Kleiner Widerspruch, Roger Köppel

Roger Köppel ist Besitzer, Herausgeber und Chefredaktor der exzellenten Schweizer WELTWOCHE. Was viele nicht mehr wissen, Köppel war von 2004 bis 2006 auch zweieinhalb Jahre lang Chefredakteur der WELT. Darauf nimmt er im Editorial der heutigen Ausgabe 45/2011 Bezug. Thema ist die Euro-Krise, das wichtigste Ereignis seit Monaten.

Köppels Ausführungen kann man nicht viel entgegensetzen außer am Schluß. Er ist im Endeffekt optimistisch, was die Krise angeht, und schreibt:

Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass wir die Geburt der Demokratie aus dem Geist der Krise sehen.

Ja, aber es wäre auch nicht das erste Mal, wenn wir eine Diktatur am Ende der Krise sehen. Vor allem ist jüngeren Leuten nicht klar, wie schlimm diese Krise werden kann.

Ein Schuldensumpf, eine Hyperinflation und ein Staatsbankrott spielten fast gar keine Rolle, als wir, wie nach dem Zweiten Weltkrieg, total ausgebombt mit Millionen Toten zerstört darniederlagen. Da hat der Tod der Reichsmark nicht mehr viel ausgemacht. Kaputter als kaputt gibt es nicht.

Wie sieht dies aber aus, wenn ein florierendes Land wie Deutschland heute mitten im Frieden und aus einem beispiellosen Wohlstand heraus plötzlich pleiteginge? Die Bevölkerung ist verwöhnt und erwartet immer mehr. Und dann der Rutsch! Zwei oder vier Billionen Schulden, Staatspleite, Rentenversicherung kaputt, Krankenversicherung pleite, Geld wertlos, die allgegenwärtigen Staatsbeschäftigten ohne Lohn oder höchstens einem Fünftel. Kein Benzin mehr, Rationierung von Lebensmitteln, Hunger, Massenarbeitslosigkeit, keine Sozialhilfe, kein Heizkostenzuschuß, kein Kindergeld, totaler Zusammenbruch des Gemeinwesens – nichts geht mehr!

Offenbar können es sich viele Leute nicht vorstellen, was da alles los sein könnte und wie lange. Man kann sich eine solche Hunger-Dekade eigentlich nicht ernstlich herbeiwünschen, selbst wenn man irgendwann sicher wieder wie ein Phoenix aus der Asche steigt. Dieses Mal wird es richtig ernst.




Video: ARTE-Doku „Maria, Mutter Christi“

Am 4. November zeigte der Fernsehsender ARTE den Film Maria, Mutter Christi. Die Dokumentation enthält unter anderem politisch inkorrekte Passagen wie zum Beispiel ab Minute 22:20. Zitat: „In manchen Dörfern werden heute noch Mädchen getötet. Manche werden von ihren Vätern oder Brüdern mißbraucht. So ist das in unserer muslimischen Gesellschaft. Hier wird nur die Frau bestraft.“

Hier die interessante Doku, die noch in der ARD-Mediathek verfügbar ist:

(Spürnase: johann)




Rottenburger Gymie in Eroberer-Moschee

In Rottenburg, Sitz des Kopp-Verlags, hat die achte Klasse des Paul-Klee-Gymnasiums zum moslemischen Opferfest die örtliche Fatih-Moschee besucht. Sie wurden mit Rosenwasser begrüßt. Das Ereignis ist so typisch, es könnte typischer und erschreckender nicht sein.

Moscheebesuche sind leider nicht einmalig, sondern hundert- und tausendfältige Ereignisse in Deutschland. Der eigenen christlichen Religion steht man feindselig bis ablehnend oder zumindest ignorant oder atheistisch gegenüber, die Religion der Eroberer will man aber interessiert kennenlernen. Hier der Artikel im Tübinger Tagblatt, der noch zur Sicherung in den Kommentarbereich kopiert wird.

Anmerkungen:

Die kleine Stadt Rottenburg hinter Tübingen ist katholischer Bischofssitz seit 190 Jahren.  Und nun werden 14-Jährige von ihren LehrerInnen in die örtliche Fatih-Moschee bugsiert, um andere Religionen, also eigentlich nur DIE Religion, also den Islam, kennenzulernen. Daß Fatih der Eroberer heißt, erklärt dem Jungvolk niemand.

Dann schreibt das Käseblatt weiter:

Wie Christen kennen auch Muslime die Geschichte von Ibrahim (Abraham), der sein Gottvertrauen beweist, indem er seinen Sohn Ismail (Isaak) zu opfern bereit ist, am Ende aber nur einen Widder töten muss. Daran erinnert das Opferfest, für das seit Sonntag Hochbetrieb im Schlachthof ist. Dabei gehe es aber nicht darum, „sich den Kühlschrank voll Fleisch zu laden“, sagt Ümit Arslan von der Moscheegemeinde. Sinn des Opfers ist es, es anschließend mit Bedürftigen zu teilen. Deshalb stiften die Rottenburger zu diesem Anlass Schlachttiere für arme Dörfer in der Türkei.

