Wir kennen den Spruch „Islam ist Frieden“ als die Propagandalüge Nr.1. Gleich danach rangiert der sogenannte „Friedensrichter“, der in Wirklichkeit ein Schariarichter ist. Bis heute haben sich die PC-Medien nicht zur Wahrheit, dem Wort „Schariarichter“, durchringen können. Weil die Scharia bis heute das Unwort im Dialogbetrieb mit Muslimen geblieben ist.

(Von Sarra Lamine)

Wenn man Muslime oder Islamwissenschaftler auf die Scharia anspricht, ist der Konflikt vorprogrammiert. Die einen bestreiten glattweg die Existenz der Scharia, die anderen wollen uns den Bären aufbinden, dass sie lediglich die fünf Grundpflichten der Muslime umfasst, wie Profilügner Aiman Mazyek. Im Gegensatz zu Großbritannien, wo es bis jetzt 85 offizielle Schariagerichte mit Schariarichtern gibt.

Nun hat der Spiegel über ein Buch des Autors Joachim Wagner (ARD) „Richter ohne Gesetz“ berichtet, der vom Parallelrechtssystem Scharia handelt. Und wieder wird uns der Euphemismus „Friedensrichter“ präsentiert. Denn es müsste richtigerweise heißen: Richter MIT Gesetz, denn sie sprechen Recht nach dem islamischen Schariarecht, was weit über die Tätigkeit eines Schlichters hinaus geht.

Wie tief diese Beschönigung „Frieden“ statt „Scharia“ gehen kann, hat die Autorin selbst bei einem Gespräch mit Berlins Innensenator Körting erleben würden. Er hatte absolut gar nichts gegen „Friedensrichter“, das hörte sich so kuschelig und nach weniger Arbeit an: Da gibt es einen, der hält mir die Muslimmigranten still!

Wäre man bei der Wahrheit „Schariarichter“ geblieben, wäre das doch wohl deutlich beunruhigender gewesen. Und hätte zum Handeln gezwungen.

Denn es wird, über die Moschee vermittelt, das archaische islamische Schariarecht mit Blutgeld, diskriminierendem Frauenrecht und natürlich Eheverträgen, Kaufverträgen etc. durch einen Schariarichter behandelt. Die Autorin hat selbst Mitte der 90er-Jahre vor einem Schariarichter gesessen. Ohne Türschild, nur Eingeweihte wussten, dass hinter der Wohnungstür am Kottbusser Tor ein Schariarichter sein Büro hatte. Die islamische Paralleljustiz nimmt immer weiter zu, das Schariarecht in Deutschland ist immer weiter verbreitet.

Kirsten Heisig berichtete, dass in 60% der Verfahren die Verfahrensbeteiligten sagten: „Wir haben das schon unter uns geklärt!“ Der Autor Wagner stellte fest, dass 87% der von ihm untersuchten Verfahren durch Vorababsprachen eingestellt werden mussten.

Das sind erschreckende Zahlen. Eine skandalöse Aushöhlung der deutschen Justiz durch muslimische Täter und Opfer, die nicht mehr hingenommen werden kann.

Denn die beteiligten Behörden wissen um die Schariarichter, wie z.B. der Neuköllner Migrationsbeauftragte. Er sieht aber keinen Grund, diese Richter an die Polizei zu melden. Das sollten schon die Polizisten allein ermitteln, es wäre nicht seine Aufgabe. Soviel zur Dienstauffassung der Behördenmitarbeiter, die eigentlich unsere Verfassung und das Rechtssystem schützen müssten!

» Tagesspiegel: Fernsehjournalist Wagner warnt vor „islamischer Paralleljustiz“
» CitizenTimes: Rezension des Buches „Richter ohne Gesetz“


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39 KOMMENTARE

  1. „Aus westlicher Sicht bereite das Rechtsverständnis der Scharia keine größeren Probleme.“ – Mathias Rohe, Islamwissenschaftler

  2. Witz der Woche !
    Siehe:

    Morgenpost Online: Spielen manche islamische Einrichtungen bei der Radikalisierung von Terroristen eine unrühmliche Rolle?

