Ernest Renan: Muselmann verachtet BildungEs ist immer wieder erstaunlich, wie frühere Generationen ohne Radio, Fernsehen, Talkshow und Twitter ganz klare Einsichten gewonnen haben. Aber sie haben gelesen, studiert und nachgedacht, wie das Gemälde mit Ernest Renan (1823-1892) zeigt, der bis heute als französischer Philosoph, Historiker, und Orientalist Achtung genießt. Am 29. März 1883 hielt Renan an der Sorbonne einen Vortrag, der es in sich hat.

Damals durfte man noch reden, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und ohne daß infantile Antifanten eine Vorlesung störten:

Jede Person, die nur einigermassen an dem Geistesleben unserer Zeit theilnimmt, erkennt deutlich die, gegenwärtige Inferiorität der mahomedanischen Länder, den Niedergang der vom Islam beherrschten Staaten, die geistige Nichtigkeit der Rassen, die einzig und allein ihre Kultur und ihre Erziehung jener Religion verdanken. Wer immer im Orient oder in Afrika gereist ist, dem musste die Wahrnehmung sich aufdrängen von der thatsächlichen Geistes-Beschränktheit eines wahrhaft Gläubigen, von jener Art eisernen Reifens, der um sein Haupt geschlagen ist und dasselbe der Wissenschaft geradezu verschliesst, es unfähig macht, irgend etwas zu lernen, irgend eine neue Idee in sich aufzunehmen.

So wie es in seine Religion eingeweiht ist, um das zehnte bis zwölfte Lebensjahr, wird das muselmännische Kind, das bis dahin zuweilen noch ziemlich geweckt war, plötzlich fanatisch, von jenem Dünkel gesättigt, es besitze Alles, was ihm als die absolute Wahrheit gilt, wie über ein Vorrecht über das glücklich, was gerade seine geistige Inferiorität ausmacht.

Dieser dumme Hochmuth ist das Laster, welches das ganze Sein des Muselmanns bestimmt. Die scheinbare Einfachheit seines Gottesdienstes flösst ihm eine wenig gerechtfertigte Verachtung vor den andern Religionen ein. Ueberzeugt, dass Gott Glück und Macht nach seinen unergründlichen Rathschlägen austheilt, ohne auf Kenntnisse noch auf persönliches Verdienst einen Werth zu legen, hat der Muselmann die tiefste Verachtung vor der Bildung, der Wissenschaft, vor Allem, was wir das europäische Geistesleben nennen.

Dieses durch den mahomedanischen Glauben ihm eingeprägte Vorurtheil ist so mächtig, dass alle Unterschiede der Rasse und der Nationalität durch die einzige Thatsache der Bekehrung zum Islam verschwinden. Die Berbern, die Bewohner des Sudan, die Tscherkessen, die Afghanen, die Malaien, die Egypter, die Nubier, welche Muselmänner geworden, sind keine Berbern, keine Afghanen, keine Egypter u. s. w. mehr, es sind Muselmänner. Persien allein macht eine Ausnahme…

Dann wendet er sich gegen diejenigen, die meinen, das sei nur eine vorübergehende Erscheinung, wie die goldenen Zeiten in El Andalus gezeigt hätten:

Das was man Philosophie oder Wissenschaft nennen darf, liegt dem ersten Jahrhundert des Islam vollständig fern. Der Islam, als das Ergebniss eines religiösen Kampfes, der seit mehreren Jahrhunderten sich fortspann und das Geistesleben Arabiens beherrschte, ist unter den verschiedenen Formen des semitischen Monotheismus tausend Meilen von alle dem entfernt, was man Rationalismus oder Wissenschaft zu nennen pflegt.

Und in den folgenden Jahrhunderten sieht er zwar die arabische Sprache in den Wissenschaften, aber keine Araber:

Sehr merkwürdig in der That, dass unter den sogenannten arabischen Philosophen und Gelehrten nur ein einziger, Alkindi, arabischen Ursprungs ist, alle übrigen sind Perser, Transoxiner, Spanier, Männer aus Bokhara, Samarkand, Cordova, Sevilla. Nicht nur sind es keine Araber der Herkunft nach, sondern auch ihr Geist hat durchaus nichts Arabisches. Sie bedienen sich des Arabischen, diese Sprache aber ist ihnen eine Fessel…

Und dann fragt er nach dem Beitrag des Islams zu den Wissenschaften:

Jene Wissenschaft ist nicht arabisch. Ist sie wenigstens mahomedanisch? Ist der Mahomedanismus für jene rationellen Untersuchungen irgend eine Stütze gewesen? In keiner Weise. Jene schöne wissenschaftliche Bewegung war ganz und gar das Werk von Parsen, Christen, Juden, Harraniern, von Ismaeliten und Mahomedanern, die innerlich gegen ihre eigene Religion empört waren… Der Islam hat in der That die exakte Wissenschaft, und die Philosophie stets verfolgt; er hat sie schliesslich erstickt.

Und:

Die Freisinnigen, welche den Islam vertheidigen, kennen ihn nicht. Der Islam ist das nicht mehr wahrnehmbare Band zwischen Geistigem und Weltlichem; er ist die Herrschaft eines Dogmas, die schwerste Kette, welche die Menschheit jemals getragen…
Der Islam war liberal, als er schwach war; er war gewaltsam, als er stark war.

Lesen Sie den längeren Ausschnitt hier – ausgerechnet auf einer Seite der EU, wo Texte gesammelt werden, die uns „Europäizität“ lehren sollen. Na dann!

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64 KOMMENTARE

  1. Kewil, ein toller Fund! Mich bedrückt der schreiende Kontrast zwischen der Hellsichtigkeit vergangener Jahrhunderte und dem dumpfen Augenverschließen unserer angeblichen Eliten.

