Die Genossen der Linken haben in ihrem ersten Grundsatzprogramm ihre Pläne wahrlich mit teuflischen Inhalten gefüllt. So ist ein Plan der Kommunisten die völlige Freigabe von Kokain und Heroin. Dazu verkündigen die Linken in alter DDR-Staatsmanier, das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem in Deutschland zu einem „demokratischen Sozialismus“ umzubauen.

Die Rheinische Post aus Düsseldorf berichtet:

Die Linke hat in ihrem ersten Grundsatzprogramm die Forderung beschlossen, das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem in Deutschland zu einem „demokratischen Sozialismus“ umzubauen. Dafür sollen große Unternehmen verstaatlicht sowie der öffentliche Sektor und Sozialleistungen massiv ausgeweitet werden. Im Gegenzug sollen Erben, Vermögende und Gutverdiener deutlich mehr Steuern zahlen.

Für Wirbel sorgte die Parteitagsentscheidung, Drogen aller Art zu legalisieren. Linken-Fraktionschef Gregor Gysi relativierte den Beschluss anschließend. „Ich möchte, dass Drogenabhängige nicht länger kriminalisiert werden“, sagte er in seiner Parteitagsrede. Am Rande des Parteitags versicherte Gysi im Gespräch mit unserer Zeitung, die Freigabe von harten Drogen solle ausschließlich für die Verordnung von Ärzten an Schwerstabhängige gelten. Im Wortlaut des neuen Grundsatzprogramms heißt es allerdings, die Linke strebe „langfristig eine Legalisierung aller Drogen“ an.

Die Linke war für drei Tage in Erfurt zusammengekommen, um vier Jahre nach dem Zusammenschluss von PDS und WASG ihr erstes Grundsatzprogramm zu verabschieden. Die mehr als 500 Delegierten mussten sich mit rund 1400 Änderungsanträgen der Parteibasis befassen.

Eine Regierungsbeteiligung der Linken auf Bundesebene scheint mit diesem Programm in weite Ferne gerückt. Die Partei hat dafür Haltelinien festgezurrt. Im Programm heißt es: „An einer Regierung, die Kriege führt und Kampfeinsätze der Bundeswehr im Ausland zulässt, die Aufrüstung und Militarisierung vorantreibt, die Privatisierung der Daseinsvorsorge oder Sozialabbau betreibt, werden wir uns nicht beteiligen.“ Die Linken wollen sich auch nicht an Regierungsbündnissen beteiligen, die Streichungen im öffentlichen Dienst planen.

Die Legalisierung der harten Drogen soll den Sozialisten ausschließlich dazu dienen, die Jugend auch an diese zerstörerische Materie ungehindert heranzuführen.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

113 KOMMENTARE

  1. Mit Drogen macht man die Leute gefügig und man kann nach Belieben mit ihnen verfahren. Wer von den Linken wünscht sich das nicht?

  2. Jan Fleischauer wird von linken Spiegel-Spinnern heftigst angepöbelt. Heute waren ihm die Kragen geplatzt:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,793563,00.html
    Dabei ist er definitiv der mit Abstand beste Mann beim Spiegel, nachdem Weggang von Broder.
    Könnt Ihr bitte Jan unterstützen auf dem Spiegel-Forum:
    http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=46489&page=16
    Fleischhauer hat übrigens ein Film über die Linken gedreht (nach seinem eigenen Buch), das vielleicht noch besser ist als “Deutschlandsafari” von Broder und Abdel-Samad ist, leider hat es kaum jemand gesehen:
    http://www.stern.de/panorama/unter-linken-der-film-der-michael-moore-der-bourgeoisie-1607643.html

  3. UNFASSBAR. Aber wahr. Ich erinnere an Julia Bonk, die harte Drogen schon für 14-jährige forderte!!!

  4. Ähm…die meisten Deutschen benötigen doch keine Drogen mehr…

    naja, wundert mich bei den Linken gar nicht.

    Die unselige Seeliger hat in der taz auch so nen Pamphlet dazu verfasst. Diese alte Schachtel merkt nicht, dass der Lack bei ihr schon lange ab ist. Führt sich aber auf, als wäre sie in der postpubertären Phase. Wie lächerlich.

  5. An die hier mitlesenden Beamten des Verfassungsschutzes:

    Wenn Ihr einen benötigt der die Verbotsklage gegen diese „“demokratischen Sozialismus” umzubauende Vereinigung“ einreicht kommt doch mal vorbei.

    Ich mache einen guten Kaffee.

    Semper PI!

  6. Ich begrüße diese Forderung. Wer Drogen kaufen will, der bekommt sie, ob legal oder illegal. Warum sollen denn immer die mittlerweile überwiegend südländischen Dealer an der Drogensucht seiner Klientel verdienen? Stichwort. Eigenverantwortung! Holland geht mit der Cannabispolitik guten Beispiels voran!

  7. Das ist die neue Strategie der Linken, denen laufen die Wähler scharenweise weg.

    Jetzt versuchen die neue Wählerschichten bei den Drogenabhängigen zu bekommen.

  8. Ist es Dummheit oder ist es eiskalte Berechnung oder ist es Menschenverachtung was Kommunisten zu solchen Forderungen treibt?

    Ich würde am Liebsten jedem Befürworter dieser linkspopulistischen Rattenfängerei Sozialstunden in einer Drogenklinik verordnen.
    Wer sich nach dem Umgang mit Meth-, Heroin- oder Crack-Wracks noch für die Legalisierung harter Drogen ausspricht, der bekommt von mir persönlich eine Portion legalisiertem H oder Meth bezahlt.

    Tja, dann kann man Drogen endlich besteuern und legal-rechtsstaatlich am Drogenhandel mitverdienen, um die Segnungen des Sozentums bezahlen zu können.
    Blöd nur, dass Drogenwracks kein Geld erarbeiten sondern immense Kosten verursachen, von dem Leid der Drogis und ihrer Angehörigen mal ganz abgesehen.
    Aber die paar Drogis sind wohl nur weitere Kollateralschäden neben der Strasse zum Kommunismus.

    Und man bekommt die Wählerstimmen der Drogis gratis obendrauf, worauf es den SEDlern wohl am Meisten ankommt.

    Die SED-Linke ist unwählbar und sie wird immer unwählbar bleiben, Drogenhändler, welche finanziellen oder politischen Profit aus dem Leid und dem Tod von Menschen ziehen wollen, gehören in den Knast und nicht in Parlamente.

  9. Einen schönen guten Abend zusammen. Bin neu hier auf PI und möchte mich für die vielen feinen Artikel bei euch bedanken.

    Habe in meiner Heimatstadt (DU-Rheinhausen)das Abrogationsprinzip in Umlauf gebracht. Ferner und auch `ne Demo im April`11 geplant. Diese war aber nicht angemeldet und so wurde mir davon abgeraten, weil die Polizei keinen Schutz gewähren konnte.

    Aber ich möchte dieses dennoch nach holen.

    Thema soll sein EU = NEIN DANKE und Islamisierung = NEIN DANKE .

    Ich denke mal das wir uns einig sind, dass es in Deutschland so nicht weiter geht !

    Zu recht wird immer von euch aber auch anderen geklagt, das niemand aufsteht. Dann lasst uns ENDLICH gemeinsam diesen Faschisten in EU und Berlin ordendlich Feuer unterm Gesäß machen und zur Tat schreiten !

    Also wie sieht`s aus, weiter nur Reden oder Gas geben ?

    Eine bitte habe ich noch, wäre schön wenn sich niemand über eventuelle Rechtschreibfehler moniert.
    DANKE IM VORAUS

    EUROPA DEN EUROPÄERN ! ! !

  10. Die Forderung nach Legalisierung von harten Drogen ist sicher noch der harmloseste Programmpunkt im Grundsatzprogramms der Linkspartei (formerly known as SED). Die anderen Punkte wie die Verstaatlichung der Schlüsselindustrien ist ein Rückschritt in längst vergessen geglaubte finstere Zeiten und macht mir wirklich Angst. Aber gewarnt wird in den Medien nur vor wirklichen Gefahren, wie den Rechtspopulisten und natürlich PI.

  11. Sollen sie doch Heroin und Kokain konsumieren, jene die so dumm sind und daran sterben. Das nennt sich natürliche Selektion. Es wird in erster Linie sowieso die Linkswähler treffen.

    Nein. Ich bin natürlich für ein Verbot. Es ist nicht grundlos. Mit dem Heroin finanziert man die Taliban und mit dem Kokain den Drug-War in Mexico und die FARC, was die Linke vielleicht zu dieser hinrissigen Idee hinreißen ließ. Mit diesen Drogen werden Kriege, Warlards und andere Mörderbanden finanziert.

    Normalerweise sind es die Linken, welche die Bürger bevormunden möchten und immer „besser wissen, was gut für uns ist“. Diese Etatisten sprechen doch normalerweise jedem die Eigenverantwortung ab. Immer hat die Gesellschaft Schuld, wenn etwas schief läuft, niemals derjenige, der die Tat begangen hat. Das ist doch die Linke Logik. Wäre bei einem horrenden Anstieg von Drogentoten dann auch die Gesellschaft Schuld? Oder die dümmliche Entscheidung einer Partei namens „Die Linke“? Wieso machen sie gerade hier eine Ausnahme?

  12. @ #7 tetz (24. Okt 2011 23:19):

    Denken ist Glückssache….

    Warum wohl haben die Briten den 23.00 Uhr „last Orders please“ eingeführt???

    Könnte es etwas mit der Leistungsfähigkeit der Arbeiterschaft zu Tun haben?

    Ach, und das deutsche Reinheitsgebot was das Bier betrifft??? Schon mal gehört?

    Das ist eine BEGRENZUNG der Mittel auf Hopfen, Gerste, Malz, Hefe. Fliegenpilze enthält der Text nicht… warum eigentlich???

    Haben Sie schon einmal den Werdegang eines Drogenabhängigen in Ihrem persönlichen Umfeld verfolgen „dürfen“?

    Wohl eher nicht…..

  13. @ #7 tetz

    Die „Legalize-it!“-Forderung ist wahrlich kein reines LINKEN-Projekt. In Wahrheit ist es schon sehr lange ein Projekt der US-amerikanischen Rechten:

    Drug Legalization: Conservative Colorado Republican Tom Tancredo Joins the Chorus

    http://stopthedrugwar.org/chronicle/2009/may/22/drug_legalization_conservative_c

    Anderes Beispiel:

    [TX republican congressman] Ron Paul favors legalizing heroin

    http://www.mysanantonio.com/opinion/columnists/article/Ron-Paul-favors-legalizing-heroin-1374192.php

  14. Man stelle sich kurz folgendes vor

    Für Wirbel sorgte die Parteitagsentscheidung, Schusswaffen aller Art zu legalisieren. Fiktive-Rechtspartei-Fraktionschef Deutsche Kartoffel relativierte den Beschluss anschließend. “Ich möchte, dass Waffenbesitzer nicht länger kriminalisiert werden”, sagte er in seiner Parteitagsrede. Am Rande des Parteitags versicherte Kartoffel im Gespräch mit unserer Zeitung, die Freigabe von schweren Waffen und Kriegswaffen ab einem Kaliber von 7,62 mm solle ausschließlich durch Verordnung der Polizei und Bundeswehr gelten. Im Wortlaut des neuen Grundsatzprogramms heißt es allerdings, die Rechte strebe “langfristig eine Legalisierung aller Waffen” an.

    Das geschrei möchte ich nicht hören….

    Verlogenes Pack

  15. Tja, zwar ist laut der grossen Sozi-Kommi-Vordenker die Religion Opium fuer’s Volk. Aber diese „Droge“ ist denn doch zu gefaehrlich fuer die Linken, da generell diametral zur Linksverbloedung stehend.

    Aber mit der Generation „Zugekifft und zugedroent“ hat die Linke eine Zukunft:

    —-so kann ausreichend Halluzination fuer die rosarote Linken-Brille geschaffen werden, das Waehlerpotential steigt. Wer zugedroent ist, findet alles schoen, sogar die Realitaet.
    Tipp: Auf dem Wahlzettel ein Symbol fuer Heroinspritze oder Kokainpulver neben den entsprechenden Kreisen auf dem Wahlzettel abbilden, damit selbst die groesste Drogen-Matschbirne noch das Kreuz an der richtigen Stelle hinbekommt;

    —- mit dem Stoff aus dem die physische und psychische Zerstoerung von Menschen ist, kann man gleich noch zahlreiche Arbeitsbeschaffungsprogramme aus dem Boden stampfen:

    Kliniken, Betreuungpersonal (sowohl fuer Drogen-Kunden als auch besonders fuer deren Familien), umfangreiches Transfer-System, um einen reibungslosen Transport der „Kunden“ zwischen Reha-Klinik und Drogensupermarkt zu gewaehrleisten, etc.

