Verbietet EuGH Bienen-Anflug auf GEN?

In unserer Gaga-Republik gibt es immer noch eine Steigerung nach oben. Auf Betreiben eines geistesgestörten Imkers beschäftigt sich der ebenfalls geistesgestörte Europäische Gerichtshof (EuGH), das oberste Gericht der EUdSSR, damit, ob Honigbienen Pflanzen mit GEN-Technik anfliegen und Blütenstaub saugen dürfen. Falls nein, muß solcher Honig erstmal aus den Supermarkt-Regalen raus und CO2-neutral verbrannt werden, zweitens sollte aber der Anflug der Bienen auf falsche Blüten in Zukunft unterbunden werden.

Im Endeffekt muß dann also eigentlich jeder Biene eine Videokamera auf den Rücken geschnallt werden, damit eindeutig dokumentiert werden kann, daß sie nur die Sumpfdotterblumen grüner Idioten angeflogen hat! Am Dienstag sprechen die Kasper des EuGH „Recht“. Die Lakaien der grünlinken SZ stehen in Habacht-Stellung! Alle nicht ganz knusper!




Raddatz: „Demokratischer“ Faschismus

Hans-Peter RaddatzDas PI-Interview mit dem Orientalisten Hans-Peter Raddatz vor knapp zehn Tagen über die „Parasiten-Eliten“ erzielte eine große Resonanz. Wie immer in solchen Fällen ist es nicht möglich, auf alle Kommentare einzugehen, doch waren Schwerpunkte erkennbar. Wir haben Hans-Peter Raddatz deshalb um ein zweites Interview gebeten, um auf einige offene Fragen unserer Leser dezidiert einzugehen.

(PI-Interview mit Hans-Peter Raddatz, Teil 2)

PI: Herr Dr. Raddatz, aus unserer Sicht fiel bei unserem ersten Interview mit Ihnen unter anderem auf, dass nicht wenige Leser offenbar nur ihre eigene, mit dem Thema nur bedingt verbundene Botschaft durchbringen wollten. Wie sehen Sie das?

HPR: Das hängt zunächst von den Betroffenen ab, die sich auf irgendeine, ihnen vielleicht verwandt erscheinende Aussage fixieren und unter die Leute bringen wollen. Hier ist das Interesse der Blogs den Zensurmedien entgegengesetzt. Während diese die unbequemen Nachrichten verfälschen oder unter den Teppich kehren, müssen die Blogs darauf achten, dass viele Kommentare sich am Thema orientieren, wenn sie sich als Konkurrenz zu den Lohnjournalisten dauerhaft etablieren sollen. Insofern ist es nicht hilfreich, wenn Teilnehmer sich an Klischees klammern, denen zufolge unwillkommene Aussagen von „Pessimismus“ und „Resignation“ geleitet sind, oder denen die Sprache der Analysen schlicht zu schwierig vorkommt.

Ich unterstelle diesen Kommentatoren keine schlechte Absicht, es wird aber überdeutlich, dass die Blogger sich in der Tat eher aneinander abarbeiten und unter dem Strich genau der Kraft auf den Leim gehen, die sie angeblich bekämpfen wollen, anstatt die Argumente aktiv aufzugreifen und nicht schon am nächsten Tag zu vergessen. Die Debatte blieb bislang einer kleinen, gebildeten Minderheit vorbehalten, die es bei Ihnen natürlich gibt und die Ihren Blog – bei aller Kritik – zum Problem für die mediokre Mehrheit der Journaille macht. Es kommt aber nicht nur auf die versierten Teilnehmer, sondern auch auf jene an, die den Sachverhalt nicht auf Anhieb verstehen, aber willig sind, sich damit zu befassen, wenn sie – wie in dieser Fortsetzung – weitere Informationen erhalten. Mit der bisherigen Methode des fast blinden Wortgewitters werden Sie und Ihre Mitstreiter dem etablierten System nicht beikommen, was Sie sich teilweise auch selbst zuzuschreiben haben.