  2. Das ist Meinungsfreiheit, ohne gleich wie heute in die rechte Ecke gestellt zu werden! Noch früher setzte sich
    Dr.Martin Luther im Oktober 1542 in einem Schreiben an den Rat zu Basel für den Druck der kettonschen Koranübersetzung (1543) ein mit den Worten, “das man den Mahmet oder Turken nichts verdrieslicheres thun, noch mehr schaden zu fugen kann (mehr denn mit allen waffen), denn das man yhren alcoran bey den Christen an den Tag bringe, darinnen sie sehen mugen, wie gar ein verflucht, schendlich, verzweifelt buch es sey, voller lugen, fabeln und aller grewel…”

  3. Der Rasse-Begriff ist selbstverständlich veraltet. Damals hat man sogar in der Wissenschaft Ethnien und Gruppen von Ethnien als „Rassen“ bezeichnet. Aber über die Religion des Islam gab Renan einige in der Tat sehr interessante Denkanstöße, wie ich feststellen muß.

  4. Bestimmt haben die Medien – so wie heute bei PI- seine Ueberwachung vom Staats- und Verfassungschutz gefordert.

    5VOR[20]12 !!!
    ANNO DOMINI 2011!

  5. OT – jugendliche INTENSIVTÄTER jetzt schon auf dem Lande…
    Bad Pyrmont – 11.10.2011

    Nach Tritt-Attacke: Junge aus Klinik entlassen
    Am frühen Abend des 07.10.11 gegen 18.45 Uhr gingen zwei 14-jährige Zwillingsbrüder und ihr 11 Jahre alter Komplize in der Nähe des Bad Pyrmonter Marktplatzes auf den Jüngeren los.
    …plötzlich grundlos angegriffen, ihn zunächst bespuckt, ihm das Fahrrad weggenommen und ihn dann mit Fäusten traktiert.“
    Als der Junge auf dem Boden lag, hätten die 3 weiter mit Füßen nach ihrem Opfer getreten.
    Die Namen der Täter sind der Polizei bekannt. Die beiden 14-Jährigen sind außerdem für die Polizei keine Unbekannten:
    Sie seien wegen Körperverletzung und Eigentumsdelikten bereits mehrfach polizeilich aufgefallen.

    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/jugendgewalt123.html

  6. Hallo Kewil, super Artikel. Beschränk Dich aber bitte auf solche Perlen unter Deinen geistigen Ergüssen. Bei zu vielen Artikeln pro Tag kommt auch bei Dir manchmal nur Dünnpfiff raus.

  7. Bin persönlich jetzt auch kein großer Fan von kewil, finde seine Literaturangaben aber meist klasse.
    Hab mir sogar schon zwei Bücher wegen ihm gekauft…

  8. Lernen und Studieren in Ägypten besteht weitgehend in einem akkumulativen Aneignen von Faktenwissen im Hinblick auf seine praktische Verwertbarkeit zunächst in der Prüfung und später im Berufsleben, während auf das Verständnis der Zusammenhänge und analytisches Denken geringer Wert gelegt wird. Der zweckfreie Drang nach wissenschaftlicher Erkenntnis als letzten Endes ein Weg zur Wahrheit, der zu den Grundlagen moderner westlicher Geisteshaltung gehört, ist in Ägypten kaum vorhanden. Das Wort des Propheten Muhammad, das zur „Suche nach Wissen“ (talab al-ilm) auffordert, „selbst in einem so entfernten Land wie China“, scheint vergessen. Im ägyptischen Bildungswesen herrscht bis heute vielmehr der Geist der traditionellen Koranschule (kunab) vor, die Taha Htuain in seiner Autobiografie literarisch verklärt hat. Schwerpunkt dieser Erziehung liegt auf dem Auswendiglenren zuerst des Korans und dann anderer Lehrstoffe. Da unabhängiges Denken scheel angesehen wurde, könnte es doch zu einer Schwächung des Glaubens und des Gehorsams führen, war das mechanische Auswendiglemen das Übliche.
    Auf die heutige politische Lage in Ägypten und seine autoritäre Herrschaftsform bezogen, könnte unabhängiges Denken, ein offener Dialog im Klassenzimmer und zu viel Bildung auch zur Kritik am politischen System verleiten und damit das Regime zwar nicht unmittelbar gefährden, doch auf die Dauer unterhöhlen.

    Quelle: Der Islam: Im Spannungsfeld von Konflikt und Dialog Von Hans Zehetmair, Hanns-Seidel-Stiftung

  9. Programmtip!

    50 Jahre Ali in Almanya – immer noch nix deutsch?
    Vor 50 Jahren, am 30. Oktober 1961, wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Hunderttausende Türken kamen einst als sogenannte Gastarbeiter in die Bundesrepublik, viele sind für immer geblieben. Aber wollen sie, ihre Kinder und Enkelkinder auch wirklich in Deutschland ankommen?

