Türkische 'Gastarbeiter' Anfang der 70er JahreIm derzeitigen Staatsjubel über die vielfältigen Segnungen, die wir den Türken in Deutschland angeblich zu verdanken haben, sollten wir uns immer wieder daran erinnern, dass die Grundlage der gegenwärtigen multikulturalistischen Gesellschaft eine staatliche Unwahrheit ist: Das Märchen von den „Gastarbeitern“. Zu den Hintergründen dieser besonderen Wortwahl bestehen in der Öffentlichkeit zwei Meinungen: Die einen vertreten die Ansicht, der Staat habe nur fahrlässig gehandelt, da die ganze Entwicklung nicht absehbar war, die Deutschen seien somit durch diesen Begriff nicht wirklich belogen worden. Die anderen halten die ethnisch-nationale Umgestaltung unseres Landes mit Hilfe der Gastarbeiterpolitik von Anfang an für Vorsatz und den Begriff „Gastarbeiter“ entsprechend für eine gezielte arglistige Täuschung.

(Von Jan Stenner)

Die Fahrlässigkeitstheorie

Bis vor wenigen Jahren wurde das Argument, man habe das alles nicht kommen gesehen und deshalb fahrlässig gehandelt, von Vertretern der politischen Führung teilweise selbst ins Feld geführt. Vor allem in den Talkrunden nach dem 11. September, als kurzzeitig eine nachdenkliche Ehrlichkeit durch die Medienlandschaft flackerte, war immer wieder zu hören, man habe zu spät erkannt, dass besonders die integrationsunwilligen Türken dazu neigten, auch nach langjähriger Arbeitslosigkeit in Deutschland sesshaft zu bleiben und lieber auf Kosten anderer Leute von Sozialhilfe zu leben, als wieder im Heimatland Fuß zu fassen. Genauso habe man zu spät gemerkt, dass sich unter den türkischen Gastarbeitern semi-legale und höchst gewaltbereite radikal-islamische bzw. türkisch-nationalistische Subkulturen entwickelten, die die Gesellschaft nun insgesamt gefährden. Diese Argumentation akzeptiert somit den weit verbreiteten Vorwurf, dass der Staat „naiv“ handelte, unterstellt aber, dass diese „Naivität“ aus der damaligen Zeit heraus verständlich war: Weder die mangelnde Rückkehrbereitschaft der Türken noch die sich daraus ergebenden sicherheitsgefährdenden Konsequenzen für die Gesamtgesellschaft seien für die politisch Verantwortlichen in unmissverständlicher Deutlichkeit ersichtlich gewesen. Diese Meinung findet sich auch heute noch in großen Teilen der Bevölkerung: Der Staat habe die ganze Entwicklung mit den „Gastarbeitern“ eigentlich anders gewollt, aber dann irgendwie verschlafen, der Begriff „Gastarbeiter“ sei keine Lüge im engeren Sinne gewesen, sondern sozusagen nur aus Schlampigkeit zu lange verwendet worden, heißt es oft. Ein böser Wille, gar eine gezielte Irreführung der Deutschen durch den Begriff „Gastarbeiter“ mit dem Ziel einer absichtlichen Verschleppung der bitteren Wahrheit, wird nicht angenommen. Da allerdings Fahrlässigkeit, d.h. eine Sorgfaltspflichtverletzung, trotz fehlenden bösen Willens unstrittig gegeben ist, stellt sich auch im Fall einer solchen „Schlampigkeit“ zwingend die Frage nach einer strafrechtlichen Beurteilung. Im nächsten Schritt wäre daher die Schwere der Pflichtverletzung zu prüfen, d.h. ob im langjährigen Gebrauch des Wortes „Gastarbeiter“ nur eine (straffreie) „leichte“ oder (strafbare) „grobe“ Verletzung der staatlichen Sorgfaltspflicht zu sehen ist, ein Thema, das hier nur angerissen sei. Allein der fehlende böse Wille aber, das sei festgehalten, begründet nicht zwingend auch Straffreiheit.

Die Vorsatztheorie

Die Anhänger dieser Argumentation gehen davon aus, dass der Staat von Anfang an, spätestens aber seit den frühen 70er-Jahren, als Gastarbeiter aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland objektiv überflüssig wurden, vorsätzlich, also „wissentlich“ und „willentlich“, eine ethnisch-nationale Umgestaltung unseres Landes anstrebte und das Wort „Gastarbeiter“ seit den 70er-Jahren nur noch benutzte, um den Deutschen Sand in die Augen zu streuen und politischen Widerstand gegen die amtliche Siedlungspolitik zu unterbinden. Nach Meinung der Anhänger dieser Vorsatztheorie muss der Staat schon früh erkannt haben, was jeder normale Bürger mitbekam, dass nämlich vor allem die Türken massiv integrationsunwillig waren und eine staatliche Gastarbeiterpolitik ohne zeitliche Befristung der Arbeits- und Aufenthaltsverhältnisse somit zwangsläufig die Gefahr einer ethnisch-politischen Teilung des Landes beinhaltete, d.h. eine ganz klare Gefährdung der inneren Sicherheit und des inneren Friedens. Diese mögliche Entwicklung muss dem Staat aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Erkenntnislage mindestens genauso gegenwärtig gewesen sein wie dem Normalbürger (also der für Vorsatz wichtige Tatbestand des „Wissens“), man habe auf staatlicher Seite eine solche Entwicklung aber aufgrund des höheren, der deutschen Öffentlichkeit aufgrund mangelnder Akzeptanz bewusst verschwiegenen Ziels einer „Bunten Republik“ in Kauf genommen und aus diesem Grund auch keinerlei Maßnahmen wie z.B. Rückführungsprogramme ergriffen (also der Tatbestand des „Willens“). Von „Gastarbeitern“ sei gegenüber den Deutschen allein zum Zweck der arglistigen Täuschung über die tatsächlichen staatlichen Zielsetzungen die Rede gewesen, wobei lediglich offenbleibt, ab wann diese Arglist historisch fassbar wird. In der Konsequenz treten die Anhänger der Vorsatztheorie daher, nicht zuletzt auch aufgrund der für die Deutschen besonderes schwerwiegenden Folgen der staatlichen Arglist, für eine harte strafrechtliche Belangung der verantworlichen Personenkreise ein.

Für beide Theorien gibt es natürlich gute Argumente, und die Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit hat ja noch nicht einmal ernsthaft begonnen. Wir wissen allerdings aus Erfahrung, dass gerade in Deutschland die Mühlen des Rechts zwar langsam, aber letztlich doch immer sehr zuverlässig arbeiten und die Frage nach Fahrlässigkeit oder Vorsatz für viele der heute in Amt und Würden stehenden Beteiligten eines fernen Tages durchaus darüber entscheiden könnte, ob sie in ihren letzten Lebensjahren doch noch hinter Gitter müssen. Vielleicht hat Präsident Wulff seinen Mitkämpen daher einen Bärendienst erwiesen, als er am 3. Oktober 2010 in der Manier gekonnter Vorwärtsverteidigung die Parole von der „Bunten Republik“ in die Welt setzte. Denn spätestens seit jener Rede gibt es für die Beteiligten kein Zurück mehr, niemand kann sich mehr auf Fahrlässigkeit berufen, ab jetzt ist alles Vorsatz.


