Christen vs. Moslems

Christen und Moslems demonstrieren Anfang Februar 2011 in Kairo gemeinsam gegen die ägyptische RegierungIn der Islamkritik wird immer wieder hervorgehoben, dass es notwendig sei, das Erbe des jüdisch-christlichen Abendlandes zu erhalten und zu verteidigen. Jeder, der sich mit der islamischen Glaubensrichtung befasst, erkennt schnell, dass Parallelen zum Christentum allenfalls marginal vorhanden sind. Dennoch nennen sich beide gottgläubigen Richtungen Religion.

(Von HelpEurope)

In Leserkommentaren auf PI findet man immer wieder auch fundamentale christliche Meinungen. Einige Formulierungen aus diesem christlich fundamentalen Bereich lassen den Leser manchesmal feststellen, dass die Unterschiede zwischen einem radikalem Islam und einem radikalen Christentum nicht groß sind. Daher ein Versuch von mir, die Linie des Christentums nachzuzeichnen und zu fragen, „was bedeutet heute Christsein?“

Wenn man davon ausgeht, dass der fundamentale Islam klare Richtungen vorgibt, die mit Demokratie und Grundgesetz nicht vereinbar sind, sich dann aber die gesamte Umma ansieht, so wird man feststellen, dass vermutlich ein großer Teil der Moslems nicht wirklich interessiert sind an einem Leben in Unterwerfung. Sie sind in einem Dilemma. Sie erkennen die Freiheit, die ihnen möglich wäre, können sie aber nicht wirklich leben, weil sie in einer Art Überwachungssituation durch ihre Mit-Moslems leben müssen. Ausbrüche werden unbedingt geahndet und es ist für sie allemal leichter, sich wenigstens den Grundregeln des „öffenlichen Islams“ zu unterwerfen. Den Kindern das Kopftuch aufzusetzen bedeutet in diesem Zusammenhang auch, sich den Verdächtigungen durch andere „Gläubige“ zu entziehen. Also eine Mitläufer Mentalität als gefährlicher Baustein des gesamten Systems Islam. So etwas läuft unterschwellig ab. Freier Wille bleibt dabei auf der Strecke und nur die wenigsten haben den Mut, das zu durchbrechen bzw. den Islam zu verlassen.

Gibt es eine Parallele hierzu im Christentum? Gibt es unterschwellige Zwänge, denen wir Christen ausgeliefert sind? Die Bibel beginnt mit den Büchern Mose. In diesen Büchern findet man Anleitungen, nach denen zu Handeln vorgeschrieben ist. Diese Anleitungen betreffen die Nahrung, die Reinheit, die Sexualität, die sozialen Bindungen zwischen den Menschen ebenso, wie die Unterwerfung einem einzigen Gott gegenüber.

Unmengen von Ahnentafeln verdeutlichen die Stammeslinien der Gottgläubigen. Berichte über Unterjochung durch Nichtchristen, Befreiungskriege mit Hilfe Gottes aus diesen Knechtschaften beschreiben den Weg des Leidens der Christen. Die zehn Gebote, direkt von Gott an Mose übergeben, bringen eine sehr kurze prägnante Anleitung für das Zusammenleben der Menschen.

Die Menschen allerdings hielten sich nicht an diese Gesetze. Gott sah sich also gezwungen, Sodom und Gomorra in Feuersbrunst versinken zu lassen. Und derjenige, der noch einen Gedanken an diese Stadt verschwendet, erstarrte zur Salzsäule. Letztlich blieb Gott keine andere Wahl mehr, als die ganze Welt in Fluten zu versenken, um einen Neuanfang zu starten. Von jeder Art Lebewesen zwei, in der Hoffnung, dass dabei eine neue Generation hervorgebracht wird, die sich endlich an die göttlichen Gesetze halten wird.

Nun treten die Kirchen mit ihren s.g. Schriftgelehrten auf den Plan. Sie bestimmen, wer vor Gott würdig ist und wer ein Sünder ist. Diese Kirche bringt viel Leid über die Menschen, weil sie die Gesetze Gottes nach eigener Beliebigkeit auslegt und sich selbst auch die Strafung der Sünder vorbehält. Dieses System hatte die Qualität einer Kontrolle, wie sie heute die islamische Umma erfährt. Die virtuelle Macht eines Gottes wird ausgeführt und kontrolliert von weltlichen Machthabern, die sich als einzige richtige Instanz für das Leben der Menschen aufspielt und entsprechend den Lebenstil der Menschen bestimmt und notfalls mit Gewalt durchsetzt.

In den Büchern Mose wird ein Grundstein gelegt, der uns Menschen von vornherein Schuld zuweist. Dies ist der größte Schwachpunkt des Christentums noch heute. Denn unterschwellig haben alle Christen Schuld.

Die Wende, die ein Jesus brachte, hat daran nichts geändert. Jesus hat das System der Kirche nicht gemocht, sah darin aber gleichzeitig die einzige Chance, den Menschen einen Anlaufpunkt zu geben. Die Tempel wurden von den Schriftgelehrten betrieben. Es gab in diesen Tempeln verschiedene Zonen, in denen sich die Menschen nach ihrem Glauben und anderen Kriterien aufhalten durften. Ähnlich wie in den Moscheen wurde hier differenziert, wer wie weit in das innere der Tempel vordringen konnte.