    Schily: Sollte sich erweisen, dass Jugendliche in bestimmten Moscheegemeinden im Sinne einer terroristischen Motivation indoktriniert werden, kann der Staat nicht tatenlos zusehen. Wir sind aber dabei besonders auf die Mithilfe unserer in der überwiegenden Mehrzahl redlichen muslimischen Mitbürger angewiesen, um solchen Tendenzen entgegenzuwirken.

    Toll was ich habe lange nicht so gelacht.

  3. die einführung der scharia als kulturelle bereicherung zu begreifen ist das eine.

    die gleichen leute werden sicherlich die inquisition aus tiefster überzeugung ablehnen.

    wieder einmal messen schwachmaten mit zweierlei maß.

  4. Ich vermute, dass es sich bei den genannten Prozenten um solche in Strafverfahren handelt. Zivilverfahren mit ausschliesslich mohammedanischen Prozessbeteiligten landen nie auf dem Tisch des Richters.

  5. @#6 Dichter:
    Selbstverständlich, ja.

    Aber der Islam gehört nicht zu Deutschland, also nein. Peitschenhiebe, Amputationen, Steinigungen und Kreuzigungen sind nicht mit dem GG kompatibel, ebenso wenig der Schwerpunkt der Scharia: Das Familienrecht.

  6. Ein Mohammedaner zeigt den anderen Glaubensbruder nicht an. Ist das Opfer ein Deutscher erhält er ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Auf diese Weise sinkt die entsprechende offizielle Kriminalitätsstatistik, Herr Prof. Dr. Christian Pfeiffer. Glückwunsch!

  7. Diesen Programmtip hab ich grade bei

    ahlu-sunnah.com gefunden:

    Heute, 21:45 Uhr im ARD:
    Panorama – Mein Sohn der Islamist

    Direkt im Anschluss um 22:45 Uhr:
    Beckmann – Die Kinder des Dschihad – warum werden aus jungen Deutschen radikale Islamisten?

    Bin mal gespannt auf die nachfolgenden Kommentare der Sunniten.

  8. Ich erinnere mich an einen Fall vor ein paar Jahren, da wollte eine Frau, die sich in Marokko nach islamischem gesetz trauen ließ, in Deutschland die sofortige Scheidung, weil ihr mann sie schlug (Ausnahmefall?), und die Richterinkam dieser Bitte nicht nach und verwies auf islamisches Recht, nach dem das Schlagen einer Frau erlaubt sei.

  9. Wen es interessiert wie ein Schariagericht funktioniert, dem sei der nachfolgende Bericht empfohlen.

    Wie die Iranerin Soraya Manoutchehri zu Tode gesteinigt wurde

    Soraya Manoutchehri *
    ist das Pseudonym für eine Frau, die am 15. August 1986 im Iran hingerichtet wurde. Die angebliche Ehebrecherin, 35, die neun Kinder geboren hatte, endete unter den Steinwürfen ihres Vaters, ihres Mannes, ihrer Söhne und dann der Männer des Dorfes. Den Hergang rekonstruierte der iranisch-stämmige französische Journalist Freidoune Sahebjam, 59, der heimlich in seiner Heimat recherchierte, in einem soeben im Rowohlt Verlag Reinbek unter dem Titel „Die gesteinigte Frau“ (160 Seiten; 29,80 Mark) erschienenen Bericht. Der SPIEGEL veröffentlicht Auszüge.
    Steinigung einer Ehebrecherin (historische Darstellung): „Gott hat es befohlen“
    Soraya Manoutchehri als Kind Nach dem Tod Hunden zum Fraß vorgeworfen
    „Jeder von euch darf einen Stein auf diese Unwürdige werfen“
    „Sie ist nicht mehr meine Tochter. Laßt es uns rasch zu Ende bringen“
    * Orts- und Personennamen wurden aus Sicherheitsgründen vom Autor geändert. * 15. August 1986.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682011.html