» Buchtipp: Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. „Gastarbeiter“ in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008, S.225

(Foto oben: Türkische ‚Gastarbeiter‘ Anfang der 70er-Jahre)

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62 KOMMENTARE

  1. Dass das Bleiben von deutscher Seite nicht von Anfang an gewollt war, zeigen die damaligen Verträge und während der Ölkrise 1973 wurde das Anwerbeabkommen auch aufgekündigt, von der SPD geführten Regierung der die Arbeitnehmer damals wirklich noch am Herzen lagen.

    Möglich, wenn auch unwahrscheinlich, wäre jedoch, dass von Seiten der Türkei schon damals eine gezielte Landnahme geplant war. Aber einige Äußerungen türkischer Politiker von damals im Bezug auf das unterschiedliche Bevölkerungswachstum, lassen diesen Schluss zu. Oder auch, dass man von Seiten der Türkei – mit dem Wissen den NATO Partner USA im Rücken zu haben – forderte, mehr „Gastarbeiter“ aufzunehmen als eigentlich gebraucht wurden. Damals war also die Türkei schon an einer Zuwanderung in unsere Sozialsysteme interessiert.

  2. Mein Sohn sagt so dumm kann niemand sein, darum muss es Vorsatz sein.

    Ich denke es war für einige Strategen gewiss Vorsatz, für den Rest der Mitläufer Fahrlässigkeit aus Naivität.

    Ebenso wie mit den Rettungsschirmen.

  3. #2 gabriela (27. Okt 2011 11:22)
    Gesundheitsgefahr durch Kölner Zentral-Moschee:
    —————————–
    wie schade das es keine fliegenden Schweine gibt.Nur in Europa ,das wäre unsere Rettung!!!!

  4. Lüge ? was für ein Quatsch !
    Es gibt keine Lügen…

    Türken sind für Deutsche die beliebtesten Ehepartner !!!
    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/10/230769/

    Ehrlich. Ohne die Türken geht hier gar nichts mehr. Sie haben Deutschland wieder aufgebaut,
    und wer will heut zu Tage schon ne deutsche Frau ? Die sind ja eh immer arbeiten.
    Und wie dünn die immer sind…
    Und der Friseur so teuer…
    Und Schminke !?

    Besser man heiratet ne Türkin, und man hat als Mann keine Probleme mehr.
    Das einzige Problem –
    Du must erst einmal konvertieren.

  5. Wir werden bald viele türkische Richter und Staatsanwälte haben. ( Es gibt auch schon viele türkische Anwälte)
    Wie wird da wohl die juristische Aufarbeitung der Taten von Wulf und Konsorten ausfallen ?

  6. Die Türken haben bei uns mehr Steuern gezahlt als sie in der Türkei hätten verdienen können.

    Deutschland wurde von den Trümmerfrauen aufgebaut und nicht von den Türken.

    Warum bekommen die Ausländer in den Golf Staaten meist nur eine zeitliche Befristung (auch bei Muslimen aus Pakistan etc)?
    Weil man am Beispiel Europa gelernt hat!

    Es nützt alles nichts, die Türken werden bleiben, da es ihnen in der TÜrkei immer schlechter gehen wird und deren Familien nun mal hier sind.

  7. Warum holten die Deutschen die Türken? Ganz einfach. Weil , kurz nach dem krieg, niemand aus der siegernationen auf der idee gekommen wäre als tagelöhner bei den besiegten anzuheuern. Es kamen die ehemals faschistischen Italiäner und Spanier nebst die „neutralen“ Türken. Da hatte deutschland keine große auswahl.

  8. #7 Fairaberhart

    Ich glaube keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe.

    Natürlich sind die meisten binationalen Ehen Deutsch / Türkisch. All die Türken die einen deutschen pass haben und dann ihre Braut oder Bräutigam zwecks Aufenthaltserlaubnis aus der Türkei holen, zählen da mit.

    Wenn man jedoch mal Urdeutsche fragt, welche andere Nation die mögen, da rangiert die Türkei wohl irgendwo zwischen der Mongolei und Kongo.

  9. Erinnert sich noch wer an das „Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern“ vom 1. Dezember 1983? Damals versuchte die Politik halbherzig, Türken nach mehr als einem Jahrzehnt nach Anwerbestop wieder loszuwerden.

    Hier die Kurzfassung:

    http://doku.iab.de/chronik/31/1983_12_01_31_gese.pdf

    Es war ein Versuch. Aber dann jaulte 1984 das Sturmgeschütz für Agitprop auf – und zeichnete den Weg vor, der seither im Umgang mit Türken in Deutschland Kaderlinie ist: Bloß keine Kritik. Laufen lassen, reinlassen und bloß nicht darüber reden.

    Hier der wegweisende Jammer-Artikel:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13508566.html

  10. #10 gog von magog

    Quatsch, Deutsche haben die Türken niemals geholt, die haben sich als NATO Mitglied mit USA Unterstützung aufgedrängt weil wir den Arbeitsmarkt für Europäer geöffnet hatten. Diese Europäer haben sich jedoch integriert oder sind wieder nach Hause gegangen. Bei den eingebürgerten Italienern erinnert höchstens mal ein italienisches Straßenfest an die Vergangenheit. Die zweite Generation spricht Deutsch als Muttersprache und kann kaum noch Italienisch.

  11. Das beste Argument ist Necla Keleks FAZ-Artikel „Die Kunst des Missverstehens“ vom 24. Oktober: „Sie haben nicht Deutschland, sondern die Türkei gerettet: Warum vor fünfzig Jahren die ersten türkischen Gastarbeiter kamen“.

    Da steht alles drin: 1961, Druck von Seiten der türkischen Regierung, die Amerikaner „drängten die Deutschen“, die geopolitisch bedeutsame Türkei wirtschaftlich zu stützen, Kelek: „Bis 1973 wurde so der türkische Arbeitsmarkt … von 857.000 Erwerbssuchenden entlastet. … Geschätzt lebten um 1970 bis zu zehn Prozent der dreißig Millionen Menschen in der Türkei teilweise oder ganz von Überweisungen aus Deutschland – die Geburtenrate lag damals in der Westtürkei bei etwa 4,7 Kindern pro Frau und im Osten des Landes bei 7,4 Kindern. … Die erste Generation der Gastarbeiter ernährte nicht nur sich, sondern auch ihre Großfamilien in Anatolien und rettete ihr Heimatland vor dem Bankrott.“

    Dann, im letzten Drittel, steht allerdings ein Satz, der so recht nicht zum Vorhergehenden passen mag: „Aber gleichzeitig muss erwähnt werden, dass der Satz ,Wir Türken haben dieses Land aufgebaut‘, unvollständig ist. Denn die Türken waren nicht allein, sondern nur ein kleiner Teil des Millionenheers von mehr als fünf Millionen Arbeitsmigranten, … die seit 1955 mit ihren deutschen Kollegen in Deutschland arbeiteten.“ Den Satz möge Frau Kelek uns mal näher erklären. Der Artikel kostet zwei Euro:

    http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/20111024/fd1201110243272239.html

  12. OT

    Aus der Bild Frankfurt:

    Vater wegen Angriffs auf Lehrer vor Gericht
    Donnerstag, 27. Oktober 2011, 08:16 Uhr

    Frankfurt/Main (dpa/lhe) – Weil er einen Lehrer seines Sohnes misshandelt, beleidigt und bedroht haben soll, muss sich ein 45 Jahre alter Vater heute (13.30) vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Laut Anklage hatte der Mann den Pädagogen bei einem Elternabend in der Schule mit der Faust geschlagen und als «Hurensohn» bezeichnet. Mit Blick auf die schulischen Leistungen seines Filius drohte der Vater dem Klassenlehrer an: «Ich mache dich fertig, wenn mein Sohn sitzen bleibt.» Die Schule erstattete daraufhin Strafanzeige. Das Gericht will den Fall an einem Verhandlungstag abschließen.

