-Wärme) hier sollte man verstärkt ansetzen.!!!!!!!

  42. patriotischer Demokrat (18:52):
    >>Industrie ja, aber keine Massenzuwanderung …<<

    Auf Druck der deutschen Industrie wurde z.B. das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei von 1961 zum totalen Anwerbestop 1973: Die deutsche Industrie braucht wegen des fortgeschrittenen und fortschreitenden Maschinisierungsprozesses der Produktion keine analphabetischen Hilfsarbeiter, weil Maschinen und Roboter die Arbeit besser, zuverlässiger und billiger machen. Hier liegt ja auch genau die Ursache dafür, dass die deutsche Unterschicht nicht ausreichend beschäftigt werden kann: Ein Chinese tut’s daheim wesentlich billiger … und ein Roboter eben auch und sogar noch besser.
    .
    Die seit 1973 forcierte Zuwanderung insbesondere Kulturfremder und/oder Mohammedaner hatte und hat rein ideologische Gründe, die im 68iger-Denken begründet sind: Fr. C. Roth oder Hr. Trittin wollen die Masseneinwanderung; nicht, weil sie etwa im Dienste der Industrie stünden; sondern weil sie Deutschland um jeden Preis vernichten wollen. Sie haben dies ja nun auch öffentlich mehrfach genauso kundgetan.

  43. Graue Emminenz, da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht. Das Problem ist jedoch, dass unter der CDU-Regierung Baden-Württemberg zu dem Flächenbundesland mit den (prozentual) meisten Migranten (und somit wahrscheinlich auch Mohammedanern) wurde. Pforzheim, einst eine sehr schöne Stadt am Schwarzwaldrande, ist als CDU-Hochburg mittlerweile großteils islamisiert. Die Innenstadt zu betreten ist schon etwas komisch. Ob Sie es glauben oder nicht, als ich mir dort neulich eine Bratwurst aus Schweinefleisch gekauft habe, habe ich das fast als riskant empfunden! Was sollen die Grünen da noch(!) schlechter machen?

  44. Heinrich Seidelbast (19:04):
    >>Das innere der Erde steckt voller Energie-(-Wärme) hier sollte man verstärkt ansetzen.!!!!!!!<<

    Der Erdmantel steckt vor Allem voller Thorium und Uran, weswegen – mit Ausnahme Teutoniens – der Rest der zivilisierten Welt massiv die Kernenergie ausbaut. Gerade hier sollte Deutschland nochmal verstärkt nachdenken!!!!!!
    .
    P.S. Die neue Brütergeneration erzeugt keinen Atommüll zur Endlagerung; sondern nutzt genau die problematischen Aktinide aus den Leichtwasserreaktoren zur Energiegewinnung! Machen Sie sich schlau:

    http://timms.uni-tuebingen.de/ttimms/Player/PlayClipWMT.aspx?mode=e&start=00:02:27&ref=mms://u-003-stimms03.uni-tuebingen.de/UT_2007/06/05/UT_20070605_001_rvklima_0001.wmv500.wmv&resourceid=UT_20070605_001_rvklima_0001

  45. Als Baden-Württemberger und CDU-Wähler ( Alternativ los ) tut es mir im Innersten meiner Seele weh, wenn ich über den Unsinn dieses Herrn Kretschmann lese.

    Ein Windrad ist kein Perpetuum Mobile !!

    Windräder haben einen sehr niederen Wirkungsgrad, unter dem man versteht, dass viel Windenergie das Rad in Bewegung setzen und halten muss, wenig Energie aber in Strom umgewandelt wird. Außerdem drehen sich die Windräder nur bei Wind, so lächerlich das klingt. Jetzt, in der Sommerzeit, wenn es windstill ist und die Hitze bohrt, laufen die Klimaanlagen auf Hochtouren und füllen die Sparschweine der europäischen Kernkraft-Strom-Lieferanten. Beruhigend ist es zu wissen, dass es ja nur das Geld der Verbraucher ist.
    Doch diese Windräder haben einen gravierenden Nachteil … sie sind für die Umwelt und für die klimatischen Verhältnisse in Europa langfristig und möglicherweise weltweit verantwortlich … warum?

    Geben wir dem Wind eine Energiegröße, sagen wir 100. Etwa 100 Meter links und rechts vom Windrad trifft etwa 80% der Windenergie in den Sog des Windrads, wenn es sich dreht. Von dieser Energie wird ein Bruchteil im Generator in elektrischen Strom umgewandelt, ein Rest fügt sich in den Luftstrom hinter dem Windrad ein. Stehen viele Windräder nebeneinander, wie in der Nordsee, dann ist die Windbewegung hinter den Rädern wesentlich geringer als vor den Rädern.
    Die Folge ist, dass die Winde z.B. von Westen auf den Schwarzwaldhöhen ausgebremst werden und nicht mehr,wie bisher, die sehr warmen Luftbewegungen aus dem Süden abdrängen können. So strömen im Sommer immer mehr heiße Winde von Süden über unser Land hinweg und blasen bis in die nördlichen Bereiche Europas. Dabei schmelzen die Reste der Alpengletscher und die Windbewegungen verändern auch das Wetter analog im Süden Europas.
    Im Winter ist genau das gegenteilige Spiel zu erwarten. Anstatt dass die ausgebremsten Westwinde die kalten Luftfronten aus dem Norden abdrängen, lassen zu geringe Luftbewegungen die Kaltluftströmungen über Europa hinweg bis in den Mittelmeerraum reichen. Wir kennen das als z.B. Schnee auf Mallorca.
    So interessant die Windenergie in geringen Maßen ist, im Stile Kretschmanns ist sie ein Unheil für ganz Europa.
    Stoppt diesen verblendeten Menschen, Trottel wollte ich nicht schreiben.
    Er und seine Partei sind ein Unheil für die Menschheit.

  46. Ich schlage ein Mass vor:

    Quadratmeter pro Megawatt.

    Wieviele Quadratmeter werden für ein Megawatt verbaut mit Kernkraft, wieviele mit Windkraft?