    Hier als PDF http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=13682011&aref=image036/2006/05/12/cq-sp199201201580162.pdf&thumb=false

  10. @#13 kongomüller:
    Na ja, die politische Korrektheit erlaubt nur antisemitische Hetzvideos, wie dieses hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=gshIzWCAXmc

    Gefälschte Zitate und aus dem Kontext gerissene Zitate, das kennen wir nur zu gut. Habe dieses Video bereits gemeldet und auch darauf hingewiesen, dass die vertrauliche Quelle ein vertraulicher Antisemit ist…

  11. FriedensrichterInnen für Güglingen!

    http://www.sezession.de/27664/guglingen-und-der-brief-des-burgermeisters-uber-das-integrationsproblem.html

    In Güglingen bei Heilbronn trifft sich am vergangenen Dienstag eine achtköpfige Gruppe Türken im Alter von 19 und 20 Jahren mit einigen Jugendlichen, die aus verschiedenen Nationen stammen. Bei der verabredeten Auseinandersetzung greifen die Türken mit Messern und Schlagutensilien an.

    Einer von ihnen, ein 20-Jähriger, der wegen gefährlicher Körperverletzung unter Bewährung steht, sticht einen „Deutsch-Amerikaner“ in den Oberkörper und verletzt ihn lebensgefährlich. Ein 23-jähriger Jugoslawe erleidet zudem durch ein Messer leichte Verletzungen am Rücken und Oberschenkel.

    Am gleichen Tag sitzt der Bürgermeister von Güglingen, Klaus Dieterich, über einem Brief an die Polizei. Noch ohne Kenntnis der Gewalttat beschreibt er nach eigener Aussage ein „Integrationsproblem“ und fordert von den Beamten mehr Präsenz auf den Straßen, damit sich die Bürger wieder sicher fühlen könnten.

    In seinem Ort (knapp über 6000 Einwohner) wohnen Menschen aus 40 Nationen. Das Zentrum dominieren die Türken. Sie sprechen in Internetforen davon, daß sie 65 Prozent der Einwohner stellten. Also ist Güglingen, wie es der Bürgermeister selbst ausdrückt, in „türkischer Hand“.

  12. #2 HARMS (08. Sep 2011 21:30)

    Ha Ha Ha ausgerechnet Schily, ändere den Text in das folgende und dann ab nach Stammheim mit diesem SELBSTZENSIERT, in die Andreas Baader Gedächtniszelle…

    Morgenpost: Spielen manche linkssozialistischen Einrichtungen bei der Radikalisierung von jungen Menschen eine unrühmliche Rolle?

    Schily: Sollte sich erweisen, dass Jugendliche in bestimmten Parteien, Gewerkschaften oder Studentenorganisationen im Sinne einer terroristischen kommunistischen Motivation indoktriniert werden, kann der Staat nicht tatenlos zusehen. Wir sind aber dabei besonders auf die Mithilfe unserer in der überwiegenden Mehrzahl redlichen linksalternativen Mitbürger angewiesen, um solchen Tendenzen entgegenzuwirken.

    Unglaublich

  13. #7 HaGanah (08. Sep 2011 21:39) Palästinenser starten Kampagne zur Aufnahme in die UN

    Dann will ich auch eine Kapagne, denn meine französische Bulldogge wird auf das Übelste von Nachbars bööööösem Chihuahua diskrimminiert, und keiner sonst, weder der Schäferhund vom Ende der Straße, noch die beiden Rauhaardackel vom Rentner zwei Häuser weiter unternehmen etwas.

    Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter….
    😉

  14. @#23 WH6315:

    Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter….

