Statt arabischem Frühling Islamisten-Frühling! Der Westen steht schon wieder vor den Scherben seiner ignoranten Politik. Nachdem seit dem Lynchmord an Gaddafi immer mehr Kriegsverbrechen der libyschen Stammesbanditen ans Licht kommen, nun die Ergebnisse der Arabellion in Tunesien, wo alles angefangen hat. Die islamistische (sprich: islamische) Nahda-Partei erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 41,47 Prozent der Stimmen und 90 von 217 Sitzen in der verfassungsgebenden Versammlung.

Das gilt es festzuhalten. Die neu Gewählten basteln nun erst einmal eine neue Verfassung. Das wird dauern. Zunächst wird es darum gehen, wer koaliert mit wem, aber dann wird man diese 41% Islam in den Artikeln der tunesischen Gesetze schon finden. Die Kopftücher (Foto von Wahlversammlung) und ihre Männer jubeln, andernorts gab es bereits die ersten gewalttätigen Proteste!

Trotzdem wissen vermutlich alle Parteien, daß ein Bikini-Verbot an Tunesiens Stränden die Tourismus-Industrie als Haupt-Devisenbringer vertreiben würde. Kommt es zu Enklaven für Touristen? Links zum Wahlergebnis:

NZZ: Islamisten sind klare Gewinner!
Tagesschau: Islamisten feiern Wahlsieg!
BBC: Protestst hit Sidi Bouzid!
Al Dschasira-Interview mit einem Gewinner!
Malte Lehming über seltsame westliche Reaktionen!
Figaro: «Nous sommes arabes et notre langue c’est la langue arabe!»
Aha, daher weht der Wind!
Eine sehr gute Analyse zu Libyen finden Sie übrigens in der roten Jungen Welt! Und nun warten wir auf Ägypten!

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113 KOMMENTARE

  1. Wie sagten die Qualitätsjournalisten des Staatsfernsehens heute im Morgenmagazin:

    „Gemäßigte Islamisten“

    Unglaublich, als würde es gemäßigte Faschisten geben.

  2. Ich wage eine Prognose, wie unsere MSM damit umgehen werden: garnicht! Man wird nichts mehr davon hören. Die aufkommenden Zustände werden aus den Nachrichten verbannt, damit der dumme Michel ja den „demokratischen arabischen Frühling“ in Erinnerung behält.

  3. #2 CP

    Oder gemäßigte Kommunisten.

    Kommunismus hat für eine linke 68er-gemainstreamte Gesellschaft ohnehin immer eine humanistische Form. Da gibt es keine Gulags, Quälerei, Vertreibungen, Unterdrückung oder Massenmorde. Linker Faschist – das ist in Ordnung.
    Kommunismus ist schon ok.
    Schließlich sitzen in fast allen Parlamenten dieser Republik diese Linksfaschisten – also kein Grund zur Sorge und weiter im Kampf gegen all die Skinheads, die an jeder rechten Ecke stehen…

  4. @#1 schmibrn:

    “Gemäßigte Islamisten”

    Wir werden verarscht, ein weiteres Musterbeispiel. #2 CP und #6 Heimat haben ebenfalls ihren Senf dazu gegeben. Unglaublich eigentlich, aber na ja:

    Gemäßigte Ungemäßigte.

  5. Finde es gut, regelrecht befreiend, wenn
    sich, wie auf dem Bild zu sehen, endlich
    auch mal die Frauen selbst verwirklichen
    können. Und sie endlich mit Freude und aus
    freien Stücken ihre Entmündigung selber
    wählen dürfen. Empfinde es als einen grossen
    Akt der Emanzipation, dass sie nur noch 2 mal
    in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten
    dürfen, nämlich als Braut auf dem
    Weg zum Gatten und als Leiche auf dem Weg zur
    Bestattung. Demokratie ist eben, diese aus
    freien Stücken in die Schei§§e zu treten.

  6. Auf WDR 2 hatte schon am Dienstag ein Orient-„Experte“ beschwichtigen wollen: Es werde in Tunesien keine islamische Republik à la Iran geben. Die einfachen Tunesier seien eben „konservativ“ und hätten größtenteils Sympathien für die unter Ben Ali verfolgten Islam-Politiker. Friede, Freude, Eierkuchen im Ursprungsland des „arabischen Frühlings“, wer’s glaubt…

  7. Die Islamisten von Ennahdha sind die klaren Gewinner der Wahl. Das ist unbestritten. Fraglich ist, inwieweit sie sich nun auch wirklich gegen die säkularen Kräfte, die eine Mehrheit haben, durchsetzen können, vor allem auch deshalb, weil die islamistisch islamistische Aridha (28 Sitze) gestern abend wegen Wahlbetrugs verboten wurde.

    Das ist noch spannend und der Käs ist nicht gegessen.

  8. #11 Bonn

    Habe das auch gehört. Allerdings weiß jeder Vernunftbegabte, was „konservativ“ im Islam bedeutet… Aber es erfüllt einen schon ein wenig mit Genugtuung, wenn den Sozialromantikern hier die Vokabeln ausgehen, mit denen sie den ganzen Müll schönzureden versuchen.

  9. Auch wenn sich so manch ein PI-Autor, vor allem aber zahlreiche Leser dieses Blogs, damit erheblich schwertun werden: Lasst uns gute Demokraten sein.

    Wenn ein Volk in freier Wahl und sehenden Auges für sich den Weg zurück in die mittelalterliche Religionsbarbarei als den einzig richtigen bestimmt, dann soll es so sein. Das haben wir als Demokraten zu akzeptieren! Wenn das hier so oft und gern hochgehaltene Demokratiegesülze nicht zum Lippenbekenntnis verkommen soll.

  10. Zitat aus dem Artikel der „Jungen Welt“:

    „…Libyen ist ein Lehrbeispiel für die Länder der Welt geworden, dem Westen nicht zu vertrauen. Ghaddafi hatte um die Jahrtausendwende zwecks Wiederherstellung guter Beziehungen mit dem Westen militärisch abgerüstet und auch seine Programme zu Herstellung von atomaren, biologischen und chemischen Waffen eingestellt.Für diese Selbstentmachtung wurde Ghaddafi seinerzeit von den Führern der westlichen Staaten persönlich in höchsten Tönen gelobt….“
    http://www.jungewelt.de/2011/10-28/048.php

    Mal abgesehen davon,dass die linke Junge Welt in diesem Punkt nicht ganz Unrecht hat;

    Tritt nicht gerade die Linkspartei unermüdlich dafür ein,dass Deutschland sich auch immer weiter selbst entwaffnen sollte?
    Bestes Beispiel Bundeswehr.
    Wie wäre die Lehre zB.darauf anzuwenden,wenn irgendwann eine Bedrohung von ausserhalb stattfinden könnte?

  11. Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam. Recep Erdogan, türkischer Präsident, 2008

  12. Das war ja längst absehbar. Bekanntlich, nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlachter selber! 😉 Tunesien und der ganze revolutionäre Rest im Magreb versinkt derzeit im radikalisierten Islamismus. Vorlaute „revolutionäre Befreiungen“ und etwelche „Demokratiebeschwörungen“ haben wir auf dem schwarzen Kontinent doch schon zu Genüge erlebt. Nun wird eben ein islamistisch ausgerichtetes Régime die Bevölkerung unterdrücken, drangsalieren und finanziell ausnehmen. Wir sollten allerdings wachsam sein, dass uns daraus keine Zuwanderung von diesem gewaltverherrlichenden Abschaum zuwächst.

