Print Friendly, PDF & Email

Nicht nur wir zahlen nun nach Europa viel mehr ein, als was wir rauskriegen, selbst die Schweiz, die gar nicht in der EU ist, zahlt sich dumm und dusselig. Frage mich schon länger, warum die Schweizer Parteien mehrheitlich so blöd sind und gegen den Willen des Schweizervolks in Brüssel andocken und blechen wollen. 

Die aktuelle WELTWOCHE zieht dieses Fazit:

Unter dem Strich hat die Schweiz insgesamt in den letzten zehn Jahren 112 Milliarden Franken für die EU ausgegeben. Für jeden Schweizer Haushalt bedeutet dies Kosten von knapp 33?000 Franken. Oder 3300 Franken pro Jahr. Nicht all diese Kosten waren unausweichlich. Manche gehen auf deutlichen politischen Druck zurück, andere wurden freiwillig übernommen in der Hoffnung, dass sie auch positive Effekte entfalten. Das ist nur sehr bedingt der Fall. Der Zugang zum europäischen Binnenmarkt ist teuer erkauft.

Vor allem Schweizer sollten den ganzen Artikel hier lesen!

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

37 KOMMENTARE

  1. Tja, die Schweizer sind wohl offensichtlich auch nicht schlauer als wir.

    Besser wäre es nämlich, keinen Franken an diese Verbrecherorganisation zu überweisen.

  2. So einfach ist es auch nicht.

    Brüssel springt mit der Schweiz inzwischen nicht weniger aggressiv um wie einst das Hitlerregime auf der Höhe seiner Macht und stellt immer unverschämtere Forderungen und untermauert diese auch mit handfesten Drohungen.

    Dass die Schweiz, wie vormals von den Achsenmächten nun von einer maroden EU umgeben ist, die dringend Geld braucht, weil sie vor dem Zusammenbruch steht, macht deren Lage eben schwierig.

    Äußerungen des früheren Deutschen Finanzministers, man werde die Kavallerie einmarschieren lassen, wenn die Schweiz Deutschlands Forderungen nicht erfülle, erinnern an Göbels.

    Man stelle sich nur einmal die Empörung vor, er hätte eine solche Drohung nicht gegenüber der von der EU als Schurkenstaat diffamierten Schweiz geäußert, sondern gegenüber einem Land wie Polen oder den Niederlanden. Er hätte sofort zurücktreten müssen.

    Aber gegenüber der Schweiz darf man sich seitens der EU inzwischen alles erlauben.

  3. Das stimmt so nicht, das ist Rechtspopulismus.
    Der Euro und die EUdSSR sind alternativlos, beide sind die Garanten für Wohlstand und Frieden innerhalb Europas.
    Ohne die EUdSSR gibt es bestimmt wieder Kriege in Europa.

    Will die Schweiz etwa diesmal daran die Schuld tragen, wenn Europa in einem Krieg und in Armut versinkt?

    Nur Ewiggestrige, rechtspopulisten und Nazis sind gegen Grosseuropa.
    Jawoll!

    Und das sprechen wir jetzt so lange nach, bis wir selbst dran glauben…Autosuggestion ist doch was Schönes
    😆

  4. @ #1ueberblicker
    bei der wahl ihres pseudonyms war wohl der wunsch vater des gedankens. wenigstens hat der autor den artikel verlinkt, sodass jeder selbst einen eindruck vom summenspiel gewinnen kann. (dem kommentator hofstetter genügen wenige zeilen, um die dinge klarzustellen)!

  5. #6 teermaschine (24. Sep 2011 18:37)

    Aha, was hat denn der Kommentator Hofstetter den klargestellt? Er hat Gegenbehauptungen aufgestellt — er hat keine Fakten geliefert.
    In dem Kontext ist es doch sehr seltsam, dass “ es der Bundesrat am 28. Mai 2003 bzw. am 23. September 2005 abgelehnte“ die Kosten der Zuwanderung zu kalkulieren. Da kann der Direktor der BA für Sozialversicherungen noch so sehr bestätigen. Die echten Fakten und Zahlen wären interessant. Wieso will die der Bundesrat nicht haben?

  6. Die Schweizerische Volkspartei (SVP) nimmt sich kein Blatt vor den Mund bei ihrer neuen Inseratkampagne.

    1) „Masseneinwanderung stoppen !“

    2) „Asylanten verdrängen Schweizer !“

    3) „Kosovaren schlitzen Schweizer auf !“

    http://www.svp.ch/

    So viel Offenheit würde man sich auch von einer deutschen „Volkspartei“ wünschen.