    Und dann sollte man schnell noch Lafontaines Idee umsetzten: Er hatte ja schon vor Jahren in einer TV-Dikusssionsrunde die Taliban als „Verhandlungspartner“ bezeichnet. Und die gehoeren doch zu den weltfuehrenden Drogenproduzenten. Wie praktisch ! Da kann man gleich noch das Sortiment in den Fair-Trade-Laeden erweitern.

  16. In diesem Fall meine volle Zustimmung. Wer Drogen nehmen will, der nimmt sie. Dann doch lieber saubere Drogen. Es müsste sich niemand mehr für seine Sucht prostituieren. Die Gefängnisse würden sich leeren und die Terrorfinanzierung durch Drogengelder würde trockengelegt. Es gab und gibt keine Drogenfreie Menscheit.

  17. ich bin gewiss kein freund der linken! doch die legalisierung von drogen, auch von harten ist nicht nur richtig sondern auch nötig.
    drogenabhängige werden ihre drogen bekommen, ob legal oder illegal! die frage ist nur, wer daran verdient?! sollen es kriminelle vereinigungen sein oder ist es nicht besser, wenn die abhängigen unter ärztlicher aufsicht und kontrolle die drogen vom staat erhalten und kein drogengeld mehr an kriminelle fließt. es wird kriminellenclans und auch terroristen der geldfluss abgedreht und die beschaffungskriminalität gesenkt.
    es geht natürlich nicht die drogen einfach zu legalisieren und gut is… sondern die drogen dürfen NUR vom staat unter bestimmten auflagen abgegeben werden.
    weiterhin werden auch konsumenten von weichen drogen nicht mehr mit dealern in kontakt kommen, die ebenso harte drogen anbieten. außerdem besteht auch die möglichkeit die junkies direkt auf aussteigerprogramme hinzuweisen, wenn diese ihre drogen von staatlichen einrichtungen erhalten.
    der kampf gegen drogendealer und schmuggler muss natürlich fortgesetzt werden und die beschlagnahmten drogen, nach reinheitstest, können auch an süchtige abgegeben werden. wie das ganze im detail ablaufen soll, müsste natürlich noch erarbeitet werden. ich bin mir jedoch sicher, dass dadurch ein rückgang an neu konsumenten von harten drogen erreicht werden kann und kriminellen eine wichtige einnahmequelle abgedreht wird.

  18. #7 tetz (24. Okt 2011 23:19)

    Ich begrüße diese Forderung. Wer Drogen kaufen will, der bekommt sie, ob legal oder illegal. Warum sollen denn immer die mittlerweile überwiegend südländischen Dealer an der Drogensucht seiner Klientel verdienen?
    ……………………………………………………..

    Ach ja ? Und wenn das Neu- sozialistische Zeitalter beginnt, dann werden alle „südländischen Dealer“ plötzlich verschwinden und durch sozialistische Dealerbrigaden ersetzt ?
    Na ja, dann brauchen wir ja nur noch Kooperationsverträge mit Bruuda Hamid Karsai und Evo Morales unterschreiben und das „Opium für das Volk“ wird vom Hindukusch und aus den Anden geliefert, was ? 😉

  19. 30 Stunden die Woche arbeiten und die übrige Zeit kiffen wir uns die Birne zu: Tolles Programm einer Partei, die angeblich die Gesellschaft positiv verändern will. Es lebe die spätgermanische Dekadenz.

  20. Die “ Linke “ ist als PDS und Nachfolge der SED kläglich gescheitert, sie versuchen jetzt als die “ Linke “ Deutschland zu unterwandern.

    Einige dieser Kommunisten spielen wohl schon mit dem Gedanken den Warschauer Pakt wieder auferstehen zu lassen.

    Deutschland braucht die Linke nicht. Die KPD wurde hier verboten, das sollt auch mit den Linken geschehen.

  21. Es ist eine Schande, unzumutbar, dass eine kommunistische, ja bolschewistische Partei im Parlament sitzt. Hätte Kohl damals der SED alle finanziellen Möglichkeiten genommen (und sie an die Opfer von Bautzen verteilt!) hätten diese Agitatoren des Unrechts, keinen Fuss auf die Erde bekommen!
    Immerhin hatte man jahrzehntelang den Kommunismus im Westen bekämpft.
    Den viel katastrophaleren, militanten und schädlichen Islam dagegen, lässt man nicht nur zu Millionen einreisen, sondern pampert diese -unnotwendigen- Zerstörer der Demokratie auch noch mit Steuermilliarden.
    Wer Moscheenbau und Koranschulen zulässt – lässt die Islamisierung zu!
    Danke ihr Versager und Verräter!

  22. RTL bringt es schon wieder: Die machen jetzt Werbung für Sprachkurse. Finde ich eigentlich nicht schlecht. Weil es kommt zum Vorschein, dass es nur ein Teil der Bevölkerung probleme mit der Deutschen Sprache hat und das sind die die aus islamischen Ländern kommen.

    DANKE RTL…

  23. #21 Islam-Nein-Danke (25. Okt 2011 00:24)

    RTL bringt es schon wieder: Die machen jetzt Werbung für Sprachkurse.

    …………………………………………………….

    Sprachkurse, Deutsch für Türken:

    http://tinyurl.com/3sbtpzt 😆

  24. Ohne mich hier der linken Forderung anschließen zu wollen: Es handelt sich im Grunde um eine klassisch-liberale Forderung welche z.B. in den USA auch Ron Paul vertritt.

    Hintergrund ist der, dass in einem solchen Falle Drogen nicht viel teurer werden als Backpulver, da ihr hoher Preis ausschließlich in der Verfolgung und dem Verbot begründet ist (Knappheit korrespondiert mit dem Preis). Viele Mafiaorganisationen finanzieren sich jedoch eben über jenen Preis und begehen viele andere Verbrechen, welche auch Personen trifft, welche nichts mit dem Drogenkonsum zu tun haben. Auch die Beschaffungskriminalität fiele weg.

    Das Hauptproblem was ich sehe sind Kinder und Jugendliche – was Erwachsene freiwillig mit ihrem Körper machen, ist mir egal.

    Witzig ist natürlich das Opium-Zitat: Religion ist böse, weil es Opium für’s Volk ist, OPIUM als Opium für’s Volk ist aber OK 🙂

  25. „die frage ist nur, wer daran verdient?! sollen es kriminelle vereinigungen sein oder ist es nicht besser, wenn die abhängigen unter ärztlicher aufsicht und kontrolle die drogen vom staat erhalten und kein drogengeld mehr an kriminelle fließt.“

    Genau meine Meinung, vor allem der Kokain sowie Heroinhandel ist z. B. bei uns in der Stadt überwiegend in der Hand von Türken, Arabern und Co. Meiner Meinung unterstützt man mit der Kriminalisierng von Drogen auch noch indirekt die Islamisierung Deutschlands. Warum diesen Leuten unnötig Geld in den Rachen werfen? Jeder, der Heroin bei uns in der Stadt nehmen will, weiß an welchen Orten er daran kommt, trotzdem nehmen nur die Allerwenigsten dieses Teufelszeug. Ich finde es schade, dass gerade Themen wie die Legalisierung von Drogen, aber auch andere Themen wie beispielsweise Umweltschutz ausnahmslos den Linken überlassen wird!

  26. Ich kann auf den Schlag sofort 10 Leute benennen, Bekannte aus meiner Jugend, die ihr Leben oder das Leben anderer wegen Drogen versaut haben.

    Sechs haben sich vor langer Zeit selbst überdosiert und sind abgekr***t -drastische, aber treffendste Wortwahl-, eine Bekannte wurde von ihrem zugedröhnten „Partner“ erschlagen, ein ehemaliger Schulfreund hat unter Drogen getötet und sitzt und die restlichen Zwei sterben langsam vor sich hin, wenn sies mittlerweile nicht schon geschafft haben.

    Ja, nun kann man natürlich sagen „Selber schuld“ oder „was kennt der NdM denn für Leute?“

    Nun, zum Ersten stimmt „selber schuld“ zum Teil auch, sie haben das Zeug ja freiwillig genommen und die beiden Erschlagenen hätten sich ja nicht in Junkies verlieben müssen.

    Und zum Zweiten:
    Das waren ganz normale Kinder und Jugendliche von ganz normalen Eltern, keine Kernassis.
    Dumm gelaufen, etwas zu neugierig und zu vertrauensselig gegenüber den falschen „Freunden“ gewesen.

    Aber Dummheit und Neugierde ist ein Privileg der Jugend.
    Ich kenne niemanden, der im Erwachsenenalter mit dem Dreck angefangen hätte.

    Die Opfer sind Kinder und Jugendliche, daher muss der Zugang zu harten Drogen so schwer wie möglich gemacht werden und der Handel unter schwere Strafen gestellt werden.
    Wenn schgon nicht zur Abschreckung dann wenigstens, um die Gesellschaft vor Drogenhändlern zu schützen.

    Nur geht das mit legalisierten harten Drogen nicht mehr.
    Wer hier bei der Entkriminalisierung wohl überdurchschnittlichen Nutzen ziehen würde? Na, dämmert was?

    Auch wenn das Zeug nach der Legalisierung „kontrolliert“ abgegeben wird ist nie sichergestellt, dass Kinder und Jugendliche keinen leichten Zugang haben.
    Bestes Beispiel ist das Alkoholverbot für Jugendliche: Nichts ist leichter zu umgehen…

    Was ist, wenn findige „Zwischenhändler“ ihre legale Portion Heroin oder Crack einfach weiterverkaufen, also für Dritte „besorgen“?
    Wie will man diese „Weiterverkäufer“ rechtlich hart belangen, wenn die „Handelsware“ aus legalisierten Substanzen besteht?

    Die SED-Linke kann geistig nicht so unfähig sein um solche Bedenken nicht selbst zu haben.

    Wählerstimmenfang auf allerunterstem Niveau, auf Kosten von Kindern und Jugendlichen.

  27. „Ach ja ? Und wenn das Neu- sozialistische Zeitalter beginnt, dann werden alle “südländischen Dealer” plötzlich verschwinden und durch sozialistische Dealerbrigaden ersetzt ?“

    Weder will ich, dass ein neusozialistisches Zeitalter beginnt, noch werden die Dealer in ihre Heimatländer zurückkehren, sie werden zumindest aber deutliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen müssen! Dann ist es vorbei mit dem dicken von Drogengeld finanzierten Mercedes!

  28. Ich habe den Verdacht, dass all solche angeblichen linken Steckenpferde nur der Destabilisierung der Gesellschaft dienen sollen.
    Da ist die Hypersexualisierung der Jugend: Die DDR war prüde, die Hypersexualisierung fördert aber die Bindungs- und Orientierungslosigkeit und die wiederum begünstigt und gewöhnt an Umschwünge. Da sind die Frauen, die in den Beruf getrieben werden, damit die Kinder keine Bindung zu ihnen aufbauen und vom Staat vereinnahmt werden können. Da ist die Umwelt- und Atomkraftpanikmache, damit sich das System an den kostenintensiven und ineffizienten Alternativen überheben möge. Linksextreme Länder dagegen machen mit der ganzen Umwelt totale tabula rasa und saugen verzweifelt an dreckigster Atomkraft. Jetzt die Drogen: Drogenabhängige kamen in der UDSSR in den GULAG. Aber auch hier: Drogen machen gefügig und willenlos, ideal für einen Umschwung.
    Das ist alles nichts, was irgendwie final mit kommunistischer Ideologie zu tun hat. Auch nur im Entferntesten. Ganz im Gegenteil würde jeder, der nach der Revolution noch solche Ideen hat, gesäubert werden. Erschossen oder GULAG. Denn die Partei hat immer recht.