  13. Hatte am Sonntag bezgl. der Tunesienwahl eine Diskussion.

    Mein Gesprächtspartner hat einen tunesischen Freund, der ihm erzählte, die Islamisten hätten keine Chance. Diese persönlich Meinung hat er dann übernommen.
    Bestärkt wurde er durch unsere MSM, die in mehreren von ihm gesehenen Fernsehberichten posaunten, insbesondere die Frauen würden dort demokratisch wählen…

    Daß ich anderer Meinung war, versteht sich von selbst.

    Das Allerbeste an der Sache ist doch aber, wie die MSM das Ganze verkaufen.
    Ich denke da an diverse Artikel mit dem Inhalt „Scharia in Libyen, na und?“, die Wortschöpfung „gemäßigte Islamisten“ und andere Highlights, damit der Durchschnittsidiot sich beruhigt zurücklehnen kann.
    Respekt, das nenne ich „Scheiße für Gold verkaufen“.

  14. OT

    Gestern hatten wir das Thema, ob es das Schlimmste sei, wenn ein Polizist einen Straftäter im Dienst erschießen muss.

    Schlimmer für einen Polizisten ist es übrigens, im Dienst von einem Staftäter erschossen zu werden, ob sich hier auch Linke und Grüne über die „Verhältnismäßigkeit“ des Täters echauffieren werden?

    http://www.derwesten.de/panorama/polizist-bei-verfolgungsfahrt-in-augsburg-erschossen-grossfahndung-eingeleitet-id6026999.html

    Augsburg. Bei einer Verfolgungsjagd ist in der Nacht zu Freitag ein Polizist in Augsburg erschossen worden. Der 41-Jährige wollte mit einer Kollegin zwei Personen auf einem Motorrad kontrollieren, die flüchteten und um sich schossen. Der Polizist erlitt tödliche Verletzungen. Eine Großfahndung läuft.

    Ein Polizist ist bei einer Verfolgungsfahrt in Augsburg erschossen worden. Der 41-Jährige und seine Kollegin verfolgten in der Nacht zu Freitag ein mit zwei Personen besetztes Motorrad, das sie kontrollierten wollten, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Versuch die Flüchtigen zu stellen, wurden die Beamten von diesen beschossen. Der Polizist erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Täter flüchteten zu Fuß.

    Die Kollegin des Opfers alarmierte die Rettungskräfte und forderte Unterstützung an. Der Notarzt konnte den Polizeibeamten nicht mehr retten. „Die Fahndung läuft auf Hochtouren“, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere 100 Polizeikräfte seien derzeit im Einsatz. Nach den Tätern wird lokal im Bereich um den Augsburger Stadtwald gesucht. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

    Über die Täter ist bislang wenig bekannt. Sie waren dunkel gekleidet und sollen zwei großkalibrige Schusswaffen mit sich tragen. Privatpersonen sollten dieses Gebiet meiden, hieß es. Zeugen wurden um Hinweise gebeten. Im Laufe des Tages will die Polizei auf einer Pressekonferenz weitere Angaben machen. (dapd)

  15. #20 TanjaK (28. Okt 2011 08:36)

    Ist doch genau dasselbe:

    In Tunesien bejubeln die linksgrünen VollpfostInnen die „Jasmin-Revolution“ und wurden sich nun über den nächsten Gottesstaat.

    Und in Köln jubeln allen linksgrünen VollpfostInnen über die „Transparenz“ der Kolonialbheörde DITIB und sind nun ein Stück weit traurig, dass der „Vertrauensvorschuß“ von Fritz Schramma nichts geracht hat!

    Linksgrüne VollpfostInnen: PI lesen, dann entsteht weniger linksgrüner Unfug! 🙂

  16. Dass Demokratie und Islam inkompatibel sind, hier übrigens genauso wie in Tunesien, weiß jeder von uns, aber in den Medien und in den Köpfen ferngesteuerter Individuen können sie noch die Mär aufrecht erhalten. Wenn aber erst einmal Tunesien, Libyen und Ägypten zum Iran aufgeschlossen haben, ist es an uns, den Scheinexperten und Journalisten ihre Lügen um die Ohren zu schlagen. Insofern kann es was Gutes haben wie das Ganze gerade läuft.

    Letztens hörte ich auf DLF eine Pressestimme, Mitteldeutsche Zeitung oder so, dass man der Bevölkerung eben seine Meinung lassen muss und akzeptieren muss, wie die wählen. Ich finde das im Prinzip auch, wundere mich aber, warum das hierzulande nicht gelten soll. Demzufolge dürfte es den „Kampf gegen Rechts“ gar nicht geben…

  17. Diskussionsrunden im GEZ-Funk gab es zu den Themen natürlich auch nicht mehr,seitdem nach der Beckmann Sendung,wo die „Rebellen“ von Libyen noch gepriesen wurden die Lynchvideos an Gaddafi usw. aufgetaucht sind.

    Das Thema der Woche,welches unter politisch korrektiebareren Umständen von Jauch,über Illner bis Plasberg hoch und runter gelaufen wäre,musste für andere Themen weichen,welche schon X Mal,ohne große,neue Begebenheiten durchgekaut wurden.

  18. Warum diese angebliche Demokratie-Bewegung so gepusht wurde, habe ich nie verstanden.
    Auch die euphorische, einseitige Berichterstattung der Medien war traurig.

  19. #28 MariaSt

    Weil es so gewollt war.Es gab Bestimmungen,wie die Berichterstattungen den Bürgern eingetrichtert werden sollten.
    Da gehts um Geschäfte.

  20. Aber es war doch soooo schön, etwa wie „1989“ oder wie bei der Hertha vor dem Spiel. Wessen Herz da nicht mitschwang, nun, der muss wohl einen ipod dort haben. Ein bewunderswerter Mut. *g*

  21. @ 1 schmibrn

    “Gemäßigte Islamisten”

    Nachdem die GEZ-Sender wochenlang nicht über harte Fakten berichtet hatten, worin ihr gesetzlicher Auftrag besteht, sondern nur ihre illusorischen Wunschträume puschen wollten, musste das Endergebnis natürlich geschönt werden.

    Nicht die „Islamisten“ haben gewonnen, wie hier von Beginn an vorausgesagt wurde, sondern die „gemäßigten“ dieser Menschen verachtenden Faschistengruppe.

    Da bin ich doch mal gespannt darauf, wie sich dieses „gemäßigt-sein“ ausdrücken wird. Vielleicht verzichtet man bei EhebrecherInnen auf das traditionelle Auspeitschen und steinigt sie sofort. Und bei Alkoholkonsum gibt es nicht mehr 100, sondern nur noch 90 Peitschenhiebe. Handabhacken gibt es erst nach dem 4. Diebstahl, nicht mehr nach dem 3.

  22. Meiner Meinung nach ist das doch in unserem Sinne, wenn ganz Nordafrika „an den Feind“ fällt. Je radikaler desto besser.

    Wenn die Touristenzentren wegen Bombenwetters dicht machen müssen,
    wenn kein Billigurlaub mehr möglich ist,
    wenn die Geschichtsdenkmäler z.B. in Ägypten geschleift werden,
    wenn kein Ausländer sich mehr ins Land traut, aufgrund der vorsintflutlichen Scharia und die Baukräne Hochkonjunktur haben, obwohl niemand Häuser baut,
    wenn das alles quais vor der eigenen Haustür (der Iran ist ja schließlich so weit weg…) stattfindet, dann wird auch Ottonormalverbraucher langsam erkennen, das Islam eben doch nicht Frieden bedeutet.

