2100 beim „Marsch für das Leben“ in Berlin

Am vergangenen Wochenende fand in Berlin nicht nur die Wahl zum neuen Abgeordentenhaus, sondern auch der vom Bundesverband Lebensrecht organisierte „Marsch für das Leben“ statt. Mehr als 2000 Menschen setzten mit einem Demozug und Kundgebungen ein wichtiges Signal für das Leben und gegen Abtreibung und Sterbehilfe.

(Von Tomcat)

Nach einem reibungslosen Flug von Köln nach Berlin-Schönefeld machten wir uns bei herrlichem Spätsommerwetter mit der S-Bahn auf den Weg zum Bahnhof Friedrichstraße, wo wir mit einem altbekannten Gesicht aus Berlin verabredet waren.

Wir fanden uns problemlos und machten uns sogleich auf den Weg zum Brandenburger Tor, wo wir uns in einem Lokal für die bevorstehende Veranstaltung stärkten. Von da war es auch nur noch ein Katzensprung bis zum Veranstaltungsort vor dem Bundeskanzleramt, wo die Anfangskundgebung des BvL (Bundesverband Lebensrecht) für den „Marsch für das Leben“ stattfand.

Neben den 2100 Besuchern (Polizeiangabe) hatten sich auch etliche Linke, „Autonome“, Antifaschisten und sonstige uns allen bekannte Störenfriede eingefunden, die teils in Gruppen, teils als Einzelpersonen auftraten. Kaum dass ein Redner des Veranstalters angefangen hatte die Anwesenden zu begrüßen, versuchten diese die Rede mit Trillerpfeifen und Sprechchören durch Megaphone zu stören.

Während verschiedene Redner sich mit musikalischen Darbietungen abwechselten steigerten sich die Störungsversuche und Provokationen noch ein wenig, um dann von der anwesenden Polizei zumindest eingeschränkt zu werden. Um allerdings ihren Humor bzw. das PISA-Ergebnis zu demonstrieren, hatten etliche Plakate der „Antifaschisten“ teils doch erhebliche Rechtschreibfehler.

Von verschieden Politikern wurden auch nette Grußworte verlesen, aber es wurden, wie üblich, keine von ihnen vor Ort gesichtet. Dagegen waren Unterstützer aus mehreren Ländern, z.B. USA, Holland, Belgien, Polen, der Schweiz und vielen anderen Ländern, angereist, um uns mit ihren Segenswünschen und ihrem persönlichen Dasein zu unterstützen.

Als sich „der Marsch“ dann in Bewegung setzte, verteilten sich die Störer nicht nur am Straßenrand, sondern viele mischten sich auch unter die Teilnehmer. Einigen war es gelungen an die verteilten Kreuze zu gelangen, womit sie gleich auf den ersten Hundert Metern anfingen Unfug anzustellen, indem sie sie falsch herum hielten oder zerstörten.

Hier ein erstes großes Lob an die Bereitschaftspolizisten aus Berlin und Niedersachsen, die nicht zimperlich waren und sich direkt mit den Antifas anlegten, ihnen die Kreuze, teilweise mit Gewalt, abnahmen und die ersten Störer unter vollem Körpereinsatz aus dem Demonstrationszug entfernten. Anschließend beschränkte man sich auf der Gegenseite zunächst auf verbale Attacken den Teilnehmern gegenüber. Neben ihren üblichen Sprüchen wie: „Christen fisten“, „Hätte Maria abgetrieben, wäret ihr uns erspart geblieben“ usw. waren sie nur zu Pöbeleien übelster Art selbst Kindern gegenüber fähig.

Als wir dann mit unserem Zug auf die Straße „Unter den Linden“ einbogen, kam es wieder vermehrt zu Störungen durch Einreihung der Linken in den Zug, um die dort Mitmarschierenden durch Sprechchöre, aufgeblasene Kondome und dem Wedeln mit Gummidildos zu provozieren. Ab da war wohl der Langmut der Polizei aufgebraucht und auf dem gesamten Weg wurden die Chaoten, auch unter Anwendung von hartem Körpereinsatz, rigoros aus dem Zug entfernt. Der Vorplatz der Hedwig-Kirche war dann weiträumig abgesperrt und von den Ordnungshütern „gesäubert“ worden.

Als sich dann alle in der Kirche versammelt hatten, hielten der Berliner Weihbischof und Pfr. Philip von Preußen, der an der Spitze des Marsches gelaufen war, einen ökumenischen Gottesdienst ab.

Unsere kleine Gruppe machte sich nach der geistigen Stärkung anschließend wieder auf den Weg, um einen Ort der körperlichen Stärkung aufzusuchen. Dies aber nicht, ohne den Polizeibeamten, die sich immer noch mit ca. 150 Chaoten rumärgerten, nochmals für ihre hervorragende Arbeit zu danken.

Wir fanden uns dann in der „Ständigen Vertretung“ ein und brachten diesen überaus interessanten Tag bei einem Kölsch und kölschen Speisen mitten in Berlin bei Sonnenschein und einem wunderbaren Blick auf die Spree zu seinem wohlverdienten Abschluss.

» Idea: Rekordbeteiligung beim „Marsch für das Leben“

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