    Aber, leider, in Deutschland fehlen Männer wie Oskar Freysinger und Christoph Blocher nach wie vor.

    http://www.teleblocher.ch/

    http://www.blocher.ch/

  7. #6 teermaschine (24. Sep 2011 18:37)
    bei der wahl ihres pseudonyms war wohl der wunsch vater des gedankens. wenigstens hat der autor den artikel verlinkt, sodass jeder selbst einen eindruck vom summenspiel gewinnen kann. (dem kommentator hofstetter genügen wenige zeilen, um die dinge klarzustellen)!

    Machen Sie sich mal über meinen Überblick keine Gedanken. Um zu erkennen, dass Sie Hofstätter nicht verstanden haben, reicht er allemal.
    Hofstätter hat genau, die unsinnigen Zahlungen der Schweiz an die EUDSSR aufgelistet und detailliert beschrieben.

    Ihr Textverständniss lässt zu wünschen übrig.

  8. 2008 EUDSSR ❗

    7,5 Millionen kostete der Prachtbau, davon übernehmen Land und EU 3,2 Millionen für die Begegnungsstätte

    http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/moschee_duisburg/081024.jhtml

    2011 Deutschland 💡

    „Sicher werden in den kommenden Jahren kaum noch Zuschüsse fließen, da sich alle staatlichen Ebenen zu Sparmaßnahmen verpflichtet haben. Das betrifft auch die in Aussicht gestellten EU-Mittel, die den Löwenanteil ausmachen.“

    http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Aktionsbuendnis-hofft-auf-ein-Umdenken-im-Stadtrat-id16843316.html

  9. @ #7cfollen
    die beharrliche weigerung von bundesbehörden und ministerien die wahren kosten der immigration zu beziffern ist natürlich ein skandal. und wie negativ eine volkswirtschaftliche kosten-nutzenrechnung ausfallen würde, kann man seit sarrazins zahlenwerk leicht erahnen. aber darum geht es i.o. artikel nicht. und wer ein wenig etwas von realer wirtschaft versteht, der schlägt angesichts der „kostenaufstellung“ nur die hände über dem kopf zusammen: wer zwingt denn bitte die schweizerische notenbank zu eurostützungskäufen? herr barroso…oder die schweizer exportindustrie? und dann die 50 mrd für regulierungskosten für kmu. die schweizer volkswirtschaft ist ähnlich der deutschen stark exportorientiert. aber der autor suggeriert, es käme der schweizer industrie billiger, würde sie sich zugang zu 27einzelmärkten mit 27verschiedenen zulassungverordnungen und noch mehr normen verschaffen. nein, gerade umgekehrt wird ein schuh draus. aber das passt dann natürlich nicht ins bild. so einfach liegen die dinge also nicht. und vielleicht sind die schweizer denn doch nicht so blöd wie es kewil glaubt.

  10. @ #8unterblinder
    haben sie etwas geraucht? der autor des weltwoche-artikels nennt sich florian schwab!

  11. @ #18espermediaanalysis
    keine wirklich gute nachricht! eine gute nachricht müsste lauten: barroso verhaftet! ebenso wie trichet, merkel, schäuble undundund, die mit vorsatz die regelungen des euro-stabilitäts- und wachstumspakts gebrochen haben!

  12. #17 teermaschine
    haben sie etwas geraucht? der autor des weltwoche-artikels nennt sich florian schwab!

    Zumindest haben Sie jetzt mal den Text gelesen, obwohl Sie ihn immer noch nicht verstanden haben.

    Es ist schon erbärmlich was für Nixblicker sich hier bei PI tummeln.

  13. Norwegen doch auch.
    Damit man in den „Klub der Freihandelszone“ rein darf. Viel dieses nordischen Geldes wird in „Kulturförderprojekte“ in Italien und Griechenland ausgegeben.
    Im Westen nichts neues.

  14. (…)selbst die Schweiz, die gar nicht in der EU ist, zahlt sich dumm und dusselig.

    Richtig – doch schon die ersten Kolonisten Neuenglands forderten „no taxation without representation“. Sie wollten nichts an das englische Mutterland zahlen, ohne auch politisch mitreden zu dürfen. Damit waren sie weiter, als die Schweiz (plus Norwegen), die zahlt, politisch aber in der EU nichts zu sagen hat. Das ist selten dämlich und dient nur dem Zweck, eine Unabhängigkeit vorzugaukeln (sprich sie sich teuer zu erkaufen) die nicht mehr besteht. Konsequenter und logischer wäre es, die Vollmitgliedschaft zu beantragen – so wie es Island getan hat. Ehrlicher natürlich auch, aber mit der Ehrlichkeit haben ja so einige Personen ihre Probleme.

    #1 ueberblicker (24. Sep 2011 18:01)
    Tja, die Schweizer sind wohl offensichtlich auch nicht schlauer als wir.
    Besser wäre es nämlich, keinen Franken an diese Verbrecherorganisation zu überweisen.