    Für „unsere“ Politiker seh ich allerdings schwarz. Die würden den Islam selbst dann noch schönreden, wenn sie in der Reihe direkt hinter dem Homosexuellen stehen und auf eine freie Schlinge warten….

  23. Das ist nur ein Vorgeschmack dessen, was in Ägypten und Libyen passieren wird. Ich höre schon das Wolfsheulen des Westens, wnn auch dort die Islamisten die Macht haben. Dann werden sie dem Westen auch unverblümt sagen was sie von ihm halten.

  24. @ #33 pellworm

    Noch dazu wenn man bedenkt, dass es in Tunesien am friedlichsten zuging. Was wird erst in den anderen Ländern, wo Mord und Todschlag den Jasminduft mit Fäulnisgasen anreicherten?

  25. Dann wollen wir mal hoffen, dass genug Geld bereitgestellt wird, um die kommenden, massiven Emigrationswellen der neuen Gottesstaats-Enttaeuschten mittels Grenzsicherungs-&Patrouillenboote sowie Luftaufklaerung wieder sicher heimzuleiten.

    Wobei, die Hoffnung bei mir nicht sonderlich tief geht.
    Wo doch die „EU“ die Hoffnung auf Millionen von -sozialhilfs-u. erbarmungspflichtigen- „Talenten“ und „Experten-Hoffnungstraegern“ aus Afrika regelrecht in Verzueckung und Ekstase geraten laesst.

  26. #30 cosanostra100 (28. Okt 2011 09:31)

    Danke. An die Schriften, Bücher und glasklaren Pläne von Moslembruder, Quaradawi-Anhänger und Mitglied des europäischen Fatwarates (ECFR) Gannouchi (mit Gebetsbeule) wollte ich auch gerade erinnern. Jeder sollte diese Texte kennen; wer englisch kann, findet nach der deutschen Zusammenfassung auch noch einen Link zu noch umfangreicheren englischen Übersetzungen.

    Frage an unsere Qualitätsjournaille: Wenn schon das „moderate, westliche, moderne“ Tunesien so wählt – was glaubt ihr wohl, wie dann in Libyen und Ägypten abgestimmt wird?

    Außerdem wird die Wortwahl immer lächerlicher:

    In Sau die Arabien fürchten jetzt laut Reuters

    „Liberale Saudis, dass die Öffnung des Landes ein Ende haben könnte, sobald der „ultrakonservative“ Najef die Macht übernimmt.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13685379/Ultrakonservativer-Prinz-wird-neuer-Thronfolger.html

    Liberale Saudis, Öffnung des Landes! Muhahaha! Habe ich da was verpasst?

    Ultrakonservative Saudis? Sind das dann sowas wie „moderate Islamisten“? Oder sind die moderaten Islamisten eher sowas wie die liberalen Saudis? Sind gar die liberalen Saudis moderate Wahhabiten? Oder gemäßigte Salafisten? Oder salafistische Liberale?

    Islam ist Islam. Und der Islam hat mit europäischen Gesellschafts- und Politikvorstellungen so viel zu tun wie ein Haifischbecken mit einem Swimmingpool.

  27. Eigentlich eine ganz logische entwicklung.

    Während der jahre der diktatoren, geheimpolizei und massive korruption waren es nun mal die religiösen gruppen die sich um die nöte der bevölkerung kummerten, krankenstationen betrieben, armenspeisung organisierten und soziale einrichtungen in den gemeinden aufbauten.

  28. Die“ Gemäßigten Islamisten” werden erstmal alle Angebote und „Hilfen“ des Westens sondieren,alles voll ausschöpfen,a la Afganistan usw…und dann natürlich das aufbauen was ihnen ihre Steinzeitreligion vorgibt.

  29. #15 DeutscheVita (28. Okt 2011 08:19)
    Wenn ein Volk in freier Wahl und sehenden Auges für sich den Weg zurück in die mittelalterliche Religionsbarbarei als den einzig richtigen bestimmt, dann soll es so sein. Das haben wir als Demokraten zu akzeptieren!

    Akzeptieren schon, in Begeisterungsstürme ausbrechen muss man deswegen aber noch lange nicht. Und schon gar nicht sich ein X für ein U vormachen lassen von sozialromantisch verklärten 68er Medienvergewaltigern, die uns diese Vorgänge als beispielhaft und Akt der Befreiung verkaufen wollen.

  30. Oder, anders gesagt:

    Tunesien hat zu 58,53% seine Zukunft, politisch wie freiheitlich, aufgegeben.

    Tunesien ist nun -sehr bald- nichts anderes, als ein weiteres, explosives Debakel a la Algerien.

    Bonne chance, descente!

  31. #40 Heinrich Seidelbast (28. Okt 2011 09:58)

    Ja, „Kuffar-Pfichten“ und uebliche Forderungen werden sicher bald kommen.
    Falls die sog. „EU“ nicht spurt, dann wird „befriedet“.

  32. Wenn man sich für Demokratie einsetzt, muss man das auch tun, wenn einem das Ergebnis nicht passt. Wenn sich Tunesien mehrehitlich für einen islmisch geprägten Staat entscheiden und sich die Regierung an demokratische Spielregeln hält, muss man dies akzeptieren.
    Die Partei ird an ihren Erfolgen gemessen werden, insbesondere beim Kampf gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit und Korruption.
    Zumindest eine Chance hat die Partei verdient.

  33. Islamisten ????
    was bitte sind Islamisten ???

    …und dann auch gleich noch gemässigte, wo dieser westliche Schwachsinnsbegriff ja auf der einen Seite eine Art Trennung ziwschen Mohamedanern Islam und radikalen Mohamedanern ziehen möchte nur was soll da getrennt werden letzendlich wenn die Suren für alle M´s gelten ?

    Irgend wo ein schwachsinns TV-Sender hatte letzte verzappft:

    Die gemässigten radikalen Islamisten** …….

    Kein Witz war wirklich so.

    Dieser Neusprech** ist im Grunde sexuelle Nötigung, weil das Gehirn damit permanent missbraucht bzw. vergewaltigt wird.

  34. #47 fraktur (28. Okt 2011 10:09)
    Die Partei ird an ihren Erfolgen gemessen werden, insbesondere beim Kampf gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit und Korruption.
    Zumindest eine Chance hat die Partei verdient.

    Warum sollen wir einer Islam-Partei eine Chance geben? Mal abgesehen davon, dass deren Protagonisten auf die Chance, die wir ihnen einräumen sollen, pfeifen. Islam ist Islam und bleibt Islam – und dieser verachtet jeden Individualismus und ist zutiefst intolerant, theokratisch, kollektivistisch, rückständig,reformunfähig, totalitär, brutal, menschenverachtend, Freiheit hassend, der Willkür Tür und Tor öffnend, ganze Gesellschaften und Landschaften devastierend …
    Sind Sie eigentlich sicher, dass Sie in einem politisch unkorrekten Blog richtig aufgehoben sind? Ihre Mainstream konformen Ansichten sind mir kürzlich schon in Zusamenhang mit unserer prinzipienlosen Pfarrerstochter, die sich Kanzlerin schimpft, unangenehm aufgestoßen. Nicht, dass Sie Ihre Überzeugungen nicht äußern sollen – das muss man aushalten können. Aber es wirkt ein wenig deplatziert und langweilt, da 95 % der Poster hier doch einige Schritte weiter sind, was Verständnis und Hintergründe der Islamisierung sowie des „bunten“ Treibens unserer politischen „Eliten“ sind.