Was aber brachte Jesus dem Christentum? Im Grunde verfolgte Jesus die Strategie des geringsten Widerstands innerhalb des gesellschaftlichen Systems. Er benannte die Schwachpunkte und die Ungerechtigkeiten der Gesellschaft, gab den Mächtigen aber gleichzeitig ihre Berechtigung. Zur Kompensation wandte er sich ganz und gar Gott zu und versuchte über gute Taten ein neues System zu erschaffen. Dieses neue System hatte zur Grundlage, die Nächstenliebe bishin zur Liebe zu den Feinden. Wer seine Feinde liebt, der entmachtet sie. Wer die Ausgestoßenen liebt und für sie sorgt, der verzichtet völlig auf Macht und rückt den Gott in ein ganz anderes, in ein gütiges Licht. Kurzum: Jesus hat der Kirche etwas entgegengesetzt, was die Menschen damals sehnsüchtig suchten. Den liebenden Gott, der alles verzeiht.

Jesus wurde Geschichte. Die Apostel haben seine Geschichte in die Welt getragen, doch wie wir alle wissen, hat es noch bis ins 15 Jahrhundert gebraucht, als Martin Luther die Kirche angegriffen hat und somit eine Reformation hervorbrachte. Erst ein paar Jahrhunderte später hat sich die westliche Welt dann komplett aus den Zwängen der Kirche befreit. Doch in uns Christen lebt der gütige, alles verzeihende Gott weiter.

Nun müsste man schlussfolgern, dass Jesus derjenige gewesen ist, der schon vor 2000 Jahren den Grundstein dazu gelegt hat, dass wir Christen uns gegen den Islam nicht wehren können. Wir sind im Inneren verdammt, „gut“ zu sein, dem Feind die andere Wange auch noch hinzuhalten und notfalls sogar (am Kreuz) zu sterben, um die Liebe zu Gott zu bewahren.

Liebet Eure Feinde ist das, was wir heute Appeasement nennen. Liebet Eure Feinde führt dazu, dass wir uns von islamistischen Schmarotzern die Sozialsysteme plündern lassen. Liebet eure Feinde macht den Papst stumm. Die Politik, jenseits von Religion, nutzt diese Erstarrung selbstverständlich aus. Den Römern war es in Israel seinerzeit auch egal, wer in welcher Weise eine Religion auslegt. Wichtig war, dass diese Religion zum Handlanger der politischen Bestrebungen wurde.

Aus dieser Sicht ist ein christlicher Fundamentalismus auch heute noch verständlich. Eine starke christliche Gemeinschaft, die genauso sanktioniert, gestraft und kontrolliert wird, wie die islamische Gemeinschaft, hätte am ehesten das Potential, ein Fels in der Brandung zu sein. Es gibt aber kein Zurück. Die christliche Geschichte ist gelaufen. Man möchte sagen, dass es falsch war von Jesus, von Martin Luther, den 68ern etc., die Kirche zu entmachten. Aber als Christ kann ich das verzeihen, weil in deren Glauben damit das Böse und Ungerechte aus dem Christentum entfernt werden sollte. Das ist zutiefst nachvollziehbar. Allerdings wurde dabei scheinbar übersehen, dass das Böse und Ungerechte ja nicht nur in den eigenen Reihen lauert, sondern auch von außen kommen kann, wie wir heute schmerzlich erfahren müssen.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Eilt: Merkel will Goldschatz der Bundesbank

Merkel und die ganze Euroretter-Kamarilla,  die jetzt schon Deutschland ruinieren und unseren Kindern die  Zukunft stehlen, wollen nun definitiv ans Gold der Bundesbank! Mithilfe der Goldreserven der Bank soll die Haftung Deutschlands in der Schuldenkrise um mehr als 15 Milliarden Euro erhöht werden. Dies berichtet kein Boulevardblatt, sondern die FAS in ihrer morgigen Sonntagsausgabe!

Die relativ kleine Summe wäre dann wohl der Anfang, denn ist die Tresortür erstmal offen, kann man den Rest auch noch holen. Vorabmeldung hier! Der CSU-Abgeordnete Gauweiler hatte bereits vor Jahresfrist nachgefragt, wo das Gold der Bundesbank eigentlich sei. Antwort: in den USA. Manche haben Zweifel, ob es dieses Gold überhaupt noch gibt.

(Dank an Spürnase johann!)




Ulfkotte: Wir verblöden durch Einwanderer

Eine der Hauptthesen von Udo Ulfkotte in seinem neuen Buch „Albtraum Zuwanderung“ lautet, die Einwanderer, die wir anziehen, kämen fast alle aus Ländern mit einem niederen IQ, was dazu führe, daß Deutschland schleichend verblöde und dadurch wirtschaftlich immer tiefer rutsche. Oben sehen Sie eine Weltkarte mit Länder-IQ!

Je roter die Farbe, desto tiefer der IQ, je blau-violetter desto höher. Auf einen Blick sieht man die Farben der Länder, aus denen unsere Migranten derzeit kommen, um den Bedarf an händeringend gesuchten Diplomingenieuren auszugleichen. Die Karte richtet sich nach einem Buch von 2002, IQ and the Wealth of Nations, der Professoren Dr. Richard Lynn und Dr. Tatu Vanhanen und sind aktualisiert für 2006.

Nun kennen alle den politkorrekten Streit über den IQ von Sarrazin her und die Frage, wieviel Intelligenz ist angeboren, wieviel anerzogen. Ulfkotte weist aber nach, daß dieselben Magazine wie z.B. der SPIEGEL, die bei Sarrazin Zeter und Mordio schrien, teilweise erst Monate zuvor über IQ-Zahlen z. B. von Koservativen und Linken berichtet hatten, nur die IQ-Zahlen der Einwanderer sind bei den MSM tabu.

Ulfkotte berichtet, daß die Times uns Deutsche einst für die Hellsten gehalten habe mit einem Durchschnitts-IQ von 107, derzeit sei er auf rund 100 geschrumpft, Bayern 10 Punkte höher als Bremen, mit fallender Tendenz, die Türkei habe 90, serbische Roma 70, Nigeria 67 und Pygmäen wahrscheinlich nur 54.