Das millionenfache, durch Laien veranstaltete Gemetzel namens Schächten zum islamischen Opferfest weltweit wird verbrämt als gute Tat. Besonders irreführend vom Tagblatt ist die Nennung von Abraham und Isaak in Klammern. Dabei wird nämlich so getan, als hätte irgendeiner dieser Schüler von denen mal was gehört. Diese Schüler kennen alle weder ein einziges der Zehn Gebote, noch ein Kapitel aus der Bibel, noch sonst was Christliches. Und diese ignorant gehaltenen Pennäler führt man in die Eroberer-Moschee zur Erweiterung ihres Horizonts, als ob sie überhaupt einen Horizont hätten.

Um Religionen vergleichen zu können, muß ich zumindest eine vorher schon ein wenig kennen, sonst kann ich nichts vergleichen. Man kann nicht Nichts mit Etwas vergleichen, das geht logisch nicht. Genau diese simple Erkenntnis fehlt dem Paul-Klee-Gymnasium, dem Tübinger Tagblatt, Hunderten von ähnlichen Einrichtungen und Millionen von Deutschen. Abgelegt unter Islamisierung Europas.




Mütter müssen Kuckuckskinder-Väter nennen

Der BGH hat entschieden, daß Mütter sich bei der Beantwortung der Frage nach dem Namen des Kindsvaters nicht mehr auf ihre Privatsphäre berufen und schweigen können. Männer haben das Recht, zu erfahren, ob sie der leibliche Vater eines Kindes sind. Klingt gut, ist aber erst mal eine Selbstverständlichkeit! Schon diese Schweigemöglichkeit war eine Frechheit. Es geht aber in Wahrheit nicht um Männer, die für andere Männer zahlen, das ist eine Minderheit, sondern um den Steuerzahler. Seit mindestens 30 Jahren ist es in diesem Land so, daß der „Staat“ für uneheliche Kinder aufkommt, nur weil der Mutter nicht zugemutet wird, den Erzeuger zu nennen, und sei er Millionär. Das ist unverschämt.

Und es ist nicht alles. Denn oft sind den Sozialämtern die Erzeuger sehr wohl bekannt. Weigern sich die aber, die Alimente zu bezahlen, kuscht der Staat und zahlt lieber selber, anstatt mühsam Alimente einzutreiben. Dazu sind die Ämter zu faul. Auch Personen, die reihenweise mit verschiedenen Frauen uneheliche Kinder produzieren und keinen Pfennig zu deren Unterhalt beitragen, werden so gut wie nie belangt, wenn sie sich quer stellen. Das ist BRD-Wirklichkeit, über die keiner spricht und die Presse nie berichtet! Ob dies alles mit dem neuen Urteil anders wird, wer weiß.




Kameruner, Türken – unsere Richter holen alles

Unsere Richter können nicht genug kriegen an armen, kranken Asylbetrügern und Flüchtlingen. Das Weltsozialamt Deutschland muß voll werden mit Arbeitslosen und Sozialhilfebeziehern. Spielt die eine Instanz tapfer nicht mit, geht man eine Stufe höher, zieht auch die nicht, verweist man auf ein zu erwartendes Urteil des EuGH und klappt spätestens in der dritten Instanz die Hacken im voraus zusammen und revidiert – immer zuungunsten des deutschen Steuerzahlers, der diese teure Justiz auch noch unterhalten muß. Unsere Richter wirken maßgeblich am Bankrott des Landes mit. 

Warum veröffentlicht eigentlich das Bundesverwaltungsgericht wichtige Asylentscheidungen auf Englisch? Sollen die schnell in der Welt die Runde machen, daß der Asylant seine Lügen danach ausrichten kann? Hier einer der vielen Fälle, wo die reine Lektüre ausreicht, daß es einem schlecht wird:

Die Kläger, eine Mutter und ihre drei minderjährigen Kinder, sind kamerunische Staatsangehörige. Sie begehren ein Visum zum Nachzug zu ihrem 2002 nach Deutschland eingereisten Ehemann bzw. Vater, der ebenfalls kamerunischer Staatsangehöriger ist. Nachdem wegen einer im Heimatstaat nicht behandelbaren Erkrankung zu seinen Gunsten ein Abschiebungsverbot nach § 53 Abs. 6 AuslG 1990 festgestellt worden war, erhielt er einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen, derzeit eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3 Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Die im April 2005 gestellten Visumanträge der Kläger lehnte die deutsche Botschaft in Kamerun wegen fehlender Sicherung des Lebensunterhalts ab. Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Klagen im September 2006 mangels Sicherung des Lebensunterhalts und ausreichenden Wohnraums abgewiesen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Berufung der Kläger im März 2010 zurückgewiesen. Zwar sei der Lebensunterhalt für die Kläger nunmehr gesichert. Auch lägen die Voraussetzungen für einen Familiennachzug nach den §§ 27 und 29 AufenthG vor, insbesondere stehe ausreichender Wohnraum zur Verfügung. Die Kläger könnten aber deshalb kein Visum zum Familiennachzug beanspruchen, weil die Ehefrau (Klägerin zu 1) sich nicht zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen könne (§ 30 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG). Dieses im August 2007 eingeführte gesetzliche Erfordernis gelte mangels einer Übergangsregelung auch für bereits vorher gestellte Visumanträge und sei mit höherrangigem Recht vereinbar. Hiergegen richtet sich die vom Oberverwaltungsgericht zugelassene Revision der Kläger.