Da müssten Sie schon deutlicher werden.

Da ist z.B. die aktuelle Aufregung um die so genannte „Freiheitspartei“ und die Kritik eines rechtslastigen Blogs, die viel Dampfgeplauder bringt. Ähnliches gilt für die kürzliche Klage Necla Keleks über den folgenlosen Medienrummel um Thilo Sarrazins Buch, die von Ihren Teilnehmern gelobt wird, wobei sie nicht zur Kenntnis nehmen, dass beide zum System gehören. Die „Freiheitspartei“ ist zwar so frei, Herrn Wilders zu ihrer Galionsfigur zu machen, bleibt aber der Öffentlichkeit die Erklärung schuldig, warum viele Holländer diesem „Rechtspopulisten“ zustimmen. Holland hat eine lange Toleranztradition, die große Geduld mit dem Mainstream aufbrachte und nun begonnen hat, auf dessen Intoleranz zu reagieren. Davon ist Deutschland freilich weit entfernt. Wir basieren hier auf einem ebenso eingewurzelten Kadavergehorsam, der immer noch dem Personenkult huldigt. Eine Partei, die ohne ein politisch emanzipiertes Programm Politik mit der Abwehr des Islam machen will, dürfte hierzulande wenig Aussicht auf Erfolg haben. Zwar ist der Islam ein wichtiges Instrument des elitären Parasitismus, weil er zu den Speerspitzen des Staatsruins gehört, aber weder ist die proislamische Allianz identisch mit Deutschland, geschweige denn mit Europa, noch lässt sich das Holland-Modell übertragen. Solange sich das Volk mit dem Selbstabbau abfindet, ändert sich nichts.

Wieso sollen Kelek und Sarrazin Teile des gleichen Systems sein?

Ganz einfach. Der zuverlässigste Indikator ist immer die Reaktion des Mainstream, der seinerseits unter der Ägide wirtschaftlicher Interessen steht, also geldnormiert ist, und damit inzwischen alle Institutionen erfasst hat. Je schneller die Moderne voranschreitet und je größer ihr Info-Ausstoß wird, desto reflexhafter neigt die Mehrheit der Blog-Teilnehmer dazu, auf aus ihrer Sicht positive Aussagen zu springen, ohne sich mit dem Hintergrund zu befassen. Das muss sie auch nicht, weil sie alternative Informationen hat, die sie allerdings zur Kenntnis nehmen sollte, wenn sie nicht in ihrer Systemfunktion des platten Geredes verharren will.

So aber fällt der Szene offenbar nicht auf, dass Frau Kelek ihre Artikel unter Kontrolle der Zensurmedien schreibt und Herr Sarrazin eine mediale Aufmerksamkeit und Umsatzfürsorge für sein Buch zuteil wurde wie kaum einem Autor zuvor. Er bedankte sich mit dem artigen Wunsch, „dass nur die großen Volksparteien Fragen der Zuwanderung und Integration diskutieren sollten“, also eben jene, die den Ausverkauf des Staates betreiben. Diese Abläufe sind symptomatisch für eine „Demokratie“, deren kleptokratische Politik sich in Sachen Finanzen und Islam längst von Recht und Verfassung verabschiedet hat. Parallel dazu verläuft die so genannte „Wissenschaft“, die heute umso eher den Förderstatus der „Exzellenz“ erlangt, je mehr ihre „Forschung“ den wirtschaftlichen und interkulturellen Interessen nützt. Gleiches gilt für die Kirchen, die ihre Klientel auffordern, mit dem alten Gott nun auch Allah anzubeten, zumal die Muslime, wie Kardinal Jean-Louis Tauran verkündete, „Gott in die öffentliche Sphäre Europas zurückgebracht haben.“

Damit spielen Sie auf die von Ihnen behauptete, radikale Richtung des herrschenden Systems an, die von manchen PI-Lesern angezweifelt wurde.