Gerade am letzten Beispiel läßt sich schön demonstrieren, was Intelligenz eigentlich bedeutet. Die Pygmäen kennen sich bestens aus im Urwald und sie haben alle Kenntnisse, um dort zu überleben. Ein Hypergescheiter aus Berlin mit IQ 130 würde dagegen wahrscheinlich am ersten Tag von einer Boa Constrictor erwürgt und verschluckt.

Anders herum zeigt das Beispiel der Pygmäen aber auch sehr schön, daß sie höchstwahrscheinlich an deutschen Unis versagen würden. Wir brauchen aber keine Schlangenflüsterer, sondern Techniker, Erfinder, Naturwissenschaftler. Und insofern ist Ulfkottes Herangehensweise durchaus sinnvoll. Wie bereits gesagt, er schreibt, die Gescheiteren wandern aus, weniger Intelligente wandern ein, und die Demographie besorge den Rest. (Hier nochmals eine Rezension bei Kopp! Und da der Link auf Ulfkottes 1000 Quellen, die IQ-Links starten irgendwo bei Nr. 68.)




Großtürkische Politik im Augsburger Rathaus

Integrationsbeiratsvorsitzender Akcay (dritter von rechts) mit Oberbürgermeister Kurt Gribl (Bildmitte)Im Rahmen der Feierlichkeiten „Merhaba Augsburg“ (PI berichtete) zum 50. Jubiläum des türkischen Anwerbeabkommens kam es am 31. Oktober im Augsburger Rathaus zum Eklat.

(Von PI-Augsburg)

Die Augsburger Allgemeine berichtet:

[…] Während bundesweit mal wieder Aufregung über Äußerungen des türkischen Premierministers Recep Erdogan herrscht, gibt es auch in Augsburg Ärger wegen Reden türkischer Politiker: Die Ansprachen dreier Vertreter von Erdogans Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) im Rathaus anlässlich des Festaktes zum 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens stießen, wie berichtet, besonders türkeistämmige ethnische und religiöse Minderheiten vor den Kopf.

Die Stadt und eine Runde mit Vertretern aller türkischen Gruppierungen hatten beschlossen, dass eine Parlamentsabgeordnete ein Grußwort spricht. Doch im Goldenen Saal traten vor 700 Gästen drei Politiker nacheinander ans Mikrofon. Sie appellierten unter anderem an den Nationalstolz der Deutschtürken, betonten die seit 650 Jahren praktizierte „Friedfertigkeit“ des Osmanischen Reiches und der Türkei und warben vehement für Unterstützung im Kampf gegen den Terror der PKK. Die Reden dauerten 25 Minuten und blieben deutschen Zuhörern mangels ausreichender Übersetzung fast unverständlich. […]

Der Unmut konzentriert sich auf den Vorsitzenden des Integrationsbeirats, Ahmet Akcay. Matthias Garte, städtischer Integrationsbeauftragter, erklärt: „Die zum Teil rüde Vorgehensweise des Vorsitzenden des Integrationsbeirates erschwert die notwendige vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Zuvor muss der ganze Vorgang zu unserer Zufriedenheit aufgearbeitet und geklärt werden. Natürlich ist vor allem der Beirat selber aufgefordert, das Verhalten seines Vorsitzenden zu bewerten und zu entscheiden, ob dieser hier im Sinn des gesamten Beirates gehandelt hat.

Über die politischen Hintergründe des Akcay-Clans in Augsburg berichtete PI ebenfalls schon.

Wer dem Stadtrat in Augsburg mitteilen möchte, was Islamisten und türkische Nationalisten in unseren Rathäusern zu suchen haben, kann es hier tun. Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) ist erreichbar unter:

» obreferat@augsburg.de

(Foto oben: Integrationsbeiratsvorsitzender Ahmet Akcay, dritter von rechts, mit Oberbürgermeister Kurt Gribl, Bildmitte)




Die Geschichte von Ropam

Einst gab es im Norden ein Königreich, Ropam geheißen. Ropam war einst groß und mächtig gewesen und alle Welt hatte gezittert vor seinen Soldaten. Die Stämme von Ropam hatten viele Kriege geführt, Kriege mit anderen und auch untereinander. Doch seit einiger Zeit waren die Bürger von Ropam träge geworden. Sie waren wohlhabend wegen ihres Erfindergeistes, gebildet wegen ihrer Bibliotheken und Universitäten, aber sie waren faul geworden, weil Maschinen ihre Arbeit taten.

(Von Strelnikow)

In Ropam begannen die Gelehrten zu sinnen: Was hatten die Ropamiter über die Jahrhunderte falsch gemacht? Wie hatten sie ihre Nachbarn gepeinigt, wie hatten sie die Lande verunstaltet auf ihrer Suche nach den Schätzen der Erde? Wie groß war die Zahl der Tiere, die sie aus Gier vernichtet hatten? Wie groß die Zahl der Menschen, denen Ropamiter Unrecht getan hatte?

Ropam wollte sich bessern! Ropam wollte Vergebung erlangen. Und die Prediger zogen aus in die Lande und riefen: Tuet Buße!“ Und viele Bürger des Reiches büßten für die Taten ihrer Ahnen. Sie aßen Brot wie vor der Erfindung der Mühle, sie achteten die Rechte der Tiere und boten Tribute den Gegnern und Opfern vergangener Kriege. Ja, Ropam büßte wahrhaftig.

Ropams nächste Nachbarn waren neidisch auf den Wohlstand des Königreiches. So wollten auch so sorgenfrei leben, aber es mangelte ihnen an allem. An Gelehrten, an tapferen Kriegern, an Waffen und Kriegsgerät. Genug hatten sie nur an Menschen und täglich wuchsen mehr nach, als Platz in ihren Ländern war. Erste Siedler zogen nach Ropam aus und klopften an die Tore des Reiches. Die Könige, befeuert von den Predigern, gaben ihnen alles, was sie zum Leben benötigten, denn sie wollten Schuld abtragen. Viele Bürger Ropams begrüßten die Neuankömmlinge, taten die doch die schmutzige Arbeit, für die sich die Bürger zu fein waren.

