Print Friendly, PDF & Email

Was in diesen Tagen zum Thema PI aus der Druckpresse der Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) in die Briefkästen und Kioske dieser Republik gespült wurde, könnte als eine medienhistorische Zäsur betrachtet werden. Informationen, die nur durch illegale Aktionen bis hin zur (Grundrechts-)Verletzung des Fernmeldegeheimnisses gewonnen werden konnten, werden lapidar mit dem Hinweis darauf, angeblich „zugespielt“ worden zu sein, zu einer ganzen Artikelserie gegen PI verwurstelt. Damit legt die Verlagsgruppe ein Journalismusverständnis an den Tag, wie sie es zuletzt zwischen 1933 und 1945 gepflegt hat. Offenbar wird dabei, dass man aus der eigenen unsäglichen (Unternehmens-) Geschichte und der Rolle als bis zum bitteren Ende loyalem Steigbügelhalter eines totalitären Systems nichts gelernt hat.

Hinzu kommt in Zeiten sinkender Printauflagen, rückläufiger Werbeeinnahmen und einer mäßigen Entwicklung des Fernsehmarktes die schiere Überlebensangst der großen Mediengruppen im Hinblick auf die wachsende Bedeutung des bisher nicht richtig kontrollier- und vermarktbaren Internets.

Vor dem Hintergrund dieser unsäglichen Traditionslinie einerseits und solcher Zukunftsängste andererseits war der Amoklauf von Anders Breivik offenkundig der lange ersehnte „Reichstagsbrand“, der endlich – alle Mittel heiligend – Goliaths Sturm auf den kleinen David PI möglich machte.

Dieser (Hacker-)Angriff soll daher hier Anlass sein, einmal historisierend zu verdeutlichen, dass wir es sozusagen mit „Wiederholungstätern“ zu tun haben, deren Chefredakteur offenkundig in die alten „Schriftleiter“-Reflexe seiner Amtsvorgänger zurückgefallen ist.

Gleichwohl muss man sehr vorsichtig sein, was man über die Geschichte des auch in der Nazi-Zeit sehr florierenden Verlagshauses schreibt, das sich heute noch rühmt, ein Familienunternehmen zu sein. Im Jahr 2006 – immerhin über 60 Jahre nach Kriegsende – durften dies auch der SPIEGEL und der Historiker Ingo Niebel erfahren, die offenbar etwas zu undifferenziert aber nicht gänzlich wahrheitswidrig über das Neven-DuMontsche-Kriegsgewinnlertum berichteten. Die Kölner Medienfürsten erzwangen damals, insbesondere zur Frage von „Arisierungsgewinnen“, relativierende Klarstellungen.

Die Kölnische Illustrierte Zeitung wirbt am 11. November 1933 auf dem Titelblatt für Hitlers PolitikUm aber sicher zu gehen, dass ihnen die Deutungshoheit über die eigene Firmengeschichte nicht doch noch abhanden kommt, verpflichtete man damals den bekannten Unternehmenshistoriker Manfred Pohl, als Lohnschreiber unter dem Titel „Der Kampf um die Unabhängigkeit des Zeitungsverlags unter der NS-Diktatur“ eine gnädige Aufarbeitung dieser unsäglichen Epoche vorzunehmen.

In seltener Eintracht fand diese wissenschaftliche Auftragsarbeit bei ihrem Erscheinen 2009 weder in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) noch in der tageszeitung (taz) wirklich gnädige Rezensoren.

Wie die taz gleich unmissverständlich hervorhob, hatte sich „Kurt Neven DuMonts Kölnische Zeitung […] schon vor 1933 vehement für ein Zusammengehen des Bürgertums mit Hitler eingesetzt […].“ Das passt nicht zu dem Bild, ihr Herausgeber habe sich „bis zur letzten Minute“ darum bemüht, „das Unheil aufzuhalten“. Weiter heißt es bei der taz:

Ganz klar profitiert hat das Verlagshaus vom deutschen Angriffskrieg. Die Kölnische gehörte zu den wenigen Zeitungen, die die Propagandaabteilung der Wehrmacht für so linientreu hielten, dass sie sie den Frontsoldaten zukommen ließen. In der Verlagschronik von 1969 heißt es prompt: Die Wehrmacht „war nicht nur ein sicherer Zahler, sondern auch ein bequemer Abonnent: Vertrieb und Versand gingen zu [ihren] Lasten.“ Und weiter ist dort zu lesen: „Solche Umstände haben – von der moralischen Widerstandskraft der Verleger und ihrer Mitarbeiter ganz abgesehen – dazu beigetragen, dass die Kölnische Zeitung und der Stadt-Anzeiger noch bis kurz vor dem Einmarsch der Alliierten herausgebracht werden konnten.“ Noch 1969 war die offizielle Abkürzung für die Kölnische Zeitung übrigens KZ.

Voller postumer Loyalität verheimlichte, ja leugnete, das Verlagshaus bis zu dem Streit über den SPIEGEL-Bericht 2006 offenbar auch systematisch die seit 1937 bestehende NSDAP-Mitgliedschaft des bereits 1967 gestorbenen Firmenchefs Kurt Neven DuMont.

Das Verdikt der linken taz ist daher auch unmissverständlich: „Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass der Verlag ein publizistischer Erfüllungsgehilfe der Nazis war.“

Das wussten aber auch schon die Nazis, die ihrem Kassenwart Kurt Neven DuMont natürlich nicht ohne Grund das angesehene und seltene Kriegsverdienstkreuz erster Klasse verliehen haben. Gleiches gilt für die Alliierten, die mit klarem Faktenbezug den DuMontschen Blättern – im Gegensatz zur Kölnischen Rundschau und zur Rheinischen Zeitung – erst sehr spät das erneute Publizieren erlaubt haben.

Die FAZ ergänzte, Entlastendes sonst durchaus würdigend:

Durch ihr Arrangement mit der NS-Diktatur haben sie jedoch letztlich Mitverantwortung für den Machterhalt des Systems getragen. […]

Die Frage bleibt, warum die Journalisten trotz dieser Heuchelei und der Gewissensnöte weiter mitmachten und weitgehend im Sinn des Regimes schrieben. Sie hätten immerhin in den Fachjournalismus oder andere Berufe wechseln können, wie es manche auch getan haben.

Dass es auch Verleger gab, die sich nicht dem verbrecherischen System auslieferten, bewies eine Vielzahl verbotener Zeitungen, zu denen ab 1943 z.B. die Frankfurter Zeitung zählte, deren Redakteure nach dem Krieg die FAZ mit aus der Taufe hoben.