    Gäste:
    Güner Balci
    Günter Wallraff
    Özlem Nas (Turkologin)
    Tayfun Bodemsoy (Schauspieler)
    Heinz Buschkowsky
    Wolfgang Schenk
    (Ehemaliger Hauptschullehrer
    Kurzbiografie: Geboren am 19. April 1948 in Frankfurt, Studium der Soziologie. Ab 1972 unterrichtet Schenk als Hauptschullehrer Geschichte, Arbeitslehre und andere Fächer. Von 1985 bis 1989 sitzt er für die Alternative Liste im Berliner Abgeordnetenhaus und engagiert sich in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Ende 2007 scheidet Schenk vorzeitig aus dem Schuldienst aus, Partei und GEW kehrt er den Rücken.)

    http://daserste.ndr.de/annewill/index.html

    Gästebuch ist offen!
    Diskutieren Sie mit!
    Wie sind Ihre Erfahrungen mit Migranten? Was halten Sie von der Integrationspolitik? [mehr]

  10. Danke, Kewil, für diesen Fund!

    Renan konnte so reden, weil damals in Europa oder gar in den USA niemand Angst vor dem Islam hatte. Damals brauchte man kein arabisches Öl und man praktizierte keine Selbstkasteiung wegen der Kolonialvergangenheit, man praktizierte Kolonialgegenwart. Es gab kein weltweites „Erwachen“ des Islam. In Europa gab es keinen islamischen Terrorismus und nur wenige Muslime. Das heutige Dhimmitum hat ja erst in zweiter Linie mit PC zu tun. In erster Linie hat es mit der Angst zu tun, dass die Muslime in Europa uns noch eher aufs Dach steigen als ohnehin erwartet und befürchtet.

  11. Hallo zusammen,

    ich beobachte die Seite schon seit längerem, und wollte mal so in die Runde fragen, ob sich auch Gleichgesinnte aus dem Umkreis von Salzburg (Österreich) hier herum tummeln.

    Würde mal gerne einen Infostand in unserer wunderschönen Altstadt organisieren.

    lg

  12. Nutzen wir diese Aussagen großartiger Denker und Gelehrte um den heutigen Dummschwätzern Paroli zu bieten. Den sog. „Eliten“ wird damit immer ein Spiegel vorgehalten: Euer Denken ist falsch und war schon vor mehr als 100 Jahren falsch. In seinem Werk“Epistulae morales ad Lucilium 47,11 sagt Seneca der Jüngere: „Lebe so mit einem Tieferstehenden,wie du möchtest,daß ein Höhergestellter mit dir lebe“. (cum interiore vivas quemadmodum tecum superiorem velis vivere). Das aber haben diese verachtenswerteste Leute/Volkszertreter schon lange vergessen.

  13. Die Freisinnigen, welche den Islam vertheidigen, kennen ihn nicht.

    Hat sich offensichtlich bis heute nicht geändert!

  14. >… plötzlich fanatisch, von jenem Dünkel gesättigt, es besitze Alles, was ihm als die absolute Wahrheit gilt

    Anders folgender Gedankengang:

    1.) Es gibt eine absolute Wahrheit

    2.) Wenn sich jedoch diese ewige Wahrheit zu einem Existierenden „verhält“, wird sie zum Paradox, für das es keine menschliche Lösung gibt (auch nicht eintüten als „Besitz“).

    3.) Für den Menschen gibt es demnach nur das „Wie“: Wie kann ich in ein Existenz-Verhältnis zur absoluten Wahrheit treten. Diese Subjektivität ist die höchste menschliche Wahrheit.

    Der Mensch ist gefordert. Ob ableiern oder aus Tüten schnüffeln hier genügt?

    „Wird subjektiv nach der Wahrheit gefragt, dann wird subjektiv auf das Verhältnis des Individuums [zum Absoluten] reflektiert; wenn nur das „Wie“ dieses Verhältnisses in Wahrheit ist, dann ist das Individuum in Wahrheit…“ (Kierkegaard).

    @Kewil: Schöner Fund! 🙂

  15. Ein Qualitätsbeitrag im Spiegel-Forum, der sich 1:1 mit Renan deckt:

    Ich unterrichte seit mehreren Jahren an einer türkischen Privatschule in einer deutschen Landeshauptstadt. Die Gründe für die großen pädagogischen Probleme mit unseren Kindern sehe ich in Folgendem:
    (…)
    – in der türkischen, generell in der muslimischen Welt gibt es kein Bildungsbürgertum. Bildung ist kein Wert, der im Elternhaus vermittelt wird, Lernen und Lernfortschritt wird ausschließlich der Schule zugewiesen, die Elternhäuser sind durch ihre ganze Kultur bildungsfern. (…) Diese für die Kinder katastrophale kulturelle Prägung ist Jahrhunderte alt und läßt sich aus den Köpfen kaum entfernen.

    – Die muslimische Welt hatte keine Aufklärung, das Selbstdenken war nie pädagogisches Ziel und ist in religiösen Elternhäusern umso weniger erwünscht (da könnte das Kind ja auf die Idee kommen, den Koran zu hinterfragen). Selbst in meiner 11. Klasse herrscht eine erschreckende Uniformität und Plattheit des Denkens, niemand wagt, eigenständig, originell oder vom Standard abweichend zu denken. Wo soll das auch herkommen, wenn es im Elternhaus keinerlei Diskussions- und Disputkultur gibt?

    http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=8897998&postcount=136

  16. BLÖD Online: Unsere schönste Türkin – Jetzt will sie auch Miss Deutschland werden

    http://www.bild.de/politik/inland/gastarbeiter/deutschlands-schoenste-tuerkin-jetzt-will-sie-miss-deutschland-werden2-20418992.bild.html

    Berna Keklikler (22), das schönste Beispiel gelungener Integration.
    Aha!?

    „Ans Heiraten denke ich erst mit 25 Jahren.“ Allerdings wünscht sie sich einen türkischen Mann: „Dann gibt es vermutlich weniger kulturelle Probleme.“

    Ach, welche denn? Ehrenmord, Kopftuch, kein Sex vor der Ehe, strenges Leben nach nach dem Koran???