Und die neuen Bürger berichteten in ihre Länder: „Sehet nur, Ropam ist reich und ich ein Herr. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt und niemand muss sich mühen. Kommt nur alle, Ropams Mannen wehren sich nicht!“

Nach einiger Zeit nun geschah es, dass Krieg und Not über die Welt kam. Ropam hatte vorgesorgt, Ropam war reich, Ropam hatte Brot für alle Bürger. Ropams Bürger ging in Samt und Seide und fast jeder besaß ein Reittier. Das missfiel den Nachbarn und mancher unter ihnen schärfte das Schwert und sprach: „Ropam ist verderbt und muss gezüchtigt werden, lasset uns kämpfen und Ropam besiegen, so wie es unsere Götter verlangen!“

Ropams Bürger aber schliefen, sie wollten nicht gestört werden und dem Kriege ins Antlitz blicken. Und als nun die wilden Horden der Nachbarn begannen, Ropam anzugreifen, erst die Reisenden, dann die Gesandte, dann Ropam selber, erst schwach und in kleiner Zahl. Da fürchteten sich die Könige Ropams vor weiteren Angriffen und sprachen: „Wir haben sie erzürnt mit unserer Art zu leben, lasset uns um Verzeihung flehen!“ und die Prediger Ropams forderten: “Lasst unser Reichtum mit allen teilen, so dass niemand mehr arm sein wird.“ Und andere sprachen: “Unser Reichtum ist nur gestohlen von den Armen der Welt, drum gebt ihnen von unseren Waren, drum lasst sie in unseren Mauern Zuflucht finden!“

Dann kamen die feindlichen Krieger, in großer Zahl, manche mit Waffen, andere ohne. Mancher schob schweres Kriegsgerät, mancher brachte Gift versteckt in Kleidern und Truhen.

Als nun die feindlichen Krieger Ropams Grenzen erreichten, waren die Abgesandten der Prediger zur Stelle und wehklagten: „Seht nur, die armen Menschen! Vom langen Marsch sind ihre Füße ganz wund! Lasst uns ihnen ihre Last abnehmen und sie mit Wagen ins Herz des Reiches bringen!“

Und so schoben die Prediger das Kriegsgerät der Feinde, sie schafften Wagen herbei und taten alles, um die Krieger und ihren Tross zufrieden zu stellen.

Viele Bürger murrten und beklagten sich: „Warum sollen wir von unseren Kleidern abgeben? Warum sollen wir für die Fremden arbeiten, die doch so gar nichts können? Warum sollen wir ihre Sitten ertragen und ihre Boshaftigkeit?“

Doch die Prediger verfluchten die Zweifler und sprachen: „Ropam ist schuld, dass sie so arm und zornig sind. Tuet Buße! Wer nicht gehorchen mag und weiter murrt, den werden wir strafen!“

Und die Kaufleute engegneten: „Wir wollen nicht streiten, denn wir fürchten, dass sie sonst unsere Schiffe und Karawanen in der weiten Welt überfallen. Wir wollen in Frieden handeln.“

Andere Philosophen fragten: „Was wird geschehen, wenn Könige die Schlacht ausrufen, aber kein Gemeiner seine Werkstatt, seinen Acker oder anderen Platz verlässt?“

Nur wenige leisteten Widerstand, sie trafen sich maskiert an heimlichen Orten. Denn die Prediger suchten sie als Verräter und machten ein Mal an ihre Häuser und geboten den anderen, sie unter Strafe zu meiden. Jene Verschwörer redeten viel, aber handelten wenig.

So geschah es, dass feindliche Krieger in großer Zahl nach Ropam kamen und je größer ihre Zahl wurde, um so mehr forderten sie von den Königen Ropams. Die Prediger sahen, dass ihre Macht gewachsen war und sprachen untereinander: „Sehet, die neuen Bürger sind dumm und faul, aber laut und stark. Sie brauchen Führung. Lasst uns ihre Führer sein und wir können die alten Könige stürzen und endlich das neue Reich der Tausend Sommer errichten!“ Und als die Soldaten der Feinde in den Städten und Dörfern raubten, brandschatzten und plünderten, wehklagten die Prediger und barmten: „Wir haben euch gewarnt, Bürger Ropams, weil ihr nicht teilen wolltet, weil ihr unsere neuen Freunde gedemütigt habt, wecktet ihr ihren Zorn. Gebt ihnen, was ihnen zusteht, sonst wird das Morden weitergehen!“

Und so geschah es.

Nach vielen Jahren war Ropam arm geworden. Arm an Schätzen, arm an Erfindungen, arm an klugen Menschen. Doch die Eroberer waren reich geworden, reich an Kriegern, reich an Städten, reich an Beute und Tribut, den die Bürger Ropams erbringen mussten. Nur sie konnten die Schätze nicht mehren noch halten. Als nun die schwachen Könige Ropams alles Gold ihrer Schatzkammern, alles Korn der Speicher den Eroberern gegeben hatten und bei den Geldwechslern und Reichen der Welt kein Gold mehr leihen konnten, gab es großen Streit.

„Wo bleibt unser Tribut, wo das ‚Blut der Bäume‘, welches ihr all die Jahre klaglos gezahlt habt?“ riefen die Führer der Fremden. „Wir können die wilde Horde nicht mehr um Nachsicht im Umgang mit euch Verderbten und Unreinen anhalten, wenn ihr den Tribut verweigert! Blut wird fließen und wir sind machtlos dagegen.“

Ropams Könige und Edle strengten sich an, sie drohten ihren Völkern mit den Bütteln und nahmen ihnen alles. Als das nicht reichte, begannen sie Tempel, Schulen und Museen zu plündern und verkauften die Schätze und die Seele ihrer Völker aus Angst vor der wilden Horde.