Allein der Paragraphensalat zeigt, was auf diesem Gebiet in den letzten 25 Jahren schieflief. Übersetzung mit Fragen: Kamerunischer Asylbetrüger kommt 2002 nach Deutschland, da seine Krankheit nur hier behandelt werden kann, darf er nicht abgeschoben werden, deutscher Michel berappt die Behandlung. Nach drei Jahren werden Anträge für Frau und Kinder zum Nachzug gestellt. Drei Jahre ist sehr verdächtig. Hat er da in der Zwischenzeit eine Deutsche geheiratet, um Aufenthalt zu kriegen? Und danach wieder Scheidung? Steht nirgends.

Dann der jahrelange Zug durch alle Instanzen, immer mit Bleiberecht verbunden und mithilfe linker deutscher Asyl-NGOs durchgeführt; ein Asylant kennt sich doch alleine nicht aus, wie man Deutschland austrickst.

Höchst interessant wäre auch das nicht genannte Alter der Kinder. 2002 wäre das letztmögliche Zeugungsdatum, das jüngste Kind dürfte also nicht jünger als neun Jahre sein. Falls ja, war der angeblich an Leib und Leben bedrohte Asylbetrüger nämlich in Kamerun auf Urlaub, was überhaupt nicht ungewöhnlich ist. Solche Ferien zahlt der deutsche Steuerzahler, wer sonst, und sie sind regelmäßig länger als die zehn Tage Mallorca, die sich eine deutsche Kartoffel noch leisten kann.

Wie man sieht, wurden die hartnäckigen Kläger aus Kamerun in allen Instanzen abgeschmettert. In der letzten aber nicht mehr. Während der Verhandlung Ende Oktober 2011 erhielt die Klägerin in Kamerun vom Auswärtigen Amt, das mit den Händen an der Hosennaht Richtung Brüssel strammstand, ihr Visum – auch ohne Sprachtest.

So, und nun dürfen Sie dreimal raten, wen das brennend interessiert. Die Kartoffeln vielleicht? Natürlich nicht, die schlafen bis zum bitteren Ende. Nein, solche Entscheidungen und Gerichtsurteile interessieren speziell die Türken im In- und Ausland.

Der vorgeschriebene Deutsch-Sprachkurs für Importbräute aus Anatolien ist doch laut Erdogan eine Verletzung der Menschenrechte, der muß wieder weg. Und die Türken werden nicht ruhen, bis sie im Endeffekt dieselben Rechte haben wie jeder EU-Bürger. Hier das MiGAZIN verfolgt jede juristische Entscheidung. Früher oder später schicken Erdogan und seine Nachfolger ihre 10 bis 20 Millionen Armen und Arbeitslosen nach Almanya, und der Michel hat jedes Recht verloren. Danke, Justitia!




Christen vs. Moslems 2.0

Vor ein paar Tagen erschien auf PI ein Gastbeitrag, dem ich in wenigen Teilen, z.B., dass Islam und Christentum nur marginale Schnittstellen haben, zustimme, jedoch in vielen Teilen für verbesserungswürdig halte. Auch wenn ich mich um Objektivität bemühen werde, als gläubiger Christ wird mir das sicher nicht immer gelingen.

(Von felixhenn)

Christentum

Jesus Christus war Jude und so kann, strenggenommen, das Christentum als jüdische Sekte betrachtet werden. Bevor jetzt der christliche Aufschrei kommt, erst einmal informieren, was das Wort „Sekte“ bedeutet. Um seine Person gibt es viele verschiedene Theorien, jedoch wird als gesichert angenommen, dass er gelebt und, dass er in den 30er-Jahren nach Anfang der Zeitrechnung in Judäa gepredigt hat.

Zu dieser Zeit gab es in Judäa Prediger an allen Ecken, die wohl alle Richtungen, mehr oder weniger krass, vertraten. Somit kann davon ausgegangen werden, dass Jesus nicht wegen seinen Predigten und seiner Auslegung des jüdischen Glaubens gekreuzigt wurde. Grund für die Kreuzigung war wohl sein Auftritt im Tempel einige Tage vor seiner Kreuzigung und das Entfernen der Händler und Geldwechsler. Damit hat er Kreise gestört, die sowas nicht verzeihen. Da ist einmal Kaiphas, der jüdische Hohenpriester, und Pontius Pilatus, der heutzutage als korrupt angesehen wird und wohl das eine oder andere Schnäppchen von Kaiphas zugeschustert bekam.

