Abendzeitung: DIE FREIHEIT ist „rechtsextrem“

Abendzeitung: DIE FREIHEIT ist 'rechtsextrem'Der in der Samstagsausgabe der Münchner Abendzeitung erschienene Artikel „Bauernfänger am Marienplatz“ weckt unselige Erinnerungen an den SED-gesteuerten Propagandajournalismus in der DDR. Jenseits aller Fakten wird hier eine politisch motivierte Kampfrhetorik betrieben, die Ulbricht, Honecker & Konsorten in helle Freude versetzt hätte. So weit ist die linke Systempresse in Deutschland gesunken: Man schickt eine Fotografin ohne Redakteur, lässt sie mehrere Stunden lang Bilder aufnehmen, und dann verfasst ein linksgestrickter Lohnschreiber in seiner Zeitungsstube einen Artikel, der viel mit seiner dunkelroten Phantasie, aber nichts mit der Realität auf dem Münchner Marienplatz zu tun hat.

(Von Michael Stürzenberger)

In seiner zweispaltigen Hetzschrift taucht vier (!) Mal der Begriff „rechtsextrem“ auf, mit dem er die Bürgerrechtspartei „DIE FREIHEIT“ diffamiert, die dieses Bürgerbegehren initiiert hat. Hier wird das Demokratieverständnis dieses linksgesteuerten Schreiberlings deutlich:

Die rechtsextreme Partei „Die Freiheit“ begann am Freitag mit dem Unterschriftensammeln für ein Bürgerbegehren gegen das geplante Islamzentrum (ZIEM) in München. Die Demokratie gestattet das.

„Leider“, wird er wohl in Gedanken hinzugefügt haben. Wie schön war das doch in den guten alten Zeiten von DDR, UdSSR & Co, als man missliebige Meinungen ganz einfach verbieten und Kritiker des sozialistischen Mainstreams in Konzentrationslager werfen konnte. Das geht nun leider nicht mehr, aber es gibt schließlich noch mediale Mittel: Andersdenkenden die Nazi-Plakette anheften, um sie damit diskreditieren und abwürgen zu können. Der „Journalist“ mit dem Kürzel „jam“ liefert eine Falschbehauptung nach der anderen ab. So schreibt er beispielsweise:

„Die zehn Rechtsextremen setzten zum Schluss noch ein verschleiertes Münchner Kindl auf ein Pferd“

Wahr ist vielmehr, dass das Münchner Kindl von Beginn der Kundgebung bis zum Ende auf ihrem Pferd saß. Knapp dreieinhalb Stunden lang. So eine verfälschte Berichterstattung kommt eben zustande, wenn der Herr Redakteur nicht vor Ort ist, wie es eigentlich für einen seriösen Journalismus selbstverständlich sein sollte. Sondern in seiner Redaktionsstube sitzt, in der womöglich ein Che-Guevara-Poster an der Wand hängt und die „Internationale“ aus dem Radio plärrt. Dann sucht sich dieser Qualitätsjournalist aus der Fülle von Aufnahmen, die ihm seine Fotografin geliefert hat, auch noch tatsächlich eine heraus, die seine roten Brüder mit ihrem Protest-Transparent gegen „Rechtspopulismus“ zeigt. Die sozialistischen Kämpfer sollten sich in Zukunft aber besser absprechen, in welchem Ausmaß sie Bürger diffamieren wollen, die sich um den Erhalt des Grundgesetzes und der Freiheit in diesem Land völlig berechtigte Sorgen machen: Ob nun als „Rechtspopulisten“ oder als „Rechtsextremisten“..

Der bayerische Landesvorsitzende der FREIHEIT, Christian Jung, fand aber durchaus Gefallen an dem Slogan „Faschismus bekämpfen – Überall! Für eine freie Gesellschaft“. Denn genau das will DIE FREIHEIT auch mit ihrem Bürgerbegehren erreichen. Es hat sich nur noch nicht bis in scharflinke Kreise herumgesprochen, dass der fundamentale Islam die freie Gesellschaft massiv bedroht. Und das mit dem „Rechtspopulismus“ bekämpfen müssen die roten Brüder noch ein bisschen üben, wie man an der missglückten Rechtschreibung erkennen kann.

Der linksgestrickte Schreiberling „jam“ hat nicht nur mit der Auswahl seines Fotos eine völlige Themaverfehlung abgeliefert. Wenn er über eine Kundgebung zu einem Bürgerbegehren berichtet, dann hat er ein themenbezogenes Bild auszuwählen, und nicht die Kampffahne von verwirrten Gegendemonstranten. Aber ein solches Foto hätte bei den Zeitungslesern ja möglicherweise Sympathien für das Bürgerbegehren auslösen können, und das will „jam“ ganz offensichtlich verhindern. Im Gegensatz zu unseligen totalitären DDR-Zeiten gibt es aber heutzutage das Internet, und hier können noch die Wahrheiten und Fakten jenseits der willkürlichen linken Pressezensur präsentiert werden. Es ist erstaunlich, was „jam“ noch alles in seiner SED-Kampfstube zusammenphantasiert:

Michael Stürzenberger versucht, sich mit dem Megaphon Gehör zu verschaffen. Das Anliegen des ehemaligen CSU-Sprechers: eine „islamische Monokultur“ verhindern und den Penzberger Imam Benjamin Idriz attackieren.“

Werter Jam, er hat es nicht nur versucht, er hat es doch tatsächlich geschafft. Was hunderte Menschen auf dem Marienplatz auch mitbekamen. Und im Übrigen durften auch die vielen Moslems und Linken ihre Meinung zum Themenkomplex Imam Idriz, Überwachung durch den Verfassungsschutz, Verstrickung mit extremistischen Personen und Organisationen sowie fundamentalistischen islamischen Strömungen vortragen. Man kann es dem ausführlichen Videobericht, der noch folgen wird, vorwegnehmen: Wie immer liefen alle Gegen-„Argumente“ ins Leere.