Da bestiegen die letzten Bürger Ropams, die noch der Kunst des Lesens mächtig waren, die Schiffe und segelten wie andere vor ihnen gen Osten und Westen, weit weg von der Horde. Sie reisten in Länder, deren Könige sich der Horde nicht unterworfen hatten und sie wurden gern aufgenommen, brachten sie doch fleißige Hände und rege Köpfe mit.

Die schwachen Könige, die Prediger und Philosophen aber wollte niemand haben. Ropam ging unter, in Blut und Schmerz, in Zerstörung und Leid. Die wilde Horde konnte die Felder nicht bestellen, die Wälder nicht nachpflanzen, die Häuser und Städte nicht erhalten. So zogen sie weiter, um nicht vor Hunger zu sterben und hämmerten an andere Tore der Welt. Zurück blieb ein wüstes Land, in dessen Trümmern Wilde hausten und nur wenig an das goldene Zeitalter Ropams erinnerte.

Die Vertriebenen Ropams aber erinnerten sich und ihre Kinder an die verlorene Welt, an den Schmerz und an ihren Unglauben. Sie sangen Lieder, die endeten mit den Zeilen:

Vergesst niemals den Schmerz, als ihr sahet unsere Städte fallen!

Erinnert ihr euch, als Fremde das Lob ihrer Götter ließen erschallen?

Wisst ihr noch um das Blut der Kinder, Männer und Frauen?

Wagt ihr es, den geplagten Seelen in Antlitz zu schauen?

Seiet wachsam, wem ihr die festen Tore aufmacht!

Seiet wachsam, die wilde Horde kommt in der Nacht!




Charlie Hebdo immer noch Mohammed-Problem

So wie auf dem Foto oben sieht es aus, wenn sich eine europäische Zeitung mit Mohammed anlegt. Nachdem die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo angekündigt hatte, daß eine Woche Mohammed der Chefredakteur sei mit einer Karikatur des Propheten auf dem Titelblatt, wurde die Redaktion zerstört (wir haben berichtet). In der Zwischenzeit hat sich einiges ereignet.

Die Webseite von Charlie Hebdo ist immer noch tot. Der Provider will sie nicht freischalten, weil er auch islamische Morddrohungen bekommen hat. Auch die Facebook-Seite ist offenbar gesperrt. Ein Mini-Blog auf WordPress läuft, da ist zum Beispiel eine Bestelladresse für ein Abo drauf. Die linke Zeitung Libération hat auch für Abo Platz gespendet und für ein paar Zusatzseiten, wo Charlie Hebdo weitere Karikaturen veröffentlichen konnte. Libération und Le Monde haben Charlie Hebdo zusätzlich ein paar Computer gestiftet zum Arbeiten. Auch Solidaritätsadressen wurden gestartet.

Charlie Hebdo ist traditionell kirchenfeindlich. So hing vor einem Jahr der Papst am Kreuz samt Nonne mit Blowjob. Selbst der Spiegel meint, „Le Canard Enchaîné“ sei intellektuell hochstehender. Aber es bleibt festzustellen, daß Charlie Hebdo alle alten und nun neue Mohammed-Karikaturen abgedruckt hat, der viel mächtigere SPIEGEL damals nicht, bzw. ein paar ganz klein!

Bei einer schnellen Suche im Internet konnte ich die neuen Karikaturen, es soll sich um zwei Seiten drehen, nicht finden. Charlie Hebdo ist vermutlich auch am Verkauf der Druckauflage gelegen. Nach dem Anschlag konnten sie eine hohe Auflage nachdrucken und verkaufen. Falls ein Leser etwas findet, bitte Link in Kommentar stellen! Danke!




Daniel Bax in taz: Ist Ströbele unästhetisch?

Sieht MdB Hans Christian Ströbele unästhetisch aus? Zum Besuch Erdogans tat auch die taz ihre Meinung kund, und der multikultophile Kültür-Imam Daniel Bax aus dem Feuilleton konnte seinen Phantasien freien Lauf lassen. Er verfaßte eine längere Eloge über die vielfältige gegenseitige Bereicherung und Befruchtung der Türkei und Deutschlands durch die Almancis durch alle Generationen. Ein paar besonders treffliche Bax-Befunde seien hier erwähnt.

Bax etwas unifältig über die Vielfalt in den Sechzigern:

Sie [die Türken] haben die Deutschen, die das Fremde sonst gern tunlichst auf Distanz halten und bestenfalls im Urlaub durch die Kameralinse betrachten, allein durch ihre Gegenwart dazu genötigt, sich im Alltag an Vielfalt zu gewöhnen. Ohne es zu wollen, haben sie damit mehr Weltläufigkeit in die miefige, spießige Bundesrepublik von einst gebracht, nach der sich niemand zurücksehnen kann, der noch ganz bei Trost ist.

Von der angeblich miefigen Bundesrepublik damals ganz zu schweigen, hat Bax, offensichtlich ein Rassist, einfach sämtliche anderen Gastarbeiter, die Italiener, Spanier, Portugiesen, Griechen und Jugoslawen ausgeschlossen, die schon länger und in viel größerer Anzahl vor den ersten Türken da waren. Also waren diese Ausländer nach Baxens Ausführungen auch alle miefig und spießig, ja? Nur die Türken nicht! Er sollte sich mal alte Fotos angucken, wie die Türken damals rumgelaufen sind. Weltläufigkeit? Vielfalt? Zum Lachen! Bax-taz fährt fort:

Den größten Einfluss hat diese Einwanderung zweifellos auf die deutsche Esskultur gehabt. Als immer mehr Türken aufgrund der Wirtschaftskrise in den Siebzigerjahren arbeitslos wurden, eröffneten viele einen Imbiss.