    Nachtigall, ick hör dir trapsen…

    Weiß jemand, ob das eins unserer „Potentiale“ war?

  13. Zuerst waren es die aus der jugoslawischen Volksrepublik, im Wirtschaftswunderland untergekommenen Gastarbeiter, welche regelmäßig mit ihren Überweisungen in ihre Heimat, deren Wohlstand aufbesserten.
    Erst dann verwunderte sich der Österreicher über nicht deutsch sprechende Türken, welche bereit waren, zu Minderbezahlung schwere Hilfsarbeiten zu verrichten.
    So erinnere ich mich, dass bei einem privaten Alteisenhändler zuerste einer, dann drei solcher türkischer Platzarbeiter, diese Arbeiten am EIsenplatz verrichteten und nach einigen Jahren soweit deutsch verstanden, dass ich wusste, Otman hatte zwei Söhne und in
    Nordostanatolien eine kleine Landwirtschaft und er dort als Analafabeth keinerlei Arbeitsmöglichkeit hatte.
    Seine Frau blieb einstweilen in der Türkei.
    So konnte er seine beiden Söhne nachkommen lassen und hier in die Volksschule schicken.
    Er kaufte zu seinem Grundstücken nach und nach größere langwirtschaftliche Flächen mit seinem Lohn aus Österreich und seine Söhne suchten sich als Flohmarkthändler eine Karriere in Wien, aufzubauen.
    Otman hat einstweilen seine Rente ehrlich erworben und wirtschaftet auf seinen neuen Flächen in Anatolien, aber seine SÖhne blieben in Wien und sind peräsent auf allen Flohmärkten. Aber, Arbeit adelt.
    Das sind also die Wiederaufbauer Europas.
    Deren Söhne aber wieder halten von Arbeit garnichtsmehr und holen sich die Sozialhilfe
    und die Kinderbeihilfe und gehen in die neue Moschee.
    und gehen in die neue Moschee, nach dem Motto „Allah schenkt euch ihr Land“.

  14. #10 gog von magog

    Warum holten die Deutschen die Türken? Ganz einfach. Weil , kurz nach dem krieg, niemand aus der siegernationen auf der idee gekommen wäre als tagelöhner bei den besiegten anzuheuern.

    Daran ist wohl etwas Wahres. Franzosen Niederländer,etc. hätten die Rolle als Gastarbeiter mehrheitlich abgelehnt. Nichtsdestotrotz hatte die „Anwerbung“ türkischer Gastarbeiter politische Gründe wie du hier nachlesen kannst.

  15. Aus dem Spiegel-Artikel: Es waren hoffnungsvolle Ansätze, die leider nicht durchgezogen, sondern schnell wieder eingestellt wurden, weil das „Deutschland vertreibt wieder Ausländer“ die Debatte auf Jahrzehnte abwürgte.

    „Nachgeschmissen“ wird heimkehrwilligen Türken, Jugoslawen, Portugiesen, Spaniern, Koreanern, Marokkanern und Tunesiern dank dem „Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft“ die Summe von 10 500 Mark, 1500 Mark für jedes unterhaltsberechtigte Kind unter 18 Jahren dazu.

    Bedingung ist, daß der Bezieher nach dem 31. Oktober 1983 wegen Betriebsstillegung von Arbeitslosigkeit oder aber von andauernder Kurzarbeit betroffen ist. Und er bekommt das Geld auch nur, wenn er das einstmals gelobte Land Almanya binnen vier Wochen nach Antragstellung mit allen unmündigen Kindern verläßt, auf schriftlich zu garantierendes Nimmerwiedersehen als Arbeitnehmer. Letzter Termin für den Antrag: der Montag voriger Woche.

    Vor allem für die Türken, deren Arbeitslosigkeit mit 20 Prozent weit über dem deutschen Durchschnitt liegt, hat die Bonner Regierung das Gesetz erlassen. Dennoch würden von dem „bezahlten Rausschmiß“ (so die türkische Zeitung „Milliyet“) nur wenige Türken Gebrauch machen, kämen nicht noch weitere finanzielle Verlockungen dazu: Sie können sich ihre kapitalisierten Arbeitnehmeranteile aus der Rentenversicherung statt nach zwei Jahren jetzt angeblich „ohne Wartezeit“ auszahlen lassen. (…)

    Wenn dann noch eine Abfindung, eine kapitalisierte Betriebsrente oder die Auszahlung prämienbegünstigter Spareinlagen dazukommt und sich das alles zu 50 000, manchmal auch zu 100 000 Mark addiert, werden türkische Familienväter „reihenweise schwach“, so das ehemalige Betriebsratsmitglied Mahler von Mannesmann in Duisburg. Hier traten kürzlich 4000 Türken im Massen-Exodus die Heimreise an, halbleere Häuserzeilen und halbleere Schulklassen hinterlassend.

    Allerdings hatte nicht das Geld allein den Rückreise-Willen beflügelt. Die Firma Mannesmann hatte Sprachkurse abgehalten und klargemacht, wer nicht besteht, wird später entlassen, ohne Abfindung. Nur wenige Türken bestanden. (…)

    Zum erstenmal überwog 1982 die Zahl der Rückkehrer die der Familien-Nachzügler. Und 1984 wird die Statistik einen fabelhaften Sprung machen: Familien mitgezählt, dürften bis September dank der „geförderten“ Rückkehr etwa 300 000 der 1,52 Millionen Türken (Stand von 1983) weggezogen sein. (…)

    Und jetzt kommt die ganz klare Feststellung „Deutschland ist kein Einwandererland“, was drei Jahrzehnte später per Ordre de Mufti umgedreht wurde:

    Denn die übervölkerten, um die Mangelware Arbeit kämpfenden westeuropäischen Industriestaaten sind keine „Einwanderungsländer“. Sie überlegen, wie sie den Import von Arbeitslosigkeit aus Entwicklungsländern in ihre Breiten bremsen können oder die Zuwanderer gar wieder loswerden: die Briten ihre Asiaten, die Franzosen ihre Nordafrikaner, die Deutschen ihre Türken.