    Tatsächlich sind es aber arme Verblendete, die Satans Werk der Zerstörung betreiben. Genau wie der Kommunismus es jeher und noch viel schlimmer getan hat. Millionen und Abermillionen, Milliarden Ermordete, Gefolterte, verkrüppelte Leben und Psychen. Das ist Kommunismus. Die Wege dahin müssen wir suchen. Satan ist noch nicht satt davon. Offensichtlich. Also bewegt er die Gedanken und Münder dieser Linken, die sicherlich selber tatsächlich meinen, sie würden über all die in Kauf genommene Vernichtung von Leben hinweg etwas Gutes erreichen wollen. Es wird ihnen sicherlich nicht klar sein, was sie tun. Dadurch sind sie aber nicht der Verantwortung enthoben, denn es ist ihnen gesagt worden und sie halten sich selber für klug und verständig. Es kann ihnen aber vergeben werden.

  29. #26 tetz (25. Okt 2011 01:23)

    „Weder will ich, dass ein neusozialistisches Zeitalter beginnt, noch werden die Dealer in ihre Heimatländer zurückkehren, sie werden zumindest aber deutliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen müssen…“

    —————————

    Ok, aber die „Ali‘ s werden sich eine neue „Nische“ suchen und dank der von links verordneten „Willkommenskultur“ auch garantiert finden. 👿

  30. #25 nicht die mama
    und deine bekannten sind an die drogen gekommen, obwohl diese strengstens verboten sind… merkst du was? es kann noch und nöcher verboten werden… in den USA gibt es den „war on drugs“ und trotzdem steigt die zahl der konsumenten und die mexikanischen drogenkartelle fahren jedes jahr höhere gewinne ein. die usa bauen zäune und verstärken die küstenwache… die drogenkartelle bauen tunnel und kaufen uboote… irrsinnig!!! wenn die drogen legal sind, werden den kartellen über nacht millionen dollar abgedreht.
    den süchtigen und der steuerzahlenden gesellschaft ist mehr geholfen, wenn diese vom staat kontrolliert abgegeben werden und gleichzeitig wege aus der sucht gezeigt werden. der staat hat direkten zugriff auf die junkies, im gegensatz wenn diese kriminalisiert werden…

  31. #27 tetz (25. Okt 2011 01:23)

    noch werden die Dealer in ihre Heimatländer zurückkehren, sie werden zumindest aber deutliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen müssen! Dann ist es vorbei mit dem dicken von Drogengeld finanzierten Mercedes!

    Solange, wie die Drogenabgabe auch nur irgendwie reglementiert wird, wird ein Schwarzmarkt und Schmuggelware existieren, um den Baderf derer zu bedienen, die von Staatswegen nicht einfach in die staatliche Drogenabgabestelle gehen können, weil sie zu jung oder illegal im Land sind.

    Die einzige Alternative wäre absolut freier Verkauf, was aber völliger Schwachsinn und ein Verbrechen ist.

    Ich bekomm echt einen dicken Hals wegen diesem Linksparteigesoch…

  32. Jetzt muss ich aber auch noch mal meinen Unmut bezüglich Geert Wilders und seiner Partei loswerden. Ich habe immer viel von ihnen gehalten, aber dass die diskriminierende Drogenpolitik nun auch die deutschen Touristen trifft, das hatte ich von einer Partei, die sich DIE FREIHEIT nennt, nicht erwartet. Weshalb soll ich denn in Holland ab 2012 als Tourist kein Cannabis mehr kaufen dürfen. Das lockt doch wiederum nur Kriminelle und andere Günstlinge an, die nun neue Geschäfte wittern, schließlich dürfen sie im Gegensatz zu anderen Europäern ganz legal Cannabis einkaufen! Laut Welt-Online geht diese neue Regelung, dass Nicht-Holländer in Holland ab 2012 kein Gras mehr kaufen dürfen, auf deren Partei zurück.

    Wenn FREIHEIT draufsteht, dann soll auch bitte FREIHEIT drin stecken!

  33. # 12 RdT

    Huch, habe bei der Droehnung das ‚h‘ weggedroehnt. Brauche ’nen Joint (=Schanier; sensu strictu ‚die Redlichen‘).

    @ 27 Julkorn

    Ja, Sie beschreiben da sehr genau die Linken/Frankfurter Schule. So ist es.

    # 28 7berjer

    Sehe ich genau so.

  34. #30 surferdude (25. Okt 2011 01:44)

    Klar sind meine Freunde damals illegal an dieses Gift gekommen.

    Genauso, wie die Jungen heute an das Gift kommen werden, wenn das Zeug in der Apotheke gegen Altersnachweis an Erwachsene verkauft werden würde.

    Na, merkst Du was?
    Eine Legalisierung würde null Schutz für die Opfer bedeuten aber jede Menge Vorteile für Händler bringen.

    Und dass die Junkies kriminalisiert werden sollen, hab ich nie geschrieben oder befürwortet. Wegnahme des Stoffs bei Aufgriff ist Strafe genug.

    Es geht darum, die Händler ordentlich zu verarzten.

  35. #31 surferdude (25. Okt 2011 01:46)

    legalisierung von drogen ist übrigens very political incorrect 😉

    Nachdem die angebliche „Neue Mitte“ -Linke und „Grüne“- für Legalisierung ist, ist „Kriminalize It“ total PI. 😉

    …und immer dran denken, wir sprechen über harte Drogen…

  36. # 32 tetz
    Holland hat mit der Freigabe von Cannabis schlechte Erfahrungen gemacht und rudert deshalb zurück. Du scheinst mir ein kaputter Kiffer, der nicht ohne auskommen kann.
    Der Normalbürger benötigt diesen Mist nicht.
    Natürlich ist es möglich, an Drogen zu kommen. Aber ein Verbot schränkt die Verbreitung erheblich ein und setzt ein Signal. Ich möchte nicht, dass meine Kinder und Enkel mit diesem Dreck in Berührung kommen.
    Auch Mord ist verboten, gleichwohl wird gemordet. Soll man nun Mord deshalb straffrei stellen ?

  37. Die Linke hat sich mit diesem Programm endgültig als Oppositionspartei etabliert und ist damit nicht koalitionsfähig. Ein Haufen Spinner weitab jeder Realität.

  38. „Und dass die Junkies kriminalisiert werden sollen, hab ich nie geschrieben oder befürwortet. Wegnahme des Stoffs bei Aufgriff ist Strafe genug.“

    Mir wurde einmal an meinem Geburtstag ein Tütchen Cannabis von der Polizei weggenommen, das betrachte ich als Eingriff in meine Grundrechte. Sie haben sogar noch mit mir einen Drogentest gemacht, und siehe da, ich war clean, noch nicht mal auf THC schlug der Test an, da ich tatsächlich nur 4-5 mal im Jahr Cannabis-Tütchen rauche. Und dass ich dafür kriminalsiert werde, ist schlicht und ergreifend eine Frechheit! Wann hört diese Bevormundung endlich auf?

  39. #39 tetz (25. Okt 2011 02:03)

    Na, das haben illegale Sachen aber so an sich:
    Man darfs nicht haben.

    Geht mir übrigens bei anderen Dingen so: Wenn ich ein illegales Teil am Mopped hab oder zu flott bin, bekomm ich Ärger.

    Dehalb forde ich aber auch keine Abschaffung der Strassenverkehrsordnung, nur weil mir persönlich einige Vorschriften nicht gefallen.
    Ganz ohne Regeln gehts nunmal leider nicht.

    Machs wie ich: Freu Dich darüber, wie oft Du NICHT erwischt wurdest. 😀

  40. „Holland hat mit der Freigabe von Cannabis schlechte Erfahrungen gemacht und rudert deshalb zurück. Du scheinst mir ein kaputter Kiffer, der nicht ohne auskommen kann.“

    Ich bin alles, aber garantiert kein Kiffer. Ich finde es beschämend, wenn Leute ohne dieses Zeug nicht mehr auskommen können und regelmäßig am 10. des Monats auf Grund des hohen Konsums kein Geld und auch kein Elan mehr haben. Genauso wie ich mir ab und zu mal eine schöne Flasche „Brugal“ gönne, gönne ich mir hin und wieder auch mal einen Joint, das kommt selten genug vor und ist mein gutes Recht.

    Die schlechten Erfahrungen hat Holland mit der Freigabe von Cannabis in der Tat gemacht, aber auch nur unter einem Gesichtspunkt: Und zwar unter dem der Drogentouristen. Ich meine auch, dass das der Grund gewesen ist, weshalb die Freigabe eingeschränkt wurde. Richtiger wäre es aber gewesen, auch in anderen europäischen Ländern Cannabis freizugeben, damit solch ein Cannabistourismus gar nicht mehr Not tut!

  41. # 40 tetz
    Der Normalbürger braucht diesen Dreck nicht und kann deshalb mit dem Verbot bestens leben. Nur weil eine kleine Minderheit diesen Mist benötigt, muss man nicht die Gesetze ändern und damit unsere Jugend noch mehr gefährden.
    Auch wenn es nie ganz erreicht werden kann, muss die Zielvorgabe immer eine drogenfreie Gesellschaft sein, schon um unserer Kinder willen.

  42. Einfach mal bei Youtube eingeben:

    „Auslandsjournal über holl. Coffeeshops (20.07.11)“

    Da geht es um das neue Gesetz, dass es Nicht-Holländern ab 2012 verbietet, Cannabis zu kaufen. Ein Rückschritt, wie ich finde!

    Und der feine Herr hat Recht, es ist wirklich eine lächerliche Idee und lockt wiederum kriminelle Gangs aufs Neue an!

  43. „Auch wenn es nie ganz erreicht werden kann, muss die Zielvorgabe immer eine drogenfreie Gesellschaft sein, schon um unserer Kinder willen

    Ich bin selbst Vater, aber glaube, dass die aktuelle Drogenpolitik weitaus gefährlicher ist. Denn wer zu einem kriminellen Dealer geht, um sich z. B. Gras zu besorgen, bekommt vielleicht dort auch noch Kokain und andere harte Drogen angeboten. Außerdem baut er schlechte Kontakte auf. Und so läuft es in der Realität tatsächlich.

    Ich bin oft genug in Holland gewesen und betrachte die dortige Cannabispolitik als Vorbild auch für Deutschland. Es ist einfach verlogen, die Jugend mit Kümmerling-Werbung und Co. zu berieseln, sie andererseits aber für einen Joint vor Gericht zu stellen.

    Und mal ernsthaft, die Verbote schrecken doch auch nicht ernsthaft ab, machen es höchstens noch geheimnsvoller, interessanter und „cooler“!

  44. # 42 tetz
    Wo liegt das Problem ? Du wirst an diesen Dreck auch weiterhin rankommen. Kiffe dich zu aber verführe damit nicht andere.

  45. Mich würde interessieren ob die, die gegen das Aufhebungsverbot sind auch für eine illegalisierung des Alkohol sind ?

    Ich halte Alk für weit aus teuflischer als Cannabis es je sein könnte.

  46. ich glaube ich sehe wo bei dieser diskussion das problem liegt.
    das wort „legalisierung“.

    gut lasst uns drogen nicht „legalisieren“!

    der handel soll weiterhin illegal bleiben, wenn dieser nicht von staatlichen stellen ausgeht.

    für einen normalen bürger ist es nicht legal sturmgewehre zu besitzen. die polizei darf das(???). staatliche stellen sollen drogen abgeben dürfen, die restliche bevölkerung darf das nicht, weil drogen immer noch ILLEGAL sind.
    nur weil peter b. heute lust bekommt sich zum ersten mal eine spritze heroin zu setzen und dieser mit diesem vorhaben zu einer dieser staatlichen stellen geht um diese zu bekommen, wird dieser nach ärztlicher untersuchung und gespräch natürlich NICHT erhalten.
    ich spreche von menschen die bereits süchtig sind… diese sollen unter staatlicher aufsicht ihre drogen erhalten! (ich spreche momentan von harten drogen)
    weiche drogen wie canabis müssen allerdings zugänglich gemacht werden. nicht unbedingt wie in holland in coffee shops, eher wie in californien über ein ärztliches attest und in speziellen abgabe stellen, wo das canabis auch bezahlt werden muss…
    problematischer sehe ich da eher exotische drogen.
    jedoch muss der illegale drogenmarkt ausgetrocknet werden und dies ist möglich in dem dieser weiter von der polizei bekämpft wird und zu dem den konsumenten eine staatliche alternative gegeben wird, wo sie bessere ware zu einem günstigeren preis oder bei schwer süchtigen auch kostenlos erhalten. und keine bange EURE KINDER WERDEN NICHT DROGEN AUSGESETZT! wie kommt ihr nur auf sowas? davon war nie die rede, dass kinder jetzt kokain nehmen dürfen…das war unter „legalisierung“ nicht gemeint!

