Die muslimische Frau – allein das Opfer?

Wenn über den Islam und besonders über die Stellung der Frau im Islam gesprochen wird, fällt – sehr oft auch auf PI – schnell der Begriff „Unterdrückung“ und „Opfer der Männer“. Dies ist eine Sichtweise, die ich in keiner Weise nachvollziehen kann und möchte daher einige Thesen in den Raum werfen, die auf den ersten Blick befremdlich wirken könnten.

(Von Cosmas Damian, PI Essen)

Generell sehe ich muslimische Frauen mitnichten als „Opfer“, sondern als „Täterinnen“ und als eine der Hauptursachen für das engstirnige, intolerante und aggressive Auftreten vieler Moslems gegenüber „Ungläubigen“. Wenn ich im täglichen Umgang mit Musliminnen zu tun habe, habe ich nie das Gefühl, ein „Opfer“ vor mir zu haben. Im Gegenteil, je nachdem wie „stolz“ die Frauen auf ihr Moslem-Sein und damit verbunden auf die von Allah gespendete „Erhabenheit“ sind, zeigen sie sich mehr oder weniger arrogant bis fordernd.

Wahrscheinlich ist es in diesem Zusammenhang nötig, kurz auf die Unterschiede einzugehen, die es in Bezug auf Moslemfrauen gibt. Viele von uns haben bei Wort “Moslemfrauen” immer noch die (oft auch älteren) Türken- oder Araberfrauen vor Augen, die mit einer altmodischen Kleidung oder einem bodenlangen Mantel durch die Innenstädte wackeln. Oder die (Unterleibs-)Konvertitin, die in der Regel nicht gerade mit einer gazellenartigen Figur oder einem engelsgleichen Antlitz gesegnet ist.

Doch neben dieser stereotypen “Standard-Muslima” gibt es immer mehr dieser jungen, sogenannten “modernen” Musliminnen, die mit hochhackigen Schuhen, moderner Kleidung, ausufernden Parfümwolken und auffallend geschminkt durch die Innenstädte “gockeln” und ihr “stylishes” Kopftuch mit einer penetranten Arroganz tragen. Die sich also alles andere als “islamisch-züchtig” verdecken, um “als Frau erkannt zu werden”.

Verächtlich, gerne durch einen von oben herab gesendeten Blick gegenüber den „ungläubigen“ Frauen, suggerieren diese „moderne Musliminnen“ der Umwelt, dass sie mehr wert sind als andere. Dabei wirken sie oft aggressiv und auf subtile Art gewaltbereit, also keinesfalls “demütig” oder “unterwürfig”.

So erlebe ich regelmäßig “Bereicherungen” von muslimischen Frauen, etwa durch eine rücksichtslose Art beim Einkaufen (z.B. Vordrängeln an der Kasse), ein in-die-Hacken-fahren mit ihren Kinderwagen im oder vor dem Bus, oder einfach „nur“ ein Anmotzen, weil „man im Weg steht“. Dieses Verhalten, was sehr häufig in der muslimischen „Community“ anzutreffen ist, empfinde ich als typisch weibliche Aggressivität. Und es erzeugt in mir in der Zwischenzeit einen starken Abwehrmechanismus, da ich es alles andere als „friedlich“ empfinde.

Erstaunlicherweise legen Konvertitinnen, mit denen ich schon das „Vergnügen“ hatte zu „diskutieren“, die gleiche Arroganz, Aggressivität und Verachtung an den Tag wie die „Original-Muslimas“. Ob´s halt doch am Islam liegt….?

Als ich vor einiger Zeit aus persönlichen Gründen Arabischunterricht nahm, jammerte mir meine Lehrerin (Ägypterin, natürlich mit Kopftuch), immer wieder vor, wie „gemein“ sie von der „westlichen Welt“ behandelt würde. Sie „berichtete“ ungefragt, wie dies oder jenes in „ihrer“ Kultur gehandhabt werde oder wie man dies oder jenes in „ihrer“ Religion machen würde. Dies mit einem nörgelnden Unterton, der umso stärker wurde, je mehr sie sich über die vermeintliche „Diskriminierung“ in Deutschland beklagte. Sie sagte nie deutlich: das oder das möchte ich oder gefällt mir nicht, sondern sie jammerte hier, sie klagte da, und sah sich selbst „schrecklich ungerecht behandelt“.

Ich konnte zunächst nicht sagen, was mich an diesem Verhalten abschreckte und später furchtbar aufregte. Aber ich merkte genau, dass hier etwas vor sich ging, was mir nicht behagte: jemand versuchte, mich zu manipulieren. Denn bei der Lehrerin war unterschwellig durchaus zu spüren, dass sie keineswegs ein „Opfer“ war und darüber hinaus mich nicht als gleichwertig, sondern vielmehr als „unterlegen“ betrachtete. Diese eigentümliche Arroganz, rumzujammern, mich aber gleichsam „belehren“ und mir subtil mitteilen zu wollen, was „richtig“ (Islam) und „falsch“ (der Westen) sei, befremdete mich zusehends.