Aha, Döner hält das Gammelhirn für Eßkultur. Kein Kommentar. Weiter:

Doch sie haben dieses Land bereichert, indem sie die Mediterranisierung des Alltags vorangetrieben haben.

Unter ‚mediterran‘ versteht man allgemein die Mittelmeergegend. Die Türkei hat zwar eine lange Küste, aber die Gastarbeiter stammten allermeist aus Anatolien hinten, das alles andere als mediterran ist. Mediterran waren die Italiener. Aber Bax-taz ist nicht zu bremsen:

Und türkische Friseure sowie Enthaarungssalons prägen heute das Aussehen der Großstadtjugend. Sie haben auch mit dazu beigetragen, dass gezupfte Augenbrauen und rasierte Beine heute in Deutschland eine Selbstverständlichkeit sind – zweifellos ein wichtiger Beitrag zur ästhetischen Modernisierung der Republik.

Ob Bax rasierte Beine hat, wissen wir nicht, aber das mit den Augenbrauen ist offensichtlich noch nicht bis zum Gottvater der taz, Hans-Christian Ströbele (Grün-MdB) durchgedrungen, wie unser Foto zeigt. Ist der Multikulti-Apostel Ströbele aus dem türkischen Kreuzberg etwa unästhetisch mit seinen ungezupften Augenbrauen, Herr Bax? Sowas! Auch Fotos von seiner post-achtundsechziger Zeit als Unterstützer einer terroristischen Vereinigung deuten nicht daraufhin, daß Ströbele damals bei einem türkischen Friseur gewesen sein könnte. Und noch ein Bax:

Denn nicht nur in Deutschland, auch in der Türkei sind die Deutschtürken oft angeeckt. Dort beherrschen sie die Formeln der orientalischen Höflichkeit oft nicht so gut, auch mit den ungeschriebenen Regeln und Hierarchien tun sie sich schwer. Autoritäten anzuzweifeln, das haben sie schließlich in Deutschland gelernt.

Das kann man sich vorstellen. Höchste Zeit, daß die taz an den Bosporus verschwindet und die Türken antiautoritär erzieht. Damit wäre uns und ihnen geholfen. Jetzt aber ab ins Bad und Augenbrauen gezupft…




Meine Stimme für Frank Schäffler

Frank SchäfflerAnfang nächster Woche wird den Mitgliedern der FDP der erste von der Basis initiierte Mitgliederentscheid vorgelegt. Dieser wurde notwendig, da fast 4.000 Mitglieder der Liberalen den von Frank Schäffler verfassten Antrag unterzeichnet haben.

(Von StaderGeest)

Nachdem die Griechen nun doch nicht mehr darüber abstimmen dürfen, ob sie aus dem Euro austreten möchten, um ihre Währung abwerten zu können und die immensen Sparauflagen moderater gestalten zu können (unter Volkswirten Überforderungshypothese), werden nun die FDP-Mitglieder darüber entscheiden, ob die Bundesregierung – zumindest in dieser Zusammensetzung – den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ratifizieren wird. Dieser soll die Europäische Finanzstabilisierungsfaszilität (EFSF) ablösen.

Indes ist unklar, ob sich die Spitze der FDP, die einen Gegenantrag verfasst hat, in letzter Konsequenz auch an den Ausgang der Mitgliederbefragung halten wird. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verlautbart unsere Justizministerin:

FAZ: Wenn Schäffler und Hirsch eine Mehrheit bekommen, käme das einem Parteitagsbeschluss gegen die Euro-Rettung gleich. Würde sich die Parteispitze an ein solches Ergebnis halten?

Leutheusser-Schnarrenberger: Bei konkreten politischen Entscheidungen im Bundestag muss jeder einzelne Abgeordnete seinem Gewissen folgen. Das nehmen Herr Schäffler und seine Unterstützer für sich auch in Anspruch. Das respektiere ich. Wir haben als Abgeordnete kein imperatives Mandat.

Nehmen wir also den Antrag genauer unter die Lupe, den Leutheusser-Schnarrenberger für unterstützenswerter hält:

Europa auf dem Weg zur Stabilitätsunion

1. Wir wollen ein Europa der gemeinsamen Stabilität. Die FDP ist der Garant für den konsequenten Weg in eine europäische Stabilitätsunion mit Werten, Regeln und Sanktionen. Europa braucht eine Wirtschaftsverfassung der Sozialen Marktwirtschaft, die Selbstverantwortung der Mitgliedstaaten und Wettbewerb stärkt. Die FDP lehnt eine zentralistische Wirtschaftsregierung ab, die Schulden und Wohlstand umverteilt und bürokratisch regiert.

Regeln: Wie viel Wert wurde auf die Nicht-Beistands-Klausel und die Maastricht-Kriterien gelegt und warum sollten neuerlich festgelegte Regeln in einem dauerhaften Stabilitätsmechanismus eingehalten werden?

Sanktionen: In den europäischen Verträgen wurde ein Verfahren wegen überhöhter Defizite manifestiert. Keines der Sünderstaaten wurde für diese Defizite sanktioniert. Warum sollten neuerlich festgelegte Sanktionen in einem dauerhaften Stabilitätsmechanismus durchgesetzt werden?

Zentralistische Wirtschaftsregierung: Was ist ein dauerhafter Stabilitätsmechanismus, der Staaten Zinsen gewährt, die nicht dem marktüblichen Niveau entsprechen und damit Schulden und Wohlstand umverteilt, anderes als eine zentralistische Wirtschaftsregierung, zumal dieser ESM immun gegenüber jeglicher Rechtsstaatlichkeit sein wird und das nationale Haushaltsrecht, welches das Königsrecht eines jeden Parlaments ist, außer Kraft setzt.