Richtig, wobei auch hier nur wenige auf die Argumente eingingen, eine Schwäche, die sich, wenn überhaupt, nur dann ausgleichen lässt, wenn die Machtmechanismen in echte Probleme geraten. Insofern ist es auch lächerlich, von einem „Kritiker“ oder gar nur einer Aussage eine Veränderung von über zwei Jahrhunderte alten Verhältnissen zu erwarten, die die größte Machtkonzentration aller Zeiten erzeugt haben. Was die Radikalität betrifft, so gibt es keine Beweisnot, was man in meinem kommenden Buch über moderne Macht, ihre Eigenschaften und das systemhafte Beharrungsvermögen ihrer herrschenden Klassen nachlesen kann. Vergessen Sie nicht, dass unter der Ägide der UNO der Massenmord zur Routine geworden ist. Nach 1945 sind in der nichtwestlichen Welt mehr Menschen von ihren eigenen Regimen und/oder „Freiheitskämpfern“ umgebracht worden als in den zwei Weltkriegen zusammen. Wenn man genauer hinsieht, kann man feststellen, dass Interventionen immer auch mit Rohstoff- und/oder Lieferinteressen zu tun hatten. Ein aktuelles Beispiel ist Syrien, wo sich westliche Führungskompetenz darin ausdrückt, dem Abschlachten der Bevölkerung zuzuschauen, weil das alevitisch regierte Land unter dem Schutz des Iran steht.

Wie bereits angedeutet, haben wir es mit Faschismus als Machtform der Aufklärung zu tun, die sich auf Wissenschaft und Kapitalismus stützt, den Fortschritt der Lebensqualität und Gewalt vorangetrieben, aber auch aus den extremen Links-Rechts-Vorläufern gelernt hat. Faschismus ist der Kernbegriff für moderne Macht, die sich unter der Geldnorm von jeder Ethik befreit, mit Konsum weichspült, mit den Zwangsschablonen der „Korrektheit“ jedes systemwidrige, also auch kostenträchtige Denken und Verhalten ausschaltet und dafür systemdienliche, also radikale Kräfte, u.a. ehemalige Terroristen bzw. deren Anwälte und Sympathisanten einschaltet. Insofern kann der Begriff des „Parasitismus“ auch kaum abwertend, geschweige denn „pessimistisch“ verstanden werden, weil er der Systematik des Trends entspricht und die passenden, d.h. das Niveau absenkenden Akteure an sich zieht. Um ein Bild aus der Sozialtechnik zu benutzen, sind parasitäre Eliten dem System ebenso nützlich wie Öl ein Getriebe schmiert. Das haben schon die alten Nazi-Wendehälse wie Grass, Jens und Hildebrandt, ganz zu schweigen von Links-Rechts-Geld-Artisten wie Gerhard Schröder und Josef Fischer bewiesen. Geradezu realsatirisch wirkt hier Otto Schily, der die Entscheidung für den biometrischen Ausweis herbeiführte und nun als Berater für den Ausweishersteller tätig ist.

Demnach wären ja alle bisherigen Bemühungen des interkulturellen Dialogs eigentlich überflüssig gewesen, weil die Ansiedlung der Muslime in Europa und das Verschwinden Israels langfristig angelegte Projekte sind? Kommt da nicht auch der Verschwörungsgedanke auf?

Von mir aus gern, denn umso länger dauert der Trend, umso plausibler werden dessen Konturen und Akteure meine Aussagen bestätigen und umso größer wird die Erklärungsnot der Machtakteure und Blogteilnehmer, die sich der Realität verweigern. Ich darf meine schon einmal gestellte Frage wiederholen: Glauben Sie im Ernst, dass es Pessimismus und Resignation sind, die den elitären Willen seit Jahrzehnten daran arbeiten lassen, Europa multivölkisch zu besiedeln, den Islam als „Miteigner Europas“ auszurufen und den Kontinent mit einem wachsenden Moscheenetz zu überziehen? Es ist die unausrottbare, insbesondere deutsche Neigung, anstatt kritische Einwände zu prüfen, lieber der Obrigkeit Gehorsam zu leisten und daraus jene gutmenschliche Anständigkeit zu beziehen, die auch den Massenmord entschuldigt. Dabei spielt es keine Rolle, dass die herrschende Klasse bestehende Gesetze bricht bzw. sich neue Regeln für den nötigen Freiraum schafft, wie einer Ihrer Teilnehmer für die juristische Praxis bestätigt hat (Anm.v.PI: gemeint ist Kommentar #44 von „HarryM“).

