London: Community ohne Väter Katastrophe

 Bei der Suche nach den Schuldigen der Gewalttaten in London und anderen britischen Großstädten wurde so ziemlich alles herangezogen, was entfernt auch damit zu tun haben könnte, aber vergleichsweise wenig wurde in der deutschen Presse über die kaputten Familien in solchen Vierteln berichtet. Dabei sind diese vermutlich ein Hauptübel seit Generationen. 

Beim gewalttätigen Mob handelte es sich nach Auskunft aller Blätter überwiegend um Farbige. Die Londoner Bevölkerung besteht zum Beispiel aus etwa 7% Jamaikanern, nicht gleichmäßig verteilt, sondern in bestimmten Bezirken wie Brixton massiert. Die Einwanderung dieser Gruppe fand schon Ende der fünfziger Jahre statt, andere große Gruppen aus dem Commonwealth folgten.

Viele Jamaikaner haben einen Job gefunden, zum Beispiel bei London Transport, ein großer Prozentsatz ist aber in der dritten oder vierten Generation immer noch arbeitslos. Das Rauschgift hat von Anfang an eine große Rolle gespielt, es entstanden früh Drogenbanden. Aber wenn man genauer hinschaut, sind auch diese Folgen der zerbrochenen oder nicht vorhandenen Familien. Man wird Gangsta und hat Familienersatz.

Es ist fast die Regel in der britischen Unterschicht, daß der Vater verschwindet, oft schon vor der Geburt seiner Kinder. Zehntausende von Schwarzen sind fatherless children. Niemand ist da, der ihnen Vorbild sein kann, der sie beschützt und bei Bedarf bestraft, niemand, der sie in die Schule oder gar zum Prediger in die Kirche schickt, niemand, der mit ihnen eine aktive Freizeit verbringt. Die Mütter sind vielleicht ein Vorbild für die Mädchen, für die Jungs nicht.

Das kann man in Jamaika sehen, und genauso in England, sei es in London, Manchester, Liverpool oder Leeds. Jamaika hatte auch schon die höchste Mordrate der Welt, und der Jamaica Gleaner schiebt sogar dies auf die vaterlose Jugend (fatherless youth). 85% der Kinder werden dort unehelich geboren.

Und das ist überall ein Trend, seien es vaterlose schwarze Kinder in Kanada (wo die Jamaikaner auch führen), sei es in den USA! Einen Vater gibt es in der black family viel zu selten.

Der bekannte US-Fernsehstar Bill Cosby hat bereits vor vier Jahren ein Buch darüber geschrieben mit genau dem gleichen Tenor! Vaterlose Kinder haben es von Anfang an schwerer, und spätestens natürlich in der Schule fallen sie oft auf und heraus, sie sind öfters psychisch krank, landen öfter in Sozialhilfe und im Gefängnis.

Politkorrekte in den USA schieben das auffallende Phänomen auf die Sklaverei. Klar, der weiße Mann soll schuld sein. Aber Cosby schreibt in seinem Buch, daß in den fünfziger Jahren noch 5 von 6 schwarzen Kindern einen Vater hatten, heute ist es etwas mehr als 1 Kind von 6. (Bei den Asiaten wachsen 85% in intakten Familien auf, bei den Weißen zwei Drittel.) Und mit den fehlenden Vätern zerbricht dann auch die Gemeinschaft, die Nachbarschaft, die Community, die Moral, und die Kriminalität steigt.

Gugeln sie nach „fatherless children“, es sind 3,7 Mio englische Links! Hier eine US-Statistik zum Thema, und das ef-Magazin hat sich Gedanken über die Sozialhilfe in solchen Verhältnissen gemacht. Und gerade wird auch die Zahl der unehelichen Kinder in Deutschland gemeldet. Diese steigenden Zahlen hier bei uns sind kein Fortschritt, wie man anderwärts sehen kann. Und noch ein konservativer Link über die verwilderten Verhältnisse im Königreich!