    Die Karawane zieht weiter, der Sultan hätt Doosch! Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst
    Dä Sultan hätt Doosch! Dä Sultan hätt Doosch! Der Sultan hat Durst! Der Sultan hat Durst!
    Die Karawane zieht weiter, der Sultan hätt Doosch! Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst!
    Dä Sultan, dä Sultan dä hätt Doosch!

  15. Alles nicht neu in Berlin:

    Umstritten – der „Richter“ von Neukölln
    Familienfehden und Blutrache: Hassan Allouche schlichtet schrieb
    http://www.cdu-fraktion-neukoelln.de/download/?file=mopo_friedensrichter_130508.pdf.
    Schon am 13.5.08

    „Neukölln – Mit festem Schritt eilt Hassan Allouche über das Gelände eines Autohändlers in Kreuzberg, vorbei an Dutzenden Gebrauchtwagen. Unter einem Stoffpavillon setzt er sichauf einen Plastikstuhl und schiebt seine Visitenkarte über den Tisch. „Arabischer Friedensrichter“ steht darauf. „Wenn es irgendwo Streit gibt, werde ich angerufen und sorge für Frieden“, sagt Allouche. So sei er bei Familienfehden und Blutrache im Einsatz.
    „Diese Tradition aus arabischen Ländern läuft vorbei an unserer Polizei, unserem Jugendamt und unserer Justiz.““

    Und nun der Lacher:

    „Er entscheide nicht nach der Scharia, sondern nach „deutschen Regeln und deutscher Mentalität“.“

    Reiner Zufall,
    wenn wir ihnen das alles glauben.

  16. …denn sie sprechen Recht nach dem islamischen Schariarecht.

    Habe ich da irgendetwas nicht kapiert? Oder sehe ich das doch richtig, dass niemand anders „Recht zu sprechen hat“ als ein ordentliches deutsches Gericht auf der Grundlage der geltenden Gesetzgebung.

    D.h., dass diese „Fiedensrichter“ nichts anders tun können, als das was ein deutsches Gericht mit dem beliebten Vergleich in Zivilprozessen anstrebt, um die Justiz, so weit es geht, zu entlasten. Im Prinzip könnten dies in vielen Fällen auch die Anwälte bereits aussergerichtlich erledigen. Die haben leider kein Interesse daran, weil ein möglichst lange, wenn es geht über mehrere Instanzen geführter Prozess, mehr Geld in die Taschen spült.
    Aus eigener beruflicher Erfahrung weiß ich, dass man höllisch aufpassen muss, um sich nicht der Prozesslust der Anwälte auszuliefern.
    Wenn islamische sogenannte „Friedensrichter“ diese für deutsche Anwälte finanziell so unattraktive Aufgabe erfüllen, kann dies doch kein Nachteil sein.
    Selbstverständlich können die doch nicht „Recht sprechen“!!!
    Selbstverständlich hat die deutsche Staatsanwaltschaft ihre Pflicht zu tun, wenn es sich nicht um reines Zivilrecht handelt.
    Selbstverständlich kann, z.B. bei schwerer Körperverletzung der Staatsanwalt nicht durch einen Deal der Beteiligten ersetzt werden.
    Hier klagt die Bundesrepuplik Deutschland und der Geschädigte ist Nebenkläger, ob er das will oder nicht.

    Kann mich ein gelernter Jurist (trotz meines obigen Seitenhiebes) aufklären?

  17. Im Nachgang zu meinem Eintrag von 21.45 Uhr hier nochmal die link-Adresse:

    http://www.ahlu-sunnah.com/misc.php?do=showrules

    Zu beachten ist die Regel Punkt 2 des Forums:

    Die Leitung des Forums distanziert sich ausdrücklich von den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland und erkennt ihre Rechtmäßigkeit gegenüber den Gesetzen Allahs nicht an. Nichtsdestotrotz sind die Benutzer angehalten, keine strafrechtlich relevanten Verstöße im Forum zu begehen, da hierfür die Leitung des Forums haftbar gemacht werden kann.