  35. Mir fällt auf, dass die Bärte sehr kurz getragen werden in dieser Saison. (Auch bei uns)Sozusagen nur als eine knappe höfliche Verbeugung die den Westler nicht gleich verschreckt.

    Die Islamisten werden sich vermutlich Zeit lassen, einige sind im Westen gut verankert, haben dort bereits in Projekten als Menschenrechtler und Dialogpartner am Islamisierungprojekt EU/USA gearbeitet.

    Das ist die Gelegenheit, eine Rot Grüne Regierung im liberalen Tunesien als Zukunftsprojekt Euroislam anzubieten, nach außen moderat, wo es schneller gehen soll und keiner hinschaut,greifen die „Salafisten“ ein und zwicken die Schafe unter die Kopftücher und aus den Bars, Kinos usw.

    Wenn sie die Strände und die schicken Cafes in den Städten in Ruhe lassen, interessiert es im Westen bekanntlich keine Sau, was 200m weiter abläuft.

    Als Propagandaprojekt kann (wenn die ungebildeten Massen mitmachen) Tunesien prima als Waffe gegen die Islamkritik eingesetzt werden.

    Den Islam, bzw das Kalifat der unterschiedlichen Geschwindigkeiten haben die MB als Taktik akzeptiert,sie gehen nur so weit wie die Bevölkerung es wünscht.Kulturalisieren von Unten (auch mal mit Druck) und dehnen dann immer ein Stückchen weiter aus.Rechtgläubige Familienmitglieder arbeiten natürlich kräftig mit. So was bleibt gänzlich unter dem Radar.

    Derweil können sie weiter am Kalifat arbeiten, und das Modell Euroislam für unsere hohlhirnigen Eliten bunt und geschmeidig vorspiegeln.

    Tunesien kann für die Islamkritik zur Fleissaufgabe werden.

  36. #49 ComebAck (28. Okt 2011 10:18)

    Wahrscheinlich ein Pendant zu:

    „Gemaessigte Nazi-Schergen“,
    „gemaessigte Gulag-Stalinisten“,
    „gemaessigte Terroristen“, oder gleich,
    „gemaessigte Peiniger, Folterer und Moerder“.

    So verstehe ich die sprachliche „_isten“-Verballhornung.

    Besten Gruss,
    vom ungemaessigten Freiheit_isten, und ungemaessigten Anhaenger des Demokratie_ismus.

  37. Es wird immer wieder von namhaften Islamkritikern behauptet, dass Moslems an erster Stelle Opfer des Islams sind. Dem konnte ich nie zustimmen.
    Scheinbar liege ich richtig.

  38. Ach so, mich widert der verlogener PC_ismus der (selbsternannten) PC_isten stets und immer wieder auf’s Neue an.

  39. Ich bin mal gespannt darauf, was unsere islamischen Islamkritiker zu Tunesien ablassen und wie weit sie sich am Märchen der Reformierbarkeit des Islam beteiligen um uns unsere verordnete Zukunft rosiger erscheinen zu lassen…

  40. #53 TheNormalbuerger (28. Okt 2011 10:43)

    Sicher. So laesst sich auch argumentieren, dass ueberzeugte Nazis und Stalinisten schliesslich auch, oder sogar an erster Stelle, bedauernswerte „Opfer“ ihrer ideologischen Gefaengnisse waren.

    Wir leben schliesslich in einer Zeit, wo, bei genauerem Hinschauen, sowieso niemand VERANTWORTLICH ist fuer seine Taten.

  41. #47 fraktur (28. Okt 2011 10:09)

    Die Partei ird an ihren Erfolgen gemessen werden, insbesondere beim Kampf gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit und Korruption.
    Zumindest eine Chance hat die Partei verdient.

    So ähnlich hat man seinerzeit auch über Hitler und seine Partei gedacht.

  42. @Babieca,

    ja,man muss noch mehr lesen…
    Die Texte einiger der „Moderaten“ z.B., die nicht bei Enahda sondern anders sortiert auftauchen, erscheinen bei Qaranta ebenso wie auf der Seite der Moslembrüder. Sie bewegen so zu sagen osmotisch zwischen den nach Außen abgegrenzten Ideologieräumen. Also zwischen Gutmensch, Links,islamkritisch,islamisch,offen eliminatorisch.

    Zwar kann man denke ich immer irgendwo einen radioaktiven Kern finden, aber es ist arbeitsaufwändig.

    Eigentlich müssten uns da ja die populären, in Deutschland lebenden moslemischen „Islamkritiker“ dabei mächtig helfen …

    Bisher wurde da allerdings außer Nebel nix verbreitet.

  43. Mal ganz ehrlich, wunder iegned jemand hier dieses Wahlergebnis. Der Islam ist Schuld an der Situation in Nordafrika. Der Islam ist eine proma Basis für Korupption un Miswirtschaft. Da der Islam aber seinen Anhängern verbietet über sich und ihrer Probleme nachzudenken, was logischer Weise zur identifiziertung des Problems führen würde, dem Islam. Da die Muslime glauben das der Islam perfekt ist, kann das Problem ja nur woanderes liegen und da hilft nur ein – mehr Islam. Und die Spriale geht weiter abwärts.

  44. #47 fraktur (28. Okt 2011 10:09)

    Warum sollte man nun der Faschismusform „Islam“, wider saemtlichen Erfahrungen, und egal in und aus welchem Land der Welt, unterstellen, dass der sich an „demokratische Spielregeln“ hielte, wo es doch kein Land der Welt gibt, wo, wo dieser Faschismus staatstragende „Politik“ wurde, „Demokratie“ im westlichen, aufgeklaerten, respektive ideologisch unverbraemten Sinne herrschte.

    Wo „Islam“ herrscht, oder mehrheitlich am politischen Ruder ist, herrscht Terror, Unterdrueckung, Freiheitsvernichtungen, Minderheitenverfolgungen, schlicht, das Ende von Zuversicht, Hoffnungen und jedwede Zukunft.

    Der Praesident von Singapor hat das erkannt, wie auch all die mutigen Menschen, die sich von dieser Faschideologie losgesagt haben und/oder konvertierten, wie ueberhaupt jeder Demokrat, der ideologisch unverhagelt und mit analytischem Verstand die Miseren in Staaten die „islamisch“ gepraegt, oder sich gar ueberwiegend bis voellig diesem Faschismus unterworfen haben.

    Wo „Islam“ herrscht, herrscht zunaechst Zukunfts-, dann Ausweglosigkeit, und hernach Vakuum.

  45. Täglich, nächtlich und morgendlich schallt´s
    aus Bellut-Ökzans GEZ-Universum, dass
    Scharia = Facebook + Twittersrevolution + Tausendundeine Nacht ist. Also ganz, ganz toll modern und mit ganz schön viel Zukunft innen drinne, auf die gerade wir nicht verzichten können. Warum das so ist ?
    Weil es Bellut-Ökzan so sagen.

