Rohe: Gewalt des Korans auf 7. Jhd begrenzt

Prof. Mathias Rohe behauptete am 28. Juli in der Sendung „quer“ des Bayerischen Fernsehens, dass Politically Incorrect die „Einstiegsdroge“ für Gewalttäter vom Schlage eines Anders Breivik wäre. Diese Einladung zur sportlichen Auseinandersetzung nehmen wir gerne an, schließlich ist dies nicht die erste Grätsche des Erlanger Professors.

Im Gegenzug kann man Rohe als „Beruhigungspille für Gutmenschen“ bezeichnen. Es soll tatsächlich noch manche geben, die trotz der permanenten „Friedens“-Propaganda ein klein wenig besorgt sind angesichts der über 17.500 islamischen Terroranschläge und Attacken seit 9/11. Um auch diesen Mitbürgern den letzten Rest von Gehirnwäsche zu verpassen, ist Rohe zuständig, einer der größten Islamverharmloser dieses Landes. Er weist jede Verantwortung dieser „Weltreligion“ für die massenhaften Terroranschläge im Namen des Islams zurück. Von Leuten wie Rohe müssen Roth, Edathy & Konsorten die Einschätzung haben, dass Terroristen „den friedlichen Islam missbrauchen“. Im März vergangenen Jahres verkündete er bei einer Veranstaltung des Bayerischen Rundfunks in der Münchner Muffathalle allen Ernstes, dass die Gewaltaufforderungen und Tötungsbefehle des Korans nur für das siebte Jahrhundert zählen würden.

Hierzu ein Video mit der originalen Tonaufnahme:

Nach der skurrilen Veranstaltung versuchte der Autor dieses Beitrags bei Prof. Rohe eine fachliche Begründung für seine Aussage zu erfahren. Auf welches islamische Rechtsgutachten er sich denn bei seiner abenteuerlichen Einschätzung berufe, schließlich ist der Koran das zeitlos gültige direkte Wort Allahs, das nicht verändert werden darf. Als Antwort blaffte Rohe barsch:

„Sie sind ein Hetzer. Ich rede nicht mit Ihnen. Hetzen Sie auf PI weiter“.

Von einem studierten Juristen und Islamwissenschaftler (in Tübingen und Damaskus) sowie Gründungsdirektor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa hätten wir ein klein wenig mehr sachlichen Input erwartet. Wie genau sich dieser Jurist mit dem Koran auskennt, wissen wir nicht genau. Bei einer Veranstaltung der Münchner Juristischen Gesellschaft am 17.4.2007 im großen Sitzungssaal der Industrie- und Handelskammer soll er nach Auskunft von Reinhard Werner sowie einer weiteren Teilnehmerin in der Diskussionsrunde jedenfalls geäußert haben, dass er den Koran nie ganz durchgelesen habe. Das sei für ihn „etwas aus dem siebten Jahrhundert“ und „heutzutage nicht mehr relevant“.

Also legt Rohe ganz offensichtlich seine persönliche Privatmeinung zugrunde, wenn er behauptet, die Gewaltverse würden heute keine Geltung mehr haben. Er äußert solch einen fachfreien Unfug aber vor Politikern, Journalisten, Kirchenvertretern und auch vor dem Verfassungsschutz, denn er wird überall als „Islamexperte“ herumgereicht. So wird die Vernebelung über den Islam breit gestreut. Ein unfassbarer Vorgang.

Rohe scheint vom wahren Islam nichts begriffen zu haben. Im Koran steht bereits zu Beginn in Sure 2, Vers 2 in aller Deutlichkeit:

Dies ist ganz gewiß das Buch Allahs, das keinen Anlaß zum Zweifel gibt, es ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“

Der Koran ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Religion, das heilige Buch, die Richtschnur allen Handelns der Muslime und zusammen mit den Hadithen die Grundlage für die islamische Rechtsprechung.

Besonders verhängnisvoll ist aber die Tatsache, dass in Erlangen nun ein „Forschungszentrum für Islam-Studien“ eingerichtet wird, das der Freistaat Bayern mit insgesamt 4 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren fördert. Der Leiter dieses Zentrums soll Mathias Rohe sein.

Wie auf seinem wikipedia-Eintrag zu lesen ist, warf Necla Kelek Rohe vor, er wolle islamische Rechtsauffassungen über die Hintertür des Methodenstreits in deutsches Recht implantieren. Zudem habe er als Mitglied der entsprechenden Arbeitsgruppe der ersten Islamkonferenz mit dafür gesorgt, dass – gegen den Widerstand der säkularen Muslime – empfohlen wurde, das Kopftuch bei Kindern „als religiöse Vorschrift“ zu akzeptieren und an Schulen zu dulden.

Vielleicht kann Rohe auch nur in Unkenntnis all der grausamen, frauenfeindlichen, intoleranten, diskriminierenden und gewaltverherrlichenden Elemente des Korans eine „teilweise Kompatibilität“ der Scharia für das Grundgesetz feststellen:

Er vertritt in der aktuellen Integrationsdebatte mit Blick auf die Muslime die Auffassung, dass auch die islamische Scharia Recht sei und im Wesentlichen dieselben Funktionen erfülle wie die Rechtsordnungen westlicher Gesellschaften. So solle auch die Scharia eine gesellschaftliche Friedensordnung durchsetzen und einen Interessenausgleich zwischen den Menschen herstellen… Aus westlicher Sicht bereite das Rechtsverständnis der Scharia keine größeren Probleme.

Als Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der Gesellschaft für arabisches und islamisches Recht scheint er eine gewisse Affinität für selbiges verinnerlicht zu haben. Wer einigermaßen über den Islam Bescheid weiß, kann eine islamische Rechtssprechung nur von Grund auf ablehnen. Nichtmuslime haben im Islam grundsätzlich weniger Rechte und werden diskriminiert. Widersetzen sie sich, dürfen sie bekämpft und getötet werden. Von der Stellung der Frau brauchen wir erst gar nicht anfangen, die zählt eh nur halb und darf verdroschen werden, wenn sie widerspenstig ist. Das ist die trostlose Realität, die auch in allen islamischen Ländern zu beobachten ist.

Wer sich bei dem Erlanger Professor fachliche Auskünfte über die Gewaltlosigkeit, Toleranz und Friedfertigkeit des Islams holen möchte, kann dies hier tun:

mathias.rohe@jura.uni-erlangen.de

Bei der Uni Erlangen kann man sich über Details des mit öffentlichen Geldern hoch subventionierten islamischen Forschungszentrums informieren:

ibz@zuv.uni-erlangen.de

Bei aller verständlichen Verärgerung über Prof. Rohe bitten wir um eine sachlich gehaltene Korrespondenz.

Text: Michael Stürzenberger / Videobearbeitung: Manfred Schwaller