Die seit Jahrzehnten laufende, unübersehbare Vielfalt von Büchern, Artikeln und Vorträgen, „Dialog“-Symposien, Talk-Shows und Interviews haben nichts anderes bewirkt als eine zunehmende Entleerung der Demokratie. Sie verwirklicht sich mit der faschistischen Entwicklung der Institutionen und dem systembedingten Parasitismus ihrer Akteure, der diversen „Beauftragten“ und „Experten“ sowie mit dem oft beschworenen „Strukturwandel“ als Maskierung einer monströsen Volkstäuschung. Wer über Kontakte im Nahen Osten und zu hiesigen „Verantwortlichen“, die Insider des Mainstream waren oder sind, verfügt, kann sich leicht von jedem Zweifel an der Ernsthaftigkeit der staatsfeindlichen Europapolitik befreien lassen. Nicht zuletzt tragen dazu auch die Islamvertretungen mit ihrem triumphalistischen Verhalten bei, das sich auf die EU-Kollaboration mit der OIC und der Muslimbruderschaft gründet und bekanntlich in den Büchern von Bat Ye’or dokumentiert wird.

In Ihren Büchern leiten Sie gerne aktuelle Fehlentwicklungen aus historischen Zusammenhängen her. Dass der Islam auf seinen Traditionen beharrt, wissen wir, aber was ist eigentlich das Historische an der modernen Gesellschaft, die doch von der Innovation lebt? Müsste es dann nicht möglich sein, auch die Gesellschaft zu erneuern, zum Beispiel die vorhandenen Konzepte in den Bereichen Arbeit, Bildung, Familie etc. zu realisieren?

Das ist schwierig, weil die kurzatmige Betrachtung überwiegt und es in der Wissenschaft als nicht förderwürdig gilt, sich mit größeren, also machtrelevanten Zusammenhängen zu befassen. Die Tradition der Moderne besteht darin, Traditionen zu beseitigen, vor allem die europäische Tradition des selbstbewussten Denkens. Daraus hat sich das aktuelle Sozialmanagement der UN- und EU-Autokraten entwickelt, das eine kontinuierliche Abnahme der Differenz zwischen dem Denken der Menschen und dem „Korrektheitsdenken“ bewirkt und damit auch das Gemeinwohl aus der elitären Prioritätenliste verdrängt.

Was Ihren Hinweis auf Arbeit, Bildung und Familie anbelangt, so wird so mancher Ihrer Leser ein Lied davon singen können, wie ihn der eigene Arbeitsbereich dazu zwingt, Unternehmer seiner selbst und verantwortlich für seine Weiterbildung und „Performance“ zu sein. Dass dies Stress verursacht und die Familie und Kinder zu Bremsklötzen macht, versteht sich von selbst. Umso komfortabler wirkt sich die Denkschrumpfung auf die Toleranz aus, die den Machtzuwachs bei den illegitimen EU-Eliten weiter ausweitet und den feudalen Vermögenstransfer durch die „Rettungsschirme“ antreibt. Insofern kann auch von „Finanztoleranz“ die Rede sein, die die Korrektheit der Menschen von zwei Seiten prüft. Auf der Lohn- und Rentenseite dürfen sie Verringerungen, auf der Steuerseite Erhöhungen zustimmen.

Das klingt alles sehr realistisch, aber auch etwas zynisch. Gibt es da nicht irgendeine Perspektive, mit der man arbeiten kann?