  46. #58 JeanJean (28. Okt 2011 11:05)

    Ja, das ist wie ein dichtes, verschachteltes Geflecht von Tarn-, Briefkasten- und Scheinfirmen, bewußt gesponnen, um jeden in die Irre zu führen und daran zu hindern, die betrügerische Absicht zu erkennen und den Verantwortlichen zu fassen. Es ist ein Netz, in dem sich die Beute unentwirrbar verstricken soll.

    Im Verschleiern (Kitman) sind Mohammedaner Weltmeister.

  47. Sie haben gewählt, sie wollen diese islamische Partei ! Ich hätte das zwar nicht direkt vermutet, da Tunesien „eher“ moderner ist. (durch Tourismus, französischer Einfluss) Doch: Wenn sie diese Richtung einschlagen wollen, dann müssen sie es tun. Wie es dann mit dem Tourismus weitergeht, von dem ja viele leben, weiss man noch nicht. Vielleicht gibts dann wirklich abgeschirmte Bereiche, damit keine Bikini- Frauen zu sehen sein werden. (wäre ja auch eine ganz „schlimme Provokation“ ) Und die Einheimischen werden dann in langen Gewändern schwimmen gehen. Schließlich ist auch ein Burkini noch zu sehr körperbetont. „Pfui“.

  48. die schreckliche saat geht auf. aber wir sollten keine dankbarkeit von den schergen des alles verschlingenden scharia kultes erwarten. sie wetzen schon ihre messer!

  49. Das Land liegt nicht weit von Europa entfernt. Italien ist nicht weit. Nur das Mittelmeer ist zwischen Europa und Nordafrika. Da ist es schon bedenklich, dass diese Staaten nun doch auf den Sharia- weg gehen. In Libyen wird sich ähnliches abspielen, in Ägypten werden die Kopten verfolgt. Alles das sind fragwürdige Entwicklungen. Aber was sollte man tun, wo die Partei doch durch demokratische Wahlen an die Macht gekommen ist ?

  50. Der Unterschied zwischen Moderat und
    rein.

    Tunesien soll kein Scharia Banking bekommen – sie brauchen unsere Kohle.

    Libyen bekommt Scharia Banking – wir wollen ihr Öl.

    Man sieht daran sehr schön die enorme „Flexibilität“ und „Reformfreudigkeit“ des Islam.

    So auch bei anderen Scharia Fragen bei denen ja Moratorien für die Steinigung und Todesstrafe bei Abfall vom Glauben, durchaus drin sind… Der jeweiligen Machtstellung angepasst können die Fatwas den Gegebenheiten angepasst werden. Auch die kriegerische Jihad Doktrin ist ja als eine religiöse Pflicht beschrieben, die einsetzt wo die Möglichkeit zum Erfolg gegeben ist.
    Zu tun ist, was nützlich ist um den Islam zu verbreiten, Umwege eingeschlossen.

    So kann eine moderate Form von den gleichen Gelehrten an einem Ort oder Kontext als schariakonform angesehen werden, an einem anderen aber als strafwürdiges Verbrechen.

    Entscheidend ist natürlich in erster Linie, die grundsätzliche Anerkennung des „göttlichen Rechtes“ als Quelle der Gesetzgebung, also die Überlegenheit der Scharia.Wo man damit konkret beginnt ist dann wieder situationsabhängig. Danach geht es dann in unterschiedlicher Geschwindigkeit in die Steinzeit.

    In Ägypten wird es interessant. Die Mehrheit will die volle Packung Scharia mit Handabhacken. Ohne Lebensmittelhilfe aus dem Ausland wird sie allerdings eingehen.Die MB muss also „moderierend“ eingreifen.

    Da müssen Al Azhar und Al Qaradawi schöne passende Fatwas basteln.

  51. Ein neues „Argument“ – im Moment in allen Foren zu Tunesien anzutreffen-, um die Enahda in Tunesien schönzureden, hat übrigens unter Moslems und Islamverharmlosern wie ein Lauffeuer die Runde gemacht und wird pausenlos in verschiedenen Varianten gepostet:

    „Eine islamische Partei in Tunesien ist nicht schlimm. Schließlich regiert in Deutschland auch eine christliche Partei.“

    Wer darauf antworten will, sollte ihm das Argument unterkommen:

    1. Deutschland und Deutschlands Parteien sind säkular und machen keine Kirchenpolitik. Ob nun SPD, CDU, FDP oder Grüne regieren, hat auf die Säkularität Deutschlands keinen Einfluß.

    2. Die Bibel ist in Deutschland nirgendwo Grundlage eines Parteiprogramms, geschweige den der Judikative oder der Politik. Dafür aber der Koran in allen islamischen Ländern.

    3. Islam und Christenum haben diametral entgegengesetzte Inhalte. Ebenso sind die Verfaßtheit sowie die Institutionen einer westlichen Demokratie mit denen eines islamischen Staates weder vergleichbar noch kompatibel.

  52. Das Politische Gedicht
    von Peter Scholl Latour(i.e.:Tim Wolff)
    Drei Phasen der arabischen Revolution
    1. Ein Arabvolk ächzt unter alter Knute
    Einst zähes Peitschenleder :heute Jute
    Geschwungen vom Tyrannen ,müd und schlapp
    Drum wirft der Arab nun den Schinder ab.

    2.Noch sitzt kein neuer Reiter fest im Sattel
    da keimt die Hoffnung ,gleich der reifen Dattel
    Das alte Foltern stoppt ,die Qual , der Mord
    Das freut den Westen ,der daheim im Nord

    3.Doch kennt der Arab neben Diktatur
    nur Ordnungslosigkeit und Chaos pur.
    Weshalb der Westennorden bald entdeckt
    was in dem „neuen“Arablande steckt:
    Das Volk von Libyen,es muss noch ibyen,
    was in Ägypten sie noch nie ausybten!
    Im Staat Tunesien ist *) nichts gewesien!
    Beherrscht die Syrer nicht ihr früh`rer Fyrer?
    Man sieht: Der Arab bleibt bei seinen Bräuchen
    er wird noch viele Male uns enttäu(s)chen….

    *)außer Spesen

  53. Es ist unseren MSM und Gutmenschen völlig egal,ob aus Tunesien oder Ägypten in absehbarer Zeit,ein Gottesstaat wird.Ihre Gedanken und Hoffnungen gehen viel weiter.So wird gewährleistet,daß wir unser Problem der fehlenden Facharbeiter schneller und demokratisch,lösen.Es wird eine große Flüchtlingswelle aus diesen Staaten nach Europa geben und wir werden sie mit offenen Armen freudig aufnehmen,aufnehmen müssen.Denn nun handelt es sich ja um politisch Verfolgte.So einfach ist das.

    Alles wird Gut.

  54. #71 Heta: Was ist das denn ? Ich dachte erst, was macht der denn da hinten bei ihm ?Ziemlich pervers, was der da mit einem Stock oder was macht.

  55. Da ich auf dem Bild ausschließlich Frauen sehe, frage ich mich, ob die Männer bereits als Füchtlinge bei uns in Deutschland sind?

  56. Und in Libyen wird es so kommen, in Ägypten auch – und es wird enden wie in Afghanistan!
    In blutigen Stammesfehden – und das wollen die Befreier und Bejubler im Westen nicht gewusst haben?

    Es wäre
    Reiner Zufall,
    wenn es EINER nicht gewusst hätte!

    Aber vielleicht ist das ja alles auch Absicht, um den profitträchtigen KAMMPF GEGEN DEN TERROR weiterführen zu können. Die Kriegsindustrie freut sich ein weiteres Loch in den A.sch.

