Berlin: Karl-Marx-Allee wird zur Ronald-Reagan-AlleeIn der Nacht vom 2. zum 3. Oktober fand in Berlin eine politisch inkorrekte subversive Aktion statt. Das Netzwerk Demokratischer Widerstand war der Meinung, einen Vorschlag der Partei „Die Freiheit“ aufzugreifen und in die Tat umzusetzen.

Dazu findet man am 16. September 2011 auf der Webseite der Partei eine Forderung, die Karl-Marx-Allee in Berlin-Mitte in Ronald Reagan-Allee umzubenennen. Einige Aktivisten des Netzwerkes fanden diese Idee nicht nur gut, sondern auch längst überfällig und schritten zur Tat. Welcher Tag war da wohl der geeignetste, als der Tag der Deutschen Einheit. Hier das Ergebnis…

Berlin: Karl-Marx-Allee wird zur Ronald-Reagan-Allee

Wer nun in die Versuchung gerät, eventuell doch etwas politisch korrekt zu reagieren, sollte sich einmal mit dem Thema Karl Marx und Konsorten beschäftigen. Einen ersten Einstieg kann man bei dem Bayreuther Professor Konrad Löw finden und sicher auch bei dem sehr guten Beitrag von Lion Edler vom 20. September 2009 hier auf PI-News.

Eigentlich sollten sich die Bürger unseres Landes über ihre Straßennamen viel mehr Gedanken machen, auch sie sind ein Spiegelbild ihrer Heimat und letztendlich auch ein Spiegelbild ihrer selbst.

(Die Netzwerker)

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83 KOMMENTARE

  1. Super! Nach Karl Murks darf in Deutschland nicht einmal mehr eine öffentliche Toilette benannt werden.

  2. …und der „Rosa-Luxemburg-PLatz“, auf den auf dem darunter angebrachten Schild verwiesen wird, sollte bei der Gelegenheit gleich in „Eva-Herman-Platz“ umbenannt werden!

  3. Danke für diese Klasse Aktion.
    Natürlich setze ich voraus, dass die sporadische „Umbenennung“ vom berliner Senat gefördert wurde.

  4. @#2

    Wer von Marx nichts gelesen hat, sollte nichts über ihn sagen.
    Wer so dumm ist, Marx ( aus dem 19.Jahrhundert) mit den in seinem Namen begangenen Verbrechen ( im 20. Jahrhundert) gleichzusetzen, ist einfach nur dumm.
    Seine Schriften sind es nicht.

  5. PS zu meinem vorherigen Posting:

    „Wer so dumm ist… … ist einfach nur dumm.“ -ist nicht gerade ein idealer Satz, trifft aber, was ich sagen wollte.

  6. Dann bitte ich doch auch darum, die Karl-Marx-Str. in Berlin-Neukölln umzunennen. Ich glaube, „Inschallee“ würde sich anbieten, obwohl „Straße parallel zu Straße wo Arbeitsamt“ auch ginge, da spart man sich gleich noch den Wegweiser.

  7. 1.) Na klaaaar. Ronald war ja auch ein Deutscher, ne?
    2.) Als Partei, die Leute zu Sachbeschädigung an Staatseigentum anstiftet? (so wird’s in der Öffentlichkeit dann dargestellt) Was soll so was bringen?
    3.) Die Marxes waren doch ursprünglich Juden. Ist das jetzt nicht Schmälerung eines Solchen?

  8. 😀 😀 😀 😀

    Gute Sache, wer will schon Strassen oder Plätze nach Begründern einer Massenmord-Ideologie benannt haben?!

  9. Marx war einfach nur ein dummes Arschloch, der vordergründig wichtig Erscheinendes schwurbeln konnte, in Wahrheit aber nur Dreck, Müll, Widersprüchliches und intellektuell Unhaltbares absonderte.

    Nach diesem Menschen sollte nichts benannt werden.

    „Menschendreck“ und „Menschenkehricht“ und die 100 anderen Vokabeln, Mitmenschen zu diffamieren, gelten präszise und 100%ig korrekt für ihn selbst, den Verwender.

  10. Ist das jetzt ernst oder Satire? Das Strassen Schild sieht überklebt aus. Oder hatte Berlin einfach kein Geld für ein neues?