Natürlich gibt es die. Bedenken Sie, dass der Systemfaschismus alle Institutionen durchdringt und sich gegen Staat und Volk richtet. So islamophob das Volk angeblich sein soll, so demophob ist tatsächlich die Macht. Bedenken Sie, dass die Systemparasiten gewählt werden wollen, aber die Probleme der Gesellschaft nicht in die Wahlprogramme aufnehmen. Bedenken Sie, dass die Systemparasiten sich eine Riege von Scheinkritikern leisten, die sie in den Zensurmedien schreiben lassen und mit Preisen auszeichnen, während diejenigen, die den Zustand des Staates und den Demokratieschwund analysieren, vorsorglich als „geistige Mittäter und Brandstifter“ diffamiert und für den Abschuss freigegeben werden.

So kommt z.B. der „islamophobe“ Wilders laufend im „Manifest“ des Attentäters Breivik vor, was nach geltender „Logik“ nicht nur ihn für den Massenmord in die Pflicht nimmt, sondern auch seine holländische Wählerschaft. Und nicht nur das: Da es um eine faschistische, also tendenziell totalitäre „Logik“ als ideologische Basis der herrschenden Klasse geht, gibt es auch keine Grenzen der Feindbilddefinition. Was immer wo immer an Widerstand aufkommen mag – er ist nicht auf die parasitären Verursacher, sondern einzig und allein auf die Produzenten von Kritik und Analyse rückführbar. Insofern wird sich der laufende Trend fortsetzen, der konsequent die Rechtsprechung und Kontrolle verschärft sowie die Solidarsysteme und Grundrechte einschränkt. Wer von der automatischen Demokratie träumt, lebt heute bereits in der Kleptokratie und wird in der faschistischen Diktatur aufwachen.

Vielen Dank, Herr Dr. Raddatz. Wir freuen uns schon auf einen dritten Teil unserer kleinen Interviewserie mit Ihnen.

Immer wieder gerne.




Roger Köppel: Wieviel Zuwanderung?

Wie viel Zuwanderung verkraftet die Schweiz? Es ist eine Illusion, zu glauben, dass sich das Ideal des freien Personen­verkehrs ­verwirklichen lässt. Die Fortschrittlichen glauben, man könne die Zuwanderung einzig den Märkten überlassen. Jeder Schweizer müsste dann jederzeit weltweit mit Ausländern um die Arbeitsplätze in der Schweiz konkurrieren. Die Schweizer müssten damit fertig werden, dass ihre Löhne dauernd unter Druck gerieten. Wettbewerb ist ja nur dann sinnvoll, wenn er Kostendruck auslöst und die Preise, auch die der Arbeitskräfte, herunterdrückt.

Das klingt in der Theorie schön, aber es funktioniert nicht. Keine Gesellschaft akzeptiert den totalen Wettbewerb mit dem Ausland. Im Gegenteil. Je höher der Druck von aus­sen, desto grösser die Neigung, Panzersperren gegen die unerwünschte Konkurrenz einzurichten. Selbst die freiheitliche Schweiz führte mit der Personenfreizügigkeit die flankierenden Massnahmen ein, die unseren ­Arbeitsmarkt, der eigentlich geöffnet werden sollte, mit antiliberalen Kontrollen und Behinderungen ein Stück weit wieder abschot­teten. Ungeordnete Zuwanderung schafft ­Unordnung und produziert den Ruf nach staatlicher Hilfe. Je mehr Ausländer in die Schweiz kommen, desto stärker erschallt von links und sicher bald auch von rechts der Ruf, unseren sehr freiheitlichen Arbeitsmarkt noch mehr unter Heimatschutz zu stellen. Das wäre fatal und würde den Wohlstand gefährden. Es ist wichtig, dass gerade die liberalen Kräfte in der Schweiz eine Sprache für die Realität entwickeln. Freiheit und übertriebene Zuwanderung schlies­sen sich aus.

Editorial WELTWOCHE 35/2011. Köppel ist Chefredaktor und Herausgeber.