    Und auch das ist Klartext:

    Dabei kann sich die Türkei in einer Hinsicht nicht beklagen: Sie bekam von den nach Deutschland ausgewanderten Gastarbeitern Devisen in Milliardenhöhe, mit denen sie manches Jahr etwa die Hälfte des Handelsdefizits decken konnte.
    Und die türkischen Staatsbürger hatten es bei den Deutschen in mancher Hinsicht besser als daheim. Sie fanden Arbeit, wurden für türkische Verhältnisse sehr gut entlohnt, und sie nahmen teil am deutschen Sozialsegen. (…)

    Es hätte so schön sein können… 🙁

  16. #10 gog von magog (27. Okt 2011 11:46)

    Warum holten die Deutschen die Türken? Ganz einfach. Weil , kurz nach dem krieg,…

    Wiederaufbau durch Ausländer – Türken und türkische Gastarbeiter in Deutschland

    1955 – Das Wirtschaftswunder und die deutsche Industrie läuft auf vollen Touren.

    1955 – 0,4% der Arbeitskräfte in Deutschland sind Ausländer.

    1955 – Trotz der Ablehnung aus dem Wirtschaftsministerium schließt das Außenministerium nach zwei Jahren Druck aus Italien ein Abkommen über den „Austausch“ von Arbeitskräften mit Italien. Dieses Abkommen soll „Pilotcharakter“ haben.

    1959 – Deutschland ist die zweitgrößte Industrienation der Welt nach den USA. Das Wirtschaftswunder ist vollendet.

    1961 – Das von der Türkei gewünschte Anwerbeabkommen wird unterzeichnet. Es wird vertraglich festgeschrieben, dass jeder türkische Arbeitnehmer maximal 2 Jahre in Deutschland arbeiten kann und dann zurückkehren muss (Rotation). Es wird vereinbart, nur Menschen aus dem europäischen Teil der Türkei aufzunehmen, ferner wird – in Abweichung zu den Anwerbeabkommen mit europäischen Ländern der Familiennachzug bzw. die Familienzusammenführung in Deutschland vertraglich ausgeschlossen.

    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-Gastarbeiter.html

    …also kurz nach dem Krieg ist für mich etwas anderes. 😉

  17. Die „Eliten“ sind sehr schlau und verschleiern, was von Anfang ganz bewußt geplant wurde.

    In der Industrie werden bestimmte Produkte bis auf ein 1/1000 mm genau produziert, nichts wird dem Zufall überlassen und alle Projekt genauestens geplant.

    Wie naiv muss man sein, wenn man glaubt, dass im sensibelsten Bereich der Gesellschaft, nämlich dem sozialen Miteinander, alles dem Zufall überlasen wird und nichts geplant würde.

    Wir haben schon einmal eine schreckliche Katastrophe vor 70 Jahren erlebt (Shoa).Man müsste nun glauben, dass zum Wohl Aller jeder Schritt im sozialen Miteinander genauestens überlegt würde. Weit gefehlt!

    Alles deutet auf eine kommende europäische Revolution hin, wie sie auch Alois Irlmaier vor langer Zeit schon kommen sah. Demnach wird Paris und Rom von den eigenen Leuten vollkommen zerstört. Zuvor kommt noch die Inflation bevor die Revolution folgt.

    Nun fragt man sich. Was für ein Vorteil erwächst den „Eliten“ aus diesem Handeln???
    Es heißt: „Teile und herrsche“ aber auch „Schaffe Ordnung aus dem Chaos“. Welche totalitäre Ordnung wird dies sein???

  18. @antipode

    „Nichtsdestotrotz hatte die “Anwerbung” türkischer Gastarbeiter politische Gründe wie du hier nachlesen kannst.“

    Die anwerbung hatte in erste linie wirtschaftliche gründe. Die hier implizierte „bewußte“ ethnische-nationale umgestaltung des landes unter US direktive setzt voraus das die USA seit den 60’er jahren eine bewußte politik der zerstörung der nationale identität der bundesrepublik betrieb. Eine dahingehende politische leitlinie der USA gegenüber der BRD läßt sich nirgends auch nur im ansatz erkennen.

  19. #22 Schlesier1976 (27. Okt 2011 12:29)

    Sehr lang. Knapp zusammengefaßt ist es entsetzlich und Merkel sagt: Wenn wir den Euro nicht auf Teufel komm raus retten, ist der Frieden in Europa in den nächsten 50 Jahren nicht mehr selbstverständlich; wir bewegen uns mit der Rettung auf vollkommen unbekanntem Gebiet, keiner weiß, wie sich die Lage entwickelt; weitere Änderungen am Lissabonner Vertrag (= Brüche des Vertrages) werden kommen; die Krise wird Europa auch in den kommenden Jahren in Atem halten. Deutschland haftet mit seinem kompletten Staatsvermögen (auch wenn sie gleichzeitig sagt, es sei bei 211 Mrd. gedeckelt); parallel dazu sollen jetzt deutsche Privatinvestoren Griechenland helfen; Merkel verspricht sogar deutsche Investitionen in G.

    Kurz: Mit Volldampf in die Katastrophe.

  20. #27 gog von magog (27. Okt 2011 12:48)

    Die anwerbung hatte in erste linie wirtschaftliche gründe.

    Ich muß mich leider wiederholen. 🙁

    Wiederaufbau durch Ausländer – Türken und türkische Gastarbeiter in Deutschland

    1955 – Das Wirtschaftswunder und die deutsche Industrie läuft auf vollen Touren.

    1955 – 0,4% der Arbeitskräfte in Deutschland sind Ausländer.

    1955 – Trotz der Ablehnung aus dem Wirtschaftsministerium schließt das Außenministerium nach zwei Jahren Druck aus Italien ein Abkommen über den „Austausch“ von Arbeitskräften mit Italien. Dieses Abkommen soll „Pilotcharakter“ haben.

    1959 – Deutschland ist die zweitgrößte Industrienation der Welt nach den USA. Das Wirtschaftswunder ist vollendet.

    1961 – Das von der Türkei gewünschte Anwerbeabkommen wird unterzeichnet. Es wird vertraglich festgeschrieben, dass jeder türkische Arbeitnehmer maximal 2 Jahre in Deutschland arbeiten kann und dann zurückkehren muss (Rotation). Es wird vereinbart, nur Menschen aus dem europäischen Teil der Türkei aufzunehmen, ferner wird – in Abweichung zu den Anwerbeabkommen mit europäischen Ländern der Familiennachzug bzw. die Familienzusammenführung in Deutschland vertraglich ausgeschlossen.

    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-Gastarbeiter.html

  21. Sowohl die Volksverdünnung durch einen zentralasiatischen Volksstamm als auch die Volksverarmung durch den Euro sind meiner Meinung nach vorsätzlich begangene Taten. Beides gegen des Willen des Volkes, dem es – aufgrund der Vergangenheit – untersagt ist, sich zu wehren.

    Mit keinem anderen Volk hätte man das machen können.