  11. Ich fordere mehr „Geert-Wilders-, „Rene–Stadtkewitz-„, „Oskar-Freysinger-„, „Thilo-Sarrazin-„, „udo-Ulfkotte-„, und „Wolfgang-Bosbach-„-Strassen für GANZ DEUTSCHLAND!!
    Schafft statt dessen ALLE Kalr-Marx-Strassen und Rosa-Luxemburg-Plätze dieser Republik ab und benennt sie um. Von Flensburg bis nach Burghausen.

  12. Oft wissen wir nichts vonüber die Menschen, deren Namen die Moscheen tragen.

    Zum Beispiel: „Yavuz-Sultan-Selim-Moschee“ – moschee-mannheim.de

    »Selim war blutrünstig und unerbittlich. Er ließ während seines Krieges gegen Ismail I. 40.000 Aleviten hinrichten, da er ein Bündnis der Aleviten mit Ismail befürchtete.«
    wikipedia.org/wiki/Yavuz_Sultan_Selim

    Warum benennen die DITIB-Islamfaschisten die Moschee nach einem blutrünstigen Massenmörder, der alle Christen ausrotten wollte?

  13. Ronald Reagan würde das verdienen. Er hat mit seiner Stratigic Defense Initiative (SDI) – auch wenn einige Star-Wars-Ansätze dabei überzogen waren – den Sowjets klar gemacht, daß sie bei einem weiteren Wettrüsten mit dem entscheidenden Faktor „Force Multiplier -efficient digital computing“ kaum eine Chance hat. Das führte dann auch letztlich zur Wiedervereinigung.

  14. Ergänzung zu 18: „Noch in Kairo ordnete er [Selim I.] die Hinrichtung von 50.000 Einwohnern an, nachdem zuvor etwa die gleiche Anzahl Schiiten von Todesschwadronen getötet worden war, die er ins gesamte Reich hatte ausschwärmen lassen.
    Nicht genug damit, sollten auch alle im Reiche lebenden Christen liquidiert werden, eine Maßnahme, deren Undurchführbarkeit der agierende Wesir ihm nur mit äußerster Mühe – und natürlich unter Einsatz seines eigenen Lebens – verdeutlichen konnte.“
    – Hans-Peter Raddatz, „Von Allah zum Terror?“, S.140.

  15. Was für eine hübsche Idee.

    Dabei hatte ich so eine ähnlich auch mal: aber wegen weiter Entfernung zu Berlin nie verwirklicht. Vielleicht lesen die Initiatoren dieser Idee hier mit – dann übertrage ich euch gerne das Copyright an meiner Idee 🙂 :

    Die von der TAZ okkupierte und in „Rudi-Dutschke – …“ umbenante Straße muss auch dringend überklebt werden, und zwar mit:

    „Andreas-Baader-Boulevard“!

    Nach dem Motto: wenn schon Linksfaschisten huldigen, dann aber richtig! 😀

  16. Stimmt, wo kommen wie denn in Deutschland hin, wenn wir Straßen nach einem jüdischen Flintenweib wie Rosa Luxemburg benennen, die solchen Unfug gesagt hat: “ Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden „. Wo kommen wir denn hin, einen dahergelaufenen Philosophen wie Karl Marx – auch wieder so ein Jude – mit einem Straßennamen zu ehren. Weiss doch jeder, er hat die Gulags erfunden und war erster Gefängnisdirektor in Bautzen 2. Wahrscheinlich war er auch für Hitler verantwortlich. Da lobe ich mir doch Straßen die nach Hindenburg benannt sind. Das war wenigstens ein kerniger Deutscher. Der hat so knackige Dinge gesagt: “ Der Krieg bekommt mir wie eine Badekur „. Und dann hat er auch noch unseren Füh…,nein Hitler zum Reichskanzler gemacht. Eine wahrhaft patriotische Tat. Wer einen so gutes beschert, das ist schon einen Straßennamen wert.Leute, Leute, der kalte Krieg ist beendet. An der heutigen Situation tragen weder Marx noch Engels, weder Luther noch Luxemburg die Verantwortung.Viele der Leute die so munter in die Tasten hauen, haben nicht ein Werk von Marx gelesen.

  17. Super Aktion! Mehr davon!

    #6 pent76 (05. Okt 2011 22:05)
    Vermutlich meinen Sie die Tatsache, dass Marx es auch für geboten hielt Andersdenkende (Nicht-Marxisten) zur Not zu eliminieren.

    Ja, ich habe es auch nicht persönlich gelesen (aber vgl. „The Soviet-Story“ http://www.sovietstory.com/about-the-film/ ), aber hören Sie bitte mit diesem albernen Totschlag(!!!haha!)Argument auf, man dürfe nur darüber reden, was man gelesen habe!