  47. zu 2:

    Eine Lage wie in Japan kann es in Deutschland nicht geben, da es hier keine 20 hohen Tsunamiwellen geben kann.
    Keine Angst vor Kernenergie!

  48. FreeSpeech (19:40):
    >>Ich schlage ein Mass vor: Quadratmeter pro Megawatt.<<

    Hurra! Endlich eine vernünftige Größe, mit der wir Energieverträglichkeit ordentlich messen und bestimmen können.
    .
    Vorschlag 100%ig akzeptiert!

    🙂

  49. Claus (19:51):
    >>Eine Lage wie in Japan kann es in Deutschland nicht geben, da es hier keine 20 hohen Tsunamiwellen geben kann.<<

    Ein Erdbeben der Stärke 9 – das weltweit drittstärkste seit Aufzeichnung – und ein Tsunami mit Scheitelhöhe haben weit über 20,000 Menschenleben gefordert und mehrere 40 Jahre alte Kernreaktoren mit voller Wucht getroffen, ohne, dass dadurch oder dabei auch nur ein Menschenleben verloren gegangen ist.
    .
    Gibt es einen besseren Beweis für die Zuverlässigkeit und Sicherheit von Kernenergie?
    .
    P.S. Durch das Beben brach in Japan übrigens auch ein kleiner Staudamm, wodurch über 20 Menschen umkamen. Man stelle sich vor, in Fukushima hätte es eine derartige Todesrate gegeben!

  50. Es ist ausgesprochen gut, dass es bei uns in jedem Dorf Industriebetriebe gibt. Im Mittelalter war der Schwarzwald durch die Verhüttung der Doggererze das Ruhrgebiet des Deutschen Reiches. In der frühen Neuzeit haben die Salpeterer im Südschwarzwald das Schwarzpulver hergestellt, mit dem man den Vormarsch der Türken stoppen konnte. Unsere Industrie ist unser Wohlstand und die Waffentechnik aus Oberndorf am Neckar ist überhaupt das Beste, um uns die Mohammedaner weiterhin auf Distanz zu halten, denn wenn die Allahjünger in einen Gewehrlauf schauen, verlieren sie die Lust auf den Dschihad.
    Windkraft bringt nichts, da hat die Graue Eminenz natürlich recht. Man sollte nicht die Landschaft mit etwas verschandeln, woraus man keinen Nutzen ziehen kann.

  51. Stuttgart wird demnächst übrigens in Ökoshima umbenannt. Fuku-Kretschmann schafft das locker mit dem linken Daumen.

  52. talkingkraut (20:06):
    >>Man sollte nicht die Landschaft mit etwas verschandeln, woraus man keinen Nutzen ziehen kann.<<

    😆

    Dazu zählen natürlich auch Hassreaktoren, die im Volksmund Moscheen genannt werden. 😉

  53. Cendrillon (20:10):
    >>Stuttgart wird demnächst übrigens in Ökoshima umbenannt.<<

    Gröhl

    Ach, ist das Schön! — Ich hatte einige Wochen nie so Recht Zeit für PI (Frau krank, Kinder krank, viel Arbeit, etc.), es ist doch immer eine rechte Freude, hier ein wenig zu verweilen!

    🙂

  54. #61 Graue Eminenz (19. Aug 2011 19:54)
    FreeSpeech (19:40):
    >>Ich schlage ein Mass vor: Quadratmeter pro Megawatt.<<

    Hurra! Endlich eine vernünftige Größe, mit der wir Energieverträglichkeit ordentlich messen und bestimmen können.
    .
    Vorschlag 100%ig akzeptiert!

    Weitersagen.

  55. Dem Patriotischen Demokrat gebe ich in allen wesentlichen Punkten recht.
    Die Atomkraft wird hier schon fast vergöttert und wenn ein Unternehmen Landschaft für sich beansprucht, zum zubetonieren, kann das nur gut sein.
    Teilweise läuft es hier wie auf einem linken Blog. Die verehren ihren Sozialismus-Kommunismus, während hier die Atomkraft das Zeug hat, angebetet zu werden.
    Windkraft ist links und deswegen kann sie nur schlecht sein.
    Und der Begriff -Alternativ- kann nur vom Teufel sein. Das nenne ich schwarzweiß denken.

  56. FreeSpeech (20:20):
    >>Weitersagen.<<

    Yepp.

    Zielvorgabe: Leitsatz in Grundlagen der Physik und Energiegewinnung

    🙂

  57. RChandler (20:23):
    >>… Windkraft ist links und deswegen kann sie nur schlecht sein.<<

    Unsinn! Ich werfe Ihnen ja auch nicht vor, dass – nur weil z.B. Achmachmirdendschihad in Teheran auf Kernenergie (und –Waffen) setzt – Sie deswegen gegen diese Technologie wären.
    .
    Nochmals für Sie:

    Windkraft ist extrem teuer und produziert zur Grundlastversorgung völlig ungeeigneten Zufallstrom. Jedem theoretisch erzeugtem MW Windkraft muss ein konventionelles MW (Kohle, Gas, Kernkraft) als Schatten entgegengestellt werden, um überhaupt die Stromversorgung garantieren zu können.
    .
    In jedem ebenso zivilisierten wie kultivierten Land hat die Politik dafür zu sorgen, dass Energie immer günstiger einem Jedem zugänglich ist. In Germanistan ist es neuerdings aber wohl Mode, die Grundlage allen menschlichen Fortschritts einsparen zu wollen, um damit einer gewissen links-grün-faschistischen Ideologie Vorschub zu leisten: Das ist dann in Konsequenz allerdings das FINIS GERMANIAE und auch aller Menschlichkeit.
    .
    >>Energie<< muss nicht "eingespart" werden, sondern zum Wohle der Menschheit immer billiger und für jeden zugänglich im wachsenden Maße produziert werden! Es liegt nunmal kein Fortschritt im Rückschritt zur Steinzeit.