Vor diesem Hintergrund bleibt fast nebensächlich, wenn die FAZ weiter berichtet:

Gleichwohl hat die Familie Neven DuMont die vom NS-Regime geschaffenen Zwangslagen für jüdische Bürger zum Kauf der ihr angebotenen Grundstücke genutzt. Einem solchen Erwerb musste, wie Pohl schreibt, „ein Ruch anhängen“. Das Interesse war aber offensichtlich größer als die Bedenken. Nach dem Krieg kam es zu Wiedergutmachungsverfahren mit den früheren Eigentümern oder ihren Erben.

Die interessanteste Lehre aus diesem kriminellen Angriff auf PI und obigem historischen Exkurs ist: Kontinuität hat nicht unbedingt etwas mit dem Thema, welche (Grund-)Meinung man (z.B. in einem Blatt) vertritt zu tun. Kontinuität kann man genauso auch bei der Frage nach der Kritikfähigkeit bezüglich der im Lande jeweils vorherrschenden Meinung und der Willfährigkeit bezüglich der Macht an den Tag legen. Dies ist dann der skrupellose Wille, mit jedem Zeit(un)geist irgendwie opportunistisch sein Geld zu verdienen. Oder das beobachtete Phänomen, dass manche Familien in jeder Generation und Staatsform aufs Neue – wie zum Beispiel die DuMonts oder die von Weizsäckers – ohne Skrupel vorne oder zumindest oben mitmischen.

Von einem Medienhaus, das nach über 60 Jahren nur durch Druck von außen und scheibchenweise die eigene Nazivergangenheit aufarbeitet, sollte man daher fünf Jahre später keine „türkische Anerkennung der Armeniermorde“ erwarten. Wer sich so lange der Frage, was man unter anderem dem demokratischen Gedanken im Dritten Reich angetan hat, nicht stellt, kann einen fairen Bezug zu Minderheitsmeinungen nicht lernen!

Wir können der Meinungsfreiheit, PI und unserem Land nur wünschen, dass es keine weiteren 66 Jahre dauern wird, bis der DuMont-Medienkonzern hier aufwacht. Putins „Gelenkte Demokratie“ könnte sich sonst – eingedenk des deutschen Perfektionismus – sehr schnell als eine harmlose Vorform einer degenerierten zweiten deutschen Republik erweisen.

87 KOMMENTARE

  1. Frühe Linientreue

    Der Verlag schwenkte bereits Wochen vor der Machtergreifung – und damit deutlich früher als andere[2] – auf nationalsozialistische Linie ein. Die Kölnische Illustrierte Zeitung druckte in der Neujahrsausgabe vom 1. Januar 1933 einen euphorischen Artikel über die faschistische Jugenderziehung in Italien[3], die Kölnische Zeitung titelte am gleichen Tag: „Auf Hitler kommt es an!“ und prognostizierte: „Das Jahr 1933 stellt Hitler vor die Entscheidung, ob er als vergötterter Führer und vielleicht auch als Märtyrer einer Glaubensgemeinschaft vor den Toren der Politik stehen bleiben will, oder ob er die Verantwortung zu tragen bereit ist, die positiven Kräfte seiner Bewegung in die Waagschale der praktischen Politik zu werfen. Im Interesse einer nationalen Festigung möchte man hoffen, daß Hitler den zweiten Weg findet.“

    Die Kölnische Illustrierte Zeitung mischte sich in ihrer Ausgabe vom 11. November 1933 direkt in die Reichstagswahl ein, eine Scheinwahl mit NSDAP-Einheitsliste, gekoppelt mit einer Volksabstimmung, indem sie das Titelblatt suggestiv zum Wahlzettel umgestaltete. Im Hintergrund der Bildmontage sind Massen von Menschen zu sehen, die die Hand zum Hitlergruß heben. Der Verlag machte sich auch frühzeitig die Vorstellungen der Nationalsozialisten zur „entarteten Kunst“ zu eigen, indem er am 1. Juli 1933 auf der Titelseite der Illustrierten ein vom Künstler absichtlich mit SS-Symbolen überfrachtetes Fahrrad zeigte und auf den Kampfbund für deutsche Kultur in Köln verwies, der mit einer aktuellen Ausstellung genau „solche Geschmacklosigkeiten bekämpfen will“. Die Titelseite vom 13. Juni 1940 zeigte „siegreiche deutsche Soldaten“ und das Foto eines gefangengenommenen afrikanischen Kolonialsoldaten. Die Bildunterschrift dazu lautete: „Mit diesem Abschaum der Menschheit wollten die Franzosen auch 1940 deutsches Kulturland erobern.“ Zum zehnten Jahrestag der Machtergreifung 1943 ehrte die Kölnische Illustrierte Zeitung Adolf Hitler mit dessen Konterfei auf dem Titelblatt als „Schöpfer des Großdeutschen Reiches“.

    1941 verbot das Reichspropagandaministerium die zentrumsnahe Kölnischen Volkszeitung, ein im christlichen Verlag J. Bachem seit 80 Jahren erschienene katholische Zeitung. Sie war eine direkte Konkurrenz zu DuMonts Kölnischer Zeitung. Ihr Herausgeber Reinhold Heinen kam wegen seiner konservativen, staatskritischen Tätigkeit vier Jahre in das KZ Sachsenhausen. Kurt Neven DuMont übernahm den Abonnentenstamm der Kölnischen Volkszeitung zu einem Preis von 23 Reichsmark pro Kunde. Zeitgleich erhöhte sich das Volumen seines Beitrages zur Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft, also für die Parteikasse der NSDAP, von 500 Reichsmark (1940) auf jeweils 6500 Reichsmark in den Jahren 1941 und 1942.

    Dank guter Verbindungen zum Oberkommando der Wehrmacht OKW profitierte der Verlag M. DuMont Schauberg darüber hinaus von der Wehrmachtsfürsorge: Die Kölnische Zeitung wurde von der Propagandaabteilung des OKW bezogen und an deutsche Frontsoldaten versandt. Im Sommer 1944 erhielt Neven DuMont vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda das Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern, durch welches besondere Verdienste unter feindlicher Waffenwirkung oder in der militärischen Kriegsführung ausgezeichnet wurden.

    Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Neven_DuMont#Fr.C3.BChe_Linientreue

  2. Ein erstklassiger Beitrag! Das ist ein Bericht vom Feinsten!
    So muss man Gegnern Antworten!

    DuMont hatte in Jeden System Kariere gemacht! Ich gehe mal dacon aus das diese Familie völlig schmerzfrei ist was Weltanschauungen oder Politische Grundsätze oder gar Selbstachtung betrift!
    Es geht einzig und allein um Geld und Politischen Einfluss um jeden wirklich jeden Preis!
    Mit Journalismus hat das nichts zu tun! aber das ist viel anderen Ueitungen auch nicht viel anders!
    In Deutschland gibts eigendlich nur noch die JF und die PAZ die noch Journalismus machen der dieses Wort verdient!