Jetzt aber zur Ausbreitung der christlichen Lehre. Diese Lehre war ausgezeichnet auf die Sklaven des römischen Reiches zugeschnitten. Jesus, der als antiker Gandhi sich nur auf den Glauben konzentriert hat und total gewaltfrei agierte, passte in das Leben der Sklaven. Aussagen wie: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist…“ belegen eine strikte Trennung von Staat und Kirche. Andere Aussagen wie: „Halte auch die linke Wange hin…“, gib eine zweite Chance, oder: „Ihr sollt auch Eure Feinde lieben…“, versucht zu verstehen, warum der Feind so handelt, belegen eindeutig die totale Gewaltfreiheit.

Was passiert wäre, wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre, wenn er vielleicht sogar alle Juden und einen Großteil des römischen Reiches hätte hinter sich bringen können, wir wissen es nicht. Es kann aber vermutet werden, dass dann die Lehre Christi nicht mehr so friedlich und passiv ausgesehen hätte, Macht korrumpiert.

Es kam aber nicht soweit und die Lehre wurde von den römischen Sklaven übernommen und verbreitet. Somit war das Christentum anfangs eine Religion der Sklaven und hat sich dementsprechend entwickelt, sehr passiv. Der Spruch: „Christen sterben für ihren Glauben“ ist wohl zutreffend und das Märtyrertum betraf immer nur die Person selbst, am Tod anderer war der wahre Christ nie interessiert. Ein Hauptmerkmal des Glaubens war wohl auch, dass den Sklaven mit der Aussicht auf das Paradies die Angst vor dem Tod, vielleicht nicht genommen, jedoch abgeschwächt wurde. Jedenfalls ist das Christentum eine Religion, die sich in der Zivilisation entwickelte und das ist wichtig zu wissen, wie wir später sehen werden.

Natürlich muss auch erwähnt werden, dass die Lehre Christi auf der Thora, dem Alten Testament, fußt, das jedoch von Jesus in vielen Bereichen verändert, an die Zeit angepasst und verbessert wurde. Wir erinnern uns an die Ehebrecherin, die gesteinigt werden soll: „… der werfe den ersten Stein“ oder: „Es ist nicht wichtig, was in den Körper hineingeht, vielmehr ist wichtig, was aus dem Körper herauskommt, das kommt direkt vom Herzen…“.

Was später die Kirche aus der Lehre machte, als sie Macht und Einfluss hatte, steht dann auf einem anderen Blatt und hat mit den Anfängen des Christentums und der Lehre Christi nicht immer unbedingt was zu tun. Aber das soll hier nicht diskutiert werden. Mir geht es um die reine Lehre. Übrigens, alle Bibelstellen sind aus dem Gedächtnis zitiert und nicht immer genau so wörtlich niedergeschrieben.

Islam

Ob es Mohammed wirklich gegeben hat, ist nicht gesichert. Es gibt die Theorie, dass Mohammed den Koran empfing, wie auch immer, es gibt aber auch die Theorie, dass der Glaube nach und nach entwickelt wurde, um den arabischen Nomaden das Halten der eroberten Gebiete zu ermöglichen und die Eroberer bei der Stange zu halten. Zwischen den beiden Möglichkeiten gibt es aber Parallelen in der Entwicklung.

Fangen wir mit der Möglichkeit zwei an, Mohammed hat es nicht gegeben. Arabische Nomaden überfallen ihre Nachbarn, normalerweise machen die Beute und ziehen wieder ab in ihre Zelte. Dieses Mal waren die jedoch schlauer, entwaffneten die Stadtbewohner und lassen die für sich arbeiten (Tribut). Durch die Entwaffnung ist es möglich, dass eine arabische Nomaden-Minderheit die Bevölkerungsmehrheit kontrolliert. Das klappt so gut, dass man sich an die nächste Stadt macht usw. Jedoch gibt es Probleme mit der Menge der nomadischen Krieger, die sind einfach zu wenig. Also versucht man Überläufer zu rekrutieren. Das geht auch leicht, aber die Kontrolle ist nicht so einfach, die sind ja jetzt bewaffnet. Also muss man Kontrollmechanismen schaffen. Da bietet sich ein gemeinsames Gebet an, das mehrfach am Tag stattfindet. Und von den Christen hat man was vom Paradies gehört, das bastelt man sich jetzt für die Krieger zurecht und beginnt mit der Gehirnwäsche, die irgendwann mal ein Selbstgänger wird. Der Koran wird dann später entsprechend passend nachgeliefert. Dagegen sprechen aber die Suren aus Mekka. Die hätte man in dieser Version ja nicht gebraucht, es sei denn, man hat den Koran bewusst von Anfang an trickreich für alle Gegebenheiten aufgebaut.