  58. In Dänemark wird ein großer Teil des Strombedarfs von Windenergie gedeckt, die Windmühlen stehen zum überwiegenden Teil im Meer und stören niemanden.

    Die Kapazität der Windkraftanlagen übersteigt insgesamt 3.100 Megawatt, was etwa 23 – 24 Prozent der gesamten Produktionskapazität entspricht. Die Kapazität ist so groß, dass die Windenergie nicht selten 50 – 60 Prozent des aktuellen Verbrauchs liefert, und es kommt vor, dass die Windkraftanlagen unter günstigen Umständen den Verbrauch im Land allein decken. Wie wir bei dem ViLE-Energieseminar in der Nordsee-Akademie erfuhren, wird an den Wochenenden überschüssiger Strom sogar nach Deutschland verkauft.

  59. lemon_sorbet (20:31):
    >>In Dänemark wird ein großer Teil des Strombedarfs von Windenergie gedeckt<<

    Dänemark ist ein winziger Nischenstaat, der ohne größere Industrie aber z.B. durch Tourismus gut existieren kann. Seine Energieversorgung ist mit der einer Industrienation wie Deutschland in keinster Weise zu vergleichen. Im Übrigen hat Dänemark weltweit die höchsten Strompreise. An zweiter Stelle folgt jetzt schon Deutschland. Deutschland wird aber seinen Wohlstand nicht mit Tourismus und Käse aufrecht erhalten können.
    .
    Einmal abgesehen davon, dass Dänemark über seine territorialen Rechte in der Nordsee und in Grönland über beträchtliche Bodenschatzeinkünfte verfügt, die Deutschland nun eben gerade auch nicht hat.

  60. Seit Jahrzehnten wird die Atomkraft vom Steuerzahler kräftig subventioniert.
    Ohne Subventionen wäre der Atomstrom extrem teuer, schier unbezahlbar.
    Im Münchner Merkur lese ich: „100 Milliarden an indirekten Subventionen inklusive steuerfreier Rücklagen in den vergangenen 40 Jahren an die Atomindustrie, nebst den 2,7 Milliarden Euro, demnächst zum Bergen von 126000 Atommùllfäsern aus Asse 2″……
    Wer glaubt hier ernsthaft, das die Windkraft auch nur annähernd so kräftig aus unseren Taschen subventioniert werden ….

  61. lemon_sorbet (20:31):
    >>In Dänemark wird ein großer Teil des Strombedarfs von Windenergie gedeckt<<

    Wieviel Automobilhersteller hat Dänemark? Wieviel chemische Industrie? Wieviel Stahlindustrie? Wieviel Flugzeugbau? Wieviel Maschinenbau? Wieviel … usw. usf..

  62. An graue Eminenz:

    „In jedem ebenso zivilisierten wie kultivierten Land hat die Politik dafür zu sorgen, dass Energie immer günstiger einem Jedem zugänglich ist. In Germanistan ist es neuerdings aber wohl Mode, die Grundlage allen menschlichen Fortschritts einsparen zu wollen, um damit einer gewissen links-grün-faschistischen Ideologie Vorschub zu leisten“

    Bezeichnen Sie Atomkraft als Vortschritt?

  63. RChandler (20:49):
    >>Seit Jahrzehnten wird die Atomkraft vom Steuerzahler kräftig subventioniert.<<

    Das sind glatte Lügen — und ich denke, Sie wissen das auch: Nicht ein einziges zur Stromversorgung gebautes Kernkraftwerk wurde je auch nur mit einem einzigem Pfennig oder Cent subventioniert. Selbst die von der links-grün-faschistischen Lügenpolitik in maßlose Höhen getrieben Kosten für eine Endlagerung (die durch die selbige Politik verhinderte Brütertechnologie gar nicht nötig wäre) sind bereits in den KW/h Kosten der Kernenergie eingepreist.
    ______________

    >>100 Milliarden an indirekten Subventionen inklusive steuerfreier Rücklagen in den vergangenen 40 Jahren an die Atomindustrie<<

    Diese sog steuerfreien Rücklagen sind diejenigen, die der entsprechenden Industrie auferlegt wurden, um diese idiotische Endlagerung zu bezahlen. Sie resultieren übrigens aus bereits vollständig versteuerten Gewinnen!!!
    ________________

    >>nebst den 2,7 Milliarden Euro, demnächst zum Bergen von 126000 Atommùllfäsern aus Asse<<

    In dem Versuchsendlager Asse lagert nicht ein einziges Gramm Abfall aus der stromproduzierenden Industrie! Dort lagern hauptsächlich Abfälle aus der Nuklearmedizin (Röntgen!), des Militärs und der Forschung.
    _____________

    >>Ohne Subventionen wäre der Atomstrom extrem teuer, schier unbezahlbar<<

    Ja, nee, iss klar: Weil Kernenergie eigentlich so unheimlich teuer ist, setzten China, Brasilien, Kanada, Holland, Schweden, Finnland, Polen, etc., etc. auf diese Form der Energiegewinnung.
    .
    Glauben sie eigentlich wirklich selbst den Unsinn, den Sie hier verbreiten?

  64. RChandler (21:00):
    >>Bezeichnen Sie Atomkraft als Vortschritt?<<

    Nein, durchaus nicht; aber als Fortschritt — ganz so wie der Rest der zivilisierten Welt auch.

  65. FreeSpeech (20:56):
    >>Wie lange halten Windräder in der See und wieviel kostet die Wartung?<<

    Ich denke darüber gibt’s eher links-grüne Wunschvorstellungen denn konkrete Zahlen, oder?

  66. Horrornachricht an RChandler:

    Solange Sie leben, nimmt Ihr Körper hochradioaktives Kohlenstoff-14 auf und baut es in Ihren Organismus ein! Erst wenn Sie verblichen sind, hört dieser unerhörte Prozess auf.
    .
    Das Schöne daran ist, dass Archäologen dann per Halbwertszeit bestimmen können, wann Sie verstorben sind (C-14-Methode).