    Zu Dänemark
    Die DF hat die Wahlen in Dänemark jedenfalls nicht verloren!

    Parlamentswahlen Dänemark 2011

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch, Antiislamisch, Proisraelisch

  3. Das passt dazu – Presse oder Politik – alle gleich.
    In den Wind gereimt

    Seit sich erweitert die EU,
    geht’s munter auf den Abgrund zu.
    Bis auf korrupte Bürokraten
    bangt alles Volk in allen Staaten
    um Geld und Gut und Arbeitsplätze.
    Bleibt uns vom Leib mit dem Geschwätze,
    ihr „elitären“ Demagogen!
    Ihr habt uns bis zuletzt belogen.
    Ihr nanntet Warner Populisten.
    Nun sieht man: Sie sind Realisten.

    Wolf Martin
    KRONE.at

  4. #1 terminator (16. Sep 2011 14:08)

    Terminator, ich muß dir vollkommen recht geben, ein wunderbarer Returne von PI. Diese Schmutzschreiberlinge können PI nicht das Wasser reichen. Toll das es PI gibt. PI kann nicht genug unterstützt werden.

  5. Schön und gut.

    Aber was haben die miesen und diffarmierenden Artikel der DuMont-Presse über PI genau mit der NS-Vergangenheit des Unternehmens zu tun?

  6. „Im August 2009 warnt der Deutsche Journalisten-Verband wegen der Pressequalität vor weiterer Zusammenlegung von Ressorts und dem Austausch von Artikeln bei Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau und anderen Zeitungen des Verlags. Er erinnert an das Versprechen von Alfred Neven DuMont anlässlich der Übernahme des Berliner Verlags, Unabhängigkeit und Souveränität der einzelnen Titel zu schützen.

    „Eine Zeitung muss immer vor Ort aus einem Guss gemacht werden. […] Gegen den Willen einer Redaktion kriegen Sie (eine große Zentrale) vielleicht durchgesetzt, aber der Flurschaden wird riesig.““

    Naja, man sieht ja mit welcher Qualität DuMont arbeitet.

  7. Unsere Qualitätsjournalisten.

    Auch heute noch gilt für diese Ideologen, sobald sich Menschen nicht der Meinung dieser kleinen Medienclique anschließen und sich gegen diese Massenmanipulation mit dem eignen Verstand zur wehr setzen:

    „Sie sind ja ein schäääääbiger Lumpppp!…
    Nun werrrden Sie nunmal nicht frrrrech. Mit Ihnen werrrrrden wir schon ferrrrtig….“

  8. @all,
    tja, ich will jetzt zwar nicht im Eigenlob baden, aber dieser Artikel kam auf mein Anraten hin zustande und ein paar Telefonaten mit byzanz und Stefan Herre. Ich recherchierte im Internet und fand einige Artikel und bat, diese zu veröffentlichen.
    @byzanz und Stefan, das sind die Antwoten, die wir geben müssen. Diesen Linken einen Spiegel vors Gesicht halten. DANKE!

  9. ich verfolgte diese Hetzartikel gegen PI vor allem deswegen so vehement, da auch wir von PI Innsbruck namentlich genannt wurden und eine Email, die ich wegen des norwegischen Waffen-trageverbot für Polizisten meinen Stammtischmitgliedern zukommen ließ.

    nebenbei erwähnt war Kurt Neven Dumont Mitglied im Verband „Stahlhelm“, S-A und N*SD*AP (Quelle: Wikipedia). Bitte macht von dem Wikiartikel einen Screenshot, man weiß ja nie, ob jemand vom Verlag die weniger positiven Einträge zufällig löschen lässt.

  10. Einmal Erfüllungsgehilfe, immer Erfüllungsgehilfe.

    Wie auch in der DDR die meisten Gesinnungswächter ihr Handwerk nicht von ungefähr beherrschten.

    Ein armseeliger Verein, dieser DuMont-Verlach.

  11. http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Neven_DuMont#Fr.C3.BChe_Linientreue
    Hui, wenn man das so liest wird einem nicht nur schlecht, man fragt sich auch, ob man hier von einem Naziverlag sprechen kann.

    NS-Weißwäsche für die Kölner Familie Neven DuMont auf Bestellung
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14929

    Wie heißt es so schön: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.“ Und wer in so einem nazi-braunen Verlagshaus sitzt schon gar nicht.

  12. Allen, die neu hier sind und sich über den Islam informieren möchten, kann ich dieses interessante Kurzvideo empfehlen:

    http://www.youtube.com/watch?v=hTheVwj64k8

    P.S.: Keine Sorge – es kommen darin keinerlei Gewaltszenen vor! 🙂

    Ansonsten muss man sagen, dass wir hier wohl das große Aufbäumen der linken Printmedien erleben, die feststellen, dass ihnen die Leser reihenweise weglaufen.
    Ob substanz- und differenzlose Hetze gegen PI allerdings der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln. :mrgreen:

  13. Für mich ist die wichtigste Frage immer wieder, wie stellt sich jemand aktuell zur Meinungsfreiheit?

    Zu Zeiten der DDR gab es viele „tapfere“ Schreiberlinge, die die Verhältnisse im Dritten Reich und im Westen ruhelos geißelten, für die die Umstände in der DDR aber nur Lobenswertes beinhalteten.
    Offenbar wurden die zeilenweise bezahlt.
    Wes Brot ich eß …

    Und heute? Da kämpfen z.T. die gleichen Leute tapfer gegen Erich und Adolf und finden die heutige Demokratie wunderbar!
    Erfolgt auch hier die Bezahlung nach „guten“ Zeilen?

    Zu allen Zeiten sind sie politisch korrekt und schreiben gegen die bösen Abweichler.
    Solche Leute brauchen offenbar keine Freiheit der Meinungsäußerung. Sie schreiben nur das, was erwünscht ist, deshalb werden in allen Zeitungen fast nur die gleichen Themen behandelt. – Meinungseinfalt allenthalben –

    Wer beißt schon ungestraft in die Hand, die einen füttert!

    Wer’s nicht glaubt, sollte ‚mal versuchen eine politisch nicht korrekte Meinung in den MSM unterzubringen. Er rennt nur gegen Mauern!
    Da gleicht eine Einrichtung allen anderen.
    Meinungsfreiheit ist abgeschafft!

    Deshalb sind solche Einrichtungen wie PI so eminent wichtig!

    Genau deshalb laufen alle Sturm dagegen. Sie sind den Einfältigen ein Dorn im Auge!