    Sie haben offenbar dann auch nicht Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ gelesen, sonst würden Sie wissen, dass Ihr Kommentar hier 100% fehl am Platze ist!

  18. Wird Zeit das die Straßen nicht mehr nach dieser kleinen, stinkenden Laus namens Karl Marx benannt werden.
    Hier einige seiner stinkenden Zitate :

    -„Die Hunde von Demokraten und liberalen Lumpen werden sehn, daß wir die einzigen Kerls sind, die nicht verdummt sind in der schauderhaften Friedensperiode.“ Marx an Engels, 1859 (MEW 29, 401).

    -„Wir haben es von Anfang an für überflüssig gehalten, unsre Ansicht zu verheimlichen …Wir sind rücksichtslos, wir verlangen keine Rücksicht von euch. Wenn die Reihe an uns kömmt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen.“ Karl Marx, 1849 (MEW 6, 504).

    -„Der jüdische Nig.ger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren … Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Neg.ern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nig.ger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der neg.erhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“ Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 257).

    „Prügel ist das einzige Resurrektionsmittel für den deutschen Michel.“ Marx an Johann Philipp Becker, 1862 (MEW 30, 619)

  19. Mal nebenbei: Hat jemand heute die FAZ gelesen? Der Beitrag von Lorenz Bauer über Konservatismus:…. da wird auch unser edler Blog hier verrissen… Aber Vorsicht beim Lesen! Da wird man richtig wütend!
    FAZ: Sofort abbestellen!!!

  20. Ich kannte das Netzwerk Demokratischer Widerstand noch gar nicht! Klasse – Werde mich erstmal mit Informationsmaterial zum verteilen eindecken!

  21. @ #22 pellworm (05. Okt 2011 22:36)
    Sind mir ein wenig auffällig viele Hinweise auf jüdische Abstammung in deinem Text. Brauchst wohl einen Belegjuden? Zücken Linke immer gerne, wenn sie sich was davon versprechen, ansonsten frönen sie eher einem modernen Antisemitismus, nur ein wenig als Israelkritik umetikettiert.

    Nützt aber nix – gegen Rosa Luxemburg-Ehrungen (und Marx sowieso) habe ich ganz erheblich was, und zwar Argumente, hier z.B. Zitat von Udo Ulfkotte:

    „Das Zitat ‚Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden‘ stammt von Rosa Luxemburg und wird regelmäßig in Zusammenhang mit Toleranz in Texte eingefügt. Die meisten Journalisten wissen jedoch nicht, dass Rosa Luxemburg mit jenem Satz nur die Andersdenkenden innerhalb des kommunistischen Blocks meinte. Sie selbst hat dem Satz nie eine grössere Bedeutung zugemessen und ihn lediglich in einem unvollendetem Manuskript über die russische Revolution gebraucht. Wer Rosa Luxemburg als Wegbereiterin der Toleranz darstellt , sollte mal ihren Aufruf vom 24.11.1918 nachlesen: „Der Diktatur des Proletariats gehört der Tag und die Stunde. Wer sich dem Sturmwagen der sozialistischen Revolution entgegenstellt, wird mit zertrümmerten Gliedern am Boden liegen bleiben.“
    So tolerant war Rosa Luxemburg!“

  22. # 29

    Sie brauchen mir nicht irgendwelche Zitate um die Ohren hauen. Lesen sie doch Luxemburg, ihre Antwot an die russischen Bolschewiki. Da zitieren sie Ulfkotte. Lesen Sie und haben sue keine Angst,LESEN BILDET!

  23. Eine Super Aktion!!

    Es wird höchste Zeit das die K.M.A. umbenannt wird.

    Wer den Film „Die Sowjet-Story gesehen hat wird mir zustimmen.
    Ein Film der einem wirlkich die Augen öffnet.

    Hier ein Ausschnitt:

    http://www.youtube.com/watch?v=XDZfOxGvcRo

    zu 29 le waldsterben (05. Okt 2011 22:52)

    Investieren Sie die 19,95 und holen Sie sich diesen Film, Sie werden aus dem staunen nicht mehr raus kommen!

    Cyrus

  24. @ #24 unbeugsamer (05. Okt 2011 22:43)

    Für mich gilt schon die (haha!!)-Tatsache, dass ich über Bücher, die ich nicht gelesen habe, nicht rede. Oder Leute, von denen ich nicht weiss, nicht diffamiere. Haha! So primitiv bin ich. So ein dummer Idiot, der tatsächlich Bücher liest, ohne gleich draufloszuschreien.
    Viel Spass in ihrem geistig haha!- anspruchsvollen Leben.