  57. #54 TheNormalbuerger (28. Okt 2011 10:43)

    Es wird immer wieder von namhaften Islamkritikern behauptet, dass Moslems an erster Stelle Opfer des Islams sind. Dem konnte ich nie zustimmen.
    Scheinbar liege ich richtig.

    Nein, nein, das ist schon richtig. Durch die Indoktrination mit diesen teuflischen Lehren schon in frühester Kindheit ist „der Chip“ quasi drin. Und da es so etwas wie das Konzept der „Vergebung“ (und damit der Unterbrechung der Weitergabe von „Schuld“ von Generation zu Generation) im Islam nicht gibt, verstümmeln Mütter, die dies erlitten haben, ihre Töchter, vergewaltigen die selbst vergewaltigten Männer ihre Söhne und sorgen die selber unter Unrecht leidenden dafür, daß ihre Kinder dasselbe Unrecht erleiden.
    Das Konzept „meine Kinder sollen es besser haben“ ist im Islam nicht vorgesehen, allenfalls dahingehend, daß das Kind mehr Islam bekommen muß, weil dieser in der Auffassung „gut“ ist.
    Deswegen sind Mohammed-Jünger schon das erste Opfer des Islam, weil es offenbar keine Chance gibt, aus diesem Teufelskreis auszusteigen.
    Wissen Sie, wo es in den 90ern die meisten Bekehrungen zu Jesus Christus gab?
    In Indien. Weil die Bibel eben die Gleichheit der Menschen vorgibt und damit das Kastensystem überwindet. Indien hatte aber die Evangelisation nicht verboten.

    Trotz Verbots von Evangelisation sind viele Organisationen unter Lebensgefahr in isl. Ländern tätig, und berichten von vielen Bekehrungen, weil der Glaube an JC eben auch die Chance zum Aufbrechen der teuflischen Traditionen gibt.
    Das Ganze ist eben auch aus einer geistlichen Perpektive zu betrachten, der Teufel läßt seine Seelen nicht freiwillig los, da braucht es einen Stärkeren, nämlich Jesus Christus !

  58. Die Beste der GutInnen:

    http://www.claudia-roth.de/startseite/volltext-startseite/article/wuerdigung_des_arabischen_fruehlings/

    Würdigung des arabischen Frühlings

    Zur Bekanntgabe der Sacharow-Preisträgerinnen und -Preisträger erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

    „Herzlichen Glückwunsch an Rasan Saituneh, Asmaa Mahfus, Ahmed al-Subair
    Ahmed al-Sanussi und Ali Farsat zum Erhalt des Sacharow-Preises! Eine gute Entscheidung des Europarlamentes ist es auch, Mohammed Bouazizi in
    ehrendem Gedenken posthum den Sacharow-Preis zu verleihen.
    Die geehrten Revolutionäre und der arabische Frühling haben gezeigt, dass der
    friedliche Einsatz für Demokratie und Menschenrechte viel Mut braucht,
    aber langfristig nicht vergebens ist. Er kann, wie im Fall von Tunesien
    und Ägypten, wirkungsvoll brutale Diktaturen beenden. Für diesen Mut
    gebührt den Ausgezeichneten Hochachtung und Respekt.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger aus Libyen, Tunesien, Ägypten und
    Syrien haben mit ihrem Engagement einen entscheidenden Beitrag zum
    arabischen Frühling geleistet. Damit ist in der arabischen Welt der
    Aufbruch in eine demokratischere, freiere und gerechtere Zeit möglich.
    Die Auszeichnung mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ist ein
    wichtiges Symbol für den weltweiten Kampf für Freiheit und
    Menschenrechte als unverhandelbare Bestandteile menschlicher Würde.

    Die Europäische Union ist gefordert, die Freiheitsbewegung des
    arabischen Frühlings auch mit einer konkreten Politik der umfassenden
    Unterstützung zu begleiten. Gerade in Tunesien nach den ersten freien
    Wahlen, in Libyen nach dem Ende des Gaddafi-Regimes und in Ägypten in
    der Übergangszeit braucht es nun konkrete und zielgerichtete
    Hilfestellung, um das Erreichte nicht zu gefährden. Gegenüber Syrien
    müssen eine konsequente Politik der Ächtung des Regimes und
    wirkungsvolle Sanktionen verfolgt werden. Entscheidend ist der Übergang
    zu einer demokratischen Gesellschaft, die eine gleichberechtigte
    Beteiligung, eine Verwirklichung der Grund- und Freiheitsrechte auch im
    Alltagserleben, Verteilungsgerechtigkeit sowie spürbare Verbesserungen
    für die Menschen ermöglicht.“

  59. #1 schmibrn (28. Okt 2011 07:13)

    “Gemäßigte Islamisten”

    Diese seien laut ZDF-Mittagsmagazin „Anhänger eines moderaten Islam“.

    Ergo sind „gemäßigte Islamisten“
    Ottoman-Normal-Moslems, die Pierre Vogels & Co. Radikale und „unsere“ Durchschnittsmohammedaner_innen demnach quasi Apostaten…

  60. Wer geglaubt hat, dass nach Ben Ali eine Demokratie kommen würde, der hat die Muslim Brüderschaft nicht auf seiner Rechnung gehabt.

    Es wird auch in Ägypten nach den Wahlen eine Herrschaft der Islamisten geben.
    Ob wir das wollen oder nicht.

    Demokratie in unserem Sinne wird es für viele Jahrzehnte dort nicht geben.

    Im Gegenteil, von diesen Ländern aus, wird schleichend die Islamisierung in Richtung Europa weiterbetrieben.

    Das ist nun mal Fakt.

  61. #76 aktivposten:

    Es gibt natürlich noch eine andere Lösung, sich vom Islam loszusagen, statt einfach nur einen Gott gegen den anderen auszutauschen (ich gehe davon aus, dass sie nicht identisch sein können 😉 ). Der am häufigsten beschrittene Weg ist die völlige Abkehr vom Jenseitsglauben. In Tunesien bezeichnen sich inzwischen knapp 10% als Atheisten oder Agnostiker. Die haben sich in den letzten Monaten geoutet. Vorher haben sie allenfalls gesagt, dass sie „nicht praktizierend“ sind.
    man wird sehen, wie lange sie das noch werden sagen dürfen.

  62. In Tunesien gibt’s auch Leute die weiterhin von einer westlichen Demokratie träumen. Aber wenn man die bisherigen Entwicklungen in Tunesien unabhängig betrachtet, wird’s wohl nix mit ’ner Demokratie.
    Auf T-Online heißt es, daß die Enhada-Partei die türkische AKP zum Vorbild hat! Noch Fragen?

    http://nachrichten.t-online.de/gewalttaetige-proteste-gegen-islamistische-ennahdha-partei-in-tunesien/id_51003998/index

    Dazu kommt dann noch die Frage wie ein Volk, das keine Demokratie kennt, Demokratie umsetzten kann. Womöglich mit hilfe der westlichen Sozial-Integrations-Aufklärungs-Entwicklungshilfe-Gutmenschen-Indurstrie (am besten aus Deutschland)!