Karim Popal – eine moslemische Bereicherung

Ein besonders dreister Fall von musterhafter Böhmer-Bereicherung durch Moslems stellt der Bremer Anwalt Karim Popal vor. Er bereichert aber nicht uns, sondern sich selbst! Der afghanische Anwalt, der für Asylbetrüger alle Schlichen, inklusive arrangierte Ehen im Angebot hat, fordert von uns Millionen für die Opfer von Kundus. Nachdem er mit mehreren bauernschlau eingefädelten Ideen gescheitert ist, will er nun 33.000 Dollar Entschädigung pro Getötetem auf dem Zivilweg und hat zwei Jahre nach dem Luftangriff von Kundus Klage im Namen der zivilen Opfer eingereicht, die er angeblich vertritt.

Die BRD hat, blöd wie sie ist, bereits 5000 Dollar pro Opfer – es waren Benzindiebe – gezahlt, aber das Geld sei bei den Witwen nicht angekommen. Das ist glaubhaft, die Taliban haben es wahrscheinlich für sich eingesteckt und neuen Sprengstoff gekauft, um weitere Bundeswehrsoldaten in die Luft zu sprengen.

Aber verlassen wir diesen Irrsinn und kommen auf den undurchsichtigen „Opferanwalt“ Karim Popal zurück. 1976 floh er selbst aus Afghanistan nach Deutschland, obwohl damals in seiner Heimat politisch nichts passiert war. In Bremen studierte er dann auf unsere Kosten Rechtsanwalt, und die dortige Karl-Marx-Uni warf dem Flüchtling mit einem Migrantenbonus das Diplom nach, damit er fürderhin weitere Asylbetrüger hier hereinholen konnte. Nebenher ist der Herr noch Mitglied der islamischen Bremer Moslem-Schura, deren Umfeld vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Und so muß man sich das vorstellen, wenn noch mehr Mihigrus in Ämter kommen, wie das politisch gewünscht ist und derzeit in Angriff genommen wird. Da sie keine gleichwertigen oder besseren Schulzeugnisse haben, werden sie trotz miserabler Leistungen positiv diskriminiert (siehe etwa Berliner Feuerwehr) und deutschen Bewerbern vorgezogen. Der anatolische Polizist wird dann seinen totschlägernden Cousin, wenn er ihn in Neukölln auf frischer Tat ertappt, natürlich laufen lassen. Das ist im Orient normal! Turkdeutsche Angestellte im Sozialamt werden die Akten ihrer Verwandten so frisieren, daß die Knete fließt, das verlogene Asylbusiness wird durch muslimische Juristen aufblühen, und türkisch-deutsche Politiker werden den EU-Beitritt Ankaras nach Kräften befördern! Ist doch klar! Was denn sonst? Und es ist in Frankfurt doch schon 2005 passiert! Ein türkischer Ausländerbeauftragter (sic) bei der Polizei hat Landsleute vor einer bevorstehenden Islamisten-Razzia gewarnt. Man könnte das alles wissen, wenn man nicht Böhmer oder Wulff hieße!

Zum Schluß noch die Eigenwerbung des Scharia-Anwalts aus Bremen (klick auf Schwerpunk!). Schon die spricht Bände:

Im Bereich des internationalen Familienrechts beraten wir u.a. bei bilateralen Eheschließungen und Ehen mit ausländischen Staatsbürgern. Wir verfassen Eheverträge, die in einem solchen Verfahren die Scheidung völlig vereinfachen. Hinsichtlich bilateraler Eheschließung und Ehescheidung berücksichtigt unsere Kanzlei durch ihre eigene Kompetenz auch ausländisches Recht [also Scharia!]. Seit Jahren werden in der Kanzlei Popal Scheidungen mit türkischen, iranischen, afghanischen oder ägyptischen Beteiligten bearbeitet…