    :mrgreen:

  67. Das ist wirklich Zufallsstrom. Die Kapazität die Dänemark dort an Windkraft hat, sagt ja gar nichts, sondern es ist die Frage, wann diese Kapazität ausgeschöpft werden kann. Wann also ideale Windverhältnisse vorliegen, kein Sturm und keine Flaute, und gleichzeitig der Bedarf äußerst gering ist. Wenn da geschrieben steht, die Windkraft könne nicht selten, 50-60% des dänischen Energiebedarfs decken, dann wohl oftmals nachts von zwei bis drei, weil dann die Wikinger nicht ihren Bart rasieren. Wenn sie dann morgens aufstehen, ist natürlich der Bedarf höher, dann decken die Windkraftanlagen, vielleicht nur noch den Bedarf zu 2%, vorausgesetzt es herrschen ideale Windverhältnisse.

    Die HAGOS hat auch immer behauptet, das Holz, das man in seinem Kachelofen verbrenne, produziere genau das CO2, das die Bäume während ihres Wachstums aufgenommen hätten, nur hat die HAGOS dabei natürlich verschwiegen, dass man Energie braucht, um das Holz zu ernten, zu Scheitholz zu verarbeiten und dem Kunden zu liefern. Trotzdem denke ich, dass die moderne Holzfeuerung einen sinnvollen Beitrag in einem vernünftigen Energiemix sein kann, wobei es ziemlich schnuppe ist, ob der Kachelofenbauer HAGOS-treu ist oder direkt beim Hersteller seine Produkte bezieht. Das ist auf jeden Fall eine Technik, die sich bewährt hat, und bei der Hersteller mit Verbesserungen gegeneinander konkurrieren, solange es der HAGOS nicht gelingt, diese Konkurrenz zu unterbinden.

    Als die HAGOS jedoch den Kachelofen- und Luftheizungsbauern begann, diesen Schwachsinn mit den Anlagen zur kontrollierten Wohnraumbelüftung zu verkaufen, hat sie den Kachelofen verraten. Bei diesen Anlagen wird die Wärmeenergie zurückgewonnen, indem die Abluft ihre Wärme über einen Wärmetauscher der Zuluft gibt. Man kann dann kein Fenster mehr öffnen und muss peinlich darauf bedacht sein, dass Kinder nicht die Haustüre offenstehen lassen, denn dann entweicht die warme Luft, ohne dass sie ihre Wärme an die Zuluft abgibt und die schönen Wärmetauscher der HAGOS verbrauchen Strom und sind einfach nur sinnlos. Das ist einfach neurotisch, dann dürfen die Kinder gar nicht mehr das Haus verlassen, oder wenn sie es doch mal getan haben, dürfen sie nicht mehr rein. Mit dem Hund Gassi gehen, das geht natürlich auch nicht mehr.

    Hätte die HAGOS die Kachelofenbauer dazu angehalten, den Kunden große Kachelöfen zu verkaufen, in die man eine Menge Scheitholz tut, das man bei hoher Temperatur verbrennt und das in den Rauchgaszügen des Kachelofens die Wärme abgibt, so dass man es warm hat, egal was die Kinder anstellen, warm hat in einem Haus das Wärme verliert, indem es Frischluft zieht, dann ginge den Kachelofenbauern besser und ihre Kunden wären zufrieden.

  68. #33 Pecos Bill (19. Aug 2011 16:50)

    Wenn der Ausdruck “Gas geben” aus dem nazinesischen Sprachraum kommt, kommt die Parole “Gemeinnutz geht vor Eigennutz” allemal dorther, Herr Kretschmann!

    Artikel 14 GG:

    (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

    (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

    (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

    Alles offen !

    Bestes Beispiel, die Inhaber der Länderein wo die Landebahn von Airbus in Hamburg gebaut wurden, die wurden auch enteignet.

    Natürlich haben sie den realen Wert bekommen, aber sie durften es nicht behalten.

    FASCHISMUS !

    Und dann regen sich Deutsche über China und den Kommunismus auf, dabei ist die Hölle in ihrer eigenen (möchtegern)Verfassung nieder geschrieben.

    Das ist purer Sozialismus, Du bist nichts, die Geeinschaft ist alles.

    Geht mal in den Ostblock und fragt ehemalige Bauern, da machen sich unsere „linken“ aber keine Freunde.

  69. Die Kosten der Atomenergie
    EUROSOLAR-Infoblatt, Stand: April 2006

    Die Nutzung der Atomenergie zur Stromgewinnung ist in vielfacher Hinsicht unverantwortbar. Das Unfallrisiko, die Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung, das unlösbare Atommüll-Problem und die nahe Erschöpfung der Uranvorkommen erfordern das umgehende Ersetzen der Atomenergie durch Erneuerbare Energien. Unabhängig davon soll hier ein Überblick über die umfangreichen ökonomischen und gesellschaftlichen Kosten der Nutzung von Atomenergie gegeben werden.

    1. Aufwändig und ineffizient: Die Betriebskosten der Atomenergie

    Bereits Planung und Bau von Atomanlagen sind im Verhältnis zu anderen Kraftwerkskapazitäten sehr kapital- und kostenintensiv, weshalb der Ausbau der Atomenergie bereits in den 70er Jahren eingeschränkt wurde und hinter den Investitionsplänen der Betreiber zurückblieb. Hatte die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) 1974 noch nukleare Kraftwerkskapazitäten von 4,45 Mio. MW im Jahr 2000 prognostiziert, so beläuft sich die Gesamtkapazität der derzeit weltweit 440 laufenden Atomkraftwerke auf nur rund 300.000 MW. Die Schwierigkeiten der Betreiber, Atomkraft-werke für die kommerzielle Stromproduktion auszulegen erforderten umfangreiche staatliche “Anschubfinanzierungen”. Trotzdem torpedierte die Kostenexplosion infolge von Fehlplanungen zahlreiche Großprojekte; trotz mittlerweile rund 50 Jahren technischer Erfahrung im Reaktorbau blieben signifikante Reduzierungen bei den Baukosten aus und economies of scale ohne Wirkung.