  17. Was für ein böser Rassist, dieser R.!

    Aber sehr genau beobachtet:

    „So wie es in seine Religion eingeweiht ist, um das zehnte bis zwölfte Lebensjahr, wird das muselmännische Kind, das bis dahin zuweilen noch ziemlich geweckt war, plötzlich fanatisch, von jenem Dünkel gesättigt, es besitze Alles, was ihm als die absolute Wahrheit gilt, wie über ein Vorrecht über das glücklich, was gerade seine geistige Inferiorität ausmacht.“

    Besser kann man es kaum ausdrücken, was diese Ideologie in Minderjährigen (und auch „Erwachsenen“) anrichtet.

  18. # Babieca,13:18
    Das sind die Probleme die auch in unseren „modernen“Elternhäusern auftreten. Allerdings ist es bei uns kein Unwissen sondern keine Zeit durch Überforderung.Beinahe alle Frauen müssen Geld verdienen um die Enden an einander zu knüpfen. Und warum?? Weil Millionen Mäuler gefüttert werden müssen, die nie etwas bringen werden. Mit der Zeit werden auch unsere Kinder nicht mehr wissen als Moslemkinder. Wenn wir nicht bald aufwachen, verblöden wir vollständig.

  19. Ganz meine Meinung. Der Islam schwankt immer zwischen Fanatismus, und Fatalismus!
    Als er Mitte des 18.Jhdts das Waffenprimat an den Westen verlor, (und auch Indien, das ja fast zu Gänze von islam. Herrschern besetzt war- an die brit. East-IndienCo) fiel der Islam bis zu den Ölfunden in den üblichen Fatalismus, der sich seither – dank dem Öl, und der beeindruckenden Dreistigkeit Khomeinis – wieder zum <alten Fanatismus zurückgekehrt ist. Was der Westen nicht versteht- der Islam achtet nur die Gewalt, sonst nichts.
    Aber ein anderer Islamkenner hat uns seine Sicht des negativern Islams hinterlassen.
    Gerhard Rohlfs- Afrikaforscher 1831-1896. Er lebte jahrelang unter Muslimen und hier ist sein Urteil:
    Zivilisation, rechtliche Verwaltung- sind auch überdies bei Völkern unmöglich, die ihre Richtschnur beim Koran nehmen.
    Wer heutzutag noch glauben kann, die Völker zu zivilisieren zu wollen, welche dem Islam huldigen, der komme und sehe selbst die Türkei!!!, Ägypten !! und Tunis!, und ich glaube sagen zu dürfen: alle mohammed. Staaten sind heute noch dasselbe, was sie vor 100 Jahren gewesen, d.h. zu einer Zeit, wo die sogenannten Reformen bei ihnen, noch nicht eingeführt waren.

    Man legt den Koran, d.h. disputiert über äussere Kleinigkeiten, denn am eigentlichen Dogma – darf nicht gerüttelt werden. Wer nur am geringsten zweifelt an irgendeiner Glaubenssache, würde gleich als Ketzer beschuldigt werden, würde des Abfalls des Islams geziehen werden, und da für dergleichen Zweifler die Todesstrafe blüht, so hütet sich wohl jeder, irgendwie an einem Wort des Buches, welches vom Himmel herabgekommen ist! – zu rütteln.

  20. #26 WH6315 (12. Okt 2011 13:37)

    Nu isses weg, aber eben haben die in dem Artikel echt die Anzeige von „Muslima.com“ geschaltet…

    zum Einnässen in dem Zusammenhang….

  21. Die Ausführungen von Ernest Renan bringen die Fakten zum Islam auf den Punkt. Wenn man bedenkt, dass sie aus dem 19. Jahrhundert stammen, wird man sich wieder einmal bewusst, wie weit wir heutzutage in der Beurteilung des Islam durch den politisch korrekten Mainstream zurückgeworfen wurden.

    Gewissermaßen in die intellektuelle Steinzeit..

  22. Was für ein Fundstück! Sehr schön.Herrliches Portrait.

    Übrigens Kewils Buchempfehlung von neulich(Aristoteles auf dem Mont Saint- Michel),möchte ich nachdrücklich und begeistert unterstützen!

    Ein Quell der Freude und eine sehr gute Einführung in die absolut entgegengesetzte Denkweise des Islam, die zu den vielen Missverständnissen führt. So z.B. die gänzlich unterschiedliche Bedeutung des Begriffes „Wissen“. Hilfreich beim Verstehen der Aussagen von Moslems und Islamapologeten!!!

    Auch als Geschenk geeignet! Weihnachten kommt immer schneller als man denkt und ich musste eine Weile auf das Buch warten.

    http://www.amazon.de/Aristoteles-auf-dem-Mont-Saint-Michel/dp/3534232216

    Wie bei Sarrazin war der Aufschrei der Islamfreunde groß, an den Fakten konnten sie allerdings nix ändern!

  23. Hier irrt @kewil. Das ist keine Seite der Europaeischen Union, sondern eine der Umboldt-Universitaet zu Berlin:

    Impressum

    Clio-Online / Themenportal Europäische Geschichte
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Philosophische Fakultät I
    Institut für Geschichtswissenschaften
    Unter den Linden 6
    D-10099 Berlin

    Tel.: ++49 (0)30-2093-70602
    Fax: ++49 (0)30-2093-70656

    clio.redaktion-europa@geschichte.hu-berlin.de

  24. @#12 johann (12. Okt 2011 12:43)
    lesenswerte Einträge dort:
    brigitta:
    12. Oktober 2011 um 12:50 Uhr

    Unsere Kinder sind während ihrer Grundschulzeit mit zahlreichen türkischen bzw. türkischstämmigen Kindern in die Klasse gegangen. Den von Ihnen genannten Fernseh-Beitrag habe ich nicht gesehen, aber ich kann Ihnen von unseren Erfahrungen (immerhin insgesamt 10 Jahre Grundschulzeit) berichten, dass wohl eher umgekehrt ein Schuh daraus wird: alle unsere Kinder haben regelmäßig und oft ihre türkischen Klassenkameraden eingeladen, sei es zum Geburtstag, sei es nur so.