  25. @ pellworm, #22
    Na, Herr Pellworm, was haben Sie denn gelesen? Liebknecht und Luxemburg waren Kommunisten in Reinkultur, was gibt es da zu würdigen? Hindenburg war kein Freund Hitlers („böhmische Gefreite“) und man muss Hindenburgs Maßnahmen zugunsten Hitlers aus der damaligen Zeit heraus beurteilen. Was müssten wir heute am politischen System nicht alles ändern, um alles künftig Böse zu vermeiden – falls wir in die Zukunft sehen könnten…

  26. So, das musste ich erst einmal verdauen. Hab fast die Hälfte von dem Film in Hamburg geschafft.

    Super Aktion, die Umbenennung.

  27. an # 15 flucina

    Ist das jetzt Satire, Realsatire oder Ironie?

    Der Braunmelder

    diskrimiert

    die deutsche Rechtschreibung. Ist das jetzt

    rassisitsch

    ? Wo muss ich das melden?

    Demnächst rückt die Feuerwehr aus, wenn jemand einen falschen Witz macht. Erinnert mich schwer an Fahrenheit 451.

  28. ronald reagan?! ich sage nur iran contra affäre und unter wem wurde al quaida erst richtig mit geld versorget?! ich glaube das macht keinen unterschied ob marx oder reagan, oder ajatollah khomeini allee… wen dann sollte man wohl eher gorbatschov die ehre gewähren…reagan…ihr habt doch einen..

  29. In Berlin gibt es aber auch Straßen mit amerikanischen Namen z.B. Clayallee. Jetzt gerade so eine Straße im Ostteil der Stadt aus dem Kontext zu reißen finde ich unvorteilhaft, obwohl die Aktion an sich nicht schlecht ist aber am unpassenden Ort ausgeführt wurde.

  30. Danke für diese noble Aktion!

    „Liebe amerikanische Landsleute, ich freue mich, Ihnen sagen zu können, dass ich ein Gesetz unterzeichnet habe, das Russland für immer verbietet. Wir beginnen in fünf Minuten mit der Bombardierung.“ – Ronald Reagan (1911-2004), Mikrofontest vor einer Radiosendung am 13. August 1984

    (Original engl.: „My fellow Americans, I am pleased to tell you I just signed legislation which outlaws Russia forever. The bombing begins in five minutes.“)

  31. zu #41 urbeltz (05. Okt 2011 23:59)

    Dieses Zitat kannte ich natürlich nicht, aber es zeigt mal wieder, wie so viele Zitate in diesem Thread, in anderen Threads auf pi und sonstwo, dass man mit einzelnen Statements alles und jeden verreissen kann und auf ewig und für alle Zeit Unfrieden schaffen kann.
    Beispielsweise wollen die Palistinenser Israel wegfegen, die Israelis hingegen halten Palestinenser für Kakerlaken, die man zertreten muss… und so weiter, wenn ich was suche, finde ich was.
    Im Koran steht zitierbar Schlimmes, die strenggläubigen Juden sind auch nicht viel besser und die fundamentalsten Christen in den USA knallen Liberale ab… was erreiche ich, wenn ich alles aufschaukle?
    Was wollt Ihr hier auf pi erreichen?
    Bürgerkrieg?
    Autochthone Deutsche gegen muslimische Einwanderer?? WAS?

  32. Wer sich vor Karl Marx in den Staub wirft, ist in diesem Blog absolut falsch! Diesen Misanthropen zu verteidigen und als Philosophen zu bezeichnen ist ein Fall für das Claudia-Roth-Sanatorium-für-hoffnungslose-Fälle.

  33. Wer Karl Marx kennt und kein Marxist ist muß ihn hassen. Ohne Marx, kein Lenin, kein Stalin, kein 68, kein Claudia Roth, keine linke CDU usw. Wer die Wurzel des Übeln sucht, beim Marx wird man fündig. Hat übrigens nichts mit seiner jüdischen Herkunft zu tun, von der jüdischen Religion hielt der Atheist Marx eh nicht besonders viel.

    Und wer hier Reagan anmacht, die deutsche Rechte wünscht sich schon seit 30 Jahren einen Reagan und wenn wir einen hätten, dann würden die rechten Parteien auch nicht bei 1% liegen.