Nun, ich hatte keinen Anlass, ihr in irgendeiner Form eine Bestätigung für ihre Höherwertigkeit zu geben und entzog ihr daher meine Zustimmung, wenn sie sich „ungerecht“ behandelt fühlte. Das paßte ihr ganz und gar nicht u. nachdem es immer schwieriger mit uns beiden im Umgang wurde, beendete sie den Arabischkurs.

Nach dieser Erfahrung und denen im “normalen” Leben wurde mir immer klarer, dass es im Umgang mit muslimischen, im Gegensatz zu „ungläubigen“, Frauen einen ganz bedeutenden Unterschied gibt. Zwar hatte ich schon vor diesem Arabischkurs zuweilen Schwierigkeiten mit muslimischen Frauen, hätte das bis dato allerdings nicht in Verbindung mit der „Friedensreligion“ gebracht.

Zwischenzeitlich sehe ich das ganz anders: Es scheint mir eine typische, muslimische weibliche Verhaltensweise zu sein, mit subtilen Mitteln sein Gegenüber in eine Denkrichtung zu bekommen, die als „richtig“ zu gelten hat. Dabei sehe ich keinen oder nur einen marginalen Unterschied darin, ob das Gegenüber eine “ungläubige” Frau oder ein “ungläubiger” Mann ist.

Die (Denk- und Verhaltens-) Manipulation der Frauen kann mit Schmeicheleien, Lobhudeleien, Klagen und Jammern oder – besonders beliebt – mit Liebesentzug geschehen. Und es ist eine Methode, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen ist – somit ein legitimes Mittel, ihre vermeintlich schwächere Position auszunutzen.

Das Perfide an dieser subtilen Beeinflussung, die in jeder Situation angewandt werden kann, ist, dass man die subtile Gewalt, die hier dahintersteckt, erst auf den zweiten Blick spürt. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass gerade muslimische Frauen diese Art der Gewalt ausüben, sondern für reine Berechnung. Diese subtile Manipulation habe ich auch in meinem mehrwöchigen Aufenthalt in Marokko (abseits der Touristenorte) kennengelernt. Auch wenn ich zu nichts offen “gezwungen” wurde (hier galt wahrscheinlich auch der Bonus der Europäerin), war doch sehr spürbar, wie ich mich zu verhalten hatte, sei es, nicht alleine rauszugehen oder den Nachmittag nur mit den Frauen, getrennt von den Männern zu verbringen, ob ich wollte oder nicht.

In meinen Erfahrungen mit muslimischen Frauen hatte ich nie den Eindruck, dass sie sich selbst als “Opfer” sehen würden oder als von den Männern “unterdrückt”. Die Sicht der Europäer auf die muslimische Frau, nämlich, dass sie per se benachteiligt und daher “unterdrückt sei, halte ich für einen groben Denkfehler. Wir westlich orientierten Menschen halten es für “Gleichberechtigung”, wenn Mann und Frau die gleichen Chancen und die gleichen Behandlungen im Alltag erfahren. Dabei übersehen wir, dass sich das westliche Lebensmodell nur unzureichend bis gar nicht auf das islamische Werte- und Gesellschaftsgefüge adaptieren lässt. Wir denken, wir müßten muslimische Frauen aus ihrer “Unterdrückung”, die wir überall wittern, “befreien”.

Allerdings sehen das die muslimischen Frauen selbst ganz anders. Die Mehrheit der Muslimas akzeptiert ihre Rolle als Frau, heroisiert sie gleichfalls und ist stolz darauf. Sie sieht sich selbst als Teil der „Umma“ mit der Aufgabe, die „Reinheit“, den „Stolz“ und „den Islam“ zu verteidigen und weiterzugeben. Und das mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung steht. Die erstaunliche Zahl von Konvertitinnen, die freiwillig und ausdrücklich nach den “islamischen Regeln” lebt, also auch die „islamische Kleidung“ trägt, bestätigt mich in meiner Vermutung, dass islamische Frauen gerade NICHT Opfer sind.

Auch das Kopftuch, was viele von uns „Ungläubigen“ als „Unterdrückung“ sehen, wird von den Frauen besonders folklorisiert und aggressivst verteidigt. Ich finde also, man kann durchaus sagen, dass die Propaganda für den Islam und alles, was dazu gehört, in erster Linie von den Frauen selbst ausgeht. Selbstverständlich dient die weibliche Manipulationstaktik auch dazu, Geschlechtsgenossinnen darauf hinzuweisen, wie sich sich zu verhalten haben, oder die eine oder andere Forderungen innerhalb u. außerhalb der Familie durchzudrücken.

Kommen wir nun zur weiblichen Gewalt innerhalb der Familien:

Ein besonders gutes Beispiel, wie die muslimische Frau maßgeblich daran beteiligt ist, den Islam in möglichst mannigfaltiger und „richtiger“ Ausführung zu verbreiten und sich in allen Belangen, insbesondere in der Kindererziehung, an der Gehirnwäsche zu beteiligen, sehen wir auf diesem Internetforum. Es lohnt sich, die verschiedenen Themen einmal in Ruhe durchzulesen.

