Hamburger Grüne fordern „Ehe light“

Daß die Grünen einen an der Waffel haben, ist längst erwiesen, dazu brauchte es einen Vorschlag zur „Ehe light“ nicht. Die hauptsächliche Frechheit an dieser Idee liegt darin begründet, daß die „Ehe light“ alle Vorteile der normalen Ehe haben soll, aber keinerlei Nachteile oder irgendeine Verantwortung.

Kleiner Ausschnitt aus dem grünen Propagandablatt:

Das grüne Modell sieht ein gemeinsames Sorgerecht für gemeinsame Kinder vor. Die Partner kommen in den Genuss des Steuersplittings, der Erbregeln, die für Ehepartner gelten, und sie sollen ihren Liebsten kostenlos mit krankenversichern können. Auch andere Probleme Unverheirateter wie das Auskunftsrecht gegenüber Ärzten oder das Recht, über lebensverlängernde Maßnahmen bei einer unheilbaren Erkrankung des Partners zu entscheiden, könnten durch die Ehe ohne Trauschein gelöst werden.

Natürlich ist die klassische Ehe mit Kindern die Keimzelle eines Staates mit Zukunft. Der unsere hat schon längst keine mehr. Nach dem grünen Schnellscheidungs-Modell steigt die Zahl der Alleinerziehenden mit dem überproportionalen Anteil an Problemkindern, die man dem Staat vor die Füße kippt, weiter an.

Zwei Punkte sind ganz interessant: Bei den Schwulen fordern die Müslis die Vollehe, wenn nicht sogar die Überehe, bei den Heteros wollen sie nun die Leichtmatrosen-Variante mit dem liebenswerten Wunsch, seinem Partner schnell den Sauerstoffschlauch im Krankenhaus abdrehen zu dürfen. Entlarvend.