  14. Nun, warum sollte sich der Verlag und seine Blätter denn ausgerechnet jetzt zu demokratischen Werten wie u.a. der Meinungsfreiheit bekennen, wenn machtmäßig wieder alles im Lot ist, diesmal im rechten linken Lot?

    Zwar sind die Meinungsbestimmer nicht mehr völkisch national, dafür multikulturell international ohne Rücksicht auf die Belange der -noch- Mehrheitsgesellschaft einschließlich der sich deutsch fühlenden, weil gut integrierten, Zuwanderer.

    Bis auf Blogs im Internet wie PI und ähnliche, die versuchen, dem Mainstream gegenzuhalten, gibt es doch allenthalben wieder eine „gleichgeschaltete“ Meinung.

    Das Vokabular und die Methoden sind nahezu gleich geblieben, wenn auch bis jetzt! Andersdenkende nur per Rufmord und mittels des Volksverhetzungsparagrafen verfolgt und erledigt werden.

    Das aber ist augenscheinlich genauso wirksam wie seinerzeit die physische Ausrottung, denn auch in moralische KZ möchte der ganz normale, anständige Bürger nicht gesperrt werden.
    Nein, er möchte noch nicht einmal als intellektuell minderbegabter Stammtischnutzer diffamiert werden, wenn er seinen Verstand einschaltet und unangenehme Fragen stellt, auf die es keine politisch korrekten Antworten gibt.

    Und daher funktioniert die anmaßende, perfide Macht derer, die, warum auch immer, sich im Besitz der allein zulässigen Wahrheit glauben, immer noch bestens.

    Gerade Menschen mit hohem Demokratieverständnis kann man mit den berüchtigten moralischen Keulen ganz leicht niederknüppeln, denn die Abscheu vor der braunen Vergangenheit sitzt in der Tat und zurecht tief. Daher ist der Vorwurf, sich in einer braunen Gedankenwelt zu bewegen, schon allein vernichtend.

    Man muss sehr viel Mut haben, des ungeachtet verbotene Wahrheiten auszusprechen.

    In der Politik gibt es nur noch Vereinzelte, die das wagen, in den Medien noch weniger.

    Ich bin Blogs wie PI dankbar, dass ich meine Informationen nicht nur bei den vielen „völkischen Beobachtern“ der Jetztzeit holen muss, ich bin dankbar, dass ich mein Unbehagen an realen, belegbaren, für offene Augen ganz offensichtlichen Mißständen äußern kann und ich bin dankbar zu erkennen, dass mein Unbehagen auch von anderen Menschen geteilt wird.

    Das gibt mir den Glauben an die Vernunft im Menschen wieder, den weitgehend gleichgeschalteter linker Journalismus mir bereits genommen hatte.

    Denn wie irrsinnig ist ein Dogma wie die politische Korrektheit, das offen zugibt, dass Wahrheiten nicht mehr absolut sind, sondern eingeordnet werden in politisch annehmbare, damit gute, und in politisch unkorrekte, die zu äußern mit dem gesellschaftlichem Tode betraft wird?

    Wie noch viel irrsinniger ist es, der politischen Korrektheit durch die Verbreitung von Unwahrheiten dienen zu wollen?

  15. Sehr lustig, jetzt kommt auch Ihr mit der Nazikeule an. Seid nicht so zimperlich, da muss man durch: Wer die „links versifften“ MSM pausenlos mit Dreck bewirft, Journalisten als „sozialistische Schmierfinken“ beschimpft, als „Tintenpisser“, „Schmutzschreiberlinge“, die für „verlogene“ bzw. „verkommene Schweinemedien“ arbeiten, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann Dreck zurückkommt.

  16. #17 Wilhelmine

    Wer denkt, er meine damit seine eigene Facebook-Seite mit seinen eigenen Kommentaren und denen seiner Claqueure, der irrt.
    Er fordert damit die Überwachung der Website von Politically Incorrect (PI).
    Ein Sprecher von PI erklärte: “Leck mich!”. Auf Nachfrage ergänzte er “Kreuzweise”.

    😀 😀 😀

  17. OT — Abdullah Gül übrigens allerorten, im FAZ-Interview sagt er, Deutschland müsse „akzeptieren, dass es ein Einwanderungsland ist. Diese Realität muss es anerkennen, diese Wirklichkeit muss es sehen“:

    http://www.faz.net/artikel/C31325/tuerkischer-staatspraesident-abdullah-guel-israel-hat-sich-schuldig-gemacht-30687502.html

    FAZ-Leser Andreas Donath meint dazu: „Die Äußerungen türkischer Politiker und Staatsrepräsentanten empfinde ich als anmaßend und unverschämt. Das betrifft Herrn Gül ebenso wie den unsäglichen Herrn Erdogan. Wer – wie die Türkei – einen scheinbaren Wirtschaftsaufschwung nur dem Umstand verdankt, sich seiner sozialen Probleme auf der Basis von Massenemigration der anatolischen Landbevölkerung in westliche Staaten entledigt zu haben, sollte sich mit großspurigen Äußerungen zurückhalten. … Moderatere Töne stünden der türkischen Politik besser zu Gesicht, aber darauf wird man angesichts der Großmannsucht am Bosporus vergeblich warten.“

  18. Sollte PI ein Interesse an einem Scan von der Nationalzeitung haben, in der die Nazivergangenheit von Neven DuMont beschrieben wurde, dann einfch eine Mail an mich senden.

  19. Wenn die Inspiration einer Tat tasächlich durch den Konsum fremder Leute Gedanken und Taten befruchtet und entfacht wird,
    warum gibt es dann nicht die Prügelstrafe für unsere gesamte sog. Unterhaltungsbranche?
    Ganz gleich, ob ich die Tageszeitung, die Illustrierte, das Radio, das Fernsehen oder das Internet bemühe, überall schreit mir das Grauen der Ideen und Inspirationsbefruchter entgegen!
    Allein, was sich Abend für Abend im sog. ersten deutschen TV ereignet –
    mir wird schlecht!
    Schlechter wird mir allerdings von dieser bodenlosen SCHIZOPHRENIE,
    die andere als Quelle des Übels diffamiert
    und sich selbst rein wäscht!
    Wo ist das Klo???

    http://unterhaltung.de.msn.com/tv/die-super-nanny-st%C3%B6%C3%9Ft-an-ihre-grenzen

    Bilder von Breivik-Attentat
    Gegen Willen der Polizei veröffentlichen Osloer Medien die Bilder. mehr

    Rückkehr des Rohrstocks
    Fast die Hälfte der Briten will die Prügelstrafe an Schulen zurück. mehr

    Betrügt Mross seine Stefanie?
    Der Star-Trompeter soll sich mit einer anderen Frau vergnügen. mehr

    http://web.de/magazine/lifestyle/bildergalerien/bilder/10631298-horror-die-outfits-des-grauens.html#/cid10631298/2

    Halbnackt im Tiger-Käfig
    PETA demonstriert für Wildtierverbot in Zirkussen. mehr

  20. #16 meritaton (16. Sep 2011 15:07)

    Bis auf Blogs im Internet wie PI und ähnliche, die versuchen, dem Mainstream gegenzuhalten, gibt es doch allenthalben wieder eine “gleichgeschaltete” Meinung.