Jetzt die Version eins. Mohammed ist ein armer Kameltreiber, der eine ältere jüdische Geschäftsfrau heiratet, die ihn unter der Fuchtel hat. Wenn die aus einer reichen Familie stammt oder ein Geschäft selbst aufgebaut hat, weiß die wohl wie man einen Kameltreiber behandelt. So lange seine erste Frau lebte, hat er ja auch offiziell keine andere Frau neben sich gehabt (haben dürfen?). Er nimmt sich manchmal eine Auszeit, wozu? Hat er ein paar Puppen nebenbei und erzählt was von Erleuchtung, wenn er abgeschlafft nach Hause kommt und damit rechnen muss, dass ihn Frau und Herrin zum Teufel jagt wenn er fremdgeht? Wir wissen es nicht, aber sein übersteigerter Sexualtrieb kam ja nicht plötzlich nach dem Ableben seiner Frau, die genau dann starb, als sie unwichtig für ihn wurde. Der Trieb war schon vorher da und wurde wohl auch gestillt. Egal wie, er hat also immer neue Erleuchtungen gehabt oder haben müssen, wenn er nach seinen Ausflügen zurückkam. Seine Frau war wohl gläubig als Jüdin und hat ihn auch in ihren Glauben eingeweiht. In Mekka lebten zu der Zeit auch viele Christen, vielleicht gehörten auch einige seiner Puppen dazu, sollte es sie denn gegeben haben.

Den Rest kennen wir, Mohammed konnte mit seinen paar Leutchen in Mekka nichts werden, zog mit Frau, deren Vermögen und Anhängern nach Medina, das damals noch Yathrib hieß, bekam das Recht, die Karawanen aus Mekka auszurauben, stellte die Überfallenen vor ein Angebot, das die nicht ablehnen konnten und baute so eine kriegerisch schlagkräftige Truppe auf, die, bedingt durch den Niedergang des römischen Reiches, in kürzester Zeit riesige Gebiete eroberte und aus eine Minderheit heraus kontrollierte.

Der Islam hat sich also unter unzivilisierten Nomaden entwickelt, jedoch aus einer Position der Stärke, zumindest was die neueren, gültigen Suren betrifft. Wenn ich vorher geschrieben habe: „Christen sterben für ihren Glauben“, muss man zum Islam wohl eher sagen: „Moslems lassen für ihren Glauben sterben“. Das ist keine Wertigkeit meinerseits, das ist Fakt, der sich so aus der Situation entwickelt hat.

Aber viele Elemente des Islams sind schlicht unzivilisiert. Alles ist einfach, kurz, unproblematisch und verständlich für jeden Idioten. Allein schon die ständige Wiederholung zum Gebetsruf muss dem Intellektuellen irgendwann mal auf den Geist gehen. Philosophisch tiefgreifende Gedankengänge wird man im Islam auch nicht finden, weil die a) schnell an ihre Grenzen (Koran) stoßen und b) Leute mit etwas schlichterem Gemüt dazu einfach nicht in der Lage sind. Als Beispiel seien dazu die Taliban erwähnt, die sich als Elite der Eliten ansehen, nur weil sie vielleicht ein Buch auswendig aufsagen können. Dabei ist es unwichtig, ob sie den Sinn verstanden haben, die einzelnen Verhaltensmaßregeln bekommen sie von ihren Vortänzern klar definiert.

Für die Asiaten aus Turkmenistan, die Ende des römischen Reiches in Kleinasien einfielen, war diese Religion pures Gold wert, damit konnten sie ihre Truppen zusammen und bei Laune halten. Nicht wie frühere Eroberer wie Attila, die sich mit der Bevölkerung vermischen und sich schwächten, bis dann der Kern besiegt wurde oder im ansässigen Volk aufging.

Ein weiteres Problem am Islam ist, dass man glaubt, jedes Wort kommt direkt von Allah und kann nicht geändert oder angepasst werden. Toleranz ist im Islam nicht vorgesehen.

Vergleich

Das Christentum wurde aus der schwachen Position in der Zivilisation geboren, der Islam aus der Position der Stärke von unzivilisierten Nomaden. Im Mittelalter hat sich die christliche Kirche sehr oft von der Lehre Christi entfernt und gegen ihn gehandelt, das ist im Islam jedoch nie passiert. Je grausamer man gegen Andersgläubige vorging, desto mehr entsprach das dem Koran und dem Wunsch Mohammeds. Das gilt auch für 9/11 und wenn tausendmal das Gegenteil behauptet wird.




Charlie Hebdo: Propheten-Hacker Türke

Der Hacker, der die Internetseite des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo lahmgelegt hat, nachdem diese Mohammed zum Chefredakteur gemacht hatten (wir haben mehrmals berichtet), ist ein Türke in Istanbul. Er ist Erdogan-Fan und konnte die Respektlosigkeit gegenüber dem Propheten Mohammed nicht dulden, er mußte einfach handeln. Dies hat er stolz einem französischen Journal berichtet.

In der taz steht dazu unter „Hacker des Propheten“:

„Black Apple“, der seinen erfolgreichen „Einbruch“ im Server von Charlie auf einem Forum angekündigt hatte, wurde von Le Journal du Dimanche in Istanbul ausfindig gemacht, wo er dem Türkeikorrespondenten der französischen Sonntagzeitung bereitwillig und stolz Auskunft über sein Vorgehen und seine Motivation gab. Er nennt sich Ekber und sagt, er sei zwanzig Jahre alt und stamme aus Rize wie die Familie von Premierminister Recep Tayyip Erdogan, den er sehr bewundere. Ekber ist Student an der Universität Isik, wo er sich zum Informatikingenieur ausbilden lässt.