2. Wir entscheiden über Europas Zukunft. Europa lebt von der Beteiligung seiner Bürgerinnen und Bürger. Deshalb ist der Mitgliederentscheid der FDP ein Gewinn für die demokratische Meinungsbildung.

Wie wichtig den europäischen Entscheidungsträgern die Beteiligung seiner Bürgerinnen und Bürger ist, zeigt sich gerade dadurch, dass der griechische Ministerpräsident auf Druck der G20 und seines Finanzministers Venizelos das griechische Referendum zurückziehen musste und sich somit der Lächerlichkeit Preis gab. Was die FDP-Führung von der Beteiligung seiner Mitglieder hält, durften wir in der FAZ lesen.

3. Wir wissen, dass Deutschland von Europa profitiert. Wir verdanken der europäischen Einigung Freiheit, Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Der gemeinsame Markt und die gemeinsame Währung sind für Deutschland als wichtige Volkswirtschaft in Europa von besonderer Bedeutung.

Wenn Angela Merkel in der FDP wäre, hätte hier sicher noch die Floskel gestanden, dass der Euro eine Frage von Krieg und Frieden ist. Freiheit, Frieden, Sicherheit und Wohlstand hängen nicht davon ab, welche Währung die Zentralbank gerade als offizielles Zahlungsmittel ausweist. Vielmehr führen eine inflationäre Geldpolitik und unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen, die sich an den Leistungsbilanzen, Inflationsraten, Wachstumsraten und der rechtlichen und strukturellen Organisation der jeweiligen Volkswirtschaften festmachen lassen, zu Feindseligkeiten gegenüber dem griechischen Volk und der eigenen Regierung, die es bei eigenständiger Geldpolitik nicht gäbe. Der gemeinsame Markt funktionierte ohne eine einheitliche Währung und würde es wieder tun.

4. Wir wollen Änderungen der Europäischen Verträge. Die Bürgerinnen und Bürger wollen eine harte Währung. Die Schuldenpolitik vieler Euro-Staaten und der Bruch des Stabilitätspakts durch Rot-Grün haben die derzeitige Krise verursacht. Ein verbindlicher Stabilitätspakt II muss zukünftige Schuldenkrisen in Europa verhindern. Wir sorgen für strikte Regeln, automatische Sanktionen und fordern „Schuldenbremsen“ in allen Verfassungen der Euro-Staaten.

Eine gegenüber den anderen Weltwährungen relativ harte Währung haben wir. Der Außenwert des Euro ist stabil, die ausgewiesene Inflationsrate ist noch moderat. (Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, zu denen ich mich zähle, mögen eine andere Meinung hierzu haben.) Die Schuldenpolitik vieler Eurostaaten ist hausgemacht und liegt zuvorderst an falschen Anreizen durch zu niedrige Leitzinsen. Dass der Bruch des Stabilitätspakts durch Rot-Grün die Krise verursacht hat, lasse ich einmal unkommentiert. Dieser Satz zeigt nur, dass der FDP-Vorstand Ursachen nicht beurteilen kann oder seine Basis für dumm hält. Schuldenbremsen für andere Nationen zu fordern, ist eine Anmaßung sondergleichen. Die Regierungen, die für einen „stabilen Euro“ stünden, hätten ihre Haushalte ohnehin unter Kontrolle.

5. Wir gewähren Hilfe nur bei Gegenleistung. Jede Form von Nothilfe darf nur das letzte Mittel sein, wenn die Stabilität der Euro-Zone insgesamt in Gefahr ist. Hilfen dürfen nur unter strengen Auflagen gewährt werden, deren Einhaltung ständig überprüft wird. Jeder haftet für seine Schulden selbst. Eine wechselseitige Schuldenübernahme findet nicht statt. Nur die FDP garantiert, dass die Vergemeinschaftung von Schulden, zum Beispiel durch Eurobonds, ausgeschlossen bleibt. Die FDP hat durchgesetzt, dass das deutsche Haftungsvolumen der Höhe nach klar begrenzt bleibt (bei der EFSF 211 Milliarden Euro) und vor jeder Hilfszusage die Zustimmung des Deutschen Bundestages einzuholen ist. Ausweitungen des deutschen Haftungsvolumens der Rettungsschirme durch finanztechnische Maßnahmen lehnt die FDP ab. Diese Prinzipien sind die Voraussetzung dafür, dass die FDP einem langfristigen europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zustimmt.

Jeder haftet für seine Schulden selbst und im nächsten Satz steht, dass das deutsche Haftungsvolumen der Höhe nach klar begrenzt bleibt. Da haftet also nicht jeder für seine Schulden selbst. Zwar bleibt das Haftungsvolumen gleich, das HaftungsRISIKO steigt durch den Hebel, der hier finanztechnische Maßnahme genannt wird, jedoch um ein Vielfaches. Und wie immer gilt der Spruch Frank Schäfflers: „Die Tinte unter den Verträgen wird noch nicht trocken sein, …“

6. Wir werden Risiko und Haftung wieder verbinden. Die FDP will die Möglichkeit eines geordneten Insolvenzverfahrens für überschuldete Staaten in den Verträgen verankern. So kann ein betroffenes Land seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Schuldentragfähigkeit zurückerlangen. Die FDP hat eine Haftung der privaten Gläubiger durchgesetzt. Mit Einführung des ESM wird diese verpflichtend. Notwendig sind weitere Maßnahmen zur effektiven Regulierung der Finanzmärkte: Dazu gehören eine unabhängige europäische Ratingagentur, mehr Transparenz, klare Haftungsregeln und wirksamere Kontrollen durch eine schlagkräftige Bankenaufsicht und eine effektive internationale Finanzmarktarchitektur.