    Stimmt, der überbewertete Franken schadet der Schweiz massiv – besser wäre es, in Euro zu zahlen bzw. logischerweise ihn einzuführen.

    Frage mich schon länger, warum die Schweizer Parteien mehrheitlich so blöd sind und gegen den Willen des Schweizervolks in Brüssel andocken und blechen wollen.

    Weil ein Staat alleine und isoliert nicht lebensfähig ist – insbesondere, wenn er von EU-Staaten umgeben ist. Da ist der Zugang zum großen Binnenmarkt in der Tat „alternativlos“. Das weiß eigentlich auch jedes Kind, ohne sich sonderlich mit Politik und Wirtschaft befassen zu müssen. Das nennt man zum einen Globalisierung, zum anderen Europäisierung. „Blöd“ sind nur diejenigen, die verzweifelt versuchen, Realitäten zu verdrängen und damit ihrem eigenen Land langfristig massiv schaden, gerade auch, weil einfache Lösung so attraktiv erscheinen und viele Bürger auch Angst vor der Realität haben. Aber je eher man sie akzeptiert, desto besser kann man mit ihr umgehen und sich auf sie einstellen. Beispielsweise mit vereinten Kräften an einer besseren Version der EU/des europäischen Projektes arbeiten, statt sich an einer leeren Hülle wie dem Nationalstaat zu klammern. Wir müssen lernen in größeren Dimensionen zu denken, wenn wir eine Zukunft haben wollen. Und da sind dann eben nicht Kleinstaaten wie die Schweiz der Maßstab, sondern Giganten wie China.

  15. @ #20……..
    so dummdoof können sie doch wirklich nicht sein! der autor des weltwoche-artikels heisst florian schwab…und andreas hofstaetter hat in 2 kommentaren das notwendige dazu geschrieben. aber jeder hat hier das recht sich zu blamieren so gut er kann!

  16. #23 teermaschine

    Wer das geschrieben hat ist nebensächlich.
    Die Hauptsache ist, was er geschrieben hat.
    Und aus dem was er geschrieben hat, entnehme ich seine detaillierte Kritik an den Zahlungen der Schweiz an die EU.
    Alles andere ist nebensächlich.
    Ist das so schwer man?

  17. 1. Regulierungskosten für KMU: 50 Mil­liarden —
    Die hat man nun mal wenn man exportieren will und im Inland übernimmt man diese wohl freiwillig und selbst dann müsste man die eigenen Regulierungskosten die sonst entstanden wären gegenrechnen.
    2.?Wechselkursverlust der SNB: 48 Mil­liarden —
    obenstehendes Argument ist so ziemlich das dümmste der Weltwoche „Argumente“ – ohne die fast 9 Jahre relativer Stabilität des Euro (1999 – Mitte 2008) hätte die SNB längst X-mal vs. Lira, Pesete, Escudo, Drachme und FF intervenieren müssen. Im Übrigen müsste man auch die aus dem starken CHF resultierenden Einkaufsvorteile dagegen setzen – nächster Punkt: wie ist es dann mit dem USD? Der hat gegen den CHF seit 2001 50 % eingebüßt (ganz ohne EUdSSR) – Warum interveniert man hier nicht vs. den USD – der direkt und mittelbar kaum weniger wichtig als der EURO für die Schweiz ist.
    3. Die Neat-Röhre: 8 Milliarden
    Wie ist es bitte mit den Kosten die Schweizer Produkte auf EU Verkehrswegen verursachen?
    4. Einwanderung in den Sozialstaat: 3 Milliarden
    Dazu sage ich: Selbst schuld – so wie wir in Deutschland, NL, DK, A, usw. auch
    5. Schweizer Geld für EU-Programme: 1,38 Milliarden …..Auch an der Zangengeburt des europäischen GPS-Konkurrenzsystems «Galileo» beteiligt sich die Schweiz finanziell in unbekanntem Ausmaß.
    Warum tut die Schweiz das? Ich würde sagen: „Auch selbst schuld.“
    Ich denke das reicht an Beispielen – dieser Artikel in der Weltwoche ist bei weitem der unausgewogenste (sehr höflich formuliert) der mir bisher zu Gesicht gekommen ist!
    Da bin ich deutlich besseres gewohnt (von der Weltwoche)!!!

  18. @ #26hp
    besser kann man dem weltwoche-unsinn nicht begegnen. respekt! bis zum beginn der eurokrise war die schweiz einer der grössten profiteure der eu. und wären es immer noch, wenn die ezb ihrer stabilitätsverpflichtung nachkommen würde und die eurostaaten die rechtswidrige, kriminelle umwandlung in eine tranferunion verhindert hätten.