  47. alkohol, übrigens auch eine droge, ist auch erst in letzter zeit durch minderjährige extrem misbraucht worden. das jugendliche zu drogen greifen und diese missbrauchen (z.b. komasaufen) hat andere gründe als nur die verfügbarkeit. übrigens wurde in den 20er jahren in den usa versucht alkohol konsum zu verbieten. ihr wisst doch hoffentlich welcher berühmte gangster aus diesem umstand hervor gegangen ist… al capone. und jetzt ist alkohol wieder legal und keiner denkt darüber nach, dass man sich mit drogen betäubt wenn man sein feierabend bier trinkt.
    und NEIN ich möchte nicht bier mit heroin gleich stellen, aber mit canabis!

  48. 1) Reine Taktik um ein wenig bei der Piratenpartei-Kundschaft zu wildern. Umgeben von linken Parteien muß man schon was tun um sich noch irgendwie herauszustellen.

    2) Dekadenz ist der Schwachpunkt der heutigen Gesellschaft. Stärkung der Dekadenz dient daher der Schaffung einer revolutionären Situation.

    2) Nach dem kommunistischen „Endsieg“ würden die Drogen wieder verboten werden. Nach marxistisch-leninistischer Lesart ist Drogenkonsum ein Zeichen der menschlichen Entfremdung im Kapitalismus und kann demnach gar nicht im Kommunismus existieren. Da dies natürlich Unfug ist muß der Drogenkonsum radikal unterdrückt werden.

  49. das beste wäre heroin umsonst für die süchtigen. damit würde man auf einen schlag die drogenkriminalität, welche einen nicht unerheblichen anteil an den einbrüchen und überfällen ausmacht, auf einen schlag beseitigen. das würde sicherheit für den bürger bringen und pro junkie nicht mehr als 10 euro am tag kosten. am besten noch jede 100ste dosis den reinsten stoff für den goldenen schuss, das löst das problem auf dauer.

  50. #47 surferdude (25. Okt 2011 02:49)

    ich spreche von menschen die bereits süchtig sind… diese sollen unter staatlicher aufsicht ihre drogen erhalten!

    Soll wie finanziert werden?
    Ich hab zwar prinzipiell kein Problem mit Drogis, sollen sies nehmen, wenn sie wollen.
    Aber ich erarbeite das nicht freiwillig, weder über Steuern noch über die GKV-Beiträge.
    Wer Wohlstand oder Genuss will, muss es sich selbst erarbeiten.
    Ausserdem würde mich interessieren, von wem die SED-Linke dann Dauerhartzern ihre Ration Droge bezahlen lassen möchte.
    Doch nicht etwa auch von der arbeitenden Bevölkerung? Mit welchem Recht?

    problematischer sehe ich da eher exotische drogen.

    Richtig.
    Welche zu den harten Drogen gerechnet werden, welche die SED-Linke gern legalisieren möchte.
    Darum gehts, nicht um den Grasraucher, der Gras raucht wie Tante Emma ihr Bier trinkt, nämlich massvoll.

    den konsumenten eine staatliche alternative gegeben wird, wo sie bessere ware zu einem günstigeren preis oder bei schwer süchtigen auch kostenlos erhalten.

    Was wiederum wer bezahlt? 😉

    Ja, aber gerade beim Alk seh ich doch, wie „gut“ das Verbot für die Jungen funktioniert.
    Gar nicht.

    Und so ähnlich wird es auch mit den harten Drogen laufen, wenn der Besitz legalisiert und der Handel liberalisiert wird.
    Frei nach dem Motto:
    „Das Zeug kann ja nicht so gefährlich sein. Wär es gefährlich, wär es verboten.“

    Wie gesagt, wir sprechen von unreifen, „dummen“ Jugendlichen und nicht von Erwachsenen mit Erfahrung.

    Ich finde, es ist gut, wie es ist und ich rege mich über die Sozen auf, die harte Drogen legalisiert haben wollen.

    Und, sind wir doch mal ehrlich…wer gern mal ein Tütchen Gras raucht, der wird wegen diesem Gramm oder auch zwei nicht weggeknastet. Kleinmengen für den Gelegenheitskiffer zum Eigenbedarf sollen sich sogar im Blumentopf kultivieren lassen, hab ich mal so gehört… 😉 .
    Richtig kriminalisiert wird eh erst ab grösseren Mengen, ich glaub, bei uns ab drei Gramm THC-Haltigem.
    Drunter geht der Kiffer straffrei aus.

  51. Schöner Traum von der drogenfreien Gesellschaft, wird aber nicht funktionieren. Keine Repression wird das schaffen. Der mexikanische Präsident Calderón setzt seit einigen Jahren die Armee ein (übrigens im Verstoß gegen die mexikanische Verfassung), gepanzerte Fahrzeuge, schwere Maschinengewehre, Granatwerfer. Ergebnis sind geschätzt mindestens 50000 Tote, ein verheerender Abbau gesellschaftlicher Strukturen und das war es schon, nicht ein Gramm Koks weniger.

    Und um das mal relativ ins richtige Licht zu rücken: Hierzulande sind die Drogen mit den größten Kosten und schlimmsten Folgen für die Gesellschaft Alkohol und Tabak, aber wehe es wagt jemand was gegen die zu sagen, die sind ja Teile der deutschen Leitkultur. Jede Kneipe ein zugequalmter Hort der TrinkKULTUR und Gemütlichkeit und Geselligkeit bedeuten für viele saufen und qualmen. Dann zählen wir mal die Opfer: Durch die Drogen selber, durch die durch ihren Konsum entstandenen Folgeschäden und Erkrankungen, durch die unter ihrem Einfluss begangene Taten. Da können Junkies nicht mithalten und ihr Elend hängt dabei fast vollständig daran, dass sie bei dem illegal gekauften Zeug nie wissen können, wie hoch der Wirkstoffgehalt ist und welcher wechselnde Dreck sonst noch drin ist.

    Wenn die die Möglichkeit bekommen, ihre Droge in Arzneibuchqualität zu beziehen, sie unter sterilen Bedingungen konsumieren zu können, und nicht mehr den halben Tag Wohnungen ausräumen und Omas die Handtaschen rauben zu müssen, das wäre ein Fortschritt. (Ja ja, ich weiß schon, dass hier ist der Blog der Fans großer Repression).

    Und damit wir uns klar verstehen: Ich finde es Sche..e, dass die Drogen nehmen und sich die Wirklichkeit ausblenden um sich nicht zu ihr verhalten. Aber ich rauche auch nicht und trinke keinen Alkohol.

    Da fällt mir mein Vater ein, wie er mich zusammen gestaucht hat, nachdem er bei mir einen kleinen Krümel Hanf gefunden hatte. Bier auf dem Tisch, Kippe am qualmen. Geradezu der Prototyp für die bei dem Thema verbreitete Doppelmoral. Der hat sicher nicht dazu beigetragen, dass ich aufgehört habe Drogen zu nehmen.

  52. Der Mohnanbau in den Partnerregionen der Link_innen soll dadurch gefördert werden. Es handelt sich um eine landwirtschaftliche Subvention. Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür sollte jede deutsche Familie ein Opfer bringen.

  53. #49 Fassungslos (25. Okt 2011 03:41)
    das beste wäre heroin umsonst für die süchtigen. damit würde man auf einen schlag die drogenkriminalität, welche einen nicht unerheblichen anteil an den einbrüchen und überfällen ausmacht, auf einen schlag beseitigen. das würde sicherheit für den bürger bringen und pro junkie nicht mehr als 10 euro am tag kosten. am besten noch jede 100ste dosis den reinsten stoff für den goldenen schuss, das löst das problem auf dauer.

    So ähnlich sehe ich das auch. Wer Stoff will, bekommt den auch, verboten oder nicht. Man sollte besser aufklären und die „Anfixer“ lebenslang in den Knast stecken. Wenn aber jemand drauf ist, muss man dem/der das Leben zwar etwas unangenehm machen, den Stoff aber legal und steuerfrei abgeben sonst verdienen nur die Dealer und Drogenkartelle.

  54. Wer hier immer noch so plump für eine freie Drogenpolitik ist, sollte sich mal mit der Geschichte Chinas im 18. und 19.Jh. beschäftigen, als die Engländer China mit Opium aus ihrer indischen Kolonie destabilisierten. Nach dem chinesischen Opiumverbot erzwang England mit militärischen Mitteln die Fortsetzung des Opiumhandels.

    Hin wie her, der unkontrollierte und massenhafte Gebrauch von Drogen schädigt im geringsten den Junkie, der gesellschaftliche Schaden ist immens. Das und nur das ist Ziel der Linken! Die Zerstörung der Gesellschaft mit allen Mitteln und auf allen Ebenen!

    Was den einzelnen Junkie betrifft: Ich finde, dass eine medizinische Behandlung auf Krankenkassenkosten generell verweigert werden sollte. Wer Geld für Heroin hat, hat auch Geld für seine medizinische Behandlung. Gleiches trifft übrigens auch für die Komasauferei unter „Jugendlichen“ und Kindern zu. Keine Behandlung auf Kassenkosten. Wer sich umbringen will, hat die Freiheit und das Recht dazu – aber nicht auf fremder Leute Kosten!

  55. Die Linke manövriert sich mehr und mehr ins Aus – und das ist auch okay so. Aus einst guten Ansätzen mit Politik fürs Volk ist eine unwählbare Partei geworden.

  56. Für Wählerstimmen sind die Linken bereit hunderttausende Jugendliche in die Drogenabhängigkeit zu führen.

    Das höchste Ziel der Linken ist so viele drogenabhängige Hartz 4 Empfänger wie möglich zu erschaffen.
    Diese Wählergruppe wird ihnen bis zu ihrem Tode treu bleiben.

    Politiker die solches fordern sollten vor Gericht gestellt und schnell abgeurteilt werden.

  57. Sind die von der PDS schon tagsueber besoffen? Was rauchen die denn zum Fruehstueck?

    Crack-Kokain legalisieren?

    „Trinken Sie noch oder spritzen Sie schon?“

    Heroin sollte fuer Linke verpflichtend sein, je mehr Droehnung die sich rein fahren umso schneller sind wir die los.

  58. Sehen wir es doch einmal so: Alle die Fachkräfte für Im- und Export, die sich bisher in dunklen Ecken herumtreiben, wären entkrimininalisiert und könnten endlich ganz legal einen Kiosk eröffnen, die Gefängnistore würden sich öffnen, und wir bräuchten in diesem boomenden Wirtschaftszweig noch mehr Fachkräfte, z.B. aus Afghanistan, die sich mit Mohn und Heroin so gut auskennen. Das wäre ein Riesenschritt zum demokratischen Sozialismus.

  59. Geht es eigentlich noch ?!

    Gibt allen brav Ihre Drogen, hauptsache wir bekommen Ihre Stimmen.

    Ich bin fassungslos.

    Warum nicht gleich noch: Keine Strafe für Kinderschänder ?
    Die Linke ist einfach unterste Schublade.

  60. Nachdem Mord und Totschlag in Deutschland gegen Deutsche quasi schon straffrei ist, ist es nur logisch, dass nun auch harte Drogen legalisiert werden sollen.
    Ich hoffe, die Linken geben sich den Goldenen Schuss damit.