Natürlich hatte er bis dahin noch nie von Charlie Hebdo gehört, aber als er in der türkischen Boulevardzeitung Akam die Schlagzeile „Maßlose Respektlosigkeit gegenüber dem Propheten Mohammed“ las, beschloss er zu reagieren: „Dieser Publikation musste die Antwort erteilt werden, die sie für solche Dummheiten verdiente.“

Die „Sturmreiter des Osmanischen Reichs“ behaupten, sie hätten schon 6000 Seiten gehackt, darunter israelische, armenische und kurdenfreundliche. Auch die Schweizer WELTWOCHE meldet DOS-Angriffe, und war in den letzten Tagen öfters nicht zu erreichen. Linke und Islamisten finden das Lahmlegen von gegnerischen Internetseiten völlig legitim. Beliebt ist bei Linken auch das Knacken von Emails, von Mitgliederdaten gegnerischer Parteien und politisch Andersdenkender und von Kundendaten irgendwelcher Firmen.

Bei Indymedia, die übrigens in Griechenland gehostet sind, hat man damit indirekt schon zum Mord an Autoren der Jungen Freiheit aufgerufen. Kein einziges Mitglied der roten Medienbande hat das jemals thematisiert, im Gegenteil. Der SPIEGEL bediente sich selber aus dem Indymedia-Fundus, verlinkte ihn und veröffentlichte Emails der studentischen Burschenschaften. Die Linke steht bei uns über dem Gesetz!

Charlie Hebdo machte nun ein Versöhnungsangebot (siehe Abb.) und gibt Mohammed einen tiefen Zungenkuß. „Liebe ist stärker als Haß“, steht auf dem Titelblatt. Ob das gut ankommt?




Was offenbart die Mikrofonpanne von Cannes?

Die Stimmung gegen Israel und seine Repräsentanten scheint zumindest verbal weiter zu eskalieren. Hier in Auszügen die Übersetzung des Originalberichtes aus der israelischen Zeitung ynetnews.com. Weitgehend unbekannt in dem Fall ist, dass nicht nur üble Äußerungen über den israelischen Premier Netanjahu fielen, sondern dass auch die gesamte in Cannes anwesende Presse über eine gesonderte Vereinbarung zum Stillschweigen über den Vorfall genötigt werden sollte.

Sarkozy nennt Netanyahu einen „Lügner“

Die Mikrophone waren nach einer Pressekonferenz der G20-Staaten versehentlich noch angeschaltet, und so war ein Privatgespräch zwischen dem US-Präsidenten und dem französischen Präsidenten zu hören. Dabei gab Sarkozy zu: „Ich kann den Israelischen Premier nicht ausstehen. Obama: „Sie haben die Nase voll von ihm? Ich muss jeden Tag mit ihm fertig werden!“

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy erklärte gegenüber US-Präsident Barack Obama, dass er Premierminister Benjamin Netanyahu nicht ausstehen könne, und dass er der Meinung sei, der israelische Premier „ist ein Lügner“. Gemäß einem Bericht am Montag auf der französischen Website „Arret sur Images“ zogen sich die zwei Präsidenten nach einer G20-Pressekonferenz am Donnerstag in einen privaten Raum zurück, um die Angelegenheiten des Tages weiter zu besprechen. Das Gespräch begann damit, dass Präsident Obama Sarkozy dafür kritisierte, dass er ihn nicht vorher darüber informiert habe, dass Frankreich zugunsten der palästinensischen Mitgliedschaft in der UNESCO stimmen würde, trotz starker Einwände aus Washington gegen diesen Antrag der Palästinenser.

Das Gesprächsthema ging dann über zu Netanyahu, als Sarkozy erklärte: „Ich kann ihn nicht ausstehen. Er ist ein Lügner.“ Entsprechend dem Bericht antwortete Obama: „Sie haben die Nase voll von ihm? Ich muss jeden Tag mit ihm fertig werden!“

Die Anmerkungen wurden natürlich in dem Glauben der Vertraulichkeit gemacht, aber die Mikrofone der beiden Führer waren versehentlich noch angeschaltet, und so kam peinlicherweise die als privat beabsichtigte Konversation an die Öffentlichkeit. Dieser „Kommunikations-Fehler“ blieb für einige Minuten unbemerkt, so dass das Gespräch zwischen den zwei Staatsoberhäuptern – das schnell zu anderen Themen umschwenkte – für die Pressevertreter hörbar war, die noch im Besitz der Kopfhörer waren, die wegen der simultanen Übersetzung während der G20- Pressekonferenz bereitgestellt wurden.