    Ist doch genau so mit dem Papst-Besuch.

    Die linken Medien inkl. ARD +ZDF, werden mehr über den Anti-Papst-Krawall von Außenseiter-Gruppen berichten als über den eigentlichen Papst-Besuch. Der Papst ist für die Linken der „Reaktionär“ schlechthin.

    Hintergrund: Der christliche Glaube soll als letzte „bürgerliche“ Bastion geschleift werden.

    – Anti-Islam-Portal –
    Polenz warnt vor Interviews

    Bitte beteiligt Euch auch an der UMFRAGE:

    „Papstrede boykottieren?“

    http://www.ksta.de/html/artikel/1315910864197.shtml

  21. #23 Toytone:

    Ich darf Kewil von gestern zitieren: „Hast du ne Ahnung, was los wäre, wenn nicht zensiert wird. 99% der Angriffe auf PI beziehen sich auf Kommentare von Lesern.“

  22. Der konzertierte Angriff der Mainstreammedien zeigt, wie gross die Angst dieser Journaille vor freier Meinungsäusseerung ist. Die Felle schwimmen denen wohl davon.

    Das auf linksextremen Internet-Plattformen ganz offen zur Gewalt und Rechts- und Verfassungsbruch aufgerufen wird, interressiert diese Journaille dagegen übrigens einen feuchten Kehricht. Die MDS-Gruppe hat übrigens nicht nur eine braune Vergangenheit. Die „Berliner Zeitung“ z.B. war bis 1990 ein strammes SED-Blatt. Man richtet sich eben dort gemütlich ein, wo es gerade passt.

  23. #29 Mambo (16. Sep 2011 15:47)

    Du hast die wichtigste aller Meldungen vergessen.

    „Der Pinguin Happy Feed ist im Pazifik verschollen“ :mrgreen:

  24. @ #24 Toytone

    Meinst du die sind mittlerweile schon zu zweit? So oft wie „Heta“ hier trollen kommt, muss es dort extrem einsam sein …

  25. Natürllich darf auch Stasi-Spitzel und SED-Genosse Gysi im Chor natürlich nicht fehlen:

    Linksfraktionschef Gregor Gysi sagte der Berliner Zeitung… es sei aber nicht hinnehmbar, wenn die vielen Millionen muslimisch Gläubigen deshalb verunglimpft, diffamiert und beleidigt werden.

    Zum SED-Genossen Gysi muss man wohl nix weiter sagen. Ausser, dass es eine Schande für die Demokratie ist, wenn Leute mit einer Vergangenheit wie Gysi in Parlamenten sitzen.

  26. #31 Heta

    Und was ist dabei das Anliegen? Sollen hier alle Kommentare rigoros einer verlogenen „Nettiquette“ unterworfen und gelöscht werden?
    Wenn einige über die Stränge schlagen, müssen sie halt mit möglichen Strafanzeigen seitens der Beleidigten rechnen. Ansonsten machens die PI-Admins genau richtig. Liberalität und Eigenverantwortung muss sein.

    Desweiteren:
    Censorship sucks! – Zensur saugt! 😉

  27. Offenbar wird dabei, dass man aus der eigenen unsäglichen (Unternehmens-) Geschichte und der Rolle als bis zum bitteren Ende loyalem Steigbügelhalter eines totalitären Systems nichts gelernt hat.

    Doch haben die und nicht zu knapp, denn genau mit solchem proislamisierenden Propagandageschreibsel hat DuMont die Steigbügel, der neuen kommenden islamosozialistischen Diktatur auf hochglanz poliert.

  28. Ein bisher einmaliger Vorgang:

    Ich stehe vor meinem Laptop und verneige mich vor dem Verfasser dieses Artikels!!!

    superplusgut!!!

  29. Von einem Medienhaus, das nach über 60 Jahren nur durch Druck von außen und scheibchenweise die eigene Nazivergangenheit aufarbeitet, sollte man daher fünf Jahre später keine „türkische Anerkennung der Armeniermorde“ erwarten. Wer sich so lange der Frage, was man unter anderem dem demokratischen Gedanken im Dritten Reich angetan hat, nicht stellt, kann einen fairen Bezug zu Minderheitsmeinungen nicht lernen!

    Wenn ich eine solche Tatsache analysiere, eingedenk des mir gemachten Vorwurfs, islamophobisch überzureagieren, kann ich nur den Kausalschluss ziehen, unsere Medien reagierten krankhaft kritikophob, sobald sie auch nur mit Tatsachen konfrontiert werden.

    WAS IST DAS DENN??? SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG bei gleichzzeitiger Opferung des erklärten GEGNERS???

  30. #36 Z1363NB36LÜCK3R:

    Wer nicht in der PI-Einheitssoße mitschwimmt, kann nur zu Quotenqueen gehören? Oder wie? Neulich wurde ich noch den „Pro-lern“ zugeordnet. Sehr komisch!

    #38 Toytone

    Und was ist dabei das Anliegen? Sollen hier alle Kommentare rigoros einer verlogenen “Nettiquette” unterworfen und gelöscht werden?

    Nee, nur die primitiven Wichser, die im Schutz der Anonymität hier mal so richtig die Sau rauslassen. Die PI schaden, siehe kewil #32. „Censorship sucks“ heißt übrigens nicht „Zensur saugt“, sondern ist „Scheiße“, „zum Kotzen“.

  31. @ Z1363NB36LÜCK3R

    Ich dachte immer Heta ist irgend eine frustrierte Frau in den 50ern, die erfolgreich alle Männer aus ihrem Leben gegrault hat und sich hier Bestätigung sucht, dass Testosteron stinkt… 😉

  32. @ #42 Heta

    Nein, ich antwortete auf Toytone in der Annahme, er hätte mit seiner Aussage recht. In dem Fall wäre es doch tatsächlich verwunderlich, warum du hierher kommst zum trollen oder?

    Zu deinen „primitiven Wichsern“:
    Na, ein Glück, dass DU nicht anonym bist, was?