  18. … überdeutlich zeigt der Vater seine Trauer, vor den Ermittlungen der staatsanwaltschaft schützt ihn das nicht.

    Nicht?
    Was ist aus dem Vater geworden, hätte man einem Scharia-Gericht auch mit Mord gedroht (so wie der Staatsanwaltschaft) oder gar den „Friedensrichter“ einen Hurensohn genannt?

    Die Sache wäre wohl eher gegen ein Handgeld im Teestübchen eingestellt worden … von solchen Friedensrichtern.

    Kommt erst die Scharia, kann der Reststaat einpacken.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Morsal_Obeidi

    http://youtu.be/0LPWvwYLhHg

  19. Die Autorin sollte bei den Tatsachen bleiben, selbst ein QuasImam namens Rohe bestreitet die Existenz der Scharia nicht. Die Orientalisten Tilman Nagel oder Hans-Peter Raddatz haben in ihren Büchern sehr wohl ausführlich über die Scharia geschrieben, während Soziologe Bassam Tibi deren Vorhandensein in einer Fernseh-sendung bei arte Paris/Berlin bestritt, aber dann beim Deuschlandfunk ein Jahr später zugab, daß seine Damaszener Familie seit über 1000 Jahren deren Hüter sei.

    Auch wenn es heute sogenannte Islam“wissen-schaftler“ und selbst ernannte Experten gibt, so kann man sehr wohl in den Büchern der o.g. Orientalisten u.v.a. die Wahrheit über die Scharia erfahren. Auch darüber, daß ein gläubiger Muslim sich nicht freiwillig der Justiz der Ungläubigen ausliefert.

  20. Ich möchte gleich mal mit einem Irrtum aufräumen.
    Das Recht der Scharia und die Inquisition haben nicht das Geringste miteinander zu tun.

    Die Inquisition kannte Straftatbestände, die wir zum Glück nicht mehr kennen.
    Sie verhängte Strafen, z.B. Todesstrafe bei Viehdiebstahl, die wir zum Glück nicht mehr haben.

    Aber, sie arbeitete auf den gleichen Grundsätzen, die wir heute noch achten.Die Wahrheitsfindung stand im Mittelpunkt. Eine Schuld musste nachgewiesen werden. Es wurden Zeugenaussagen aufgenommen und auf Glaubhaftigkeit geprüft. Beweise wurden gewertet, Reue war strafmildernd. Jeder Angeklagte wurde von einem Anwalt vertreten.

    In einem Schariagericht haben Zeugenaussagen je nach Geschlecht und Religionszugehörigkeit unterschiedliches Gewicht.
    Zeugenaussagen werden nicht logisch auf ihre Wahrscheinlichkeit überprüft.

    Ein Anwalt steht nicht zur Verfügung.

    Nicht das Begangene Unrecht als solches wird verhandelt, sondern eine Lösung gesucht, die eine kriegerische Auseinandersetung zwischen den Klans verhindert. So wird immer der stärkere am Ende siegen. Der Moslem über den Christen, der Mann über die Frau, der stärkere Klan über den schwächeren. Ein Mord wird im Rahmen dieser Gewichtsverteilung unterschiedlich „geahndet“. „Preise“ für getötete Ungläubige sind je nach deren Stellung, Völker des Buches, andere …abgestuft und liegen weit unter denen für Moslems. Auch hier noch wird der Druck der Umma das Urteil beeinflussen, denn wenn die nicht glücklich ist, tobt der Mob.Wir sehen das in Ägypten und Pakistan.

    Wie müssen unterscheiden, in der Inquisition ging es darum, unter den Bedingungen der Zeit, die Wahrheit zu ermitteln. Sie wurde damit zu einem Vorbild unserer „modernen“ Gerichte.