    Nie, aber auch wirklich nie ist einer gekommen. Am Anfang haben wir geglaubt, was gesagt wurde (Oma ist da, Tante kommt, muss mit der Mutter weg). Als aber bei einem Sohn im 3. Jahr nacheinander das 3. Familienmitglied herhalten musste, das am gleichen Tag Geburtstag hatte (erst die Oma, dann die Tante, dann die Kusine) war uns klar, das dieses Kind einfach nicht kommen durfte.

    Ich glaube auch nicht, dass die (türkischen) Mütter gesagt haben, bring doch mal deinen deutschen Mitschüler mit. Dieser Kontakt ist bei vielen nicht erwünscht und wird außerhalb der Schule weitgehend unterbunden. In dem Zusammenhang ein weiteres Erlebnis: ein Sonntagsausflug mit den Kindern. Wir sehen in einem (weiter entfernten) Park eine türkische Familie, deren Tochter mit unserem damals 6jährigen Sohn in die Klasse geht. Sohn freut sich, ruft “die S., die S.” läuft zu ihr und möchte mit ihr spielen. Noch heute treibt es mir fast die Tränen in die Augen, wenn ich an die Bestürzung meines Kindes denke, als die Mutter ihn wie eine lästige Fliege (ja, wirklich so) verscheuchte – eine solche Abneigung war ihm vorher noch nicht begegnet.

    Laden Sie türkische Kinder ein, finde ich gut. Vielleicht haben Sie Glück und sie dürfen kommen. Aber wundern sie sich nicht, wenn gerade Besuch da ist, oder die Mama ist krank oder der kleine Bruder …

  25. Alle Achtung, kewil. Ich bin ja nun wirklich kein großer Fan von Ihnen und beschwere mich des Öfteren über Ihren rabiaten Umgangston und mangelnde Sachlichkeit. Aber dass Sie hin und wieder solche Perlen ausgraben, macht Sie für PI einfach unverzichtbar.

    Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Beitrag.

  26. Renans Vortrag wurde im „Journal des Débats“ veröffentlicht, man sollte aber nicht verschweigen, dass der persische Reformer Dschamal al-Din al-Afghani eine genauso interessante Replik geschrieben hat, die auch im „Journal“ veröffentlicht wurde, auf die Renan dann nochmal erwidert hat, al-Afghani schrieb:

    „Das ist ohne Zweifel das schwerste und demüthigendste Joch für den Menschen, ich erkenne es wohl, doch kann man nicht leugnen, dass sämmtliche Nationen durch diese religiöse mahomedanische, christliche oder heidnische Erziehung aus dem Zustande der Barbarei herausgetreten und so einer höheren Gesittung entgegengeschritten sind. Alle Religionen sind intolerant – jede auf ihre eigene Weise. Die christliche Religion, ich will sagen die Gesellschaft, welche ihren Ideen und Lehren folgt und die sie nach ihrem Bilde gestaltet hat, ist aus der ersten Periode herausgegangen. …Später frei und unabhängig, scheint sie nun rasch auf der Bahn des Fortschritts und der Wissenschaften voranzukommen, während die muselmännische Gesellschaft sich noch nicht von der Vormundschaft der Religion befreit hat.

    Wenn ich nun aber bedenke, dass die christliche Religion um mehrere Jahrhunderte früher in der Welt aufgetreten ist als die mahomedanische, dann kann ich mich der Hoffnung nicht entschlagen, dass auch die mahomedanische Gesellschaft eines Tages dazu gelangen wird, ihre Fesseln zu brechen und entschlossen auf der Bahn der Civilisation fortzuschreiten nach dem Beispiel der abendländischen Gesellschaft, für welche der christliche Glaube trotz seiner strengen Gesetze und seiner Intoleranz kein unüberwindliches Hinderniss gewesen ist.

    Nein, ich kann nicht gestatten, dass diese Hoffnung dem Islam geraubt wird. Ich vertheidige hier vor Herrn Renan nicht die Sache der mahomedanischen Religion, sondern diejenige mehrerer hundert Millionen Menschen, die ihm zufolge verurteilt wären, in Barbarei und Unwissenheit fortzuleben. In Wahrheit hat die mahomedanische Religion die Wissenschaft zu ersticken und ihre Fortschritte zu hindern sich bemüht. Es ist ihr gelungen, die geistige oder philosophische Bewegung zu hemmen und die Geister von der Erforschung wissenschaftlicher Wahrheit abzuhalten.“

    http://www.europa.clio-online.de/site/lang__de/ItemID__274/mid__11428/40208214/default.aspx

  27. So wie es in seine Religion eingeweiht ist, um das zehnte bis zwölfte Lebensjahr, wird das muselmännische Kind, das bis dahin zuweilen noch ziemlich geweckt war, plötzlich fanatisch …

    Steng nach Mohammeds Vorbild. Das Alter von zehn Jahren ist für den Bet- und Koranfanatismus der Mohammedaner wichtig – so wie das Heiratsalter von neun für Mädels. Hadith:

    Der Prophet sagte: Und haltet eure Kinder mit sieben Jahren zum Beten an und schlagt sie mit zehn Jahren, wenn sie nicht beten.

    Aus dieser Vorschrift entstehen die üblichen Prügelein in Koranschulen – und vielen Familien. Es wurde übrigens mehrmals in der Channel 4-Doku „Undercover Mosque“ in Moscheen gepredigt.