  33. #7 Hagene von Tronege (16. Sep 2011 14:17)
    Aber was haben die miesen und diffarmierenden Artikel der DuMont-Presse über PI genau mit der NS-Vergangenheit des Unternehmens zu tun?

    Es zeigt dass, die Tradition des totalitären Geistes fortgesetzt wird, allerdings erinnert mich diese Kampagne gegen PI mehr an die Zersetzungskampagnen der SED, womit wir bei Franz Sommerfeld wären, der als Büttel der SED für die DDR-Propaganda im Westen, illegal durch das MfS finanziert, zuständig war.

    Nach der Wiedervereinigung heuerte Sommerfeld bei der Berliner Zeitung an, deren Stasiverquickungen kein Geheimnis waren.

    Wenn wir die Chronologie und das Ping-Pong-Spiel betrachten, handeltes sich bei der Kampagne gegen PI um eine Gemeinschaftsaktion von der Linken, der SED-Statthalter im Westen DKP und VVN/BdA und der Dumont-Verlagsgruppe.

    Durch die Artikel zieht sich der Verwesungsgeruch der DDR.

    Es wäre die Aufgabe des Verfassungsschutz zu klären inwieweit der Dumont-Verlag kontakte zu verfassungsfeindlichen Organisationen pflegt und welche Redakteure, vor allem im Westen für die DDR Staatssicherheit gearbeitet habe oder verfasungsfeindlichen Organisationen angehörten oder noch angehören.

  34. #42 Heta

    …Die PI schaden…

    Kannst Du das beweisen oder sagt dir das dein Bauchgefühl?
    Auch wenn der Besucherzähler nicht hinreichend die genaue Besucherzahl angibt, so ist die kontinuierlich gestiegene „Besucher gestern“-Anzeige ein Indiz, dass Du irrst.

    „Censorship sucks“ heißt übrigens nicht „Zensur saugt“, sondern ist „Scheiße“, „zum Kotzen“.

    Wie Du an dem zwinkernden Smiley hinter dem Ausspruch erkennen hättest können, bin ich des Englischen durchaus mächtig. Das „suck“ direkt zu übersetzen, folgte dem Sinn der Ironie! 🙂

  35. @ #43 Reconquista2010

    Was du meinst, wäre ja eine Frau namens „Hera“ 😉

    Ich hatte eher vermutet, dass es nur eine „Herta“ mit einer r-Schwäche ist …

  36. #45 Toytone:

    Kannst Du das beweisen oder sagt dir das dein Bauchgefühl?

    Wenn Kewil sagt, dass „99% der Angriffe auf PI“ sich auf „Kommentare von Lesern“ beziehen, reicht das, da braucht man kein Bauchgefühl, außerdem denke ich lieber mit dem Kopf.

    Das “suck” direkt zu übersetzen, folgte dem Sinn der Ironie!

    Nur ergibt die Ironie in diesem Fall keinen Sinn.

    #43 Z1363NB36LÜCK3R

    Na, ein Glück, dass DU nicht anonym bist, was?

    Ich pöbel hier ja auch nicht rum. Hat die amerikanische Journalistin Heather de Lisle, der PI neulich sogar einen Thread gewidmet hat, übrigens auch erlebt. Sie hatte sich an der Facebook-Gruppe „Konservative Stimme“ beteiligt, aber nicht die dort vorherrschende Einheitsmeinung vertreten, schon wurde sie attackiert und, wie sie bei „t-online“ schrieb, „sogar als angeblicher Spion der Antifa beschimpft“.

  37. # 22, # 42 Heta

    Ich weiß nicht, was hier unter den Beitragsschreibern persönlich abgeht, ich entnehme aber Ihrer Kritik, dass Sie mit dem Sprachstil einiger Beiträge nicht einverstanden sind. Und da ich auch von der Nazikeule sprach, fühle ich mich angesprochen.

    Nun, auch ich versuche, was Sie hoffentlich bemerkt haben, mich sachlich zu artikulieren und finde es der Qualität manches Beitrages tatsächlich abträglich, wenn Verbalinjurien benutzt werden.

    Andererseits verstehe ich es sehr gut, wenn man kurz und prägnant Luft ablässt, wenn man sich von der Meinungshoheit vera…. fühlt, um es mal so richtig ordinär anzudeuten.

    Wer mit Linken „diskutiert“, muss ein dickes Fell haben. Wer politisch korrekte Blätter liest, staunt nicht schlecht, was dort an Unterstellungen produziert wird, wenn es um Andersdenkende geht. In Blättern, für die man dummerweise auch noch Geld bezahlt hat.

    Wer, frage ich, behält immer die Contenance, wenn er völlig grundlos für dumm, spießig und auch noch braun verkauft werden soll?

    Daher überlese ich manche Ausdrücke ganz einfach.

    Allerdings fände auch ich es besser, wenn man der linken Unerzogenheit rein sachlich argumentativ begegnete. Was ja ganz leicht ist angesichts deren Argumentationslosigkeit.

    Nur würde das dort, bei den Besetzern der Meinungshoheit, überhaupt registriert und gar verstanden, von Leuten, die seit den 68iger Jahren die Erziehung im Kinderladen vergessen haben?

  38. @ #51 BePe (16. Sep 2011 16:55)

    „PLO-Botschafter will judenfreien Staat Palästina“

    Dann müsste Israel ihren Staat araberfrei machen, jeder 5. Israeli ist ein „Palätinensischer“ Araber!

  39. @ #52 meritaton (16. Sep 2011 16:59)

    „Wer mit Linken “diskutiert”, muss ein dickes Fell haben. “

    Mit großem Grauen erinnere ich mich immer wieder daran wie der zu Guttenberg von den Linken fertig gemacht wurde.

    Politische Gegner werden von den Linken immer kriminalisiert, während sie den richtigen Kriminellen huldigen.

  40. Ausgezeichnete Beitrag!
    MDS wird wohl immer Ideologieabhängig bleiben. Einst vom NationalSozialIsmus jetzt vom IslamIsmus. MDS darf nicht Kriegsgewinnler im Krieg gegen die Meinungsfreiheit werden. Da sei das Internet vor!

  41. lol

    Einwanderung als Teil des Dschihad

    Von PI zum FBI: Die Arbeit am Feindbild Islam

    Die Recherchen der beiden Journalisten bestätigen Verbindungen, Annäherungen und Kooperationen im Namen der Gegnerschaft zum Islam, die seit längerem bekannt waren, die aber nun mit Hintergrundmaterial noch einmal deutlicher und detaillierter herausgestellt werden

    In Deutschland hat die Arbeit der beiden Journalisten Steven Geyer und Jörg Schindler gerade ans Licht gebracht, welche Organisationen dem PI-Netzwerk zum Vorbild dienen:

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/150470

  42. ganz kurz mal eben: ich weiß nicht ob euch das klar ist, aber der JUDAS ist diese pfarrerin. eben ksta von gestern gelesen. stand drin das die sich direkt nach erschenien des ksta artikels von pi-news distanziert hat etc etc.

    es würde passen, oder? diese ganzen insiderinformationen…

    Kommentar PI: Bevor hier Gerüchte aufkommen: Diese Variante ist auszuschließen!