    Die Scharia urteilt nach den diskriminierenden Regeln der Islam, die Wahrheitsfindung ist kein Ziel der Veranstaltung, sondern der „Frieden“ innerhalb der Umma.

  21. „…Die Betonung im Prozedere des islamischen Rechts liegt nicht so sehr auf dem erreichen der Wahrheit, sondern auf der Anwendung bestimmter formaler Regeln… Wenn beide Parteien Beweise vorlegen, ist die Anzahl der Zeugen die Beiden bringen, über die Mindestanzahl hinaus irrelevant. Es gibt keine Überprüfung der Zeugen, oder Feststellung der Überprüfung der Wahrscheinlichkeit, dass die Aussagen wahr sind… In Fällen die Hadd Strafen nach sich ziehen ( das sind Todesstrafe bei Abfall vom Glauben, Unzucht usw. mit den bekannten grausamen Strafen) sind Zeugenaussagen von Frauen nicht zugelassen und im Falle der Unzucht (Vergewaltigung z.B.) sind vier männliche Zeugen vorgeschrieben. Dhimmis werden als Zeugen nicht zugelassen, außer in Fällen, die andere Dhimmis betreffen.“

    Etwas Grob übersetzt .Joseph Schacht , zitiert von Andrew Bostom in Scharia untergräbt das westliche Recht.http://www.ruthfullyyours.com/2011/09/04/andrew-bostom-how-sharia-undermines-western-justice/

  22. Neuigkeiten von der islamischen Revolution in Libyen:
    http://www.zeit.de/2011/37/Libyen-Reportage

    Bald auch in unseren Städten Routine:

    „Edos hat seine Geschichte noch nicht zur Hälfte erzählt, da umzingelt eine Gruppe von fünf jungen Libyern ganz in der Nähe plötzlich ein Paar, das vor seinem Zelt auf dem Boden sitzt. Die Männer fangen an, die Frau zu belästigen, sie greifen ihr an die Brust. Den Mann fordern sie lachend auf, sie mit ihnen gehen zu lassen. »Wir brauchen eine Frau, wir wollen deine«, rufen sie. Als der Bedrohte versucht, seine Freundin zu beschützen, fangen die jungen Kerle an, ihn zu ohrfeigen und auf den Kopf zu schlagen. Nach ein paar Minuten ziehen sie weiter, immer noch lachend. Während das Mädchen sich im Zelt verkriecht, sinkt ihr Freund auf einem kaputten Sessel in sich zusammen. »So geht das hier jeden Tag. Und wir können nichts tun, weil das hier nicht unser Land ist«, erklärt ein Mann, der sich als 27-jähriger Nigerianer vorstellt. »Vor ein paar Tagen haben sie mich mit einem genagelten Stock auf den rechten Oberschenkel geschlagen, nur so aus Spaß.« Er zeigt auf einen großen Blutfleck auf der Rückseite seiner Hose.“

    War schon ein voller Erfolg, diese Libyen-Aktion. Mal wieder die falsche Sau geschlachtet.

  23. Ich bin dankbar darüber, dass Frau Dridi-Dörffel den Charakter des Islam als Seinsweise, Gesellschaftsmodell und Rechtssystem so deutlich darstellt.

    Bürgern, die von Jahrhunderten der Säkularisierung profitieren und zumeist nicht in ständiger Furcht vor dem Höllenfeuer leben, fällt es offensichtlich schwer, zu verstehen, dass die „Rettung der Seele“ mit Gerichtsurteilen irdisch verwirklicht werden kann und, aus Sicht der Nichtsäkularen, muss.

    Kaum ein Bundesbürger wird daher, wenn er das Wort Schiedsmann oder Familienrichter hört, an Spiritualität oder auch nur an Religion denken.