  22. Jeder, der sich mit dem Thema mehr als ne Minute auseinandergesetzt hat, wird zu dem Schluss kommen, dass die NATO die damalige noch sehr fragile Türkei auf Jahrzehnte hinaus stabilisieren wollte und dem Weltkriegsverlierer Deutschland die Aufnahme von „Störpotential“ und „Problembürgern“ aus der Türkei aufbürdete. Die Überbevölkerung der türkischen Gesellschaft wurde einfach exportiert bzw. entsorgt, damit die Türkei berechenbar und stabil blieb. Wenn man sich nun noch vergegenwärtigt wie oft der lange Arm der NATO, nämlich die türkische Armee, seinerzeit gewählte türkische Ministerpräsidenten wegputschte, dann kann man sich in etwa ausmalen, was in der Türkei los gewesen wäre, wenn diese türkischen „Problembürger“ noch in ihrer Heimat gewesen wären, und nicht dem Lockruf des Geldes gefolgt wären. Die Türkei hat sich erst vor ca. 20 Jahren begonnen politisch zu stabilisieren, und das konnte nur geschehen, weil sie ihre „Problembürger“ (nicht nur Kurden, sondern auch andere Minderheiten wie Aleviten, Analphabeten, arme Bauern, usw.) einfach außer Landes karren durfte.

  23. Heute in der,,Blöd,,Zeitung
    Gastarbeiterzug rollt von Istanbul nach München
    Bei der feierlichen Abfahrt dabei: Zülfiye Kaykin(42) Staatssekräterin im NRW Ministerium für Arbeit und Integration.Kaykin:,,Ohne die 800000 türkischen Mitbürger in NRW stünde unser Bundesland nicht da,wo es jetzt steht.Sie haben das Land mit aufgebaut und zu seinem Wohlstand beigetragen.(Und jetzt kommt der Hammer) Ihre Kinder und Kindeskinder sind heute Hoffnungsträger für die Zukunft unseres Landes,,Ich werde heute erstmal vor jedem Türken den ich begegne (so alle 5m) vor Dankbarkeit einen Kniefall machen.Ich hoffe ihr macht da alle mit…

  24. #28 Babieca
    Danke sehr. Also wie ich befürchtet habe, wir werden schon bald richtige Probleme kriegen.

  25. Vielleicht sollte man sich weniger damit beschäftigen durch welche Umstände diese Leute in unser Land gekommen sind, als vielmehr mit der Frage wie wir die nicht integrierten Muslime wieder loswerden.Die Angehörigen der kriminellen Großfamilien Miri, El-Zain u.a. kamen nicht als Gastarbeiter. Sie sind das Produkt einer Gutmenschenpolitik von Dummköpfen, die diesen Absch… nach Deutschland reingelassen haben ohne über die Folgen nachzudenken.

  26. Da gibt es ein Buch , geschriebn 1947 , welches die beschlossene Masseneinwanderung nach Deutschland genauestens beschrieb

    Roosevelt, Churchill und Stalin hatten beschlossen, daß das deutsche Volk leiden sollte – und es litt. Vertrieben aus ihren Häusern, ihr Eigentum geplündert, dezimiert durch Verhungern und Krankheiten, vergewaltigt, beraubt und versklavt, hatten die Deutschen – zumeist Frauen und Kinder – die volle Wucht dessen, was das Time Magazin als „den entsetzlichsten Frieden der Geschichte“ bezeichnete, zu ertragen.

    Schreckliche Ernte war eines der ersten Bücher in Amerika, das gegen den Nachkriegs-Krieg der Sieger gegen die Deutschen die Alarmglocke schlug

    http://politik.forumieren.com/t9-ein-sehr-interessantes-buch-1947

    Speziell das Kapitel 5 !!!!

    Detailliert wird hier beschrieben was 40 Jahre später erledigter Paln war !!

    http://www.read-all-about-it.org/schreckliche_ernte/kapitel5.html

  27. Wenn jemand Grund zum Feiern hätte, dann wohl die Türkei! Nimmt Deutschland doch seit einem halben Jahrhundert der Türkei schwere soziale Probleme ab. Statt Dank erntet die deutsche Gesellschaft Verachtung und permanente Forderungen nach noch mehr „Integrationsleistungen“.

    Man wird kaum eine Statistik finden, die ernsthaft und umfassend eine Brutto/Netto Rechnung aufmacht, was die Zuwanderung aus der Türkei gekostet hat: gezahlte Steuern gegen an türkische Zuwanderer gezahlte Sozialleistungen und andere „Kosten“ wie Kriminalität usw.

  28. […]“bestehen in der Öffentlichkeit zwei Meinungen: Die einen vertreten die Ansicht, der Staat habe nur fahrlässig gehandelt, da die ganze Entwicklung nicht absehbar war, die Deutschen seien somit durch diesen Begriff nicht wirklich belogen worden. Die anderen halten die ethnisch-nationale Umgestaltung unseres Landes mit Hilfe der Gastarbeiterpolitik von Anfang an für Vorsatz und den Begriff „Gastarbeiter“ entsprechend für eine gezielte arglistige Täuschung.“

    Das hat Herr Stenner klar und richtig analysiert. Ich neige sogar zu der Vermutung, dass beides richtig ist. Besonders jetzt, im Hinblick auf die Sarrazin-Thesen (Gott schütze ihn; GSI), da man im Nachhinein erkannt haben muss und nicht mehr ignorieren kann, dass es sich hier um gewaltige und bedrohliche gesellschaftliche Verwerfungen mit ordentlich Sprengkraft handelt, zündet man in der Öffentlichkeit eine Nebelkerze nach der anderen. Ein regelrechtes Feuerwerk wird da abgebrannt. (Es ist schon ‚fast‘ peinlich!! Ich schäme mich für meine RegGIERung!)

    Über Dekaden hat man sich vornehmlich um ökonomische Fragen gekümmert und bestimmte innenpolitische und soziale Probleme fast völlig ausgeblendet. Die erste Generation bestimmter Einwanderergruppen ist aber auch vor allem durch Fleiß aufgefallen – obwohl sie sich auch nicht integrieren konnte, denn durch schwerste Straftaten, wie das heute hauptsächlich der Fall ist. Die Meldungen erreichen uns leider oft mehrmals täglich.

    Nun fängt der Kessel an zu kotzen. Und wenn man es nicht absichtlich tut, dann ist es doch grob fahrlässig, wenn man diesen Kessel immer weiter aufheizt und somit billigend in Kauf nimmt, dass er irgendwann explodiert. Das Sicherheitsventil heißt Ausschaffung von asozialen Elementen und Abrüstung durch eine richtig reglementierte Zuwanderungskontrolle.

    Eines scheint aber klar zu sein: Auf WELCHE Seite man sich stellen möchte. Und das ist nicht unsere.

  29. @#11 felixhenn

    dazu kommen noch ein paar gekaufte Ehen auf Zeit mit „Bio“-Deutschen und zwar genau für die Dauer von zwei Jahren, also bis (dank RotzGrün) ein eigener aufenthaltsrechtlicher Status erreicht ist….

  30. Ich schwanke offen gestanden, ob der Autor Jurist ist oder nicht. Von seiner Herangehensweise her ja, aber – was ist mit finalem Handeln (vom Wissen und Wollen des Täters getragenes Tun oder Unterlassen)?