  61. Das Thema über die Freigabe aller Drogen polarisiert natürlich. Ich komme aber selbst nicht zur einer überzeugenden Meinung dazu und werde immer zwischen Pro und Contra hin und her gerissen. Das stärkste Argument dafür ist die Entkriminalisierung und das abbauen der Beschaffungskriminalität. Der Menschenmüll Sumpf bestehend aus Dealern (Kulturbereicherer) die durch die Schwerstabhängigkeit des Konsumenten sich wirtschaftlich bereichern, muss trocken gelegt werden. Die Freigabe der harten Drogen sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen das diese süchtigen Menschen sehr kranke Menschen sind. Für eine Freigabe sogenannter weicher Drogen wie z.B. Hanf oder Gras muss ich nicht lange überlegen. Dafür kenne ich viel zu viele Menschen die kiffen und saufen. Letzteres, das saufen, was in Deutschland zur Kultur gehört, verändert die Psyche von Menschen mehr negativ als positiv. Und so ist nun mal meiner Erfahrung, das kiffende Menschen eher Friedfertig sind und eine geistige und intellektuelle tiefe suchen und alkoholisierte eher zur Gewalt tendieren. Und ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe lange Zeit Nachts besoffene pöbelnde und aggressive junge Menschen durch eine Panzerglasscheibe bedient. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich auch behaupten, was die wenigsten glauben mögen, nämlich wer alles kifft. Denn anhand des Verkaufes sogenannter Joint-Blättchen konnte ich mir ein Bild machen, das durch alle Gesellschaftsschichten gekifft wird. Vom Assi bis zum Richter, Polizisten, Rechtsanwälte, Bänker, Ärzte, Manager, usw usf., sie alle kiffen. Das lustigste was ich jemals gesehen war, als in einem Zug von den Niederlanden nach Deutschland Kontrollen gemacht wurden und Menschen wegen eines kleinen „Tütchen“ Gras wie schwerst kriminelle behandelt wurden und gegenüber sich junge Menschen eine Flasche Wodka an den Hals hielten und kaum noch bei klaren Verstand waren. Ich bin kein „Die Linke“ Fan, aber das sind Themen, die müssen auf den Tisch!

  62. So ist ein Plan der Kommunisten die völlige Freigabe von Kokain und Heroin.

    Das ist durchaus vernünftig, denn der Markt, den wir mit Hilfe unserer Drogengesetze geschaffen haben, ist eine stetige Einnahmequelle für terroristische Organisationen wie al-Kaida, die Hisbollah und sonstige. Die Beschaffungskriminalität würde wegfallen. Und: es ist eine bekannte Tatsache, dass das Experiment mit der Alkoholprohibition in den USA zu kaum mehr führte als einer schrecklichen Komödie aus gesteigerter Trinklust, organisiertem Verbrechen und Korruption der Polizei.

  63. Mit einem Satz:

    Die Linkspartei ist für all das, was diesen Staat kaputt und krank macht.

    Genaugenommen muß man der Linkspartei vorwerfen, daß sie eine Politik betreibt, die ihre Zielwählerschaft anwachsen läßt: Die Linkspartei benötigt möglichst viele Arme, Hartz4-Empfänger, Migranten, Chaoten, Wirrköpfe. Und genau das hegt und pflegt diese Partei wie ein Haustier. Die Linkspartei kann gar nicht an einer Verbesserung der Allgemeinsituation interessiert sein, sonst würden ihre „Kostenloses Bier für alle“-Mentalität nicht mehr ziehen. Es ist sogar die verlogenste und pipulistischte Partei in diesem Lande. bezahlt von der Demokratie, die sie hassen.

  64. „Dafür sollen große Unternehmen verstaatlicht sowie der öffentliche Sektor und Sozialleistungen massiv ausgeweitet werden. Im Gegenzug sollen Erben, Vermögende und Gutverdiener deutlich mehr Steuern zahlen.“

    „Verstaatlicht“ heißt letzten Endes nichts weiter als enteignet, und die hier genannten „großen Unternehmen“ wären lediglich der Anfang, aber so weit kann man dann die rote Katze doch noch nicht aus dem Sack lassen. Privateigentum war den Linken schon immer ein Dorn im Auge, es sei denn, sie selbst waren die Nutznießer. Wie lange sich die Leistungsträger der Gesellschaft noch im Lande halten lassen würden, wenn sie den Linken ihren drogenverseuchten, multi-kriminellen Sozialstaat finanzieren sollen, kann vermutlich nur ein Linker beantworten.

  65. Hab zwei Freunde verloren. Einer Heroin der andere Alk. Ich habe es geschafft vom Alk die Finger zu lassen.
    Ob Drogen nun legal oder illegal sind spielt keine Mandoline, wer abhängig ist, ist ein
    lebender Toter. Nur noch ein wandelnder
    Haufen lebender Zellen, ohne Geist und Verstand.
    Wie die Linken eben.

  66. „Dafür sollen große Unternehmen verstaatlicht sowie der öffentliche Sektor und Sozialleistungen massiv ausgeweitet werden. Im Gegenzug sollen Erben, Vermögende und Gutverdiener deutlich mehr Steuern zahlen.“

    Auf gut Deutsch:
    Also alle, die eigenverantwortlich Geld für die eigene Existenzsicherung sparen, sollen beraubt werden, um Faulenzern, Arbeitsunwilligen und Dauerdemonstranten ihr Auskommen zu ermöglichen.

    Die Linkspartei beweist geradezu alle Vorurteile gegenüber den Kommunisten: Selbst nichts zustandebringen und sich wie ein Parasit an andere dranhängen.

  67. #10 Wolfgang Ernst

    So wie Du es machen willst,ist es genau richtig!
    Nicht nur Islam-nein danke,sondern auch die anderen,die Gesellschaft betreffenden Themen ansprechen.EU,Euro,Islam,Bildungssystem usw..

    Nur Islam-nein danke schreckt viele Leute ab,da sie den Islam wirklich nur für eine Religion wie jede andere halten und somit nix damit anfangen können.
    Aber ein paar Videos über Steinigungen,Halsabschneiden o.ä. hilft seeehr viel.
    Und einfach darauf hinweisen,was davon zu halten ist,die Welt wertend in Gläubige und Ungläubige einzuteilen.Wobei Ungläubige zu verachten und zu töten sind.Und das dies expliziet im Koran,der Grundlage des Islam steht.

  68. Wer all den Drogenkartellen und Dealern den Garaus machen will – der sollte tatsächlich Drogen in einwandfreier Qualität und zu einem fairen Preis in einem überwachten Raum an Süchtige abgeben.

    Dadurch bricht das Geschäftsmodell der Kartelle zusammen, weil sie plötzlich im Wettbewerb zu einem legalen Angebot stehen, das keine extrem hohen Gewinne mehr ermöglicht. Tatsächlich hat niemand mehr Interesse an einem Verbot von Drogen als die Produzenten und Dealer selbst (siehe Prohibition in den USA).

    P.S. Heroin ist praktisch nicht toxisch und kann jahrzehntelang ohne Gesundheitsschäden angewandt werden. Was die Gesundheit ruiniert, ist die Streckung mit allerlei Substanzen und die undurchsichtige Dosierung.

  69. Ich bin absolut für die Legalisierung von THC (Haschisch/Marihuana). Denn ein Staat, der Nikotin und Alkohol legalisiert hat, ist doppelmoralisch, wenn er weitaus ungefährlichere Drogen dämonisiert.

    Aber Kokain und Heroin?
    Die sind total krank oder hassen Deutschland so dermaßen, dass sie sich wünschen, ganz viele Deutsche setzen sich den goldenen Schuss!

    Drogen gab es schon immer und sollte es auch immer geben, denn das menschliche Gehirn hat spezielle Rezeptoren für Drogen. Daran ersieht man, dass die Natur (oder meinetwegen Gott) es so vorgesehen hat.

    Ob nun irgendwelche Pilze und Kräuter bei den Schamanen der Steinzeit, der Met und die halluzinogenen Pilze der Germanen, der Wein und der Weihrauch im Christentum, die Kokablätter in Südamerika oder eben das gute alte „Shiva“ (Cannabis) in Asien – der Mensch hat sich schon immer gerne berauscht und das ist okay.
    Denn es „kühlt“ die hitzigen Gemüter – im Islam bspw. sind alle Drogen verpönt bis strengstens verboten. Kein Wunder, dass die von früh bis spät auf 180 sind.

    Wir als zivilisierte Westler sollten uns den Luxus gönnen, zu unterscheiden zwischen gefährlichen und weniger gefährlichen Drogen. Heroin und Kokain, Ecstasy und Crystal zählen definitiv zu den gefährlichsten und giftigsten und sollten niemals frei erhältlich sein.

  70. De facto hat dieser Staat doch längst Drogen legalisiert.
    Da stehen Polizisten neben Dealern und schreiben Strafzettel wegen falschem Parken. Die Drogenhändler bleiben unbehelligt.
    Da dieser Staat nicht willens oder in der Lage ist Drogen zu bekämpfen, sollte er der Ehrlichkeit halber die Drogen legalisieren und deren Verkauf als Einnahmequelle erschließen.
    In der Beziehung sind die Linken doch Realisten.
    Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich den Handel und Konsum innerhalb von Monaten beenden. Verstößt dann aber sicherlich gegen das Grunggesetz, die Menschenrechte oder sonst was…

  71. Fleißig ist schlecht, faul sein ist cool!
    Arbeiten ist schei.e, schnorren ist ge.l.
    Bankkaufmänner sind böse, Drogendealer sind gut!

    Das ist linke Logik!

  72. Salto rückwärts zurück auf die Grüne Gras-Scholle. Morgens nen Joint und der Vormittag ist dein Freund. Mittags nen Heroin-Schuss, und der Nachmittag ist ein Genuss.
    Vom BAFÖG nahtlos in die Rente ist überholt, weil proloklassenfeindlich.
    Dafür aus der Wiege nahtlos in die Lebenszeit-Vollrente. Da wird eine 30-Stundenwoche-Arbeit zum reinsten Urlaubsvergnügen. Bis man sich lauwarm gearbeitet hat,
    ist schon wieder Feierabend angesagt, den es zu organisieren gilt.

    In der DDR war entsprechendes Organisieren von allem was nicht niet- und nagelfest war
    das Bruttosozialprodukt, das die Folge solcher Spinnerei-Denke war.

    Nach Marxens kommunistischer Endgesellschafts-Vorstellung :
    Wenn das Programm durchgezogen ist, ist insbesondere der deutsche Bürger-Depp
    wunschlos + anspruchslos glücklich und fühlt sich wie bedröhnt.
    Weil die Linken-Bosse wohl selbst nicht an die Bedröhnungs-Wirkung ihrer Vorsprech-
    Blasen glauben, müssen sie Rauschgift-Bedröhnungs-Gelüste hilfsweise erwecken.

    Mit der hemmungslosen Emotion, wie die Rauschmittel-Einpauker das Programm verpulvern, wird der Eindruck erweckt, dass sie schon mal nen Bedröhungs-Vor-Schuss genommen haben, um die niederen Parteitagsgenossen aufzukoksen.

  73. Für Abhängige sollte es bis zum Entzug Drogen auf ärztliches Rezept geben. Das zerstört den illegalen Drogenmarkt mit seinen großen Gewinnen und beendet Beschaffungskriminalität und -prostitution. Das Anfixen von Kindern und Jugendlichen würde für die Drogenhändler keinen Sinn mehr machen, denn kaum haben sie einen Kunden gewonnen, bekommt der seinen Stoff billiger vom Arzt.

    Also: Heroin usw zwar nicht im Supermarkt, aber auf Rezept.

  74. Es ist schon erstaunlich, daß immer dann, wenn es bei PI um das Thema Drogen geht, wie aus dem Nichts Kommentatoren auftauchen, von denen man sonst nie etwas liest, und uns erzählen, wie toll und richtig doch die Legalisierung bzw. „kontrollierte Abgabe“ von Drogen ist. Ich gehe einmal davon aus, daß es sich dabei um linke U-Boote handelt, die unser Diskussionsforum „bereichern“.

    Schon in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts hat der italienische Kommunist Antonio Gramsci, Mitbegründer der KPI, seinen Genossen empfohlen, auf die Freigabe von Drogen hinzuwirken, um die bürgerlichen Gesellschaften der verhaßten kapitalistischen Staaten zu zerstören. Auch die 68er hatten sich dieses Ziel folgerichtig auf die Fahnen geschrieben. Insoweit ist es nicht überraschend, daß nun auch die SED-Nachfolger diese Forderung in ihr Grundsatzprogramm schreiben.

    Auch von den Drogenfreuden hier bei PI werden die immer gleichen falschen Argumente vorgetragen, um die Rauschgiftfreigabe zu rechtfertigen:

    1) These 1: „Wer Drogen konsumieren, der weiß auch, wo er die illegal bekommt. Da ist es doch besser, wenn der Stoff legal verkauft wird.“

    Das ist falsch: Untersuchungen zeigen, daß die meisten Menschen eben nicht wissen, woher sie Drogen bekommen können. Und selbst wenn ihnen Dealertreffpunkte bekannt sind, schrecken vor allem potentielle Erstkonsumenten bzw. Neugierige schon aus Furcht vor strafrechtlichen Sanktionen davor zurück, sich dort Drogen zu beschaffen. Die Pönalisierung von Rauschgiften schränkt deren Verfügbarkeit ein und reduziert dadurch den Konsum in der Gesellschaft.