    Dass aber Absolventen des muslimbrudernahen IESH (Château-Chinon) wie Amir Zaidan (Kamel-Fatwa) oder Bajrambejamin Idriz (Penzberg; Projekt ZIE-M) oder dass ein Scheich wie der Braunschweiger Muhamed Seyfudin Ciftci, der an der islamischen Universität zu Medina studierte, eine Ausbildung zum Rechtssachverständigen, Standesbeamten und Familienrichter durchlaufen haben könnten und für ihre seelsorgerlich betreuten eine parallele Rechtsordnung durchzusetzen wünschen, überfordert unsere zum „Dialog mit dem Islam“ aufrufenden Kleriker und Politiker möglicherweise immer noch.

    Der Richter (Mufti bzw. Kadi) ist im Islam … Seelsorger, einer Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) oder einem islamischen Schiedsspruch zu widersprechen, stößt die Seele vielleicht in die ewige Verdammnis. Das ist Islam (und kein „Islamismus“, den es wahrscheinlich gar nicht gibt).

    Islam ist Rechtsgehorsam, der einzige Gesetzgeber ist Allah. Nur unter hohem äußerem Zwang darf ein Muslim, und auch nur vielleicht, einem Gesetz Folge leisten, dessen Schöpfer ein anderer als die Gottheit ist; Kommentatorin #30 Rachel deutete das ja sehr gut an:

    „darüber, daß ein gläubiger Muslim sich nicht freiwillig der Justiz der Ungläubigen ausliefert.

    Gesetze zu erlassen steht nur dem Schöpfer des Weltalls zu.

    #30 Rachel

    Dankesehr,

    Proislamist Rohe behauptet, die Scharia sei unproblematisch, was natürlich schon deshalb nicht stimmt, weil das im Gegensatz zum Bruder halbierte weibliche Erbe, die Vielweiberei nebst männererhöhender Verstoßungsnorm (talaq) und die moralische und juristische (!) Herabsetzung aller Nichtmuslime in Koran und Hadith angeordnet sind und eine koranwidrige Scharia nicht möglich ist.

    Die vielen, skandalös menschenrechtswidrigen Vorschriften des Koran können nicht geändert, sondern allenfalls ausgesetzt werden. Der Koran ist ein Gesetzbuch.

    Tibi ist bekennender Muslim, aber auch Demokrat, er warnte öffentlich sehr früh vor einem in Europa praktizierten Fiqh, vor der parallelen Justiz:

    „Tibi plädiert dafür, nicht länger die Augen zu verschließen, sondern daran zu arbeiten, dass in Europa anstelle eines importierten, teilweise ultra-konservativen Islam ein Euro-Islam entstehen könne, der mit den europäischen Basiswerten wie Pluralismus und Demokratie vereinbar sei und nicht die Einführung der Schari’a in Europa anstrebe. Dass dies möglich ist, erläutert der Autor anhand historischer Betrachtungen über die Zeit zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert, als die Rezeption des Hellenismus im arabischen Raum zu einem islamischen Rationalismus führte, der sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Die Fiqh-Orthodoxie bereitete dieser Strömung ein Ende“

    http://www.rezensionen.ch/buchbesprechungen/bassam_tibi_die_islamische_herausforderung/389678613X.html

    vgl.: Necla Kelek: Eine Distanzierung von der Scharia ist notwendig

    „Ich erwarte von TERRE DES FEMMES, dass sie die Unterstützer und Träger der Religion, wie die Muslimverbände, auffordern, sich von dem Strafgesetz der Scharia zu distanzieren. Solange diese Distanzierung nicht geschieht, bleibt diese Religion eine Ideologie, eine Diktatur. Ich kenne keinen muslimischen Verband, keine muslimische Institution und kein islamisches Land, die sich deutlich von der Scharia distanzieren, nicht einmal die Türkei. In der Scharia lassen sich Legitimierungen von Gewalt in Namen der Ehre und Ehrenmorden finden. Die „Wächter des Islam“ müssen beweisen, dass sie den Islam nur noch spirituell leben und nicht als Familiengesetz ausleben.“

    http://frauenrechte.de/online/index.php/themen/tdf-positionen/ag-frauenrechte-und-religion/668-eine-distanzierung-von-der-scharia-ist-notwendig.html