„Bis der Mediendienst es merkte, vergingen mindestens drei Minuten“, berichtete ein Journalist auf der Website. Dennoch, so sagte er, hätten die Reporter „vermutlich keine Möglichkeit, Kapital aus diesem Fehler zu schlagen.“

Das überraschende Fehlen an Berichterstattung über diesen Vorfall kann möglicherweise durch einen Bericht erklärt werden, in dem behauptet wird, dass die dort anwesenden Pressevertreter gebeten wurden, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, wonach sie Stillschweigen über die peinlichen Äußerungen halten sollen. Ein Mitglied der Medienvertreter bestätigte am Montag, dass es Diskussionen gab unter den Journalisten, und sie waren letztlich damit einverstanden, die Äußerungen wegen der Sensibilität der Angelegenheit nicht öffentlich zu machen. Er fügte hinzu, dass es einerseits ärgerlich sei, auf die Veröffentlichung der Informationen verzichten zu müssen, dass die Journalisten andererseits aber auch abhängig sind von klaren Spielregeln und Vereinbarungen.

Ähnlich wie seinerzeit bei Präsident Nixon am Ende der Watergate-Affäre kommen bei einer Unterhaltung zwischen Sarkozy und Obama Ansichten und Gefühle zu einem führenden Juden ans Tageslicht. Der später als Antisemit erkennbare Nixon fluchte in privaten Gesprächen Juden, Israelis und hochrangige Regierungsvertreter Israels auf heftigste Weise, musste aber, als es wirklich darauf ankam – ähnlich wie die Figur des Bileam in der Bibel – doch Israel segnen – und half den Israelis 1973 auf Wunsch von Golda Meir im Jom-Kippur-Krieg ungewöhnlich schnell und effektiv mit Waffensystemen, ohne den Israel die militärische Auseinandersetzung kaum siegreich hätte bewältigen können. So wurde der schlimme Judenhasser zu einem der größten Helfer Israels. Und das, weil sich Nixon an die Worte seiner christlichen Mutter erinnerte, die ihm früher geraten hatte: „Wenn es einmal darum geht, den Juden in Israel zu helfen, nutze die Chance – denn wer weiß, vielleicht wirst du einmal genau deshalb Präsident.“

Aber wie viele andere Große der Weltgeschichte, die es mit Juden oder Israel nicht wirklich gut meinten, entdeckt man das bekannte Sündenbock-Prinzip – dass Israel, das jüdische Volk oder führende Juden wie damals Sharon und heute Netanjahu zur Spiegelfläche für eigene Charakterprobleme und Unzulänglichkeiten werden. Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass eigene Fehler auf Juden „gespiegelt“ werden, um sich dann selbst damit zu erhöhen (Schuld- bzw. Verantwortungs-Verschiebung). Es wird fast zur Regel: Wer übertrieben schlecht, falsch und unfair auf Juden schimpft, redet letztlich über sich selbst – und offenbart seine eigenen Charakterschwächen.

So waren die beliebten Nazi-Zitate von Goebbels und Hitler „Der Jude hat Schuld am Krieg”, „Die Juden sind unser Unglück“, „Die Juden ermorden christliche Kinder“ genau umgekehrt, nämlich die Analyse der eigenen Nazi-Verantwortung und Boshaftigkeit. Auch die sog. „Weltverschwörung“ ist eine Thematik der Nazis, die sich mit den damaligen Islamisten in Palästina verbündeten – und weniger das einer kaum politisch homogenen jüdischen Zugehörigkeit. Primärantisemitismus in dieser offenen Form finden wir heute zuhauf im Islam (nicht nur beim “Islamismus”), während er sich in Nadelstreifen meist als gutmenschliche Israelkritik tarnt – nicht weniger gefährlich.

Theologisch übrigens eine interessante Betrachtung: Wenn es denn einen „Beweis“ oder Indizien für die Richtigkeit der Bibel und die Existenz des biblischen Gottes gibt, dann sind es die Juden – und der Staat Israel, der in allen biblischen Propheten des Alten Testamentes und auch bei Jesus im NT prophetisch angekündigt wurde. Das macht dann auch einen säkularen, christlichen oder islamischen Hass auf Israel oder die Juden plausibel: Weil man nicht wirklich mit Gott im Reinen ist, oder eigene Problematiken verdrängt, wird eben der sichtbare Beweis von Gottes Existenz und Treue angegriffen. Dabei spielt Neid die Hauptrolle. So wie die zehn Söhne Jakobs ihren Bruder Joseph hassten, ihn in ein Loch sperrten und nach Ägypten verkauften, weil der vom Vater bevorzugt wurde, besondere Kleidung und Gaben besaß, so gingen auch die Nationen mit dem ungewöhnlich gesegneten Volk der Juden um: die Geschichte der Judenablehnung ist lang.