    Hier die islamische Anweisung, wie man Kinder korrekt verprügelt (man achte auf das übliche, endlose Widerkäuen des Hadiths):

    http://www.islamqa.com/en/ref/127233

  28. #27 moeke (12. Okt 2011 13:52)

    Zustimmung. Dennoch gab und gibt es in unserer Kultur immer noch ein Bildungsbürgertum, was es im Islam niemals gab.

    JeanJean hatte schon darauf hingewiesen: „Wissen“ im Islam heißt immer nur Wissen um den Islam. Noch mehr Allah, noch mehr Mohammed, noch mehr Islam und Islam und Islam.

  29. Wer Renan als Antisemiten im heutigen Sinn sieht sollte den ganzen Artikel in Wiki lesen. Da zerfällt das wieder.

  30. Ansonsten: Jede Epoche hat ihre Tabus, Montaigne, 1533-1592, schrieb in seinem Essay „Dreierlei Umgang: Freunde, Frauen, Bücher“:

    „Ich kann diese knechtische und argwöhnische Vorsicht nicht aufbringen, … und sie wird besonders in der heutigen Zeit von uns verlangt, wo es gefährlich ist, sich offen auszusprechen, und wo man sich immer verstellen muss…“

  31. Alle klugen Menschen haben immer schon den Islam durchschaut. Voltaire, Arthur Schopenhauer, Winston Churchill, Ernest Renan, Theodor Nöldeke, Salman Rushdie, Ibn Warraq, Ali Sina usw.

    Und viele andere haben den Islam ebenfalls durchschaut, auch schon vor 100 oder 200 Jahren, aber haben aus „diplomatischen“ Gründen mit ihrer Meinung hinterm Berg gehalten.

    Wie gesagt, wer noch irgendwelche Zweifel daran hegt, dass es sich beim Islam um die Religion eines Schwachsinnigen für andere Schwachsinnige handelt, der möge sich dieses Video hier anschauen:

    http://www.youtube.com/watch?v=wyn5HVCi68Y

    Ich sag‘ nur: Prost mit dem Fliegendrink!

    😉

  32. #37 asPIrin:

    Christen waren das wohl nicht: „Engelsfigur von Friedhofs-Grab gestohlen“

    Im Mai ist in Flensburg ein Bronzeengel geklaut worden, genauso groß, auch „fachgerecht von seinem Steinsockel abgeschraubt“, hat aber laut Polizei nur einen Wert von tausend Euro. Im Februar in Dresden, auch ein Bronzeengel, dessen Wert wurde auf 3000 Euro beziffert usw. Da dürfte es aber nicht um Religion, sondern um den Rohstoff Bronze gehen:

    http://www.art-magazin.de/szene/40979/bronzeklau_schutz_durch_gps

  33. In der meist PC-gerechten heutigen IW wird deshalb auch gegen Renan – anknüpfend an den palästinensisch-amerikanischen Literaturwissenschaftler (!) Edward Sa?îd (1935-2003) – gewettert. An letzterem hat z.B. P. Heine nur auszusetzen, daß er in seiner Kritik der (früheren) westlichen Islamwissenschaftler, darunter eben Renan, die Deutschen wie Nöldeke, Hartmann (zu ergänzen wäre Sachau u.a.) etc. ausgelassen habe (vgl. P. Heine: Einführung in die Islamwissenschaft, Berlin 2009, Kap.1). Umgekehrt wird eine Empfehlung daraus, wen man unbedingt gelesen haben sollte und wen nicht. Zur neuen Ausrichtung der IW gehöre nach Heine (s.o.) auch: nicht über, sondern mit Muslimen zu forschen. Folgerung also: nicht über den Islam, sondern mit dem Islam, für den Islam … ?! Bernard Lewis fühlt sich da eher Renans Seite zugehörig.

    #40 Babieca (12. Okt 2011 14:56)
    Volle Zustimmung. Alles andere fällt ja unter Dschahiliyya.

  34. ME 12.10. 2011- 12.11 : 1o jähriger in BAD PYRMONT niedergetreten und braubt. wir müssen nun dafür sorgen, das dieses schwerverletzte opfer nicht zum “ NAZI “ wird. die guten menschen müssen ihm klarmachen, das soetwas “ EINZELFÄLLE SIND “ und es sich bei den ultrabrutalen tätern genausogut um betschwestern oder tibetanische bettelmönche hätte handeln können und das diese straftäter nun aufgrund ihrer vielen vorstrafen gnadenlos zu einer drastischen bewährungsstrafe verurteilt werden oder eventuell sogar einen abenteuerurlaub auf steuerzahlerkosten verbringen müssen. ausserdem hat das bedauernswerte opfer die 3 täter durch den besitz eines fahrrads und sein unbekümmertes spiel mit den kameraden unnötig provoziert und zu ihrer tat geradezu gezwungen. um derartige zwischenfälle in zukunft zu verhindern, sollten eltern ihre kinder nicht mehr draussen spiele lassen und ihre türen und fenster verriegeln und verrammeln.

  35. Islam und Wissenschaftsfeindlichkeit – eine traurige Tatsache und nicht in Koran und Sunna begründet. Im Gegenteil! Im Koran stehen viele Verse, die zum töten von Ungläubigen aufrufen. Aber noch mehr, die zum Denken aufrufen und den Verstand loben!

    z.B. Sure 4:82: „Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qur’an nach? Wenn er von jemand anderem wäre als von Allah, würden sie in ihm wahrlich viel Widerspruch finden.“

    Diese Verse muss man den Muslimen immer wieder vor Augen halten, vielleicht fangen sie dann an nachzudenken, auf die Widersprüche kommen sie dann ganz von alleine.

  36. #44 Thomas_Paine:

    Alle klugen Menschen haben immer schon den Islam durchschaut.