  34. Die braven Gefolgsleute von Marx, also jene Deppen, die seine verquasten Lehren in die Tat umsetzten, nennt man Kommunisten. Und Kommunisten sind seit der Zeit des SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher nicht anderes als „rotlackierte Nazis“, die sich lediglich durch ihre Farbe vom braunen Original unterscheiden.

    Offensichtlich sind besonders viele Menschen anfällig für wirre Lehren, die sich nur mit Gewalt durchsetzen lassen, siehe auch Islam.

  35. Stört es PI nicht, dass im Artikel als weiterführende Literatur der mehrfach des Geschichtsrevisionismus und judenfeindlicher bzw. Holocaustrelativierender Aussagen beschuldigte Konrad Löw genannt wird?

  36. Bei aller Liebe – Reagan in einem Atemzug mit dem Giganten Marx zu nennen – na ja. Man sollte Marx seine Verdienste lassen: einer der Gruende fuer die Durchsetzung der Sozialen Marktwirtschaft war, dass auch die Kapitalisten Marx und seine erhellenden Ausfuehrungen gelesen hatten.

  37. # 45

    Sie haben nicht nur Marx gelesen, sie haben Marx auch verstanden.

    # 35 HKS

    Ach, Hindenburgs Entscheidung muß ich im Kontext der Zeit sehen, die Werke von Marx etwa nicht? Sie widersprechen sich.

  38. # 42 Stresemann

    Da fällt mir eine Passage aus einer Rede Herbert Wehner’s ein, die er in Richtung CDU/CSU hielt: “ Wenn sie das Wort Marxist hören geht es ihnen wie Goebbels, sie sind nämlich genauso dumm wie dieser“! Das Sie aber einen Lügner und Kriegsverbrecher wie Reagan sich als Leitfigur einer neuen rechten Partei wünschen – die möchte ich auch haben – macht micht doch sprachlos. Was hätte Stresemann dazu gesagt?

  39. Ausgerechnet Reagan.

    Stauffenberg Allee, Goerdeler-Allee, Wirmer-Allee.

    Das hätte ich verstanden, und das hätte den demokratischen Widerstandswillen der Aktionisten ausgedrückt.

    Aber Reagen, der Terrorisisten finanziert hat…

  40. @#47 what be must must be

    Marx „Giganten“ zu nennen, also das ist die Terminologie von SED/KPdSU.

  41. #6, pent76: Als VWLer hatte ich mir bereits vor einiger Zeit mal die Freiheit genommen, Marx zu lesen – ist nicht so doll. Seine Ausführungen zu Arbeit und Ökonomie sind zweitklassig, die schwere Sprache macht es auch nicht besser. Der Rest war zwar etwas besser, aber definitiv nicht so toll, dass man sich durch die pseudo-intellektuelle Sprache von Marx unbedingt durchkämpfen müsste, um es gelesen zu haben. Gibt es wichtigeres zu tun im Leben. Und Karl Marx hat sehr wohl den ideologischen Boden bereitet für die Verbrechen des Kommunismus, dies hatte z.B. Hayek ganz klar in „Road to Serfdom“ aufgezeigt. Planwirtschaft funktioniert immer nur mit einer Diktatur, denn die Aufgabe der ökonomischen Freiheit ist immer auch die Aufgabe der Freiheit an sich.

    Grüße,
    Fridolin

  42. # 53

    Die Folgen der grandiosen ökonomischen Freiheit können wir heute anschaulich betrachten. Wir haben heute den hemmungslosen, entfesselten Kapitalismus , in der Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Zumindest wenn es um Großbanken und Großkapital geht. Fragen Sie mal Mittelständler, wie die darüber denken.

  43. Marx lieferte die Vorraussetzung für millionenfachen Massenmord in der Sowjetunion, China und Kambodscha. Es ist gruselig nach ihm eine Straße zu benennen. Wer nicht unter seinen Thesen gelitten hat, wie Millionen Ostdeutsche, weiß nicht was Kommunismus Live bedeutet. Es gibt keinen Kommunismus Light. Kommunismus ist immer brutale Diktatur. Faschismus in rot. Wer behauptet Marx würde nicht richtig verstanden, der könnte ähnliches über den Faschsmus sagen.

  44. Gute Aktion. Wenn die Herrschaften noch ein „T“ übrig gehabt hätten, hätten sie aus der Koppenstraße auch gleich die Koptenstraße machen können 😉

  45. #44 Stresemann (06. Okt 2011 00:52)

    … die deutsche Rechte wünscht sich schon seit 30 Jahren einen Reagan …

    Zum Glück ist diese „deutsche Rechte“ nicht sehr groß.