    2) These 2: „Eine Legalisierung von Drogen würde zu keiner Ausweitung des Rauschgiftmißbrauchs führen.“

    Auch falsch. Bei einer Legalisierung von Rauschgiften würde der Staat die Unbedenklichkeit dieser Suchtstoffe signalisieren, was die Zahl der Konsumenten deutlich erhöhte. Das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig würde wegen der freien Verfügbarkeit die Konsumintensität der Abhängigen zunehmen. Selbst wenn der Staat begleitend zu einer Legalisierung seine Aufklärungsarbeit intensivierte, um vor den Gefahren zu warnen, stiege der der Konsum erheblich zunehmen und damit auch die Zahl der Opfer. Das beste Beispiel sind Alkohol und Nikotin. Diese sog. „Alltagsdrogen“ sind frei verfügbar. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland etwa 40.000 Menschen an den Folgen des Alkoholmißbrauchs und sogar 110.000 an Nikotin. Dagegen zählen wir in Deutschland „nur“ etwa 1.500 Menschen, die am Gebrauch von pönalisierten Rauschgiften sterben. Bereits dieser Zahlenvergleich sollte deutlich machen, was von einer Rauschgiftfreigabe zu halten ist.

    These 3: „Eine Legalisierung von Rauschgiften würde den Schwarzmarkt austrocknen und illegalen Händlern den Boden entziehen.“

    Das ist ein Wunschtraum. Diese Rechnung würde nur dann aufgehen, wenn der Staat bereit wäre, alle auf dem Schwarzmarkt heute und in Zukunft verfügbaren Drogen für alle potentiellen Nachfrager in jeder beliebigen Dosierung freizugeben. Das kann der Staat schon aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht tun. So müßten etwa synthetische Drogen wie Crystal Meth oder Crack wegen ihrer enormen gesundheitszustörenden Wirkung ebenso ausgenommen bleiben wie die Abgabe von Rauschgiften an Kinder und Jugendliche. Solange es diese unvermeidlichen Reglementierungen gibt, wird ein Schwarzmarkt existieren, der sich dann auf besonders gefährliche Suchtstoffe und sensible Zielgruppen wie eben Minderjährige fokussiert.

    Noch ein Wort zum angeblich so harmlosen Cannabis, das man nach Ansicht mancher Kommentatoren bedenkenlos freigegeben werden könne. Haschisch und Marihuana sind in den letzten Jahren wegen der gesteigerten Konzentration des Wirkstoffes THC immer gefährlicher geworden, insbesondere für Kinder und Jugendliche, deren Gehirn sich noch im Wachstumm befindet. Die Zahl der auch körperlich abhängigen Konsumenten steigt. Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, daß THC für Psychosen und andere psychische Erkrankungen verantwortlich ist.

    In den Niederlanden erleben wir gerade die Abkehr von vielgelobten Toleranzmodell gegenüber „weichen Drogen“: Hochpotentes Cannabis wird in Holland jetzt als „harte Droge“ klassifiziert und darf deshalb nicht mehr in lizenzierten Marihuana-Shops verkauft werden. Gleichzeitig soll die Zahl der Coffee-Shops deutlich eingeschränkt, der Verkauf dieser Drogen an Ausländer (die vor allem aus Deutschland kommen) verboten werden.
    In Kalifornien, dem einzigen US-Bundesstaat, in dem Cannabis für medizinische Zwecke angebaut und begrenzt verkauft werden darf, ist die Situation völlig aus dem Ruder gelaufen, weshalb die Justiz jetzt verstärkt gegen solche Verkaufsstellen vorgeht, deren Zahl besonders im Umfeld von Schulen hoch ist.

    Nachdem jahrelang die Harmlosigkeit von Cannabis insbesondere von linken Parteien und den ihnen nahestehenden Medien propagiert worden ist, schlägt nun das Pendel zurück.

    Ich könnte noch viel zu dem Thema schreiben, muß aber leider auch mal wieder arbeiten.

  75. @ #86 Chris

    Die Frage, die mich interessiert ist:

    Welche Drogen sind für deine U-Boot-Paranoia verantwortlich?

    P.S.
    Wenn du schon über das „angeblich harmlose Cannabis“ herziehst, vergiss bitte nicht, die vielen Suff-Kids, die täglich mit 5 Promille in den Notaufnahmen landen. Möchtest du deswegen auch den Alkohol verbieten?

    Bitte einfache Antwort: JA oder NEIN
    Kein rumlamentieren.

  76. Wer einmal erlebt hat was Drogen harte wie weiche aus einem Menschen machen können, der kann soetwas nur als Verbrechen empfinden.

  77. „Das ist falsch: Untersuchungen zeigen, daß die meisten Menschen eben nicht wissen, woher sie Drogen bekommen können. “

    Also, ich bin in einer oberbayerischen Kleinstadt in der Nähe von Ingolstadt aufgewachsen, und da wußte doch jeder, in welcher Disko man was bekam. Das wußte auch die Polizei und schaute mal vorbei, dann war ein paar Wochen Ruhe, und dann ging es wieder los.

    In Ingolstadt (Piusviertel) gibt es heute Unmengen von Heroin auf dem Markt, was bringen dann da die ganzen Verbote. BTW, ich habe noch nie irgendwelche Drogen genommen (nicht mal Nikotin) oder würde das auch nie, selbst wenn es völlig legal wäre.

    Ach, und vor dem letzten Urlaub habe ich probehalber mal ein wenig im Internet recherchiert, wo es an meinem Urlaubsort ein entsprechendes Angebot gäbe (nämlich in einem Park in der Innenstadt), bin abends mal spaßeshalber durchgelaufen – und bekam prompt von Schwarzafrikanern was angeboten. Es ist ja sooooo schwer, was zu bekommen…

    „Diese Rechnung würde nur dann aufgehen, wenn der Staat bereit wäre, alle auf dem Schwarzmarkt heute und in Zukunft verfügbaren Drogen für alle potentiellen Nachfrager in jeder beliebigen Dosierung freizugeben. “

    Es geht darum, Süchtigen gegen Rezept bis zu ihrer Therapie Rauschmittel wie Heroin in einem kontrollierten Umfeld zur Verfügung zu stellen. Das macht den Markt für die Dealer kaputt, die dann auch kein Interesse mehr daran haben, neue Süchtige zu produzieren – denn diese fallen ja auch als Kunden für überteuerten illegalen Stoff wieder aus.

    Klar, Freebase/Crack und ähnliche Rauschgifte sind so toxisch, daß hier substituiert werden muß, allerdings ist Crack in Deutschland im Gegensatz zu den USA absolut marginal…

  78. @ #89 marekt

    … allerdings ist Crack in Deutschland im Gegensatz zu den USA absolut marginal…

    Noch! Wenn ich mir anschaue, wie schnell (innerhalb von 6 – 7 Jahren) sich Crystal Meth verbreitet hat, wird mir Angst und Bange.

  79. #87 tender goat lover

    Die Frage, die mich interessiert ist:

    Welche Drogen sind für deine U-Boot-Paranoia verantwortlich?

    Hast Du auch Argumente zu bieten oder nur billige Polemik?

    Wenn du schon über das “angeblich harmlose Cannabis” herziehst, vergiss bitte nicht, die vielen Suff-Kids, die täglich mit 5 Promille in den Notaufnahmen landen. Möchtest du deswegen auch den Alkohol verbieten?

    Bitte einfache Antwort: JA oder NEIN
    Kein rumlamentieren.

    Wie ich auf Deine Fragen antworte, das mußt Du schon mir überlassen!

    Ich verstehe die Logik, die hinter Deiner Frage steht, so: Weil es Alkoholmißbrauch gerade auch bei Jugendlichen gibt, ist es legitim, weitere Suchtstoffe wie Cannabis und ggf. weitere Rauschgifte zu legalisieren. Das ist zumindest für mich nicht nachvollziehbar. Im übrigen zeigt das Beispiel Alkohol-Kids ja gerade, welche Folgen die freie Verfügbarkeit einer Droge (hier Alkohol) hat. Und wie absurd die Vorstellung ist, man könne den Zugriff auf eine legalisierte Droge wirksam auf volljährige Personen beschränken.

    Konkret zur Frage: Bei Kulturdrogen wie Alkohol oder Nikotin ist ein Verbot schwierig durchsetzbar. Hier muß es darum gehen, diese Drogen in der Gesellschaft schrittweise zurückzudrängen, etwa durch intensive gesundheitliche Aufklärung, was zumindest bei Nikotin hierzulande auch schon sichtbare Erfolge gezeitigt hat, gerade bei Jugendlichen.

    Die Bemühungen, den schädlichen Alkohol- und Nikotinmißbrauch zu bekämpfen, würden konterkariert bzw. unglaubwürdig, wenn man gleichzeitig Rauschgifte wie Cannabis (das übrigens in erster Linie geraucht wird) oder gar Heroin freigäbe. Schon aus diesem Grund verbieten sich solche Pläne.

  80. #86 Chris (25. Okt 2011 11:39)

    Was sie da schreiben ist ja wichtig und auch richtig, doch vergessen sie eines. Sie haben es mit erwachsenen mündigen Menschen zu tun die selbst für sich entscheiden können, was gut für sie ist und was nicht und dafür keinen Staat brauchen. Denn Konsequenterweise müsste man ja dann auch Alkohol und Tabak verbieten, die Nummer Eins Droge bei Jungen Menschen und das macht sie wirklich kaputt. Ich erlebe es täglich. Aber das interessiert den Staat nicht, weil es eine gute Einnahmequellen über die Steuer ist. Aber, was interessiert schon das Alkohol kranke Kind. In meiner damaligen Tätigkeit als Tankwart habe ich mich mehr als Staatsbediensteten gesehen, der die 3 Großen Steuern bei den Kunden eintreibt. Tabak, Alkohol und Sprit. Auch das verbrennen von Sprit fügt den Menschen Schaden zu. Es gibt ein Verkaufsverbot an unter 16 Jährigen für Tabak und Bier und für Spirituosen bei unter 18 Jährigen. Ob nun der Bruder oder ein Freund im Kauf fähigen Alter das Zeug besorgt ist auch nicht zu kontrollieren. Es ist alles eine Frage der Aufklärung. Und selbst dann hat der Mensch immer noch das Recht auf Unvernunft. Kinder sind tagtäglich und zur jeder Zeit einer Gefahr ausgesetzt. Von Gewaltverherrlichender Musik bis zur Pornografie. Auch ein goldener Käfig ist nur ein Käfig. Bitte nicht missverstehen, ich habe, wie schon vorher geschrieben, keine Feste Meinung für mich selbst herausarbeiten können und wäge immer noch Pro und Contra ab. Ihr Kommentar ist ein gutes Korrektiv zu vielen anderen Kommentaren.

  81. #89 marekt

    Zur Verfügbarkeit von Drogen: Da wird jeder wohl unterschiedliche Erfahrungen haben. Ich bezog mich auf repräsentative Untersuchungen. Im übrigen zeigen schon die Zahlen zur Verbreitung/Mortalität von Alkohol/Nikotin einerseits und Rauschgiften andererseits, daß die Pönalisierung die Verfügbarkeit erheblich einschränkt und damit den Drogenkonsum in einer Gesellschaft senkt.

    Abgabe von Heroin auf Rezept: Der Markt für Dealer besteht weiter, solange es irgendwelche Rauschgifte gibt, die von der „kontrollierten Abgabe“ durch den Staat ausgenommen bleiben (müssen). Die werden weiter illegal beschafft, übrigens auch von solchen Abhängigen, die ihr Heroin vom Staat erhalten (Beikonsum wg. Polytoxikomanie). Das Geschäft für die Dealer bleibt erhalten, es verlagert sich nur. Mitunter kaufen die in solche Programme einbezogenen Probanden sogar Heroin zusätzlich auf dem Schwarzmarkt, weil sie dem staatlich abgegebenen Heroin „mißtrauen“ oder dort ihren Zusatzbedarf wg. Dosierungsbeschänkungen in den Abgabestellen decken.