    Staatliche Mittel für Bau und Betrieb von Atomanlagen in Deutschland (Auswahl)

    Bau von Forschungsreaktoren

    ca. 20 Mrd. €

    Öffentlicher Finanzierungsanteil an gescheiterten Projekten („Schneller Brüter“ Kalkar, WAA Wackersdorf, THTR Hamm-Uentrop, AKW Mülheim-Kärlich)

    ca. 9. Mrd. €

    Castor-Transporte

    3 Mrd. €

     
    Neubauten von Atomanlagen waren und sind neben staatlichen Mitteln auf Risikokapital angewiesen, welches wiederum die Kapitalkosten erhöht. Unter den Bedingungen liberalisierter Strommärkte wird die Refinanzierung neuer Atomkraftwerke durch die hohen Anfangsinvestitionen und die überdurchschnittlich langen Kapitalrücklaufzeiten grundsätzlich in Frage gestellt.
    Die Gewährleistung der Sicherheit der hochkomplexen Anlagen erfordert hohen finanziellen Aufwand, z.B. für Nachrüstungen, die mit zunehmendem Alter der Anlagen kostenintensiver werden. So fielen z.B. für „sicherheitstechnische Optimierungen“ am AKW Biblis A zwischen 1999 und 2005 rund 540 Mio. € an. Die britische Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield erhielt im März 2005 eine staatliche Unterstützung von 184 Mio. Pfund, um den Betrieb technisch und wirtschaftlich zu sichern. Der privatisierte AKW-Betreiber British Energy hat allein 2002 – 2004 7 Mrd. € Direktsubventionen zur Aufrechterhaltung von Sicherheitsstandards erhalten.

    Vor dem Hintergrund ihrer unsicheren „Performance“ und eingeschränkten Flexibilität (z.B. durch zeitweise Stilllegungen durch Störfälle und aufwändiges Abschalten und Wiederhochfahren) wird der Betrieb von Atomanlagen auch ökonomisch zu einem Risiko. Angesichts der Probleme, die Kosten für den Bau von
    Atomanlagen zu kontrollieren, verzichtete die Weltbank bisher grundsätzlich auf die Kreditvergabe für Nuklearprojekte.

    Hohe Kosten verursacht auch der hohe Energieeinsatz, der notwendig ist, damit es überhaupt zur Stromgewinnung aus Uranerz kommen kann. Die Produktionskette reicht vom Tagebau, der Aufbereitung, Konvertierung, Anreicherung und Brennstoffproduktion zum Einsatz im AKW und führt dabei auch zu massiven Verlusten hinsichtlich der Energieausbeute. So sind z.B. zur Deckung des Strombedarfs der französischen Urananreicherungsanlage Pierrelatte rund drei der vier Blöcke des benachbarten AKW Tricastin notwendig. Hinzu kommen 41 Mrd. kWh Gas- und 21 Mio. m3 Wasserverbrauch im Jahr.

    Der Wirkungsgrad von Atomkraftwerken ist mit 31% dagegen sehr schwach. Rund zwei Drittel der eingesetzten Primärenergie gehen zwischen dem AKW und dem Verbraucher verloren. Ein Einsatz effizienter Kraft-Wärme-Koppelung ist bei Atomkraftwerken nicht möglich.

    Wenn auch nur geringfügig an den Betriebskosten beteiligt, werden die Brennstoffkosten durch die Verknappung von Uran in Zukunft weitere Preissteigerungen verursachen. Der Preis für 1 Pfund (lb) Urankonzentrat (U3O8) ist von 7 US$ im Jahr 2000 bereits auf 36 US$ in 2006 gestiegen.

    Durchschnittliche Zusammensetzung der Stromerzeugungskosten aus Atomenergie

    (Diehl, Peter: Reichweite der Uran-Vorräte der Welt. Hamburg 2006)

    2. Unverantwortlich: Die gesellschaftlichen Kosten der Atomenergie

    Die Folgeschäden und sonstigen externen Kosten des Betriebs von Atomanlagen werden von der Gesellschaft übernommen. Im Falle eines Super-GAUs, einem Reaktorunfall mit massivem Austritt von Radioaktivität, tragen die Opfer die Kosten.

    Beispiel Tschernobyl:

    Die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl forderte bisher rund 70.000 Todesopfer. 350.000 Menschen mussten aus den – dünn besiedelten – betroffenen Regionen evakuiert werden, bis zu 800.000 eingesetzte Liquidatoren erkrankten größtenteils an Herz-Kreislauf, Magen-Darm- und Augenkrankheiten, 162.000 km2 sind verseucht, insgesamt rund 9 Mio. Menschen unmittelbar betroffen. In Weißrussland stieg die Krebsrate um 40%. Auch im übrigen Europa nahmen Fehlbildungen zu.

    Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden eines Super-GAUs in Deutschland beläuft sich nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums auf rund 5.000 Mrd. €. Bei einem Unfall im AKW Krümmel/Elbe müssten je nach Windverhältnissen ca. 1,2 Mio. Menschen evakuiert werden. 40.000 bis 110.000 Menschen würden an Krebs erkranken und nach 50 Jahren wären rund zwei Drittel der Stadt Hamburg noch unbewohnbar. Wissenschaftlich unstrittig ist, dass schon Niedrigstrahlung Krebs verursacht. Folgen des so genannten „Normalbetriebs“ von Atomanlagen sind damit u.a. genomische Instabilität, Erbgutmutationen, gehäufte Missbildungen und Zellalterung.

    Noch nicht abzusehen sind die Kosten für den Abriss von Atomanlagen und den sicheren Abschluss des angefallenen radioaktiven Materials von der Biosphäre. Ein Abklingen der Strahlung auf ein für Mensch und Umwelt ungefährliches Niveau ist erst nach rund 250.000 Jahren, d.h. der zehnfachen Halbwertszeit von Plutonium, zu erwarten.