Weiter im SED-ähnlichen Propagandatext: Obwohl „jam“ ganz offensichtlich nicht auf dem Marienplatz anwesend war, glaubt er doch tatsächlich, Stimmen gehört zu haben. Vielleicht in seiner linken wahnhaften Phantasie?

Bei den meisten Münchnern kommt das Ganze allerdings erfreulich schlecht an: „Bauernfänger“ und „Schmarrn“ ist von den Passanten zu hören, die das Treiben der Rechtsextremen kopfschüttelnd betrachten.“

Man höre und staune. In seinem Politbüro Schreibeck des AZ-Verlagshauses hat er wohl eben mal herausgefunden, was „die meisten“ Münchner auf dem Marienplatz so denken und sagen. Und so kommt er auch zu dem Schluss:

Kaum zu glauben: Ein paar haben dann doch unterschrieben. Für ein Klima der Islamfeindlichkeit und Angst.

Genau, werter „Jam“. Das „ein paar“ klingt so ähnlich wie die Verkündung des SED-Wahlergebnisses mit 0,1 % Gegenstimmen. Die „ein paar“ haben sich doch im Lauf des Tages glatt auf knapp 200 hochaddiert, die bei den pöhsen „Rechtsextremen“ unterschrieben haben. Immerhin „ein paar“ Viele, trotz der Tatsache, dass extrem linke Plärrer versuchten, die Kundgebung massiv zu stören. Und mehrere junge Musliminnen skandierten lautstark:

„Ihr könnt hier machen, was Ihr wollt. Wir werden sowieso bald die Mehrheit haben. Der Islam wird hier herrschen!“

Die Bürger wollen mit ihrer Unterschrift eben nicht, dass ein vom Verfassungsschutz überwachter Imam für 30 Millionen Euro einen 6000 Quadratmeter großen Moscheepalast baut, der München zur europäischen Hauptstadt des Islams machen soll. Der in der angeschlossenen Akademie dann auch viele Imame ausbilden will, die den Islam dann in seinem fundamentalistischen Sinn verbreiten sollen. Und Idriz ist nichts anderes als ein Fundamentalist, der bereits im zarten Alter von elf Jahren den Koran mit all seinen Gewalt-, Unterdrückungs-, Diskriminierungs-, Intoleranz- und Tötungsversen auswendig konnte. Sozusagen von Klein auf indoktriniert, noch dazu in einer Familie mit generationenlanger Imamtradition.

Und der beispielsweise auch die Aleviten nicht als Moslems anerkennt, da sie den Propheten Mohammed nicht als „vollkommenen Menschen“ und „perfektes Vorbild“ sowie den Koran nicht als Leitschnur für ihr Handeln ansehen. Dies hat er in einem Gespräch mit einem Münchner Bürger nach der Stadtversammlung der Grünen am 19. April 2010 auch ganz offen gesagt. In einer offiziellen Unterhaltung mit Politikern und Journalisten würde er natürlich von „Toleranz, Dialog, Verständnis, Vielfalt“ usw faseln. Bei dieser Grünen-Veranstaltung haben Münchner Islamkritiker den Imam übrigens durch mehrere gezielte Nachfragen das erste Mal des mehrfachen Flunkerns überführt. Es sollte nicht das letzte Mal bleiben. Wir kennen diesen Imam mittlerweile sehr gut. Die Zusammenfassung der „Akte Idriz“ ist jedem zu empfehlen, der noch geringste Zweifel an der Gefährlichkeit dieses „moderaten“ Imams hat:

Und dieser Bajrambejamin Idriz wird momentan in Ermangelung eines „moderateren“ Imams von vielen Systemmedien, Politikern und Kirchenvertretern als der „Hoffnungsträger“ eines sagenumwobenen „liberalen Euro-Islams“ präsentiert. Es müsste also ganz im Sinne der wahren liberalen, weltoffenen, toleranten und aufgeschlossenen Moslems sein, dass sie diesen Imam nicht das „Zentrum für Islam in Europa“ bauen lassen. Dies haben wir auch ausgiebig vor Ort mit Moslems diskutiert, aber alle Erfahrungen zeigen, dass die Ummah stramm zusammenhält und jegliche noch so gut gemeinte und konstruktive Kritik an einem der ihren sowie am Islam abgelehnt wird. Man schlägt die Hacken solidarisch zusammen, denn Kritik an der eigenen „Religion“ ist schließlich nicht gestattet.

Das Bürgerbegehren hat mit dieser Kundgebung am Marienplatz begonnen und wird jetzt mit vielen Unterschriftenaktionen, Infoständen und Veranstaltungen fortgeführt. Es werden 30.000 Unterschriften benötigt, um dann einen offiziellen Bürgerentscheid auszulösen. Es liegt nun an den Münchner Bürgern, sich von solchen diffamierenden Zeitungsartikeln nicht verwirren zu lassen, sondern die Fakten mit gesundem Menschenverstand zu beurteilen. Dann kann es nur noch eine Entscheidung geben:

UNTERSCHREIBEN!

» info@abendzeitung.de

(Fotos: Roland Heinrich)