    Das wichtigste Argument gegen Heroin auf Rezept: Die staatliche Bereitstellung dieses Rauschgifts verringert die Motivation der Probanden, aus der Sucht auszusteigen und verlängert im Ergebnis Suchtkarrieren. Warum soll man mit dem Konsum aufhören, wenn man ohne Streß den begehrten Suchtstoff kostenlos vom Staat erhält? Außerdem steigen die Dosierungsmengen und damit die Abhängigkeit, weil wegen de freien Verfügbarkeit die Konsumintensität zunimmt (steigende Toleranzschwelle).

  82. @ #91 Chris

    Ach und die Argumente, die du bei mir so vermisst (und stattdessen nur Polemik vorfindest) sehen bei dir so aus:

    Bei Kulturdrogen wie Alkohol oder Nikotin ist ein Verbot schwierig durchsetzbar.

    Hui, welch entwaffnende Logik.

    Nochmal: Die Geschichte der Menschheit ist eng mit Drogen verbunden!
    Systeme, die streng drogenfrei waren, waren z. B.:

    – Das Dritte Reich
    – Die UdSSR (ja, ich weiß: Volskdroge Wodka, aber da ist eher die Umsetzung gescheitert, selbst die Prohibition unter Gorbatschow)
    – Der Islam

    Eine halbwegs freie Gesellschaft muss auch mit Drogen klar kommen und es funktioniert ja auch seit Zehntausenden Jahren.
    Der Unterschied ist, dass die Jugend früher stärker eingebunden in Pflichten und andere Aktivitäten war, als heute.

    Das Problem sind nicht die Drogen, sondern die Eltern. Wer sein Kind schon mit 5 Jahren zur Playstation abschiebt und sich sonst auch nicht kümmert, braucht sich nicht zu wundern.

    Wenn man Alkohol, Nikotin und alles andere verbieten würde, gibt die heimische Flora noch genügend her, um sich zu berauschen. Auch Klebstoff oder Lacke bieten Rauschpotential. Soll das auch alles verboten werden?

    Nach der gleichen Logik müsste man auch Brotmesser verbieten, denn man könnte ja jemanden damit ermorden.
    Ein klassischer Tenor auf PI ist ja auch die Legalisierung von Schusswaffen. Die wird aber durch restriktive Drogenpolitik konterkariert.

  83. @ #92 b.leon

    Der Verkauf von Benzin schädigt nicht nur den direkten Konsumenten, sondern

    A) die Umwelt und

    B) das Abendland, da der Handel mit Öl einer der Hauptgründe für die Islamisierung Europas ist.

  84. Schade, dass die Legalisierung von Drogen meist nur von Linken gefordert wird.
    Das einzige, wozu das Verbot führt, ist massive organisierte Kriminalität. Es wäre viel sinnvoller alle Drogen zu legalisieren, wer konsumieren möchte, der wird es so oder so tun und ich denke das sollte jedem selber überlassen sein, die Risiken abzuwägen was der Konsum anrichten könnte.
    Oder haben die unendlichen Drogenkriege in Südamerika irgendetwas gebracht außer zigtausenden Toten? Wohl kaum.

  85. Ergänzend:
    Viele harte Drogen wie Amphetamine oder Opiate gibts auf Rezept doch eh bei jeder Apotheke, und so schwer ist an ein entsprechendes Rezept ja nun nicht ranzukommen. Schon mal drüber nachgedacht, wieviele Millionen Menschen ganz legal Medikamenten-abhängig sind? Ja, dieses Verbot ist für die Pharmaindustrie sicherlich auch sinnvoll, da sie gerne die Hoheit über jegliche Geschäfte mit Drogen hätte…

  86. #92 b.leon

    Was sie da schreiben ist ja wichtig und auch richtig, doch vergessen sie eines. Sie haben es mit erwachsenen mündigen Menschen zu tun die selbst für sich entscheiden können, was gut für sie ist und was nicht und dafür keinen Staat brauchen.

    Das Problem ist, daß der Konsum von Drogen die Gesellschaft insgesamt schädigt, die Folgen also nicht auf den einzelnen beschärnkt bleiben. Man denke z.B. an die Kosten für die Behandlung psychischer Erkrankungen von Cannabiskonsumenten, die von der Solidargemeinschaft der Krankenversicherten getragen werden müssen. An die Leistungseinschränkung von Schüler und Erwerbstätigen, die Drogen konsumieren, was erhebliche volkswirtschaftliche Schäden verursacht. Oder die steigende Zahl von Unfällen, verursacht von Fahrern, die zuvor Drogen konsumiert hatten.

    Das Bundesverfassungsgericht hat übrigens schon 1994 entschieden, daß es kein „Recht auf Rausch“ gibt, weshalb sich aus dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht nicht der Forderung nach einer Legalisierung auch „weicher“ Drogen wie Cannabis ableiten läßt.

    Sie haben natürlich Recht, wenn Sie darauf hinweisen, daß der Staat über Steuern am Verkauf von Alkohol und Nikotin kräftig mitverdient. Volkswirtschaftlich ist das aber eine Milchmädchenrechnung, weil die gesellschaftlichen Kosten des Alkohol- und Nikotinmißbrauchs den Steuerertrag bei weitem übersteigen. Würde man Rauschgifte freigeben, wären die Kosten und damit das Mißverhältnis noch sehr viel höher.

    Die von Ihnen geschilderten Erfahrungen als Tankwart bestätigen meine Meinung, daß man bei legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin nicht wirksam verhindern kann, daß auch Kinder und Jugendliche darauf zugreifen können. Das würde im Falle einer Legalisierung von Rauschgiften nicht anders sein.

    Richtig ist auch, daß es zahlreiche Gefahren gibt, denen Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind. Das darf aber nicht zu dem Schluß führen, daß man deshalb weitere Gefahren zulassen dürfe (hier Rauschgift). Im Gegenteil muß es darum gehen. Strategien zu entwickeln, um die vorhandenen Gefahren zu minimieren – und nicht neue zu schaffen.

  87. #97 KarstenD

    Oder haben die unendlichen Drogenkriege in Südamerika irgendetwas gebracht außer zigtausenden Toten? Wohl kaum.

    Die Zahl der Toten wäre noch unendlich viel höher und die negativen Folgen für die Gesellschaft deutlich größer, würde man Drogen legalisieren, wie Sie es offenbar wollen. Wohin die Freigabe von Opiaten in der Praxis führt, hat das Beispiel China im 19. Jahrhundert gezeigt, als das Land nach dem Opiumkrieg die Grenzen für den freien Verkauf dieser Drogen auf Druck Englands öffnen mußte. Das Opium verbreitete sich wegen der hohen Suchtpotentials so schnell und umfassend, daß die chinesische Gesellschaft fast zusammengebrochen wäre (1830 gab es 2 Millionen Opiumraucher in China, 1945 waren es 40 Millionen!). Genau aus diesem Grund haben die Kommunisten in Europa ja die Drogenfreigabe propagiert: Es ging darum, die kapitalistischen Gesellschaften auf diesem Weg zum Einsturz zu bringen.

    Viele harte Drogen wie Amphetamine oder Opiate gibts auf Rezept doch eh bei jeder Apotheke, und so schwer ist an ein entsprechendes Rezept ja nun nicht ranzukommen.

    Opiate gibt es also einfach auf Rezept? Man muß sie nur in der Apotheke abholen? Wenn es so einfach wäre, würden wir hier sicherlich nicht diskutieren. Tatsächlich wird die Abgabe von Rauschgiften durch das Betäubungsmittelgesetz streng reguliert. Werden Betäubungsmittel etwa durch Apotheken abgegeben, muß das protokolliert und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gemeldet werden (s. § 12 BtMG).

    Schon mal drüber nachgedacht, wieviele Millionen Menschen ganz legal Medikamenten-abhängig sind?

    Natürlich sind viele Menschen von Medikamenten abhängig. Aber ist das ein Argument, Rauchgifte legalisieren? Für mich jedenfalls nicht!
    Medikamente kann man nicht verbieten, denn diese Substanzen haben einen wichtigen Nutzen für die Menschheit, weil sie Krankheiten bekämpfen bzw. ihre Folgen lindern. Rauschgifte haben diesen Nutzen von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht. Schon deshalb hinkt der Vergleich gewaltig.

    Zum Argument, mit der Legalisierung von Drogen würde man die Organisierte Kriminalität bekämpfen können, habe ich mich schon oben geäußert (s. #86).

  88. #99 Chris (25. Okt 2011 13:43)

    Die Zahl der Toten wäre noch unendlich viel höher und die negativen Folgen für die Gesellschaft deutlich größer, würde man Drogen legalisieren, wie Sie es offenbar wollen.

    Das ist völliger Unsinn. Das Gegenteil ist richtig.

  89. Grüße Dich Spiegel 66, danke für Deine Antwort.
    Ja, genauso ist es auch von mir gedacht. Mir schweben Aktionen vor, die zur selben Zeit (Viedeo-u.Tonkonferenzen) an verschiedenen Orten (mit div. Rednern)in immer kürzeren Abständen erfolgen. Brücken / Autobahnen usw sperren, bis zum Finale in Berlin.
    Wenn wir diesen Weg einschlagen und durchziehen schaffen wir es die Volksverräter von ihrem Sockel zuholen !

    Und wenn wir dann dieses hinter uns haben werden sofort Friedensverhandlungen mit den „Siegermächten“ aufgenommen und Deutschlands Neutralität erklärt !
    JA zu Europa, NEIN zur EU !
    JA zum Frieden, NEIN zu BW-Auslandseinsätzen !

    Aber wie bereits angemerkt brauche ich ein wenig Unterstützung (IT-Ing. etc.)

    In diesem Sinne

    EUROPA DEN EUROPÄERN ! ! !

  90. @#101 Tolkewitzer (25. Okt 2011 14:50)

    Wozu um alles in der Welt braucht ein gesunder Mensch Drogen?

    Warum? Wegen ihrer Wirkung, ganz einfach. Drogen wirken, deswegen werden sie genommen, egal ob es sich um Alkohol, Koffein, THC, Opiate oder Amphetamine handelt.

    Hier noch eine Rangliste der Schädlichkeit einzelner Drogen (inkl. Einfluss der Prohibition) für den Konsumenten und die Gesellschaft:

    http://neurobonkers.com/wp-content/uploads/2010/11/uk-drug-harm1.jpg

  91. Da man den realen Sozialismus nur im Vollrausch ertragen kann, sollen alle Drogen legalisiert werden. Ist doch logisch dass sowas ins Programm der Linken muß….

  92. @Chris

    Das Problem ist, daß der Konsum von Drogen die Gesellschaft insgesamt schädigt, die Folgen also nicht auf den einzelnen beschärnkt bleiben.

    Typische Totalitaristenargementation. Aktivität XYZ schädige angeblich „Die Gesellschaft“, also verbieten wir es und verfolgen jeden, der dieser trotzdem Aktivität nachgeht härter als bei echten Verbrechen. Aber das ist ja egal, nicht wahr? Denn schliesslich hat man ein heeres Ziel, das jegliche Mittel rechtfertigt. Erinnert mich an des Schussbefehl an der innerdeutschen Grenze.
    Übrigens glaube ich nicht, dass ich mit meinem Morgenkaffe die Gesellschaft grossartig schädigt, und mit einem gelegentlichen Bier alle paar Monate auch nicht. Das wäre auch mit Opium nicht anders. Da stellen die Strafverfolgung und die unbekannte Zusammensetzung von Schwarzmarktstoffen eine viel grössere Gefahr für Leib und Leben dar.

    Man denke z.B. an die Kosten für die Behandlung psychischer Erkrankungen von Cannabiskonsumenten, die von der Solidargemeinschaft der Krankenversicherten getragen werden müssen.

    Die Prohibition hat weder die Leute vom Konsum abgehalten, noch werden Drogen weniger schädlich, im Gegeteil. Gar nichts hat man an dieser Sache was geändert, jedoch gibt man jährlich Milliarden aus, um Konsumenten zu verfolgen wie politisch andersdenkende in Diktaturen.
    Übrigens wird die Psychoseproblematik sowieso total überrissen dargestellt, da sie sehr selten ist und erst noch eine genetische Vorbelastung benötigt; ich wage sogar zu behaupten, dass bei diesen Personen die Psychose auch ohne Cannabis ausgebrochen wäre. Schon alleine die Vorstellung, dass man Strafverfolgungsorgane auf Kranke hetzt, um sie so vom „krank werden“ abhalten zu wollen, lässt mir die Fussnägel hochrollen. Viel mehr stellt das einen weiteren Stressor dar, der den Ausbruch latenter psychischer Ströungen begünstigt.