  63. Wo ich schonwieder was von „moderaten Islamisten“ lese. ALs böse Rechtspopulisten die wir hier alle sind, sollten wir mal drüber nachdenken ob wir ab jetzt nicht lieber moderate Nazis genannt werden möchten! Da Rechtspopulist ja sowieso im Sprachgebrauch nichts anderes meint als Nazi wär das mal ne Überlegung wert. Einfach ein moderat davor pappen und schon sind wir gesellschaftlich akzeptiert und man will mit uns reden! Das is mehr als wir im Moment von der lieben Mehrheitsgesellschaft und den MSM bekommen 😉

  64. Übrigends endete das Libyen-Mandat der UN am 31. Oktober aber sie ziehen sich jetzt schon zurück. Der UN ist wohl klar, dass sie das Mandat Völkerrechtlich bedenklich war und zieht sich vor Ablauf der Frist zurück um nicht den Zorn des Volkes auf sich zu ziehen, jetzt wo westliche Vertreter um Wirtschaftsverträge zum Wiederaufbau der Infrastruktur und der Öl- und Gasförderung buhlen!
    http://www.sueddeutsche.de/politik/beschluss-der-buendnisstaaten-nato-beendet-libyen-einsatz-1.1175794

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2863987/uno-sicherheitsrat-hebt-libyen-mandat.story
    http://www.n-tv.de/politik/NATO-zieht-sich-aus-Libyen-zurueck-article4591996.html

    http://www.evangelisch.de/themen/politik/nato-zieht-sich-bis-monatsende-aus-libyen-zur%C3%BCck50421

    #73 HendriK
    Die werten Herren lassen ihren Gefühlen freien Lauf, jetzt wo sie frei sind.

  65. fritzberger78 (13:49):
    >>Der am häufigsten beschrittene Weg ist die völlige Abkehr vom Jenseitsglauben.<<

    Eher eine verschwindend winzige Ausnahmeerscheinung: In den Staaten, in denen man das Paradies auf Erden zu errichten gedachte (Ostblock) hat das Christentum – vor Allem auch in Russland – eine schier grenzenlose Renaissance gefeiert und im atheistischen China breitet sich; trotz teilweise brachialer staatlicher Verfolgung; speziell der katholische Glaube wie ein Flächenbrand aus. Auch z.B. im einstmals fast 100%ig buddhistischem Süd-Korea gibt es heute schon bereits mehr Christen als Buddhisten und allenfalls eine Splittergruppe von Atheisten im westlichen Sinne dieses Wortes.
    .
    Global gesehen wächst die christliche Glaubensgemeinschaft enorm und das durch Konvertiten. Der Islam wächst im Wesentlichen durch die enormen Geburtenraten. Weltweit ist der abendländische Atheismus eine Randerscheinung und grundsätzlich immer in der Nähe des 68iger Ungeistes angesiedelt, stammt er doch auch zu 90% auch aus den sozialistischen Lehren und der Argumentation der Frankfurter Schule, welche in traditionellen Werten wie etwa Familie stehenden Gesellschaften keinerlei Bedeutung haben.
    .
    Damit urteile oder werte ich nicht; sondern nenne lediglich die Fakten.

  66. #10 wolaufensie   (28. Okt 2011 07:53)  
    Finde es gut, regelrecht befreiend, wenn
    sich, wie auf dem Bild zu sehen, endlich
    auch mal die Frauen selbst verwirklichen
    können. Und sie endlich mit Freude und aus
    freien Stücken ihre Entmündigung selber
    wählen dürfen.

    **************
    Während der Wahlkampagne sah ich im Fernsehen eine junge Juristin mit Kopftuch, die sich strahlend für die Einführung der Sharia einsetzte…

    Da hat der Jasminduft nicht nur den Bärtigen das Hirn vernebelt… Ja, dann „Gute Nacht, Demokratie!“

    Ob es die westlichen Touristen doch noch einsehen, muss auch allmählich bezweifelt werden.

  67. Katastropholi (14:33):
    >>ALs böse Rechtspopulisten die wir hier alle sind, sollten wir mal drüber nachdenken ob wir ab jetzt nicht lieber moderate Nazis genannt werden möchten!<<

    Wie wär’s mit gemäßigte Rechtspopuliaisten? 😉

  68. Da haben die Tunesier den Tripper besiegt und dafür Aids bekommen. Für die Frauen und die jungen Leute wird es jetzt noch schlimmer als vorher.

  69. #84 Graue Eminenz:

    Es ging um die Abkehr vom Islam in Tunesien. Da sins die anderen Beispiiele (so richtig sie auch sein mögen) nicht wirklich erhellend.

    In Tunesien sind das beweisbare Fakten.

  70. @ Katastropholi (14:33):

    sollten wir mal drüber nachdenken ob wir ab jetzt nicht lieber moderate Nazis genannt

    Nein, gegen eine Nazi Betitelung muss man sich entschieden zur Wehr setzen!

  71. @ #21 TanjaK (28. Okt 2011 08:36)

    Ex-Integrationsbeauftragte
    Akgün: „Türkei macht Innenpolitik in Köln“ –

    Liebe Tanja, unsere Politiker sind entweder dumm oder ganz gemein zu uns.
    Warum tun sie uns so etwas an?

  72. Tunesien: islamistische Nahda 41,47 Prozent…

    Na bitte, da dürfte selbst unseren Jasmin- Humanist_innen aus der Moquata der Wissenden Blogger_innen aus Tunis die Spucke wegbleiben !
    Wir dürfen uns schon mal im Voraus auf die mindestens 10.000 humanistisch- moderat- islamischen Flüchtling_innen, vom Schlage einer Naika Furoutan, Narvid Kermani, Katajun Amirpur etc. und die durch sie zu erfahrende Bereicherung freuen. 😉

  73. Islam und Demokratie werden sich nie finden und ergänzen, solange Frauen nicht gleichgestellt sind.

  74. Na, da weiss doch jeder normal und vernünftig denkende Mensch was demnächst in Tunesien abgeht…in „10“ Jahren wird die Nato dort wieder aufräumen und der „Westen ;-(

  75. In Tunesien sind die „moderaten Islamisten“ gewählt worden!

    Nun ja, die scheint es zu geben. Genau so wie es hier bei uns schwarze Schimmel gibt, oder?

  76. Im Kommentarbereich der NZZ hat ein gewisser „Ahmet Gündogan“ auch schon den Schuldigen für die Wahlergebnisse gefunden und schwärmt nebenbei vom wunderbaren türkischen Kalifat, dem Inbegriff der Demokratie:

    Ahmet Gündogan (28. Oktober 2011, 09:48)

    Ich schliesse mich der Meinung von Hakan Parlak an und mache noch eine Ergänzung:
    Der Wahlsieg der so genannten Islamisten ist eine logische Folge der tunesischen Geschichte. Nach Jahrzehnten der Enttäuschung, die auf einem angeblich westlichen Modell beruhen, fällt das Volk mit Sicherheit nicht mehr auf die gleichen leeren Versprechungen selbsternannter Demokraten rein. Ein Blick Richtung Norden zeigt im Übrigen, dass die Wiegen der Demokratien in tiefen Schwierigkeiten stecken. Währenddessen macht ein Land grosse Schritte nach vorne – mit Demokratie und ohne die eigenen kulturellen Werte zu leugnen. Genau dieses Modell Türkei, diese Alternative verspricht die Nahda-Partei.

  77. Was hat denn die Welt erwartet? Eine Demokratie in einem arabischen Land?

    Exemplarische Negativbeispiele sind doch Afghanistan, Irak, Ägypten!

    Aber der Westen träumt weiter. Erst alles kaputt bomben und schlagen und dann auf die Demokratie hoffen!?