Hier zeigt sich überdeutlich, wie man im Namen der “Religion” manipulativ und kinderfeindlich seine geistigen Besschränkungen weitergeben kann, und das alles, ohne dass hier ein Aufschrei durch Kinderschutzbünde oder Jugendämter gehen würde. Gerade bei Fragen wie “Die geistige Erziehung der Kinder”, wird ganz deutlich, dass das Kind von der Mutter “in Form” gebracht werden soll, um ein emotional abhängiger Mensch zu werden, und, noch viel wichtiger, ein guter Moslem” zu sein. Sämtliche Verhaltens- und Denkregeln sind vorgeben, es gibt nur “richtig” (Islam, Allah) oder “falsch” (der Westen, der “Ungläubige”). Nur ein Blinder kann nicht sehen, welchen Denkstrukturen ein muslimisches Kind von Geburt an untergeordnet ist, und wie es, insbesondere durch seine Mutter, einer permanenten Gehirnwäsche unterzogen wird.

Nun könnte man denken, dass eine weiblich geprägte Gewalt in Form von Manipulierung der Kleinsten u. eine tendenziöse Erziehung in „ungläubigen“ Familien ebenso der Fall sein kann wie in islamischen. Und selbstverständlich gibt es derartige Erziehungsweisen auch in anderen als in muslimischen Familien.

Doch ein großer Unterschied besteht trotzdem: In islamischen Familien ist der „Wille Allahs“ ständig mit in die Erziehung „eingebaut“ Und da “Allah” und seine “ausführende Hand”, die Mutter, weniger für seine Liebe als vielmehr für seine Strafen und Vergeltungsmaßnahmen bekannt ist, liegt einer permanente Bedrohung der Kinder in der Luft:

Das Kind gehorcht nicht? Dann sündigt es gegen Allah und die Mutter ist „todtraurig“. Das Mädchen wurde mit einem männlichen Wesen gesehen, was nicht mit ihm verwandt ist? Es wird in Allahs Höllenfeuer verschlungen werden!

Das Kind hat keinen Respekt von dem Vater/Bruder/Onkel/Tante?

Dann wird mit Liebesentzug, natürlich im Namen Allahs, gekontert. Eine derartige erzieherische Tendenz halte ich in anderen, christlichen oder atheistischen Familien in dieser Form für recht unwahrscheinlich.

Muslimische Frauen drohen mit Allah, dem Koran, dem Höllenfeuer, der Ehre und mit was auch immer, bis die Umgebung weich gekocht ist. In einem Klima dieser subtilen Gewalt und der Manipulation, die in kaum einer moslimischen Familie nicht vorhanden ist, wird die Umgebung irgendwann alles tun, was „Allah“ (oder der Mutter) gefällt.

Durch ständige Wiederholung der Drohungen verliert das Kind irgendwann die Fähigkeit, zwischen seinem Willen und dem der Mutter (oder „Allahs“) zu unterscheiden.

Irgendwann übernimmt das Kind (besonders Mädchen) durch diese ständige familiäre Gehirnwäsche – oder auch in islamischen Ländern durch die permanente gesellschaftliche Manipulation – selbst die Haltung der Mutter ein und trägt die gleiche Aggressivität weiter, die sie selbst empfangen hat. Interessant ist übrigens, dass viele der Musliminnen diese Beeinflussung von den Frauen (seien es Mütter, weibliche Verwandte, andere Familienmitglieder oder Freundinnen) nicht als Gewalt, sondern als Selbstverständlichkeit, sozusagen als „gottgegeben“ annehmen und diesen Mechanismus nicht hinterfragen.

Ähnlich funktioniert die subtile Gewalt natürlich bei den Söhnen. Durch das Verhalten der Mutter, durch ihre “liebende”, aber gleichfalls auch subtile Drohung in der Erziehung, aber auch durch die islamisch motivierte Heroisierung des „Mutterseins“, werden die Söhne zur Überzeugung gelangen, dass sie „besser“ sind als alle anderen, ganz besonders besser als die „Ungläubigen.“ Anschaulich kann man sich das auf den Schulhöfen anhören, wo “Hurensohn” (= Verächtlichmachung der Mütter der “Ungläubigen”) oder “Isch fick deine Mudda” (= die Mütter der “Ungläubigen werden gedemütigt und unterworfen, werden also, im Gegensatz zur eigenen, “reinen” Mutter, “unrein” gemacht) schon zu geflügelten Worten geworden sind.

Muslimische Kinder, mit beeinflußt durch die weibliche Gewalt und die permanente Einflußnahme der Mütter, werden emotional abhängig gemacht und manipulierbar gehalten. Sich mit dieser islamisch motivierten, weiblichen Gewalt ausenanderzusetzen, gelingt den wenigsten und wenn, dann nur, wenn sie sich wirklich sehr stark von dieser Gehirnwäsche distanzieren und eine eigene Reflexionsmöglichkeit entwickeln.

Zum Schluß möchte ich betonen, dass ich all diese Erfahrungen in europäischen und nicht in arabischen Ländern gesammelt habe.

(Fotocredit: Anna, Roland Heinrich)