  46. Mal abgesehen vom Schaffen des Herrn Marx:

    Wenn dieser Straßenname entfernt wird, wird auch wieder mal ein wenig Erinnerung an die DDR gelöscht. Diese war jahrzehntelang Heimat für sehr viele Deutsche. Und sie war – entgegen der Meinung vieler neumalkluger Westdeutscher – kein Konzentrationslager. Es gab ein ziemlich normales Leben jenseits der kommunistischen Propaganda.

  47. # 59 TheNormalbuerger

    Volle Zustimmung!!! Man versucht mit solchen Spielereien von den wirklichen Problemen abzulenken.

  48. Oder mal versuchen Marx und Engels im Kontext
    zu verstehen.Für mich eine Art PI 1840 Jahre:

    “Solange die Zersplitterung unseres Vaterlandes herrscht, solange sind wir politisch Null. Wir wollen heimjagen, woher sie gekommen sind, alle die verrückten, ausländischen Gebräuche und Moden, alle die überflüssigen Fremdwörter. Wir wollen aufhören, die Narren der Fremden zu sein und zusammenhalten zu einem einzigen, unteilbaren, starken, freien deutschen Volke.”

    Friedrich Engels (1820-1895 – Appell aus dem Jahre 1840)

  49. Wie wurde der Aufkleber hergestellt?

    Ist der Magnetisch oder aus Papier?

    Bekommt man Ihn wieder ab ohne das eigentliche Schild zu beschädigen?

    Ich finde die Sache deshalb interessant, weil in meiner Stadt Linke die Strassenschilder deutscher Patrionten vor kurzem in einer „Kunstaktion“ mit Rotfrontnamen überklebt haben.

    Die Lokalpresse fand das toll, nur die Polizei war nicht ganz so Einverstanden….

    Ich wollte schon immer mal ein „Kunsthappening“ veranstalten, ob die Presse mir auch zujubelt?!?

    😉

  50. 62 pellworm (06. Okt 2011 11:02)

    Der Film „Die rote Flut“ scheint mir laut Wikipedia ein US-Propaganderfilm aus Zeiten des kalten Krieges zu sein.
    Also ein SPIELfilm.

    “Die Sowjet-Story” ist ein Dokumentarfilm.

    Cyrus

  51. # 65 Cyrus

    Sie wissen doch wie das mit Dokumentarfilmen ist. Wenn ein erklärter Amerikahasser und ein Amerikafreund einen Dokumentarfilm über die USA machen, wie werden diese Filme aussehen. Doku.-filme verfolgen doch auch ein bestimmtes Interesse, sie eignen sich auch wunderbar zur Manipulation.

  52. #44 Stresemann (06. Okt 2011 00:52)

    … die deutsche Rechte wünscht sich schon seit 30 Jahren einen Reagan …

    Reagean hat den Sterbeprozess des Kommunistischen Lagers eingeleitet. Das ist ein enormer Dienst für Freiheit und Demokratie. Jedenfalls für den, der es mit der Freiheit wirklich ernst meint. Viele sind nur Nutzer der Freiheit für unfreiheitliche Forderungen.

  53. Gut zu wissen, dass unser Forum mit Pellworm seinen eigenen Anti-Islam-Marxisten hat. Da soll noch jemand sagen, das ist ne rechtsradikale Website oder so.

    Übrigens habe ich als Ostdeutscher sowohl Marx und Engels als auch Lenin gelesen. Was Marx und Engels schrieben war nicht grundsätzlich in der Analyse dumm, aber im Schluß grundsätzlich falsch und bösartig.

    Auch traurig, dass es hier einige Leute gibt, die nur die von der Medienlandschaft gezeichnete Karikatur von Reagan kennen. Reagan und Thatcher waren die Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts, die liberal-konservative Gedanken effektiv ins Volk bringen konnten.

  54. zu 66 pellworm (06. Okt 2011 11:38)

    Sie gucken sich „Die Sowjet-Story“, und ich „Die rote Flut“, an.
    Wir werden uns hier sich nochmal „treffen“.
    Dann können wir ja unsere Eindrücke schildern.