    Es gibt eben zu viele Traumtänzer in den politischen Führungsebenen.

    Hauptsache sie kommen an das Erdöl, siehe Libyen!

  78. Hat mal wer einen Koran dieser gemässigten Islanisten für mich?
    😀 😀 😀

    Es wird immer absurder, zuerst wurde der Begriff „Islamist“ eingeführt, um „Moslems“ nicht mit potentiellen Menschenverächtern gleichsetzen zu müssen.

    Dann kam der Taliban, der mit „moderaten Taliban“ geschönt wurde.

    Und nun kommen die „moderaten Islamisten“ zum Zuge, um die Islamisten zu schützen.

    Ich bin gespannt, zu welchen Kunstbegriffen die Sozialromantik noch greifen will, um den Islam ausserhalb der Kritik halten zu können -wir erinnern uns, dass Islamkritik „Allahlästerung“ ist- und wir freuen uns ein Loch in den Bauch, dass wir wieder Regierungen haben, die sich an religiöse Gesetze halten, in der postmodernen Postdemokratie.

    So kann man die Leibeigenen schonmal langsam an die Postdemokratie, die Postaufklärung und die Postfreiheit gewöhnen, gell?

  79. @ #99 nicht die mama (28. Okt 2011 18:30)

    Moslem ist Moslem.

    Das Problem wird bald unserer sein.

    Die westlich Orientierten werden bald hier um Asyl bitten, dann haben wir wieder einen Schwung Asylanten, die sich nicht anpassen – alles bekommen – und der Deutsche durch das soziale Netz fällt, wie es heute schon in unserem Staat gang und gäbe ist.

    Zuerst die Ausländer dann Nichts und Nichts und dann vielleicht der Deutsche.

  80. Laut Tagesschau gerade sind die Ennahda „moderate Moslems“.
    Es wurden aber auch neue Unruhen im Süden Tunesiens berichtet.

    Ben Ali hatte Zehntausende von Ennahda eingeknastet. Ghannouchi selber war schon zum Tode verurteilt, und sogar laut Wiki ist er ein „begeisterter Anhänger der Hamas“.

    Wer glaubt, dass Islamisten mit 41,5% von der Macht 6/10 anderen abtreten, glaubt alles.

    Hitler´s NSDAP hat bei der letzten Reichstagswahl vor seiner Machtübernahme 33,1% für eine anschließende Einparteien-Diktatur gereicht.

    Da sind 41,5% schon komfortabel, um aus Tunesiens autoritären Diktatur eine totalitäre Diktatur zu machen.

  81. #43 Tiefseetaucher (28. Okt 2011 09:58)

    Akzeptieren schon, in Begeisterungsstürme ausbrechen muss man deswegen aber noch lange nicht. Und schon gar nicht sich ein X für ein U vormachen lassen von sozialromantisch verklärten 68er Medienvergewaltigern, die uns diese Vorgänge als beispielhaft und Akt der Befreiung verkaufen wollen.

    Die linken 68er machen uns nichts vor, denn sie sehen in diesem Akt tatsächlich eine Befreiung nach dem Motto „Back to the roots“. Gerade die Moslems Nordafrikas sehen sich selbst als Opfer weisser Kolonialisten bzw. europäischer Besatzer. Sie denken bis heute, dass man ihnen ihre Identitäten geraubt hat. Insofern lehnt die Mehrheit der dortigen Moslems, zumindest der strenggläubigen Moslems (aus ländlichen Gebieten, ungebildet und älteren Jahrgangs) alles Westliche ab. Da sie ja auch nichts haben, auf das sie stolz sein könnten, klammern sie sich geradezu an den Islam, der doch diesseitiges und jenseitiges Heil verspricht.

    Viele Kommunisten sehen in den Moslems auch Unterdrückte, die nach Befreiung schreien (bestes Beispiel ist Gaza). Die Kommunisten Irans begrüßten daher auch die Revolution und feierten Khomeni; viele Kommunisten traten nach 1979 gar zum Islam über. Zudem sind die Kommunisten angetan vom Zusammengehörigkeitsgefühl und dem Gemeinschaftssinn der Moslems, aber auch von deren Gewaltverherrlichung, ihrem Judenhass und ihrem Antiamerikanismus. Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn die Islamisten in Tunesien mit den Sozialisten eine Koalition bilden würden – nach dem immer noch gültigen Postulat der „Islamist-Leftist-Allied-Menace“. Danach werden die Islamisten Stück für Stück ihr wahres Gesicht zeigen, denn Islam ist Islam, ist totalitär und ringt nach Alleinherrschaft.

  82. #93 1. Advent 2009 (28. Okt 2011 15:44)
    Weiss jemand, wie die Wahlresultate von der Facebook-Jugend kommentiert werden?

    #94 fritzberger78 (28. Okt 2011 15:48)
    # 1. Advent2009:
    Ja!

    **********
    Was sagen sie denn?

  83. #104 1. Advent 2009:

    Falls du Arabisch kannst gebe ich dir die Links. Ansonsten nur so viel. Sie organisieren neue Aktionen gegen den „Diebstahl der Revolution“ durch die Extremisten. Am Montagabend haben bereits die ersten kleinen Demonstrationen stattgefunden, für das Wochenende sind grössere Aktionen geplant. Man ist bereit, eine neue Revolution zu starten, falls man Ennahdha nicht im Sinne Sarkozys die Menschenrechte betreffend in den Griff bekommt. Sarkozy: La France reste vigilante und die Vergabe von Mitteln wird absolut an die Einhaltung vor allem der Frauenrechte gekoppelt.

  84. #105 fritzberger78   (28. Okt 2011 22:50)  

    Danke für erste Hinweise. Arabisch kann ich nicht, aber Französisch. Da habe ich soeben etwas gefunden: eine junge Journalistin sagt in einem Interview vom 22. Oktober (also noch vor der Wahl), dass sie Angst vor einer Situation wie im Iran habe:

    http://www.ir7al.info/?p=3441

  85. 41% haben die Islamisten gewählt. Ja, die Korrelation zwischen Armut und Islam stimmt. Es sind 41% überwiegend schlecht oder Ungebildete, Schulabrecher und andere Versager, die die Islamisten gewählt haben. Ich stelle eine Wechselwirkung fest, Arme fördern den Islam und ebenso fördert der Islam die Armut. Gute Nacht Tunesien!

  86. Der ganze nordafrikanische arabische Frühling geht den Bach runter.

    Insbesondere die „tunesische Jasminrevolution“ flutet Zugänge in unsere Sozialsysteme und führt in Tunesien die Sharia ein.

    Da war in den letzten zehn Monaten wieder jeder PI´ler weitsichtiger als der Inschallah-Insider fritzberger78, oder Fritze ❓

  87. #110 Bala bala:

    Sie wissen es ja offenbar ganz genau, was sich in Tunesien abspielt 🙂

    Solche Insider brauchen wir!

  88. #111 fritzberger78

    Was sich ganz genau in Tunesien abspielt, entzieht sich leider meinen Erkenntnissen.

    Die Entwicklung in Tunisland habe ich allerdings akkurater vorhergesagt als Dampfplauderer Fritze.

    Sie als konvertierter Insider-M.usel in Tunesien liegen doch seit einem Jahr ständig mit Ihren Prognosen daneben.

    Demokratische Jaslimrevolution ❓

    Da ist sogar das Horoskop in der Apotheken-Zeitschrift glaubhafter.

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