    Das war es nämlich! Kein Mensch hat damals in Deutschland Gastarbeiter gebraucht, aber die Franzmänner haben schon nach Ende des 2. WK klar gemacht, wenn sie sich DE nicht einverleiben können, dann soll es – ja, das Wort kannte man damals schon! – „balkanisiert“ werden.

    Nicht wegen deutschem Rassismus und Nationalismus wurden zwei Kriege geführt, sondern weil Deutschland (dank deutscher Tugenden) zu stark war!

    „Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Natio-nalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“

    Quelle: Mitteilung an einen Beauftragten des deutschen „Widerstands“ während des Krieges (vgl. Peter Kleist, „Auch du warst dabei“, Heidelberg, 1952, S. 370; Emrys Hughes, „Winston Churchill – His Career in War and Peace“, S. 145).

    Wenn Deutschland Arbeitskräfte gebraucht hätte, dann hätte es mit Sicherheit kein Gesetz verabschiedet, das den Ostflüchtlingen, DEUTSCHEN (!!!) den Zugang in ihr eigenes Land verwehrt! Oder?

    Aber ein solches Gesetz gibt es, und ich habe darüber hier auch bereits geschrieben:

    http://www.pi-news.net/2009/02/offener-brief-an-wolfgang-schaeuble-aus-thailand/

    Alles klar? Finales Handeln!!!

  31. Öffentlicher Dienst

    Ministerin Özkan will keine Migranten-Quote

    Sie halte auch nichts von einem Integrationsgesetz, sagte die CDU-Politikerin im Interview anlässlich des 50. Jahrestages des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei an diesem Sonntag. „Integration gelingt nicht besser oder schlechter, wenn wir ein Gesetz schreiben“.

    Berlin ist das erste Bundesland mit einem Integrationsgesetz. Nordrhein-Westfalen soll nach dem Willen der rot-grünen Landesregierung Anfang 2012 folgen.

    http://www.mopo.de/regional/oeffentlicher-dienst-ministerin-oezkan-will-keine-migranten-quote,5066728,11066960.html

  32. Özkan darf heute anscheinend überall ablaichen. Hier im Interview mit dem HH-Abendblatt:

    „Die Infrastruktur in vielen Stadtteilen würde gar nicht mehr funktionieren, wenn es die migrantischen Mitbürger nicht gäbe, die in Nischen gegangen sind und mutig waren, sich selbstständig zu machen, etwa als Gemüsehändler, Schneider oder mit einem anderen Unternehmen.“

    http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article2073355/Oezkan-Migranten-vermissen-Anerkennung-ihrer-Leistung.html

    Sagt Sarrazin doch: Gemüsetürken. In einem hochindustrialisierten Land, das nix von dem braucht, mit dem Türken in der Regel herumkrauten. Kein Mensch muß irgendwas von Türken anerkennen. Außerer ihrer unglaublichen Fähigkeit zum Jammern und beleidigt sein. Die ist phänomenal.

  33. Das ganze ist ein sehr ambivalentes Thema, aus meiner persönlichen Sicht stellt sich die Sache so dar: Schwarz: es sind Gastarbeiter, sie werden wieder gehen, wir müssen nichts machen.

    Rot: Multikulti wird alles richten, wir müssen nichts machen.

    Weder die schwarzen noch die roten haben irgend was getan, da beide Parteien dachten es löst sich von ganz allein, genau!

    Sind wir ehrlich, der Großteil der Gastarbeitergeschichte ist eine Erfolgreiche Geschichte, für Deutschland und für die Mensche die hier zum Arbeiten her gekommen sind auf der Suche nach einem besseren Leben.

    Die Probleme hat man stur ignoriert und jetzt steht man halt da und wundert sich wie es nur in einigen Bereich so schief gehen konnte und anstatt die Sache zu analysieren und darauß seine Schlüsse zu ziehen was zu tun ist für die Zukunft, wird das ganze Thema emotionalisiert und damit passiert mal wieder nichts. Die eine werden als Xenophob beschümpft und die anderen als Soziale Träumer, anstatt sich an die Fakten zu halten und dementsprechenden eine Politik zu gestellten, wie so viele Dinge zur Zeit in dieser Republik.

  34. Man muss es wieder gelesen haben! (seuddeutsche): Einzelfälle™; Statistiken muss man „richtig gelesen haben“ (dabei muss man sie richtig deuten können.); „Die Antwort kann nicht sein: Ausländer sind kriminell und müssen ausgewiesen werden. (Das ist NICHT das Problem und nicht die Problemgruppe) Die Antwort muss lauten: Viel mehr Geld…, usw. usf.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/autor-und-anwalt-ferdinand-von-schirach-die-sarrazin-debatte-holte-etwas-gefaehrliches-hervor-1.1174533-2

  35. Mit Abstand der beste Artikel zu diesem Thema seit langem!

    Den Anhängern der Fahrlässigkeitstheorie – falls es Anhänger dieser Theorie tatsächlich geben sollte – kann man sagen: In der Politik geschieht normalerweise nichts „zufällig“ – die Dinge sind meist so gewollt, wie sie passieren. Schließlich handelt es sich bei den Politikern idR ja nicht um Idioten, die nicht wissen, was sie tun. Und dazu sind die Politiker idR besser informiert als der normale Bürger, da sie sich u.a. der Experten und der Nachrichtendienste bedienen können. Es gibt also keinen plausiblen Grund, zu glauben, unsere Politiker wüssten nicht, was hier im Lande vor sich geht.

    Daher bleibt als Erklärung nur die Vorsatztheorie.

    Man hat also erst einmal den schön unverfänglichen Begriff „Gastarbeiter“ eingeführt, mit dem suggeriert wird, dass es sich um „Gäste“ (Unter einem Gast versteht man mormalerweise jemanden, der einen besucht und anschließend – nach ein paar Tagen oder Wochen – wieder abhaut; niemand hat etwas gegen Gäste!) und um „Arbeiter“ (Ein Arbeiter ist jemand, der arbeitet, also etwas Positives) handelt.

    Um die Bürger in die Irre zu führen, behält man diese Bezeichnung seit Jahrzehnten bei, obwohl jeder weiß, dass es sich beim betrachteten Problem überwiegend nicht um „Gäste“ handelt, die nach ein paar Monaten oder spätestens nach zwei Jahren wieder abhauen, sondern die vorhaben, auf ewig hier zu bleiben, auch ihre Großfamilie aus Weitwegistan nachzuholen und hier anzusiedeln, sich also auf ewig in der Hängematte unseres Sozialsystems auszuruhen.

    Jeder weiß auch, dass es sich beim betrachteten Problem überwiegend nicht um „Arbeiter“ handelt, die dabei helfen könnten, unsere Wirtschaft auf Vordermann zu bringen, sondern großenteils um Analphabeten, Ziegenhirten und Kriminelle aus fernen Ländern, die weder über eine berufliche Qualifikation verfügen, die hierzulande nützlich wäre, noch überhaupt den Willen haben, sich anzupassen und einen Beitrag zum Wohl unseres Landes zu leisten.