Die Möglichkeit eines geordneten Insolvenzverfahrens, welches nur durch die Erklärung der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners eingeleitet werden kann und einen Austritt aus der Währungsunion bedingt, wurde gerade erfolgreich abgewendet. Die Haftung der privaten Gläubiger kann nicht durchgesetzt werden. Sie ist per Staatsanleihenkauf vertraglich manifestiert und tritt in Kraft, wenn der Schuldner seine Zahlungsunfähigkeit erklärt. Alles andere ist Sozialismus. Die Regulierung der Finanzmärkte hat im Übrigen nichts mit der Staatsschuldenkrise zu tun. Und schließlich: Entweder ist eine Ratingagentur europäisch oder sie ist unabhängig, aber sie kann nicht beides zugleich sein.

7. Die FDP hat Verantwortung für Deutschland und Europa. Wir sind die Partei, die das Haus Europa mitgebaut hat, und die für die Werte der Sozialen Marktwirtschaft kämpft. Die FDP steht für eine Stabilitätsunion und lehnt eine Haftungsunion ab.

Dieser Punkt kann nur ganz fett unterstrichen werden. Aus diesem Grunde stimme ich beim Mitgliederentscheid der Freien Demokratischen Partei für den Antrag Frank Schäfflers, der alle Punkte beinhaltet, die für eine Soziale Marktwirtschaft im Haus Europa notwendig sind:

Europa braucht einen realistischen Umgang mit der Schuldenkrise

1. Unbefristete Rettungsmaßnahmen, bei denen Deutschland für Schulden anderer europäischer Staaten haftet, kommen für die FDP nicht in Frage.

2. Rettungsmaßnahmen für überschuldete Staaten lassen sich mit ordnungspolitischen Prinzipien nicht vereinbaren. Sie setzen das Prinzip außer Kraft, dass Gläubiger für ihr Risiko haften müssen. Zusätzlich verletzen sie die Nichtbeistandsklausel der Europäischen Verträge.

3. Die FDP lehnt jedwede Ausweitung oder Verlängerung der Rettungsschirme, die Einführung von Eurobonds und auch jede andere Form von gemeinschaftlicher Haftung für Schulden einzelner Staaten ab. Die FDP hält es für falsch, dass die Europäische Zentralbank oder die deutsche Bundesbank Staatsanleihen überschuldeter Staaten aufkauft.

4. Die FDP lehnt daher auch die Einrichtung eines unbefristeten Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ab. Sie wird ihm im Bundestag die Zustimmung verweigern und eine entsprechende Veränderung der Europäischen Verträge ablehnen. Dies ist im Koalitionsvertrag auch nicht vereinbart worden.

5. Sollten sich die bisher beschlossenen Maßnahmen nicht als hinreichend herausstellen, spricht sich die FDP dafür aus, überschuldeten Staaten einen geordneten Austritt aus dem Euro zu ermöglichen, um ein ungeordnetes Auseinanderbrechen unserer Währung zu verhindern.




Merkel legt die Welt an die Kette

Man muß sich auf der Zunge zergehen lassen, was unsere sozialistisch in der DDR aufgewachsene, größenwahnsinnige Bundeskanzlerin alles absondert. Bemerkenswert: „Jeder Akteur, jeder Platz, jedes Instrument muss einer Regulierung unterworfen werden“. Hat sie noch alle Tassen im Schrank?

Die Führerin eines mit zwei Billionen überschuldeten, politisch unbedeutenden Staates will über den Hebel der selbst vom Bankrott bedrohten EUdSSR die Welt regulieren? Man kriegt nicht einmal die eigene kleine Hütte in Ordnung und will den Globus beherrschen!

Jeder Finanzplatz bedeutet mit dem Lauf der Sonne Sydney, Tokio, Hongkong, Frankfurt, London, New York. Jedes Instrument? Was ist das denn? Jedes Girokonto? Jeder Kredit? Jeder Aktienkauf? Jede Option? Jedes Zertifikat? Jede Hypothek? Und dann noch „jeder Akteur“? Meint sie damit Ackermann, jede Ratingagentur oder Sie und mich?

Natürlich dreht sich für Merkel und die anderen EU-Räuberbarone samt G20 alles ums Geld. Der Staat will das Geld der Banken, der Versicherungen, der Fonds, der Reichen, der Industrie, der Fabrikbesitzer, des Mittelstands, der Erben und ganz sicher das Geld der arbeitenden, steuerzahlenden Bevölkerung. Und er will es möglichst billig, umsonst und am liebsten alles! Hinterher wird es dann wieder „gerecht“ verteilt! Jedem seine Sozialhilfe!

Passend dazu hat Sarkozy die Schweiz schon wieder unter „Steueroasen“ eingereiht, die „geächtet werden“ müssen. Klar! Weltweit möchten diese Versager, denen das Wasser bis an den Hals steht, hohe Abgaben durchdrücken, um ihre räuberischen Steuerquoten konkurrenzlos immer höher schrauben zu können! Und ganz nebenbei hegt man den Verdacht, daß irgendwann nicht nur alles und jeder finanziell abreguliert sein muß, sondern auch politisch. Bürger zahl‘ und tu‘, was wir dir sagen, und halt dein Maul! Da wo die finanzielle Freiheit beschnitten wird, ist es mit der politischen meist auch bald vorbei. Ist Stalin tot? Dazu paßt das martialische Pressegeschrei. BILD und andere Blätter sind begeistert:

» Merkel legt auch Berlusconi an die Kette!
» Merkel und Sarkozy stellen Italien unter Aufsicht!
» Die Zähmung des widerborstigen Berlusconi!
» G20 knöpft sich Italien vor!
» Berlusconi kommt unter Vormundschaft!

Seltsam leere Drohungen. Stürzt Italien, fällt der Rest, erst Paris, dann die Republik des Hosenanzugs! Heil Angela!