    Die Zahl der Toten wäre noch unendlich viel höher und die negativen Folgen für die Gesellschaft deutlich größer, würde man Drogen legalisieren, wie Sie es offenbar wollen.

    Dafür hätte ich gerne einen Beleg.
    Und selbst wenn das so wäre, so haben diese Leute sich freiwillig drauf eingelassen. Das ist was total anderes als aufgrund der Gewalteinwirkung des Staates oder der organisierten Kriminalität zu sterben. Gäbe es legale Drogen in human consumption grade in Fachgeschäften zu kaufen, gäbe es proportional weniger gesundheitliche Komplikationen oder gar Todesfälle.

    <Wohin die Freigabe von Opiaten in der Praxis führt, hat das Beispiel China im 19. Jahrhundert gezeigt, als das Land nach dem Opiumkrieg die Grenzen für den freien Verkauf dieser Drogen auf Druck Englands öffnen mußte.

    Opium wird seit Jahrtausenden verwendet, ohne dass es je grössere Probleme verursacht hätte als der Alkohol. Dass es sich in China so sehr verbreitete, ist a) dem Bevölkerungsreichtum Chinas und b) der angenehme Wirkung des Opiums verdanken.

    Das Opium verbreitete sich wegen der hohen Suchtpotentials so schnell und umfassend, daß die chinesische Gesellschaft fast zusammengebrochen wäre (1830 gab es 2 Millionen Opiumraucher in China, 1945 waren es 40 Millionen!).

    Das Opium resp. Morphin ist nicht grossartig suchterregender als der liebe Alkohol und ans Nikotin kommts erst gar nicht ran. Und nein, die chinesische Gesellschaft wäre nicht dran zusammengebrochen, da es sie sonst gar nicht mehr gäbe. Die Pläne Chiang Kai Sheks, alle Drogenkonsumenten exekutieren zu lassen, haben an der Situation übrigens nichts geändert. Erst die menschenverachtende Diktatur Mao, der die Massen mobilisierte und über das Leben fast aller Chinesen verfügte und sie führ ihre Zeile einsetze, änderte was. Europa und die USA des 18. und 19 Jahrhunderts hatten übrigens ähnliche Probleme wie Ihr Chinabeispiel, nur handelte es sich um Alkohol. Und genau wie in China war es der Beschäftigungsgrad, der den Konsumgrad der Gesellschaft senkte.

  93. #105 Oberbayer (25. Okt 2011 17:48)

    Der Sozialismus ist auch unter Drogeneinfluss nicht zu ertragen. In der DDR gabs auch die Droge Alkohol zu kaufen und trotzdem flohen die Leute zu tausenden.

  94. Ich will mich mit der ex-SED nicht lange aufhalten. Die Forderung nach Legalisierung „aller Drogen“ fällt unter die Rubrik billige Propaganda bzw. Rattenfängerei. Außerdem wüßte ich nicht daß in der „DDR“ irgendwelche bewußtseinserweiternden Stoffe legal waren, oder doch?
    Crack, Meth, Heroin usw. kann und darf nicht legal werden.
    Bei Cannabis siehts jedoch ganz anders aus. Die Cannabis-Prohibition ist ein Verbrechen und jeder der es unterstützt hilft der Drogenmafia und anderen zwielichtigen Organisationen und Lobbyisten.
    Das Problem hierbei ist daß jede Menge Leute, die Null-Ahnung haben, meinen etwas sagen zu müßen.
    Tatsache ist daß noch niemals nachgewiesen wurde daß Cannabis irgendeinen gesundheitlichen oder psychischen Schaden auslösen kann. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher.
    Jugendliche werden doch gerade wegen der Prohibition neugierig gemacht und unbescholtene erwachsene Cannabis-Freunde werden unnötig kriminalisiert und davon abgehalten ihren Lebenstil frei zu gestalten.
    Dies ist eine unzumutbare Einschränkung der individuellen Freiheit.
    Wer an seriösen Infos interessiert ist empfehle ich

    http://profdavidnutt.wordpress.com/

    http://www.gsalternative.com/

  95. Da stellt sich mir noch die Frage, ob unser Bunter Präser letztens in Afghanistan auch gleich über den Mohn- und Hanfanbau in Afgh. gesprochen und die Umstellung von Mohn und Hanf auf Kartoffeln, Weizen, Mais oder sonstige Nahrungsmittel gefordert hat.

    Immerhin schaffen es UNO, NATO und EUdSSR den Krieg gegen Gaddafi wegen weit weniger Toten als Angriffsgrund zu legitimieren, als es durch den Drogengrundstoff aus Afgh. gab.
    Zumal man in Afgh. ja schon „drin“ ist und nicht bomben müsste….

    Ich und meine bösen „Nazi“-Fragen wieder….

  96. #106 Scorpitarios

    Typische Totalitaristenargementation. Aktivität XYZ schädige angeblich “Die Gesellschaft”, also verbieten wir es und verfolgen jeden, der dieser trotzdem Aktivität nachgeht härter als bei echten Verbrechen.

    Das Gegenteil von Totalitarismus scheint bei Ihnen ein anarchistisches Laissez-Faire zu sein nach dem Motto „Erlaubt ist, was gefällt“. Dazwischen gibt es aber noch jede Menge Raum für andere, vernünftige Gesellschaftsmodelle. Außerdem wäre es mir neu, wenn speziell in Deutschland Drogenabhängige härter verfolgt werden als echte Verbrecher. Es hat in Deutschland – im Gegensatz zu diversen asiatischen Ländern – nie eine wirklich repressive Drogenpolitik gegeben, sondern allenfalls Mischformen aus repressiven Maßnahmen und Hilfsangeboten bis hin zu staatlichen Drogenabgabeprogrammen (insbesondere Methadon, teilweise auch Heroin).

    Übrigens glaube ich nicht, dass ich mit meinem Morgenkaffe die Gesellschaft grossartig schädigt, und mit einem gelegentlichen Bier alle paar Monate auch nicht. Das wäre auch mit Opium nicht anders.

    Wäre es doch, allein schon wegen des deutlich höheren Suchtpotentials von Opium und den Gefahren, die z.B. von Autofahrern unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr ausgehen. Im übrigen stellt sich auch erneut die Frage: Warum den bereits vorhandenen legalen Drogen neue hinzufügen und damit das Gesamtproblem vergrößern?

    Gäbe es legale Drogen in human consumption grade in Fachgeschäften zu kaufen, gäbe es proportional weniger gesundheitliche Komplikationen oder gar Todesfälle.

    Das sehe ich anders. Zunächst einmal wäre zu fragen, welche Drogen Sie eigentlich frei verkaufen wollen: Nur bestimmte oder tatsächlich alle, also auch synthetische Rauschgifte wie Crack und Meth? Im zweiten Fall würden Sie garantiert sehr viel mehr Todesfälle haben als heute. Und auch, wenn nur Heroin und Kokain frei erhältlich wären – was zu deutlich mehr Konsumenten führte – stiege die Zahl der Todesfälle. Bei Heroin etwa sind es nicht nur mögliche Verunreinigungen des Stoffes, die zum Tod der Süchtigen führen, sondern auch Atemdepressionen aufgrund von Überdosierungen und Selbstmorde unter dem Eindruck des Rausches. Kann zu schweigen von (tödlichen) Unfällen oder Straftaten, die unter Drogeneinfluß begangen werden. Auch deren Zahl nähme bei Verwirklichung Ihrer Vorstellungen deutlich zu.

    Opium wird seit Jahrtausenden verwendet, ohne dass es je grössere Probleme verursacht hätte als der Alkohol. Dass es sich in China so sehr verbreitete, ist a) dem Bevölkerungsreichtum Chinas und b) der angenehme Wirkung des Opiums verdanken.

    Opium (aus dem auch Heroin gewonnen wird) hat also keine großen Probleme verursacht, z.B. in China im 19. und 20. Jahrhundert? Sie sollten sich wirklich einmal intensiv mit der Geschichte der Opiumkriege und den Hintergründen befassen. Selbstverständlich hat die Verbreitung des Opiums massive gesundheitliche wie soziale Probleme im Reich der Mitte zur Folge gehabt. Deshalb wurden die Gesetze in China nach dem Sturz der Qing-Dynastie 1911 ja auch deutlich verschärft.

    Richtig ist, daß sich Opium in China wegen seiner Wirkung stark verbreitete. Das würde bei einer Legalisierung von Rauschgiften etwa in Europa und den USA, wo die Bevölkerungszahlen ebenfalls hoch sind, nicht anders sein. Das stützt meine These, daß die höhere Verfügbarkeit eines Suchtstoffes natürlich auch den Konsum steigert und damit die negativen Folgen für die Gesellschaft.

    Das Opium resp. Morphin ist nicht grossartig suchterregender als der liebe Alkohol und ans Nikotin kommts erst gar nicht ran.

    Bis zum Aufkommen der Designerdrogen galt Heroin als die Substanz mit dem höchsten Suchtpotential. Diesen zweifelhaften Ruhm haben jetzt synthetische Rauschgifte wie Crack und vor allem Crystal Meth inne. Die rangieren deutlich vor Nikotin und vor allem vor Alkohol.

    Und nein, die chinesische Gesellschaft wäre nicht dran zusammengebrochen, da es sie sonst gar nicht mehr gäbe. Die Pläne Chiang Kai Sheks, alle Drogenkonsumenten exekutieren zu lassen, haben an der Situation übrigens nichts geändert. Erst die menschenverachtende Diktatur Mao, der die Massen mobilisierte und über das Leben fast aller Chinesen verfügte und sie führ ihre Zeile einsetze, änderte was.

    Die Gesetze gegen den Handel und den Konsum vom Opium wurden in China wie gesagt bereits 1911 verschärft. Die Kuomintang von Chiang Kai-schek nutzte in den zwanziger Jahren den Opiumhandel in China, um ihre Waffenkäufe zu finanzieren, was zur Verbreitung der Droge im Land beitrug. Nachhaltig gelöst wurde das Problem erst durch das repressive Vorgehen der chinesischen Kommunisten (die übrigens auch die Todesstrafe gegen Drogenhändler verhängten). Hier zeigt sich, daß man die Folgen einer Freigabe von Rauschgift nur mit äußerster Anstrengung und mit teilweise „unschönen“ Methoden in den Griff bekommen kann. Deshalb sollte man es erst gar nicht so weit kommen lassen und auf die Legalisierung solcher Drogen verzichten. Wir haben mit Alkohol und Nikotin in unserer Gesellschaft schon Probleme genug.

  97. Man kann Deutschland nüchtern nicht mehr ertragen. Daher ist es doch eine gute Idee von den Linken, auch starke Drogen zu legalisieren. Noch einen Vorteil haben die Drogen. Sie steigern die Intelligenz, die Zuverlässigkeit und Moral. Nur wenn das deutsche Volk benebelt ist, bringt es was zustande. Übrigens wäre es auch angebracht, daß jeder Bürger ab 7 Jahren eine scharfe Waffe besitzen darf. Wir können stolz auf unser Volk sein….

  98. Ich rauche und trinke nicht und nehme auch sonst keine Drogen, bin aber trotzdem Befürworter einer liberalen Drogenpolitik. Und sei es nur, daß zumindest der Konsum aller bis dato illegalen Substanzen legalisiert wird.

    Der Grund dafür ist übrigens auch einfach. Es ist schließlich auch nicht verboten soviel Fast Food zu essen bis mein Körper den Geist aufgibt – oder sonstige Dummheiten. Und wenn jemand meint für seinen Körper ungesunde Drogen für seinen Spaß zu brauchen soll er das doch bitte tun.

    Wie übrigens weiter oben schon richtig angemerkt wurde ist eine solche Forderung auch mitnichten per Definition „links“. Nicht zuletzt deshalb gibt auch es unzählige (Jugend-)Verbände schwarzer und gelber Parteifarbe, die in der Hinsicht positionieren.

Comments are closed.