  43. (…)
    Informationen, die nur durch illegale Aktionen bis hin zur (Grundrechts-)Verletzung des Fernmeldegeheimnisses gewonnen werden konnten, werden lapidar mit dem Hinweis darauf, angeblich „zugespielt“ worden zu sein, zu einer ganzen Artikelserie gegen PI verwurstelt. (…)

    In Großbritannien gab es einen ähnlichen Vorfall. Es kommt eben auf das WER an und nicht auf das WAS. Gewaltenteilung? Gleiches Recht für alle? Hah!

  44. Meine Frage an die „Fürsten der Finsternis von PI“ ?

    Durch die zahlreichen Kontakte ins Ausland, insbesondere des FBI s.o., besteht doch sicher die Möglichkeit, dass einer der Islamfeindfreunde einen „kugelsicheren2 Server in den USA zur Verfügung stellt?

    Damit wir PI weiterhin und wenn möglich störungsfrei genießen dürfen.

  45. Ihr werdet noch eine schlagkräftige truppe werden. Liebe PI lasst euch nicht einschüchtern wir stehen hinter euch und werden diese Zensursula abwählen. Sollte die Freiheit aber versagen, dann werde ich als Rechtsautonomer für eine große Vereinigung stimmen. Also treibt es recht schön bunt, aber nicht zu bunt! Auf dass Europa kein Muselmanien werden wird, niemals! Pro muß auch weiter machen und die große Vereinigung vorbereiten. Vielleicht wacht man irgendwann auch mal in Muselmanien auf, was man da eigentlich glaubt und wie man Staat ohne religiöse Dogmen regieren kann.

  46. @ #59 MarioF (16. Sep 2011 17:58)

    Und wenn?

    Alles was geschrieben wurde, ist doch echt harmlos. Wer an wen ein paar Emails verschickt hat… lächerlich, und wieviele PI-Gruppen es gibt.

    Die MSM sollen sich mal um Indymedia kümmern, dort geht es echt kriminell zur Sache.

    Aussteiger gibt es überall, PI wirds verkraften.

  47. Diese Dumonts scheinen ja wirklich jedem Zeitgeist hinterher zu laufen.
    Gar nicht auszurechnen, wenn die Dumonts in der DDR ihre Heimat gehabt hätten.
    Erich von Schnitzler wäre dann wohl Chefredakteuer bei einem der Schmierenblätter des DuMonts Verlages geworden.

  48. das Pseudonym des alten Notar Bolamus ist aufgeflogen, er ist in Wirklichkeit Verleger. :

    Der alte Notar Bolamus
    hat sich gut durch die Zeit gebracht,
    weil: er war immer ein bisschen dafür
    und immer ein bisschen dagegen
    , …

  49. Das sitzt! Ich stelle mir gerade vor, wie die Verantwortlichen aus dem DuMont-Verlag vor Wut schäumen. Denn, dass sie den PI-Artikel gelesen haben, davon kann man nach ihrer Hetzkampagne gegen Pi sicher ausgehen.

  50. Nun dann, frisch ans Werk:

    http://www.presserat.info/inhalt/beschwerde/beschwerdeformular.html

    Besonders an die, die sich wieder in Nebenkriegsschauplätzen aufreiben und andere Poster mit ihren erwiesenermaßen beschränkten sprachlichen Mitteln niedermachen wollen,die nun ja, nicht ihrer oder, unterstellt, der Meinung ihres „Führers“ sind…

    #50 Heta

    Ich wertschätze Ihre Mühe, den fakten-resistenten, aber von Fiktionen besessenen Pöbeltrolls, die sich hier seit einiger Zeit breitmachen, Sachverhalte vermitteln zu wollen.
    Die Herrschaften sind jedoch blind, taub und von ihrem Guru ferngesteuert. Eher wird der Mond zum Würfel, als dass diese Menschen eine andere Meinung, mag sie auch fundiert wiedergegeben und schlüssig begründet sein, anerkennen, respektive zivilisiert darauf reagieren. Sie sind halt die Haustiere ihres Herren… Wie Blondi, der nun leider und völlig unverschuldet in der Hundehölle schmoren muss, weil der arme Hund zufällig einen Halter Namens Adolf in die Hände fiel. Böser Adolf… 😀

  51. Die Zeitungsschmierergilde ist von Natur aus sowieso schon ein ganz übler Haufen.Immer mit Vorsicht zu geniessen. Diese DuMont’s wissen das bis zur Vollendung zu steiger.

  52. #20 meritaton (16. Sep 2011 15:07)

    Ich bin Blogs wie PI dankbar, dass ich meine Informationen nicht nur bei den vielen “völkischen Beobachtern” der Jetztzeit holen muss, ich bin dankbar, dass ich mein Unbehagen an realen, belegbaren, für offene Augen ganz offensichtlichen Mißständen äußern kann und ich bin dankbar zu erkennen, dass mein Unbehagen auch von anderen Menschen geteilt wird.

    …hüstel…das heisst aber jetzt nicht mehr „Völkischer Beobachter“ sondern
    „Etnische BeobachterIn“ oder noch genauer
    „Ethnische Beobachtende“. 🙄

  53. Die Jens-Nydahl-Grundschule an der Kohlfurter Straße (Kreuzberg). Hier haben 99 Prozent der 313 Schüler Migrationshintergrund. Bei 285 werden die Eltern vom Staat finanziell unterstützt.?

    „Die deutschen Kinder werden als ‚Schweinefleischfresser‘ gehänselt.“

    Eine Erzieherin zu BILD: „Wir haben vergeblich versucht, Deutsche an die Schule zu bekommen. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Klientel, die wir haben. In der Mensa gibt es kein Schweinefleisch mehr.“

    Die Sorgen der Eltern und Lehrer sind dem Bezirk offenbar egal. Schulstadträtin Monika Herrmann (47, Grüne): „Es ist vollkommen egal, wie viele Kinder mit Migrationshintergrund da hingehen.“

    http://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/wir-sind-die-letzten-3-deutschen-an-unserer-schule-19983038.bild.html

  54. #7 Hagene von Tronege

    Schön und gut. Aber was haben die miesen und diffarmierenden Artikel der DuMont-Presse über PI genau mit der NS-Vergangenheit des Unternehmens zu tun?