    Wenn es also jedermann hierzulande – einschließlich unserer Politiker – weiß. Wieso machen die von uns gewählten Politiker dann so etwas mit uns und handeln gegen die Interessen der Mehrheit?

    Eine Antwort auf diese Frage findet sich z.B. in dem Buch von Schultze-Rhonhof, 1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte.

  36. #38 Honest
    „…Roosevelt, Churchill und Stalin hatten beschlossen, daß das deutsche Volk leiden sollte – und es litt…“
    ——–
    Das war wohl schrecklicherweise so.
    Nur, GB und die anderen europäischen Länder leiden heute mehr oder weniger genau so unter dieser herbeigeführten muslimischen Masseneinwanderung. Klar sind die Ausgangspositionen verschieden – GB und seine pakistanischen Kolonieeinwanderer, Frankreich und seine algerischen Kolonieeinwanderer. Und wir haben (Nato) die meisten Türken am Hals.
    Aber auch das reiche kleine Norwegen schafft sich ab, wird abgeschafft, Skandinavien überhaupt usw.

    How come?

  37. #27 gog von magog:

    Die anwerbung hatte in erste linie wirtschaftliche gründe.

    Es war aber zu keinem Zeitpunkt erforderlich Arbeiter aus Türkei anzuwerben. Aus dem Artikel, auf den ich zuvor verwiesen habe, geht ganz klar hervor, das von türkischer Seite auf eine Aufnahme gedrängt wurde.

    Die hier implizierte “bewußte” ethnische-nationale umgestaltung des landes unter US direktive setzt voraus das die USA seit den 60?er jahren eine bewußte politik der zerstörung der nationale identität der bundesrepublik betrieb. Eine dahingehende politische leitlinie der USA gegenüber der BRD läßt sich nirgends auch nur im ansatz erkennen.

    Das sind auch nicht meine Worte. Eine bewusste Zerstörung der nationalen Identität scheint mir weit hergeholt, jedoch haben politische Interessen der USA aufgrund der strategischen Lage der Türkei in den 50/60-ger Jahren eine Rolle gespielt. Die Folgen tragen nun die Deutschen.

  38. Ein Punkt war zumindest nicht absehbar, nämlich dass die Türken ein halbes Jahrhundert (!!!) nach Beginn der Anwerbung immer noch jährlich Zehntausende von Ehegatten – größtenteils im Rahmen arrangierter Ehen – hierher importieren. Selbst nachdem sie 50 Jahre inmitten einer westlichen Gesellschaft leben, verharren sie geistig und kulturell immer noch im Mittelalter. Vorzuwerfen ist der Politik allerdings, dass sie diesenn Irrsinn nicht endlich stoppt und auf Famiienzusammenführung i der Türkei besteht.

  39. #27 gog von magog:

    Die anwerbung hatte in erste linie wirtschaftliche gründe.
    ———
    Niemals!
    Das Anwerbeabkommen mit der Türkei kam auf Wunsch und auf Druck der türkischen Militärregierung zustande. Es wurde bezeichnenderweise federführend durch das deutsche Außenministerium abgeschlossen und eben nicht durch das deutsche Wirtschaftsministerium. Die Türkei befand sich zu dieser Zeit in einer sehr prekären wirtschaftlichen Situation.Druck kam auch aud den USA.
    Die USA befürchteten einen wachsenden Einfluss der Sovjetunion und ein Ausschehren der Türkei aus der NATO, wenn die Wirtschaft der Türkei nicht durch das Anwerbeabkommen stabilisiert würde.

  40. Zur Frage der Fahrlaessigkeit:
    Wie behandelt „der Staat“ seinen Buerger der unbeabsichtigt aber fahrlaessig bei Rot ueber die Kreuzung faehrt ?
    Schuldig oder Unschuldig?

  41. # gog von magog

    Die Türkei war nicht neutral!! Sie haben uns ganz mutig und heroisch im März 1945 den Krieg erklärt. Googel mal danach.

  42. Auch hier nochmal:

    +++ An alle in Augsburg, München und Umgebung +++

    Die Stadt Augburg lädt in einer langen Vortragsreihe Islamverharmloser und Taqiyyisten ein!

    Wer droht zu kommen:

    – Dr. Naika Foroutan mit “Sarrazin auf dem Prüfstand”
    – Patrick Bahners, Feuilletonchef der FAZ mit seinem Vortrag „Die Panikmacher – Die deutsche Angst vor dem Islam“
    – Bekir Alboga M.A. Dialügbeauftrager der DITIB
    – Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime mit seinem Vortrag: „Warum haben wir Angst vorm schwarzen Mann? Islam in Europa“

    und leider viele mehr!

    Hier zum Programm:

    http://www.kresslesmuehle.de/akademie/index.php?id=88

    http://www.augsburg.de/index.php?id=29419

    Ich bitte um zahlreiche Verstärkung bei den jeweiligen Veranstaltungen!

    Kampen fortsätter

  43. FAZ 26.10.2011 S. 10

    Amerikanischer Druck und türkisches Interesse

    Deutschland schloss das Anwerbeabkommen mit der Türkei nur zögerlich / Von Uta Rasche

    Am 2. November werden Bundeskanzlerin Merkel und der türkische Ministerpräsident Erdogan den 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und Deutschland feiern. In den Reden wird dann zu hören sein, dass es türkische Arbeiter waren, die nach dem Krieg Deutschland wiederaufgebaut und das deutsche Wirtschaftswunder erst ermöglicht hätten. Keiner dieser Sätze stimmt so ganz. Zwar waren 1961 in den Städten noch manche Kriegsschäden sichtbar. Doch die meisten „Gastarbeiter“, wie die Einwanderer bis in die achtziger Jahre genannt wurden, arbeiteten nicht im Baugewerbe, sondern in der Automobilindustrie. Und das Wirtschaftswunder war 1961, zum Zeitpunkt des Anwerbeabkommens, bereits in vollem Gange. Seine Voraussetzungen waren der Marshall-Plan und die Währungsreform des Jahres 1948; als sein Ende gilt die erste große Rezession nach dem Krieg in den Jahren 1966/67. Die nachträgliche Deutung, Einwanderer hätten das deutsche Wirtschaftswunder erst ermöglicht, ist in erster Linie Ausdruck des Verlangens des türkischstämmigen Bevölkerungsteils nach Wertschätzung. Gerade in türkischsprachigen Medien wird dieser Satz bei der Betrachtung der fünfzigjährigen Migrationsgeschichte wie ein Mantra wiederholt. Wenn deutsche Politiker, wie etwa Bundespräsident Christian Wulff beim Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Gül, auf diese Weise die Leistung der Türken in Deutschland würdigen, muss man darin vor allem das Bemühen sehen, den Einwanderern Respekt zu zollen, sie für sich einzunehmen und durch Narration so etwas wie eine „gemeinsame Geschichte“ entstehen zu lassen.