    Dann waren Goethe und Heine dumm, man nehme nurmal Heines romantisches „Almansor“-Andalusien, gibt’s sogar in arabisch-deutscher Ausgabe:

    „…Auf den Stufen, wo die Glaub’gen
    Das Prophetenwort gesungen,
    Zeigen jetzt die Glatzenpfäfflein
    Ihrer Messe fades Wunder.

    Und das ist ein Drehn und Winden
    Vor den buntbemalten Puppen,
    Und das blökt und dampft und klingelt,
    Und die dummen Kerzen funkeln.

    In dem Dome zu Corduva
    Steht Almansor ben Abdullah,
    All die Säulen still betrachtend,
    Und die stillen Worte murmelnd:

    »Oh, ihr Säulen, stark und riesig,
    Einst geschmückt zu Allahs Ruhme,
    Jetzo müßt ihr dienend huld’gen
    Dem verhaßten Christentume!«…“

    Almansor war bis 1002 Alleinherrscher in Córdoba.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Almansor

  37. Ja, auch im 19. Jahrhundert gab es schon Rechtspopulisten und Rechtsextreme, die nichts von dem friedliebenden Islam gehalten haben.

  38. Hier zeigt sich PI wieder mal von seiner sehr oberflächlichen Seite, wenn jeder Islamkritiker gleich zum Kronzeugen in den Richterstuhl erhoben wird. Ernest Renan sagt war einiges Richtige über die Religion der Muselmanen, doch er hat in diesem Zusammenhang auch gefährlichen Schwachsinn produziert. Er war nämlich ein mieser ANTISEMIT, der Araber und Juden (= Semiten) gleichermaßen hasste. Er konnte, insbesondere was Bildung, Gelehrsamkeit, geistige Schöpferkraft usw., KEINEN Unterschied zwischen Arabern und Juden erkennen! Vielleicht hatte er selbst in dieser Hinsicht einen zu beschränkten Horizont oder hasste einfach die Juden zu sehr, aber es gibt wohl kaum ein Volk, welches so viele Genies hervorgebracht hat wie die Juden, und kaum ein solches Volk wie die Araber, bei denen Dummheit und Rückständigkeit neben einigen anderen negativen Eigenschaften geradezu das Markenzeichen sind! In jedem Fall macht die Undifferenziertheit der Betrachtungen von Ernest Renan ihn nicht gerade zu einem Kronzeugen der Islamkritik. Ganz abgesehen von seinem Judenhass!! In diesem Fall gilt: PI = Peinlich ignorant!!!

  39. #Heta

    Dann waren Goethe und Heine dumm, man nehme nurmal Heines romantisches „Almansor“-Andalusien, gibt’s sogar in arabisch-deutscher Ausgabe

    ,

    Wie man schon 2005 in der „Weltwoche“ lesen konnte:

    (…)

    Der Orientalist Bernard Lewis hat bemerkt, dass der «Mythos spanisch-islamischer Toleranz besonders von jüdischen Gelehrten gefördert wurde, denen er als Stock diente, um ihre christlichen Nachbarn zu schlagen». Einer der Hauptgründe dafür war die lang anhaltende Weigerung des christlichen Europa, die Emanzipation der Juden anzuerkennen. Jüdische Intellektuelle führten dagegen den historischen Musterfall von al-Andalus ins Feld, «jene schöne und unübertroffene Zivilisation», wie der englische Staatsmann und Schriftsteller Disraeli mit mahnendem Unterton lobpries («Coningsby», 1844), in der «die Kinder Ismaels (die Araber) die Kinder Israels mit gleichen Rechten und Privilegien belohnten. Während dieser seligen Jahrhunderte fällt es schwer, die Gefolgsleute Mose von den Anhängern Mohammeds zu unterscheiden. Beide erbauten sie Paläste, Gärten und Brunnen, versahen gleichberechtigt die höchsten Staatsämter, konkurrierten in einem in die Ferne reichenden und aufgeklärten Handel und wetteiferten miteinander an berühmten Universitäten.»

    (…)

    http://a2e.de/ism/islam/weltwoche_umar.txt

    Und Heine war einer ebenjener jüdischen Intelletkuellen, auch wenn er aus beruflichen Gründen zum Christentum konvertiert war.

    Und was Goethe und dessen Verhältnis zum Islam angeht, hat Sarrazin schon richtig festgestellt:

    (…)

    Wie lebendig und fruchtbar, vielleicht aber auch atmosphärisch belastend wäre das Gespräch des Bundespräsidenten mit Staatspräsident Gül und Ministerpräsident Erdogan geworden, wenn er die folgenden Bemerkungen Goethes aus seinen „Noten und Abhandlungen zum besseren Verständnis des west-östlichen Divan“ zitiert hätte? Goethe sagt dort: „Der Stil des Koran ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar“, und, etwas später: Die muslimische Religion lässt „ihren Bekenner nicht aus einer dumpfen Beschränktheit heraus“. Der hellsichtige Goethe spielte ästhetisch und ironisch mit dem Islam, aber von der totalitären Gefahr dieser Religion verstand er vor zweihundert Jahren mehr als heute die Redenschreiber unseres Bundespräsidenten. Wie schön wäre es, wenn unsere politischen Führer nicht nur über die Halbbildung ihrer Redenschreiber, sondern über eigene Bildung verfügten!

    (…)

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/thilo-sarrazin-zieht-bilanz-ich-haette-eine-staatskrise-ausloesen-koennen-1575787.html

  40. Der Islam bedeutet im nackten Klartext – Versklavung. Unkommunikative Versklavung, wo die Obersklaven behaupten, durch die Versklavung (Unterwerfung) wird man wahrhaft frei.

    Könnte Orwell’s „1984“ in aktualisierter Form sein.