Frau Rechtsanwältin Popal berät ihre Mandantschaft auch in ausländischer Sprache, u.a. in Englisch und Türkisch. Insbesondere sind wir kompetent im Bereich Sorgerecht, Umgangsrecht, Kindes- und Ehegattenunterhalt und Rentenanwartschaften und Verteilung von Vermögen und Hausrat…

Im Bereich Verwaltungsrecht spezialisiert sich unsere Kanzlei im Fachbereich Aufenthalt, Asyl, Einbürgerung und Niederlassungsrecht…

Ferner verfolgen wir aufmerksam die Entwicklung im europäischen Asyl- und Ausländerrecht sowie die Versuche der Harmonisierung des Rechts im Rahmen der EU-Gesetzgebung sowie auch die Änderungen der Gesetze in der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier stehen wir unseren Mandanten gern zur Seite.

Was uns allein dieser eine moslemische Winkeladvokat schon gekostete hat, seit ihn die BRD als Flüchtling aufnahm! Integration vom Feinsten! Wenn Sie für ihn auch noch spenden möchten – kein Witz – hier ist sein Spendenaufruf für den Prozeß, damit er uns Kartoffeln noch besser ausnehmen kann!




Alkoholverbot in Bahn und Bus! Wirklich?

„Hamburg legt den Nahverkehr trocken“, summt es durch den Blätterwald, der Städtetag möchte das im ganzen Land durchsetzen, und aus Stuttgart wird berichtet, das sei dort längst eingeführt. Wirklich? Gibt es nicht auch ein Rauchverbot im Nahverkehr? Und als ein Münchner Rentner es wagte, zwei Mihigrus in der S-Bahn darauf hinzuweisen, rauchten die weiter, er landete im Koma, und die ZEIT lachte ihn aus! Die alles entscheidende Frage ist nämlich nicht, wieviel neue Gesetze und Verordnungen wir noch kriegen, sondern ob die alten überhaupt durchgesetzt werden.

Und hier versagt die Presse total. Der Bürger wird täglich angelogen. Zwei Täter wurden geschnappt und festgenommen, steht in der Zeitung. Daß sie zwei Stunden später wieder auf freiem Fuß waren, erscheint nicht mehr im Polizeibericht. Die Jugendlichen wurden zu 20 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Echt hart, dieses Urteil. Ob sie jedoch überhaupt eine einzige Stunde im Altersheim oder bei den Maltesern abgeleistet haben, das untersucht keiner. Gemeinnützige Organisationen sind meist froh, wenn sie das störende, renitente Gesindel nicht beschäftigen müssen, und unterschreiben den Zettel blanko.

Das weinende 13-jährige Geldautomaten-Mädchen in BILD wird mit seinen Eltern bestimmt ausgewiesen. Daß sie nach zwei Wochen wieder auf neuen Raubzügen hier sind, diese Vermutung wird taktvoll übergangen.

Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens und muß dem Opfer eine Entschädigung von 500 Euro zahlen. Na klasse, bei uns herrscht Ordnung. Aber greifen Sie mal einem nackten Mann, der zusätzlich noch untergetaucht ist, in die Tasche. (Hunderttausende leben laut WISO in Berlin unter falscher Adresse!) Da beißt sich jeder Gerichtsvollzieher die Zähne aus. Auch dies steht nicht mehr im Kurier, der Morgen- oder Abendpost. So wird dem braven, steuerzahlenden Michel täglich eine heile Welt vorgegaukelt, die in der Realität gar nicht existiert.

Sollten Sie also im Hamburger Nahverkehr künftig trotz Verbot auf Alkohol stoßen, sagen Sie lieber nichts, berufen Sie sich nicht auf den Städtetag, sonst kriegen Sie die Flasche vielleicht ins Gesicht, ähnlich wie der Polizist auf diesem Weinfest, dem ein Intensivtäter einen Schädelbruch verpaßt hat. Was das Recht angeht, merke: Mehr Schein als Sein!




Eigentor

© 2011 by Daniel Haw


Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien Daniel Haws Roman „Saphir – Abenteuer eines Hofnarren in Abschweifungen“.

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