    Cyrus

  55. Marx hat mit Engels in der Rheinischen Post 1848 einen Artikel über den “ Völkerabfall“ geschrieben. Darin haben die Herren dargelegt, das Völker die noch nichtmal kapitalistisch sind, ausgerottet werden müssen, da sie nicht die Fähigkeit zur Revolution besitzen. Gemeint waren die Basken, Schotten, die Serben etc..
    Damit wurde die erste Schrift zum politischen Massenmord verfaßt. Vorher hat es so etwas nicht gegeben. Marx und Engels waren die ERSTEN.
    Lenin hat das dann konsequent als erster ausgeführt.

  56. zu 70 paraschuter (06. Okt 2011 13:38)

    Sie haben sicherlich auch „Die Sowjet-Story“
    gesehen:
    Genauso ist es. Ich muß sagen das ich geschockt war als ich den Film gesehene habe.

    Und genau aus dem Grund ist nur folgerichtig das keine Straßen, Plätze oder Gassen nach Menschen benannt werden dürfen die Ehtnische „Säuberungen“ bzw. Genozide in ihrern Idiologien verankert haben oder hatten!!

    Ob man nun die K.M.A amtlich in Ronald Reagen Allee umbenennen muß sei dahin gestellt.

    Die Aktion ist auf jeden Fall Beispielhaft.
    In Deutschland gibt es bestimmt noch mehr Straßen die umbenannt werden sollten.

    Cyrus

  57. 73 le waldsterben (06. Okt 2011 17:12)

    Vielleicht die, die man sehen kann, wenn man es denn auch will, und die, die man nur durch eine ultrarote Brille hindurch erkennen kann.

    Kann schon sein. Da saßen halt nicht nur ich, sondern auch Dutzende Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Kollegen in einem großen rosaroten Glashaus.

    Ich habe nicht gerade behauptet, dass die DDR ein Vorzeigeprojekt war. Aber es gab auch ein Leben abseits von SED-Bonzen und aktiven DDR-Gegnern.

    Wie viele Menschen versuchen hier in dieser versifften BRD passiv durch ihr Leben zu kommen? Was passiert denn heute mit denen, die gegen das System angehen?

    Heute muss ich nicht erst zu einer Grenze fahren, wenn ich mein Leben riskieren will. Drei Stationen mit der U-Bahn könnten da schon den gleichen Zweck erfüllen.

    Wollen Sie mir tatsächlich erzählen, wie das Leben in der DDR war?
    ICH habe die ultrarote Brille auf?

  58. Es ist ein Witz, das am Geburtstag von Rosa Luxemburg die halbe Mannschaft des Bundestages zum Grab dieser „Kommunistentrulla“ pilgert, unglaublich.

  59. @ cyril
    Ja habe ich mir gekauft die DVD im Kopp Verlag.
    Ich war sehr erschüttert, einige Sachen waren mir bekannt andere nicht und vor allem nicht in diesem Umfang. Da meine Frau Ukrainerin ist, war ich auch in einem Museeum, wo nun endlich der Opfer gedacht werden darf.
    @ waldsterben
    Es ist schon richtig, das man sich sein Leben in der DDR einrichten konnte, ohne große Probleme. Solange man sich unauffällig verhielt und sich nicht mit dem System anlegte, wurde man auch in Ruhe gelassen.
    Wenn man sich aus dem Fenster lehnte und sich gegen das System stellte hatte man sehr unter Repressalien zu leiden. Siehe Thilo Sarazin, der hat auch die ganze Härte des sozialistischen Zorn abbekommen. Die Stasi hat halt genauso reagiert, Parteiausschlußverfahren, Berufsverbot, Repressalien gegen Eltern, Geschwister und Ehepartner alles was es heute auch gibt, aber man kann sich sein Leben auch hier so einrichten, das man in Ruhe gelassen wird, selbst mit Harz IV.
    Sie verstehen den Vergleich?

  60. Leute die im Westen unseres Vaterlandes aufgewachsen sind, sollten sich etwas zurückhalten über die Lebenssituation in der ehemaligen DDR zu urteilen. Diese schnellen Urteile waren eine Ursache dafür, dass die PDS in den 90ern wie Phönix aus der Asche auferstanden ist. Wenn Menschen , auch nur indirekt, die Lebensleistung abgesprochen wird, muß man sich nicht über deren Wahlverhalten wundern. Die BRD hat die Freiheit geschenkt bekommen, die DDR hat die Freiheit erkämpft. Niemand in der BRD – als sie noch ein demokratisches Land war – war gezwungen, auszuloten wie weit man in bestimmten Dingen gehen konnte. Das hat viele Ostler geprägt. Es verwundert mich nicht, dass Ostler eher bereit sind sich gegen bestimmte Erscheinungen in dieser Gesellschaft zur Wehr zu setzen, als viele angepasste Westler. Freya Klier hat das Leben in der DDR aus ihrer Perspektive geschildert. Ich könnte Ihnen, # 73,jetzt auch Dinge sagen , die Klier über die Bundesbürger vor 1989 gesagt hat.Sie würden dann vermutlich nicht mehr auf Freya Klier zurückgreifen.