  19. #22 Euro-Vison (24. Sep 2011 20:06)

    Entweder leben Sie in einem alten EU-Matrix, oder Sie werden für EU-Propaganda bezahlt. Sogar der NL Finanzminister sagte neulich, dass keiner mehr auf derartige naive EU-Propaganda hereinfällt.

  20. Auf das die jetzige EU schnell das Zeitliche segnet und die jetzigen Politiker baldigst aus ihren Ämtern fliegen, zumindest die Schlimmsten von ihnen.

  21. In der Oktober-Nummer von „Israel Heute“ (S.13) sagt der Staatspräsident des neuen afrikanischen Landes Süd-Sudan, die Hamas habe ihn aufgefordert, die Beziehungen zu Israel abzubrechen. Salva Kiir fand den Vorschlag nicht so hilfreich und erwiderte: „Wir sind keine Moslems, Israel ist für uns wie ein grosser Bruder.“ Er gedenkt, seine Botschaft in Jerusalem zu errichten und freut sich aufdie Zusammenarbeit: „Israel ist für uns ein Vorbild“.

    Der Mann hat mehr Durchsicht und Mut als alle weltgewanden Diplomaten zusammen!

  22. die Schweiz hat schon gewaltige Vorteile durch eine Anbindung an die EU und den freien Handel.
    Mehr als Deutschland auf jeden Fall,
    Denn meist sind es nur Lebensmittel was die Schweiz herstellt, und diese werden wiederum meist in Europa verkonsumiert.
    denn wir haben starke HighTech Firmen,die auch ins nichteuropäische Ausland viel exportieren.

  23. Nächsten Monat sind Wahlen! Das wird ein Grossreinigungsorkan,alle nicht mehr wählen die die Schweiz nicht mehr vertreten.In den nächste Tagen müssten die Wahlunterlagen im Briefkasten liegen,dann kann man unverzüglich abstimmen.Auf http://www.nebs.ch gibts eine Schweizerkarte,Kanton ankliken,schon sieht man welche Parlamentarier in die EU wollen.

  24. Alter Hut. Wenns um die Kohle anderer Menschen geht, sind die Kommunisten emsig beim Finden von Namen:

    Neuer Kohäsionsbeitrag für die EU: Schweiz soll neue Milliarden an die EU-Oststaaten zahlen, NZZ am Sonntag v. 18.07.2010, v. Stefan Bühler u. Markus Häfliger: In Brüssel und Bern ist man sich bereits einig: Die Schweiz muß nach 2012 neue Beiträge an die EU-Oststaa-ten zahlen, als Preis für den Bilaterlismus. Die Rede ist von 1,6 Milliarden Franken.

    Hauptsache der Rubel rollt… äh das Fränkli

  25. Die, die am meisten von der EU profitieren, sind China und Südkorea. Während nämlich die EU- Länder durch den EU-Bürokratismus behindert werden und dafür auch noch zahlen müssen, bekommen die Asiaten ohne den EU-Ballast einen Wettbewerbsvorteil. So können sie EU-Mitbewerber sogar leicht aus dem europäischen Markt drängen. Oder wieso kommen die meisten Solarplatten bei uns aus China. Wieso wird das finnische NOKIA-Handy bei uns immer mehr durch das Südkoreanische Samsung verdrängt. Oder wieso sieht man im hart umkämpften Kleinwagensektor eine immer grössere Dominanz des Südkoreanischen KIA-Hyundai Herstellers? Überall wo harter Wettbewerb herrscht (Unterhaltungselektronik etc. ) setzen sich bei uns die Asiaten durch, die von der EU-Bürokratie und aber auch der selbstzerstörerischen EU-Einwanderungspolitik nicht tangiert und behindert werden, sondern letzten Endes sogar profitieren.

  26. So,so Brüssel und Bern sind sich einig nach 2012 neue Beiträge an EU Oststaaten zu zahlen! Nun da gibts noch das Parlament und den Souverän mit dem letzten Wort,ausserdem nach den Wahlen haben wir ein anderes Parlament.Ich denke aus diesen 1,6 Milliarden Franken wird wohl nix!!!!Bern notabene die Regierung hat da nichts zu entscheiden,der Souverän wird zu weiteren Zahlungen kaum JA sagen.Also vergessts!

  27. Der Skandal ist mehr, dass die Beamten in Bern mehr und mehr das Schweizerische Recht an das EU-Recht anpassen, auch wenn es überhaupt nicht sinnvoll ist und einen riesen Schaden anrichtet. Weil nur noch 15% in die EU wollen (selbst die Wähler der linken Parteien wollen nicht), versucht man den Beitritt durch die Hintertür zu bewerkstelligen, indem man das Recht soweit anpasst, bis man sagen kann, es ist nur noch ein kleiner Schritt in die EU.

Comments are closed.