    In den Betreiberländern decken die Rückstellungen für den Abbau und die Lagerung radioaktiven Materials – wenn überhaupt angelegt – oft nur einen Bruchteil der zu erwartenden Kosten. In der Slowakei werden z.B. die bisher 400 Mio. € Kosten für die Stilllegung des AKW Bohunice nun durch einen Aufschlag auf den Strompreis direkt an die Verbraucher weitergegeben. In Großbritannien brauchte die finanziell angeschlagene Betreibergesellschaft die für den Rückbau von Atomkraftwerken an sie gezahlten staatlichen Subventionen vor ihrem Konkurs selbst auf. Die bisherigen Kosten für Stilllegungen, Rückbau und Sanierung von Lagerstätten werden in Deutschland auf 14,5 Mrd. € geschätzt. Diese drohen analog zu den Baukosten zu explodieren.

    Staatliche Mittel für den Abbau von Atomanlagen in Deutschland (Auswahl)

    Sanierung Urantagebaugebiet Wismut
    6,6 Mrd. €

    Stilllegung und Rückbau von Atomanlagen

    2,5 Mrd. €

    Abriss Versuchsreaktor Jülich

    0,5 Mrd. €

    Betrieb und Stilllegung Atommülllager Morsleben

    1,2 Mrd. €

    3. Unverzichtbar für die Atomenergie: Subventionen und Privilegien

    Um den kommerziellen Betrieb von Atomanlagen überhaupt zu ermöglichen, sind umfangreiche staatliche Förder- und Finanzinstrumente zur Verfügung gestellt worden. Alleine über den EURATOM-Vertrag der heutigen Europäischen Union wurden seit 1957 – ohne parlamentarische Kontrolle – ca. 400 Mrd. € Fördermittel gezahlt.

    Subventionen für Forschung und Entwicklung der Atomenergie (IEA, nach heutigen Preisen, ohne Investitionsbeihilfen, ohne EU-Mittel, ohne Frankreich)

    EU-Länder

    1974 – 1998

    55 Mrd. US$

    OECD-Länder

    – 1973

    150 Mrd. US$

     

    1974 – 1992

    168 Mrd. US$

    weltweit

    seit 1950er

    ca. 1000 Mrd. US$

    Forschungsmittel, Beihilfen und Kredite für Atomenergie in der Europäischen Union

    EU-Atomforschung

    1994 – 2006

    3,7 Mrd. €

     

    2007 – 2011

    3,1 Mrd. €

    EURATOM

    seit 1957

    ca. 400 Mrd. €

    Insbesondere die Kernfusionstechnologie hat im Forschungsbereich umfassende Fördermittel verbraucht bzw. wird weitere Mittel aus öffentlichen Haushalten in Anspruch nehmen.

    Staatliche Mittel für die Fusionsforschung

    ITER-Testreaktor

    Verfügbarkeit ab Mitte der 2020er Jahre geplant

    3,5 Mrd. US$

    Demonstrationsreaktor

    geplant nach ITER-Testreaktor

    8 Mrd. US$

    ITER-Projekt

    bisher

    10,7 Mrd. €

    sonstige
    weltweite
    Kernfusions-
    forschung

    1974 – 1998

    28,3 Mrd. €

    Fusionsforscher erwarten Baukosten von 2,4 – 4,8 Mio. US$ pro MW installierter Leistung, was umgerechnet Stromerzeugungskosten von 14 – 38 ct/kWh bedeuten würde.

    Die fehlende Versicherung von Unfällen und Folgeschäden des Betriebs von Atomanlagen stellt eine weitere Begünstigung der Anlagenbetreiber und damit gleichzeitig eine Vergesellschaftung des Anlagenrisikos dar. Dieses wird von keiner Versicherung getragen.
    Das deutsche Atomgesetz (AtG) verlangte vor diesem Hintergrund von den Betreibern bis 2001, dass Schäden, die von deutschen Atomkraftwerken ausgehen, nur bis zur Höhe von 1 Mrd. DM abgedeckt werden müssen (AtG, § 13). Den Betreiber selbst traf eine Deckungsvorsorge von höchstens 500 Mio. DM, darüber hinaus gehende Schäden sollte der Staat tragen. Dieser Betrag deckt aber weniger als 0,1% der real möglichen Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden im Falle eines Störfalls ab, d.h. kann eher als „symbolisch“ verstanden werden gegenüber den möglichen Kosten eines atomaren Super-GAUs in Deutschland in Höhe von 5.000 Mrd. €. Mit der rot-grünen Novellierung des Atomgesetzes im Sommer 2001 wurde die Deckungsvorsorge der AKW-Betreiber auf nun 2,5 Mrd. Euro erhöht, womit jedoch weiterhin nur ein Bruchteil möglicher Schäden abgedeckt und versichert ist. Würde das volle Risiko abgedeckt, würde sich der Preis von Atomstrom um 21,5 bis 50 ct/kWh verteuern.

    Betreiber von Atomkraftwerken profitieren neben der Steuerbefreiung für Kernbrennstoffe in Deutschland von den steuerfreien Rückstellungen der Betreiber für den Abbau von Anlagen und die Lagerung radioaktiven Materials. Die betroffenen Energiekonzerne haben durch diese Regelung Mittel in Höhe von ca. 30 Mrd. € angesammelt, deren Kapital- und Zinserträge frei verwendet werden können, z.B. für den Aufkauf von Konkurrenten oder den Einstieg in neue Geschäftsfelder. Ob die Gelder in Zukunft z.B. nach Fusionen oder Unternehmenskrisen noch verfügbar sein werden, ist dagegen nicht gesichert. Dem Bundeshaushalt entgehen durch den Verzicht auf die Besteuerung jährlich Steuereinnahmen von bis zu 20 Mrd. €.