  61. # 68 Stresemann

    Sehen Sie, so unterscheiden wir uns vom Einheitsbrei der Staatsmedien. Man muß auch über bestimmte Dinge kontrovers diskutieren. Langweiler sind die PIler bestimmt nicht.

  62. #54, pellworm:
    Die Rettung des Finanzsektors, insbesondere der Banken, als auch die von insolventen Staaten hat weder mit Kapitalismus, noch mit Neoliberalismus, Raubtier-Kapitalismus, Heuschrecken oder entfesselter Freiheit zu tun. Innerhalb dieser Begriffe würde man schwankende Banken, Versicherungen und Staaten bestenfalls geordnet abwickeln, normalerweise einfach pleite gehen lassen. Das wäre dann für zwei, drei Jahre schmerzhaft, danach geht das Leben aber weiter und die betroffenen „Spekulanten“ und Regierungen werden beim nächsten Mal vorsichtiger (und nach weiteren drei bis fünf Jahren ist vom Wohlstandseinbruch nichts mehr zu spüren, zumindest bei vernünftiger Politik).
    Da aber zwei, drei Jahre für die meisten Regierungen bedeutet, dass man bei der nächsten Wahl noch in der Misere steckt, schiebt man das Problem mittels einer Kreditumschichtung vom privaten zum öffentlichen Sektor auf (nichts anderes waren die Milliardenhilfen). Jetzt schiebt man die Kreditbelastung halt von den schlecht wirtschaftenden Staaten zu den besser wirtschaftenden (sprich von PIIGS auf Deutschland, denn wir sind inzwischen das einzige Land, dessen Finanz- und Schuldensituation zusammen mit der ökonomischen Größe das Kartenhaus vorm zusammenfallen bewahrt). Am Ende wird der Schuldenberg so groß, dass nur noch die Notenpresse bleibt – und dann fängt der „Spaß“ erst wirklich an…

    PS: Eine Einschränkung – nicht der Zwang der Legislaturperiode, sondern die Angst, dass deren Vision von Groß-Europa mit dem Austritt Griechenlands aus dem Euro zerplatzt, scheint die treibende Kraft hinter der aktuellen Krisenpolitik nicht nur Deutschlands, sondern des Großteils der (westlichen) EU-Staaten zu sein. Macht die Sache auch nicht besser, denn ein geordneter Austritt Griechenlands aus dem Euro und ein Schuldenschnitt war schon vor einem Jahr der sinnvollste Weg und ist es immer noch. Wäre ja nicht das erste Land, dass sich pleite meldet – das ist nicht das Ende der Welt.

  63. @11 nicht die mama

    „Gute Sache, wer will schon Strassen oder Plätze nach Begründern einer Massenmord-Ideologie benannt haben?!“

    Mit Verlaub, aber das ist geistiger Dünnsch….

    Was hat Marx und Engels als Kapitalisten und Begründer der Kommunistischen Lehre mit Stalin und Ulbricht und den Diktatoren des Proletariats zu tun???

    Ein Österreicher hat mal ganz schlau gesagt: „LERNEN SIE GESCHICHTE!!!“

    Dummschwätz ist die Vorstufe zur Profilneurose und in Geschichte gepennt zu haben qualifiziert nicht zum quaken

    Andre1

  64. Einen der bedeutendsten deutschen Philosophen und Ökonomen durch einen drittklassigen Cowboydarsteller, der zum fünftklassigen Präsidentendarsteller mutiert ist, zu ersetzen, spricht für sich (und seine Urheber).

  65. @78 Pellworm

    100% richtig und dem ist auch nix mehr hinzuzufügen. Nicht Kohl hat die Einheit gebracht, sondern das DDR Volk. Kohl ist austauschbar, es hätte auch ein anderer Politiker zu der Zeit am WD Ruder sein können.
    Heute wird der O..i als faul und phlegmatisch dargestellt, als Nazi beschimpft und von wem?… genau, von den phlegmatischen W…i. Der sollte mal versuchen, eine friedliche Revolution durchzuziehen… Grund genug gäbe es im Moment genug.

    Andre1

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