Dabei sind Juden tatsächlich in ihren Gaben und oft auch in Sachen Erfolg gesegnet – so sind z.B. 27 % aller Nobelpreisträger Juden – und im medizinischen Bereich sind es sogar 50 %. Setzt man das mathematisch um im Verhältnis zu einem Bevölkerungsanteil von ca. 0,5% Juden in der Weltbevölkerung – so kommt man bei der Preisvergabe von jeweils tausend Medizinern etwa auf einen aus den Nationen und 200 aus der jüdischen Zugehörigkeit – frappierender kann so ein Verhältnis kaum sein. Jüdische Erfolge und Errungenschaften finden wir aber nicht nur im Bereich der Nobelpreise oder der Medizin, sondern auch in Politik, Wirtschaft und in vielen anderen Lebensbereichen. Das Ergebnis dieser Fakten erzeugt bei den anderen Nationen: Unverständnis, Missgunst und Neid!

Wer sich wie PI mit dem islamischen und koranischen Antisemitismus beschäftigt, dem sei auch dieser wissenschaftliche Artikel von Klaus Faber empfohlen: U.a. wird hier wissenschaftlich die Gleichstellung von „Islamophobie“ und „Antisemitismus“ kritisiert…




Studie: 3000 Zwangsehen in Deutschland jährlich

Bei Spiegel Online erscheint heute tatsächlich ein politisch inkorrekter Artikel über die alarmierend hohe Zahl von Zwangsheiraten in Deutschland. „Tausende Migrantinnen werden jährlich zur Ehe gezwungen“, titelt SpOn und beruft sich auf eine Studie des Familienministeriums, nach der auf mehr als 3000 muslimische Mädchen und Frauen in Deutschland innerhalb eines Jahres Zwang ausgeübt, eine Ehe einzugehen. Wie üblich bei solchen Themen gibt es beim Spiegel keine Kommentarfunktion für diesen Artikel. Gut, dass es PI gibt.

(Spürnase: Werner655)




Berlusconi, Berlusconi, Berlusconi!

Auf jedem Titelblatt heute Berlusconi! Kein europäischer Spitzenpolitiker regt unsere linken Medien so auf wie der italienische Regierungschef. Noch ist er nicht zurückgetreten, aber was sollte mit 75 anders kommen. Laut Gesetz hätte er bei der nächsten Wahl sowieso nicht mehr antreten können, denn Berlusconi ist derzeit zum dritten Mal Ministerpräsident in Italien, und er war schon Wirtschafts- und Gesundheitsminister.

Die ganze Kakophonie in den letzten Jahren war und ist nur linke Propaganda. Berlusconi hat eigentlich alles recht gemacht, außer daß er nichts gemacht hat, von Reformen oder Sparanstrengungen keine Spur. Aber gab es die in Spanien, Portugal oder beim ewig herumzappelnden Sarkozy?

Nein, unseren Linken hat nur nicht gepaßt, daß Berlusconi ein Politiker der Mitte, Milliardär und unabhängig ist und ein paar Fernsehsender und Zeitungen besitzt, was dazu führt, daß in Italien nicht alle Blätter dasselbe schreiben so wie hier in Germanien. Wenn die SPD in Deutschland Tageszeitungen hat oder per Holding beteiligt ist, hat sich das linke Medienkartell noch nie aufgeregt.

Und die Linken möchten auch in der EU alles links und überall hineinregieren. Sie wollen bestimmen, wen die Italiener zu wählen haben. Deutsche Zeitungen, an der Spitze die Süddeutsche, die meint, sie kenne sich in Rom aus, weil sie dort einen Korrespondenten hat, der den ganzen Tag im Internet herumsurft, haben serienweise falsche Prognosen und Lageinschätzungen veröffentlicht in den vergangenen Jahren.

Mir ist Berluscobi sympathisch, seit er am 2. Juli 2003 im EU-Parlament, einen Tag nachdem Italien die turnusmäßige EU-Präsidentschaft übernommen hatte, vom deutschen Sozi-Oberlehrer Martin Schulz (SPD) wegen seiner Innenpolitik heftig kritisiert wurde. Darauf sagte Berlusconi (siehe Wiki):

«Signor Schulz, so che in Italia c’è un produttore che sta montando un film sui campi di concentramento nazisti: la suggerirò per il ruolo di kapò. Lei è perfetto!»

„Herr Schulz, ich kenne in Italien einen Produzenten, der einen Film über Konzentrationslager der Nazis macht. Ich werde Sie für die Rolle eines Kapos vorschlagen. Sie sind dafür wie geschaffen.“

Schulz schnappte nach Luft, und die rotgrüne Schröder/Fischer-Regierung heulte auf, super! (Man kann die Szene auch bei Youtube anschauen, allerdings sind es nur Ausschnitte, man sieht aber Schulzens Reaktion!)

Wenn Berlusconi abtritt, ändert sich in Italien natürlich nichts. Schon vor ihm haben Linke regiert, die den Schuldenhaufen auch jedes Mal kräftig aufgestockt haben, und die sogenannten Euro-Kommunisten sind erst mit dem Fall der Berliner Mauer eingegangen. Dem EUdSSR-Rettungsschirm nützt Berlusconis Rücktritt gar nichts, genausowenig wie Griechenland, wo an einer neuen Regierung gebastelt wird. Diesbezügliche Zeitungsartikel zu lesen, ist reine Zeitverschwendung. (Siehe auch Berlusconi – Kirch – Murdoch!)