    Betreiber von Atomkraftwerken sind außerdem durch die Befreiung vom Emissionshandelssystem begünstigt. Die Produktionskette zur Herstellung des atomaren Brennstoffes verursacht umfangreiche Emissionen von Treibhausgasen (ca. 34 g CO2/kWh) – wenn auch nicht am AKW selbst. Trotzdem gibt es für die Atomindustrie im Gegensatz zur fossilen Energiewirtschaft keine Beschränkung ihrer Ausstoßmengen, d.h. Betreiber oder Bauherren von neuen AKW werden gegenüber fossilen Kraftwerken begünstigt und müssen weder Kosten für ihre Emissionen tragen noch diese reduzieren.

    Die Bundesregierung hat ferner zwischen 1969 und 2000 durch Exportkredite mit Bundesbürgschaften in Höhe von 6 Mrd. € den Export deutscher Atomtechnologie nach Brasilien, Argentinien, in den Iran und andere Länder gefördert (sog. „Hermesbürgschaften“). Wurde der Betreiber im Empfängerland zahlungsunfähig, zahlte der Bundeshaushalt den Exporteur aus.

    Nicht zuletzt übernehmen die öffentlichen Haushalte die Kosten für den Transport von Atommüll. Allein für die Rücktransporte von hochradioaktivem Atommüll aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague in das Atommüll-Zwischenlager Gorleben verursachen jährlich Kosten von zwischen 30 – 50 Mio. €. Der Transport von 1997 verursachte mit 30.000 beteiligten Sicherungskräften den bisher größten Polizeieinsatz der Bundesrepublik Deutschland.

    Zusammenfassung

    Atomenergie kann nur unter Rückgriff auf staatliche Subventionen sowie Privilegien gegenüber anderen Energiequellen auf den Strommärkten kommerziell genutzt werden. Auch 50 Jahre nach dem Einstieg in die Atomenergie benötigen die Betreiber von Atomanlagen weiterhin einen Förderaufwand, der mit dem einer vor ihrer Markteinführung stehenden Technologie zu vergleichen ist. Die in der Produktionskette entstehenden oder verborgenen Kosten machen eine effiziente und versorgungssichere Stromproduktion unmöglich. Ihre Folgen stellen auf unabsehbare Zeit eine gesamtgesellschaftliche Belastung dar, die nicht zu verantworten ist.

    Kennzeichnend für die Struktur der Stromproduktion aus Atomenergie ist das Abwälzen von Kosten und Risiken auf die Gesellschaft bei gleichzeitiger Privatisierung der kurzfristigen Gewinne.

    Ausblick: Laufzeitverlängerungen?

    Je älter ein Atomkraftwerk, desto störungsanfälliger, aber auch umso profitabler ist sein Weiterbetrieb. Die Bau- und Kapitalkosten sind gewöhnlich abgeschrieben, während die laufenden Betriebskosten verhältnismäßig gering bleiben. Voraussetzung ist, dass Nachrüstungen unterbleiben und ein Bestandsschutz gewährt wird, wie in Deutschland seit 2001 mit der Vereinbarung von Bundesregierung und Stromkonzernen über die Laufzeiten von
    Atomkraftwerken, dem so genannten „Atomkonsens“. Die Erzeugungskosten einer Kilowattstunde Atomstrom können unter diesen Bedingungen auf bis zu 1 ct gesenkt werden und durch Verkauf zum Strombörsenpreis Gewinnmargen von bis zu 500% erzielt werden. Diese Vorteile werden jedoch nicht an die Endverbraucher weitergegeben. Der Strompreis bleibt hoch. Zusätzliche Laufzeitverlängerungen ermöglichen dann Nettogewinne von ca. 300 Mio. € je Atomkraftwerk und Betriebsjahr.

    Ausblick: Neubau von Atomkraftwerken?

    Die nicht nur in Deutschland geforderte zusätzliche Verlängerung von AKW-Laufzeiten macht deutlich, dass die Atomwirtschaft vor Neuinvestitionen in ihre Kraftwerkstechnologie zurückschreckt. So werden trotz der von der Bush-Administration angebotenen Steuervergünstigungen und vereinfachten Genehmigungsverfahren in den USA keine Neubauten von Atomkraftwerken erwartet.

    Möglich sind diese nur mit Hilfe von Marktverzerrungen, staatlichen Subventionen und Dumpingpreisen der Reaktorbauer. Die Entscheidung für den Bau des neuen Europäischen Druckwasserreaktors EPR im finnischen Olkiluoto ist aufgrund von Stromabnahmegarantien der Auftraggeber, einem halbstaatlichen Industriekonsortium, gefallen. Finanziell attraktiv wurde der Neubau erst durch den vom deutsch-französischen Reaktorbauer Areva garantierten Fixpreis von nur 3,2 Mrd. €. Dieses „schlüsselfertige“ Angebot für den neuen EPR geht in seiner Kalkulation jedoch von bisher unerreichten 60 Jahren Betriebsdauer und einer Verfügbarkeit von 90% aus, wobei die Bauzeit nur 57 Monate betragen soll. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass bei einem Prototypen diese hypothetischen Idealzahlen erreicht werden. Steigen die Kosten über den Fixpreis, trägt der Reaktorbauer Areva, und damit der französische Steuerzahler bzw. die Siemens-Aktionäre, die Kosten. Areva hat für den Bau des EPR in Finnland außerdem Vorzugskredite der Bayerischen Landesbank sowie Staatsbürgschaften der französischen Exportkreditagentur Coface erhalten. Diese sichert üblicherweise nur Exportprojekte in risikoreiche Entwicklungs- und Schwellenländer ab.

    Literatur

    – EUROSOLAR/IPPNW: Fakten zur Atomenergie. Bonn/Berlin, September 2004.

    – Scheer, Hermann: Energieautonomie. Eine neue Politik für Erneuerbare Energien. Kunstmann, München 2005.

    – Thomas, Steve: Die Wirtschaftlichkeit der Atomenergie. In: Matthes, Felix Christian (Hg.): Mythos Atomkraft. Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Januar 2006.