    Das Anwerbeabkommen, geschlossen am 30. Oktober 1961 in Bad Godesberg, kam von deutscher Seite aus eher widerwillig zustande. Amerikanischer Druck und das Interesse der Türkei waren ausschlaggebend, wie die Karlsruher Wirtschaftshistorikerin Heike Knortz („Diplomatische Tauschgeschäfte“) nachweisen konnte. Von Ankara nämlich ging die Initiative aus, ein Abkommen zur Entsendung von Arbeitskräften zu schließen, wie es Italien (1955) und Spanien (1960) mit Deutschland bereits getan hatten. Ziel der Türkei war es, ihr Handelsbilanzdefizit gegenüber Deutschland durch die Rücküberweisungen der „Gastarbeiter“ auszugleichen. Auch wollte die türkische Regierung Druck vom eigenen Arbeitsmarkt nehmen und den Zustrom der Landbevölkerung in die Großstädte bremsen. Von den Rückkehrern versprach man sich Investitionen in die heimische Wirtschaft sowie den Transfer von Wissen.

    Die Türkei nahm mit ihrer Anfrage Bezug auf eine Initiative des Bundespräsidenten Theodor Heuss. Er hatte 1957 während einer Reise nach Ankara in Aussicht gestellt, dass junge Türken im Rahmen ihrer Berufsausbildung eine Zeitlang in Deutschland arbeiten könnten. 1958 kamen etwa 150 „Heuss-Türken“, die überwiegend bei den Kölner Ford-Werken arbeiteten.

    1961 lehnte Arbeitsminister Theodor Blank (CDU) das Ansinnen der Türkei zunächst ab. Die kulturelle Distanz zu dem islamisch geprägten Land erschien ihm zu groß. Doch die Amerikaner sahen in der Türkei, die Nato-Mitglied geworden war, einen wichtigen strategischen Partner, um die Südostflanke des Bündnisses zu sichern. Auch hatte sich die Türkische Republik 1959 um die Mitgliedschaft in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft beworben. Auf deutscher Seite überwogen schließlich außenpolitische Erwägungen: Das Außenministerium nahm dem widerwilligen Arbeitsminister die Verhandlungsführung ab. Blanks Bedenken wurden insofern Rechnung getragen, als ausschließlich ledige Arbeiter aus dem europäischen Teil der Türkei jeweils nur für zwei Jahre kommen sollten. Als begünstigender Faktor für das deutsch-türkische Anwerbeabkommen kam im Sommer 1961 der Bau der Berliner Mauer hinzu: Der Zustrom von Fachkräften aus dem Osten Deutschlands, der bis dahin einen guten Teil des wachsenden Arbeitskräftebedarfs der westdeutschen Wirtschaft gedeckt hatte, brach ab.

    Für die anfangs unbeabsichtigte Verstetigung der Migration waren unter anderem die Arbeitgeber verantwortlich: Ihnen passte die Rotationspflicht nicht. Denn für sie war es unwirtschaftlich, angelernte Kräfte nach zwei Jahren durch ungelernte zu ersetzen. Die Rotation wurde 1964 abgeschafft. Auch wiesen sie darauf hin, dass es für den einzelnen Arbeiter eine stabilisierende Wirkung habe, Frau und Kinder um sich zu haben. Männer-Wohnheime konnten aus ihrer Sicht als Unterkunft nicht die Dauerlösung sein. Lediglich die Gesundheitsprüfung blieb streng: Zähne, Haltung, Muskeln, sogar die Geschlechtsorgane wurden begutachtet. Im Interesse der Arbeitgeber war es, gesunde Menschen in ihrem leistungsfähigsten Alter herzuholen: Ungelernte Arbeiter durften nicht älter als 30 sein, Bergleute nicht älter als 35, qualifizierte Kräfte nicht älter als 45 Jahre. Jede fünfte Angeworbene war eine Frau. Nur jeder dritte Angeworbene war ein Facharbeiter; die anderen waren Ungelernte, die oftmals in der Landwirtschaft tätig gewesen waren. Mehr als drei Viertel derjenigen, die sich bei der Deutschen Verbindungsstelle um Arbeit bewarben, kamen von außerhalb Istanbuls.

    Das Interesse an einer Auswanderung war weit größer als das Angebot an Stellen: Zwischen Oktober 1961 und November 1973, dem Zeitpunkt des Anwerbestopps, bewarben sich etwa 2,7 Millionen Türken bei der Verbindungsstelle, nur jeder Vierte wurde tatsächlich vermittelt. Manche Firmen suchten aber auch in der Türkei auf eigene Faust nach Arbeitern; andere verließen sich auf Empfehlungen von schon bei ihnen tätigen Türken, die dann Verwandte und Bekannte nachholten.

    Obwohl es so nie beabsichtigt war, wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen zum Beginn einer in Europa beispiellosen Migration. Lebten bis zu dem Abkommen etwa 6800 türkische Staatsangehörige in Deutschland, waren es zum Zeitpunkt des Anwerbestopps, den die Regierung Brandt infolge der ersten Ölkrise verhängte, etwa 800 000. Das Ziel jedoch, damit die Einwanderung türkischer Staatsbürger nach Deutschland zu beenden, erreicht der Anwerbestopp nicht, im Gegenteil: Heute leben etwa 1,7 Millionen Türken in Deutschland und 1,1 Millionen Türkischstämmige. Alle, die seit dem Anwerbestopp einwanderten, nutzten dafür die Regelung des Familiennachzugs: Bis 1973 brauchte der Einwanderer einen Arbeitsplatz, heute reicht ein Trauschein. Bei der Gewährung der Familienzusammenführung glaubte man, dass sie nach wenigen Jahren abgeschlossen sein würde. Kein Politiker rechnete damit, dass in Deutschland lebende Türken auch noch fast 40 Jahre nach dem Anwerbestopp Ehen mit in der Türkei lebenden Verwandten und Bekannten schließen und so immer wieder Einwanderer der ersten Generation ins Land holen würden. Die kulturellen Unterschiede, vor denen Blank warnte, zeigen sich gerade im Heiratsverhalten.

    Deutschen Arbeitern ermöglichte die Anwerbung der „Gastarbeiter“ den innerbetrieblichen Aufstieg zu Vorarbeitern, Meistern und Technikern. Den Betrieben brachte sie preiswerte Arbeitskräfte, was aber auch dazu führte, dass Modernisierungen und Investitionen in weniger personalintensive Prozesse unterblieben. In der Rezession der siebziger Jahre waren die ausländischen Arbeitskräfte die ersten, die wieder auf der Straße standen. Das anfängliche Kalkül, dass die Gastarbeiter nur in ihren produktiven Jahren in Deutschland sein und so für ein positives Saldo in den Sozialkassen sorgen würden, ging nicht auf. Es verkehrte sich bei den Kosten für Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie für unterstützende Infrastruktur für die Kinder vermutlich in sein Gegenteil. Den betriebswirtschaftlichen Nutzen billiger Arbeitskräfte hatten einzelne Firmen, die Folgekosten trägt die Allgemeinheit.

  44. grob dürfte gelten:
    Vorsatz bei den Grünen (und der FDP ?)
    Ignoranz bei der CDU
    Gut (gemeint) Menschentum bei der SPD

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