    Die Menschheit hat ein Problem: Die säkulare Demokratie und auch der als Stimme Allahs gesetzgebende Koran ist da und die notwendigerweise diskriminierende Scharia gleich mit. Scheiße, könnte man sagen, und sich zum Religionskrieg rüsten (der Dschihadist macht nichts anderes). Wir hingegen sollten die freiheitliche Demokratie verteidigen, die auf allgemeinen Menschenrechten gründet.

    Was wollen wir, diskriminierende islamische, „vom Himmel herab gekommene“ Gesetze oder wissenschaftlich und demokratisch orientierte Rechtsentwicklung und Rechtssicherheit? Parallelgesellschaftliche juristische Herabstufung des Ex-Muslim und der Frau im Namen des „friedlichen interreligiösen Zusammenlebens“ oder beibehaltene Rechtseinheitlichkeit und Gleichberechtigung?

  24. unfassbar!und das im Europa 21.JHD.
    es muß wirklich nun was geschehen,das sind wir unseren Kindern und Kindeskindern schuldig.

  25. #26 Yanqing

    Kann mich ein gelernter Jurist (trotz meines obigen Seitenhiebes) aufklären?

    Ich warte immer noch. Es interessiert mich wirklich. Ich kapiere die Diskussion einfach nicht! Es kann doch nicht zwei parallele Rechtssysteme in unserem Rechtsstaat geben!!!
    Wir werden doch hoffentlich ein paar Juristen in unseren Reihen haben. Viele Jahre hatte ich als Nichtjurist mit interantionalem Vertragsrecht zu tun und habe nur die beiden Säulen a)anzuwendendes Recht, b)Schiedsgerichtsstandort, kennen gelernt. Selbst im Handel mit den arabischen Ländern wurde z.B. das schweizerische Recht und der Gerichtsstandort Wien, Paris, Stockholm usw. von beiden Parteien als neutral akzeptiert. Niemand hat versucht, mich in ein Scharia-Recht zu pressen.

  26. #9 Sincimilia
    #10 Karsten Rohde
    #15 PeterT.

    “In diesen Bereichen werden keine Straftaten mehr angezeigt. Man erledigt alles „unter sich“.”

    Nach der Lektüre von Roman Reusch, Kirsten Heisig und „Richter ohne Gesetz“ weiss man, dass wir hierzulande bereits so weit sind, dass von schweren Straftaten in Deutschland, an denen mindestens ein Moslem beteiligt ist, überwiegend nichts an die Öffentlichkeit dringt, weil entweder die beteiligten Moslems den Vorfall unter sich per „Friedensrichter“ nach Schariaregeln abwickeln oder weil der deutsche Beteiligte ( das Opfer) vom Moslem-Täter bzw. dessen Umfeld (Clan) dermaßen erpresst, bedroht und eingeschüchtert wird, dass er die Anzeige zurückzieht.

    Die Dunkelziffer für von Moslem-Zuwanderern begangene Straftaten in Deutschland dürfte also extrem hoch sein. Da bereits die „offiziellen“ Kriminalstatistiken ein Horrorbild der von Moslem-Zuwanderern erzeugten Kriminalität malen, kann man davon ausgehen, dass, wenn die Verharmlosung dieser Zustände so weitergeht wie bisher und nichts weiterhin nichts dagegen unternommen wird, dieser Sumpf uns allen in Kürze bis zum Hals reichen wird.

    Dann Gute Nacht Deutschland!

  27. Wenn dann einmal das Urteil Handabhacken oder Steinigung lautet, wie geht denn das dann?
    Wird das Urteil dann im moslemischen Ausland vollstreckt oder etwa hier?

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