     Infoblatt „Die Kosten der Atomenergie“ (pdf) 

     
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    Der World Council for Renewable Energy und EUROSOLAR dringen auf Ächtung der Kernenergie, weltweit

  70. #1 TheNormalbuerger (19. Aug 2011 14:51)

    Nein. Das klingt wie ein Mathematiker, der hinreichend über Physik bescheid weiß und in seinem Ton vielleicht etwas zu rüde ist …

  71. Was für eine Landschaft denn? Monokulturäcker? Ist das die Natur des Konservativen? Vielleicht von Menschenhand gebaute Deiche, die den ungetrübten Blick auf das Meer versperren. Ist das die Landschaft? Oder zugebaute Häfen, absolut zubetoniert… Soll dass die Landschaft sein, die bewahrt werden muss?

    Man zeige mir auch nur ein Windkraftwerk, was in unberührter Natur aufgestellt wurde. (Außer im Meer)

    Und Nemenbei – den Wasserdampf des hässlichen Atomkraftmeilers kann ich noch in 30 KM Entfernung ausmachen. Einen wolkenfreien Himmel gab es dank dieses Wunderwerks veralteter Energieerzeugung hier noch nie. Zumindest nicht seit das Teil dort in Betrieb genommen wurde. So ein Windkraftwerk ist wenigstens nach der nächsten Bergkuppe verschwunden.

  72. Bei mir in der Nähe stehen eine Kette von Braunkohlekraftwerken mit den dazugehörenden Tagebauen. Schaut euch das mal an, dann wisst ihr was man unter verschandelung der Landschaft verstehen kann.

  73. # 22
    im Umkreis von 30km?? Da stören die mich überhaupt nicht 🙂

    „Heiliger St. Florian beschütz mein Haus, zünd andre an“….

    Mich stört auch nicht die Moschee in Marxloh, die ist 500km von mir entfernt….

    Aber jetzt soll in einer Entfernung 150m von meiner Wohnung eine Großmosche in Nürnberg gebaut werden, die stört mich schon…

  74. # 76

    Alleine für die Sonnenenergie/Solarzellen zahlen die Verbraucher in den nächsten 40 Jahren mindestens doppelt soviel als für die Atomkraftwerke je bezahlt wurden…

    Dazu kommen die riesigen Subventionen für die Windkrafträder…! Denn diese Subventionen fliessen auch, wenn die Windkrafträder wegen zuviel Wind abgestellt werden müssen und wenn die gebremst werden müssen, weil die Grundlast noch läuft….

    Deutschland zahlt insgesamt 130 Milliarden pro Jahr für diverse Subventionen….

  75. Die Zeit wird kommen, in der die Grünen noch viel Kreide fressen müssen un der realität eben ins auge sehen. Ich glaube nicht daran, dass Windkraftwerke – in welche Anzahl auch imnmer – unseren künftigen Strombedarf decken werden. Diese Scheiss-Grünen-Politik hat in der Vergangenheit den gewöhnlichen Steuerbürger schon viel Geld gekostet, ob er es denn wirklich gemerkt hat, wage ich zu bezweifeln. Der Umbau hin zur modernene Energiepolitik kann langsam und beständig wachsen. Unseren Frontpolitikern jedoch geht das viel zu langsam, deshalb wieder mal mit Steuersubventionen den Turbo einschalten und Gas geben, zu Lasten der Verbraucher. Der Bürger zahlt die Zeche. Zum Teufel mit diesen Saisonpolitikern !

  76. Anstatt der neuen Masseinheit Megawatt/Quadratmeter sollte man die Masseinheit für Megawatt/Dezibel festlegen.

    Diese Windrädchen machen nämlich ganz schön viel Lärm.
    Gut, das muss zugegebenermassen als umweltschonender Öko-Lärm und damit als grüne Bereicherung gesehen werden.
    Aber immerhin ist es soviel Lärm, dass zum Beispiel unser grüner Münchner Pilot-Propeller auf dem Schuttberg nur gedrosselt laufen darf, nachdem eine Grossfamilie gegen diesen Öko-Lärm geklagt hat.
    😀

    Übrigens: Hat Fuku-Kretschmann schon eine Verlautbarung abgegeben, wieviele Fachkräfte er aus Mohammedanistan importieren will, welche die Windrädchen bei Windstille vorm Festrosten bewahren sollen, was die Fachkräfte kosten und welche Juchtenkäferpopulation umziehen muss, weil die neuen Fachkräfte auch Wohnungen und Hassreaktoren brauchen?
    Und hoffentlich klagen diese Grossfamilien dann nicht auch gegen den Öko-Lärm der Öko-Windrädchen….

  77. @Graue Eminenz

    Gebe Ihnen mit Allem, was Sie hier zu Kernkraft schrieben, Recht.

    Momentan siegen die tausendfach widerlegten Lügen zur Kernenergie in Deutschland.

    Wenn man in 50 oder 100 Jahren auf das heutige Deutschland zurückblicken wird, dann wird es als das bezeichnet werden, was es ist: unendlich dumm – verdummt (geistig degeniert, u.a. wegen verkommener Lügen-„Medien“).

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    Deutschland befindet sich in einer Phase des rasch voranschreitenden Niedergangs. Das Ende dieser Entwicklung wird für Viele sehr bitter werden. Ganz erstaunt wird sich das verdummte Volk dann fragen „Ach Gottchen, wie konnte es nur dazu kommen?“

    In 100 Jahren werden in Deutschland einige Windräder höchstens als museale Zeugnisse, Mahnmale, und als Symbole zur Warnung vor solcher Degeneration toleriert werden.

  78. An Iwan Sirko 1969
    „In 100 Jahren werden in Deutschland einige Windräder höchstens als museale Zeugnisse, Mahnmale, und als Symbole zur Warnung vor solcher Degeneration toleriert werden.“

    Das mag sein, weil man besseres fand. In 100 Jahren werden Atomkraftwerke und ihre Hinterlassenschaft immer noch strahlen. Aber da sind wir längst alle Tod. Deswegen juckt es die Atomgurus auch nicht, wenn andere daran krepieren, wie jetzt in Japan.
    Wer sich Hoffnung macht, von der Atomindustrie eingestellt zu werden, der wird sich womöglich umsonst einschleimen ….

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