    Das die Britische Militärregierung dem „glühenden Nationalsozialisten- und Hitler-Verehrer“ Kurt Neven DuMont, die Presse-Lizenz mit dem Hinweis auf: „… fehlende moralische-, sittliche- und demokratische Reife…“ verweigerte. Und das wie es jetzt aussieht, auch seine Nachgeburten der Söhne und Enkelbrut-Generation diese, „sittliche-, moralische- und demokratische Reife“ nicht besitzen! Soetwas nennt man „Familientradition“!
    In britischen- und anderen Archiven und bei Historikern lagern noch brisantere Unterlagen über die Machenschaften der Nazi-Familie DuMont, die alle bisherigen, verharmlosenden Veröffentlichungen in Deutschland als lediglich politisch belastet“ in den Schatten stellen!

  55. Der grösste Feind aller Zeitgeistgazetten ist das Internet. Aber daran wird sich auch DuMont gewöhnen müssen. Mit seinen Atikeln wirbt er für pi und das zum Nulltarif. Der mündige Bürger bildet sich seine eigene Meinung und lässt sie sich nicht von diesen Blättchen vorschreiben.
    Die Zeiten der einseitgen Meinungsverbreitung sind mit dem Internet zu Ende. Auch die Drohung mit dem Verfassungsschutz ist unverständlich. Jeder kann hier mitlesen, Gegenr und Befürworter.

  56. Ach, die Nazis.

    Wenn ich sehe, wie über TV, Radio, Kino, Zeitungen Lügen und Propaganda unters Volk, oft erfolgreich, gebracht werden, dann waren die Nazis Waisenknaben dagegen.

    Abgesehen davon, dass die Menschen kaum Zeit hatten und nach der Arbeit ins Bett fielen, haben damals wohl kaum die Massen täglich eine Zeitung gelesen. Ob später jede Familien ein Radio hatte, bezweifle ich. TV gabs nur in Berlin in Fernsehstuben und Kino konnte man sich nicht ständig leisten.

    Heute läuft die Gehirnwäsche rund um die Uhr.

    Kein
    Reiner Zufall,
    dass vieles auf fruchtbaren Boden fällt, sind die Kinder doch massiv in den Schulen indoktriniert worden, statt 1 x 1 oder Physik u. a. zu lernen.

  57. PI, einfach köstlich, den Scharfmachern beim Kölner Stadtanzünder ihre eigene unangenehme und unbewältigte Vergangenheit schallend um die Ohren zu hauen.

    Da die DuMont Lohn-Schreiberlinge hier mitlesen und 50.000 andere auch, muss das geschichtlich erbrochene Zeug erst mal wieder runtergeschluckt und auch noch anschließend verdaut werden.

  58. Es passt doch alles wieder einmal: Ein deutscher Verlag mit rechtsextremer bräunlicher Vergangenheit verbrüdert sich mit den ebenfalls korangetreu judenhassenden Muslimen, um wohl eine zweite „Endlösung“ zu erzwingen.Haben die aus der Geschichte nichts gelernt?

    NIE WIEDER BRAUNER FASCHISMUS !

  59. Ich kaufte mir am Mittwoch das erste mal seit sehr langer Zeit die Frankfurter Rundschau. Pi als Titelthema..Wahnsinn.

    Geniale Denker, die beiden Schreiberlinge. Weil Herre und Pi pro israel und pro amerika sind, sind sie rechtsradikal. So las ich das.

    Genial. Wer also für die Juden, für die Menschenrechte eintritt, ist ein Nazi.

    Über DF fand ich auch lustig. Die Freiheit wettert im Gegensatz zur NPD nicht gegen die Demokratie…Aha. Das ein Kernziel von DF die Einführung der direkten Demokratie ist, wurde mal schnell unterschlagen.

    Aber das sie bei den Zugriffen hier, 60 tausend angegeben haben, war doch nett. Und ich denke, das die dank der Dumont Presse steigen werden..

  60. Brit-Mil-Gov.: Kurt Neven DuMont
    „To the removal of war damage on the publishing house area meanwhile also political concentration-camp-prisoners from the „Aussenlager of the KZ-Buchenwald (Cologne-Messelager), came to the employment. Still 1947 DuMont had to be demanded the payment of the backward wages for such work inputs by the city of Cologne.
    Representations, according to which Kurt Neven DuMont and his wife could to be profited privately as in business from the Arisierung of Jewish property, are rejected by the publishing house:
    The purchase of questionable properties and real estates in best situation of Cologne between 1938 and 1941 was completed to the market value and stands in no direct connection with the emigration or Deporting of Jews, the DuMont-Family said.“

    So und nun kann jeder selbst seine Schlüsse aus den NS-Machenschafter der Kurt Neven DuMont-Familie ziehen.
    Und das ist nur ein Bruchteil dessen was verbrieft ist!!!

  61. http://www.fr-online.de/die-neue-rechte/-politically-incorrect–flirts-mit-der-cdu,10834438,10847394.html

    „Politically Incorrect“

    Flirts mit der CDU

    Der Unions-Außenpolitiker Ruprecht Polenz warnt davor, mit dem islamfeindlichen Weblog „Politically Incorrect“ in Kontakt zu treten: „Die wollen sich einen seriösen Anstrich verleihen.“ Doch das sehen wichtige Parteikollegen offenbar anders.

    Berlin –

    Etwas schockiert war Ruprecht Polenz schon, als er sich vor kurzem auf der Website „Nürnberg 2.0“ wiederfand. Ein „Netzwerk demokratischer Widerstand“ drohte dem CDU-Außenpolitiker dort mit einem zweiten Kriegsverbrecherprozess. Der Grund: Polenz hatte den Rechtspopulisten Geert Wilders kritisiert und kund getan, dass er sich einen EU-Beitritt der Türkei vorstellen könne.

    Schon länger wachse die rechtsextremistische und antiislamische Hetze im Internet, sagte Polenz am Donnerstag der FR. Angesichts kursierender Aufrufe zur Gewalt verstehe er nicht, dass der Verfassungsschutz solche Websites nicht beobachtet, so der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag.

  62. DouMonts ,damals mit dem Nazi-tum ,heute mit dem Islam – Türkentum . Scheinbar stehen diese auf Totalitäre Regieme ,Demokratie ist ihnen scheinbar zu langweilig . Aber vielleicht denken diese Halunken sie könnten danach uns Deutsche unser Hab und Gut nehmen ,so wie sie es mit den Juden gemacht haben . Lernen gewisse Leute nie aus der Geschichte .

Comments are closed.