    Dies erinnert mich an die Patienten einer Irrenanstalt, die behaupteten und freuten sich gleichzeitig dabei, dass die Menschen außerhalb ihres Anwesens, die wahren/tatsächlichen Verrückten sind.

  41. Ein Wort an die Medien und die Politiker, die auf dieser Seite stöbern:

    Mit verbundenen Augen sieht man nur sich selbst.

  42. #52 Kranaos2

    (…)

    Insgesamt reduziert Renan das Judentum auf eine Vorstufe des Christentums. Da er an die Entwicklungsfähigkeit und den Fortschritt der Menschheit glaubt, verwendet er Begriffe der Rassenlehre allerdings nie in einem biologisch-deterministischen Sinn. Weiterhin ist er überzeugt, dass die Weiterentwicklung der Menschheit gerade auf ihrer Vermischung beruhe, so dass einzelne Rassen immer mehr an Bedeutung verlören. Gegen den nach 1870 aufkommenden Antisemitismus und Rassismus hat er sich mit Entschiedenheit ausgesprochen.[4]

    (…)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Renan#Antisemitismus

    Im Übrigen, siehe:

    http://www.hansbolte.net/antisemitischezitate.php

  43. Wenn man das alles über den Islam weiss und seine Uneinsichtigkeit kennt, warum probiert man dann noch in ein Land wie Afghanistan die Demokratie zu bringen. Unter allen Umständen will man Demokratie in einem Moslemland erzwingen. Gläubige Moslems wollen mit Demokratie nichts zu tun haben. Warum begreifen die meisten „Ungläubigen“ das nicht? Eher werden wir den Koran akzeptieren als das 1 Moslem Demokratie versteht.

  44. # 44 Thomas_Paine

    Die Erkenntnis dessen, was Mohammed und sein Koran gebracht haben, ist viel älter.

    „Um 1300 hat ein Bruder Richard unter dem Titel (deutsch) „Bruder Richards Verlegung des Alkoran“ ein Buch über den Koran und Mohammed geschrieben. Die Vorrede zu diesem Buch beginnt mit den folgenden Worten:

    Zur Zeit des Kaisers Heraklii ist aufkommen ein Mensch, ja, ein Teufel und ein erstgebornes Kind des Satans, wider die Wahrheit und wider die christliche Kirche, der in fleischlicher Unzucht ersoffen und mit schwarzer Kunst umging, mit Namen Mahmet.

    Der hat aus Eingeben und Hülfe deß, der ein Lügner und ein Vater aller Lügen ist [Joh. 8, 44], ein Gesetz lassen ausgehen voller Lügen und Unrechts, doch mit dem Schein, als wäre es aus dem Munde Gottes gesprochen: dasselbe hat er genannt Alkoran, das ist, eine Summa oder Versammlung, nämlich der göttlichen Gebote.

    Dieser Mahmet hat die christliche Kirche verfolgt, härter als die, so zuvor gewest, oder hernach kommen werden. Denn er hat die Kirche nicht auf einerlei Weise angriffen, sondern mit allen dreien, nämlich mit Tyrannei wie die Tyrannen, mit falscher Lehre wie ein Ketzer, und mit Betrug gleißender Heiligkeit wie die Heuchler oder falschen Brüder, also daß er das größte Theil der Welt mit seinem Betrug unter sich bracht hat […]“

  45. #31 byzanz (12. Okt 2011 14:09)

    Und nicht nur intellektuell.

    Mir ist nie aufgefallen, dass Renan oder Voltaire als „islamophobe Hetzer“ verschrieen wurden, als sie ihre Erkenntnisse über den Islam publizierten.

    Faktisch sind wir heute in unseren Freiheiten und in der Diskussion stärker beschnitten als im 18. und 19. Jahrhundert.

    Die BRD, der freieste Staat, der je auf deutschem Boden existierte?

    Muuuaahahaaa…

  46. Hochinteressanter Artikel! Danke für die Veröffentlichung.

    Es berührt seltsam, zu lesen, wie wenig sich in all den vielen Jahren bis heute, bei dieser Ideologie und dem Verhalten seiner führenden Anhänger geändert hat. Man könnte jetzt sagen, kein Wunder, der Koran ist heute der gleiche, wie über all die Jahrhunderte, und das ist das einzige, was zählt.
    Allerdings gab es dazwischen Phasen eines vermeintlichen Aufbruches in die Moderne. In den 60-er und 70-er Jahren waren wir jungen Leute, abgesehen von unseren eigenen Problemen im Lande, doch der festen Überzeugung, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Länder des Islam, in welchen wir teilweise beruflich unterwegs waren, zu unserer westlichen Kultur und freien Lebensart aufschließen würden. In Teheran sah man die schönen persischen Frauen im Sommer mit Jeans und dünnen Blusen in den feinen Straßen flanieren. Man fuhr mit Sammeltaxis, in welche sich Männchen und Weibchen, bunt gemischt aneinanderquetschten und je nachdem, dabei gar nicht unglücklich erschienen. Im Kairo-Hilton wurde im Minirock bedient, usw. Der Aufbruch beschränkte sich natürlich nicht auf die Freiheit der Frauen alleine. Die gut ausgebildeten jungen Leute waren begierig auf westliche Technologie und westliches Know How und ahmten, wenn es irgendwie ging, die westliche Lebensart nach. Allerdings habe zumindest ich dabei übersehen, dass eine riesige Unterschicht, mit welcher man in den feinen Vierteln nicht in Berührung kam, existierte und keinerlei geistigen Anteil am Aufbruch der Elite hatte.
    Seitdem, und vor allem seit Chomeini, sind wir Zeuge eines wohl von niemandem in der westlichen Welt, in dieser Dramatik erwarteten Absturzes in finstere Zeiten geworden.

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